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Alt 02.07.2011, 09:11     #10
Martin   Martin ist offline
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• BMW Sportcoupes - seit mehr als 70 Jahren Inbegriff für Dynamik, Eleganz und Exklusivität.

• Meilensteine des technologischen und ästhetischen Fortschritts prägen die Historie.

• Neues BMW 6er Coupe steht in der Tradition von Rennsport-Legenden und Stilikonen.

Einmal mehr verkörpert das große Coupe der Marke BMW den Inbegriff für Dynamik und exklusive Fahrfreude in einem stilvoll-luxuriösen Zweitürer. Das neue BMW 6er Coupe ist das jüngste Kapitel in einer mehr als 70 Jahre zurückreichenden Geschichte, die durch legendäre Rennsporterfolge und zahlreiche Ikonen des Automobildesigns bereichert wird. Die unverwechselbare Charakteristik, die bereits den BMW 327, den BMW 503, den BMW 3200 CS, den BMW 2000 CS und die großen Coupes um den BMW 3.0 CSi sowie die seit 1976 angebotenen Modelle der BMW 6er Reihe kennzeichnete, wird nun in zukunftsweisender Form neu interpretiert. Das neue BMW 6er Coupe ist dabei abermals Vorreiter für Ästhetik, Dynamik und innovative Technologie und knüpft so perfekt an die Tradition faszinierender Traumwagen von BMW an.



Die Herausforderungen des sportlichen Wettbewerbs und das Streben nach dem Außergewöhnlichen bestimmen die Entwicklungsgeschichte der Sportcoupes von BMW von Beginn an. Mit überlegenen Fahrleistungen und wegweisenden technischen Neuerungen weckten sie zu jeder Zeit besondere Begehrlichkeit. Zugleich wurden sie mit ihrem progressiven Charakter zum Spiegelbild für die Innovationskraft des Unternehmens. Einen weit über den eigenen Produktlebenszyklus hinausreichenden Status erreichten die Coupes von BMW durch ihr stilprägendes Design. Als herausragende Repräsentanten der jeweils gültigen BMW Formensprache wurden sie zu Meilensteinen der Ästhetik im Automobilbau.

Das neue BMW 6er Coupe steht in der Tradition ikonenhafter Klassiker, die den Automobilbau nachhaltig beeinflusst und bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben. Seine Ahnenreihe beginnt beim BMW 327 Sportcoupe des Jahres 1937, das mit makelloser Eleganz begeisterte und als exklusivstes Vorkriegsmodell von BMW gilt. Alternativ zu dem für damalige Verhältnisse bereits sehr kraftvollen 55 PS-Antrieb konnte das Modell ab 1938 als BMW 327/28 mit dem 80 PS starken Sportmotor aus dem legendären BMW 328 Roadster ausgerüstet werden. Dieser bildete seinerseits die Basis für ein Sportcoupe mit ultraleichter Aluminium-Karosserie, mit dem BMW 1940 die Gesamtwertung des legendären Langstreckenrennens Mille Miglia für sich entscheiden konnte.




Exklusives Fahrerlebnis: BMW 502 Coupe mit dem ersten deutschen V8-Motor der Nachkriegszeit.

Die bewährten Sechszylinder-Motoren erlebten zu Beginn der 1950er-Jahre eine bemerkenswerte Renaissance. Eingesetzt wurden sie in dem ab 1952 gebauten Modell BMW 501, das aufgrund des üppigen Schwungs seiner Karosserie mit weit in die Seite hineinragenden Kotflügeln bald den Beinamen „Barockengel" erhielt. In exklusiven Stückzahlen entstanden neben der Limousine ab 1954 auch Coupe- und Cabrio-Varianten des BMW 501.

Mit der Einführung des BMW 502 im Jahre 1954 erhielt auch das Coupe einen standesgemäßen V8-Motor. Aus 2,6 Litern erzeugte das mit einem Kurbelgehäuse und einem Zylinderkopf aus Aluminium ausgestattete Aggregat eine Leistung von 100 PS. Dieser V8 war der erste Achtzylinder-Motor der Nachkriegszeit aus deutscher Produktion und aufgrund seines Leichtbaukonzepts zugleich auch das modernste Triebwerk auf dem Markt.




