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Alt 06.12.2007, 06:26     #6
Martin   Martin ist offline
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E89

BL-
Zum Fahrzeugbau in die Campus Werkstatt

Vom Auftrag bis zur Auslieferung – Kinder gestalten kreativ ihr Fahrzeug


München. In der Campus Werkstatt können die Kinder und Jugendlichen Ihre erlangten Kenntnisse anwenden und in kreative Gestaltung umsetzen. Beim Betreten der Campus Werkstatt wird schnell klar, worum es hier geht: Automobilbau. In der Mitte des Raumes steht ein großer runder Auftragstisch, an dem die Kinder und Jugendlichen in Dreier-Teams ihre Auftragsmappe erhalten. Mit dem Auftrag erhalten die Kinder die spezifischen Anforderungen, die an das Fahrzeug gestellt werden. Die Jungingenieure bauen dann zum Beispiel ein Automobil für eine Fahrt in die Berge, ans Meer, für die Rennstrecke, einen Familienausflug oder eher für die Stadt. Anschließend verteilen sich die Teams um ihre Teamtische. Hier finden sie Klebepistolen, Zangen, Hammer, Scheren, Stifte, Lineale – alles, was sie für Planung und Konstruktion ihres Fahrzeugs benötigen.

Um den Auftrag richtig zu erfüllen, unterstützen verschiedene Material- und Informationsstationen die Teams bei der Wahl der idealen Ausstattung des Fahrzeugs. Durch Hören, Sehen und Fühlen treffen die jungen Automobilbauer die entsprechenden Entscheidungen für den Motorenbau, das Design, die Innenraumausstattung, die Fahrwerktechnik sowie die Qualitätssicherung. Erst dann wird das Automobil im Paternoster feierlich ausgeliefert und die jungen Ingenieure erhalten ihr Diplom.

Die nachfolgenden Stationen werden der Reihe nach innerhalb des über zwei Stunden dauernden Workshops durchlaufen. Die Erklärung der Stationen erfolgt in der Campus Werkstatt über eine akustische Einweisung der Sympathiefiguren Clara und Tim an den entsprechenden Hörern der Station.



Motorenentwicklung.

An einem Screen werden den Kindern die Funktionsweise und die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Motorentypen vertiefend erklärt: Verbrennungsmotor, Elektro- bzw. Hybridmotor, Wasserstoffmotor. Dabei erforschen sie, motiviert durch Fragen der Sympathiefiguren Tim und Clara und mit Hilfe von Analogien, die wichtigsten Aspekte zum Thema „Antrieb und Sicherheit“. Nach dem Spiel werden die Kinder aufgefordert, den Motorentyp, der sich für ihr Fahrzeugmodell am besten eignet, auszuwählen.


Designlabor.

In einer Glaskugel ist ein Automobil mit seinen jeweiligen Front-, Rück-, Auf- und Seitenansichten durch Drehen der Kugel zu erforschen. Die Kinder lernen hier die verschiedenen Ansichten kennen. Aus unterschiedlichen Schablonen wählen sie die zu Ihrem Fahrzeugtyp passende Seitenansichtschablone aus. Des Weiteren suchen sie aus ganz unterschiedlichen Materialien – beispielsweise Pappe, Filz, Kork, Plüsch – eines aus, das für ihren Auftrag geeignet ist. Dabei müssen sie entsprechend ihres Auftrags auf eine leichte oder eine robustere Ausführung achten. Zusätzliches Spezialmaterial für Spoiler oder Fenster ist ebenfalls vorhanden. Die jungen Designer zeichnen an der Station ihre gewünschte Silhouette und übertragen sie auf das Baumaterial. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, so können die Kinder ihre Traumwagen mit Federn oder bunten Fahnen ganz nach Wunsch verzieren.


Innenraumausstattung.

Hier ordnen die Kinder und Jugendlichen optische und haptische Eindrücke rund um die Innenausstattung einander zu. An der Wand befinden sich fünf Sehschlitze, durch die Abbildungen zu entdecken sind, die den Inhalten der Tastlöcher in der Wand zugeordnet werden müssen. Die Kinder erfühlen wichtige Gegenstände der Innenausstattung, wie zum Beispiel Sicherheitsgurt oder Warnweste und lernen so spielerisch, welche Ausstattungen für die Sicherheit der Fahrgäste relevant sind.


Fahrwerktechnik.

In einer spannenden Geschichte rund um das Fahrwerk werden die Themen Räder, Radaufhängung, Federung, Stoßdämpfer, sowie Lenkung und Bremsen den Kindern nahe gebracht. Im Gespräch mit vier Fachexperten erläutern die Sympathiefiguren die Funktion sowie Vorteile intelligenter Fahrwerkstechnik für Fahrfreude, Sicherheit und Komfort der Fahrgäste. Am Ende wählen die Kinder die für ihren Fahrzeugtyp am besten geeigneten Fahrwerkelemente für den Fahrzeugbau aus.


Sicherheitsstation.

Die Automobilbauer machen an der Fotowand ein Gemeinschaftsfoto ihres Teams und verbürgen sich damit symbolisch persönlich mit ihrem Namen für eine optimale Qualitätssicherung. Anhand eines Fahrzeugmodells prüfen die Jungingenieure mit Hilfe von Checklisten die Funktionsfähigkeit und die Qualität von verschiedenen Fahrzeugkomponenten. In den Tests werden alle Sinne der Kinder angesprochen und sie erkennen, wo die Gegenstände im Fahrzeug räumlich verortet sind. Die bestehenden Mängel werden von den jungen Qualitätsprüfern markiert und am Ende mit der richtigen Lösung verglichen.
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There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

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Geändert von Martin (06.12.2007 um 12:13 Uhr)
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