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Alt 04.04.2008, 17:01     #1
Martin   Martin ist offline
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Mobilität 2025 - Institut für Mobilitätsforschung stellt neueste Studie vor

Mobilität 2025 - Institut für Mobilitätsforschung stellt neueste Studie im Rahmen seines 10jährigen Jubiläums vor.


München. Im Rahmen der Veranstaltung "Dialog über die Mobilität von morgen" feiert das Institut für Mobilitätsforschung (ifmo) in Berlin am Freitag den 4. April 2008 sein 10jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums wird dabei die neueste Studie "Mobilität 2025 - Der Einfluss von Einkommen, Mobilitätskosten und Demographie" vorgestellt. Zahlreiche Studien, Bücher und wissenschaftliche Aufsätze sind in diesen zehn Jahren entstanden, Informationen dazu sind auf der Webseite www.ifmo.de zu finden.


Ursprung und Ziel des Instituts für Mobilitätsforschung

Sich verstärkt um die Rahmenbedingungen der Mobilität von morgen zu kümmern, war Mitte der 90er Jahre der Ausgangspunkt für das ifmo.1998 nahm es seine Arbeit auf.

In Abstimmung mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft greift das ifmo sozialwissenschaftliche, gesellschaftspolitische, ökonomische und ökologische, aber auch technische Themen auf. Diese Themen werden wissenschaftlich aufbereitet und die Ergebnisse zur Diskussion gestellt.

Gesamtgesellschaftlich besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass Mobilität sozial- und umweltverträglich, aber auch zukunftsfähig gestaltet werden muss. Allerdings gehen die Vorstellungen, mit welchen Mitteln und auf welchen Wegen diese Ziele am besten zu erreichen sind, häufig auseinander. Insofern hat das ifmo den Anspruch, wissenschaftlich fundiert einen Beitrag für sachliche Diskussionen zu leisten. Das biete die Chance, so eine nachhaltige und gesellschaftlich akzeptierte Mobilität zu sichern.


Ein Kuratorium für größtmögliche Unabhängigkeit

Begleitet und unterstützt wird die Arbeit des Instituts von einem Kuratorium. Ihm gehören renommierte Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, insbesondere der Deutschen Bahn AG, der Deutschen Lufthansa AG und der MAN AG an. Eine Besonderheit dieses Kuratoriums: die Mehrzahl der Mitglieder sind bewusst keine Mitarbeiter der BMW Group, um eine größtmögliche Unabhängigkeit der Institutsarbeit sicherzustellen.


Alle Facetten der Mobilität im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen alle Formen der Mobilität. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Mobilität zu Wasser, zu Lande oder in der Luft handelt. Ebenso in die Betrachtung einbezogen sind Einstellungen und Bedürfnisse von Individuen und Gesellschaft, soweit sie Mobilität und ihre Rahmenbedingungen direkt oder indirekt beeinflussen.


Themenschwerpunkt: Zusammenspiel der Verkehrsträger und - unternehmen

Besondere Themenschwerpunkte der Institutsarbeit sind das Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsträger und -unternehmen. Dies beinhaltet die Rahmenbedingungen und Einflussparameter nationaler und internationaler Mobilität. Neben den Schnittstellen zwischen den Verkehrsträgern gehört dazu auch die Qualität und Quantität der vorhandenen und benötigten Infrastrukturen. Ebenso die Kosten der Mobilität für den Einzelnen, die quantitativen und qualitativen Veränderungen z.B. des Freizeit- oder Güterverkehrs. Letztlich von besonderer Bedeutung: die erwünschten und unerwünschten Auswirkungen der Mobilität auf Gesellschaft und Umwelt.


Wichtigste Veröffentlichungen seit 2002

- Szenariostudien "Zukunft der Mobilität" (erschienen 2002 und 2005)
Sie beschreiben auf Basis von Experteneinschätzungen die Entwicklung der wichtigsten Rahmenbedingungen der Mobilität in den jeweils nächsten 20 Jahren. Derzeit wird die nächste Fortschreibung mit einem Zeithorizont bis 2030 vorbereitet. Die Veröffentlichung ist in 2009 geplant.


- Innovations-Roadmaps - Entwicklungspfade ausgewählter Innovationen (erschienen 2006)
In dieser Studie wird für vier verschiedene Innovationen (u.a. Electronic Ticketing beim ÖPNV, Interoperabilität beim Schienenverkehr) anhand von Experteneinschätzungen aufgezeigt, welche Voraussetzungen z.B. rechtlich, technologisch, organisatorisch und finanziell vorliegen müssen bis man von einer flächendeckenden erfolgreiche Realisierung sprechen kann. Häufig wird in der Diskussion nur die Innovation selbst betrachtet und viele andere, ebenso wichtige Voraussetzungen werden vergessen.


- Verkehrsinfrastruktur-Benchmarking Europa (erschienen 2007)
In diesem Projekt wird ein internationaler Vergleich der Infrastrukturausstattung (Straße, Schiene, Flughäfen) und der relevanten verkehrspolitischen Rahmenbedingungen in sieben ausgewählten europäischen Ländern durchgeführt. Auf dieser Basis lassen sich erstmals quantitative und qualitative Kriterien für die Leistungsfähigkeit von Infrastruktur sowie die Prozesse, die die nationale Verkehrsinfrastrukturpolitik prägen, gegenüberstellen.

Unter www.ifmo.de finden Sie Informationen über alle weiteren Projekte, Expertenworkshops und Publikationen.
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There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

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