Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 15.12.2008, 12:44     #7
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 20.417

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Das Fahrwerk: Mehr Komfort, mehr Dynamik und mehr Wahlfreiheit dank Fahrdynamik Control.

• Doppelter Fortschritt: maximaler Fahrkomfort im Roadster und weiter gesteigerte Dynamik.

• Serienmäßig: Fahrdynamik Control mit drei Abstimmungs-Modi.

• Option: adaptives M Sportfahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern.

Der neue BMW Z4 bietet im Vergleich zum Vorgängermodell mehr Komfort und mehr Dynamik. Und er bietet die Freiheit, die Abstimmung des Fahrzeugs den individuellen Vorlieben entsprechend anzupassen. Der neue BMW Z4 ist serienmäßig mit einer Fahrdynamik Control ausgestattet. Mithilfe einer Taste auf der Mittelkonsole kann der Fahrer zwischen drei vorkonfigurierten Setups wählen. Ganz individuell und je nach Situation kann er so die Entscheidung zwischen Komfortgenuss und dynamischem Erlebnis immer wieder aufs Neue fällen.

Der BMW typische Heckantrieb, die ausgewogene Achslastverteilung, der lange Radstand und der niedrige Schwerpunkt des Roadsters schaffen ideale Voraussetzungen für höchste Agilität. Dieses Potenzial wird durch die anspruchsvolle Antriebs- und Fahrwerktechnik des BMW Z4 optimal genutzt. Beim Spurtvermögen, im Bremsverhalten und bei der Querbeschleunigung in Kurven setzt der neue Roadster Maßstäbe in seinem Segment. Obendrein ist er auch jenseits aller messbaren Werte einzigartig. Aufgrund der weit zurückversetzten Sitzposition in unmittelbarer Nähe zur Hinterachse stellt sich ein unübertroffen intensives Fahrerlebnis ein. Besonders deutlich wird dies bei dynamischer Kurvenfahrt. Unverfälschter als jedes andere Fahrzeug im Segment gibt der BMW Z4 die an der Hinterachse wirkenden Querbeschleunigungskräfte an die Insassen weiter. Neben der Freude am Fahren wird dadurch auch die Sicherheit gefördert, denn der Fahrer kann dank dieser direkten Rückmeldung auch in hochdynamischen Situationen seine Lenk- und Gaspedalmanöver mit einzigartiger Präzision dosieren.


Präzise Radführung und geringes Gewicht für maximale Agilität.

Mit einer größtenteils aus Aluminium gefertigten Doppelgelenk-Zugstrebenachse mit Federbeinen vorn sowie einer Zentrallenker-Hinterachse verfügt der neue BMW Z4 über bewährte und konsequent auf die Charakteristik eines Roadsters abgestimmte Achskonzepte. Einzigartig ist vor allem der konsequent betriebene Leichtbau im Bereich der Vorderachse. Durch die Integration von Lenkern und Schwenklager aus Aluminium werden die ungefederten Massen an der Vorderachse reduziert. Mit dem ebenfalls aus Aluminium bestehenden Vorderachsträger wird die harmonische Gewichtsverteilung zusätzlich gefördert. Der Einsatz von Hydro-Motorlagern ermöglicht zudem einen optimalen Schwingungs- und Akustikkomfort.

Eine kompakte Bauweise und eine präzise Radführung zeichnen die Hinterachse des Roadsters aus. Die klare Funktionsaufteilung zwischen den an der Karosserie angebundenen Längs- und den mit dem Hinterachsträger verbundenen Querlenkern erleichtert die Abstimmung. Geradeauslauf, Anlenkverhalten und Spurwechselstabilität können daher unabhängig voneinander optimiert werden.


Elektromechanische Servolenkung: mehr Präzision, weniger Energieverbrauch.

Eine Vorreiterrolle im Segment des BMW Z4 kommt auch der elektromechanischen Servolenkung EPS (Electric Power Steering) zu. Das innovative System erhöht die Präzision und den Komfort der Lenkvorgänge und senkt gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen mechanisch-hydraulischen Systemen wird die Lenkunterstützung von einem Elektromotor realisiert. Dieser wird immer nur dann aktiv, wenn Lenkunterstützung erforderlich beziehungsweise vom Fahrer erwünscht ist. Die elektromechanische Servolenkung des neuen BMW Z4 kann optional um eine Servotronic-Funktion ergänzt werden, die für eine geschwindigkeitsabhängige Lenkunterstützung sorgt.


Serienmäßig: Hochleistungsbremsen, elektrische Parkbremse, Reifen-Pannen-Anzeige.

