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Alt 14.11.2004, 11:02     #9
Albert   Albert ist offline
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8. Weg in den Alltag: Vorhandene Akzeptanz stärken.

Die BMW CleanEnergy WorldTour von 2001/2002 war einer von mehreren Bausteinen, mit denen die BMW Group die Sensibilisierung für und die Akzeptanz von Wasserstoff in der Öffentlichkeit vorantreiben will. Mit dem Projekt „H2 – Mobilität der Zukunft“ bietet die BMW Group seit 2001 Schulen in ganz Deutschland umfangreiches Unterrichtsmaterial zum Thema CleanEnergy an. Die Materialsammlung, die sich zum Unterrichtseinsatz in der Sekundarstufe I und II an Gymnasium und Realschule richtet, umfasst neben einer Lehrermappe auch eine interaktive CD-ROM. Weiter liegt das Unterrichtsmaterial in den Sprachen Englisch und als Informationsmaterial „Expertenwissen Wasserstoff“ in der Sprache Mandarin vor. Schließlich gibt es eine kindgerechte Version dieses Schulungsmaterials für die Grundschule. Dieses Material kann über die BMW Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bezogen werden.

„H2 – Mobilität der Zukunft“ als Unterrichtsthema.

Die BMW Group greift mit dem Unterrichtspaket „H2 – Mobilität der Zukunft“ die Wünsche vieler Pädagoginnen und Pädagogen auf, die im Schulalltag immer häufiger mit Fragen zu alternativen Energien konfrontiert werden. Die Materialien können dabei nicht nur als Basis für eine sachlich fundierte Auseinandersetzung im Fachunterricht dienen, sondern eignen sich auch hervorragend für fächerübergreifende Unterrichtsansätze, die handlungsorientiertes Lernen und Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler fördern.

Für den Unterrichtseinsatz eignen sich damit nicht nur die naturwissenschaftlichen Fächer Chemie, Physik und Technik, auch Fächer wie Geographie, Sozialkunde und Wirtschaftslehre bieten gute Vernetzungsmöglichkeiten, wenn es um die intelligente und nachhaltige Energieversorgung von morgen geht.

Das Unterrichtsmaterial behandelt dabei das Thema Wasserstoff disziplinübergreifend. Schwerpunkte sind die Bedeutung von Mobilität und Energie, die Ursache von Klimaproblemen, die regenerative Energieerzeugung, Wasserstoff als Energieträger der Zukunft in der mobilen und stationären Anwendung und die Umstellung auf eine Wasserstoffwirtschaft.

BMW CleanEnergy im Verkehrszentrum des Deutschen Museums

Als Gründungsmitglied des Verkehrszentrums des Deutschen Museums in München informiert die BMW Group dort über die Wasserstoff-Mobilität von morgen. Seit Frühjahr 2003 zeigt das Projekt BMW CleanEnergy, wie Wasserstoff die Mobilität der Zukunft ermöglicht. Die Besucher des Verkehrszentrums lernen in unterhaltsamer Form die Erzeugung, Verteilung, Speicherung und den Einsatz von Wasserstoff kennen. Interaktive Exponate zeigen, wie Strom aus erneuerbaren Energien Wasser aufspaltet und so das Wasserstoff-Gas erzeugt. Die Tankstelle der Zukunft demonstriert, wie der tiefgekühlte Kraftstoff in den Autotank kommt, und natürlich darf auch das Herzstück nicht fehlen: der Prototyp des ersten Wasserstoff-Serienautos der Welt, ein BMW 7er. An einem Touch-Screen kann der Besucher die Technik des Wasserstoff-Fahrzeugs genauer betrachten: Motor, Tank und Leitungen bis hin zur Abgasanlage. Das – über Internet steuerbare – H2-Labor, Filme und Grafiken ergänzen das Bildungsangebot. Auf diese Weise erhält der Betrachter eine Vorstellung davon, welche Vorteile Wasserstoff hat und schärft sein Bewusstsein dafür, welche Voraussetzungen die Gesellschaft noch schaffen muss, damit der Kraftstoff der Zukunft Realität werden kann.

BMW CleanEnergy Projekte in China.

Seit April 2004 steht den chinesischen Universitäten eine Informationsmappe in Mandarin mit dem Titel „Expertenwissen Wasserstoff“ zur Verfügung. Ein BMW CleanEnergy Internetportal stellt in chinesischer Sprache zudem sicher, dass dieses Informationsmaterial in China flächendeckend abgerufen werden kann. Die Informationskampagne ist Teil des Projektes BMW CleanEnergy in China. Um die Einführung von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft in einer der größten Volkswirtschaften der Welt zu untersuchen, plant die BMW Group eine Vielzahl an Aktivitäten. So erarbeiten BMW Experten zusammen mit deutschen und chinesischen Partnern die Möglichkeiten der Umsetzung einer Wasserstoff-Infrastruktur in China.

BMW CleanEnergy Ausstellung im Science & Technology Museum in Peking.

Als Beitrag zu Verbreiterung der Wissensbasis in der Öffentlichkeit hat die BMW Group zusammen mit dem Science & Technology Museum in Peking eine BMW CleanEnergy Ausstellung realisiert. Das Ausstellungskonzept folgt der Ausstellung, die die BMW Group zusammen mit dem Deutschen Museum verwirklicht hat. Sie zeigt den vollständigen Wasserstoff-Kreislauf beginnend mit der Produktion, Verteilung, Betankung und schließlich der Nutzung im Fahrzeug.

Forschungsergebnis: Wasserstoff hat hohe Akzeptanz als Kraftstoff.

Für die breite Einführung von Wasserstoff-Fahrzeugen muss Wasserstoff als Kraftstoff von der Gesellschaft angenommen werden. Das Berliner Institut für Mobilitätsforschung hat die Einstellung der Bevölkerung in einer umfangreichen Studie untersucht und kam bereits Ende der 90er Jahre zu dem Schluss, dass Wasserstoff eine hohe Akzeptanz genießt. Allerdings ist das Wissen über Wasserstoff beschränkt, speziell Jugendliche sind wenig über die vielfältigen Möglichkeiten der Wasserstoffnutzung informiert. Hier leistet das von der BMW Group herausgegebene Unterrichtsmaterial einen wichtigen Beitrag.

Im Rahmen einer Befragung stellte sich heraus, dass das auf die Akzeptanz Einfluss nehmende „Image“ dieses Energieträgers neutral ist. Obwohl die Risiken von Wasserstoff beim Betrieb von Fahrzeugen im Vergleich zu Benzin und Diesel subjektiv höher eingeschätzt werden, unterstützten die Befragten die Ansicht, dass Wasserstoff in Zukunft die konventionellen Kraftstoffe ersetzen sollte. Seine Einführung für den Betrieb eines Allround- oder Hightech-Fahrzeugs würde den Prozess beschleunigen. Der gesellschaftliche und persönliche Nutzen wird in erster Linie im Beitrag zum Umweltschutz gesehen.
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