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-   -   Private Krankenversicherung in einem Jahr von 199 € auf 320 € gestiegen (https://www.auto-treff.com/bmw/vb/showthread.php?t=38289)

Torsten Fenslau 02.12.2002 21:18

Private Krankenversicherung in einem Jahr von 199 € auf 320 € gestiegen
 
habe vor 12 monaten eine erhöhung von 199 auf 258 bekommen und jetzt auf 320 :mad: :mad: :mad: :mad: macht schlappe 60 % !!!!!!!!! :mad: :mad:

ist das überhaupt erlaubt ?
vertraglich hat sich nix geändert

Goliath 02.12.2002 22:24

Hi Torsten!

Erlaubt ist das schon, nur die Frage ist ob du da wirklich eine gute Gesellschaft
erwischt hast.

Wie lange bist du denn schon in dieser KV? Wie lange gibt es diesen Tarif schon ?

Gruß Rico

diefenbaker 02.12.2002 23:30

Du soltest einfach mal einen Preisvergleich anstellen und ggf. eine Kündigung und Neuabschluß mit anderer Versicherung in Betracht ziehen.

Knackpunkt bei einer privaten KV ist im allg. das Eintrittsalter, je jünger desto günstiger. Wenn Du jetzt z.B. 5 Jahre bei einer Versicherung bist und dann kündigst, hast Du bei der neuen 5 Jahre Eintrittsalter verloren.

Wenn Du bei einer schlechten Versicherung bist, verschlechtert sich Deine Kündigungssituation also von Jahr zu Jahr.

Detlef59 03.12.2002 06:59

Bei einem Freund von mir kam das Erhöhungsschreiben am letzten Freitag. Steigerung um 25,4 %, Alter = 43 Jahre. Ein Wechsel zu einer anderen Versicherung lohnt also nicht mehr.
Auskunft des Versicherungsvertreters, wie er den bei solchen Steigerungen (er ist Selbständig) im Alter seine Beiträge bezahlen soll, selbst wenn die jährlichen Steigerungen bis zu seinem 60. Lebenesjahr nur 10 % jährlich sind??
Antwort: Ja, da könne er nur empfehlen, eine zusätzliche Lebensversicherung auf Rentenbasis abzuschließen, mit deren Erlösen könne er dann seine Krankenversicherung bezahlen. :mad: :flop:
Ich finde es eine Riesensauerei, wenn die privaten KV den jungen, gut verdienenden Menschen immer noch erzählen, wie günstig und toll die private KV ist. Das stimmt in jungen Jahren auch, aber wer erzählt den Interessenten denn, wie es dann im Alter aussieht. :rolleyes:

AlpinaMäuserich 03.12.2002 07:14

@Torsten Fenslau

Du solltest Dir von Deiner Gesellschaft über eine anerkannte Rating Agentur einmal die Unternehmensdaten besorgen. Gleichfalls ist entscheidend, wie lange es Deinen Tarif schon gibt und (das wird jetzt etwas kompliziert) an welchen Stütztarif Dein Tarif gebunden ist. Wenn ein Versicherer einen neuen Tarif auf den Markt wirft, ist das eigentlich nicht schlecht. Da ein Tarif aber nur "lebensfähig" ist, wenn genug Personen in diesem versichert sich, muß der neue Tarif bis zur "Lebensfähigkeit" an einen alten Tarif (Stütztarif) gehängt werden. Wenn nun der alte Tarif drastisch angepaßt wird (weil die Kosten explodieren, die Zahl der Versicherten sinkt, etc.), ist auch leider der neue Tarif davon betroffen, obwohl dessen Leistungsquote (Ausgabe im Verhältnis zur Beitragseinnahme) top ist.

Der normale Kunde hat keine Chance, sich hier Klarheit zu verschaffen; selbst für unseren Berufsstand ist es zum Teil sehr schwer, die einzelnen Zusammenhänge zu erkennen.

Bei Deiner geschilderten Steigerung habe ich so meine Vermutungen, wo Du bis. Du solltest, bevor es zu spät ist, Dir aber trotzdem unter Vorgabe Deines Leistungswunschs einen aktuellen Vergleich der Anbieter per 01.01.2003 einholen und darauf achten, daß die Angebote die aktuellen Sterbetafeln umgesetzt haben (sonst gibt es zum 01.01.2004 wieder eine Überraschung).

Antiprofi 03.12.2002 07:53

da bin ich doch glatt froh freiwillig in der gesetzlichen zu sein...

Chaplin 03.12.2002 08:13

Zitat:

Original geschrieben von Antiprofi
da bin ich doch glatt froh freiwillig in der gesetzlichen zu sein...
Froh bin ich darüber nicht gerade, sind die Leistungen der ges. Versicherer ziemlich dürftig. Aber mit zwei Kids bleibt einem ja fast nichts anderes übrig!

Gunnar 03.12.2002 10:46

Zitat:

Original geschrieben von Chaplin


Froh bin ich darüber nicht gerade, sind die Leistungen der ges. Versicherer ziemlich dürftig.

So richtig froh bin ich über 449,- Euro Beitrag bei äusserst dürftigen Leistungen auch nicht :flop:
Und dabei wirds ja nicht bleiben...

Gruss,
Gunnar

BigTom 03.01.2019 15:55

Hi Zusammen,


darf ich mal den uralt thread aus dem grab holen?


Ich hab eben einen Schrieb von meinem Arbeitgeber bekommen, dass ich nun wählen kann ob gesetztlich oder Privat krankenversichert sein kann bzw es wähen soll.



Ich habe mich damit nie befasst, soll aber kommende Woche sagen was ich möchte.
Bin jetzt bei der TKK, in Sachen Arztbesuch ein seltener Gast, man weiß aber nie.



Vor / Nach Teile?


Vielen Dank
Tom

Der_Stevie 03.01.2019 16:24

Ich bin sofort in die Private gegangen, als es ging.

Hauptgrund ist, dass meinem Vater vor etwa 20 Jahren gesagt wurde, dass er dringend eine Herz-OP bräuchte.

Wann die denn stattfinden könne?

Nächste Termine in ein paar Monaten.

Ich bin aber privat versichert.

Dann übermorgen.

Nach der OP wurde ihm gesagt, dass er das nächste Wochenende nicht mehr erlebt hätte. Er erfreut sich heute bester Gesundheit.

Davon abgesehen ist der Service ist bei vielen (aber nicht allen) Ärzten deutlich besser. Im Krankenhaus werde ich immer vom Chef behandelt und habe ein Einbettzimmer. All das kann man natürlich auch zur Gesetzlichen dazubuchen.

Nachteil: wenn man mal drin ist, kommt man nicht mehr so leicht raus. Und es wird normalerweise jedes Jahr teurer. Ich habe Freunde um die 50, die über 1.000 Euro im Monat zahlen. Wenn die mal 70 sind, wird das sicher nochmal deutlich teurer.

Gruß
Stefan

bmw550di 03.01.2019 16:36

Bei der PKV solltest du als wichtigstes den völligen Verlust der Familienversicherung im Blick haben und das eine Rückkehr zur GKV recht schwierig ist.
Am Anfang machts Spaß und zum Schluss kostet es richtig Schotter.


Alternativ kannst du dich mit diversen Zusatzversicherungen zur GKV eindecken.

Gunnar 03.01.2019 16:47

Zitat:

Zitat von Der_Stevie (Beitrag 3346716)
Ich habe Freunde um die 50, die über 1.000 Euro im Monat zahlen. Wenn die mal 70 sind, wird das sicher nochmal deutlich teurer.

Sie können innerhalb der Gesellschaft in einen günstigeren (=jüngeren) Tarif wechseln:
https://www.finanztip.de/pkv/pkv-tarif-wechsel/

Das geht ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das machen die Gesellschaften nicht gerne, sie müssen es aber.

