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Alt 28.09.2006, 18:11     #2
Hermann   Hermann ist offline
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Das Karosseriedesign.

„Vom Original zum Original“ – so lautete der Grundsatz bei der Entwicklung des Exterieurdesigns für den neuen MINI. Schon mit der ersten Generation des modernen MINI war es gelungen, das Konzept des klassischen MINI aus dem Jahre 1959 zeitgemäß zu adaptieren. Jetzt wird die Philosophie der Kontinuität fortgeführt. „Im Bereich des Außendesigns ist der neue MINI eine Evolution seines Vorgängers“, erläutert dazu MINI Chefdesigner Gert Hildebrand. Ziel war es, all jene Erkennungsmerkmale, die nicht nur klassisch, sondern auch typisch für den modernen MINI sind, noch intensiver zur Geltung zu bringen. Getreu dieser Linie wurde das gesamte Fahrzeug neu gestaltet und seine charakteristische Form authentisch aktualisiert.

Zu den traditionellen Markenzeichen, die sich mittlerweile bereits zu Design-Ikonen entwickelt haben, gehören die großen Rundscheinwerfer des MINI. Die Klarglas-Hauptscheinwerfer wurden leicht nach außen gedreht, um die bewährte Geometrie der Frontansicht zu erhalten. Dennoch richtet sich nicht nur ihr Lichtkegel, sondern auch der Blick des neuen MINI klar nach vorn. In der Kombination klassischen Designs mit moderner, hochwertiger Technik fällt die Lichtausbeute noch besser aus. In die Scheinwerfereinheiten integriert wurden auch die zuvor eigenständig positionierten Blinkleuchten. Als einziges Inselelement bilden nun die Positionslichter, die auch die optionalen Nebelscheinwerfer enthalten, die charakteristischen „Beauty Spots“ im Gesicht des neuen MINI.

Die Front: Individueller Look für jede Modellvariante.

Besonders auffällig kommt die Neugestaltung beim sechseckigen Kühlergrill zum Tragen. Er besteht beim neuen MINI aus einem geschlossenen Element, die bisherige Trennung durch die Oberkante der Stoßstange entfällt. Aufgrund seiner Form erinnert der modifizierte Hexagon-Kühlergrill noch stärker an den Lufteinlass des klassischen MINI, die Ausdruckskraft dieser Design-Ikone wird damit noch gesteigert. Die horizontale Ausrichtung des Kühlergrills betont die Breite der Karosserie und lässt den neuen MINI maskuliner erscheinen.

Der neue MINI Cooper und der neue MINI Cooper S präsentieren sich an der Front jeweils in einem individuellen Look. Beim MINI Cooper zeigen die Ränder des unteren Lufteinasses einen leichten Aufwärtsschwung. Es entsteht der Eindruck, als ziehe der MINI Cooper die Mundwinkel lächelnd nach oben. Der Kühlergrill wird von drei verchromten Rippen gebildet und wirkt dadurch sympathisch und etwas nostalgischer als beim MINI Cooper S, dessen Frontpartie betont maskulin und sportlich erscheint. Außerdem ist die Motorhaube des MINI Cooper S um 20 Millimeter weiter nach oben gewölbt. Dies trägt dem zusätzlichen Platzbedarf des Turbomotors Rechnung. „Und es ist ein Beispiel für klassisches ‚Form follows Function‘ und typisch für MINI“, erklärt Exterieurdesigner Marcus Syring. „Authentisches Design zeigt, was in ihm steckt. Deshalb haben wir dem MINI Cooper S bewusst eine etwas kräftigere Front verliehen.“

Ergänzend dazu weist der Kühlergrill ein eigenständiges Gittermuster auf, das sich im Lufteinlass fortsetzt. Im Gesamteindruck erscheint dadurch diese Einheit größer als beim MINI Cooper. Das Design verweist damit selbstbewusst auf Größe und Stärke des dahinter liegenden Motors. Zusätzlich wird auch der neue MINI Cooper S von der typischen Öffnung in der Motorhaube gekennzeichnet.

Moderne Aerodynamik bei klassischer Form.

Bei beiden Modellvarianten erhält der MINI eine zeitgemäßere Silhouette und damit verbesserte Aerodynamik durch vertikale Luftabrisskanten an der C-Säule sowie individuelle Spoiler am hinteren Dachabschluss. Der Luftwiderstandsbeiwert des MINI Cooper beträgt nun 0,33. Der Spoiler des MINI Cooper S ist deutlich stärker akzentuiert.

