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Alt 31.08.2005, 06:56     #5
Albert   Albert ist offline
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CE-
3.2 Fahrwerk.

Das BMW typische Fahrwerks- und Antriebskonzept –

geschaffen für Höchstleistung.


Die Motorleistung steigt und lässt das volle Potenzial des BMW 1er Antriebskonzepts deutlich werden. Die Freude am Fahren erreicht völlig neue Dimensionen. Der Eindruck, den der BMW 130i schon auf den ersten Kilometern hinterlässt, ist faszinierend. Doch er lässt sich erklären. Als einziges Modell der Kompaktklasse bringt der BMW 1er die Kraft seiner Motoren über die Hinterräder auf die Straße. Dieses Prinzip – Motor vorn, Antrieb hinten – ermöglicht eine besonders ausgewogene Gewichtsverteilung und eine optimale Traktion. Darüber hinaus sind jegliche Antriebseinflüsse auf die Lenkung ausgeschlossen. Der Hinterradantrieb bietet somit die perfekte Voraussetzung für herausragende Richtungsstabilität und sicheres Handling. Vor allem aber ist er in idealer Weise geschaffen für die Kombination mit einem echten Hochleistungsmotor. Die 195 kW (265 PS), die der Reihensechszylinder des BMW 130i mobilisiert, werden dank seines Antriebskonzepts in pure Fahrdynamik umgesetzt. Nicht umsonst ist der Hinterradantrieb das Erfolgsrezept in höheren Fahrzeugsegmenten, im Motorsport – und jetzt auch in der Kompaktklasse.

Idealmaße für mehr Fahrspaß:

dank Hinterradantrieb konsequent genutzt.


Fahrzeuge der Kompaktklasse sind auf Grund ihres geringen Gewichts und ihrer vergleichsweise kurzen Außenabmessungen für Fahrfreude und dynamisches Handling geradezu prädestiniert. Beim BMW 1er kommen der extrem kurze vordere Karosserieüberhang und ein besonders langer Radstand (2,66 Meter) bei breiter Spur als Voraussetzungen für agiles und dennoch spurstabiles Fahrverhalten hinzu. Diese Vorteile kann der BMW 1er konsequent ausspielen, weil er darüber hinaus über einen weiteren, entscheidenden Trumpf verfügt. Als einziges Fahrzeug seiner Klasse vereint der BMW 1er die Pluspunkte der kompakten Abmessungen mit den positiven Eigenschaften der Kraftübertragung auf die Hinterräder. Besonders eindrucksvoll kommen diese günstigen Startbedingungen in Kombination mit der überragenden Motorleistung des BMW 130i zur Geltung. Die Fähigkeit des Reihensechszylinders, jede Gaspedalbewegung spontan in Leistung umzusetzen, findet in der direkten Übertragung der Kraft über die Hinterräder ihre konsequente Fortsetzung. Das daraus resultierende faszinierende Fahrerlebnis bringt die prinzipielle Überlegenheit des Antriebskonzeptes und die Vorzüge der kompakten Karosserie noch deutlicher zum Tragen.

Wie die kompakten Abmessungen ist auch das geringe Gewicht ein Faktor für mehr Dynamik in diesem Segment. Der Motor des BMW 130i hat bei der Umsetzung von Kraft in Bewegung buchstäblich leichtes Spiel. Konsequenter Leichtbau durch den Einsatz hochfester Stähle und – wo sinnvoll – Aluminium verhilft ihm zu einem ungewöhnlich günstigen Leergewicht von lediglich 1375 Kilogramm (DIN; ohne Fahrer).

Eine neue Erfahrung in der Kompaktklasse:

Dynamik entsteht an der Hinterachse.


Nie zuvor war die Fortbewegung in einem Fahrzeug des Kompaktsegments mit so viel Fahrvergnügen verbunden wie beim BMW 130i. Und die Erklärung dafür ist verblüffend einfach: Motorleistung lässt sich auf vielfältige Weise in Vortrieb umsetzen, Dynamik entsteht jedoch nur an der Hinterachse. Die Überlegenheit des Hinterradantriebs resultiert zu einem wesentlichen Teil aus physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Ihre Auswirkungen sind bei jedem Tritt auf das Gaspedal spürbar. Die beim Beschleunigen auftretenden Trägheitsmomente belasten vor allem die Hinterachse. Frontgetriebene Fahrzeuge verzeichnen beim Anfahren aus dem Stand größere Schwierigkeiten in der Kraftübertragung, weil der Vorderwagen entlastet wird, so dass sich der Fahrbahnkontakt der angetriebenen Vorderräder verringert. Auf heckgetriebene Fahrzeuge wirkt sich die durch die dynamische Achslastverlagerung verursachte Belastung der Hinterräder dagegen positiv aus. Wie bedeutsam diese Unterscheidung in der Praxis ist, wird naturgemäß bei größerer Motorleistung besonders offensichtlich. Die überragende Motorleistung des BMW 130i angemessen über die Vorderräder auf die Straße zu bringen, dürfte auch mit aufwändigster Fahrwerktechnik kaum zu realisieren sein. Das Prinzip des Hinterradantriebs erlaubt es dagegen, jede seiner 265 Pferdestärken in pure Dynamik zu verwandeln.

