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randy 04.04.2011 06:55

Allgemeine Fragen zum Hausbau
 
Hi,


so - nachdem ich ein absolut passendes Grundstück für mich gefunden habe - bin ich etwas am Haus planen.

Dabei hoffe ich noch auf den einen oder anderen guten Tipp von euch :top:

Zuerst habe ich noch mit einem Fertighaus geplant - habe jedoch jetzt ein passables Angebot für den Rohbau + Dach erhalten.
(2,5 fach Garage + Das Haus selbst mit 178 qm Wohnfläche + mit Keller)

Einige Dinge sind mir jedoch noch nicht klar, wie ich es am besten planen sollte...
Aber dafür habe ich auch euch :D


- Welche Heizung verbaut man aktuell ?! Eine Einfache Gastherme wäre wohl vom Preis/Leistung her Top. Jedoch gibts vor Ort keinen Gasanschluß. Sprich ich müßte so einen hässlichen Tank verbuddeln - und ~15 Euro/Monat für die Miete abdrücken.
Im Haus hätte ich gern zum Großteil Fußbodenheizung. Oder sind Erdwärmeheizungen aktuell schon bezahlbar/ rentiert sich das bei den steigenden Stromkosten ?! :confused:

- Welche Art von Fenstern habt ihr verbaut ?! Ganz "normale" 2-3 Glas Kunststofffenster ?! Oder haben Alufenster irgendwelche Vorteile ?!
Was darf ein Standardfenster kosten ?! :confused:

- Was hat eure elektro Installation gekostet ?! Nur um in etwa vorab einen Anhaltspunkt zu haben. Ich kann zum Großteil mit Kumpels die Strippen (mit vielen Leerrohren) selbst ziehen. Es bleiben also vor allem die Kosten für das Material (keine Sonderwünsche) und Hauszähler, Sicherungskasten, usw. Das muß natürlich vom Fachmann gemacht werden.

So mehr fällt mir sicher noch ein :D


Ich wäre auch wirklich dankbar für Tipps - was ihr beim Bau heute anders machen würdet - oder worauf ich noch besonders acht geben sollte :)

Vielen Dank

beste Grüße

zinn2003 04.04.2011 11:05

Beiden Fenstern gibt es.
Kunststoff
Holz
Kunststoff/Alu.
Holz/Alu
Gerade gestern erst mit dem Experten geschwätzt. Kunststoff schafft deutlich bessere Dämmwerte als Holz. Bei den Kunststoffrahmen jagt eine Neuerung die nächste.
Kosten musst mit >500@/qm rechnen je nach Ausstattung/Größe. Holz ist aber den schönere Werkstoff.
Such dir nen guten Energieberater in deiner Nähe bevor du wirklich anfängst. Der Mix macht wirklich viel aus. Machst du die Außenwand im Mauerwerk zu dünn, schmeißt du mehr Geld für die Dämmung raus.
Wärmepumpe ist stark abhängig von Grundstücksgröße und Geologie. Vernünftiges Belüftungskonzept kann noch einmal Energie sparen.

driver 7 04.04.2011 11:46

Fenster:
Holz Alu schöner und teurer
Kunstoff, günstiger und zweckmässig, bei uns war vor 5 Jahren die Preisliche Differenz zu gross, so wurden es Kunststofffenster

Heizung:
Habe eine Luft Wasser Wärmepumpe und bin Top zufrieden, habe mal mit einem Heizungs Ing. gesprochen vor ca 1J, der meinte in lieber Luft Wasser und die Differenz zur Erdsonde in die Isolation investieren, hast mehr davon.

tom01 04.04.2011 12:02

Mein Schwager ist Bau-Ing. und hat 2005 gebaut. Konventionell, ohne das KfW-Gedöns nach damals gültiger ENEV. Heizung ist eine Gastherme. Verbraucht werden etwa 800 m³ Gas + etwa 2 RM Holz für einen Kaminofen.

Bei dem Atomausstieg würde ich mich sehr schwer mit einer WP Heizung tun, welche Strom verbraucht, vom technischen Aufwand und auch finanziellen mal ganz abgesehen.

