Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 28.09.2006, 18:19     #8
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.179

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Die Erfolgsgeschichte.

So deutlich werden Erwartungen selten übertroffen. Im BMW Group Werk in Oxford (Großbritannien) werden heute rund doppelt so viele MINI gefertigt, wie ursprünglich geplant. Im Jahre 2005 überschritt die Produktionszahl erstmals die Marke von 200 000 Fahrzeugen. Seit Beginn der neuen Zeitrechnung im Jahre 2001 wurden in Oxford bereits mehr als 800 000 Exemplare des modernen MINI produziert – und in rund 70 Ländern in aller Welt abgesetzt. Jetzt wird die globale Erfolgsgeschichte des MINI fortgesetzt.

Schon mit der ersten Generation des modernen MINI hatten die Entwickler das Ziel erreicht, den Charakter des klassischen MINI aus dem Jahre 1959 zeitgemäß zu adaptieren. Im modernen MINI spiegelt sich nicht nur die kompakte Grundform des Urahnen wider, er lässt auch den Charme und den Lifestyle des von Sir Alec Issigonis entworfenen Klassikers wieder aufleben. Mit seinen neuen Dimensionen trägt der moderne MINI gleichwohl den für das 21. Jahrhundert gültigen Ansprüchen hinsichtlich Sicherheit, Fahrdynamik, Flexibilität und Individualisierung deutlich Rechnung. Diese Kombination aus traditionellen Werten und modernen technischen Errungenschaften ist einzigartig und wird mit dem neuen MINI authentisch aktualisiert.

Der neue MINI: Klassenlos, cosmopolitisch, konkurrenzlos.

Dabei entstand erneut ein Original. Der neue MINI ist ein Fahrzeug, das Grenzen jeglicher Art mühelos überwindet. Auch deshalb ist er eine Ausnahmeerscheinung in seinem Segment. Er erfüllt den Wunsch nach einem kompakten Fortbewegungsmittel und bietet zugleich all jene Qualitäten, die Fahrzeuge des Premium-Segments auszeichnen: faszinierendes Design, aufwändige Antriebstechnik, hochwertige Verarbeitungsqualität, vorbildliche Sicherheit, innovative Ausstattungsdetails und nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten zur Individualisierung.

Wahrhaft klassenlos erscheint der neue MINI auch deshalb, weil er mit seinem agilen Handling eine über alle Fahrzeugsegmente hinweg einzigartige Form des Fahrvergnügens vermittelt. Damit entzieht er sich dem Vergleich mit direkten Konkurrenten, denn für die Summe seiner Eigenschaften erscheint nur eine Einschätzung zutreffend: typisch MINI.

Mit diesem Konzept sichert sich der neue MINI die Sympathie einer besonders großen und vielfältigen Fangemeinde. Fahrspaß, Qualität und Charme sind Markenzeichen, denen sich kaum jemand entziehen kann. Auf dieser Form der Attraktivität basiert nicht zuletzt auch der internationale Erfolg des modernen MINI. Er symbolisiert Werte und Qualitäten, die überall auf der Welt auf Anhieb Anklang finden.

Made in England: Moderne Produktion mit Tradition.

Produziert wird das globale Erfolgsmodell in einem der modernsten Automobilwerke Europas. Das BMW Group Werk im britischen Oxford war im Jahre 2000 speziell für die Herstellung des modernen MINI umfassend umgebaut worden. Mit Fertigungsbeginn im Frühjahr 2001 begann dann ein neues Kapitel in der Geschichte der Universitätsstadt im Westen von London. 88 Jahre nach der Herstellung des ersten Kraftfahrzeugs durch William Morris schrieb die BMW Group die Historie der Oxforder Automobilproduktion in das 21. Jahrhundert fort.

Kennzeichnend für die moderne Fertigungsstrategie ist die auf drei Standorte innerhalb Großbritanniens verteilte Produktion des neuen MINI. Gemeinsam mit dem zentralen Produktions- und Montagewerk in Oxford bilden die Rohkarossen- und Baugruppenfertigung in Swindon und das Motorenwerk in Hams Hall das neue so genannte Produktionsdreieck für MINI. Die BMW Group hat an allen drei Standorten erhebliche Investitionen getätigt, um mit dem Modellwechsel sowohl die Qualität als auch die Quantität der Produktion nochmals zu steigern. Mittelfristig wird damit auch die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb des MINI Produktionsdreiecks von bislang 6 350 auf rund 6 800 steigen.

Auf dem rund 700 000 Quadratmeter großen Werksgelände in Oxford wurden rund 150 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung der Fertigungsstätten investiert. Schon im Jahre 2007 soll damit die Produktionskapazität von bislang 200 000 auf 240 000 Einheiten pro Jahr gesteigert werden. Die Belegschaft des Werkes Oxford wird bis dahin um 200 auf 4 700 Beschäftigte wachsen. Weitere 88 Millionen Euro wurden in Swindon investiert, wo künftig rund 1 100 Mitarbeiter für die Fertigung sämtlicher Karosseriebauteile des neuen MINI sorgen. Um die neu entwickelten Vierzylinder-Antriebe für den MINI Cooper und den MINI Cooper S im Motorenwerk Hams Hall herstellen zu können, wurden auch dort nochmals rund 44 Millionen Euro investiert. Auch in Hams Hall ist der Anstieg der Produktionskapazitäten mit der Schaffung neuer Jobs verbunden. Die Zahl der Beschäftigten in der Motorenfertigung wird mittelfristig von 750 auf 1000 Mitarbeiter steigen.

