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Alt 19.01.2005, 06:21     #4
Albert   Albert ist offline
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CE-
3. Das Design: Dynamik schon im Stand.

• Konzeptharmonie findet starken Ausdruck.

• Eigenständiger Charakter bei eindeutiger Familienzugehörigkeit.

• Formvollendete Faszination.


Agilität, Dynamik, Komfort – was daraus einen echten BMW werden lässt, ist die „Verpackung“: das typische Design als ein zentrales Element für die Faszination, die Autos der weiß-blauen Marke weltweit auslösen.

Für die BMW Designer stellte die fünfte Neuauflage des 3er eine ganz besondere Herausforderung dar: Einerseits galt es, die perfekte Balance aus den Werten Sportlichkeit, Dynamik und Eleganz zu erhalten. Andererseits sollte ein zukunftsgerichteter Impuls gesetzt werden, der im Einklang mit dem Erscheinungsbild der aktuellen BMW Familie steht. Im Ergebnis zeigt sich der neue 3er nachhaltig und wegweisend als authentische Produktpersönlichkeit.

Sportlicher als der 5er – eleganter als Z4 und 1er.

Mit dem neuen 3er schließt das letzte noch fehlende Mitglied der neuen Generation die bisherige Lücke im Designspektrum der Marke, das vom Z4 auf der einen Seite bis zum 7er auf der anderen Seite reicht. Mit dem dezenten, aber deutlichen Wechselspiel aus konvexen und konkaven Flächen sowie den starken Licht- und Schattenverläufen steht der 3er der expressiven Formensprache des Z4 und des 1er nahe. Gleichzeitig differenziert er sich aber durch die größere Gesamtlänge, die längere Fronthaube, den längeren Radstand sowie in vielen Details unübersehbar von diesen Modellen. Gegenüber den Oberklasselimousinen der 5er und 7er Reihe erscheint er wegen seiner kompakteren Proportionen agiler und dynamischer. Die strategische Positionierung des 3er im Modellportfolio entspricht dem Design: Er ist sportlicher als der 5er und eleganter als der Z4 und 1er.

Innerhalb der Baureihe hat sich das Design in mal kleineren, mal größeren Schritten kontinuierlich weiterentwickelt. Der neue 3er stellt in der Gesamthistorie eine besonders große Designprogression dar. Zwar macht er in den Proportionen einen nur moderaten Sprung gegenüber dem Vorgänger, doch unterscheidet er sich von diesem stark und auffallend in der Oberflächengestaltung. Für den Außenstehenden hebt er sich damit deutlich vom Vorgänger ab.

Wirkung und Wirklichkeit stimmen überein.

Der BMW 3er wirkt von jeher agil, dynamisch und leicht, und auch seine Insassen erfahren das. Insofern erfüllt die Baureihe im Einklang von Wirkung und Wirklichkeit den Anspruch perfekter Konzeptharmonie. Bei der neuen 3er Limousine wird diese erreicht durch das klassische Drei-Box-Design, den Coupé-Charakter sowie die authentische Visualisierung des BMW typischen Antriebskonzepts mit vorne längs eingebautem Motor und Antrieb auf die Hinterräder.

Das für klassische Limousinen typische Drei-Box-Design – Motorhaube, Greenhouse, Heck – wirkt beim 3er durch die fließende Linienführung sehr elegant. Der coupéhafte Eindruck entsteht vor allem durch das in Relation zur Gesamtkarosserie klein und leicht wirkende Greenhouse, dessen Dachlinie nach hinten weich abfällt. Dynamik verleiht einmal mehr der Hofmeisterknick, der für alle geschlossenen BMW typische Umkehrschwung am Fuß der C-Säule.

Dynamik und Sportlichkeit verspricht das Zusammenspiel eines kraftvollen Motors mit dem Hinterradantrieb. Die Visualisierung dieses BMW typischen Antriebskonzepts geschieht mittels der schlanken, langen Fronthaube, dem ausgeprägten Powerdome sowie dem weit zurück versetzten Greenhouse und einem optisch hinter der Hinterachse in der C-Säule liegenden Schwerpunkt. Hinzu kommen ein klar konturiertes Heck sowie kurze Karosserieüberhänge.

Trotz Größenwachstum harmonisch ausbalancierte Proportionen.

Obwohl der neue 3er gegenüber dem Vorgänger in der Gesamtlänge und -breite stark gewachsen ist, bleiben seine Gesamtproportionen harmonisch ausbalanciert. Sie verleihen ihm jene Sportlichkeit, Dynamik und Eleganz, für die diese BMW Baureihe seit 30 Jahren bekannt ist. Ein weiteres Merkmal wird ebenfalls beibehalten: die kurzen Überhänge vorn und hinten, die sogar kürzer sind als beim Vorgänger. Vorn wird dies zusätzlich betont durch die weit in die Seite gezogenen Blinker, die präzise auf einen Punkt hin laufen.

Von vorn: selbstbewusstes Bekenntnis zur BMW Familie.

