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Alt 23.12.2004, 08:06     #2
Albert   Albert ist offline
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CE-
1. BMW auf der NAIAS 2005 in Detroit. (Kurzfassung)
  • Weltpremiere: BMW 5er mit neuen Sechszylinder-Motoren und Allradoption.
  • Die BMW 5er Reihe wird noch attraktiver: Mit neuen innovativen Sechszylindermotoren sowie dem intelligenten Allradsystem xDrive als Option untermauert die erfolgreiche BMW Modellreihe ihren Führungsanspruch im Wettbewerbsumfeld. Die neuen Touringmodelle 523i und 530i komplettieren die Sechszylinder-Palette der 5er-Reihe.
  • US-Premiere für den 5er Touring.
    Der 530xi Touring kombiniert Sportlichkeit, Funktionalität und Komfort mit einem großzügigen Raumangebot. Mit noch mehr Platz im Fond, einem variablen Laderaum mit einem Volumen von 500 bis 1615 Litern sowie Features wie xDrive mit HDC (Hill Descent Control), Panorama-Schiebedach, Head-Up-Display oder adaptives Kurvenlicht ist der Touring eine Klasse für sich.
  • Vorhang auf für den neuen M5.
    Der stärkste 5er BMW den es je gab, der neue M5 wird in Detroit der amerikanischen Öffentlichkeit präsentiert. Mit V10-Motor, 507 PS Leistung, 510 Nm Drehmoment und 7Gang-SMG definiert er die Grenzen einer alltagstauglichen Sportlimousine neu.
  • BMW H2R: Mit Wasserstoffantrieb auf Rekordjagd.
    Das Wasserstoffrekordfahrzeug BMW H2R hat mit neun Geschwindigkeitsrekorden das Potenzial eines Wasserstoffautos mit Verbrennungsmotor unter Beweis gestellt. Basis dieses Prototyps ist der Zwölfzylinder-Verbrennungsmotor aus dem BMW 760i, der mit Wasserstoffantrieb über 210 kW/285 PS leistet. Damit ist der BMW H2R über 300 km/h schnell und beschleunigt in ca. sechs Sekunden von 0–100 km/h.

Weltpremiere: 5er mit Allradantrieb.

BMW stellt in Detroit erstmals die beiden Allrad-Modelle 525xi und 530xi der Weltöffentlichkeit vor, die es jeweils als Limousine oder Touring gibt. Dank des xDrive Systems kann der Fahrer bei Bedarf die Vorzüge des Allradantriebs nutzen, ohne die Nachteile vieler Allradsysteme in Kauf nehmen zu müssen. Während herkömmliche Allradsysteme erst reagieren, wenn die Räder bereits durchdrehen, wird xDrive aktiv, noch bevor Schlupf entsteht. In Sekundenbruchteilen wird über eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung der Kraftfluss zwischen den beiden Achsen im Hinblick auf Traktion, Fahrstabilität und Agilität optimal verteilt.

Innovation pur: Die neuen Sechszylindermotoren.

BMW präsentiert in Detroit auch eine neue Triebwerksfamilie, die neue Maßstäbe im Motorenbau setzt: Der neue Reihensechszylinder-Benzinmotor. Er ist stärker, sparsamer und leichter als sein Vorgänger und damit der leichteste Sechszylindermotor seiner Klasse.

Neben dem weiter entwickelten vollvariablen Ventiltrieb VALVETRONIC sind das Magnesium-Aluminium-Verbundkurbelgehäuse, die Leichtbau-Nockenwellen, aber auch die elektrische Wasserpumpe, die geregelte Ölpumpe, der Einriementrieb und die Magnesium-Zylinderkopfhaube tragende Innovationen der neuen Motorenfamilie.

Die neuen Motoren lösen die bisher eingesetzten Sechszylindermotoren mit 2,2, 2,5 und 3,0 Litern Hubraum ab. Die Basismotorisierung im 523i wird dann der 2,5 Liter-Motor mit 130 kW (177 PS) und einem maximalen Drehmoment von 230 Nm sein. Im 525i leistet das 2,5 Liter-Triebwerk 160 kW (218 PS) und verfügt zwischen 2 750 und 4 250 U/min über ein maximales Drehmoment von 250 Nm. Das Topmodell mit sechs Zylindern wird der 530i sein. Sein drehfreudiger Motor mit 2 996 cm3 Hubraum leistet bei 6 600 U/min 190 kW (258 PS) und stellt zwischen 2 500 und 4 000 U/min ein maximales Drehmoment von 300 Newtonmetern bereit.

Die neue Motorengeneration beschert den Kunden einen höhere Motorleistung und mehr Drehmoment in einem breiteren nutzbaren Drehzahlband bei gleichzeitig geringerem Kraftstoffverbrauch. Im Mittel ergibt sich im Vergleich mit den Vorgängermodellen eine Verbrauchsreduzierung von rund sieben Prozent. Der 523i erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h, der 525i ist 245 km/h schnell und der 530i wird elektronisch bei Tempo 250 abgeregelt. In den USA wird BMW die Modelle 525i/525xi und 530i/530xi als Limousine sowie den 530xi Touring anbieten.