Der Ur-MINI: Drei Siege bei der Rallye Monte Carlo.

Fester Bestandteil der Marken-Historie sind die sportlichen Erfolge, die den Charakter des klassischen MINI von Beginn an geprägt haben. Die außergewöhnlichen Qualitäten in den Bereichen Leistungsfähigkeit und Fahrverhalten führten frühzeitig dazu, dass der MINI den sportlichen Wettkampf suchte. Teammanager Marcus Chambers saß beim Wettbewerbsdebüt, der norwegischen Viking Rallye im September 1959, hinter dem Lenkrad. Bei der Rallye Genf 1960 gewann der MINI, diesmal in den Händen der Brüder Don und Erle Morley, zum ersten Mal seine Hubraumklasse. Zwei Jahre später war der MINI reif für den Gesamtsieg. Pat Moss, Schwester des Formel-1-Piloten Stirling Moss, und Beifahrerin Ann Wisdom gewannen die Tulpen-Rallye in den Niederlanden.

Noch einmal zwei Jahre später fuhr sich das MINI Werksteam endgültig in die Geschichtsbücher des Motorsports. Sechs MINI traten im offiziellen Auftrag zur Rallye Monte Carlo 1964 an. Sie stellten sich einer übermächtig wirkenden Konkurrenz von Fahrzeugen, die teilweise mehr als die doppelte Motorleistung aufweisen konnten. Im Kampf David gegen Goliath spielte der MINI seine Vorteile aus. Der Ire Paddy Hopkirk im MINI Cooper S schaffte die Sensation und landete den ersten Sieg bei der schon damals berühmtesten Rallye der Welt für das MINI Werksteam. 1965 wiederholte der Finne Timo Mäkinen diesen Erfolg. Sein Landsmann Rauno Aaltonen, heute bekannt als „Rallye-Professor“, rundete die Saison für das Werksteam mit dem Gewinn der Europameisterschaft ab. 1967 holte Aaltonen bei der Rallye Monte Carlo den dritten Sieg für die britische Marke.

Auch auf der Rundstrecke waren die MINI Piloten erfolgreich. In ganz Europa fuhren Privatfahrer von Klassensieg zu Klassensieg. Das Werksteam engagierte sich hauptsächlich in der Britischen Tourenwagen-Meisterschaft. Trotz guter Ergebnisse zeichnete sich Ende der sechziger Jahre ab, dass der MINI Cooper S seinen Zenit als Rennauto überschritten hatte. Geänderte Regeln bevorteilten klar die hubraumstärkeren Fahrzeuge. Der letzte offizielle Werkseinsatz führte 1970 zur „Rallye of the Hills“ nach Australien.

Eine Ära endete, aber die Legende blieb. Die 1960er Jahre waren das Jahrzehnt des MINI – kein Auto bot mehr Sportlichkeit für weniger Geld, verblüffte mit mehr Fahrspaß bei so geringen Außenmaßen.

Die MINI CHALLENGE: Clubsport meets Lifestyle.

Die sportlichen Erbanlagen der Marke MINI boten ideale Voraussetzungen, um im Jahre 2004 die MINI CHALLENGE ins Leben zu rufen. Diese Veranstaltungsserie verdankt ihre außergewöhnliche Attraktivität einem innovativen Konzept: Motorsport trifft Lifestyle. Eine Mischung, die ankommt – bei den Fahrern genauso wie bei den Fans. Verbindendes Element ist der Spaß am Rennsport sowie die Faszination der Marke MINI. Zur speziellen Atmosphäre trägt auch die Besetzung des Teilnehmerfeldes bei. Neben Routiniers und Nachwuchstalenten des Motorsports gehen auch Prominente aus Showbusiness und Sport bei der MINI CHALLENGE an den Start.

Sportliches Markenzeichen der MINI CHALLENGE ist die Chancengleichheit: Alle der meist über 35 Piloten gehen mit technisch identischen MINI Cooper S an den Start. Sämtliche Fahrzeuge werden zentral im Auftrag von MINI aufgebaut und mit dem John Cooper Works Tuning Kit für den Einsatz auf der Rennstrecke optimiert. Wichtige Komponenten wie Motor und Getriebe der 154 kW/210 PS starken Renner sind verplombt, um unerlaubte Änderungen zu verhindern.

Die Wertungsläufe finden im Rahmen etablierter Veranstaltungen statt. So startet die MINI CHALLENGE regelmäßig im Vorfeld von Formel-1-Rennen wie dem Großen Preis von Deutschland. Mittlerweile hat sich die MINI CHALLENGE zu einem internationalen Phänomen entwickelt. Seit 2006 werden unter anderem auch in Großbritannien, Belgien, Italien und Neuseeland Rennen ausgetragen.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten