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Alt 06.04.2011, 13:52     #6
Martin   Martin ist offline
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Die Zukunft der intelligenten Vernetzung: BMW Vision ConnectedDrive.



Als Pionier auf dem Gebiet der Vernetzung zwischen dem Fahrzeug und seiner Umgebung hat BMW bereits frühzeitig innovative Möglichkeiten für eine gezielte Steigerung der Fahrfreude erschlossen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der dabei eingesetzten Technologien bildet den Grundstein für das aktuelle Angebot von BMW ConnectedDrive, das inzwischen eine weltweit einzigartige Vielfalt von Fahrerassistenzsystemen und Mobilitätsdiensten umfasst. Mit vielen dieser Funktionen hat die BMW Group Trends begründet. Außerdem bleibt das Angebot von BMW ConnectedDrive nie auf eine Nische beschränkt, sondern steht in attraktiven Paketen modellreihenübergreifend zur Verfügung.

Mit der Konzeptstudie BMW Vision ConnectedDrive wird das Prinzip der intelligenten Vernetzung jetzt in einer besonders intensiven Form umgesetzt. Das Fahrzeug präsentiert sich als vollständig integrierter Bestandteil einer vernetzten Lebenswelt. BMW demonstriert auf diese Weise das beeindruckende Potenzial von BMW ConnectedDrive bei der Optimierung des Komforts, der Infotainmentnutzung und der Sicherheit. Alle Medieninformationen zum BMW Vision ConnectedDrive finden Sie auch auf www.visionconnecteddrive.de oder www.visionconnecteddrive.mobi (Mobile
Website).

Bereits zu Beginn der 1970er Jahre begann BMW damit, das Automobil mit der Außenwelt und die Fahrzeugsysteme untereinander zu vernetzen, um innovative Informations-, Kommunikations- und Assistenzsysteme zu realisieren. Seitdem hat diese Vernetzung enorme Fortschritte gebracht -Fortschritte, die maßgeblich der Innovationskraft von BMW Ingenieuren zu verdanken sind. Viele davon waren wegweisend für die gesamte Automobilindustrie. Nach dem ersten Bordcomputer mit Außentemperaturmesser (1980) und der weltweit ersten elektronischen Einpark-Abstandsregelung PDC (1991), präsentierte BMW 1994 europaweit das erste fest installierte Navigationssystem.


Heute ist BMW ConnectedDrive der Inbegriff für die intelligente Vernetzung von Fahrer, Fahrzeug und Umgebung. Das Produktportfolio von BMW ConnectedDrive umfasst inzwischen mehr als 50 innovative Funktionen, die den Komfort während der Fahrt maßgeblich erhöhen, Infotainment in einer neuen Dimension erlebbar machen und die Sicherheit in den BMW Fahrzeugen und um diese herum signifikant steigern. Mit dem stetig wachsenden Produktportfolio leistet BMW immer wieder Pionierarbeit bei der Einführung von Infotainmentsystemen auf höchstem Niveau. Bereits1995 war BMW der erste Anbieter mit TV-Empfang an Bord, 2001 startete mit BMW Online das erste internetbasierte Fahrzeugportal im Netz und 2004 bot BMW weltweit als erster Automobilhersteller eine vollintegrierte iPod-Schnittstelle im Fahrzeug. Seit 2008 ermöglicht BMW als erster Automobilhersteller sogar den freien, voll integrierten Zugang zum Internet im Fahrzeug.

Die Konzeptstudie BMW Vision ConnectedDrive führt das Prinzip der intelligenten Vernetzung von Fahrer, Fahrzeug und Außenwelt konsequent in die Zukunft. Das Fahrzeug setzt einen neuen Maßstab für Komfort-, Infotainment und Sicherheitsfunktionen. Das BMW Vision ConnectedDrive verleiht den innovativen Technologien und zukunftsweisenden Ideen eine Gestalt und macht die neuen Möglichkeiten der Vernetzung anschaulich.

Das übergreifende Thema der ausdrucksstarken Fahrzeuggestaltung des BMW Vision ConnectedDrive ist „Verbindung und Vernetzung" und unterteilt sich in die drei Bereiche „Sicherheit", „Infotainment" und „Komfort". Der Grundgedanke von BMW ConnectedDrive - die intelligente Vernetzung von Fahrer, Fahrzeug und Außenwelt - findet seinen Ausdruck über vier Ebenen: das Anzeige-Bedien-Konzept, eine einzigartige Lichtinszenierung, die Formgestaltung und die dazugehörige multimediale Begleitung.