Wenn Erdgas nicht verfügbar kommt Solar/Pellets in Frage. Ein Flüssiggastank kann auch gekauft und oberirdisch aufgestellt werden. Heizöl käme auch in Frage.

Bei FB-Heizung kommt solare Heizungsunterstützung in Frage, da nur niediege Temperaturen benötigt werden. Den Rest heizen dann Pelles nach. Würd ich bei einem Neubau machen.

McLane 04.04.2011 15:25

Ah, die Planungsphase. Die hat bei mir länger gedauert als der eigentliche Bau, und das war auch gut so.

- Heizung: Wenn, dann macht man im ganzen Haus FBH und nicht etwa ein Gemisch aus Radiatoren und FBH. Kommt auch nicht teurer und man hat alle Optionen, was die Wärmequelle angeht. Meine FBH läuft mit Vorlauftemperaturen unter 30 °C. Kurze Leitungswege fürs Warmwasser ersparen die Zirkulation.
- Wärmequelle: Die muss man nach den Gegebenheiten auswählen. Wenn keine Gasleitung in der Straße liegt, dann auch keine Gasheizung. Wenn das Grundstück gross genug ist und der Boden passt, dann ist eine Wärmepumpe mit Flächenkollektoren attraktiv. Ansonsten Öl-Brennwert oder Pellets, oder mit den Nachbarn zusammen ein BHKW, oder, oder... Möglichkeiten gibts viele, aber immer die Amortisation beachten und die Tatsache, dass man besser in die Dämmung investiert als in die Heizung. Die billigste Energie ist nämlich die, die man nicht verbraucht. In ein hochgedämmtes Haus kannst eine sehr einfache Heizung einbauen und trotzdem den Nachbarn mit solarunterstützter Brennwerttherme, aber EnEV-Mindeststandard auslachen.
- Fenster: Ich hab Kunststofffenster mit 3-Scheiben-Verglasung. Die Fenster sind nach wie vor der größte Schwachpunkt in der thermischen Hülle eines Hauses. Der große Vorteil von Kunststoff ist, dass man ihn nicht streichen muss...
- Elektroinstallation kann 5000 Euro oder 50000 Euro kosten, das hängt ganz von den Vorstellungen und Bedürfnissen ab. Ich hab ein KNX-Bussystem eingebaut, das kann man im Grunde aber nur bezahlen, wenn man alles selber macht.
- Nicht vergessen: Eine zentrale kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) mit Wärmerückgewinnung einbauen. Das war die beste Investition, die ich getätigt habe. Immer frische, vorgewärmte Luft im Haus, niemals Schimmelprobleme, enorme Energieeinsparung. Ein absoluter Komfortgewinn.

Marcus

garfield 04.04.2011 19:35

Auch wenn Du im Moment keinen Hausbus oder komplette Vernetzung plannst würde ich in jedes Zimmer mindestens 2* Kat 6 + 1 Kingeldraht mit 16 Andern legen.

Die Kabel kosten nicht viel und Du kannst später Dosen einbauen und an zentraler Stelle die Kabel auf ein Pachfeld auflegen.

Zur Heizung,
ich würde im Bad auf alle Fälle einen großen "Handtuchwärm" Heitzkörper zusätzlich zur Fußbodenheizung installieren.

Zur Wirtschaftlichkeitsberechnung würde ich auch die Preissteigerung der Energieträger der letzen 5 Jahre für die Zukunft annehmen.

randy 05.04.2011 05:46

Vielen dank für eure Tipps - auf euch ist einfach Verlass :top:

Da hab ich also schon wieder ein paar brauchbare Dinge aufgeschnappt :D

Hausbus ist wirklich noch keiner geplant. Das sprengt mit Sicherheit das Budget der Elektroinstallation um ein vielfaches.
Würdet ihr bei der Elektrik alle Kabel (also auch Lan usw) mit Leerrohren verlegen ?!
Oder ist das aktuell eh schon Standard :confused:
Ein Patchfeld würde ich jetzt einfach mal in den Heizraum mit einplanen. Da sollte genug Platz sein.

Ich habe mich gestern noch auch auf einer Baustelle von der Heizung her beraten lassen. Dort wurde mir eine Wärmeluftpumpe empfohlen - kombiniert mit Fußbodenheizung im ganzen Haus. Irgendwie ist der Gedanke an Fußbodenheizung im Keller zwar für mich gewöhnungsbedürftig - aber als Grund wurde mir genau das von McLane angegebene genannt - die niedrigere Vorlauftemperatur.

