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Alt 25.01.2005, 18:07     #6
Albert   Albert ist offline
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CE-
BMW Group
Corporate Statements
Konzernportrait


Historie

Die BMW Group wurde 1916 in München als „Bayerische Flugzeugwerke AG” (BFW) gegründet. 1917 entstand daraus die „Bayerische Motoren Werke G.m.b.H. ”, die 1918 schließlich in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde.
Das Unternehmen konzentrierte sich zunächst auf die Entwicklung und Produktion von Flugmotoren und ab 1923 auch Motorrädern. Seine Erfolgsgeschichte als Automobilhersteller begründete BMW im Jahr 1928 mit dem Erwerb der Fahrzeugfabrik Eisenach.

Unternehmenskennzahlen
Heute gehört die BMW Group mit 41,5 Mrd. EUR Umsatz, mit einem jährlichen Absatz von 1,2 Millionen Automobilen (davon 184.000 der Marke MINI) bzw. 92.000 BMW Motorrädern sowie mit über 106.000 Mitarbeitern zu den zehn größten Automobilherstellern weltweit.*

Marken
Die BMW Group umfasst die Marken BMW, MINI und Rolls-Royce. Damit ist die BMW Group das einzige Automobilunternehmen weltweit, das mit allen seinen Marken ausschließlich in den Premiumbereichen des Automobilmarktes tätig ist, vom Kleinwagen- bis zum absoluten Top-Segment. Die Fahrzeuge der BMW Group bieten höchste Produktsubstanz hinsichtlich Ästhetik, Dynamik, Technik und Qualität und unterstreichen die Technologie- und Innovationsführerschaft des Unternehmens.

Produktions- und Montagestandorte
Als internationales Unternehmen verfügt die BMW Group derzeit über 21 Produktions- und Montagestandorte in 12 Ländern:
  • Zum Produktionsnetzwerk zählen fünf Standorte für BMW Automobile in Deutschland, den USA und Südafrika sowie ein Standort für BMW Motorräder in Deutschland. Seit dem Jahr 2003 betreibt das Unternehmen zudem gemeinsam mit dem Partner Brilliance China Automotive Holdings in China ein Produktions- und Vertriebs-Jointventure für BMW Automobile. Darüber hinaus verfügt die BMW Group in Großbritannien über einen Standort für MINI Fahrzeuge in Oxford sowie einen neuen Firmensitz samt Produktionsstätte für Rolls-Royce Automobile in Goodwood.
  • Hinzu kommen vier Fertigungsstandorte für Komponenten sowie drei Motorenwerke in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Ein viertes Motorenwerk, TRITEC Motors Ltda., wird als Gemeinschaftsunternehmen mit DaimlerChrysler in Brasilien betrieben.
  • Darüber hinaus nimmt die BMW Group im Frühjahr 2005 ein neues BMW Werk in Leipzig/Halle in Betrieb.
  • Auf der Montageseite verfügt das Unternehmen über fünf Montage-Werke für BMW Automobile in Thailand, Ägypten, Indonesien, Malaysia, und Russland. Diese werden überwiegend in Kooperation mit externen Partnern betrieben.
Vertriebsnetzwerk
Im Rahmen ihrer Vertriebsstrategie verfolgt die BMW Group seit den 70er Jahren konsequent das Ziel, in allen wesentlichen Märkten dieser Erde mit eigenen Vertriebsgesellschaften vertreten zu sein. So war BMW im Jahre 1981 der erste europäische Hersteller, der in Japan eine Vertriebstochter gegründet hat. Heute besteht das Vertriebsnetz aus 34 eigenen Vertriebsgesellschaften sowie 3.000 Handelsbetrieben. Kleinere Märkte werden über Importeure bedient. Damit ist die BMW Group in über 150 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten.

Entwicklungsnetzwerk
Die BMW Group beschäftigt in ihrem Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) in München sowie in weiteren F&E-Zentren in Japan und den Vereinigten Staaten insgesamt rund 8.600 Mitarbeiter.