Stilikonen der 1950er-Jahre: BMW 503 und BMW 507.

Auf der Internationalen Automobilausstellung 1955 in Frankfurt präsentierte BMW gleich zwei spektakuläre Neuerscheinungen: das BMW 503 Coupe und den BMW 507 Roadster. Beide Modelle wurden von dem auf 3,2 Liter vergrößerten Achtzylinder-Motor angetrieben, der es im BMW 503 auf 140, im BMW 507 sogar auf 150 PS brachte. Der viersitzige BMW 503 erfüllte unter anderem mit Lederpolstern und elektrisch betriebenen Fensterhebern den in der Frühphase des Wirtschaftswunders aufkeimenden Wunsch nach Luxus in Verbindung mit einem außergewöhnlich eleganten Design.

Die Entwürfe für den BMW 503 und den BMW 507 stammten vom jungen deutschen Designer Albrecht Graf Goertz. Dem Schüler des berühmten Industriedesigners Raymond Loewy war es gelungen, lang gestreckte Seitenlinien und kraftvoll geschwungene Frontpartien mit einer zuvor nur von italienischen Automobilgestaltern bekannten Eleganz und Leichtigkeit zu verbinden. Diese Kombination gilt bis heute als Musterbeispiel für jene sportliche Eleganz, die auch beim BMW 6er Coupe zum Ausdruck kommt.

Der BMW 503 übernahm auch in technischer Hinsicht eine Vorreiterrolle. Teile seiner Karosserie waren aus Aluminium gefertigt, der Leichtmetall-V8-Motor beschleunigte das Coupe bis auf 190 km/h. Ein Bremskraftverstärker gehörte zur Serienausstattung, ab 1957 wurde das Getriebe direkt an den Motor angeflanscht und erstmals nicht mehr per Lenkradschaltung, sondern über einen Mittelschalthebel bedient.






Fahrfreude, Leichtigkeit, Eleganz: Vom BMW 3200 CS bis zum BMW 3.0 CSL.

Als Nachfolger des BMW 503 debütierte 1962 ein Coupe, dessen Design die Orientierung am italienischen Flair der damaligen Zeit noch intensiver zum Ausdruck brachte. Für den BMW 3200 CS hatte der Turiner Karossier Nuccio Bertone ein sportlich-elegantes und zugleich bemerkenswert geräumiges Blechkleid entworfen. Als unverwechselbares Designelement kam der erstmals bei einem Zweitürer eingesetzte Hofmeister-Knick für die Seitenfenstergrafik hinzu. Dieser nach dem BMW Chefdesigner Wilhelm Hofmeister benannte, gegenläufige Schwung am Fuß der C-Säule ist bis heute ein Erkennungsmerkmal für BMW Automobile. Der BMW 3200 CS wurde von einem 160 PS starken V8-Motor angetrieben, erreichte ein Höchsttempo von 200 km/h und symbolisierte neben souveräner Sportlichkeit vor allem stilsicheres Prestige in der Oberklasse.

Die Hinwendung zu italienisch geprägter Leichtigkeit wurde bei der folgenden Coupe-Generation konsequent fortgesetzt. 1965 erschienen die beiden Vierzylinder-Modelle BMW 2000 C mit 100 PS und BMW 2000 CS mit 120 PS. Ihre eigenständige Coupe-Form wurde von Wilhelm Hofmeister um markante Gestaltungselemente ergänzt. Zum filigranen Dachaufbau mit schmalen A- und C-Säulen samt Hofmeister-Knick gesellte sich eine unverwechselbare Frontpartie mit trapezförmigen Scheinwerfern und einer betont schlanken BMW Niere für den Kühlergrill. Das ausdrucksstarke Design, sportliche Fahr-eigenschaften und luxuriöse Ausstattungsmerkmale, zu denen etwa das Automatikgetriebe gehörte, stießen auf positive Resonanz und führten auf Anhieb zu großen Verkaufserfolgen.