Bei der Wohnraumlüftung bin ich noch am überlegen (ob die Kohle reicht :D)
So ein Spaß ist mit Sicherheit auch nicht wirklich günstig.
@Marcus - was darf sowas kosten ? 10k ?


Genau für sowas habe ich den Thread erstellt - ans streichen der Fenster hätte ich jetzt echt nicht gedacht. Dast hätte ich dann erst nach ein paar Jahren gemerkt :D
Damit steht schon mal die Fensterart fest.

McLane 05.04.2011 07:46

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2817716)
Würdet ihr bei der Elektrik alle Kabel (also auch Lan usw) mit Leerrohren verlegen ?!
Oder ist das aktuell eh schon Standard :confused:
Ein Patchfeld würde ich jetzt einfach mal in den Heizraum mit einplanen. Da sollte genug Platz sein.

Vielerorts werden noch Kabel unter Putz verlegt, aber für LAN und Sat sind Leerrohre ohnehin unverzichtbar. Ich habe alles im Rohr verlegt, die 230V-Leitungen dann als Einzeldrähte eingezogen, da ist man flexibler. LAN zentral zusammenführen, ich hab nen 19"-Schrank gebraucht bei ebay geschossen und den aufgestellt, da sitzt jetzt die ganze Technik samt Sat-Verteilung drin.
Zitat:

Ich habe mich gestern noch auch auf einer Baustelle von der Heizung her beraten lassen. Dort wurde mir eine Wärmeluftpumpe empfohlen - kombiniert mit Fußbodenheizung im ganzen Haus. Irgendwie ist der Gedanke an Fußbodenheizung im Keller zwar für mich gewöhnungsbedürftig - aber als Grund wurde mir genau das von McLane angegebene genannt - die niedrigere Vorlauftemperatur.
Wenn Du mal FBH hast willst Du keine Radiatoren mehr sehen. Ein Mischbetrieb ist deshalb nicht sinnvoll, weil man zwei Heizkreisläufe samt Mischer und Pumpe braucht, für das Geld kann man gleich die FBH überall einbauen.

Luftwärmepumpe ist ein heikles Thema. Die funktioniert an sich nur in Gegenden mit milden Wintern. Man muss beachten, dass die LWP genau dann, wenn man die höchste Heizlast hat, die niedrigste Leistung liefert. Also muss die LWP entsprechend gross dimensioniert werden, weil sonst der Heizstab ackert und der Stromzähler rotiert.

Zitat:

Bei der Wohnraumlüftung bin ich noch am überlegen (ob die Kohle reicht :D)
So ein Spaß ist mit Sicherheit auch nicht wirklich günstig.
@Marcus - was darf sowas kosten ? 10k ?
Meine KWL hat 6k gekostet, mit sämtlichen Rohren, Verteilern und dem Gerät selbst. Keller ist auch belüftet, damit sind das 16 Zu/Abluftventile geworden. Eigentlich gibt es da nichts zu überlegen. Für 6k hast Du Dein Haus gegen Schimmel versichert. Oder willst Du jeden Tag durchs ganze Haus rennen und alle Räume stoßlüften? Im Winter bei -20 Grad? Der Komfortgewinn durch die KWL ist so groß, das hätt ich selbst nicht für möglich gehalten. Von der Energieeinsparung gar nicht zu reden. Durch die geringere Heizlast mit KWL konnte ich eine kleinere WP einbauen und weniger Kollektorfläche verlegen, da hat sich das Gerät schon fast bezahlt gemacht.

Marcus

Westfale 05.04.2011 09:51

Zitat:

Ah, die Planungsphase. Die hat bei mir länger gedauert als der eigentliche Bau, und das war auch gut so.
Ja, selbst für unsere Renovierung haben wir alles in allem wohl ber 2 Jahre geplant und ausgesucht, das war aber sehr gut investierte Zeit.

