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Alt 20.05.2005, 07:23     #29
Albert   Albert ist offline
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CE-
GP Monaco - FREIES TRAINING (19.05.2005)

Wetter: trocken, sonnig, 23-26°C Luft, 31-47°C Asphalt
Monaco. Solider Start ins Wochenende: Die BMW WilliamsF1 Team Piloten Mark Webber und Nick Heidfeld erledigten in den ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis von Monaco die üblichen Rennvorbereitungen.

Mark Webber:
Chassis: FW27 05 / BMW P84/5 engine: 2. GP
1. Training: 7. (1.18,244 min)
2. Training: 12. (1.17,422 min)
Der Tag lief gut. Wir haben uns um alles gekümmert, was wir uns vorgenommen hatten. Wir sind mit beiden Autos relativ viele Runden gefahren, und das ist gut so. Morgen haben wir, wie immer freitags in Monaco, einen freien Tag. Das heißt, wir haben auch mehr Zeit, um uns mit den Daten zu befassen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Vor allem bezüglich der Michelin-Reifenmischung. Insgesamt fühlt sich das Auto gut an, wir müssen aber noch ein bisschen schneller werden.

Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 06 (T-Car FW27 04) / BMW P84/5 engine: 2. GP
1. Training: 11. (1.18,859 min)
2. Training: 16. (1.17,667 min)
Es war ein guter erster Trainingstag hier. Wir hatten keine technischen Probleme, und es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht, auf dieser ganz speziellen Strecke zu fahren. Im zweiten freien Training habe ich leider am Ende wegen diverser gelber Flaggen keine freie Runde erwischt. Aber viel wichtiger ist, dass wir unsere Arbeit komplett erledigt haben und viele Runden gefahren sind. So sollten wir in der Lage sein, die richtige Reifenwahl zu treffen.

Sam Michael (Technischer Direktor, WilliamsF1):
Wir haben heute unsere üblichen Hausaufgaben zur Rennvorbereitung erledigt: die zwei Reifenmischungen miteinander verglichen und die Temperatur bzw. die Kühlung für die Bremsen und den Motor überprüft. Wir haben während der beiden Trainings ein paar Abstimmungsänderungen vorgenommen. Sie brachten bereits Verbesserungen, und wir wollen uns weiter steigern. Die neuen Aerodynamikteile, die wir mit hierher gebracht haben, funktionieren gut.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Beide Fahrer haben sich auf die Reifenauswahl konzentriert und sind zu diesem Vergleich je sechs bzw. zehn Zeitrunden am Stück unter Rennbedingungen gefahren. Außerdem ging es darum, die Traktionskontrolle im unteren Drehzahlbereich anzupassen. In den engen Kurven von Monaco werden so niedrige Motordrehzahlen gefahren wie auf keinem anderen GP-Kurs. Der dritte Aspekt war die Temperatursituation. Wir erreichen in Monaco aufgrund der niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeiten deutlich höhere Wassertemperaturen als auf schnellen Strecken.
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