Für den neuen BMW Z4 wurden neue, hinsichtlich Funktionalität und Leichtbau optimierte Hochleistungsbremsanlagen in modellspezifischer Ausführung entwickelt. Kraftvolle Verzögerung, hohe Standfestigkeit, ein geringes Gewicht und ein niedriger Bremsbelagverschleiß zeichnen die Bremssysteme aus. Je nach Modellvariante werden an der Vorderachse Faustsattel- beziehungsweise Rahmensattelbremsen aus Aluminium eingesetzt. Beim BMW Z4 sDive35i beträgt der Durchmesser der Bremsscheiben 348 Millimeter (vorn) beziehungsweise 324 Millimeter (hinten), beim BMW Z4 sDive30i sind es 330 Millimeter an den Vorder- und 300 Millimeter an den Hinterrädern. Die Bremsscheiben des BMW Z4 sDive23i sind vorn und hinten jeweils 300 Millimeter groß.

In den Hinterachsbremssattel ist ein elektrisch betriebenes Feststellsystem integriert. Der BMW Z4 verfügt als erstes Fahrzeug seines Segments über eine elektrische Parkbremse, die über eine Taste auf der Mittelkonsole aktiviert und gelöst wird.

Alle Modellvarianten des neuen BMW Z4 sind serienmäßig mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen ausgerüstet. Die Räder der Modelle BMW Z4 sDive30i und BMW Z4 sDive23i sind mit Reifen der Größe 225/45R17 bestückt. Der BMW Z4 sDive35i ist mit Mischbereifung im Format 225/45R17 vorn und 255/40R17 hinten ausgestattet. Optional stehen weitere Leichtmetallfelgen in den Formaten 18 und 19 Zoll zur Auswahl. Alle serienmäßigen Reifen verfügen über Notlaufeigenschaften: Auch bei völligem Druckverlust können je nach Beladungszustand noch zwischen 100 und 250 Kilometer zurückgelegt werden. Darüber hinaus kontrolliert die Reifen-Pannen-Anzeige (RPA) permanent den Luftdruck und warnt, sobald der Idealwert um mehr als 30 Prozent unterschritten wird.


DSC mit erweiterten Funktionen für Sicherheit und Dynamik.

Die Wirksamkeit der Bremsanlage wird von den innovativen Funktionen des Fahrwerkregelsystems DSC (Dynamische Stabilitäts Control) gesteigert. Das DSC System der jüngsten Generation übernimmt nicht nur die ABS-Bremsregelung und die Stabilitätssicherung bei mangelnder Haftung per Bremseneingriff beziehungsweise über die Reduzierung der Motorleistung. Es übernimmt die Funktion einer Differenzialsperre, indem es bei dynamischer Kurvenfahrt Schlupf am entlasteten, kurveninneren Rad verhindert, stellt bei Nässe durch regelmäßiges Trockenbremsen die optimale Verzögerung sicher und erhöht mit dem Voranlegen der Beläge in entsprechenden Situationen die Bremsbereitschaft. Ein Anfahrassistent erleichtert das Verlassen der Parkposition an Steigungen. Bei besonders starkem Verzögerungsbedarf maximiert die Dynamische Brake Control (DBC) den Bremsdruck. Die Cornering Brake Control (CBC) wirkt beim leichten Bremsen in Kurven der typischen, aber unerwünschten Eindrehneigung des Fahrzeugs entgegen.

Der per Tastendruck aktivierbare Modus „TRACTION“ beinhaltet die Funktion DTC (Dynamische Traktions Control). Hiermit lassen sich die Ansprechschwellen für den Bremseneingriff des DSC heraufsetzen. Das Fahrzeug kann so beispielsweise auf lockerem Schnee mit leicht durchdrehenden Antriebsrädern Fahrt aufnehmen. Bei Bedarf kann das DSC System auch vollständig deaktiviert werden.


Optional: adaptives M Sportfahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern.

Die Abstimmung der Federungs- und Dämpfersysteme ist auf den fahraktiven Charakter des neuen BMW Z4 ausgerichtet. Optional kann die Agilität des Roadsters durch das adaptive M Sportfahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern ohne Komfortverlust noch weiter gesteigert werden. Das adaptive M Sportfahrwerk ist mit einer Fahrzeugtieferlegung um zehn Millimeter verbunden und fördert insbesondere die schnelle Reaktion auf plötzliche Lenkmanöver und die Präzision beim Ansteuern von Kurven. Aufgrund der situationsgerechten Regelung der Dämpferkräfte bietet das adaptive M Sportfahrwerk in der Grundeinstellung einen erhöhten Fahrkomfort.

