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Alt 16.06.2005, 07:11     #9
Albert   Albert ist offline
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BMW im Segelrennsport
Neben Golf und Motorsport: Dritte Säule im Sportmarketing langfristig ausgebaut


München. In seiner ersten Saison im Segelrennsport sorgte BMW für frischen Wind und gab 2002 sein Debüt im internationalen Segelrennsport: mit einem viel beachteten zweiten Platz im Team ORACLE BMW Racing beim Louis Vuitton Cup in Neuseeland, der Vorausscheidung zum legendären America’s Cup. Neben dem internationalen Engagement war der Automobilhersteller mit der Unterstützung von Premium-Events im Segelsport auch auf nationaler Ebene präsent und erfolgreich. Bereits im Auftaktjahr hat BMW die dritte Säule des Sportmarketings auf ein vielversprechendes Fundament gestellt und zeigte Segeln auf Top-Niveau.

ORACLE BMW Racing: Sportlich überzeugender Auftakt
Als BMW im neu gegründeten Team ORACLE BMW Racing im Oktober 2002 die Rennen um den Louis Vuitton Cup aufnahm, segelten die deutsch-amerikanischen Partner auf Anhieb ins Finale der Herausfordererserie, in dem das Team um Skipper Chris Dickson nur knapp dem späteren America's Cup Sieger Alinghi unterlegen war. Trotz der Niederlage gegen die Schweizer bescheinigte die Segelfachwelt Team ORACLE BMW Racing in Auckland eine sehr starke Leistung.

Jan-Christiaan Koenders, Leiter Markenkommunikation BMW, rückblickend: „Unser Auftakt im professionellen Hochleistungssegeln war überaus erfolgreich. Der America’s Cup zählt zu den absoluten Premium-Events im Sport überhaupt. Unsere strategische Entscheidung, sich dort umfangreich zu engagieren, war absolut richtig und hat unsere Zielgruppen angesprochen.“ Neben der finanziellen Beteiligung am Team ORACLE BMW Racing sah die Strategie vor, technologisches Fachwissen aus der Formel 1 in den Segelrennsport zu übertragen. Bereits beim Louis Vuitton Cup konnte das Team von den ersten Innovationen profitieren – so beispielsweise durch das BMW Miniature Head-up-Display. Ein mobil einzusetzendes kabelloses System, ursprünglich für den Helm von Ralf Schumacher entwickelt, das dem Segler jederzeit via Funk aktuelle Renn-Informationen des Bootes auf die Gläser seiner Sonnenbrille überträgt. Auch in den Bereichen Materialforschung und Lastenbestimmung konnte BMW wertvollen Input liefern. So ermittelten BMW Ingenieure aus dem BMW Technology Office USA in Palo Alto unter anderem durch den Einsatz von Spezialsensoren die Belastbarkeit einzelner Bootskomponenten.

Den America's Cup 2007 im Blick – BMW ORACLE Racing
Logische Konsequenz des erfolgreichen Debüts 2003 war die Unterzeichnung eines neuen Vertrages zwischen BMW und ORACLE Racing im April 2004. Unter dem neuen Teamnamen BMW ORACLE Racing baut BMW auf dem Weg Richtung America’s Cup 2007 in Valencia seine Position im Team weiter aus. Gerade in Bezug auf Technologie und Marketing bringt BMW verstärkt sein vielschichtiges Know-how ein. Das neu aufgestellte Team um CEO Chris Dickson ist auf dem richtigen Weg: Bei den Louis Vuitton Acts in Marseille und Valencia wurde dies gegen internationale Konkurrenz unter Beweis gestellt. Im Endklassement der America's Cup Class Championship 2004 belegte BMW ORACLE Racing den zweiten Platz hinter Emirates Team New Zealand.

BMW: In nationalen Märkten Segelrennsport stärken
Neben dem erfolgreichen internationalen Engagement beim America’s Cup wird BMW auch in den nationalen Märkten den Segelrennsport vorantreiben und damit seine Strategie weiterverfolgen, parallel zum Golfsport und der Formel 1, Segeln als dritte Säule des Sportmarketings zu etablieren. Beispiele dafür sind Engagements in Großbritannien und Frankreich oder, bereits 2003, während der Alpe Adria Sailing Tour in Kroatien. Darüber hinaus ist BMW seit 2003 auch bei der Kieler Woche an Bord – 2004 und 2005 als Partner und Presenting Sponsor. Mit dem in der Kieler Innenstadt errichteten BMW Bootshafen sorgte BMW 2004 dafür, dass die 122. Kieler Woche um ein weiteres Highlight bereichert wurde. Nicht zuletzt dank einer original America's Cup Yacht vor Ort. Bei der Kieler Woche 2005 vom 18. bis 16. Juni wird das Engagement weiter ausgebaut. Die positiven Erfahrungen in den nationalen Märkten haben BMW darin bestärkt, sein Engagement zu erweitern: Als Partner und „Official Car“ ist der Automobilkonzern seit 2004 auch bei der Swedish Match Tour präsent, der renommiertesten Match Race Serie der Welt.
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