Ich bin bald 50 und zahle nicht viel mehr als mit 30 beim Eintritt in die PKV.

Der_Stevie 03.01.2019 17:00

Bei mir siehts nach 20 Jahren auch noch gut aus, bei meiner Frau zumindest akzeptabel.

Gruß
Stefan

Cephalopod 03.01.2019 17:10

Zitat:

Zitat von BigTom (Beitrag 3346715)

Vor / Nach Teile?

Ganz pauschal:
Zu alt oder Kinder (geplant)?

Vergess die PKV!!!

Lohnt sich nur für allzeit Kinderlose Singles oder DINKIES.
Mit 45 bist Du leider schon zu alt!

BigTom 03.01.2019 18:00

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3346722)
Ganz pauschal:
Zu alt oder Kinder (geplant)?

Vergess die PKV!!!

Lohnt sich nur für allzeit Kinderlose Singles oder DINKIES.
Mit 45 bist Du leider schon zu alt!


46, keine Kids aber ne tolle Ehefrau.
By the way, Sie würde GKV bleiben ich PKV? oder gilt dann privat auch für den Ehepartner?


Vielen Dank Euch!
Klar würde ich gerne PKV machen, weiß aber nicht was da kostenmäßig auf mich zukommt.

Cephalopod 03.01.2019 18:21

Lass Dir ein Angebot machen, sei aber nicht enttäuscht.
Mit 46 Jahren kommt einiges an Gesundheitsfragen .
Wechseln kannst Du jederzeit solange du über der BBG Verdienst.

mueckenburg 03.01.2019 19:03

Das wird immer auf die Kosten reduziert, als wenn alle Autos gleich sind. ;)

Mit Kindern wird die PKV richtig teuer, aber sie ist eben auch besser. Und das ist, gerade bezogen auf die Kinder und auf das eigene Alter eben auch etwas wert. Wem es um die billigstmögliche KV geht, für den ist es dagegen eher nichts.

bmw550di 03.01.2019 19:35

Ein Arzt wird durch bessere Bezahlung nicht besser.:crazy: Manch ein PKV-Versicherter redet sich den Beitrag schön.
Anständige Ärzte behandeln alle gleich. Wartezeiten können ein Problem sein, lassen sich aber meist über den Hausarzt lösen.

mueckenburg 03.01.2019 20:01

Das volle Vertrauen in die rein philantropische Motivation der ausschließlich anständigen Ärzte in allen Ehren, aber Krankenhäuser und Arztpraxen sind nun einmal auch Wirtschaftsunternehmen. Das ist wie im Theater, alle sehen das gleiche Stück, der eine in den vorderen, der andere in den hinteren Reihen. Und man hat ja die Wahl. :)

Feuerwehr520i 03.01.2019 20:07

Ich würde glaub eher versuchen private Zusatzversicherungen abzuschließen und in der GKV zu bleiben.

Das Privatgedönse ist alles recht und gut, aber die Altersbeiträge sind da schon ne andere Hausnummer als in der gesetzlichen. Wenn da mal pro Monatsbeitrag zwei vermietete Wohnungen brauchst nur um die Versicherung für Dich zu zahlen, dann wird das irgendwann mal nicht mehr so toll wie einem vor 40 Jahren beim Abschluss der Vertreter das ausgemalt hat.

Ich würde mir das sehr sehr gut überlegen. Ich kenne einige, die sind heilfroh wieder aus der PKV zu sein vorallem im Hinblick auf die Altersbeiträge. Gerade wenn es so im Bereich BBG bei AN war oder kleinere Handwerker die nicht zum Ruhestand die Firma für paar Mios. verkaufen können weil sie halt einfach zu klein waren. Ich denke, da wird den Versicherten auch viel rosa Wolke untergejubelt. Was 40 Jahre später ist, das kann einem doch keiner sagen. Die paar Mücken die heute sparst, gibst dann im Ruhestand dreifach wieder aus wegen der Beiträge.

Bei mit wird das auch nur erträglich weil ich im Alter voraussichtlich nur 30% PKV versichern muss. Trotzdem wird das ein netter Brocken in Relation zum voraussichtlichen Alterseinkommen sein.

vivacolonia 03.01.2019 20:08

https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...cc31e8a8e.html


Bin ja bereis seit 1983 mit einem sehr,sehr guten Vertrag in der PKV (Axa) versichert und habe seither mit Sicherheit eine Menge an Beitragszahlungen eingespart. Stand heute würde ich mich allerdings für die freiwillige GKV mit entsprechenden Zusatzoptionen im privaten Bereich entscheiden.

Big 03.01.2019 20:19

Mit 46 in die PKV wechseln? Tu Dir das nicht an.

Martin 03.01.2019 20:30

Zitat:

Zitat von mueckenburg (Beitrag 3346738)
Das volle Vertrauen in die rein philantropische Motivation der ausschließlich anständigen Ärzte in allen Ehren...

Man wird wohl beides antreffen. Ich könnte genauso argumentieren dass es dabei vielleicht auf die Symphatie ankommen könnte. Wenn ich nen Ar$ch als Kunde habe.... ;) kannste versichert sein wie du willst...

Ich habe mir meine Ärzte bisher sehr genau ausgesucht oder aussuchen lassen, Empfehlungen sind da Gold wert, habe immer sofort Termine bekommen wenn es nötig war, wurde immer genau so behandelt wie ich es wollte, ich habe nichts vermisst. Ausser einmal, das war aber ein Wald- und Wiesendoktor als Vertretung, der hatte sicher auch noch nie Privatkunden. Mein Hausarzt hat sich auch schon um sofortige Termine gekümmert. Geht alles. Chefarztbehandlung will ich gar nicht, ob der besser ist als der Oberarzt weiss eh keiner. Und der hat genug andere Aufgaben.
Zusatzversicherungen habe ich bisher keine.

Goliath 04.01.2019 00:23

@BigTom


Das Forum hier ist leider nicht der richtige Ort um nach einer Entscheidung
zu fragen, da das Thema viel zu individuell ist.

zum einen ist die Frage , wie will ich behandelt werden
pauschal zu sagen, wer privat ist wird besser behandelt,
ist defintiv falsch, denn die Billigtarife leisten oft schlechter als die GKV



dann wie sieht es mit den Beiträgen aus.
ja sie steigen, aber in der GKV genauso und alle sind im selben System,
nur in der GKV ,merkt man es nicht so, weil Zuzahlungserhöhungen und
Leistungskürzungen nicht im Beitrag direkt sichtbar sind.

Weiterhin gibt es in der PKV eine Zwangsrücklage die im Alter Beitragsanstiege
reduziert , es gibt grundsätzliche Alterungsrückstellungen, die bei Billigtarifen
jedoch kaum relavant sind, in Top Tarifen jedoch zu nennenwerten Beitragssenkungen ab Rentenbeginn führen.



Ob es sinnvoll ist oder nicht würde ich mit einen ausgewiesenen Experten besprechen ,

meine erste Empfehlung ist dieser hier => Sven Hennig als weiterer wäre noch Peter Wolnitza zu nennen.


Beides sehr kompetente Berater.

Feuerwehr520i 04.01.2019 05:26

Zitat:

Zitat von vivacolonia (Beitrag 3346740)
Bin ja bereis seit 1983 mit einem sehr,sehr guten Vertrag in der PKV (Axa) versichert und habe seither mit Sicherheit eine Menge an Beitragszahlungen eingespart. Stand heute würde ich mich allerdings für die freiwillige GKV mit entsprechenden Zusatzoptionen im privaten Bereich entscheiden.