Bei beiden Modellen steigt die Brüstungslinie zum Heck hin leicht an – im Bereich der B-Säule beträgt der Unterschied im Vergleich zum Vorgänger 18 Millimeter. Die daraus resultierende Keilform unterstützt und symbolisiert die zusätzliche Fahrdynamik des neuen MINI gleichermaßen.

Das für den modernen MINI charakteristische Greenhouse wurde nochmals überarbeitet. Die Rundumverglasung umschließt das Fahrzeug als ein umlaufendes Band und vermittelt so den Eindruck eines frei schwebenden Dachs. Das Band verjüngt sich mehr als beim Vorgänger in Richtung Heck und unterstreicht damit den sportlichen Charakter des neuen MINI.

Als Reminiszenz an den Urvater des Modells aus den 50er Jahren führt bei allen Varianten des neuen MINI eine diagonal verlaufende Karosseriefuge von der Motorhaube zum Seitenblinker. Beim klassischen MINI befand sich dort ehemals eine deutlich sichtbare Schweißnaht. Zusätzlich sorgen die verchromten Türgriffe sowie die Blinkleuchten an den vorderen Seitenwänden für den nostalgischen Touch des neuen MINI.

Von der Seite wirkt der neue MINI durch die neue Linie besonders dynamisch und straff. Abgerundet wird dieser Eindruck durch minimale Karosserieüberhänge im Front- und Heckbereich sowie große Räder, auf denen sich das Fahrzeug abzustützen scheint. Seit Jahrzehnten ist der MINI für diesen „Stance on the Wheels“ Look berühmt.

Klare Linie am Heck.

Die neue Länge des MINI wird am Heck durch eine stärkere Schulterpartie wie auch durch eine klare Konzentration auf horizontale Linien ausgeglichen. Diese spielen mit dem markanten „Cascading“ des MINI, das die einzelnen Sektionen des Fahrzeugs von unten nach oben stufenförmig aufeinander aufbaut. So demonstriert der neue MINI auch in der Rückansicht einen stabilen Stand.

Als Design-Ikonen behielten die aufrecht stehenden Rückleuchten weitestgehend ihre Form; sie wurden lediglich vergrößert und sorgen so für eine optimierte Fahrsicherheit. Durch erstmals separat außen liegende und daher noch massiver und hochwertiger wirkende Chromrahmen erstrahlen die Rückleuchten zudem in neuem Glanz. Sie befinden sich in unverändertem Abstand zum jetzt vergrößerten „Black Band“, das die Karosserie zur Fahrbahn hin begrenzt.

Auch am Heck hebt sich der MINI Cooper S von den übrigen Modellvarianten ab. Dies erfolgt mit optischen Anlehnungen an den Rennsport. Dazu gehören das mittig platzierte Doppelendrohr der Abgasanlage, ein großer Luftauslass in der Heckschürze und die zweigeteilte Nebelschlussleuchte.

Die Karosseriefarben: Dach auch in Schwarz oder Weiß.

Die Individualisierung beginnt auch beim neuen MINI bereits mit der Wahl der Lackierung. Für den neuen MINI werden 12 Karosseriefarben zur Auswahl stehen, bei acht dieser Varianten handelt es sich um Metallic-Lacke. Völlig neu im Programm sind die Farbtöne Mellow Yellow und Oxygen Blue. Die Varianten Chili Red und Pepper White standen dagegen bereits dem Vorgängermodell gut zu Gesicht. In die Metallic-Kategorie fallen die Lackierungen British Racing Green, Pure Silver, Astro Black sowie die neuen Farbtöne Sparkling Silver, Lightning Blue und Nightfire Red. Exklusiv für den MINI Cooper S umfasst die Farbpalette außerdem noch die Metallic-Varianten Dark Silver und Laser Blue. Mit der Wahl der Dachlackierung lässt sich die Farbvielfalt gleich noch einmal erweitern. Alternativ zur Lackierung in der jeweiligen Wagenfarbe können MINI Fans auch schwarzen oder weißen Lack fürs Dach bestellen.

Als weitere Möglichkeit der Individualisierung steht optional für MINI Cooper und MINI Cooper S eine Chromeline zur Verfügung. Sie umfasst verchromte Einfassungen für den unteren Lufteinlass, die Nebellampen und die Nebelschlussleuchte (MINI Cooper) beziehungsweise den Luftauslass in der Heckschürze (MINI Cooper S) sowie den Griff der Heckklappe (MINI Cooper S).
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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