Optimale Traktion dank ausgewogener Gewichtsverteilung.

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die harmonische Gewichtsverteilung, die mit dem Antriebskonzept des BMW 130i einhergeht. Der bis zur Hinterachse führende Antriebsstrang und das auf der Vorderachse ruhende Motor- und Getriebeaggregat verhindern eine „Kopflastigkeit“ des Fahrzeugs. Stattdessen entsteht eine ausgewogene Gewichtsverteilung mit jeweils etwa 50 Prozent des Gesamtgewichts auf Vorder- und Hinterachse. In schnell durchfahrenen Kurven wirken die Seitenkräfte gleichmäßig auf alle vier Räder. Dies verhilft dem BMW 130i zu einer überzeugenden Fahrstabilität, die wesentlich zu seinem sportlichen Charakter beiträgt. Die Tendenz zum Untersteuern, wie sie bei Frontantriebskonzepten vorherrscht, besteht im BMW 130i auch in engen Kurven und bei höheren Geschwindigkeiten nicht, der Fahrbahnkontakt bleibt selbst auf schwierigem Untergrund erhalten.

Bei voller Beladung des Fahrzeugs verstärken sich die positiven Auswirkungen des Hinterradantriebs noch. Dagegen führt hohe Beladung bei Fronttrieblern dazu, dass sich zu Ungunsten der Traktion die Tendenz zur Entlastung der Vorderachse verstärkt – ein Effekt, der beim BMW 130i keine Rolle spielt.

Keine Antriebseinflüsse, perfekte Lenkpräzision.

Trotz erheblicher Fortschritte in der Fahrwerktechnik bleiben die konstruktionsbedingten Nachteile des Vorderradantriebs auch bei modernen Fahrzeugen im Alltagsverkehr spürbar. Vor allem auf nassen oder glatten Fahrbahnen kann der Frontantrieb die Lenkpräzision beeinträchtigen. Auch mit aufwändigen Regelsystemen lassen sich derartige Einschränkungen im Fahrkomfort nur bedingt ausgleichen. Aus diesem Grund steht das Prinzip des Hinterradantriebs beim BMW 130i für eine konsequente Optimierung von Fahrdynamik, Komfort und Sicherheit. Die klare Trennung der Funktionsbereiche Antrieb und Lenkung ermöglicht ein Fahrerlebnis, das von keinerlei Kompromissen getrübt wird und den dynamischen Charakter des BMW 130i unterstreicht.

Die revolutionäre BMW Aktivlenkung jetzt auch im BMW 130i.

Eine zusätzliche Steigerung der Lenkpräzision ermöglicht die für den BMW 130i verfügbare Aktivlenkung*. Diese in der Kompaktklasse einzigartige und bereits aus der neuen 3er, der 5er und der 6er Reihe von BMW bekannte Technologie passt die Lenkübersetzung an die jeweilige Geschwindigkeit an. Die Aktivlenkung bedeutet das Ende aller Kompromisse, die bislang auch bei modernen Systemen nötig waren. Stattdessen wirkt sie stets mit der erforderlichen Präzision oder auch Leichtgängigkeit, die in der jeweiligen Fahrsituation gefragt ist. So sind beispielsweise beim Einparken oder Rangieren mit geringer Geschwindigkeit nur vergleichsweise geringe Lenkradbewegungen mit minimalem Kraftaufwand nötig. Bei zunehmender Geschwindigkeit nimmt die Direktheit der Lenkübersetzung ab, ohne dass die Lenkung an Exaktheit verlöre. Auf diese Weise wird auch bei hohem Tempo das absolut präzise Ansteuern einer Kurve wesentlich erleichtert. Auch der von der Aktivlenkung bewirkte fahrdynamische Fortschritt wird besonders in Verbindung mit dem Hinterrradantrieb deutlich. Damit vergrößert der BMW 130i auf diesem Gebiet seinen Vorsprung vor allen Konkurrenten seines Segments.

Mehr Präzision auch im Grenzbereich: das neue DSC.

Auch bei sportlicher Fahrweise ist sichergestellt, dass der BMW 130i selbst dort noch mit höchster Präzision seinen Kurs hält, wo herkömmliche Fahrzeuge der Kompaktklasse bereits den Grenzbereich der Fahrstabilität erreichen. Darüber hinaus sorgt die neutrale Auslegung des Fahrwerks dafür, dass auch kritische Situationen souverän gemeistert werden können.