Von vorn betrachtet betont der 3er seine Zugehörigkeit zur BMW Familie. Mit der Doppelniere und den oben durch geschwungene Linien angeschnittenen Doppelrundscheinwerfern weist er die typische Front eines modernen BMW auf. Markant in die Seite gezogene Blinker betonen die Fahrzeugbreite. Der konzentrierte Gesichtsausdruck vermittelt Agilität und Wachsamkeit.

Ein weiteres Charakteristikum ist der stark ausgeformte Powerdome. Als Teil einer geschlossenen Form, die tief aus dem Stoßfänger entspringt, fließen seine Linien über die A-Säulen und Dachlinien bis ins Heck. Der Powerdome umrahmt auch die Doppelniere, die oben durch zwei markante breite Chrombänder eine neue Interpretation erfährt. Diese verleihen der sportlichen Front einen eleganten und eigenständigen Charakter. Beim Topmodell 330i sind auch die Gitterstäbe der Doppelniere verchromt.

Von der Seite: sportlich und lang gestreckt.

Die Fahrzeugseite gleicht einer von drei kraftvollen Charakterlinien und gespannten Flächen bestimmten Struktur. Die erste Charakterlinie befindet sich im Schweller und beginnt bei den Vorderrädern. Die Flächen über ihr sind konvex-konkav gestaltet, was sie optisch verkleinert. Dadurch wirken sie leicht und dynamisch wie es der sportlichen Seite des BMW Designspektrums entspricht. Im weiteren Verlauf steigt diese Linie, bis sie kurz vor den Hinterrädern mit den umliegenden Flächen eins wird.

Als zweite Charakterlinie zeigt der 3er die für jeden BMW typische Sicke. Hier ist diese Gürtellinie aber gänzlich neu und sehr dreidimensional interpretiert. Sie entsteht aus zwei gespannt zueinander stehenden Flächen und verläuft kraftvoll und leicht ansteigend von den muskulösen vorderen Radhäusern bis fast zu den Heckleuchten, wo sie sich in den umliegenden Flächen verliert. Sie signalisiert Dynamik, Eleganz, Leichtigkeit und Kraft.

Die dritte Charakterlinie zieht sich als Schulterlinie von den Frontleuchten fast bis zum Heck. Fein, spannungsvoll und sehr präzise unter dem Greenhouse, setzt sie einen markanten Kontrapunkt zu den vergleichsweise großen Seitenflächen. Sie streckt optisch das Fahrzeug und unterbricht die Fläche unter der C-Säule, die dadurch kleiner wirkt. Dazu tragen auch die stark in die Seitenwand hineingezogenen Heckleuchten bei.

Von hinten: breit, niedrig und mit den typischen Heckleuchten des 3er.

Auch das Heck ist das eines typischen BMW. Mit seinen konvexen und konkaven Flächen nimmt es die Formen der Seitenwände harmonisch auf. Dabei entstehen mehrere horizontale Linien, die es optisch verbreitern und niedrig erscheinen lassen. Oben beginnt es mit einer klaren Lichtfläche. Darunter liegt eine dominante, konkav gekrümmte Schattenfläche, die das Auge des Betrachters nach unten lenkt. Unterhalb der Heckklappe folgt eine konvexe Fläche, der sich im Schwellerbereich wieder eine konkav gespannte Fläche anschließt. Die Heckleuchten passen sich in ihrer Außenlinie der Gesamtform des Fahrzeugs an. Durch ihre Farbaufteilung interpretieren sie die für den 3er charakteristische L-förmige Gestaltung neu.

Auch im Interieurdesign legt der 3er die Messlatte höher.

Mit dem Interieurdesign unterstreicht BMW ebenfalls seinen Premiumanspruch: Es wirkt modern und harmonisch und schenkt einen spürbaren emotionalen Mehrwert. Im großzügigen Ambiente entwickelt sich das Gefühl kontrollierter Dynamik und Leichtigkeit. Der Insasse spürt die beiden Charaktere, die der 3er harmonisch in sich vereint: den der komfortablen Mittelklasselimousine und den der sportlichen Fahrmaschine. Diese fühlbare Sportlichkeit differenziert ihn von einem 5er oder 7er. Entsprechend seiner äußeren Erscheinung und dem tatsächlichen Fahrerlebnis bleibt der 3er so auch durch die Interieur-Gestaltung die Sportlimousine in der BMW Familie.

Die Formensprache des Exterieurs wird innen fortgesetzt.

Wie schon sein Exterieur ist auch der Innenraum durch konvex-konkave Flächen charakterisiert. Hier wird die Anlehnung an die expressive Formensprache des Z4 deutlich. Das Leitthema eines „sich drehenden Bandes“ setzt sich fließend über alle Flächen fort. Diese positiv-negativ verdrehten Flächen wirken aus jeder Perspektive neu.

Fahrorientiertes Cockpit, aber der Beifahrer ist integriert.

