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Alt 25.09.2004, 12:39     #64
Albert   Albert ist offline
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CE-
GP China - Freies Training (24.09.2004)

Wetter: trocken, teilweise sonnig, 26-27°C Luft, 31-33°C Asphalt, 49-61% Luftfeuchtigkeit

Der erste Trainingstag zur Formel-1-Premiere in China verlief für die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams problemlos. Ralf Schumacher, der erstmals seit dem Großen Preis der USA im Juni wieder antritt, belegte im insgesamt schnelleren zweiten freien Training Platz sieben. Teamkollege Juan Pablo Montoya wurde 14. auf dem eindrucksvollen neuen Kurs von Shanghai.

Ralf Schumacher:
Erstes Training: 2. (1.35,455 min), Zweites Training: 7. (1.34,714 min)
Chassis: FW26 07 (T-Car FW26 06)

Bei mir lief heute alles planmäßig. Die Strecke ist sehr gelungen. Es macht viel Spaß, hier zu fahren, weil es mal etwas ganz Neues ist. Das gilt vor allem für diese lang gezogenen Kurven, die am Ausgang hervorragende Überholmöglichkeiten bieten. Es gibt noch ein paar Sachen am Set-up zu tun. Die Reifen auszusuchen, wird nicht ganz einfach. Es wird wohl ein sehr anstrengendes, aber auch ein sehr interessantes Wochenende werden.

Juan Pablo Montoya:
Erstes Training: 3. (1.35,761 min), Zweites Training: 14. (1.35,646 min)
Chassis: FW26 05

Die Strecke ist schön. Zu Beginn war sie noch stark verschmutzt, aber das ist schon besser geworden. Ich habe die ersten Runden genutzt, um mir den Kurs richtig einzuprägen. Ich denke, ich habe die optimale Linie gefunden, aber eine richtig schnelle Runde ist mir noch nicht gelungen, weil ich mit frischen Reifen etwas aufgehalten wurde. Insgesamt waren wir ziemlich konstant unterwegs, und die aufgezeichneten Daten sollten uns zeigen, in welche Richtung wir weiterarbeiten müssen. Ich weiß, dass noch mehr Potenzial im Auto steckt und freue mich auf das nächste Training, um die Abstimmung zu verbessern.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Wir hatten einen produktiven ersten Tag ohne technische Probleme. Auf einer neuen Rennstrecke ist es noch wichtiger als sonst, das komplette Programm in Sachen Reifen- und Bremsentests zu erledigen. Die Strecke ist anspruchsvoll, es gibt hier praktisch alle Arten von Kurven. Derzeit ist sie noch ziemlich staubig, aber das wird sich im Verlauf des Wochenendes natürlich ändern.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Die Strecke hat ihre erste Bewährungsprobe bestanden, sie ist abwechslungsreich und fordert Fahrer und Technik gleichermaßen. Für den BMW Motor ist die knapp 1,2 Kilometer lange Gegengerade der anspruchsvollste Teil. Vor allem im ersten freien Training war die Strecke noch sehr staubig. Besondere Aufmerksamkeit ist beim Boxenstopp im betonierten Bereich vor den Garagen geboten, weil der Belag dort extrem rutschig ist. Unsere Fahrer konnten ihr Programm komplett und problemlos absolvieren. Wir sind daher mit dem ersten Tag zufrieden.
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