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Alt 06.03.2007, 19:46     #7
Hermann   Hermann ist offline
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Aktuelles Fahrzeug:
F45 AT 216d, E36 318i Cabrio
Ablauf und Reglement.

Die Rennwochenenden der FIA WTCC laufen nach folgendem Schema ab:
  • In Curitiba, Zandvoort, Pau, Porto und Macau steht den Piloten jeweils eine 30-minütige Trainingssession am Freitag zur Verfügung.
  • Am Samstag finden zwei freie Trainings à 30 Minuten und das 30-minütige Qualifying statt, in dem die Startaufstellung für Rennen 1 ermittelt wird.
  • Der Rennsonntag beginnt mit dem Warm-up (15 Minuten).
  • Rennen 1 wird 2007 nach Möglichkeit bereits um 12 Uhr Ortszeit gestartet. Der Start von Rennen 2 ist für 15.30 Uhr vorgesehen. Beide Rennen werden über eine Distanz von 50 Kilometern ausgetragen.
  • Die Pause zwischen den beiden Läufen ist somit deutlich länger als noch im Vorjahr. Dennoch haben die Teams weiterhin nur 15 Minuten Zeit, um die Fahrzeuge für das zweite Rennen vorzubereiten. Danach gilt die Parc-Fermé-Regel. Das heißt, es darf nicht mehr an den Autos gearbeitet werden.
  • Ab 2007 startet das Feld „fliegend“ in Rennen 1. Rennen 2 wird weiterhin mit einem stehenden Start eröffnet.
  • Die Startaufstellung für Rennen 2 ergibt sich aus dem Ergebnis des ersten Laufs. Allerdings starten die Top-Acht in umgekehrter Reihenfolge (der Sieger von Position acht, der Zweite von Position sieben, usw.). Fahrer, die Rennen 1 nicht beendet haben, werden am Ende der Startauf- stellung platziert.
In jedem Rennen erhalten die acht Bestplatzierten Meisterschaftspunkte nach folgendem Schlüssel:

1. - 10
2. - 8
3. - 6
4. - 5
5. - 4
6. - 3
7. - 2
8. - 1

In der FIA WTCC werden ein Fahrer- und ein Herstellertitel vergeben. Die Ergebnisse der zwei jeweils bestplatzierten Fahrer eines eingeschriebenen Herstellers fließen in die Herstellerwertung ein.

Vor seinem jeweils ersten Start in der Weltmeisterschaft 2007 erhält jeder Teilnehmer ein Grundhandicap von 10 Kilogramm. Die erfolgreichsten Fahrer eines Wochenendes (Kombination aus beiden Rennen) müssen für die darauf folgende Rennveranstaltung ein zusätzliches Handicapgewicht an Bord ihrer Autos nehmen. Es besteht die Möglichkeit, Gewicht auch wieder abzubauen.


Die Vergabe des Ballasts erfolgt 2007 nach einem neuen Schlüssel:

1. / +20 kg
2. / +15 kg
3. / +10 kg
4. / +10 kg
5. / +10 kg
6. / +5 kg
7. / +5 kg
8. / –15 kg
9. / –5 kg
ab 10. / –10 kg

Außerdem werden Zusatzgewichte nach der Anzahl der gesammelten WM-Punkte verteilt. Für je zehn gewonnene Zähler muss der Pilot fünf Kilogramm zuladen (20 Punkte = 10 kg, 30 Punkte = 15 kg, usw.).
Die Zusatzgewichte aus beiden Kategorien werden vor jedem Rennwochenende addiert. Das maximale Zusatzgewicht beträgt in der Saison 2007 60 kg, also 20 kg weniger als im Vorjahr.
Das Einsatzgewicht eines Fahrzeugs errechnet sich aus dem vorgeschriebenen Mindestgewicht plus Platzierungsgewicht des Fahrers.

