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Alt 16.04.2008, 12:30     #5
Martin   Martin ist offline
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BMW Sailing Cup Weltfinale 2008: Regattamodus.

In sieben Runden muss das Siegerteam Fleet- und Matchrace-Kompetenz beweisen.


München/Dubai. Der Weg zum Sieg beim BMW Sailing Cup ist lang und voller Herausforderungen. Auch wenn die Crews, die in Dubai an den Start gehen, bereits eine hohe Hürde – den Sieg in den nationalen Vorausscheidungen – genommen haben, liegt die anspruchsvollste Regatta noch vor ihnen. In Dubai treffen die besten Segelamateure aus neun Nationen aufeinander. Die fünfköpfigen Crews müssen sich auf ihnen unbekannten Gewässern gegen die versammelte internationale Konkurrenz durchsetzen.

Die ersten fünf Runden werden im Fleetracing-Modus gesegelt, ab dem Halbfinale wird in den Match-Race-Modus gewechselt, der eine ganz andere taktische Herangehensweise erfordert. Im Duell Boot gegen Boot ermitteln die besten vier Crews die Champions des Weltfinales. Alle Wettfahrten werden auf einem Amwind-Vorwind-Kurs (insgesamt 4 Bahnen) ausgesegelt. Statt einer konventionellen Leetonne wird es – wie beim 32. America’s Cup – ein aus zwei Wendemarken bestehendes „Lee-Tor“ geben.

Runde 1: Trials.
In der ersten Runde werden die neun Teams per Los in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe (1 und 2) bestreitet ein Fleet Race. Die beiden erstplatzierten Teams dieser beiden Rennen qualifizieren sich für die Zweitrunden-Gruppe A, die anderen fünf Teams bilden die Zweitrunden-Gruppe B.

Runde 2: Qualifikation I.
In jeder der beiden Gruppen (A und B) werden drei Fleetraces ausgetragen und ein Abschlussklassement ermittelt. Die Gewinner der beiden Gruppen qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale (Runde 5). Die Gruppe-A-Teams auf den Plätzen zwei bis vier bilden in der nächsten Runde die Gruppe C, die verbliebenen Teams aus Gruppe B kommen in die Drittrunden-Gruppe D.

Runde 3: Qualifikation II.
Zweite Chance auf die direkte Qualifikation für das Viertelfinale: Erneut werden in dieser Runde in beiden Gruppen (C und D) drei Fleetraces gesegelt und jeweils ein Abschlussklassement ermittelt. Und wie schon in der Qualifikation I haben die beiden Gruppensieger den Sprung ins Viertelfinale (Runde 5) geschafft. Alle anderen Crews müssen in den Hoffnungslauf.

Runde 4: Repechage (Hoffnungslauf).
Jetzt geht es ums Ganze: Die fünf Teams, die sich bisher noch nicht für Runde 5 qualifizieren konnten, segeln nun in einem Fleetrace die restlichen beiden Viertelfinalisten aus. Die Crews auf den Plätzen drei bis fünf scheiden aus.

Runde 5: Viertelfinale.
Dies ist die letzte Runde, die per Fleetracing entschieden wird. Noch sechs Teams sind dabei: Die Sieger der Gruppen A, B, C und D sowie die beiden erstplatzierten Crews des Hoffnungslaufs. Nach drei Wettfahrten wird ein Abschlussklassement ermittelt, nur die besten vier Teams kommen eine Runde weiter.

Runde 6: Halbfinale.
Die Zeit des direkten Duells Boot gegen Boot ist gekommen. Das beste Team des Viertelfinales hat das Recht, sich seinen Gegner aus den anderen drei Halbfinalisten auszuwählen. Die zweite Halbfinalpaarung ergibt sich dann von selbst. In beiden Halbfinals setzt sich das Team durch, das zwei Match Races gewinnen kann (Best-of-three-Modus).

Runde 7: Finale.
Es kann nur einen geben, jetzt geht es um den Titel. Im direkten Duell ermitteln die beiden siegreichen Halbfinalisten das Sieger-Team des BMW Sailing Cup Weltfinales 2008. Wie schon im Halbfinale gilt der Best-of-three-Modus (zwei Siege).
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There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

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