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Alt 14.02.2009, 08:22     #9
Martin   Martin ist offline
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Perfekte Vernetzung für mehr Komfort, Infotainment und Sicherheit: Die neuen Services von BMW ConnectedDrive.

Ein Dreivierteljahrhundert liegt zwischen der Vorstellung des ersten Radiogeräts im Automobil auf der Berliner Funkausstellung des Jahres 1932 und den aktuell verfügbaren Services von BMW ConnectedDrive. Vor allem in der zweiten Hälfte dieser Zeitspanne wurden rasante Fortschritte bei der Vernetzung des Fahrzeugs mit der Außenwelt und dem Verkehrsgeschehen erzielt – Fortschritte, die maßgeblich der Innovationskraft von BMW Ingenieuren zu verdanken sind. Der weltweit erste Bordcomputer mit Außentemperaturanzeige im BMW 7er des Jahres 1980 und das fest installierte Navigationssystem, das BMW als erster europäischer Automobilhersteller 1994 ebenfalls für das Flaggschiff der Marke präsentierte, sind nur zwei der vielen Meilensteine auf diesem Weg. Heute umfasst BMW ConnectedDrive eine weltweit einzigartige Vielfalt an Mobilitätsdienstleistungen aus den Bereichen Verkehrsinformation, Notruf, Fahrzeug-, Auskunfts- und Bürodienste, Reise- und Freizeitplaner sowie Internet. All diese Funktionen sind konsequent auf drei Ziele hin ausgerichtet: den individuellen Komfort zu steigern, die Sicherheit aller Fahrzeuginsassen zu optimieren und den modernsten Ansprüchen an das Infotainment im Automobil zu genügen.

Um diese Aufgaben zu erfüllen, wird der Informationsaustausch zwischen Fahrer, Fahrzeug und Außenwelt durch BMW ConnectedDrive auf besonders intelligente und zielgerichtete Weise koordiniert. Ob aktuelle Verkehrsinformationen, E-Mails, Notruf, Internetseiten oder telefonische Auskunftsdienste – die Komfort-, Infotainment- und Sicherheitssysteme an Bord eines BMW liefern dem Fahrer jederzeit so viele Informationen und Services wie nötig und gewünscht. Zu diesem Zweck bündelt BMW ConnectedDrive alle Angebote auf eine Weise, die Freude am Fahren noch komfortabler, sicherer und intensiver macht. Die Aufgabe der Selektion und des Handelns bleibt dabei klar dem Fahrer überlassen. Er ist verantwortlicher Mittelpunkt aller Aktivitäten. Durch BMW ConnectedDrive und die damit verbundenen innovativen Fahrerassistenzsysteme gewinnt er an Kompetenz, Souveränität und Sicherheit in unterschiedlichsten Fahrsituationen.

Mit den aktuellen Innovationen aus den Bereichen Komfort, Infotainment und Sicherheit, die auf dem Internationalen Automobilsalon 2009 in Genf dargestellt werden, beinhaltet BMW ConnectedDrive einmal mehr das weltweit vielfältigste und fortschrittlichste Angebot vernetzter Services im Automobil. Mit ihnen können Fahrer eines BMW vom neuesten technischen Stand auf dem Gebiet der individuellen Mobilitätsdienstleistungen profitieren.


Das Plus an Komfort: Innovation am Beispiel der Speed Limit Info.

BMW typische Freude am Fahren sorgt nicht nur für besondere Momente, sondern auch für dauerhaftes Wohlbefinden bei der Nutzung des Automobils. Vor allem beim Reisen über längere Strecken bewirken die innovativen technischen Möglichkeiten von BMW ConnectedDrive eine deutliche Entlastung für den Fahrer, die seine Souveränität im Umgang mit unterschiedlichen Fahrsituationen fördert und zugleich als Komfortgewinn wahrgenommen werden.