Jepp. Das ist aber auch die Krux. Weil momentan ist ja das Einkommen absolut ausreichend für die Beiträge in der PKV. Man verdient gut, die Beiträge sind niedrig in jungen Jahren. Nur bricht halt mit Eintritt des Ruhestandes in den meisten Fällen auch das Einkommen ein. Und da bleiben die Beiträge dann aber gleich hoch bzw. steigen natürlich auch in Zukunft weiter an. Weil der PKV ist das egal ob der Kunde - vereinfacht gesagt - immer noch 10k€ im Monat hat oder "nur" noch 3k€. Beitrag ist Beitrag. Evtl. kann man natürlich das eine oder andere dann wegfallen lassen das man vorher vielleicht hatte wie Krankentagegeld bei Selbständigen oder die SB erhöhen, aber viel Spielraum bleibt nicht wenn man die Leistungen erhalten will, die man dann im Alter immer wahrscheinlicher auch nutzen möchte. Die Frage muss daher immer lauten: Wieviel Einkommen habe ich, wenn ich mit der Erwerbstätigkeit aufhöre?

Wie Goliath sicher richtig schreibt, ist da eine professionelle Beratung bei Big Toms Einstiegsalter sicher nicht die falsche Wahl. Das Beratungshonorar ist definitiv nicht falsch angelegt. Das ist ein Thema bei dem man nicht auf 2 Jahre sondern auf 20 und mehr Jahre im Voraus planen muss.

Cephalopod 04.01.2019 06:20

Zitat:

Zitat von Goliath (Beitrag 3346750)
Weiterhin gibt es in der PKV eine Zwangsrücklage die im Alter Beitragsanstiege reduziert , es gibt grundsätzliche Alterungsrückstellungen, die bei Billigtarifen jedoch kaum relavant sind, in Top Tarifen jedoch zu nennenwerten Beitragssenkungen ab Rentenbeginn führen.

Tja, nur wenn Du erst mit 46 einsteigst, hast Du noch gar keine Rücklagen angespart und dementsprechend sind die Beiträge auch...

powders 04.01.2019 08:42

Hallo,

meine 2 Cents: Wenn man gerade über die Beitragsbemessungsgreneze gekommen ist (wie bei Tom der Fall) würde ich noch nicht im Traum darüber nachdenken, da in die PKV zu wechseln.

Sie ist besser ja, sie kostet eben auch Schotter. Die meisten Vor/Nachteile wurden schon aufgezählt.

Als Großverdiener würde ich nicht drüber nachdenken, da ist das Geld ja eher zweitrangig, aber an der Beitragsbemessungsgrenze würde ich GKV machen.


Ich habs mir auch schon ausrechnen lassen, bei mir würde ein angeblicher Top Tarif + 2 Kinder genausoviel kosten wie die jetzige freiwillige Gesetzlicher Beitrag. (knapp über 800 Euro). Jetzt. Noch.

Aber was ist in 10-30 Jahren?

Mein Vater hat so bei 250 Mark angefangen und ist jetzt bei 900 Euro (mit 64) . Ende ist nicht in Sicht.

Übrigens: Aufpassen bei der Tarifwahl. Vor kurzem hab ich nen Artikel gelesen, bei der einige PKV Tarife in gewissen Bereichen um einiges schlechter abschneiden als der GKV Tarif. Du mußt eben alles wissen und kennen, dein Vertrag ist frei verhandelbar.

Ist die frage wer am längeren Hebel sitzt. Frag mal Powerboat mit dem Vertrag zum Generalunternehmer fürs Haus.. ^^
So eine Entscheidung ist nicht eben jetzt auf sofort entschieden.

Der_Stevie 04.01.2019 09:07

Es gibt bei der PKV viel mehr Gestaltungsfreiheit bei den Verträgen, was ich gut finde.

Ich bekomme einen Rabatt bei meiner Versicherung, so lange ich nicht rauche, nicht übergewichtig bin und ein paar Blutwerte in Ordnung sind. Das kommt mir sehr gelegen. Ich halte es auch für gerecht und für eine gute Motivation. Für diese Sache muss ich einmal im Jahr zum "TÜV", was ich sinnvoll finde. Ich lasse den Arzt bei der Gelegenheit immer für ein paar Euro extra ein großes Blutbild machen.

Zudem haben die meisten Verträge hohe Selbstbehalte. Ich habe zusätzlich noch eine Prämie, wenn ich in einem Jahr keine Rechnungen einreiche. Das ist also eine Art weiterer Selbstbehalt. Das hindert sicher viele daran, einfach mal aus Langeweile oder für einen gelben Schein zum Arzt zu gehen.

Ich finde, einiges davon würde auch der GKV ganz gut tun.

Gruß
Stefan

Goliath 04.01.2019 09:51

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3346754)
Tja, nur wenn Du erst mit 46 einsteigst, hast Du noch gar keine Rücklagen angespart und dementsprechend sind die Beiträge auch...


Ich kenne die familiären Verhältnisse nicht, aber
wenn du mit 46 einsteigst hast du noch 19+x Jahre Zeit um innerhalb der
Versicherung Rücklagen zu bilden und mit 46 Jahren (gesund und nicht
mit dem Ziel zu sparen, sondern bessere Leistungen zu erhalten) wirst
du kein Problem bekommen.
Denn mit einem Beitrag in Höhe der GKV bekommst du in der PKV
in diesem Alter sehr gute Tarife, sollte doch was gespart werden
können, wird das auf einem Gesundheitskonto angespart um damit
später schon aus eigener Tasche Beitragssteigerungen abzufedern.
(Ich nutze dafür eine Basis/Rüruprente - jetzt genauso wie der KV
Beitrag steuerlich abzugsfähig und im Rentenalter brauche ich das
Geld sowieso, da ich die PKV auch lebenslang brauche, daher nicht
schlimm, wenn ich sie nicht kündigen kann und nur nne Rente
gezahlt wird. )

Deshalb pauschale Aussage zu treffen ohne Fachwissen und
genaue Kenntnis der Situation und den Wünschen von BigTom
sind einfach nicht zielführend.

Goliath 04.01.2019 10:03

Zitat:

Zitat von powders (Beitrag 3346764)
Hallo,

meine 2 Cents: Wenn man gerade über die Beitragsbemessungsgreneze gekommen ist (wie bei Tom der Fall) würde ich noch nicht im Traum darüber nachdenken, da in die PKV zu wechseln.


Kommt halt drauf an was man will


Zitat:


Sie ist besser ja, sie kostet eben auch Schotter. Die meisten Vor/Nachteile wurden schon aufgezählt.

Die PKV ist eben nicht pauschal besser, gerade im REHA und Kur Bereich

haben die meisten erhebliche Mängel, genauso bei den Hilfsmitteln u.a.



Zitat:



Als Großverdiener würde ich nicht drüber nachdenken, da ist das Geld ja eher zweitrangig, aber an der Beitragsbemessungsgrenze würde ich GKV machen.


Ich habs mir auch schon ausrechnen lassen, bei mir würde ein angeblicher Top Tarif + 2 Kinder genausoviel kosten wie die jetzige freiwillige Gesetzlicher Beitrag. (knapp über 800 Euro). Jetzt. Noch.

Top Tarif / 3 Personen und nur 800€ ?





Zitat:

Aber was ist in 10-30 Jahren?

Was ist in der GKV in 10-30 Jahren,

Kuck dir doch mal die garantierten Beitragssteigerung in der GKV an

wenn du über der Beitragsbemessungsgrenze bist, welche jedes Jahr

in derRegel angehoben wird, das hat noch nichts mit der allgemeinen Beitragssatzerhöhung zu tun und die Zusatzkosten die durch

Leistungsstreichungen/Zuzahlungen entstehen.


Im Durchschnitt steigen die Kosten im Gesundheitssystem ca. 5% p.a.
das betrifft GKV wie PKV , nur kann die PKV die Leistungen nicht

einseitig kürzen, daher sieht man es hier immer nur am Beitrag.