Von innen nach außen - das Fahrzeugkonzept.

Mehr als bei allen anderen Fahrzeugen steht beim BMW Vision ConnectedDrive der Mensch im Mittelpunkt. Das Fahrzeug und seine Funktionen sind um die Bedürfnisse von Fahrer und Beifahrer herum konzipiert, sie bilden den Ausgangs- und Endpunkt jeder Interaktion. Diese Ausrichtung auf die Passagiere zeigt sich besonders im Interieur. Eine klare, umschließende Gestik gliedert den Innenraum in drei Ebenen - auch Layer oder Schalen genannt. Jede Ebene symbolisiert einen der drei Themenbereiche von BMW ConnectedDrive - Komfort, Infotainment, Sicherheit - und integriert entsprechend bestimmte Funktionalitäten, Bedienelemente und Displays. Mit der Gestaltung der drei Ebenen entwickelt das BMW Vision ConnectedDrive das Layering-Prinzip im Innenraum, bekannt auch aus dem BMW Vision EfficientDynamics, konsequent weiter. „Layering" umschreibt eine neue Herangehensweise an Gestaltung und Formensprache der BMW Group, der den bisherigen Umgang mit Flächen, Fugen und Materialien neu definiert. Durch die Arbeit mit verschiedenen Schichten (Layer), organischen Radien und Flächen bricht Layering große Volumina, wie beispielsweise die Instrumententafel, auf und lässt so Freiräume für Funktionen wie Belüftung, Bedienelemente oder Ablagen entstehen. Das Ergebnis ist eine moderne und organische Ästhetik, die leicht und emotional wirkt.

Verschiedenfarbige Lichtleiter markieren die drei Ebenen und unterstreichen die formale Unterteilung der unterschiedlichen Bereiche. Für alle drei Bereiche ist eine individuelle Lichtinszenierung dargestellt, die sich sowohl über Farbgebung als auch Rhythmus, Bewegung und Textur unterscheidet. Bei aktivierter Funktionalität ermöglichen transparente Flächen und Lichtleiter den Weg der Information durch das Fahrzeug nach zu verfolgen und heben so die Interaktion zwischen Umgebung, Fahrzeug und Fahrer im Rahmen von BMW ConnectedDrive hervor.


Sicherheit - Fokus auf die Fahraufgabe.

Der zentrale Bereich „Sicherheit" symbolisiert die Interaktion von Fahrer und Umwelt über Maßnahmen zur aktiven Sicherheit wie beispielsweise Fahrerassistenzsysteme. Funktionen also, in denen das Fahrzeug sicherheitsrelevante Information an den Fahrer weitergibt. Sehr klar gestaltet umschließt die erste Ebene den Fahrer im Innenraum wie ein Band und definiert so seinen Verantwortungsbereich. Zur weiteren Verdeutlichung ziehen sich rot-orangefarbene Lichtleiter aus der Frontsensorik eng um den Fahrerbereich und führen weiter zu den Bremsleuchten im Heck. Alle Linien der ersten Schale laufen im Cockpit zusammen, das seine Fortsetzung im Cone of Vision findet, einer transparenten, sich kegelförmig zum Fahrer öffnenden Fläche in der Motorhaube. Der Cone of Vision symbolisiert den Fokus des Fahrers auf die Straße und in der Gegenrichtung gleichzeitig die Verdichtung der Informationen zum Fahrer hin.

Als Ausdruck der BMW typischen Fahrerorientierung bündelt der Sicherheits-Layer alle fahrrelevanten Informationen und Bedienelemente. Hier befinden sich die beiden Anzeigeinstrumente, die dem Fahrer Zugang zu sämtlichen relevanten Informationen ermöglichen. Die Windschutzscheibe vor dem Fahrer unterstützt das Head-Up-Display und macht die für die Fahrt aktuell wichtigen Informationen wie Geschwindigkeit, Navigation und Verbrauch sichtbar, ohne dass der Fahrer den Blick von der Straße abwenden muss. Darüber hinaus gibt das frei programmierbare dreidimensionale Kombiinstrument in der Hutze bei Bedarf erweiternde und vertiefende Information zu den Anzeigen im Head-Up-Display.