Zitat:

Hausbus ist wirklich noch keiner geplant. Das sprengt mit Sicherheit das Budget der Elektroinstallation um ein vielfaches.
Das würde ich erst mal vernünftig kalkulieren. Sicher ist ein Bussystem teurer als die 08/15 Einfachinstallation, sobald es aber einen etwas größeren Anspruch an den Komfort gibt rechnet es sich durchaus. Man muss nur einen Elektriker finden, der weiss was er tut! Ich hab die gesamte Elektroinstallation per KNX ausgeführt und würde es jederzeit wieder so machen! Dabei auch daran denken, dass man die Elektroinstallation später nur noch mit sehr großem Aufwand ändern kann. Beim KNX verschieben sich die Kosten etwas weg vom Lohn hin zu den Materialkosten.


Zitat:

Auch wenn Du im Moment keinen Hausbus oder komplette Vernetzung plannst würde ich in jedes Zimmer mindestens 2* Kat 6 + 1 Kingeldraht mit 16 Andern legen.
Ja, Netzwerk mindestens an die Stellen an denen vielleicht mal ein Fernseher stehen soll, auch fürs Telefon würde ich Cat legen, dann kann man auch mal auf VoIP wechseln. Ansonsten pro Zimmer mindestens einmal, bei Bedarf auch mehr. Netzwerkdosen würde ich grundsätzlich als Zweifachdosen ausführen, die Leitungen an einer zentralen Stelle zusammenführen und auf ein Patchfeld legen. Ersatzweise ein Patchfeld pro Etage und diese wieder untereinander verbinden.


Zitat:

ürdet ihr bei der Elektrik alle Kabel (also auch Lan usw) mit Leerrohren verlegen ?! Oder ist das aktuell eh schon Standard
Das mit den Leerohren ist so eine Sache. Für Datenleitungen sind sie laut VDE eh vorgeschrieben, auch bei der 230V Verkabelung haben sie natürlich Vorteile. Man muss aber sehr drauf achten, dass man nachher wirklich noch Leitungen nachziehen kann, im Neubau kein Problem im Altbau häufig unmöglich.

Ich persönlich würde bei einem Neubau die Decken etwas anhängen und da dann die gesamte Installation ausführen, dann kommt man später auch ohne große Schäden noch mal dran.

Auch an solche Sachen wie Temperatursensoren, Helligkeitssensoren o.ä. denken.

Zitat:

Ein Patchfeld würde ich jetzt einfach mal in den Heizraum mit einplanen. Da sollte genug Platz sein.
Ich würde dann auch einen (ev. kleinen) Schrank vorsehen.

chris_s 05.04.2011 16:26

da du ja doch nicht so weit weg wohnst.

von welcher firma lässt du den rohbau hochziehen? architekt separat? budget? gerne auch per pn.

sind gerade in der anfangsphase. gibt ja 2 möglichkeiten. zu jeder hausbaufirma gehen und denen stundenlang erzählen was gemacht werden soll oder gleich zu anfans zum architekten, plan machen lassen und dann angebote mit dem plan von den hausbaufirmen einholen. zeitgleich kann man mit dem plan befreundete maler, elektriker, sanitärer interviewen wie die einen ausnehmen würden.

wenn heizung, licht und rolläden eletrkisch sein sollen, führt sowieso kein weg an eib/knx oder bus-systemen vorbei. preislich hält es sich die waage. der komfort allerdigs ist um vielfaches höher.

ob wärmepumpe oder pellets sind wir auch am grübeln. wenn strompreis steigt, werden die pellets aber auch nicht günstiger...

auch ein lüftungsanlage mit wärmerückgewinnung steht im raume.

Koenigalex 05.04.2011 16:44

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2817353)
Hi,


so - nachdem ich ein absolut passendes Grundstück für mich gefunden habe - bin ich etwas am Haus planen.