Zitat:

Mein Vater hat so bei 250 Mark angefangen und ist jetzt bei 900 Euro (mit 64) . Ende ist nicht in Sicht.

Doch das Ende ist in Sicht , denn mit 65/67 kommen seine Alterungsrückstellungen

zum tragen, sollten zumindest, es sei denn er war ein fleißiger Wechsler.





Zitat:

Übrigens: Aufpassen bei der Tarifwahl. Vor kurzem hab ich nen Artikel gelesen, bei der einige PKV Tarife in gewissen Bereichen um einiges schlechter abschneiden als der GKV Tarif. Du mußt eben alles wissen und kennen, dein Vertrag ist frei verhandelbar.

Meine Rede , PKV ist nicht pauschal besser , aber auch nicht pauschal teuerer.
Und als Laie kann ich dieses Wissen nicht haben und schon garnicht in einem
Autoforum erfragen, Profi suchen und dann mit viel Zeit und Beratung eine
Entscheidungsgrundlage bilden und dann nochmal drüber schlafen und dann
vllt einen Wechsel vornehmen.





Ist die frage wer am längeren Hebel sitzt. Frag mal Powerboat mit dem Vertrag zum Generalunternehmer fürs Haus.. ^^


Zitat:

So eine Entscheidung ist nicht eben jetzt auf sofort entschieden.

Genau :top:

bmw550di 04.01.2019 10:34

Zitat:

Zitat von Goliath (Beitrag 3346772)
Was ist in der GKV in 10-30 Jahren,

Rückwärts kann man schon vergleichen.
Von 1990 ist der Maximalbeitrag GKV von 301,98 auf 662,48 in 2019 gestiegen.
Da hat in der Zeit der eine oder andere PKV-Tarif ganz andere Sprünge hingelegt.

Feuerwehr520i 04.01.2019 10:47

Zitat:

Zitat von Goliath (Beitrag 3346772)
Top Tarif / 3 Personen und nur 800€ ?

Ich weiß jetzt nicht ob ich nen Top-Tarif habe, aber bislang hat´s uns an nix gemangelt. Wenn ich jetzt die Tarife von mir und den Kinders hochrechne, dann komme ich ungefähr auch auf den Betrag. Meine Kinder kosten bei 20% im Monat 42€ jeweils, also dann je 210€ plus ich nochmal pi mal Daumen mit den 800€.

Puders hat ja eine ähnliche Konstellation. Cooler Daddy mit 2 Kids. Unsere sind ja sogar ungefähr gleich alt.

Das Einzige was ich bei meiner PKV überlege, ob ich nicht das Krankenhaustagegeld kündige. Das ist ein Nebentarif, wo man pro Tag Krankenhausaufenthalt Summe XX bekommt für die dortigen Nebenkosten. Da kann man dann z.B. bei der Geburt das Familienzimmer davon zahlen oder nen Einbettzuschlag vielleicht oder sowas.

Ist halt so eine Frage, brauch ich das wirklich? Zweibett ist eh Standard heutzutage in den Krankenhäusern und haben wir auch versichert, würde also da schon mal keinen Aufpreis kosten. Keine Ahnung was die sonst noch am Tag an Gebühren oder so verlangen wenn man drin ist. Andererseits komme ich jetzt aber auch irgendwann in das Alter wo man doch mal im KH landen kann. Nochmal andererseits sehe ich Versicherungen aber auch nur dann als nötig an, wenn sie Sachen absichern die einen sonst in den finanziellen Ruin treiben würden wie z.B. natürlich eine Haftpflicht, Wohngebäude oder ggf. Lebensversicherungen oder sowas. Wenn ich da im KH 15€ Zuschlag am Tag zahlen muss, dann ist das zwar ärgerlich, aber die 450€ für nen Monat bringen mich nicht ins Armenhaus.

Was sagst Du zu sowas Goliath? Im Internet findet man dazu leider sehr wenig, da geht's immer nur ums Krankentagegeld vorrangig für Selbstständige die damit ab Tag X ihr Einkommen absichern (müssen). Ist bei der universa.

Goliath 04.01.2019 11:55

@Feuerwehr
Standard Geschichten, also normale Arztbehandlung, Medikmente und KH ohne
schwierige Erkrankungen deckt jede KV, daran kann man es nicht messen.



Bemerkbar machen sich z.B. die Unterschiede wenn man schwer krank oder
auch chronisch krank wird, oder die Behandlung von ausgewiesenen Spezis

erforderlich ist.



zum Krankenhaustagegeld:
normalerweise hast im KH eher keine Zuzahlung als Privatpatient,
außer das was deine evtl. SB ausmacht. aber wenn man eben

doch Pay-tv, Internet, usw. haben will dann kostet das halt,
oder eben wie von dir erwähnt Familienzimmer oder Upgrade auf Einzelzimmer.

Zuzahlungen wie die 10€ für max. 28Tage gibt es bei der PKV nicht.



Wichtiger ist da grundsätzlich, was deine KV überhaupt bei der Krankenhausbehandlung leistet.
Und die Universa ist mir da eher als guter Versicherer bekannt, auch wenn
ich die Tarife nicht im Detail kenne und ich auch nur Grundwissen zur PKV habe.



Was ich halt immer prüfen würde ist , wie ist Kur und Reha abgesichert,

und dann dort uber ein Tagegeld nachdenken.



Also lange rede kurzer Sinn, KHT ist nett aber nicht essentiel.

Goliath 04.01.2019 12:03

Zitat:

Zitat von bmw550di (Beitrag 3346774)
Rückwärts kann man schon vergleichen.
Von 1990 ist der Maximalbeitrag GKV von 301,98 auf 662,48 in 2019 gestiegen.
Da hat in der Zeit der eine oder andere PKV-Tarif ganz andere Sprünge hingelegt.


das sind in der GKV auch knapp 2,8% p.a.



zwei Anmerkungen:
1. richtig der ein oder andere günstigtarif hat nennenwerte Sprünge hingelegt.
2. hat der PKV Versicherte heute immer noch die gleichen Leistungen wie damals,
der GKV versicherte musste einiges an Leistungskürzungen hinnehmen oder in vielen
Bereichen jetzt Zuzahlungen leisten.





Es gibt halt extrem viel zu beachten , wenn man den Schritt PKV gehen will,
daher Zeit nehmen , Profi holen. Das was ich hier schreiben ist nur der kleinste
Bruchteil, der relevant ist.



Und der einzige Grund in die PKV zu gehen, sollte die Mehrleistung sein,
nicht das temporäre sparen, denn das fällt einem fast immer später
durch wesentlich stärker steigende Beiträge auf die Füße.

Martin 04.01.2019 12:35

Zitat:

Zitat von Goliath (Beitrag 3346783)
zwei Anmerkungen:

Ich auch:
1.) Bitte keine Mehrfachbeiträge, wir haben extra die Multizitatfunktion https://www.auto-treff.com/bmw/vb/im...iquote_off.gif für sowas, sonst wird es doch arg unübersichtlich.
2.) Leg doch mal offen für wen Du hier Werbung machst, so langsam wird das aufällig, so häufig wie du die Lanze für PKVen brichst.

Goliath 04.01.2019 13:23

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3346784)
Ich auch:
1.) Bitte keine Mehrfachbeiträge, wir haben extra die Multizitatfunktion https://www.auto-treff.com/bmw/vb/im...iquote_off.gif für sowas, sonst wird es doch arg unübersichtlich.
2.) Leg doch mal offen für wen Du hier Werbung machst, so langsam wird das aufällig, so häufig wie du die Lanze für PKVen brichst.


zu1. okay -versuche umzusetzen


zu2. bitte meine Posts richtig lesen:
ich mache hier keine Werbung - ich versuche zu helfen

Mit PKV-Beratung oder PKV-Verkauf habe ich nix am Hut, aber mir geht es
darum, das hier keine Pauschalaussagen stehen bleiben,
die eben so pauschal nicht passen.

