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Alt 23.02.2006, 11:39     #5
Albert   Albert ist offline
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CE-
2.2 Floating Elements. MINI Concept Geneva Interieur.

MINI für den ganzen Tag und für jede Idee. „Floating Elements“ prägen Interieur-Design.


Vertrautes und Gewohntes in Frage stellen und unkonventionelle Antworten finden – ausgehend von einem hohen konzeptionellen und emotionalen Niveau entspricht MINI Concept Geneva genau dieser Erwartung. Das gilt auch für das Interieur-Design der MINI Konzeptstudie: Dort entfaltet sich ein vollkommen neues Raumgefühl mit cleveren Lösungen für immer neue Ideen, die man jeden Tag gemeinsam mit MINI erleben kann. Das Farb- und Materialkonzept setzt die Aussage des Exterieurs im Innenraum konsequent fort: Sportliche Funktionalität, Raumnutzung und Wertigkeit stehen im Mittelpunkt. MINI, der kleine, sportliche Luxus für den ganzen Tag, der auch einem Auftritt bei einer hochwertigen Klassik-Veranstaltung das gewisse Etwas verleiht.

Trotz zahlreicher Innovationen bei Funktionalität, Materialien und Formen sind viele Elemente aus dem Innenraum-Design aktueller MINI Serienfahrzeuge in der Studie wieder zu finden. Vom evolutionär weiterentwickelten großen Zentral-Instrument über die MINI typischen Kippschalter bis zu den deutlich größeren, für MINI charakteristischen Türverkleidungen von Fahrer- und Beifahrertür in ihrer elliptischen Form: Der Spaß am Detail kommt nicht zu kurz, immer wieder gibt es etwas zu entdecken.

Sitze für Fahrer und Beifahrer schweben frei im Raum.

Freitragende Aufhängung und integriertes Gurtsystem.


Beim Öffnen von Fahrer- und Beifahrertür überrascht MINI Concept Geneva mit einem großzügigen und offenen Eindruck: Die Sitze für Fahrer und Beifahrer scheinen zu schweben, da sie an ihrer Innenseite über spezielle Tragarme an der vorderen Mittelkonsole verankert sind. Das schafft für die hinten sitzenden Passagiere nicht nur zusätzlichen Fußraum, der freiliegende Bodenraum ist eine insgesamt besonders vorteilhafte Lösung.

Unterstützt wird dieser Eindruck durch die schlanke Konstruktion der Sitze, die im Wesentlichen auf zwei Schalen wie bei einer offenen Muschel reduziert ist. Um den Zugang auch für die Passagiere in der zweiten Sitzreihe möglichst komfortabel zu gestalten, sind die Vordersitze mit einem bislang einzigartigen Easy-Entry-System ausgestattet: Der Sitz fährt durch elektrische Verschiebung nach vorne und rotiert gleichzeitig mit der Sitzfläche nach außen.

Dadurch wird die Fahrer-/Beifahrersitz-Lehne weggedreht (aber nicht umgeklappt) und ermöglicht so einen komfortablen Einstieg in die zweite Reihe. Anschließend wird der Sitz automatisch in die ursprüngliche Position zurückgeführt. Zudem verfügen Fahrer- und Beifahrersitz über ein sitzintegriertes Gurtsystem. Damit sind die Sicherheitsgurte immer optimal zur Hand und stören nicht beim Einstieg nach hinten.

Platz zum Sitzen und Laden in der zweiten Reihe.

Durch den langen Radstand gibt es in der zweiten Sitzreihe ausreichend Platz für zwei Personen – oder für umfangreiche Ausrüstung. Die Lehnen der Rücksitze können einzeln umgeklappt werden und bilden dann eine ebene Fläche mit dem Stauraumboden. Das erleichtert das Beladen von allen Seiten, sei es durch die Hecktüren oder die Fahrer-/ Beifahrertür; die an Bord genommene Ausrüstung und die Servicematerialien lassen sich so auch bequem zurechtrücken. Andererseits kann in dem großzügigen, ebenen Laderaum auch größeres Ladegut einfach verstaut werden. Die zwischen den beiden Sitzen liegende Mittelarmlehne ist in die ebene Fläche integriert und bietet ein zusätzliches Staufach.

Die beiden Hecktüren öffnen weit und geben nahezu den vollständigen Innenraum-Querschnitt mit einer besonders niedrigen Ladekante frei. Aber auch wenn beide Rücksitzlehnen aufrecht stehen, haben die Passagiere ein für die Fahrzeuggröße akzeptables Ladevolumen zur Verfügung.

Cupholder: Getränke immer griffbereit und angenehm temperiert.

Zwei Dinge sind es, die zu einem konzentrierten „Mini Klassik Team“ so gar nicht passen würden: lauwarme Coke als „Erfrischung“ und lauwarmer Tee auf den winterlichen Bergetappen der Rallye Monte Carlo. Konsequent hat der MINI Concept Geneva „Bord-Service“ auch dafür eine Lösung vorbereitet: Die Ringe rund um die seitlichen Lüftungsausströmer lassen sich herunterklappen und werden so zum Cupholder – am einzig richtigen Platz im Fahrzeug. Denn zum einen sind die Getränke so sehr bequem zu erreichen, zum anderen aber bleibt die Coke an heißen Tagen kühl, da Frischluft von der Klimaanlage direkt beim Cupholder ausströmt. An kalten Wintertagen wird so nicht nur die Seitenscheibe von Beschlag befreit, sondern auch gleich der Tee auf Temperatur gehalten.

