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Alt 25.01.2006, 07:29     #6
Albert   Albert ist offline
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5. Karosserie und passive Sicherheit des BMW Z4 Coupé: Solides Leichtgewicht.

Ein außergewöhnlich fahrdynamischer Roadster bildet die Basis für einen besonders agilen neuen Sportwagen. Das BMW Z4 Coupé muss seine Verwandtschaft zum BMW Z4 Roadster nicht verleugnen. Bereits beim offenen Zweisitzer profitiert das Handling in hohem Maße von der ungewöhnlich torsionssteifen Karosserie, obwohl dem Roadster kein festes Dach zur Verfügung steht. Beim Z4 Coupé leistet dieses Dach nun einen zusätzlichen Beitrag zur Verwindungssteifigkeit des gesamten Fahrzeugs. Mit einem Torsionssteifigkeitswert von 32 000 Nm/Grad liegt die Außenhaut des BMW Z4 Coupé in punkto Festigkeit im Wettbewerb ungeschlagen an der Spitze.

Verantwortlich dafür ist die Rohkarosserie mit den so genannten Y-Trägern. Diese Motorträger gabeln sich vor der Stirnwand in je einen Schweller- und einen Tunnel-Ast. Versteifungsstreben und Schubfelder im Unterboden, an den Federbeindomen und im Windlauf erhöhen die Torsionssteifigkeit.

Gleichzeitig ist die Karosserie sehr leicht. Trotz seines Stahldachs, der Heckfenster und der hinteren Seitenscheiben wiegt das Coupé nur wenig mehr als der offene Zweisitzer. Das gewichtsoptimierte Konzept mit zielgerichtetem Leichtbau umfasst eine Motorhaube aus Aluminium, einen in die Rohbau- und Dachstruktur integrierten Überrollschutz und die Verwendung hochfester Stähle. Fertigungsverfahren wie das Innenhochdruck-Umformverfahren ermöglichen eine form- und gewichtsoptimierte Gestaltung des Windlaufes ohne störende Schweißflansche.

Die feste Karosserie und die geringe Masse lösen zusammen den Zielkonflikt zwischen Schwingungskomfort und sportlicher Fahrwerksabstimmung. Fahrbahnunebenheiten haben kaum Einfluss auf die Geometrie der Karosseriestruktur und wirken sich daher nicht spürbar auf das Fahrwerk aus. In Verbindung mit den straff abgestimmten Federn, Dämpfern und Stabilisatoren ergeben sich ein perfektes Fahrverhalten und eine direkte, präzise Rückmeldung an den Fahrer.

Hohe Sicherheit für die Passagiere.

Die im BMW Z4 Roadster bereits gegebene passive Sicherheit wird im BMW Z4 Coupé dank der geschlossenen Stahldachkonstruktion durch einen zusätzlichen Überrollschutz ergänzt, den die hoch belastbaren Karosserie-Querträger in der Trennwand weiter erhöhen. Außerdem minimieren crashoptimierte Fußaufstandsflächen eventuelle Intrusionen in den Fahrgastraum. An den vorderen Längsträgern sind vergleichsweise lange Deformationselemente in Stahl-Schalenbauweise angeschraubt, an denen das Stoßfängersystem befestigt ist. So bleibt die Karosserie bei Remplern unbeschädigt, was eventuelle Reparaturkosten senkt.

Abgestimmte Schutzsysteme.

Insgesamt vier Front- und Seitenairbags werden von der Advanced Safety Electronics (ASE) gesteuert. Ihre Satelliten steuern individuell die Auslösung der Airbags und der Gurtstrammer. Diese Module messen und rechnen selbsttätig, reagieren unabhängig und überwachen sich gegenseitig. Gegebenenfalls veranlasst ASE auch die Trennung der Sicherheits-Batterieklemme, die Abschaltung von Generator und Kraftstoffpumpe, die Öffnung der Zentralverriegelung öffnen sowie das Einschalten von Innenlicht und Warnblinkanlage. In Verbindung mit einem Autotelefon und dem Navigationssystem „Professional“ oder „Business“ wird über den Telematikdienst „BMW Assist“ ein Notruf ausgelöst, der Standort übertragen sowie eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale aufgebaut.

Vom perfekten Zusammenspiel von Karosserie und Sicherheitssystemen profitieren die Insassen in umfassender Form: In praktisch allen denkbaren Unfallsituationen gewährleistet ihnen das BMW Z4 Coupé den bestmöglichen Schutz.
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