Die unter und neben dem Cone of Vision verlaufenden tieforangen Lichtleiterbahnen visualisieren den sicherheitsspezifischen Informationsfluss in Richtung Fahrer und stellen die Verbindung zwischen der Sensorik in Front und Heck sowie dem Fahrer dar. Zahlreiche Sensoren erfassen die Umgebung vor, hinter und neben dem Fahrzeug, erkennen Menschen und Fahrzeuge und geben relevante Informationen zum Fahrer weiter. Die gesamte Sensorik der Front ist in die Scheinwerfer integriert, die wie Augen des Fahrzeugs den Bereich nach vorne erfassen. Am Heck ist die Sensorik einschließlich Kameras zur Erfassung des Rückraums in die Rückleuchten integriert.


Infotainment - Verbindung statt Trennung.

Die zweite Ebene, der Infotainment-Layer, umgibt den Sicherheits-Layer und erweitert den Aktionsbereich auf den Beifahrer. Durch eine umschließende Gestik um beide Sitze schafft der Infotainmentbereich eine Kommunikationsebene zwischen Fahrer und Beifahrer und fördert auch räumlich den aktiven Austausch und die Begegnung zwischen beiden. Auch beim Infotainment-Layer zeichnen Lichtleiter den Bereich nach. Die Empfangsantenne unter Plexiglas zwischen den beiden Sitzen ist dabei Ausgangspunkt der blau gehaltenen Lichtinszenierung. Von hier fließt die über das Licht dargestellte Information über eine beide Sitze umfassende Spange in die jeweiligen Informationsbereiche für Fahrer und Beifahrer und wird dort in den jeweiligen Anzeigeinstrumenten verfügbar gemacht.


In der Instrumententafel vor dem Beifahrer befindet sich das Passenger Information Display, der Zugang zur Entertainment-Welt des Beifahrers. In ausgeschaltetem Zustand integriert es sich unsichtbar in die Instrumententafel. Durch das Berühren der darunter liegenden, mit leitfähigem, transparentem Stoff überzogenen Fläche, erwacht es zum Leben. Eine durch den Stoff ansprechende Touch-Fläche erlaubt die Bedienung und Steuerung der Infotainmentfunktionen im Display allein mit den Fingern. Lichtakzente im Stoff leuchten bei Berührung auf und geben dem Beifahrer Feedback auf seine Eingabeaktion. Das Fahrzeug interagiert mit dem Beifahrer.

Die Verbindung des BMW Vision ConnectedDrive zur Infotainment-Welt ist die mittig hinter den Kopfstützen angebrachte Antenne, die durch eine Plexiglasabdeckung sichtbar ist. Diese Antenne erfüllt ähnliche Funktionen wie das bereits etablierte finnenförmige Antennencluster in Serienfahrzeugen.


Komfort - die Kommunikation von Fahrzeug und Umgebung.

Die dritte Ebene umfasst das Fahrzeug selbst und stellt damit die für BMW ConnectedDrive zentrale Kommunikationsebene der beiden Passagiere zur Außenwelt in den Mittelpunkt. Die Verbindung von Fahrzeug und Außenwelt findet ihren Ausdruck im BMW Vision ConnectedDrive vor allem in den Randbereichen des Fahrzeugs. Anstelle der beiden Außenspiegel visualisieren zwei finnenförmige Antennen die Verbindung zur Datenwelt. Ob Navigation und Verkehrsdaten oder mobiles Internet - sie nehmen komfortrelevante Informationen auf, leiten sie ins Wageninnere oder geben Information nach außen ab.

Da das Fahrzeug selbst als Bindeglied zur Außenwelt fungiert, inszenieren die grünen Lichtleiter des Komfort-Layers den gesamten Fahrzeugbereich. Das Licht läuft über die Antennen in das Fahrzeug und aus dem Fahrzeug heraus, wobei die Außenbereiche des Fahrzeugs besonders hervorgehoben werden.

