Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 08.05.2005, 19:57     #6
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
24-Stunden-Rennen Nürburgring - Bulletin 5 (08.05.2005)

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring geht in seine entscheidende Phase. Vier Stunden vor dem Ende des Marathons belegen die beiden BMW M3 GTR vom Team BMW Motorsport die Plätze eins und zwei im Gesamtklassement. Seit der 90. Runde führen Pedro Lamy (PRT), Duncan Huisman (NLD), Andy Priaulx (GBR) und Boris Said (USA) das Rennen im BMW M3 GTR mit der Startnummer 2 an. Auf dem zweiten Platz folgt mit sechs Runden Abstand der GT-Sportwagen der Vorjahressieger Dirk Müller (Burbach), Jörg Müller (Hückelhoven) und Hans-Joachim Stuck (Ellmau).

Aktuell sitzt Lamy am Steuer des führenden BMW M3 GTR. In der 115. Runde hatte der 33-Jährige das 500 PS starke Auto von Huisman übernommen. Im Verlauf von dessen Turn bewies die Nordschleife einmal mehr, wie schnell sich die Wetterbedingungen in der Eifel verändern können. Der Niederländer fuhr auf Regenreifen aus der Box, nachdem in einigen Abschnitten der 25,378 Kilometer langen Strecke heftige Schauer niedergegangen waren. Nur zwei Runden später steuerte Huisman die Box ein weiteres Mal an, um auf geschnittene Slicks zu wechseln, da sich die Verhältnisse schlagartig verbesserten. Nur wenige Minuten später begann es zu hageln, so dass die Schnitzer Einsatzmannschaft beim Fahrerwechsel auf Lamy Regenreifen aufzog.

Der zweite BMW M3 GTR wird derzeit von Jörg Müller pilotiert. Der 35-Jährige festigte den zweiten Platz, den die Startnummer 1 in der 90. Runde vom Nissan Skyline GT-R (Startnummer 44) nach dessen Ausscheiden übernommen hatte. Zuvor baute Stuck den Vorsprung auf die drittplatzierte Dodge Viper GTS-R von Teamchef Peter Zakowski aus. Auch Jörg Müller ist nach einem weiteren Boxenstopp in der 109. Runde auf Regenreifen unterwegs.


Andy Priaulx (BMW M3 GTR, Startnummer 2): "Für mich ist es das erste 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife. Ich kann nur sagen: Es ist einfach gigantisch. Nachts sieht man die Fans an ihren Lagerfeuern sitzen und Raketen aufsteigen lassen. Der bewegendste Moment war aber der Sonnenaufgang über dieser wunderschönen Landschaft. Es macht sehr viel Spaß, hier zu fahren. Mit mehreren Runden Vorsprung in Führung zu liegen, macht das Erlebnis natürlich noch schöner."
Mit Zitat antworten