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Alt 27.04.2009, 13:07     #1
Martin   Martin ist offline
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BMW gastiert mit der Tourenwagen-WM erstmals in Marrakesch

München, 27. April 2009. Nach mehr als vierwöchiger Pause meldet sich die FIA World Touring Car Championship (WTCC) mit einem Saisonhöhepunkt zurück: Am kommenden Wochenende debütiert die Serie in Marrakesch (MA) und trägt zum ersten Mal in ihrer Geschichte zwei Läufe auf dem afrikanischen Kontinent aus. Aber nicht nur der „Circuit de Marrakech“ feiert sein Debüt in der WTCC. Erstmals treten die BMW Länderteams bei den Saisonrennen fünf und sechs mit der „Facelift“-Version des BMW 320si WTCC an. Die Designanpassungen, welche die BMW 3er Reihe auf der Straße bereits seit 2008 aufweisen und das sportlich-elegante Profil der Fahrzeuge schärfen, halten damit nun auch auf der Rennstrecke Einzug.

Ebenfalls neu ist das „Kompensationsgewicht“, das in Marrakesch erstmals zur Anwendung kommt, um die Leistungsunterschiede der einzelnen Fahrzeugmodelle auszugleichen. Auf Basis der in Curitiba (BR) und Puebla (MX) erreichten Rundenzeiten haben sich der BMW 320si WTCC mit H-Schaltung und der SEAT León TDI als Referenzmodelle erwiesen. Demnach müssen Andy Priaulx (GB) vom BMW Team UK, die beiden BMW Team Germany Fahrer Augusto Farfus (BR) und Jörg Müller (DE) sowie Sergio Hernández (ES) vom BMW Team Italy-Spain jeweils 40 Kilogramm Ballast zuladen. Hernández’ Teamkollege Alessandro Zanardi (IT), der mit einem sequenziellen Sechsgang-Getriebe antritt, startet in Marokko hingegen mit einem 20 Kilogramm leichteren Fahrzeug als noch in Brasilien und Mexiko.

Andy Priaulx (BMW Team UK):
„Marrakesch wird für mich das zweite Stadtrennen binnen einer Woche. Mein Start beim London Marathon war eine tolle Erfahrung, obwohl der Schlusskilometer der längste meines Lebens gewesen ist. Ein WTCC-Stadtkurs ist ebenfalls eine Herausforderung. Wenn er dann noch unbekannt ist, wird die Sache noch komplizierter.“

Jörg Müller (BMW Team Germany):
„Ich bin gespannt auf Marrakesch. Es ist schön, auch nach so vielen Jahren im Rennsport noch auf neuen Strecken antreten zu können. Das Kompensationsgewicht dürfte für die eine oder andere Verschiebung im Feld sorgen.“

Augusto Farfus (BMW Team Germany):
„Ich freue mich immer, neue Länder zu bereisen und interessante Menschen zu treffen. Stadtkurse liegen mir eigentlich, allerdings ähnelt die Strecke in Marrakesch mit ihren langen Geraden eher einem klassischen Rundkurs. Das wird interessant.“

Alessandro Zanardi (BMW Team Italy-Spain):
„Auf den langen Geraden in Marrakesch dürfte sich das geringere Gewicht meines Autos als Vorteil erweisen. Deshalb hoffe ich, dass wir dort anknüpfen können, wo wir in Puebla aufgehört haben. Marokko wird sicher eine spannende Erfahrung.“

Sergio Hernández (BMW Team Italy-Spain):
„Endlich fahren wir wieder Rennen. Und dann auch noch an einem interessanten Ort wie Marrakesch. Nachdem es in Puebla recht gut für uns gelaufen ist, möchte ich auch in Marokko wieder Punkte einfahren.“
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