In Kombination mit einem Navigationssystem und der Spurverlassenswarnung kann im neuen BMW 7er erstmals eine weitere innovative Funktion genutzt werden, die diesen Ansprüchen auf besonders prägnante Weise gerecht wird. Die Speed Limit Info ermöglicht es dem Fahrer, sich jederzeit über die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der aktuell befahrenen Strecke zu informieren, ohne dass er dazu nach entsprechenden Verkehrszeichen Ausschau halten muss. Stattdessen registriert eine im Bereich des Innenspiegels installierte Kamera permanent die Beschilderung am Straßenrand sowie auch die variablen Anzeigen von Schilderbrücken auf Autobahnen. Die so gewonnenen Daten werden mit den im Navigationssystem gespeicherten Angaben abgeglichen. So wird bei einer situationsbedingt geänderten Geschwindigkeitsregelung – etwa aufgrund einer Baustelle oder bei Wechsel¬schildern – den von der Kamera erfassten Daten Vorrang eingeräumt. Zusätzlich werden auch einschränkende Vorgaben der Beschilderung berücksichtigt.


Die gültige Geschwindigkeitsbegrenzung wird im Instrumentenkombi oder optional im Head-Up-Display angezeigt. Durch ihren den Fahrer entlastenden Effekt erhöht die Speed Limit Info den Komfort vor allem auf Langstreckenfahrten. Der Fahrer ist immer aktuell informiert, und das Risiko, unabsichtlich ein bestehendes Tempolimit zu überschreiten, wird deutlich gesenkt.


Das Plus an Infotainment: Faszination am Beispiel des Services BMW Routen.

Zu den besonderen Fähigkeiten von BMW ConnectedDrive gehört es, dem Fahrer situationsgerecht aufbereitete Informationen zugänglich zu machen, die ihm zu einem noch intensiveren Fahrerlebnis verhelfen. Diesem Ziel dienen auch die im Rahmen von BMW ConnectedDrive angebotenen Services, die in Kombination mit einem BMW Navigationssystem genutzt werden können. Ob Passstrecke, Küstentour oder Seenrundfahrt – BMW ConnectedDrive Kunden können sich ab sofort Routen mit bis zu 50 Zwischenzielen individuell mit Hilfe eines Routenplaners im Internet zusammenstellen. Die dort gespeicherten Routen können später über BMW Online direkt im Fahrzeug abgerufen werden. Anschließend führt das Navigationssystem auf der selbst zusammengestellten Strecke bis ans Ziel. Darüber hinaus bietet der Service BMW Routen rund 25 eigens recherchierte Strecken für Genießer – inklusive Restaurantempfehlungen, Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten. Dabei steht die Attraktivität der befahrenen Strecke deutlich im Vordergrund. Dies bedeutet, dass Autobahnen und viel befahrene Strecken nach Möglichkeit gemieden sowie gut ausgebaute und befestigte Straßen bevorzugt werden. Zudem bieten die Zwischenziele der Routen landschaftliche, kulinarische oder regionale Besonderheiten mit Premium- und Geheimtipp-Charakter für anspruchsvolle Autofahrer.

Ebenso können über diesen Dienst von BMW ConnectedDrive auch die Strecken der Rubrik „Mein schönster Umweg“ aus dem BMW Magazin sowie mediterrane Erlebnistouren, die so genannten Fine Driving Routen, abgefragt werden. Nützliche und interessante Informationen zur Route und zu empfohlenen Zwischenzielen werden mit dem neuen Service in Bild und Text auf dem Control Display dargeboten.

Erstmals haben alle BMW Fahrer die Möglichkeit, einen dieser innovativen Dienste zu nutzen. Sie haben die Möglichkeit, selbst geplante Strecken direkt aus dem Routenplaner im Internet auf einen USB-Stick zu speichern und anschließend über die USB-Schnittstelle im Fahrzeug ins Navigationssystem zu importieren. Mit seinen vielfältigen Möglichkeiten ist der Service BMW Routen ein besonders attraktives Beispiel für innovative Infotainment-Angebote, bei denen die Vernetzung des Fahrzeugs mit seiner Außenwelt zur Steigerung des Fahrerlebnisses beiträgt.


Das Plus an Sicherheit: Fortschritt am Beispiel von BMW Night Vision mit Personenerkennung.