In extremen Fällen – beispielsweise beim Ausweichen vor einem plötzlich auftauchenden Hindernis – hilft das Fahrstabilitätssystem DSC (Dynamische Stabilitäts Control), das Fahrzeug sicher zu beherrschen. Ein Ausbrechen des Fahrzeugs wird mit gezieltem Abbremsen einzelner Räder und mit einer Reduzierung der Motorleistung unterbunden. Der BMW 130i ist mit dem DSC der neuesten Generation ausgerüstet, dessen erweiterte Bremsfunktionen eine in der Kompaktklasse einzigartige Optimierung der aktiven Sicherheit darstellen. Der Eingriff des DSC erfolgt auch in der neuesten Generation behutsam und erst dann, wenn eine Überschreitung der fahrphysikalischen Grenzen droht. Der fahrdynamische Charakter des BMW 130i wird dabei nicht beeinträchtigt. Mit dem DTC-Modus (Dynamic Traction Control) kann darüber hinaus die Eingriffsschwelle für die Stabilitätsregelung angehoben werden. Auch die komplette Abschaltung des DSC ist möglich.

Fünflenker-Hinterachse:

aufwändige Neuentwicklung für mehr Agilität.


Feinarbeit bei der Justierung der Federungs- und Dämpfungseinheiten verleiht dem BMW 130i eine speziell auf die besonders hohe Motorleistung hin optimierte Fahrwerkabstimmung. Präzises Handling ist so auch bei hoher Beanspruchung jederzeit gewährleistet, ohne dass deshalb Zugeständnisse beim Abrollkomfort hingenommen werden müssten. Dass auch in dieser Konfiguration ausgewogene Fahreigenschaften erzielt werden konnten, ist der anspruchsvollen Grundkonzeption des Fahrwerks zu verdanken. Die vollkommen neu konzipierte Fünflenker-Hinterachse des BMW 130i ist im Wesentlichen von einer Doppelquerlenker-Hinterachse abgeleitet, deren oberer und unterer Dreieckslenker durch je zwei Einzellenker substituiert wurden. Daraus ergibt sich der Vorteil, unabhängig von den Bauraumverhältnissen den wirksamen virtuellen Kinematikpunkt frei festlegen zu können. Das Ergebnis ist eine Elastokinematik, die über den Federweg exakt die Radführung sicherstellt, die für die gewünschten Fahreigenschaften notwendig ist. Zudem reagiert sie auf Grund kleiner wirksamer Hebelarme kaum auf Störungen. Sowohl die radträgerseitige große Abstützbasis für Spur- und Sturzkräfte, als auch die äußerst steifen Lenker, der steife Hinterachsträger und die Anbindung zur Karosserie über Schubstreben sorgen für eine äußerst präzise Radführung, was wiederum eine Voraussetzung dafür ist, dass bei der Gesamtabstimmung des Fahrzeugs eine hohe Agilität erreicht wird. Die große Hinterachsabstützbasis ist sowohl für die Fahreigenschaften als auch für die akustische Isolation von großer Bedeutung. Somit werden die Anforderungen eines besonders leistungs- und drehmomentstarken Motors, wie ihn der Reihensechszylinder des BMW 130i darstellt, bereits konzeptionell berücksichtigt. Das gilt auch für Sicherheitsaspekte, etwa beim Einsatz von Reifenkonzepten mit Notlaufeigenschaften.

Vorderachse: geringes Gewicht, höchster Komfort.

Auch bei der Konstruktion der Vorderachse wurde ein in der Kompaktklasse einzigartiges Niveau erreicht. Die Doppelgelenk-Federbein-Zugstrebenachse mit Stabilisator ist weitgehend aus Aluminium gefertigt. Damit wurde eine optimale Kombination aus hoher Steifigkeit und geringem Gewicht erzielt. Weil auch die Lenker und die Schwenklager aus Aluminium bestehen, wurden die ungefederten Massen erheblich reduziert. Insgesamt wirkt sich das Leichtbauprinzip positiv auf die Gewichtsverteilung aus – neben der hohen Stabilität von Lenkern und Streben sowie der exakten Radführung ist dies ein weiterer Beitrag zur Fahrdynamik des BMW 130i. Für einen außergewöhnlich hohen Schwingungs- und Akustik-Komfort sorgen die hydraulisch gedämpften Motorlager.

Die optimale Fahrerposition: hinter dem Lenkrad eines BMW 130i.

Dass der BMW 130i von Beginn an auf die Bedürfnisse des aktiven Fahrers zugeschnitten wurde, ist bereits am Platz hinter dem Lenkrad erkennbar. Die Lenkradposition ist über einen großen Verstellbereich sowohl horizontal als auch vertikal justierbar. Eine optimal positionierte und stabile Fußstütze entlastet den linken Fuß. Außerdem sind Gas-, Brems- und Kupplungspedal mittig zum Fahrersitz angeordnet. Auch dies ist keineswegs selbstverständlich in der Kompaktklasse. Denn in frontgetriebenen Fahrzeugen sind die Pedale aus konstruktionsbedingten Gründen zumeist von der Idealposition aus leicht nach rechts verschoben. Im BMW 130i dagegen leistet bereits die ergonomisch optimale Sitzposition einen wichtigen Beitrag zur Freude am Fahren.
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