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Alt 22.04.2006, 16:40     #16
Hermann   Hermann ist offline
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BMW Sauber F1 Team - GP San Marino - Qualifikation

Wetter: sonnig und trocken, Luft 26°C, Asphalt 37°C

Imola (ITA). Enttäuschendes Qualifying für das BMW Sauber F1 Team: Jacques Villeneuve und Nick Heidfeld verfehlten beide einen Startplatz unter den ersten Zehn beim Großen Preis von San Marino in Imola.

Jacques Villeneuve:
BMW Sauber F1.06-02/BMW P86
Qualifying: 12., 1.23,887 min (3. Training 8., 1.24,916 min)

Ich bin sehr enttäuscht. Knapp zwei Zehntelsekunden schneller, und ich wäre Fünfter gewesen. Ich weiß, dass das Auto diese Zeit hergegeben hätte. Meine zweite Runde war gut, aber dann kam die Gelbe Flagge dazwischen. Der Unterschied zwischen Startplatz fünf und zwölf bedeutet im Rennen letztlich, eine Chance auf einen Podiumsplatz oder eben nicht.

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.06-03/BMW P86
Qualifying: 15., 1.24,129 min (3. Training 15., 1.25,701 min)

Ich wollte unbedingt in die Top Ten fahren, habe alles versucht, und dabei ist mir das Auto hinten ausgebrochen. Ich bin in die Reifenstapel eingeschlagen, am Auto ist leider einiges kaputt. Das Qualifying verlief insgesamt etwas enttäuschend. Nach den Trainings gestern und heute morgen hatte ich eigentlich ein gutes Gefühl. Aber ich habe mit den neuen Reifen nicht die notwendige Extra-Portion Grip gefunden. Nachdem ich gestern mit Magenproblemen zu tun hatte, geht es mir heute körperlich wieder gut.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das war ein sehr spannendes Qualifying mit engen Abständen. Leider haben wir das begeisternde Finale im dritten Durchgang nur als Zuschauer verfolgt. Jacques fehlte nur gut eine Zehntelsekunde für einen Platz unter den Top Ten, während Nick im gesamten Qualifying nicht auf die erwartete Rundenzeit gekommen ist. Er klagte über mangelnden Grip und hat in der letzten Runde zu viel gewollt. Dabei hat er die Kontrolle über das Auto verloren. Das Wettbewerbsfeld liegt so eng zusammen wie nie zuvor. Zwischen dem fünften Platz und Jacques zwölftem Platz liegen nur 17 Hundertstelsekunden.

Willy Rampf (Technischer Direktor Chassis):
Insgesamt hatten wir uns hier mehr erhofft. Dass es bei dieser großen Leistungsdichte schwer werden würde, in die Top Ten zu kommen, war klar. Jetzt geht es darum, die Rennstrategie entsprechend anzupassen. Wir sind zuversichtlich, dass wir die in den Longruns am Freitag gezeigte Leistung im Rennen abrufen und ein paar Positionen gewinnen können.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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