Eine situationsgerechte Unterstützung des Fahrers kann darüber hinaus auch als Faktor zur Förderung der aktiven Sicherheit im Straßenverkehr dienen. Entsprechende Systeme helfen dem Fahrer, anspruchsvolle Situationen besser einzuschätzen und mögliche Gefahren zu vermeiden. Als weltweit erster Hersteller präsentiert BMW im neuen BMW 7er ein Nachtsichtsystem mit Personenerkennung und -warnung. Die neue Generation von BMW Night Vision setzt Maßstäbe im Bereich der Unfallvermeidung bei Nachtfahrten. Zentrales Element des Systems ist eine Wärmebildkamera, die ein bewegtes Videobild liefert, in dem der Fahrer Menschen, Tiere und andere Wärme abstrahlende Objekte auch außerhalb des Lichtkegels der Scheinwerfer in hochauflösender Darstellung im zentralen Control Display erkennen kann.

Erstmals wird das System um eine Personenerkennung ergänzt. Dazu werden die Videodaten von einem Steuergerät analysiert, das mithilfe von intelligenten Algorithmen gezielt nach Fußgängern und Radfahrern sucht, die potenziell den Weg des Autos kreuzen könnten. Stellt das System eine mögliche Gefährdung der Personen fest, wird der Fahrer über das zentrale Control Display sowie das optionale Head-Up-Display gewarnt. Die Warnung bezieht sich nur auf Fußgänger, die sich in einem von Geschwindigkeit, Lenkwinkel und Gierrate abhängigen Warnkorridor befinden.



Grenzenloses Angebot: Der Cross Border Service.

Die sprachbasierten Dienste wie länderspezifische Reiseinformationen und vor allem der Notruf stehen den BMW ConnectedDrive Kunden jeweils in Heimatsprache in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Liechtenstein, Andorra und in der Schweiz zur Verfügung. Die internetbasierten Dienste wie die Google Branchensuche, Hotel- und Restaurantinformationen, der Wetterbericht, der Reiseführer oder die Adresse des nächsten BMW Händlers stehen dem BMW Fahrer in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Spanien in gewohnter Funktionalität und selbstverständlich in seiner Sprache zur Verfügung. Dieser so genannte Cross Border Service verursacht keine Mehrkosten (wie bei¬spiels¬weise Roaming-Gebühren) für den Kunden und wird kontinuierlich um weitere Länder in Europa erweitert.


BMW ConnectedDrive im historischen Kontext.

BMW ConnectedDrive ist ein in jeder Hinsicht dynamischer Innovationsprozess, der bereits im Jahre 1972 seinen Ursprung hat. Mit dem BMW Turbo wurde damals ein Versuchsfahrzeug präsentiert, das erstmals die Außenwelt mit einbezog und dadurch dem Fahrer zusätzliche wichtige Informationen lieferte – etwa durch ein radargestütztes Abstands-Warngerät. Heute ist es in einem BMW möglich, im Internet zu surfen und damit durch gezielte Vernetzung eine nahezu unendliche Vielfalt von Informationsmöglichkeiten zu nutzen. Insofern garantiert die ständige Weiterentwicklung der Komfort-, Sicherheits- und Infotainment-Services von BMW ConnectedDrive stets den größtmöglichen Mobilitäts- und Informationskomfort.

Als Pionier auf dem Gebiet der Fahrzeugelektronik hat BMW bereits in den frühen 1970er-Jahren damit begonnen, Informations-, Kommunikations- und Assistenzsysteme innerhalb und außerhalb des Automobils miteinander zu vernetzen. Auch führte beispielsweise BMW als erster Hersteller in Europa 1994 das Navigationssystem ein, und machte damit Daten von außerhalb des Fahrzeugs für den Fahrer zugänglich. Diese neue Kommunikationsebene gilt, neben der Entwicklung von sensorgesteuerten Fahrerassistenzsystemen, wie etwa das Antiblockiersystem (1979) oder die Dynamische Stabilitäts Control (1999), als Basistechnologie von BMW ConnectedDrive.


Meilensteine eines technologischen Innovationsprozesses.

Über den klassischen Tachometer oder die Ölstandsanzeige interagieren Fahrer und Fahrzeug seit gut 100 Jahren miteinander. Doch BMW ging bereits frühzeitig einen entscheidenden Schritt weiter, indem durch eine Vernetzung mit der Außenwelt zusätzliche Informationen zur Unterstützung des Fahrers berücksichtigt wurden. Meilensteine in der Geschichte von BMW ConnectedDrive im Überblick:

1980: Einführung des weltweit ersten Bordcomputers mit Außentemperaturanzeige im BMW 745i. Bei drohendem Glatteis wird der Fahrer auf die kritische Temperatur hingewiesen.