In der FIA WTCC 2007 sind drei Fahrzeugkategorien zugelassen:
  • Tourenwagen mit Benzin-Saugmotoren gemäß dem Super2000-Reglement der FIA (z. B. der BMW 320si WTCC)
  • Tourenwagen mit Turbodiesel-Triebwerken gemäß dem Diesel-2000-Reglement der FIA (seit 2004)
  • Tourenwagen mit Benzin-Saugmotoren gemäß dem Super-Production-Reglement der FIA
Derzeit sind in der WTCC nur Autos der ersten Kategorie vertreten.


Super2000-Klasse.

In der Super2000-Klasse sind als Basisfahrzeuge mindestens viersitzige, viertürige Limousinen mit mindestens 4,2 m Länge vorgeschrieben. Ihr Serienpendant muss innerhalb von zwölf Monaten mindestens 2 500 Mal produziert worden sein und aus einer Fahrzeugfamilie mit mindestens 25 000 Stück pro Jahr stammen. Sie müssen als seriennahes Gruppe-A-Auto für den Motorsport homologiert und mit einem – ebenfalls von der FIA genehmigten – Umbau-Kit (spezielle Teile für Motor und Fahrzeug) für die WTCC ausgerüstet sein.

Der Hubraum ist auf 2 000 ccm beschränkt. Je nach Motortyp sind unter- schiedliche Höchstdrehzahlen erlaubt. Vierzylinder dürfen bis 8 500 U/min drehen (Sechszylinder 9 000 U/min, Fünfzylinder 8 750 U/min). Jeder Motor muss mindestens bei vier aufeinander folgenden Rennen eingesetzt werden. Wird der Motor vorher gewechselt, verliert der betroffene Fahrer zehn Plätze in der Startaufstellung. Ersatzfahrzeuge (T-Cars) sind nicht erlaubt.

Zwei Getriebe-Varianten sind zugelassen: konventionelle H-Schaltung auf Basis der Gruppe-A-Reglement-Homologation (maximal fünf Gänge) oder sequenziell geschaltet (sechs Gänge).

Unterschiedliche Antriebskonzepte werden einander mittels individueller Fahrzeugmindestgewichte (jeweils inklusive Fahrer) angeglichen:
  • Heckantrieb, H-Schaltung:1125 kg
  • Heckantrieb, sequenzielles Getriebe:1155 kg
  • Frontantrieb, H-Schaltung:1110 kg
  • Frontantrieb, sequenzielles Getriebe:1140 kg
Es ist erlaubt, konstruktionsbedingt untergewichtige Fahrzeuge mittels Ballast auf das vorgeschriebene Mindestgewicht zu bringen. Ballast muss auf dem Fahrzeugboden entweder im Kofferraum oder im Cockpit befestigt werden. Die Bodenfreiheit des Fahrzeuges muss mindestens 80 mm betragen.

Elektronische Fahrhilfen jeder Art (z. B. ABS, Traktionskontrolle) sind verboten. Ein Sperrdifferenzial ist erlaubt, die Wirkungsweise muss allerdings rein mechanisch sein.

Die Felgen sind auf die Maße 9 x 17 Zoll beschränkt, es werden Einheitsreifen der Marke Yokohama verwendet. Der Durchmesser der Reifen darf maximal 610 mm betragen, die maximale Breite liegt bei 250 mm. Die Anzahl der neuen Trockenreifen (Slicks), die jeder Fahrer pro Veranstaltung verwenden darf, ist auf zwölf neue und sechs zuvor gekennzeichnete, gebrauchte Reifen begrenzt. Ausnahme ist das erste Rennwochenende in Curitiba sowie alle weiteren Veranstaltungen außerhalb Europas, bei denen jeweils 16 neue Slicks benutzt werden dürfen. Die Anzahl der Regenreifen ist nicht limitiert.

Ein von der FIA homologierter Sicherheitskäfig aus Stahl ist vorgeschrieben, ebenso ein Schalensitz, das HANS-System (Head and Neck Support) und Hosenträgergurte mit mindestens fünf Befestigungspunkten.

Jede Form der drahtlosen Datenübertragung (Telemetrie) zwischen dem fahrenden Auto und dem Team ist verboten. Sprechfunk ist erlaubt.
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Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein
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