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Alt 10.01.2009, 15:04     #52
freakE46   freakE46 ist offline
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DD-
Zitat:
Original geschrieben von reihensechser
Da unterschlägst Du aber die nicht ganz unerhebliche Tatsache, dass es auch weiterhin bei den Benzinern den N53B25 geben wird und in der Dreiliterklasse parallel den N53B30 und den N54B30, die auch einen geringfügig unterschiedlichen Hubraum aufweisen. Der N52 existiert darüber hinaus ja auch noch in einigen Modellreihen.
Ja, den habe ich gekonnt unterschlagen. Aufgrund der minderen Bedeutung im 1er (durch gedrosselten 3.0 ersetzt) sowie im 3er (nicht für D erhältlich) vergesse ich den Motor gerne. Beim nächsten X3 ist die Existenz dieses mittleren R6 auch nicht sicher. Im neuen Z4 gibt es den N52B25 auch noch - aber wohlmöglich nur als Euro-5-Zwischenlösung. Gerade im Z4 macht der kleinere R6 aber Sinn - der große R6 wäre mir zu teuer, der R4 zu emotionsarm. In diesem Sinne sollte BMW am kleinen 2.5 R6 festhalten. Die Gewichtung fällt aber tatsächlich auf die genannten Hubraumgrößen 2.0 R4, 3.0 R6 sowie 4.4 V8. Mercedes macht so etwas auch, aber nicht ganz so konsequent.
Zitat:
Warten wir lieber mal, bis der 116i 2.0 tatsächlich auf die Strasse rollt, bevor man Aussagen zu gefühltem Drehmoment und Drehfreude macht.

Das der Motor "eta"-mäßig ausgelegt wird, wage ich jedoch zu bezweifeln, da wären recht tiefgreifende Änderungen nötig. Und einen 118i würde ich auch nicht als "dreh-unfreudig" bezeichnen, warum soll es der kommende 116i auf einmal nicht mehr sein? Man wird sehen....
Abwarten lautet immer die Devise, aber meine Verutung geht klar in diese Richtung. Ich bin im 1.6 bis 2.0 Liter Bereich bislang einige Benziner gefahren, drehe diese selten über 4000 U/min (erst dann packen die größeren Leistungsstufen erst richtig drauf) und konnte große Unterschiede zwischen den Hubräumen feststellen. Die meisten 1.6 fühlten sich untenrum schlapp und lethargisch an, der 2.0 machte eher einen gesunden Eindruck. Die von mir gefahrenen 2.0-Liter-Maschinen hatten auch nicht bedeutend mehr max. Drehmoment.

Das "eta-Prinzip" ist sinnbildlich zu verstehen. Heute ist eine Literleistung eines 116i B20 in etwa so zu deuten, wie früher der 325e gegenüber dem 325i. Heute spielt sich das Ganze nur auf einem niedrigeren Hubraumniveau ab, weil heute allerhand leistungssteigernde Technik verwendet wird (16V statt 8V, DI, optimierte Motorsteuerung, ...). Kurzum: Mit dem 116i B20 erreicht BMW trotz modernster (turboladerfreier) Technik ein Leistungsniveau von vor über 25 Jahren. Da fällt es leicht, Vergleiche mit dem hubraum- und drehmomentstarken, aber leistungsschwachen eta aufzustellen.
Zitat:
In der aktuellen ams ist ein ausführlicher Test zum Golf 1.4 TSI. Der kam zwar gut weg, aber so berauschend fand ich Fahrleistungen und Verbrauch dann auch wieder nicht. Zumindest auf dem Papier, wie sich der Wagen in natura anfühlt weiß ich nicht. Aber von den Werten dürfter der neue 116i 2.0 da ganz gut Paroli bieten können.
In der ams hat der Golf TSI gleich mal seine Werksangabe deutlich verfehlt. Ein Wundertriebwerk ist es also auch nicht, machten die Angaben sonst den Eindruck, dem 140 PS starken TDI kaum nachzustehen.

BMW betreibt Downsizing mal anders. Ich glaube, dass der 116i B20 dem kleinen TSI sehr gut Paroli bieten kann.
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