Debüt in den USA: der 5er Touring.

Auf der NAIAS 2005 stellt BMW erstmals den neuen 5er Touring als 530xi dem amerikanischen Publikum vor. Er kombiniert Sportlichkeit, Funktionalität und Komfort mit einem großzügigen Raumangebot. Außerdem bietet er Features wie z.B. xDrive mit Hill Descent Control, Panorama-Schiebedach, Head-Up-Display oder das adaptive Kurvenlicht.

Der 4,84 Meter lange neue BMW 5er Touring ist im Vergleich zum Vorgänger um 38 Millimeter in der Länge, 46 Millimeter in der Breite und 23 Millimeter in der Höhe gewachsen. Der Zuwachs macht sich vor allem im Innenraum durch ein noch besseres Raumangebot bemerkbar.

Die Heckklappe kann auf Wunsch per Tastendruck am Fahrzeugschlüssel automatisch geöffnet und geschlossen werden. Der variable Gepäckraum ist auch über die separat zu öffnende Heckscheibe zugänglich. Das Ladevolumen beträgt 500 bis 1615 Liter bei umgeklappter Rückbank und Beladung bis zur Dachhöhe – das sind 90 Liter mehr als beim Vorgängermodell.

US-Premiere für den neuen BMW M5.

Das Nonplusultra in Sachen Sportlimousine hat einen Namen: M5. Der optisch dezent auftretende neue Supersportler ist der edelste und zugleich stärkste 5er, den es je gab: fünf Liter Hubraum, zehn Zylinder, 507 PS (373 kW) Leistung, 520 Newtonmeter Drehmoment und Motordrehzahlen über 8 000 min–1. Der M5 verfügt in seiner Klasse über das innovativste Antriebskonzept, das beste Leistungsgewicht, ein überragendes Handling sowie die volle Alltagstauglichkeit.

Das Siebengang-SMG-Getriebe ist das weltweit erste Räderwerk mit sieben Gangstufen, das sequenziell zu schalten ist und mit der Drivelogic-Funktion elf Schaltoptionen anbietet. Der V10 ist das derzeit einzige Hochdrehzahl-Triebwerk in einer Serienlimousine und macht den M5 zum stärksten BMW Serienautomobil. Mit einer Höchstdrehzahl von 8 250 min–1 und einer spezifischen Leistung von 101 PS/l bewegt sich der Aluminium-Motor mit Bedplate-Konstruktion und Doppel-VANOS auf Rennsport-Niveau.

Vor allem das Beschleunigungsverhalten und die Fahrdynamik prägen dieses Automobil mit beeindruckender Schubkraft. Der Sprint von 0 auf 100 km/h wird in weniger als fünf Sekunden absolviert, die 200 km/h-Markierung passiert die Tachonadel nach ca. 15 Sekunden. Bei Tempo 250 beendet die elektronische Begrenzung den unwiderstehlichen Vorwärtsdrang.

Ein der enormen Motorleistung adäquates Fahrwerk mit elektronischer Dämpfer Control (EDC) sorgt neben der variablen M Differenzialsperre und der DSC mit zwei wählbaren Fahrdynamikprogrammen für aktive Sicherheit. Der M5 kommt dank der üppig dimensionierten Rennsport-Bremsanlage aus Tempo 100 bereits nach 36 Metern zu stehen, aus Tempo 200 beträgt der Bremsweg weniger als 140 Meter.

BMW H2R: Mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor auf Rekordjagd.

BMW stellt in Detroit erstmals in den USA das Wasserstoffrekordfahrzeug BMW H2R vor. Dieser Prototyp hat im September 2004 eindrucksvoll das Potenzial eines Wasserstoffautos mit Verbrennungsmotor unter Beweis gestellt. Mit neun Rekorden untermauerte die BMW Group ihre Überzeugung, wonach Wasserstoff konventionelle Kraftstoffe ablösen kann, ohne dass der Autofahrer auf die Dynamik heutiger Fahrzeuge verzichten muss.

Der Zwölfzylindermotor des Rekordfahrzeugs mit sechs Litern Hubraum basiert auf dem Benzin-Triebwerk des BMW 760i und leistet über 210 kW/285 PS. Damit beschleunigt der Prototyp in ca. sechs Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 302,4 km/h. Der BMW H2R wurde in nur zehn Monaten von der BMW Forschung und Technik GmbH entwickelt und profitierte von der Serienentwicklung des BMW Wasserstofffahrzeugs basierend auf dem BMW der 7er Reihe.

Die aerodynamisch optimierte Außenhaut aus kohlefaserverstärktem Kunststoff beschert dem Rekordfahrzeug einen Cw-Wert von nur 0,21. Der BMW H2R bringt vollgetankt und mit Fahrer 1560 Kilogramm auf die Waage, beeindruckte durch seine Geschwindigkeitsrekorde, emittiert aber praktisch nur Wasserdampf.

Das BMW Rekordfahrzeug H2R stellte unter anderem in folgenden Disziplinen Bestmarken auf: 1 Meile mit fliegendem Start (19,9 s), 1 Meile mit stehendem Start (36,7s), 10 Meilen mit stehendem Start (221,1 s).
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