PKV ist pauschal nicht besser als GKV aber auch nicht pauschal zu teuer im Alter.
Deshalb nicht ohne einen Berater , der Spezi ist in diesem Bereich.
Ein paar Dinge, auf die man achten sollte habe ich genannt.
Nicht mehr, nicht weniger, will ich rüberbringen.

Mir ist es völlig egal, wo man sich diesen Rat sucht,
aber ohne würde ich eben bleiben wo ich bin.

laminator 04.01.2019 14:11

Was man auch noch erwähnen sollte (hab hierzu in diesem Thread noch nix gelesen):

In der GKV rechnet der Arzt direkt mit der Kasse ab. In der PKV geht die Rechnung i.d.R. an den Kunden/Patienten, der diese dann bei seiner Versicherung einreicht. Und die prüft gerne mal: auf medizinische Notwendigkeit und/oder Gebührenrecht. Es ist daher nicht immer sicher, dass der eingereichte Rechnungsbetrag auch immer erstattet wird.

Der_Stevie 04.01.2019 14:22

In den mehr als 20 Jahren PKV haben die eigentlich alles durch gewunken, abgesehen von den Selbstbeteiligungen und exotischen Impfungen für Fernreisen.

Gruß
Stefan

laminator 04.01.2019 14:29

Zitat:

Zitat von Der_Stevie (Beitrag 3346803)
In den mehr als 20 Jahren PKV haben die eigentlich alles durch gewunken, abgesehen von den Selbstbeteiligungen und exotischen Impfungen für Fernreisen....

Dann hast Du diesbezüglich eine "gute" PKV erwischt. Ich kenne es auch anders.

Ulf325Ci 04.01.2019 14:38

Zitat:

Zitat von laminator (Beitrag 3346801)
In der GKV rechnet der Arzt direkt mit der Kasse ab. In der PKV geht die Rechnung i.d.R. an den Kunden/Patienten, der diese dann bei seiner Versicherung einreicht. Und die prüft gerne mal: auf medizinische Notwendigkeit und/oder Gebührenrecht. Es ist daher nicht immer sicher, dass der eingereichte Rechnungsbetrag auch immer erstattet wird.

Das ist mir in 19 Jahren PKV noch nicht passiert; meine Frau hingegen hat schon öfters bestimmte Medikamente nicht erhalten - weil die GKV sie nicht zahlt.
Dann trägt man eine Brille, muß gelegentlich zum Zahnarzt ... alles Dinge bei denen von der GKV wenig bis gar nichts mehr kommt.
Die Beitragsbemessungsgrenze wurde ja auch gerade wieder angehoben, angesichts der Leistungen fallen die (Höchst-)Beiträge für freiwillig Versicherte für mich schon fast unter Wegelagerei ...


Trotzdem, und das ist ja zurecht schon angeklungen, sollte man genau nachrechnen lassen - von einem Fachmann. Mir ist damals empfohlen worden parallel eine kleine Rentenversicherung abzuschließen - um die Beiträge abzupuffern. Habe ich auch gemacht. Mit 46 ist es dafür auch noch nicht unbedingt zu spät.

Allerdings, das klang hier noch nicht an, kann das Ergebnis der Gesundheitsprüfung die Beiträge negativ beeinflussen.

Ernst 04.01.2019 14:40

Zitat:

Zitat von Der_Stevie (Beitrag 3346803)
In den mehr als 20 Jahren PKV haben die eigentlich alles durch gewunken, abgesehen von den Selbstbeteiligungen und exotischen Impfungen für Fernreisen.

Gruß
Stefan



Das ist bei meiner auch so (Barmenia).

Viele Grüße
Klaus Ernst

powders 04.01.2019 14:46

Also bei meinen Schwiegereltern war das schon öfters so in der Art:

Schwiegermutter muss neues Knie machen lassen, war bei Empfehlung Arzt XY.
Der rechnet erhöhtes Privat-Honorar ab.

Auf die Frage, ob es auch zu normal erhöhten Sätzen geht, kam die Antwort:
Na da müssen sie sich von jemand anders behandeln lassen. :eek:

Die PKV meiner Schwiegereltern zahlt nämlich nur die erhöhten GKV Tarife. Sprich: Du darfst jedes mal beim Arzt verhandeln oder selbst den Aufpreis bezahlen.

(bzw. nicht bezahlen - sondern einfach nicht erstattet bekommen, denn du gehst ja in Vorleistung)

Detlef59 04.01.2019 15:09

Und bitte das Thema „Risikozuschlag“ nicht vergessen!

https://www.wissen-private-krankenve...uschlag-in-pkv

Feuerwehr520i 04.01.2019 15:37

Zitat:

Zitat von powders (Beitrag 3346808)
Auf die Frage, ob es auch zu normal erhöhten Sätzen geht, kam die Antwort:
Na da müssen sie sich von jemand anders behandeln lassen. :eek:

Die PKV meiner Schwiegereltern zahlt nämlich nur die erhöhten GKV Tarife. Sprich: Du darfst jedes mal beim Arzt verhandeln oder selbst den Aufpreis bezahlen.

(bzw. nicht bezahlen - sondern einfach nicht erstattet bekommen, denn du gehst ja in Vorleistung)

Ein ehemaliger Kollege der jetzt in Rente ist, der hat das immer so gemacht, dass er erst bezahlt hat, wenn die Kohle von Beihilfe und PKV bekommen hat. Was die nicht gezahlt haben mit Ablehnungsgrund bzw. gestrichen haben, das hat er auch nicht dem Arzt bezahlt. Angeblich nie Probleme damit bekommen. Find ich zwar bisschen assi einerseits, aber andererseits ist schon krass was da manchmal wie berechnet wird.
Super Gag ist ja grad zwei Rechnungen zu schicken. Einmal die U-Untersuchung und die Rechnung von der Impfung im gleichen Termin. Natürlich wieder mit "vollständige körperliche Untersuchung". :rolleyes:
Und bei vielen anderen Dingen, gerade wenn mehr anfällt, dann raffst man als Laie das doch eh nicht mehr ob der Doc dieses oder jene auf der Rechnung aufgeführte überhaupt gemacht hat. Meine Frau hatte in jungen Jahren eine Ärztin, da kam nach jeder "Inspektion" ;) eine Rechnung von 600 Flocken ins Haus... :eek: Arztwechsel, plötzlich nur noch ein Viertel oder so bei gefühlt gleicher Behandlung. Die hatte da halt das volle Programm jedes Mal aufgefahren und ob die wirklich da alles gemacht hat, was auf der Rechnung stand, das bezweifel ich ja heute noch. :rolleyes:

Detlef59 04.01.2019 15:44

Das was dein Kollege gemacht hat, kenne ich auch noch. Das war früher gang und gäbe. Heute läuft das doch bei vielen Ärzten über externe Abrechnungsfirmen. Da kann man diese Vorgehensweise gerne mal probieren. ;)

powders 04.01.2019 15:49

Zitat:

Zitat von Detlef59 (Beitrag 3346826)
Das was dein Kollege gemacht hat, kenne ich auch noch. Das war früher gang und gäbe. Heute läuft das doch bei vielen Ärzten über externe Abrechnungsfirmen. Da kann man diese Vorgehensweise gerne mal probieren. ;)

Wobei ich festgestellt habe, daß diese sehr freundliche Zahlungsziele haben.
Also meine Zusatzrechnungen beim Zahnarzt haben meist ein Zahlungsziel von 40 Tagen oder so. Mit sofortigem Antrag auf Finanzierung... :rolleyes:

Bei meinen Schwiegereltern find ichs halt schwierig. Beide chronisch krank, zwar privat Versichert, mit gesetzlichen Leistungen. Die Kasse zickt bei jeder Rechnung.