Die jederzeit angemessene Dämpfung wird durch vier kontinuierlich verstellbare Zweirohrgasdruckdämpfer mit gekoppelter Zug- und Druckstufenverstellung gewährleistet. Für unübertroffen schnelle Reaktionen auf veränderte Fahrsituationen und Straßenverhältnisse sorgt dabei ein zentrales Steuergerät, das die von drei Beschleunigungssensoren gelieferten Daten verarbeitet und die vier Dämpfer unabhängig voneinander steuert. Die Verstellung der Dämpferhärte erfolgt über außen liegende Ventile für die Steuerung des Ölflusses. Je nach Fahrsituation werden die Dämpfer so entweder härter oder weicher gestellt. Die Reaktionszeit des Systems ist dabei außerordentlich gering. Durchfährt das Vorderrad ein Schlagloch, wird der hintere Stoßdämpfer bereits justiert.


Komfort und Sportlichkeit nach Wahl: Fahrdynamik Control.

Die Kennlinie, anhand derer das adaptive M Sportfahrwerk die Dämpferkraft variiert, kann beim neuen BMW Z4 mithilfe der Fahrdynamik Control ausgewählt werden. Dieses System beeinflusst darüber hinaus die Gaspedalprogression, das Ansprechverhalten des Motors, die Kennlinie der Lenkkraftunterstützung und die Ansprechschwellen der Fahrstabilitätskontrolle DSC. Ist das Fahrzeug mit einem Sport-Automatic-Getriebe ausgestattet, wird auch dessen Schaltdynamik geregelt.

Die Fahrdynamik Control wird mithilfe einer Taste auf der Mittelkonsole unmittelbar neben dem Schalt- beziehungsweise Wählhebel bedient. Per Wippenfunktion kann der Fahrer zwischen den Modi „NORMAL“, „SPORT“ und „SPORT+“ wählen. Auf diese Weise aktiviert er jeweils ein vorkonfiguriertes und in sich stimmiges Gesamt-Setup, das aus den jeweils passenden Einstellungen der Antriebs- und Fahrwerkkomponenten zusammengestellt wird. Im Fahrerlebnis sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Modi deutlich spürbar. So beinhaltet beispielsweise der Modus „SPORT“ ein merklich direkteres Lenkverhalten und ein spontaneres Ansprechen auf Gaspedalbewegungen. Im Modus „SPORT+“ wird zusätzlich die DTC Funktion der Fahrstabilitätsregelung aktiviert. Sie lässt leichten Schlupf an den Antriebsrädern zu und ermöglicht so eine Kurvenfahrt im kontrollierten Drift.


Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion.

Für zusätzlichen Komfort beim entspannten Reisen sorgt im neuen BMW Z4 die Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion. Ihre Funktionalität geht deutlich über die Merkmale eines herkömmlichen Tempomaten hinaus. Die Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion ist in der Lage, das eingestellte Tempo auch bei Bergabfahrten konstant zu halten. Um Komforteinschränkungen bei Kurvenfahrten zu verhindern, registriert das System darüber hinaus permanent die Querbeschleunigungswerte des Fahrzeugs und bewirkt bei Bedarf eine Reduzierung der Geschwindigkeit durch Eingriffe in die Motorsteuerung und das Bremssystem. Bei Fahrzeugen, die mit einem Automatic-Getriebe ausgestattet sind, kann die Gangwahl beeinflusst werden, um ein vorgegebenes Tempo zu halten oder zu erreichen. Bei Modellen mit Handschaltung ist ein manueller Gangwechsel möglich, ohne dass damit die Funktion deaktiviert wird.

Mithilfe des Bedienhebels am Lenkrad kann darüber hinaus auch ein Wechsel der Wunschgeschwindigkeit ohne Druck auf Fahr- oder Bremspedal eingeleitet werden. Dabei genügt es, den Bedienhebel nach vorn zu drücken, um in festen Stufen zu beschleunigen. Eine schrittweise Temporeduzierung wird bewirkt, indem der Hebel zum Fahrer herangezogen wird. Das eingestellte Wunschtempo wird kurzzeitig als Bedienrückmeldung im Display des Kombiinstruments sowie durch eine grüne Markierung am Skalenring der Geschwindigkeitsanzeige angezeigt. Im Stand-by wird das zuletzt eingestellte Wunschtempo durch eine orangefarbene Markierung angezeigt.

Geändert von powders (16.12.2008 um 22:46 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten