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Alt 03.04.2006, 08:26     #11
Albert   Albert ist offline
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CE-
BMW Sauber F1 Team - GP Australien - Training (31.03.2006)

Großer Preis von Australien – Training, Freitag – 31.03.06
Wetter: trocken, bewölkt, Luft 21-23°C, Asphalt 23-27°C

Melbourne (AUS). Im Training zum GP Australien belegten die Fahrer des BMW Sauber F1 Teams die Plätze drei (Robert Kubica), 12 (Jacques Villeneuve) und 15 (Nick Heidfeld).

Robert Kubica:
1. Training: 9., 1.29,576 min / 2. Training: 3., 1.27,200 min

Nach dem Motorproblem im ersten Training lief das zweite gut. Wir haben ein paar gute Aerodynamikveränderungen überprüft und sind viel gefahren, die Rundenzeiten waren konstant. Als ich das letzte Mal draußen war, bin ich etwas aufgehalten worden, sonst wäre meine Rundenzeit sicher noch etwas besser geworden. Aber das spielt in einem freien Training letztlich keine Rolle.

Jacques Villeneuve:
1. Training: 3., 1.28,595 min / 2. Training: 12., 1.28,440 min

Unser Auto ist gut hier. Schwierigkeiten bereitet uns allerdings, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Das sollte aber im Qualifying kein Problem sein, weil wir ja inzwischen mehr als eine Runde fahren können, und im Rennen ohnehin nicht. Ich brauche ein schnelles Auto im Rennen! Weil ich einen neuen Motor bekomme, werde ich von weit hinten starten. Das ist natürlich schade, denn Balance und Speed sind gut.

Nick Heidfeld:
1. Training: keine gezeitete Runde / 2. Training: 15., 1.29,053 min

Diese Freitage gefallen mir nicht besonders. Im ersten Training bin ich gerade einmal eine Installationsrunde gefahren, und im zweiten waren es auch nur ein paar Runden. Das Auto war allerdings nicht schlecht und auf jeden Fall besser als die Rundenzeit vermuten lässt. Im zweiten Sektor hatte ich keine freie Fahrt, im dritten waren gelbe Flaggen draußen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Robert musste das erste Training wegen eines Motorschadens nach 13 Runden beenden. Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt der Zuverlässigkeit. Der neue V8-Motor ist noch nicht ausgereift, die Entwicklungszeit war zu kurz. Wir haben unser Problem inzwischen eingekreist: Wir konnten zurückverfolgen, dass zuletzt in der Produktion Toleranzgrenzen überschritten wurden. Im Winter hatten die Testmotoren in identischer Spezifikation problemlos über die Distanz gehalten. Jetzt reagieren wir kurzfristig, indem wir neue Motoren mit ausgesuchten Teilen aus dem Lager aufbauen, die den Soll-Abmessungen am nächsten kommen. Dies ist nach Malaysia passiert, zwei dieser Motoren haben wir hier. In Nicks Auto ist bereits einer davon eingebaut, Jacques erhält den zweiten nach dem dritten Training am Samstag. Dadurch rückt er in der Startaufstellung zehn Plätze nach hinten.

Willy Rampf (Technischer Direktor Chassis):
Abgesehen von dem Motorproblem, bin ich recht zufrieden mit unserer heutigen Leistung. Robert hat den Reifenvergleich erledigt und sich außerdem mit der Abstimmung befasst, vor allem hinsichtlich des Qualifyings. Jacques hat sich auf die Rennvorbereitung konzentriert, während bei Nick lediglich Basisarbeit anstand.
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