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Alt 21.08.2009, 20:15     #43
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

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BL-
BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Europa - Freies Training

Wetter: trocken und sonnig, 25-30°C Luft, 35-48°C Asphalt


Valencia (ES). Das BMW Sauber F1 Team probierte in den ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis von Europa neue Komponenten für den F1.09 aus. Bei sengender Hitze fuhren Robert Kubica und Nick Heidfeld auf dem Hafenkurs von Valencia neue und leichtere Chassis, die mehr Spielraum bei der Verteilung der Tariergewichte bieten. Neben auffälligen, hohen Motorabdeckungen haben beide Fahrzeuge auch neue Unterböden.

Während für Heidfeld ein zunächst viel versprechendes Training vorzeitig endete, weil Fernando Alonso ihm ins Auto fuhr, belegte Kubica am Nachmittag Platz sieben.

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-08 / BMW P86/9
1. Training: 12., 1.43,419 min / 2. Training: 7., 1.40,643 min
„Wir haben einige neue Teile mit nach Valencia gebracht und haben sie in den beiden heutigen Trainings getestet. Am Nachmittag haben wir uns in Dauerläufen auf den Reifenvergleich konzentriert. Für mich verlief der Freitag ohne Probleme. Der Streckenbelag bietet recht guten Grip, und wir konnten recht ordentliche Rundenzeiten fahren. Nichtsdestotrotz haben wir insgesamt noch dieselben Probleme mit dem Auto wie zu Saisonbeginn.“

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-07 / BMW P86/9
1. Training: 15., 1.44,040 min / 2. Training: 17., 1.41,350 min
„Zu Beginn des zweiten Trainings lief es sehr gut. Mit den weichen Reifen war das Timing dann nicht optimal, und ich bin im Verkehr aufgehalten worden. Als mir Fernando Alonso ins Auto gerauscht ist, war die Session für mich vorzeitig vorbei. So etwas ist natürlich im freien Training völlig unnötig. Ich hatte ihn mit blockierenden Rädern im Spiegel gesehen und noch versucht, ihm etwas Platz zu lassen, aber er ist voll in mein Auto gekracht. Es hat nicht viel gefehlt, und ich hätte mich überschlagen.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Ziel war es heute, für unser neues Aerodynamik-Paket eine gute Abstimmung zu finden. Mit dem, was wir in den beiden ersten Trainingseinheiten erreicht haben, sind wir zufrieden. Im zweiten freien Training haben wir uns auf Dauerläufe konzentriert, um auch ein Gefühl für die Leistungsfähigkeit der Reifen über die lange Distanz zu bekommen. Robert konnte sein Programm planmäßig und problemlos abspulen. Nick hingegen verpasste am Ende nach einer Kollision mit Fernando Alonso den letzten Reifenvergleich.“
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