Die brauchen jedes Mal Herztabletten wenn ein Abrechnungsbrief kommt.

Medikamente genauso, da werden oft nur die Generika bezahlt. 500 Euro Medikamentenkosten / Monat zusätzlich sind da keine Seltenheit.

Detlef59 04.01.2019 15:52

Problem kann/ist bei Beihilfeberechtigten die Beihilfestelle. Da sind auch Zahlungsziele von 40 Tagen oftmals viel zu kurz. ;)

powders 04.01.2019 16:03

Ja gut. Meine Schwiegereltern sind bei der Postbeamtenkrankenkasse. (als ehemalige verbeamtete Telekommer) Oh. Mein. Gott.

Feuerwehr520i 04.01.2019 16:21

Der ging erst vor nem Jahr in Rente. Ich fand´s etwas strange, aber angeblich hatte er nie Probleme damit oder konnte das wohl überzeugend darlegen. War ein halt Ofw gewesen bevor er bei uns war. ;)

Detlef59 04.01.2019 16:27

Es kommt halt auf die betreffende "Beihilfestelle" an. Da mag es auch schnellere als die "meinige" geben. :rolleyes: ;) :)

Feuerwehr520i 04.01.2019 16:40

Kommt drauf an. Mal so, mal so. Neulich am 7.12. online gemacht, 12.12. Belege postalisch eingegangen dort, Bescheid vom 17.12. :top: Eine weitere Rechnung kam, wie immer natürlich dann genau einen Tag nach Einreichen, der Antrag ging am 12.12. ein und steht aktuell auf "Bearbeitung" im MA-Portal. Bei meiner Frau mit die Kinders Antrag 06.12. gemacht, Eingang 12.12. und Bescheid jetzt 02.01., auch bei Ihr ein Folgeantrag vom 15.12., Eingang 27.12. und Status Bearbeitung.

Ansich kann ich nicht meckern. Gab aber auch schon Zeiten, da hast 6 bis 8 Wochen gewartet und das scheint - wenn man so Sachen wie Telekom und Co. mitkriegt - im Vergleich immer noch rasend schnell gewesen zu sein.:rolleyes:

Die PKV braucht bisher bei Postversand ungefähr eine Woche. Das nächste Mal mach ich da auch online, wollte nur nicht auf den Zugang auch noch warten als ich das alles vor Weihnachten weg haben wollte.

EDIT: Seh grad im Mitarbeiter-Portal, dass die elektronische Belegeinreichung per Scan gerade im Pilot ist. Kommt dann wohl bald auch... also nix mehr Post... :top:

Detlef59 04.01.2019 16:44

KK nur noch online...Debeka! Ratz fatz...! :top:

shneapfla 04.01.2019 21:10

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3346739)
ch würde mir das sehr sehr gut überlegen. Ich kenne einige, die sind heilfroh wieder aus der PKV zu sein vorallem im Hinblick auf die Altersbeiträge.

Ja, hier ich!

Ich war vor 15 Jahren mal 2 oder 3 Jahre PKV-versichert und was in der kurzen Zeit alleine schon an Beitragssteigerungen kam hat mir völlig gereicht!

Hab' dann eine Zeitlang im Ausland gearbeitet (nicht entsandt, direkt im Ausland angestellt), damit war dann der "Wechsel" in die GKV beim Neustart in D kein Problem...

PrimalFear 04.01.2019 22:50

Zitat:

Zitat von Detlef59 (Beitrag 3346826)
Das was dein Kollege gemacht hat, kenne ich auch noch. Das war früher gang und gäbe. Heute läuft das doch bei vielen Ärzten über externe Abrechnungsfirmen. Da kann man diese Vorgehensweise gerne mal probieren. ;)

Dagegen hilft die Abtretungserklärung nicht zu unterschreiben... ;)

BigTom 05.01.2019 06:26

Hallo zusammen,


vielen Dank!
Ich bleibe bei der GKV
Gruß
Tom

A.Schnieder 08.01.2019 20:42

Moin!

Schade, ich dachte der Fred läuft noch etwas weiter. Ich frage mich nämlich auch gerade, was ich KV-mäßig in den nächsten Jahren ändern sollte oder nicht.



Und zwar von PKV zu GKV. Zu mir, 52 Jahre, selbständig, von Anfang (1997) an PKV-versichert. Grundtarif ohne Luxuszuschläge abgeschlossen bei DBV-Winterthur, eine Beamtenversicherung. Die wurde gekauft von AXA, ohne mich zu fragen war ich nun bei denen versichert, was mir nicht passte, aber ich konnte nix machen. Der Beitrag stieg von zuerst ca. 160€ (oder Mark?) auf mittlerweile 545,-€.


Ich habe 1000€ Selbstbeteiligung und deshalb noch nie Rechnungen eingereicht, da ich die noch nie erreicht hab. Bei Winterthur gabs dann bis zu 5 Monatsbeiträge am Jahresende zurück, das hat AXA ersatzlos gestrichen.


Es soll eine Wechselmöglichkeit geben, wenn der Beitrag den Höchstbeitrag der GKV erreicht, in einen Basistarif mit gleichen (Nicht-)Leistungen der GKV seinen PKV-Tarif zu wechseln. Darauf ist bisher niemand hier eingegangen, macht das Sinn? Bei mir ist dieser Punkt ja schätzungsweise bei der nächsten Erhöhung erreicht. Was ist von den Anzeigen zu halten, wo RAs versprechen einen in die GKV zurück zu klagen?



Mein Dad hat trotz lebenslanger GKV-Zugehörigkeit (Mit Zahnzusatz)keine schlechteren Leistungen wie ich, keine langen Wartezeiten o.ä.


Gruß Andreas

Gunnar 09.01.2019 07:35

Zitat:

Zitat von A.Schnieder (Beitrag 3347320)
Es soll eine Wechselmöglichkeit geben, wenn der Beitrag den Höchstbeitrag der GKV erreicht, in einen Basistarif mit gleichen (Nicht-)Leistungen der GKV seinen PKV-Tarif zu wechseln. Darauf ist bisher niemand hier eingegangen, macht das Sinn?

Nein. Die Basistarife sind sehr teuer (im Bereich GKV-Höchstbeitrag) und du kriegst kaum was bezahlt. Sie vereinen sozusagen die Nachteile aus beiden Welten.

Aber nach wie vor gibt es die Möglichkeit, innerhalb der AXA in einen jüngeren, gleichwertigen Tarif zu wechseln. Dein Tarif ist vermutlich geschlossen, d.h. er überaltert und wird überproportional teuer.
Es gibt Dienstleister, die dir dabei helfen bzw das für dich übernehmen.
Stichwort: Aktuarieller Tarifwechsel PKV

Zitat:

Mein Dad hat trotz lebenslanger GKV-Zugehörigkeit (Mit Zahnzusatz)keine schlechteren Leistungen wie ich, keine langen Wartezeiten o.ä.
Fällt mir schwer das zu glauben. Es sei denn, er muss nie zum Facharzt (Orthopäde, Hautarzt...).
Oder er lebt in einer Gegend, in der man als Kassenpatient nicht mindestens 3 Monate auf solche Termine wartet. Falls es so eine Gegend gibt.

EinHeinz 09.01.2019 09:21

Zitat:

Zitat von laminator (Beitrag 3346801)
Was man auch noch erwähnen sollte (hab hierzu in diesem Thread noch nix gelesen):

In der GKV rechnet der Arzt direkt mit der Kasse ab. In der PKV geht die Rechnung i.d.R. an den Kunden/Patienten, der diese dann bei seiner Versicherung einreicht. Und die prüft gerne mal: auf medizinische Notwendigkeit und/oder Gebührenrecht. Es ist daher nicht immer sicher, dass der eingereichte Rechnungsbetrag auch immer erstattet wird.