Die Unterteilung der drei Ebenen spiegelt sich auch über das Farb- und Materialdesign wider. Klar voneinander getrennte Sitzschalen in hochwertigem grauen Leder visualisieren die erste Ebene und die Individualität der Passagiere, während ein Band aus anthrazitgrauem Nubukleder beide Bereiche über die Tür und die Instrumententafel verbindet und die zweite Ebene visualisiert. Die exklusive Exterieurfarbe Interactive Silver, ein helles, rauchiges Grau in seidenmatter Optik, unterstreicht den technischen Charakter des Fahrzeugs und betont die Formensprache. Die bewusst zurückhaltenden, achromatischen Farben bringen die rotorange, blaue und grüne Lichtinszenierung der drei Ebenen jeweils besonders gut zu Geltung.



Das Exterieurdesign - ein typischer BMW.

Als hoch emotionaler, zweisitziger Roadster zeigt das BMW Vision ConnectedDrive eine besonders dynamische und puristische Interpretation der BMW typischen Formensprache: Die lange Motorhaube, der lange Radstand und die weit zurückversetzte Fahrgastzelle beschleunigen das Fahrzeug bereits im Stand. Motorhaube und Windschutzscheibe fließen ineinander, bilden eine homogene Fläche und verleihen dem BMW Vision ConnectedDrive eine außerordentlich flache und sportliche Silhouette. Innerhalb dieser knackigen Roadsterproportionen ziehen klare, prägnante Linien über die straff gespannten Flächen des Fahrzeugkörpers. Das resultierende Spiel aus Licht und Schatten verleiht dieser Konzeptstudie einen faszinierenden und emotionalen Charakter. Die ausdruckstarken, dreidimensional gestalteten Felgen in 20-Zoll-Dimension unterstreichen die sportlich dynamische Wahrnehmung des Fahrzeugs.

In der Front zeigt das BMW Vision ConnectedDrive die typischen BMW Designmerkmale in einer stark horizontalen und breitenbetonenden Ausrichtung. Doppelniere und Doppelrundscheinwerfer sind besonders flach ausgeführt und verleihen der Front einen dynamisch modernen Ausdruck. Darunter betonen zwei große Lufteinlässe die Breite des Fahrzeugs und lassen das Fahrzeug sehr sportlich wirken.

Eine Besonderheit im Exterieur des BMW Vision ConnectedDrive ist das Türkonzept. Angelehnt an das innovative, elektromechanisch versenkbare Türkonzept des BMW Z1, bei dem ein Fahren selbst mit offenen Türen möglich und erlaubt ist, findet diese Idee im BMW Vision ConnectedDrive ihre Erweiterung. Zwei verschiebbare Türelemente - eins innen, eins außen -verschwinden beim Türöffnen im Fahrzeugkörper und ermöglichen so den Einstieg. Während die äußere Schale sich nach vorne schiebt, verschwindet die innere Schale in einer gegenläufigen Bewegung im hinteren Bereich des Fahrzeugs. Auch beim BMW Vision ConnectedDrive ist das Fahren mit offener äußerer Tür ein zentraler Aspekt.

Im Heck findet die ausdruckstarke, moderne Flächenarbeit von Front und Seite ihre Fortsetzung. Zwei große Luftauslässe stellen die formale Verbindung zur Front her und betonen die Sportlichkeit des Fahrzeugs im Heck. Die weit außen liegenden Rückleuchten zeigen das BMW typische L-Design in einer sehr skulpturalen Ausprägung. Die Sensorik ist hier wie auch in der Front in den Rückleuchten integriert. Der Layering-Gedanke aus dem Interieur, in dem Bauteile mehrere Funktionen übernehmen, setzt sich damit im Exterieur fort.

Das Konzeptfahrzeug BMW Vision ConnectedDrive wurde bewusst als Roadster dargestellt. Aus der Vogelperspektive betrachtet, verschmelzen Interieurdesign, Lichtkonzept und Exterieurdesign zur einer klaren Gesamtaussage: BMW ConnectedDrive.


Interfacedesign - In touch with your world.

Ebenso visionär wie innovativ ist das neue Anzeige- und Bedienkonzept des BMW Vision ConnectedDrive. Als Kern und gleichzeitig als Ausdruck der hoch integrierten Vernetzung des Fahrzeugs schaffen die Interfaces die Kontaktpunkte, über die Fahrer und Beifahrer zum einen mit dem Fahrzeug und auch darüber hinaus mit Umwelt und Datenwelt in Interaktion treten. Drei unabhängige aber untereinander vernetzte Anzeigeinstrumente bereiten die eingehenden Informationen auf und machen die relevanten Informationen im Sichtfeld von Fahrer und Beifahrer sichtbar. Perfekt aufeinander abgestimmt erweitern sie die Wahrnehmung zur Außenwelt und ins Fahrzeug hinein.