Dabei hoffe ich noch auf den einen oder anderen guten Tipp von euch :top:

Zuerst habe ich noch mit einem Fertighaus geplant - habe jedoch jetzt ein passables Angebot für den Rohbau + Dach erhalten.
(2,5 fach Garage + Das Haus selbst mit 178 qm Wohnfläche + mit Keller)

Einige Dinge sind mir jedoch noch nicht klar, wie ich es am besten planen sollte...
Aber dafür habe ich auch euch :D


- Welche Heizung verbaut man aktuell ?! Eine Einfache Gastherme wäre wohl vom Preis/Leistung her Top. Jedoch gibts vor Ort keinen Gasanschluß. Sprich ich müßte so einen hässlichen Tank verbuddeln - und ~15 Euro/Monat für die Miete abdrücken.
Im Haus hätte ich gern zum Großteil Fußbodenheizung. Oder sind Erdwärmeheizungen aktuell schon bezahlbar/ rentiert sich das bei den steigenden Stromkosten ?! :confused:

- Welche Art von Fenstern habt ihr verbaut ?! Ganz "normale" 2-3 Glas Kunststofffenster ?! Oder haben Alufenster irgendwelche Vorteile ?!
Was darf ein Standardfenster kosten ?! :confused:

- Was hat eure elektro Installation gekostet ?! Nur um in etwa vorab einen Anhaltspunkt zu haben. Ich kann zum Großteil mit Kumpels die Strippen (mit vielen Leerrohren) selbst ziehen. Es bleiben also vor allem die Kosten für das Material (keine Sonderwünsche) und Hauszähler, Sicherungskasten, usw. Das muß natürlich vom Fachmann gemacht werden.

So mehr fällt mir sicher noch ein :D


Ich wäre auch wirklich dankbar für Tipps - was ihr beim Bau heute anders machen würdet - oder worauf ich noch besonders acht geben sollte :)

Vielen Dank

beste Grüße

Ich würde keine Strippen mehr ziehen. Zumindest nicht für die Beleuchtung.
Alles per Funk.
Also Kabel für die Beleuchtung muss man schon noch ziehen - dann aber die Schalter alle per Funk auslegen. Eine Wippe kann überall im Raum an die Wand geklebt werden und praktische Handsende mit Dimmfunktion gibts es ebenfalls.

Außerdem würde ich mir Spanndecken einziehen lassen. Ich habe jetzt das Wohnzimmer damit versehen lassen - die anderen Räume folgen. Ich habe meine von der Fa. Extenzo unter www.extenzo.de.

Lege genug Strippen nach draußen. Klingel, Kamera, Türöffner, Steckdose nach draußen - von innen schaltbar, Beleuchtung für Garage und Terasse - Pflastersteine mit Beleuchtung, plane Strom für Gartenhaus und/oder Pool und Grillecke. Stromanschluss für Sonnenmarkisen über der Terasse bzw. für einen Wintergarten.
Selbst wenn Du nicht gleich alles anschaffst - es erspart Dir das spätere Nachrüsten.

Alex

Westfale 05.04.2011 19:46

Zitat:

Also Kabel für die Beleuchtung muss man schon noch ziehen - dann aber die Schalter alle per Funk auslegen. Eine Wippe kann überall im Raum an die Wand geklebt werden und praktische Handsende mit Dimmfunktion gibts es ebenfalls.
Da wäre ich etwas vorsichtiger, die Auswahl an Komponenten ist gegenüber KNX eingeschränkt und vor allem gibt es nicht so viele Hersteller, fraglich ob man da in 20 Jahren noch Komponenten kaufen kann. Zu jeder Schalterstelle die Busleitung zu legen ist jetzt ja auch kein so großer Aufwand, wenn man sich von den Konzepten der konventionellen Installation veranschiedet kommt man auch mit erstaunlich wenig Schaltern aus.

Zitat:

Lege genug Strippen nach draußen. Klingel, Kamera, Türöffner, Steckdose nach draußen - von innen schaltbar, Beleuchtung für Garage und Terasse - Pflastersteine mit Beleuchtung, plane Strom für Gartenhaus und/oder Pool und Grillecke. Stromanschluss für Sonnenmarkisen über der Terasse bzw. für einen Wintergarten.
Ja, da vergißt man sehr schnell etwas. Man kann auch einfach ein paar Leerrohre aus dem Keller nach draußen legen und die dort in einem zugänglichen Schacht enden lassen, dann ist schnell mal was nachgezogen.

Den Punkt mit der ordentlichen Planung kann man aber nicht genug betonen, die macht sich nicht nur im späteren Komfort sondern auch in den Kosten deutlich bemerkbar. Ich wundere mich immer wieder, wie wenig Gedanken sich manche Leute über einen Hausbau machen.