Den Wunsch nach zusätzlicher Leistung erfüllte BMW 1968 mit einem Reihensechszylinder-Motor. Im BMW 2800 CS leistete der 2,8 Liter-Antrieb 170 PS. Mit einer längeren Motorhaube wurden die Linien gestreckt und die Proportionen perfektioniert, runde Doppelscheinwerfer sorgten für einen sportiven Auftritt. Der BMW 2800 CS verkörperte eine einzigartige Einheit aus Sportlichkeit und Luxus. Bis 1973 folgten die Modelle BMW 3.0 CS, BMW 3.0 CSi und BMW 3.0 CSL, deren Motoren 180 beziehungsweise 200 PS aus 3,0 Litern und in der stärksten Version gar 206 PS aus 3,2 Litern Hubraum mobilisierten. Diese Modelle waren für den Motorsport konzipiert worden, wo sie bis weit in die 1970er-Jahre hinein eine dominierende Rolle spielen sollten. Der BMW 3.0 CSL wurde mit konsequent reduziertem Gewicht zum Pionier für intelligenten Leichtbau bei Serienautomobilen.




Seit 1976: Die Ziffer 6 als Symbol für Fahrfreude.

Im Jahre 1976 wurde die Ziffer 6 erstmals zum Symbol für eine einzigartige Kombination aus Dynamik und stilvoller Eleganz. Der von dem französischen BMW Designchef Paul Bracq gestaltete BMW 6er bot mehr Länge und Breite und damit mehr Platz und Komfort im Innenraum. Der Dachaufbau zeigte erneut elegante Leichtigkeit, die spitz zulaufende Frontpartie herausfordernde Sportlichkeit. Unter den Motorhauben der Modelle BMW 630CS und BMW 633CSi erzeugten Reihensechszylinder mit 3,0 und 3,2 Litern Hubraum 185 beziehungsweise 200 PS. Ab 1978 leistete ein 3,5 Liter großer, direkt aus dem Rennsport abgeleiteter Motor im BMW 635CSi sogar 218 PS. Der BMW 6er der ersten Generation brillierte nicht allein mit herausragender Fahrdynamik, sondern auch mit modernster Technik in den Bereichen Komfort und Sicherheit. Mit 86 216 Einheiten über einen Produktionszeitraum von 13 Jahren wurde er zum bis dahin am längsten gebauten BMW Modell.

Mit der im Jahr 2003 präsentierten zweiten Generation des BMW 6er wurde die exklusive Fahrfreude in der Oberklasse in einer neuen, hochwertigen und technologisch wegweisenden Form interpretiert. Ein unverwechselbarer, dynamischer Auftritt sowie kraftvolle Sechs- und Achtzylinder-Motoren prägten den Charakter des Sportcoupes. Innovationen im Bereich der Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme schärften das Profil des besonders progressiven Modells. Mit dem 2007 eingeführten BMW 635d Coupe wurden einzigartige Akzente für Effizienz gesetzt. Der mit 210 kW/286 PS sportlichste Sechszylinder-Dieselmotor der Welt bereicherte das Fahrerlebnis in einem Oberklasse-Coupe durch seine charakteristische Durchzugskraft um eine weitere reizvolle Facette.

Das neue BMW 6er Coupe bietet ideale Voraussetzungen für eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte. Es entwickelt die Qualitäten des Vorgängermodells weiter und greift die in Jahrzehnten gewachsenen Werte großer Sportcoupes von BMW in einer modernen Interpretation auf. Mit überlegener Fahrdynamik, unwiderstehlicher Ästhetik und innovativem Luxus setzt es Glanzlichter in einem Fahrzeugsegment, in dem anspruchsvolle AutomobilEnthusiasten traditionell und bis heute ihren Traumwagen finden.



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There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

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Geändert von Martin (02.07.2011 um 15:42 Uhr)
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