Der ergonomische und bedarfsgerechte Zugang zu Informationen ist seit jeher eine besondere Kompetenz von BMW. Mit den dreidimensionalen Anzeigen im BMW Vision ConnectedDrive unterstreichen die Entwickler der BMW Group dies eindrucksvoll. Für den Fahrer halten ein dreidimensionales Head-Up-Display sowie das aus dem BMW Vision EfficientDynamics bekannte dreidimensionale frei programmierbare Kombiinstrument sämtliche Informationen bereit. Der Beifahrer verfügt mit dem Passenger Information Display erstmals über eine eigene, unabhängige Anzeige, die vom Fahrer nicht einzusehen ist. Die Anzeigen sowie ihre Funktion und Position sind damit konsequent auf die Sichtachsen der beiden Personen ausgerichtet.




Das Wichtige immer im Blick - das dreidimensionale mHead-Up-Display.

Im BMW Vision ConnectedDrive fungiert ein großer Teil der Windschutzscheibe vor dem Fahrer als Head-Up-Display. Diese Augmented Reality ist im BMW Vision ConnectedDrive die Hauptanzeigefläche für den Fahrer und löst damit das herkömmliche Kombiinstrument ab. Die für die Fahrt wichtigen Informationen wie Geschwindigkeit, Navigationshinweise oder Warnungen werden auf die Windschutzscheibe projiziert. Dabei scheint die Anzeige des Head-Up-Displays im direkten Sichtwinkel des Fahrers über der Motorhaube zu schweben. Der große Vorteil: Das Auge muss beim Erfassen der Information nicht neu fokussieren, da diese genau dort ist, wo die Aufmerksamkeit des Fahrers ruht - auf der Straße.

Eine innovative Darstellungstechnik ermöglicht es, verschiedene Inhalte in der Anzeige dreidimensional übereinander zu legen. Diese Überlagerung erlaubt es, verschiedene Signale je nach Fahrsituation und vor allem ihrer Wichtigkeit in den Vorder- oder Hintergrund zu stellen. Dadurch bleibt beispielsweise die Geschwindigkeitsanzeige im Hintergrund sichtbar, während im Vordergrund aktuelle Hinweise zur Routenführung oder Warnsignale dargestellt werden. Eine weitere Besonderheit der dreidimensionalen Darstellung im Head-Up-Display ist die Möglichkeit, die Fahrsituation in Augmented Reality darzustellen. Die reale Fahrsituation wird durch die Überlagerung von virtueller Information erweitert, der Fahrer sieht mehr. Dazu legt das Head-Up-Display die zusätzlichen Informationen deckungsgleich über das Bild der normalen Fahrsituation und erlaubt so beispielsweise die Einblendung von Navigationshinweisen direkt auf die Straße oder die Hervorhebung von bestimmten Gebäuden oder Gefahren wie Fahrzeugen oder Personen. Der Fahrer kann durch die Hervorhebung Wichtiges schneller erfassen und entsprechend handeln.


Mehr Information - das frei programmierbare Kombiinstrument.

Die perfekte Ergänzung zum dreidimensionalen Head-Up-Display ist das ebenfalls dreidimensionale frei programmierbare Kombiinstrument Es übernimmt die Aufgaben des zentralen Informations-Displays. Als Ausdruck einer maximalen Fahrerorientierung ist es jedoch in der direkten Sichtachse des Fahrers angebracht und nimmt den Ort des bisherigen Kombiinstruments ein. So sind die dort angezeigten Informationen für den Fahrer besser und mit minimaler Blinkabwendung ablesbar. Das Kombiinstrument ergänzt die Einblendungen im Head-Up-Display um weiterführende Informationen, beispielsweise eine Kartenansicht zur aktuellen Zielführung, Entertainmentinformationen wie Cover oder Titellisten oder auch kurze Texte wie SMS oder E-Mails. Es übertrifft damit die Möglichkeiten eines klassischen Instrumentenkombis bei Weitem. Wie im Head-Up-Display erlauben auch hier mehrere Ebenen die dreidimensionale Darstellung von Inhalten und deren Überlagerung, um die Priorität der einzelnen Informationen visualisieren. Durch die freie Programmierbarkeit der Anzeigefläche können die Entwickler der BMW Group die Informationen im Kombi optimal darstellen und ihrem warnenden oder informierenden Charakter entsprechend gestalten und priorisieren.