Mixaelzzz 05.04.2011 19:56

Vieles wurde ja schon genannt, das kann ich nur bestätigen:

wir haben Kunststoff-Fenster mit 3 Scheiben. Preis und Pflegeleichtigkeit waren dafür ausschlaggebend.
Elektro:
Wir haben in jedem Wohn/Schlafraum 2x Cat6, im Arbeitszimmer 4x Cat6, zusammengeführt im keller in einem Patchfeld. Haus ist 1 Jahr alt, um im Wohnzimmer reicht's schon jetzt nicht. Da ist jetzt schon ein MiniSwitch notwendig. Also am besten großzügig planen, und dann am besten noch verdoppeln ;)
Bin froh, überhaupt LAN gelegt zu haben, hatte ursprünglich gedacht, WLAN könnte reichen. Aber bei unseren schönen Stahlbeton-Decken reichts WLAN nicht mal diagonal vom EG ins 1.OG.
Auch wichtig der Tipp, Aussenverkabelung - von innen schaltbar - frühzeitig zu planen und vorzusehen. Lässt sich nachträglich schwer bis gar nicht nachrüsten.
Heizung:
Als Heizung haben wir ne Gasbrennwerttherme. Wärmepumpe war uns zu teuer und da wir in einigen Räumen keine Fußbodenheizung wollten, hätten dann dort mit Flächenheizkörpern arbeiten müssen, das waren dann genug Gründe, keine WP zu nehmen.

Auch wir haben ca. 2 Jahre geplant. Der Bau selbst dauerte dann "nur" noch 7 Monate vom ersten Spatenstich bis zum Einzug.

Westfale 05.04.2011 21:45

Zitat:

Auch wichtig der Tipp, Aussenverkabelung - von innen schaltbar - frühzeitig zu planen und vorzusehen. Lässt sich nachträglich schwer bis gar nicht nachrüsten.
Das wäre wieder einer der Vorteile des Hausbusses. Einfach Leerrohre legen, bei Bedarf Kabel nachziehen und von irgend einem Taster aus schaltbar machen. Bei der konventionellen Installation muss man sich direkt überlegen welche Stromkreise es da gaben soll und von wo die geschaltet werden sollen.

Jinx 05.04.2011 21:54

einbruchshemmende fenster & türen sind leider heutzutage wichtig.
aussenbeleuchtung mit bewegungsmelder und möglicherweise schon mal was für eine kameraüberwachung vorsehen.

DieselMitch 05.04.2011 22:17

Zitat:

Zitat von Jinx (Beitrag 2818093)
einbruchshemmende fenster & türen sind leider heutzutage wichtig.
aussenbeleuchtung mit bewegungsmelder und möglicherweise schon mal was für eine kameraüberwachung vorsehen.

Geenauuu... und die Gatlings und ferngesteuerten Minen nicht vergessen :crazy: :crazy:

Der einzige Außenmelder bei mir schaltet das Licht im Hof zur Garage ein ... mannooomann, wo wohnt IHR denn? :eek:

Angst essen Seele auf?

Michael.

Jinx 05.04.2011 22:39

ist schon klar,
wenn eingebrochen wurde ist das gejammer groß :rolleyes:

CityCobra 05.04.2011 22:46

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 2818003)
Bin froh, überhaupt LAN gelegt zu haben, hatte ursprünglich gedacht, WLAN könnte reichen. Aber bei unseren schönen Stahlbeton-Decken reichts WLAN nicht mal diagonal vom EG ins 1.OG.

Das Problem haben wir auch, als gute Lösung stellte sich dLAN heraus mit der ich bisher sehr zufrieden bin.
Arbeitet unauffällig und sehr zuverlässig.

zinn2003 06.04.2011 06:19

Zitat:

Zitat von Jinx (Beitrag 2818109)
ist schon klar,
wenn eingebrochen wurde ist das gejammer groß :rolleyes:

Um so hemmender um so größer der Sachschaden durch den Bruch. ;)
Wenn man aber wirklich das Bargeld im Tresor und die Klunkern auf dem Nachtschrank hat, dann sollte man schon etwas tun. :D
Aber bei den Häuslebauern auf Kredit eher selten. :D :D
Besser ist, der bekommt das Fenster ohne Zerstörung auf, nimmt den Fernsehr und das Lappy mit und macht sich wieder vom Acker.
Deutlich billiger als wenn der mit der Brechstange zwei Türen und 3 Fenster angegriffen hat, die stark einbruchshemmend waren. Meist kommt ja neben dem reinen Schaden an den Türen/Fenstern noch der Isolierung und Putz hinzu.