BMW Aktie
BMW Stammaktien werden seit 1926 an der Börse notiert. 1999 führte BMW Aktien mit einem Nennwert von einem Euro ein. Gleichzeitig wurde auf die Girosammelverwahrung umgestellt; damit ist die BMW Aktie nicht mehr als effektives Stück erhältlich. Zum 31.12.2004 gab es 622.227.918 BMW Stammaktien und 52.196.162 Vorzugsaktien; dies entspricht einem Grundkapital von 674 Mio. Euro.

Motorsport
Das Unternehmen stellt seit seinen Gründertagen seine Leistungsfähigkeit im Motorsport unter Beweis, belegt u.a. durch zahlreiche Rekorde und Meisterschaften.

Bereits der erste BMW Flugmotor stellte in einer weiterentwickelten Version im Jahr 1919 mit 9.760 Metern einen Höhenflugweltrekord auf. 1937 wurde auf einem BMW Motorrad mit 279,5 km/h ein Geschwindigkeitsrekord für Zweiräder aufgestellt, der über 14 Jahre ungebrochen bleiben sollte. Auf der Mille Miglia 1940 konnte BMW mit dem legendären BMW 328 den Gesamtsieg aller Klassen erringen. Zwischen 1973 und 1979 gewann BMW sechsmal die Tourenwagen-Europameisterschaft, 1983 den Weltmeistertitel in der Formel 1.
Die sportliche Erfolgserie der Marke BMW hält bis heute an: 1999 konnte BMW den ersten Platz beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans einfahren. Auch in der Formel 1 ist BMW im Jahr 2000 erfolgreich zurückgekehrt - mit dem BMW WilliamsF1 Team. In der Saison 2004 gewann BMW im Tourenwagenbereich sowohl den Marken- als auch den Fahrertitel in der FIA European Touring Car Championship (ETCC), errang einen Doppelsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sowie den Klassensieg bei den 24 Stunden von Spa.

Gesellschaftspolitische Verantwortung
Die BMW Group stellt sich ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung als Automobilhersteller und Arbeitgeber. Das Unternehmen übernimmt an allen Standorten weltweit Verantwortung für Umwelt, Politik und Gesellschaft sowie für die Interessen seiner Kunden, Mitarbeiter und Anteilseigner. Es ist daher auch kein Zufall, dass die BMW Group regelmäßig einen Spitzenplatz im renommierten Dow Jones Sustainability Group Index findet, der die weltweit führenden zehn Prozent der an Nachhaltigkeit orientierten Unternehmen repräsentiert.

Alternative Antriebe
Auch in der Entwicklung alternativer Antriebe nimmt die BMW Group eine Vorreiter- und Führungsrolle ein. Das Unternehmen hat mit der weltweit ersten Flotte von Fahrzeugen mit wasserstoffbetriebenem Verbrennungsmotor, bestehend aus 15 BMW 750hL, im weltweiten Einsatz die Machbarkeit dieses Konzeptes bewiesen. Im Rahmen ihres CleanEnergy Projektes tritt die BMW
Group für das Konzept der Wasserstoffgesellschaft und die Schaffung der dafür notwendigen Rahmenbedingungen ein.

Personalpolitik
Die BMW Group sieht ihre Mitarbeiter nicht als Kostenfaktor, sondern als wichtigsten Garant für den weltweiten Unternehmenserfolg.
Der Konzern engagiert sich daher für eine mitarbeiterorientierte und nachhaltige Personalpolitik als integraler Bestandteil seiner Unternehmensphilosophie. Das beinhaltet unter anderem einen traditionell engen und konstruktiven Kontakt zu den Arbeitnehmervertretern sowie beispielsweise über 300 verschiedene Arbeitszeitmodelle, die zur zunehmenden Flexibilisierung der individuellen Arbeitszeiten beitragen.
* Absatz- und Mitarbeiterzahlen: Geschäftsjahr 2004; Umsatz: Geschäftsjahr 2003.
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