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Alt 24.01.2007, 19:17     #3
Hermann   Hermann ist offline
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Erfolgreiche Debütsaison 2006.

Ergebnisse BMW Sauber F1 Team 2006. (PDF)

Trotz einer extrem kurzen Startphase – zwischen der Entscheidung zur Übernahme der Mehrheitsanteile an Sauber durch BMW und der Team-Präsentation lag nur ein halbes Jahr – gelangen der jungen Mannschaft in der Debütsaison bereits überraschende Erfolge. 19 Mal schaffte ein Fahrer des BMW Sauber F1 Teams den Sprung ins Top-Ten-Qualifying (10 Mal Heidfeld, 5 Mal Kubica, 4 Mal Jacques Villeneuve). Der beste Startplatz wurde Rang drei in Monza (Heidfeld). 15 Mal fuhr ein Pilot in die Punkteränge (10 Mal Heidfeld, 4 Mal Villeneuve, 1 Mal Kubica). Sogar zwei Pokale eroberte das Team – Heidfeld wurde in Budapest Dritter, Kubica in Monza. In der Zuverlässigkeitswertung kam das BMW Sauber F1 Team mit 22 281 Rennkilometern auf Rang vier. Das BMW Sauber F1 Team beendete seine erste Rennsaison auf dem fünften Rang der Konstrukteurs-WM.

„Noch wichtiger als die guten Einzelergebnisse“, betont Theissen, „war, dass wir uns kontinuierlich gesteigert haben. Wir haben auch unter dem Druck der laufenden Saison messbare Fortschritte gemacht, anstatt im Vergleich mit der Konkurrenz zurückzufallen. Das hat uns gezeigt, dass der Weg stimmt.“

Das BMW Sauber F1 Team hatte die Saison 2006 mit Heidfeld und Villeneuve als Einsatzpiloten begonnen. Kubica beeindruckte trotz seiner Unerfahrenheit von Anfang an mit hervorragenden Leistungen bei Testfahrten und in den Trainings an den Freitagen der GP-Wochenenden.


Zum 13. Grand Prix des Jahres erhielt Kubica in Budapest die Chance, den zweiten F1.06 neben Heidfeld im Rennen zu steuern. Unter schwierigsten Bedingungen machte er sein Gesellenstück und kam als Siebter ins Ziel. Er war 51 Runden auf Intermediates gefahren. Der unerwartet hohe Reifenverschleiß führte zusammen mit einem leeren Feuerlöscher, der seine zwei Kilogramm Leichtwasser bei einem Leitplankenkontakt preisgegeben hatte, zu zwei Kilogramm Untergewicht bei der technischen Nachuntersuchung und damit zur Disqualifikation des Polen. Seine Rennreife indes hatte er bewiesen. Wenige Tage später trennten sich das Team und Villeneuve. Ab dem folgenden GP in der Türkei übernahm Vettel die Rolle des Freitagsfahrers. Mit fundierten technischen Aussagen und Tagesbestzeiten trat er in die Fußstapfen von Kubica und wurde für 2007 als Test- und Ersatzfahrer bestätigt.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist

Geändert von Wolfhart (10.06.2007 um 11:26 Uhr)
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