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Alt 15.10.2004, 16:20     #1
Albert   Albert ist offline
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Kunst auf vier Rädern: Sechs einzigartige BMW 1er

Bekannte Künstler und BMW eröffnen Pariser Modeschauen

Eine herausragende internationale Kunstveranstaltung, organisiert von BMW, hat den Modeschauen in Paris zusätzlichen Glanz verliehen. Designer, Modeschöpfer, Visionäre, zeitgenössische Künstler, internationale Medien und Prominente waren Zeugen, als berühmte Avantgarde-Künstler mit Hilfe des neuen BMW 1er ihren Ideen Ausdruck verliehen. Für die Veranstaltung mit dem Namen „Curious Wishes“ im „Palais de Tokyo“ im Zentrum von Paris, mischten sie Ideen und Bilder mit herausragenden künstlerischen Visionen. Der BMW 1er wurde so zum Lifestyle-Objekte und zur Leinwand, auf der die Künstler ein Feuerwerk an Kreativität entzündeten. Die Veranstaltung stand ganz im Geiste von Warhols Fabrik, deren Grundkonzept mit dieser Veranstaltung ins 21. Jahrhundert getragen wurde.

Sechs Zeitschriften, die im modischen Bereich international den Ton angeben, hatten jeweils einen Künstler ausgewählt, um die Idee von BMW umzusetzen und aus einem BMW 1er ein Zeugnis ihrer Kreativität zu machen. „Curious Wishes“ wurde zu einem atemraubenden und anregenden Aufführung: Die Künstler präsentierten ihre künstlerischen Visionen in einer spontanen, unerwarteten und impulsiven Art und Weise – unmittelbar wie aufregend.

Wolfgang Flatz, der von „Playboy“ Deutschland ausgewählt wurde, machte aus seinem 1er BMW einen „Höllenfahrzeug“. Die Außenhaut des Wagens war mit Löchern durchsiebt, durch die das Feuer von FLATZs Brenner leuchtete. FLATZ gab seinem Werk den Namen der Tochter Luzifers: Luzie steht im krassem Widerspruch zu den gängigen Massenprodukten. FLATZs Kunstwerk ist Teil seiner Serie „Physical Sculpture“.

Gloria Friedmann verwandelte ihren BMW 1er in eine Arche Noah. Dazu platzierte sie im und auf dem Auto ausgestopfte Tiere. Außerdem gehörte zu ihrem Kunstwerk ein junges Mädchen, das eine Litanei sang. Die Deutsche Künstlerin, die seit Jahren in Paris lebt, nannte ihre Installation „Play Back aus Eden“. Ihr Projekt wurde vom französischen Magazin „Numéro“ gefördert.

Der Hauptteil der Arbeit der in New York lebenden niederländischen Künstlerin Jacqueline Hassink drehte sich um die Begriffe Weiblichkeit und Kraft. Ihre Serie „Car Girls“ befasst sich mit den Verführerinnen der luxuriösen Automobilindustrie. Ihr 1er BMW spiegelt die Eigenheiten dieser Verführung wieder. Jacqueline Hassinks Projekt wurde vom Magazin „Vogue Hommes International“ gefördert.

Der umtriebige Künstler Miltos Manetas malte ein großflächiges Bild, das einen BMW 1er und ein Mädchen zeigt. Zur Vorstellung gab es eine Aufführung, die sein Gemälde wiedergab: Ein Mädchen, das den BMW 1er als Spielwiese nutzt. Den in Griechenland geborenen Maler, der in Paris und Los Angeles lebt und arbeitet, lud das französische Magazin „Purple“ ein.

Seit 40 Jahren zählt Swip Stolk zu einem der wichtigsten niederländischen Designer. Er überzog seinen BMW 1er mit einer zweiten Haut aus schwarzem Gummi. Erhebungen, die der Künstler unter dieser Gummihaut anbrachte, luden die Gäste ein, das Auto zu streicheln und zu berühren. Sein Kunstwerk mit dem Namen „under the skin“ ging buchstäblich unter die Haut und erinnerte an Stammes-Tätowierungen. Swip Stock wurde vom „Zoo Magazine“ (Niederlande) ausgewählt.

Kez Glozier, mit 17 Jahren der jüngste Künstler der Veranstaltung, übertrug seine Zeichnungen auf einen metalic-blau-farbenen 1er BMW. Er bemalte das Auto ganz nach seinem Geschmack und nutzte außerdem verschiedene Materialien, wie Zeitungs- und Taschentuch-Papier, schwarze Farbe, Leim, und Dias. Glozier machte aus seinem Auto eine „gothic creature“, ein erschreckendes Geschöpf. Mit aufgesetzten Fühlern hauchte er seinem Geschöpf Leben ein, das in einem Nebel zu schweben schien, der aus seiner Unterseite emporstieg. Der junge Künstler wurde von „Dazed & Confused“ (Großbritannien) ausgesucht.
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