Passenger Information Display - individuelles Beifahrerentertainment.

Da das bisherige zentrale Display an die Stelle des Instrumentenkombis wandert, erhält der Beifahrer mit dem Passenger Information Display sein eigenes Interface. Losgelöst von den beiden Anzeigeinstrumenten des Fahrers, verfügt der Beifahrer über seinen Interaktionsbereich. Vom Fahrer uneinsehbar und damit nicht ablenkend, ermöglicht es dem Beifahrer, Informationen und Entertainmentprogramm individuell für sich zu steuern, aber auch zusätzliche Informationen abzufragen und sie mit einer einfachen Geste an den Fahrer ins Kombiinstrument zu senden. Diese Möglichkeit macht das Passenger Information Display im BMW Vision ConnectedDrive zu einer großen Besonderheit und zeigt den verbindenden BMW ConnectedDrive Gedanken im Detail. Informationen, Musik oder Adressdaten für die Zielführung können hier während der Fahrt vom Beifahrer recherchiert und danach an den Fahrer weitergeleitet werden.

Das Beifahrer-Interface wird über eine darunter liegende touch-sensitive Fläche bedient und über Gesten gesteuert. Lichtpunkte im leitfähigen Bezug der Instrumententafel reagieren auf jede Berührung und geben Feedback über die Interaktion von Fahrzeug und Beifahrer. Die geometrische Trennung von Bedienfläche und Display auf zwei Layern ermöglicht beste Bedieneigenschaften. Durch die Anordnung auf dem zum Beifahrer strebenden, unteren Layer ist das Bedienelement optimal erreichbar. Das Display darüber liegt höher und für optimale Sicht weiter entfernt. In ausgeschaltetem Zustand verschwindet das Display unsichtbar in der homogenen Fläche der Instrumententafel. Die Integration von Bedienfläche und Display in die Layer und deren Flächen bringt den besonderen Funktionalitätsgedanken des Layering-Designs zum Ausdruck: Formen und Flächen haben Funktion und dienen in diesem Fall als Anzeigeorte und Bedienflächen.


Emotional Browser - surfen durch die Wirklichkeit.

Eine besondere Funktion im Beifahrerdisplay ist der „Emotional Browser", ein emotionaler, virtueller Zugang zu Information, der ein näheres Kennenlernen der Umgebung in Form von magazinartig eingeblendeten Informationen ermöglicht. Der Beifahrer kann stöbern oder mittels Filtern bestimmte Themen nach Interesse hervorheben oder ausschließen und verschafft sich damit einen völlig neuartigen Zugang zu Informationen - emotional und intuitiv. Damit erfüllt der Emotional Browser zwei Funktionen. Zum einen erweitert er die Wahrnehmung des Beifahrers durch zusätzliche Informationen zur Umgebung, andererseits fungiert er als Filter, der nur gewünschte oder relevante Information durchlässt. Verschiedene (semantische) Filter erlauben, die Vielzahl an Informationen im Emotional Browser gezielt einzuschränken und ermöglichen einen interessengeleiteten Zugang zu vorhandenen Informationen. Ein Haus, an dem man vorher vielleicht vorbei gefahren wäre, entpuppt sich über die Information aus dem Emotional Browser auf einmal als ein Museum mit einer bewegten Geschichte und einer interessanten aktuellen Ausstellung. Informationen aus der Daten-Cloud und an den Emotional Browser angeschlossene standortbasierte Dienste ermöglichen die weitere Nutzung dieser Informationen, wie beispielsweise die Zielführung zu dem neu entdeckten Restaurant, den Ticketkauf für die momentane Ausstellung oder eine digitale audiovisuelle Stadtführung.


Was bringt die Zukunft von BMW ConnectedDrive?

