Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 29.11.2004, 12:19     #4
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert

Threadersteller
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.737

CE-
MINI CHALLENGE – die Saison 2004 im Rückblick

Das Finale auf dem Salzburgring war symptomatisch für die Premierensaison der MINI CHALLENGE. Mit einem Vorsprung von weniger als einer Zehntelsekunde sicherte sich Alexander Burgstaller (München, Team MINI Niederlassungen Racing) den Sieg beim zwölften Rennen und damit dem Meistertitel in der neuen Clubsportserie. Der ehemalige Profipilot gewann die Gesamtwertung knapp vor Kai Riemer (Minden, Team Schubert Motors) und Marcel Wintersohl (Nümbrecht, Team Schubert Motors). Der 19 Jahre alte Wintersohl beendete die Saison als bestplatzierter Junior (maximal 21 Jahre alt), Katharina König (Nordhausen, Team Spicy) war auf Gesamtrang fünf schnellste Lady der MINI CHALLENGE. In der Teamwertung siegte „Schubert Motors“ vor „WE LOVE/O2 can race.“ und „Ich liebe es.“.

Die MINI CHALLENGE trat 2004 bewusst nicht ausschließlich im Rahmen einer bestimmten Rennserie an. Stattdessen wurden gezielt unterschiedliche Veranstaltungen ausgesucht, die den Teilnehmern ein möglichst breites Spektrum boten. So sammelten die Piloten Erfahrungen im Umfeld der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM), trugen ein Rennen im Vorfeld des berühmten 24-Stunden-Rennens auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings aus und fuhren beim so genannten LG Super Racing Weekend im Rahmen der FIA GT Rennserie und der Tourenwagen-Europameisterschaft (ETCC). Saisonhöhepunkt war der Auftritt zusammen mit der Formel 1 beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps. Dort verfolgten fast 100.000 Zuschauer die spektakulären Überholmanöver und spannenden Positionskämpfe in der MINI CHALLENGE.

Durchschnittlich gingen bei den zwölf Rennen der MINI CHALLENGE 2004 mehr als zwei Dutzend der 147 kW (200 PS) starken MINI Cooper S mit John Cooper Works Tuning Kit auf Sekundenjagd. Zehn verschiedene Piloten trugen sich in die Siegerliste ein, ein Beweis für die Ausgeglichenheit im Teilnehmerfeld. Beim letzten Rennen der Saison gewann mit Katrin Droste (Dorsten-Lembeck, Team ich liebe es.) zum ersten Mal eine der schnellen Damen der MINI CHALLENGE.

Insgesamt rund 70 Fahrer – inklusive nicht in der Tabelle berücksichtigter Gastfahrer – stellten sich der Startampel. Darunter waren auch zahlreiche Prominente, die das spezielle Flair der neuen Clubsportserie aus nächster Nähe erlebten. Cora Schumacher, die Gattin von Formel-1-Pilot Ralf Schumacher (BMW WilliamsF1 Team), nahm ebenso mehrfach im Cockpit Platz wie die Schauspieler Richy Müller („Die Apothekerin“) und Wolfgang Fierek („Ein Bayer auf Rügen“), die Showstars Anke Engelke („Anke Late Night“) und Oliver Pocher („Rent a Pocher“) oder die ProSieben-Moderatoren Stefan Gödde („BIZZ“), Miriam Pielhau („taff.“) und Dominik Bachmair („taff.“).

Für Aufsehen sorgten auch einige Rennprofis mit sporadischen Einsätzen in der MINI CHALLENGE. Ex-Formel-1-Pilot Christian Danner gewann das Rennen in Spa-Francorchamps und besiegte damit auch den früheren Grand-Prix-Fahrer Marc Surer. Die beiden ehemaligen DTM-Piloten Hubert Haupt und Thomas Jäger feierten ebenfalls Siege. Jäger stand darüber hinaus als offizieller Botschafter der MINI CHALLENGE den Nachwuchsfahrern mit professionellem Rat zur Seite. Beim Saisonfinale auf dem Salzburgring griff der Finne Rauno Aaltonen erneut ins Lenkrad eines MINI – volle 37 Jahre nach seinem Sieg bei der Rallye Monte Carlo im Mini Cooper S.
Mit Zitat antworten