Die Hauptelemente des Interieurs sind symmetrisch und integral gestaltet. Die starke horizontale Betonung durch die Armaturentafel stellt weiterhin das Fahren in den Mittelpunkt: Auch alle sekundären Bedien- und Anzeigenelemente wenden sich leicht dem Fahrer zu. Aber auch der Beifahrer ist einbezogen. Dadurch ergibt sich zusammen mit der horizontalen Betonung der Eindruck eines großzügigen Raumgefühls. Hierin unterscheidet sich der neue 3er sehr deutlich von seinen Vorgängern, bei denen die Fahrerorientierung wesentlich strenger interpretiert wurde und Funktionalitäten für Fahrer und Beifahrer streng getrennt waren. Nun dreht sich die Armaturentafel um nur wenige, aber dennoch wahrnehmbare vier Grad zum Fahrer hin, während sie auf der Beifahrerseite sanft ausläuft. Die Mittelkonsole taucht unter die Armaturentafel, so dass diese sehr leicht wirkt und durch den Kontrast von Licht und Schatten zu schweben scheint. Der Handschalthebel wiederum ist in einem markanten Formschwung der Mittelkonsole eindeutig dem Fahrer zugewandt. Als Gegenpart zur horizontalen Betonung des Cockpits durch die Armaturentafel wirken die in Fahrtrichtung verlaufenden Linien und Flächen der Mittelkonsole und der Türen als dynamisierende Elemente.

Um den Innenraum optisch zu beruhigen, wurde die Anzahl an Schaltern und Knöpfen drastisch reduziert, was in dieser Konsequenz nur das iDrive Konzept ermöglicht. Die ergonomische Gestaltung sämtlicher Bedien- und Anzeigenelemente ergibt zusammen mit der Fahrorientierung ein Gesamtkonzept, das in seiner Klasse einzigartig ist. Die klare Strukturierung in die Fahrerzone sowie die Komfortzone und die Aufteilung Letzterer in eine Kontroll- und eine Informationszone, ermöglichen es Fahrer und Mitfahrer, eine Vielzahl an Fahrzeugfunktionen optimal zu bedienen.

Auf Wunsch mit Doppelhutze, Monitor und iDrive-Konzept.

Noch stärker als die Basisausstattung bezieht die optionale Ausstattung „High“ den Beifahrer und alle anderen Passagiere mit ein. Im Wesentlichen geschieht dies durch den Monitor unter einer Hutze in der Mitte des Armaturenträgers sowie das Bedienkonzept iDrive, das in dieser Form erstmals im 3er erscheint. Während der Fahrer von den perfekt auf ihn ausgerichteten Bedien- und Anzeigefunktionen unterstützt wird, macht das Display allgemeine Informationen und Komfortfunktionen auch den Mitfahrern zugänglich.

Die Vielseitigkeit des 3er findet sich in Materialien und Farben wieder.

Die Facetten des 3er, die von sportlicher Dynamik bis komfortabler Eleganz reichen, finden sich wieder im vielseitigen Material- und Farbkonzept. Speziell für diese Baureihe entwickelte Innen- und Außenfarben sowie Sitzmaterialien differenzieren den 3er innerhalb der BMW Familie. Weitere Farben, das Narbkonzept, das Standardleder Dakota und die Haptik sind Limousinen der verschiedenen Baureihen gemein.

Die perfekte Balance und Wertigkeit der Farben, Materialien und Dessins sowie ihre harmonische Stimmigkeit bringen die typische, exklusive, sportliche und dynamische Ästhetik eines BMW zum Ausdruck. Sie heben die fließenden Formen des Interieurs hervor und unterstützen das Raumgefühl. Der Schattenwurf, der besonders prägnant bei helleren Farben zum Ausdruck kommt, betont die Hinwendung der Flächen zum Fahrer. Wichtige stilbildende Gestaltungselemente aller Ausstattungsvarianten sind die Oberflächen der Armaturentafel, der Mittelkonsole und Türen mit einer natürlich anmutenden Narbung sowie die feine Narbung der Kunststoffspritzteile. Die Gesamterscheinung des Nahtbildes unterstützt die Formensprache und die hochwertige Wirkung des Innenraums.

Individualisierung durch 624 Kombinationsmöglichkeiten.

Die acht Ausstattungsfarben Schwarz, Grau, Beige, Anthrazit, Quarzgrau, Blau, Terra und Lemon akzentuieren das Interieur auf verschiedene Weise und lassen in ihrer Bandbreite keine Wünsche offen. Ganz nach Geschmack kann der Kunde durch die Kombination der Innenfarbe mit den Dekorflächen Titan matt, Aluminium mit feinem Längsschliff, Nussbaumwurzelholz oder Pappelmaser das Interieur seines 3er klassisch oder modern ausrichten.

Insgesamt stehen mit vier Materialkonzepten aus Stoff, Kunstleder, Stoff/Leder und Leder, zwölf Außen- und acht Ausstattungsfarben sowie vier verschiedenen Dekorleisten rund 470 empfohlene, insgesamt sogar 624 Kombinationsmöglichkeiten zur Verfügung. Dies beschert dem Kunden ein Höchstmaß an Individualisierung.
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