1992: Die europaweit erste Park Distance Control (PDC) wird im BMW 7er angeboten. Das System arbeitet mit Ultraschall zur Abstandskontrolle und gilt als ein Beispiel für die zunehmende Vernetzung von Fahrer und Außenwelt.

1994: Als weiteren Schritt zur Vernetzung des Fahrers mit der Außenwelt präsentiert BMW als erster Fahrzeughersteller in Europa ein fest eingebautes Navigationssystem im BMW 7er.

1997: Schnelle und gezielte Hilfe – das ist es, was bei einem Verkehrsunfall zählt. Als weltweit erster Fahrzeughersteller bietet BMW, zunächst in den USA und seit 1999 auch in Europa, eine Notruf-Funktion an, bei der das Fahrzeug im Falle eines Unfalls selbstständig das BMW Call Center alarmiert und zeitgleich die genauen GPS-Positionsdaten übermittelt. Die an das BMW Call Center übermittelten Daten enthalten mittlerweile neben der genauen Position des Fahrzeugs auch die von Sensoren, beispielsweise in den Airbagsystemen, gesammelten Daten. Diese werden in weniger als einer Sekunde ausgewertet und geben dann Aufschluss über Art der Kollision und Verletz¬ungsrisiko. So erhalten die vom BMW Call Center alarmierten Retter frühzeitig neben den Fahrzeugdaten auch Auskunft darüber, wo sich der Unfall ereignet hat und dank des weiterentwickelten Notrufs auch, ob ein erhöhtes Risiko schwerer Verletzung der Insassen besteht.

1999: Mit BMW Assist bietet BMW als erster Hersteller Europas weit reichende Sicherheits- und Dienstleistungen innerhalb eines integrierten Systems an. Die neuen Telematikdienste umfassten unter anderem einen Bereitschaftsdienst, Real-Time Verkehrsinformationen, das heutige
V-Info+ –, sowie mobilitätsbezogene Auskunftsdienste. Mittlerweile umfasst der telefonische Auskunftsdienst mehr als 35 Millionen Einträge aus dem Branchen- und Telefonverzeichnis. Auch Zusatzinformationen wie Restaurantbewertungen, Notrufapotheken, aktuelle Fluginformationen und die Möglichkeit, Hotelzimmer zu reservieren, sind über den Auskunftsdienst nutzbar. Die Besonderheit des Dienstes liegt darin, dass die gefundenen Adressen direkt in das Fahrzeug übertragen werden können. Alle übermittelten Daten werden vom Fahrer per Knopfdruck unkompliziert in das Navigationssystem übernommen.

2001: Dieses Jahr markiert die Geburtsstunde von BMW ConnectedDrive als Gesamtkonzept, das alle bisherigen Entwicklungsstränge zusammenfasst und zu einer neuen Dimension der Vernetzung führt. Außerdem integriert BMW im Jahr 2001 erstmals internetbasierte Dienste im Fahrzeug. Dieses Angebot und die damit verbundene Technologie wurden seitdem konsequent weiterentwickelt. Heute ist neben der Anzeige von freien Parkplätzen auch das Empfangen und Senden von E-Mails sowie die Abfrage von Aktienkursen, Welt-, Sport- und Wirtschaftsnachrichten möglich. Aber auch ein aktueller Wetterbericht mit speziellen Cabriowetter-Prognosen und für die Winterzeit ein Schneehöhenbericht mit Live-Bildern sind direkt im Fahrzeug abrufbar. Über die „Google Branchensuche“ können analog zu einem Branchenbuch lokale Firmen abgefragt und als Navigationsziel übernommen werden.

2008: Als weltweit erster Automobilhersteller ermöglicht BMW mit BMW ConnectedDrive die uneingeschränkte Nutzung des Internets im Fahrzeug. Der Internet-Zugang ist in Kombination mit dem Navigationssystem Professional als Sonderausstattung zu attraktiven Flatrate-Konditionen verfügbar. Wie schon bei den internetbasierten Diensten von BMW Online übernimmt BMW damit erneut eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der
Online-Dienstleistungen im Fahrzeug.

Geändert von Martin (16.02.2009 um 09:47 Uhr)
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