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Alt 16.03.2006, 09:06     #5
Albert   Albert ist offline
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BMW Sauber F1 Team - GP Bahrain - Rennen (12.03.2006)

Großer Preis von Bahrain – Rennen, Sonntag – 12.03.06
Wetter: trocken, Luft 23-24°C, Asphalt 36-40°C

Sakhir (BHR). Kein Auftakt nach Maß für das BMW Sauber F1 Team: Von den Plätzen zehn und elf gestartet, erreichten weder Nick Heidfeld noch Jacques Villeneuve beim Großen Preis von Bahrain die Punkteränge. Heidfeld kam nach einem Zwischenfall in der ersten Kurve als 19. aus der ersten Runde zurück und holte später noch bis auf Position zwölf auf. Villeneuve fiel in der 30. von 57 Runden an neunter Position fahrend mit Motorschaden aus.

Nick Heidfeld: 12.
BMW Sauber F1.06-04 / BMW P86
Schnellste Runde: 1.33,772 min in Rd. 26

Mein Rennen hat offensichtlich schlecht begonnen, nachdem mich Nico Rosberg in der ersten Kurve umgedreht hat. Ich konnte wieder Boden gut machen und hatte vor allem mit David Coulthard einen spannenden Kampf. Es ist schwierig, unser Potenzial nach diesem ersten Rennen einzuschätzen, aber es ist natürlich enttäuschend, von Startplatz zehn keine Punkte geholt zu haben.

Jacques Villeneuve: Ausfall (Motorschaden)
BMW Sauber F1.06-03 / BMW P86
Schnellste Runde: 1.33,694 min in Rd. 20

Mein Start war nicht sonderlich gut, aber dann konnte ich mich im Gedränge der ersten Kurve ganz gut behaupten und einsortieren. Mein Auto lag im Rennen gut. Ich konnte David Coulthard überholen, danach hielt ich auch Kimi Räikkönen eine ganze Weile hinter mir. Die Rennabstimmung hat gepasst, und ich hatte einen guten Rhythmus gefunden. Dann war plötzlich die Motorleistung weg.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Der Start ins Wochenende war verheißungsvoll. Leider konnten wir die guten Leistungen aus dem Training und dem Qualifying über die Renndistanz nicht umsetzen. Bei Jacques gab es einen kapitalen Motorschaden ohne Vorankündigung. Der Motor wurde sofort ausgebaut und wird zur Analyse nach München gebracht. Nick ist in der ersten Runde von Nico Rosberg getroffen worden und wurde dadurch ans Ende des Feldes zurückgeworfen. Von dort konnte er sich bis auf Platz zwölf vorarbeiten. Allerdings waren seine Rundenzeiten weniger gut als erwartet. Das zeigt, dass wir zwar einen guten Anfang gemacht haben, aber noch ordentlich Arbeit vor uns liegt.

Willy Rampf (Technischer Direktor Chassis):
Nach dem Qualifying waren wir recht optimistisch für das Rennen, aber ich muss zugeben, dass wir heute nicht so schnell waren, wie wir nach dem Training und dem Qualifying erwartet hatten. Wir müssen die Gründe dafür jetzt sorgfältig analysieren. Auf jeden Fall gibt es viel zu tun.
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