Der Fehler liegt aber oft nicht bei der PKV sondern beim Arzt. Das Problem ist, dass man das als Patient nicht weiß, wenn man nicht aufgeklärt wird. Insbesondere bei Zahnbehandlungen sollte die Behandlung mit der PKV abgestimmt werden - dann gibt es hinterher keine Überraschungen.

Eine Frage die mich neuerdings beschäftigt ist, dass ich einen nicht ganz günstigen PKV Tarif der Debeka habe. Das soll nach meiner neuesten Info die Beiträge im Alter senken. Theoretisch könnte ich sogar den Beitrag weiter erhöhen, der vom AG zu 48 % (?!) übernommen wird, so dass ich günstig ein Polster für die Zukunft anlegen könnte.

Nun verstehe ich das so, dass ich der Versicherung Geld zur Verfügung stelle, im Vertrauen darauf, dass Sie dies 30-50 Jahre später noch haben. Wenn die Versicherung insolvent geht oder aber es überhaupt keine privaten Krankenversicherungen mehr geben sollte, dürfte diese Leistung hinfällig sein - richtig? Macht das jemand?

bmw550di 09.01.2019 11:01

Zitat:

Zitat von A.Schnieder (Beitrag 3347320)
Und zwar von PKV zu GKV. Zu mir, 52 Jahre, selbständig, von Anfang (1997) an PKV-versichert. Grundtarif ohne Luxuszuschläge abgeschlossen bei DBV-Winterthur, eine Beamtenversicherung. Die wurde gekauft von AXA, ohne mich zu fragen war ich nun bei denen versichert, was mir nicht passte, aber ich konnte nix machen. Der Beitrag stieg von zuerst ca. 160€ (oder Mark?) auf mittlerweile 545,-€.

Möglichkeit wäre die Firma beispielsweise an Kind verkaufen und als Angestellter in die GKV gehen. Geht aber nur bis zum Alter 55 Jahren.

Goliath 09.01.2019 11:11

Zitat:

Zitat von EinHeinz (Beitrag 3347360)
Eine Frage die mich neuerdings beschäftigt ist, dass ich einen nicht ganz günstigen PKV Tarif der Debeka habe. Das soll nach meiner neuesten Info die Beiträge im Alter senken.


ja das ist auch so



Zitat:

Theoretisch könnte ich sogar den Beitrag weiter erhöhen, der vom AG zu 48 % (?!) übernommen wird, so dass ich günstig ein Polster für die Zukunft anlegen könnte.


Nun verstehe ich das so, dass ich der Versicherung Geld zur Verfügung stelle, im Vertrauen darauf, dass Sie dies 30-50 Jahre später noch haben. Wenn die Versicherung insolvent geht oder aber es überhaupt keine privaten Krankenversicherungen mehr geben sollte, dürfte diese Leistung hinfällig sein - richtig? Macht das jemand?




Das würde ich mir ganz genau überlegen, denn die sogenannten
Beitragsentlastungstarife sind immer gesellschaftsgebunden und
teilen das Schicksal deiner KV.

Lege den Betrag den du denkt privat weg, Anlagemöglichkeiten gibt es
viele, private Renten, Riester, Fondssparen, Basisrente
Letzteres ist mein Favourit, wenn es um den Bereich PKV geht,

da ich diese Beiträge teilweise oder ganz steuerlich geltend machen kann.
Sollte ich diese option nicht haben, weil Freibeträge ausgeschöpft,
dann evtl. über Riester für diesen zweck nachdenken, da auch hier die
Beträge steuerlich gefördert werden.

Die Zwangsprodukte Riester oder Basisrente kommen für mich aber nur
in Frage, wenn es darum geht Beitragsentlastungen für die PKV anzusparen,
weil eben die Beiträge steuerlich absetzbar sind und ich die PKV ja auch im
Alter benötige.

Für normales Sparen, viel zu unflexibel .

A.Schnieder 09.01.2019 13:32

Zitat:

Zitat von bmw550di (Beitrag 3347374)
Möglichkeit wäre die Firma beispielsweise an Kind verkaufen und als Angestellter in die GKV gehen. Geht aber nur bis zum Alter 55 Jahren.

Wie ist das mit Mieteinnahmen und Kapitaleinkünften? Aus der Firma raus wäre schwer aber sicher möglich. Ich hätte aber in der GKV auch den Höchstbeitrag. Bringt das dann denn noch irgendwas?

bmw550di 09.01.2019 13:35

Soweit mir bekannt zählen die Kapitaleinkünfte nicht.
Ob es sich lohnt muss man selbst für sich abschätzen. Die mögliche Steigerung ist begrenzt und solang man dann angestellt ist, richtet sich der Beitrag nach dem Bruttolohn aus dem Arbeitsverhältnis. Das kann man also auch etwas steuern.

tom01 09.01.2019 13:59

Zitat:

Zitat von bmw550di (Beitrag 3347404)
Soweit mir bekannt zählen die Kapitaleinkünfte nicht.
Ob es sich lohnt muss man selbst für sich abschätzen. Die mögliche Steigerung ist begrenzt und solang man dann angestellt ist, richtet sich der Beitrag nach dem Bruttolohn aus dem Arbeitsverhältnis. Das kann man also auch etwas steuern.


Wenn man sich mit so einer wichtigen Materie nicht auskennt, sollte man eher nichts sagen als Vermutungen in den Raum zu stellen, welche Andere in ihren Entscheidungen beinflussen können. :mad:


Das schreibt die deutsche Rentenversicherung dazu: KLICK

A.Schnieder 09.01.2019 14:09

Um das noch komplizierter zu machen, Rente hab ich Mindestanspruch (~125€).
Ich hab nicht weiter in das staatliche Rentensystem eingezahlt, da ich befürchtet habe, daraus später wohl nichts zu erhalten. Das war nicht böse gemeint, das hat der Steuerberater geraten.

bmw550di 09.01.2019 15:00

Zitat:

Zitat von tom01 (Beitrag 3347411)
Wenn man sich mit so einer wichtigen Materie nicht auskennt, sollte man eher nichts sagen als Vermutungen in den Raum zu stellen, welche Andere in ihren Entscheidungen beinflussen können.

Da hätte ich wohl nochmal deutlich dazu schreiben sollen, das sich meine Aussage auf die Zeit als Erwerbstätiger bis zum Renteneintritt/Ende der Erwerbstätigkeit bezieht.

Wenn die dann endet, zählt natürlich wieder alles mögliche mit rein und der Mindestbeitrag freiwillig GKV steht im Raum.


@A.Schnieder Als Angesteller zahlst du dann auch wieder in die gesetzliche Rente ein. Wenn du das Problem mit einem risikoarmen Verkauf + Angestellter überhaupt lösen kannst, sollte natürlich der Rest mit dem Steuerberater intensiv beraten werden.
Es nützt ja nichts wenn du auf der einen Seite das verlierst was du auf der anderen einsparst.

Cephalopod 09.01.2019 16:54

Die Rendite des staatlichen Rentensystems ist übrigens gar nicht so schlecht. Es kann sich im Einzelfall sogar lohnen freiwillig mehr zu zahlen.

Sh325 14.01.2019 14:27

Ich hatte mich umfangreich beraten lassen und übrig ist geblieben:


Selbst Aktien sparen oder weiterhin in die Rentenkasse einzuzahlen...




Krankenkasse weiterhin gesetzlich, mit 3 Kindern spart man da nix und die Zukunft sieht düster aus (Erhöhungen Privatkasse, Rente später usw.)


Natürlich nervt die Terminvergabe bei den gesetzlich Versicherten aber wir werden sehen wie lange es noch Privatkassen geben wird.

tom01 14.01.2019 18:49

Zitat:

Zitat von Sh325 (Beitrag 3347867)
Ich hatte mich umfangreich beraten lassen und übrig ist geblieben:

Selbst Aktien sparen oder weiterhin in die Rentenkasse einzuzahlen...

