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Alt 25.03.2013, 08:03     #120
Hauke   Hauke ist offline
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CUX
Zitat:
Zitat von Julius-24 Beitrag anzeigen
Wenn alles richtig gelaufen ist, warum hat er sich dann entschuldigt?
Weil der Vettel was im Kopf hat Er hat sein Ziel durchgesetzt und damit er im Team nicht in Ungnade fällt, backt er nun einfach mal eine Runde die kleineren Brötchen. Strategisch sehr gut durchdacht.

Zitat:
gerade RedBull ist bekannt dafür, dass durchaus diverse Kleinteile mal den Geist aufgeben. Kennt der Fahrer alle Daten? Kann er gar nicht. Also warum unnötige Risiken eingehen? Dazu kommt, dass jedes Team 8 (?) Motoren pro Saison hat. Da würde es für mich heißen, schont das Material!
Zum einen ist die Zeit der Unzuverlässigkeit bei RB lange vorbei und zum andern hätte man ihm dann entweder über die Telemetrie direkt ins Motormanagemant eingegriffen oder ihm per Funk klar gesagt was Sache ist. Aber genau das hat man nicht getan. Ebensowenig hat man ihm eine klare Teamorder verpasst. Man hat ihm lediglich gesagt das er auf Sicherheit fahren soll und dies noch einmal nachdrücklich betont. Woran er sich eben nicht so ganz gehalten hat.


Zitat:
Schade ich wirklich sosehr meiner Firma, wenn ich einen Angestellten, der eine klare Anweisung missachtet hat, rausschmeiße? Formel1-Fahrer sind eine besondere Spezi, ohne Zweifel, aber sie sind doch nichts anderes als sehr hochbezahlte Angestellte.
Dann muss vorher klar sein das sie für das Team einen Teamsieg einfahren und auch genau dafür angestellt sind und nicht bei einem Team um eine persönliche WM zu fahren und dafür noch Millionen $ an Sponsorengelder mit bringen.

Es ist aus Fahrersicht ein Interessenkonflikt und das Team muss den Spagat finden. Bisher wurde immer die Nr. 1 bevorzugt um den Titel anzupeilen. Wenn einem Team nun die Konstrukteurs WM wichtiger wird als der Fahrertitel stimmt was in der Geschäftsführung des Team nicht. Mir macht RB aber nicht den Eindruck das sich dort etwas negativ verändert hat.

Zitat:
Schade ich meiner Firma also, wenn ich ein bestmögliches Ergebnis in der Teamwertung will und dafür Risiken minimiere? Wohl kaum. Alleine die Platzierung in der Teamwertung bestimmt über die Ausschüttung von Geldern, nicht das Ergebnis des Fahreres
Das ist nicht richtig. Viele Sponsorenverträge hängen direkt am Fahrer.
Zitat:
Was ist, wenn der Motor aufgrund der mangelnden Schonung im nächsten Rennen hopps geht und ein Ausfall zu verzeichnen ist? Die Aktion hat dem Team mehr geschadet, als genützt.
Hätte, Wenn und Aber....
Das einbremsen von Vettel sollte verhindern das die beiden sich abschiessen und nicht um den Motor zu schonen.

Zitat:
Es geht nicht um Gehorsam, sondern um die Frage: umwieviel klüger hält sich ein Fahrer als alle anderen Mitarbeiter? Gerade weil er nicht alle Info's haben kann, sollte er sich auch auf den Kommandostand verlassen, und vielleicht darüber nachdenken, aus welchen Gründen Entscheidungen getroffen werden.
wie ich oben schon geschrieben habe, das Team kann eingreifen und Leistung verringern wenn es technisch notwendig ist oder dem Fahrer sagen das es ein Problem gibt, was in der Regel auch genau so getan wird.

Wenn der Fahrer gesagt bekommt das er vorsichtig agieren soll weil z.B. die Reifen abbauen, hat der Fahrer das letzte Wort denn er sitzt in der Kiste und kann besser als die Analysten am Kommandostand entscheiden wie das Auto liegt und was er daraus machen kann. Dafür ist er der Rennfahrer.

Zitat:
Abgesehen davon, natürlich wird man nicht ohne Grund dreimaliger Formel1-Weltmeister. Aber die Aktion... ich würde ihn ohne Umschweife vor die Tür setzen.
Weil er gegen was verstoßen hat?
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