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Alt 19.06.2005, 15:55     #43
Albert   Albert ist offline
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CE-
GP der USA - Qualifikation (18.06.2005)

Wetter: trocken, bewölkt, 24°C Luft, 41-42°C Asphalt

Indianapolis (USA). Das Einzelzeitfahren zum Großen Preis der USA stand im Zeichen einer Reifendiskussion unter den von Michelin ausgestatteten Teams. Sie war durch Trainingsunfälle am Freitag in Gang gekommen. Mark Webber belegte im Qualifying Platz neun, Nick Heidfeld qualifizierte sich für Startplatz 15.

Mark Webber:
Chassis: FW27 05 / BMW P84/5 Motor: 1. GP
Platz 9 (1.11,527 min)
Meine Runde war recht gut, mehr war da nicht herauszuholen. Wir haben alles getan, um uns bestmöglich auf das Rennen vorzubereiten, und auch die neuen Daten werden wir heute Abend sorgfältig sichten. Die Reifensituation ist momentan Thema Nummer eins, auch wenn wir keinerlei Probleme hatten. Ich erinnere mich an eine schwierige Entscheidung in Le Mans. Es ist wichtig, dass die für alle Betroffenen richtige Entscheidung getroffen wird. Ich bin sicher, dass Michelin eine gute Lösung findet, die sowohl die Sicherheit als auch ein gutes Rennen für alle Beteiligten garantiert, natürlich auch für das Publikum.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 06 (T-Car FW27 04) / BMW P84/5 Motor: 1. GP
Platz 15 (1.12,430 min)
Mein Qualifying lief nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich bin nicht zufrieden mit meiner Runde. Das Auto war schwierig zu fahren, hatte sehr wenig Grip. Am Freitag war mein Auto schon viel besser, aber heute morgen und jetzt im Qualifying hatte ich erneut Probleme. In der Folge der Reifenthematik mussten wir beim Set-up jetzt unbekanntes Terrain betreten, was sich nachteilig ausgewirkt hat. Jedenfalls kann ich sagen, dass wir hier noch keinerlei Probleme mit den Reifen hatten.

Sam Michael (Technischer Direktor, WilliamsF1):
Zumindest auf den ersten Blick ist unser Qualifying-Ergebnis enttäuschend. Allerdings hatten wir im Training gute Long-Runs. Morgen wissen wir mehr. Wir mussten einige Veränderungen am Fahrzeug vornehmen, um mit dem höheren Reifendruck klarzukommen, den Michelin jetzt festgelegt hat. Aber diese Aufgabe mussten schließlich alle mit Michelin-Reifen fahrenden Teams lösen. Bisher haben wir an unseren Autos keinerlei Reifenfehler gehabt. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Rennvorbereitung und die Strategie für morgen. Es wird ein interessantes Rennen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Wie schon in den vergangenen Jahren scheint Indianapolis auch diesmal für unser Team kein gutes Pflaster zu sein. Wir haben schon im freien Training gesehen, dass wir nicht vorne mitfahren können. Das Ergebnis des Qualifyings war entsprechend. Beide Fahrer müssen sich nun darauf konzentrieren, ein fehlerfreies Rennen zu fahren, um noch in die Punkteränge vorzustoßen. Dass dies möglich ist, haben wir vergangene Woche in Montréal gesehen.
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