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Alt 02.06.2009, 06:58     #1
Martin   Martin ist offline
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Franz Engstler zeigt sich kämpferisch in Valencia/ Spanien

Nach dem Horrorcrash mit dem Safety Car beim WTCC Rennen in Pau/ Frankreich, von dessen Schuld Engstler von offizieller Seite frei gesprochen wurde, musste der Allgäuer dieses Wochenende hart um Punkte kämpfen.
„Mein Auto war nicht gut in der Balance, 5 Tage Reparaturzeit waren einfach knapp. Es ist ohnehin nur dem unermüdlichen Einsatz meiner Truppe zu verdanken, dass ich dieses Wochenende überhaupt in dem Auto starten konnte“, so Franz Engstler (47)

„Im Qualifying hatte man einen schlechten Satz Reifen erwischt, wir brachten ihn nicht richtig zum Arbeiten. Und mit dem zweiten Satz sind wir zu spät raus gegangen“, erklärt Teammanager Kurt Treml.

Das Ergebnis: keine freie Runde, somit keine schnelle Zeit und letztendlich Platz 7 bei den Privatfahrern.

„So weit hinten waren wir schon lange nicht“, so das LIQUI MOLY Team Engstler.

Franz, der Kämpfer, hat in beiden Läufen alles gegeben und mit seiner Routine sich auch auf ein schlechter liegendes Auto eingestellt.
In Lauf 1 konnte er Platz 5 bei den Privatfahrern erzielen und im zweiten Lauf Platz 4.

„Wenn du das Qualy nicht optimal hin bringst geht nicht mehr, die Leistungsdichte der Fahrer ist enorm, eben WTCC like“, so Treml.

Die Führung bei der Gesamtwertung der Privatfahrer hat Franz Engstler zwar verloren, aber zur Spitze trennen ihn nur 2 Punkte.

„Das ist verschmerzbar. Wir wussten, dass hier in Valencia die anderen Teams richtig oft getestet hatten und wir nicht so gut aussortiert sind wie zuletzt“, so das Resümee des Allgäuer Rennstalls.

Kommendes Wochenende steht der nächste Lauf in der ADAC Procar am Hockenheimring an. Danach geht es nach Brünn/Tschechien zum nächsten Lauf der Tourenwagenweltmeisterschaft.
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