Im BMW Vision ConnectedDrive wird die Zukunft heute schon Realität. Die Ingenieure der BMW Group arbeiten intensiv daran, dies auch für Serienfahrzeuge zur Realität werden zu lassen. Gleichzeitig können Kunden heute schon von ausgefeilten Fahrerassistenzsystemen in den Fahrzeugen der BMW Group profitieren. Die Kamera von BMW Night Vision macht in der Dämmerung und nachts nicht nur einfach Menschen und Tiere per Wärmebild sichtbar, sie analysiert die aufgenommenen Bilder, erkennt Personen, berechnet mögliche Kollisionskorridore und warnt den Fahrer vor mit bloßem Auge kaum oder nicht zu erkennenden Gefahren. Auch die Aktive Geschwindigkeitsregelung mit Auffahrwarnung und Anbremsfunktion oder der Erweiterte Notruf von BMW ConnectedDrive erhöhen die Sicherheit in den aktuellen BMW Fahrzeugen.

Grundsätzlich gilt jedoch bei den Sicherheitsfunktionen von BMW ConnectedDrive heute wie auch in Zukunft: Solange der Fahrer eingreifen kann, wird die Information und Warnung des Fahrers einem aktiven Eingriff des Fahrzeugs vorgezogen. Erst wenn der Fahrer nicht entsprechend reagiert oder reagieren kann, unterstützt ihn das Fahrzeug als letzte Möglichkeit durch einen automatisierten Eingriff.

Wie das BMW Vision ConnectedDrive zeigt, wird das Auto in Zukunft zu einem hoch integrierten und damit selbstverständlichen Teil der vernetzten Welt werden. Bei der Vernetzung wird es jedoch nicht nur um die Verbindung des Fahrzeugs an sich mit der Außenwelt gehen, sondern um eine möglichst intelligente Vernetzung. Clevere und bedarfsorientierte Lösungen, die auch filtern und vorsortieren, werden den Unterschied machen. Denn man wird in Zukunft nahezu immer und überall „online" sein können. Konnektivität muss nicht erst eingeschaltet werden, sie ist da. Alle Daten sind in einer weltumspannenden „Datenwolke" jederzeit und überall verfügbar. Gleichzeitig werden „von außen" bezogene Informationen nicht mehr von lokal gespeicherten Informationen unterschieden. Im Fokus steht die richtige Information zur richtigen Zeit. Voraussetzung dafür ist die zielgerichtete und bedarfsgerechte Verarbeitung, Zusammenführung und Filterung der Daten aus verschiedensten Quellen. Ziel ist die optimale Information für Fahrer, Beifahrer oder die Fahrzeugsysteme.

Ausgefeilte Anzeige- und Bedienkonzepte helfen dabei, die benötigten Informationen intuitiver und schneller zu finden und bringen nur individuell und aktuell Relevantes zur Anzeige. Orts-, stimmungs- oder situationsbedingte Dienste wie die bekannte Google Local Search oder der im Konzeptfahrzeug BMW Vision ConnectedDrive vorgestellte Emotional Browser, sind da nur der Anfang. Sie filtern die Informationen nach den Vorstellungen von Fahrer und Beifahrer und sorgen dafür, dass passende Informationen verfügbar sind - und zwar in der individuell richtigen Dosis. Die Vernetzung mit der Außenwelt wird in Zukunft auch dazu beitragen, Unfälle mit anderen Fahrzeugen und Verkehrsteilnehmern zu vermeiden. Die mit dem BMW Vision ConnectedDrive vorgestellten Sicherheitssysteme wie das Erfassen von noch nicht sichtbaren Fahrzeugen oder das hochautomatisierte Bremsen und Ausweichen basieren auf konkreten aktuellen Forschungsprojekten wie der Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation oder dem Stau- und Kolonnenassistenten.

Die schnelle Technologieentwicklung bietet wachsende Möglichkeiten, Infotainment, Komfort und Sicherheit weiter in bislang unbekanntem Maß zu steigern. Überlegte man vor gut zehn Jahren, zu Beginn von BMW ConnectedDrive, noch, wie man den Faxempfang in einem Auto einfach realisieren kann, haben inzwischen E-Mail und SMS das Medium bereits vollständig abgelöst. Und vielleicht sind in zehn Jahren die im BMW Vision ConnectedDrive dargestellten Funktionen schon nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken.
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There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

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Geändert von Martin (07.04.2011 um 13:57 Uhr)
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