Drehbarer Center Speedo mit digitaler Anzeige und klassischen Sportinstrumenten.

Das große Zentralinstrument am MINI Instrumententräger hat unter den Design-Ikonen der frechen Flitzer aus England einen Sonderstatus – es ist absoluter Kult. Entsprechend selbstbewusst und im Mittelpunkt des Geschehens präsentiert es sich im MINI Concept Geneva als drehbarer „Center Speedo“ mit Anzeigen auf Vorder- und Rückseite. Die digitale Seite zeigt den „Cruise Mate“ mit Info-Display für das Navigationssystem und einen in der Zukunft vorstellbaren „Tuner“ als zentrales Bedienelement für zahlreiche Funktionen im Fahrzeug.

In der vertikalen Achse um 180 Grad gedreht, informiert der Center Speedo auf der Rückseite mit den bei sportlichen Fahrzeugen geradezu klassischen Anzeigen über Wasser- und Motoröl-Temperatur sowie Motoröldruck. Gedreht wird der Center Speedo über ein Bedienelement auf dem Mitteltunnel. Davor ist der Feuerlöscher liegend im Fußraum montiert.

Zu den bekannten Aufgaben eines Multifunktionslenkrads kommt bei MINI Concept Geneva noch eine weitere hinzu: Eine dritte Lenkradspeiche in „Sechs-Uhr“-Position dient als Aufnahme für eine aufsteckbare Stoppuhr oder einen Tripmaster mit analoger Anzeige.

Innen nur vom Allerfeinsten. Leder, Chrom und Aluminium als bestimmende Materialien.

Weißes Leder unterstreicht im Innenraum den Eindruck von Modernität, Großzügigkeit und edlem Ambiente. Die Farbe Weiß betont auch insgesamt die klaren Linien von MINI Concept Geneva, und wie beim Exterieur kommt auch im Interieur Rot als Akzentfarbe zum Einsatz.

Hochwertiges Leder kommt in verschiedenen Oberflächen zum Einsatz. Narbiges Rindsleder wird dabei für die Kopfstützen und für die Innenverkleidung der Seiten- und der Hecktüren verwendet. Das stark strukturierte Leder vermittelt dauerhafte, sportliche Qualität und kontrastiert mit jenem weichen Leder, mit dem die Lehnen der Sitze und das Lenkrad ausgestattet sind. Schließlich wird besonders weiches, das Gefühl von Seide vermittelndes Alcantara im Dachhimmel eingesetzt.

Visuell und taktil besonders interessant ist das am schwebend gestalteten Armaturenträger und bei den Armauflagen in den Seitentüren verwendete samtige Leder, das sich besonders fein und zart anfühlt.

Einen kraftvollen Akzent zur Interieurfarbe Weiß setzen die roten Einsätze in den Sitzflächen und lehnen, die in Rot gehaltenen Armlehnen, die Einsätze im Fußboden und die roten Ringe der Cupholder. Über den Köpfen der Passagiere scheinen silberne Akzente in einem regelmäßigen Muster durch das perforierte rote Alcantara des Dachhimmels.

Die weichen, natürlichen Oberflächen in reinem Weiß werden durch technisch wirkende metallische Oberflächen ergänzt. So ziert ein aluminium-beschichtetes Glasfaser-Geflecht die ovalen Verkleidungen an der Türinnenseite, Carbonfaser-Matten im gleichen Look akzentuieren den Fußraum. Die roten Einsätze im Innenraumboden sind aus Nylongeflecht gefertigt, ein innovatives Material, das bisher überwiegend in Möbelbau und Bergsport verwendet wurde.

Zahlreiche weitere Details des Innenraums sind aus massivem Aluminium gefertigt, wie etwa die Tragarme von Fahrer- und Beifahrersitz.

Driving tomorrow: Schlüssel als multifunktionale Mensch-MINI-Schnittstelle.

Das Inselelement der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen bildet sozusagen das Rückgrat von MINI Concept Geneva: An ihm sind Fahrer- und Beifahrersitz aufgehängt, mit seinen Elementen in weißer Porzellan-Optik setzt es auch visuell einen außergewöhnlichen Akzent. Hier laufen aber auch alle Nerven zusammen: Für MINI Concept Geneva ist es zum Beispiel vorstellbar, eine Start/Stopp-Schlüssel-Einheit mit integrierter Uhr in Form eines „Handschmeichlers“ als multifunktionale Schnittstelle zwischen Nutzer und Fahrzeug einzusetzen. Dieser Schlüssel würde auf ein Element im vorderen Teil der Mittelkonsole gestülpt und könnte so als Druckknopf funktionieren. Vom Start/Stopp des Motors über individuelle Fahrzeugeinstellungen (Sitze, Klimaanlage, Audioanlage) bis zur Bedienung des MP3-Players kann sich das MINI Designteam zahlreiche Funktionen für dieses kleine Genie vorstellen.
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