Krankenkasse weiterhin gesetzlich, mit 3 Kindern spart man da nix und die Zukunft sieht düster aus (Erhöhungen Privatkasse, Rente später usw.)

Natürlich nervt die Terminvergabe bei den gesetzlich Versicherten aber wir werden sehen wie lange es noch Privatkassen geben wird.


Wie es um die gesetzlichen Kassen bestellt ist kann man sich vorstellen ob der krampfhaften Bemühungen, die Privaten plattzumachen. Denn es geht um Geld, viel Geld, Geld, dass sich die gesetzlichen Kassen liebend gern unter den Nagel reissen würden, eher heute als morgen. Es geht um die Alterungsrückstellungen der Privaten, mithin eine Summe von 247 Mrd € Stand Dez. 2018. Quelle


Das die Beiträge der GKV wesentlich zu niedrig sind kann man HIER feststellen, der Zuschuß in den Gesundheitsfond durch den Steuerzahler betrug in den letzten Jahren seid 2010 zwischen 10 und 15 Mrd €. Sagen wir also mal 12,5 Mrd im Schnitt pro Jahr. Diese Mrd müßten eigentlich durch die Beitragszahler aufgebracht werden. Was das für die Beiträge in der GKV bedeutet, ist klar.



Also sieht man sich nach Alternativen um und da weckt so ein prall gefüllter Vorsorgetopf selbstverständlich Begehrlichkeiten. Was würde also die Verstaatlichung der PKV bedeuten? Rechen wir doch einfach: 247 Mrd : 12,5 Mrd ergibt 19,76 Jahre, in denen der Bundeshaushalt vom Steuerzuschuß in den Gesundheitsfond "entlastet", sprich freigestellt ist. Bis dahin sind also mal die meisten heutigen Politiker, ähnlich Norbert Blühm, nicht mehr im Amt. Die das entscheiden haben die GKV "zukunftsfest" gemacht und genießen entweder ihre Pensionen oder sehen sich die Radischen von unten an.



Nur ist das Problem nicht gelöst! Und dann geht alles wieder von vorn los.


Ähnlich ist es in der gesetzlichen Rente.


Es geht nicht darum, ob alles privat versicherte besser ist, es geht um ein "sowohl als auch"! Nur begreifen das Politiker nicht.


Schlußendlich muß ein Jeder seine eigenen Entscheidungen treffen und selbstverständlich auch die daraus resultierenden Konsequenzen tragen. Wer in die PKV wechseln will um "zu sparen", sollte in der GKV bleiben. Wer einen Wechsel in die PKV vernünftig angeht und plant, wird auch davon profitieren.


Und ganz falsch in der PKV sind kleine Soloselbstständige und Existenzgründer. Für diesen Personenkreis hat der Gesetzgeber nun endlich eingesehen, dass eine Beitragsbemssungsgrundlage von über 2000 € zu hoch ist und damit auch die zu leistenden "Einstiegs"beiträge.


@ Sh325


Das ist nicht persönlich gemeint und eigentlich wollte ich gar nichts schreiben. Nur irgendwann muß man mal was sagen, nämlich dann wenn es ins Polemische abgleitet. Dies schien mir hier der Fall.

tom01 14.01.2019 18:58

Zitat:

Zitat von bmw550di (Beitrag 3347422)
Da hätte ich wohl nochmal deutlich dazu schreiben sollen, das sich meine Aussage auf die Zeit als Erwerbstätiger bis zum Renteneintritt/Ende der Erwerbstätigkeit bezieht.

Wenn die dann endet, zählt natürlich wieder alles mögliche mit rein und der Mindestbeitrag freiwillig GKV steht im Raum.


Eher der Höchstbeitrag, je nach persönlicher Situation, da die Bemessungsgrundlage seeeeehhhhhrrrrr breit aufgestellt ist, nachzulesen in obigem Link. Da aber die zu erwartende Rente in obigem Fall niedrig ist und sich auch durch eine rentenversicherungspflichtige Anstellung fehlende Rentenpunkte nicht mehr aufholen lassen, wird auch der Zuschuß zur KV durch die deutsche Rentenversicherung niedrig bleiben.


Fazit:


Wer Anfang 50 in der PKV ist und sich um diese Themen bisher keine Gedanken gemacht hat, sollte jetzt damit beginnen.

Alex330d 14.01.2019 19:20

Meine PKV ist in den letzten 2 Jahren von 613,-€ auf 890,-€ gestiegen :heul:

Martin 14.01.2019 19:47

Zitat:

Zitat von tom01 (Beitrag 3347883)
Das die Beiträge der GKV wesentlich zu niedrig sind kann man HIER feststellen, der Zuschuß in den Gesundheitsfond durch den Steuerzahler betrug in den letzten Jahren seid 2010 zwischen 10 und 15 Mrd €. Sagen wir also mal 12,5 Mrd im Schnitt pro Jahr. Diese Mrd müßten eigentlich durch die Beitragszahler aufgebracht werden. Was das für die Beiträge in der GKV bedeutet, ist klar.

Das sehe ich nun komplett anders. Der Zuschuß ist vermutlich noch viel zu gering beziffert anhand der Leistungen, die an irgendwelche Kunden gehen, die gar keinen eigenen Anspruch erwirtschaftet haben, sondern nur alimentiert werden. Also eigentlich Versicherungsfremde Leistungen.

tom01 14.01.2019 20:20

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3347894)
Das sehe ich nun komplett anders. Der Zuschuß ist vermutlich noch viel zu gering beziffert anhand der Leistungen, die an irgendwelche Kunden gehen, die gar keinen eigenen Anspruch erwirtschaftet haben, sondern nur alimentiert werden. Also eigentlich Versicherungsfremde Leistungen.

Korrekt. Dieses Thema habe ich bewusst nicht aufgemacht und im Ernst glaubt auch niemand daran, dass dieses Thema ernsthaft angegangen werden wird. Die gesetzlichen Sozialversicherungen sind riesige Verschiebebahnhöfe sozialer Wohltaten unter dem Kunstbegriff soziale Gerechtigkeit und unter dem Vorbehalt der Finanzierung. Was das für Beitrags- sowie Steuerzahler zu bedeuten vermag kann man sich mit einiger Fantasie selbst auszurechnen. Und wie im politischen Diskurs sind Diejenigen mit anderen Ansichten bzw. Meinungen als die welche der Mainstream verlangt, Aussätzige, die es zu vernichten gilt. :crazy:

Feuerwehr520i 15.01.2019 05:19

Dass das in der GKV eigentlich nicht so wirklich funktionieren kann, das dürfte jedes jedem klar sein, der selbst in der PKV ist und Frau und/oder Kinder mit drin hat. Da zahlt nämlich jeder der versichert ist einen kalkulierten Beitrag. Und nicht unabhängig von der Zahl der Versicherten einen Betrag der allein durch das Gehalt bestimmt wird.
Selbst wenn man jetzt mal den Gewinn den eine PKV zu erzielen wünscht vom Beitrag rausrechnet muss jedem klar sein, dass die GKV - bei allen Vorteilen für Leute die sonst evtl. gar keine KV hätten - immer ein Zuschussgeschäft sein wird da dort das übliche Prinzip der Solidargemeinschaft nach der alle sonstigen Versicherungen arbeiten nicht funktioniert. Und deswegen flammt auch immer wieder das Geschrei nach einer Bürgerversicherung auf in die alle einzahlen. Man will sich vorallem die Beitragszahler holen, die viel einzahlen und selten bis nie krank sind. Von den Altersrückstellungen mal ganz zu schweigen auf die man vermutlich spekuliert, wobei sich da mir nicht ganz erschliesst wie man da rankommen will.


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