Jinx 06.04.2011 07:51

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 2818142)
Besser ist, der bekommt das Fenster ohne Zerstörung auf, nimmt den Fernsehr und das Lappy mit und macht sich wieder vom Acker.

klasse idee,
deine frau kommt nach hause und die bude steht kopf. möglicherweise ist der besucher noch in der bude! :rolleyes: das wäre dir möglicherweise egal wenn alles kaputt, durchwühlt und deine frau einmal so richtig rangenommen wurde :eek:
da investier ich lieber in einbruchschutz, werde mit dir darüber nicht weiter diskutieren. sinnloses unterfangen ;)

zinn2003 06.04.2011 08:00

Du ich hab mehrfache Einbruchserfahrung. :D
Ich weiß was billiger ist. ;)
Es gibt zwei Varianten.
1. Der Profi! Der lacht sich über Einbruchshemmung kaputt und steigt eh nur bei echten Erfolgsaussichten ein = selten.
2. Der Amateur. Ob Streich, Junki, Langeweile. Er schnappt sich das vermeintlich brauchbare Werkzeug und hinterlässt in 99,9% mehr Sachschaden als er letztendlich klaut.

randy 06.04.2011 08:03

Gut, dass ich gefragt habe :D

An den Stromkreis/viele Rohre nach Außen hätte ich mit Sicherheit am wenigsten gedacht. Ich hoffe mal, mein Elektriker hätte dran gedacht ;)

Das Geld für die einbruchshemmenden Fenster/Türen werde ich mir sparen - ich wohne idyllisch auf dem Land ;)

Als sparsamer Bauherr - bei den angesprochenen 6-7t für die Lüftung - woraus setzen sich die denn zusammen ?! :confused:

Sonst würde ich die Lüftungsrohre sicher mit verlegen lassen. Und wenn der Rest der Bude steht - dann schauen ob noch das Lüftungsgerät selbst mit drin ist !
Und sonst halt einfach bei Gelegenheit nachrüsten !

Mixaelzzz 06.04.2011 09:35

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2818192)
Als sparsamer Bauherr - bei den angesprochenen 6-7t für die Lüftung - woraus setzen sich die denn zusammen ?! :confused:

Sonst würde ich die Lüftungsrohre sicher mit verlegen lassen. Und wenn der Rest der Bude steht - dann schauen ob noch das Lüftungsgerät selbst mit drin ist !
Und sonst halt einfach bei Gelegenheit nachrüsten !

Kann sogar sein, dass eine solche Zwangsbelüftung inzwischen Pflicht ist. Ist Bundesland-abhängig, z.B. Niedersachsen ist das seit 01.01.09 so.

Mixaelzzz 06.04.2011 10:05

Zitat:

Zitat von CityCobra (Beitrag 2818113)
Das Problem haben wir auch, als gute Lösung stellte sich dLAN heraus mit der ich bisher sehr zufrieden bin.
Arbeitet unauffällig und sehr zuverlässig.

Als Nachrüstlösung mag ja DLan OK sein, beim Neubau kann man ja die Netzwerkverkabelung direkt einplanen. Ich bin jedenfalls sehr froh, noch ein konventionelles LAN zu haben. So war dann auch die WLAN-Thematik kein echtes Problem: ein WLAN-Empfänger ins EG, einer im Spitzboden, so ist überall im Haus Empfang.

tom01 06.04.2011 11:42

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 2818244)
Kann sogar sein, dass eine solche Zwangsbelüftung inzwischen Pflicht ist. Ist Bundesland-abhängig, z.B. Niedersachsen ist das seit 01.01.09 so.



Wo steht das?

Robby73 06.04.2011 12:26

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2817353)

- Welche Art von Fenstern habt ihr verbaut ?! Ganz "normale" 2-3 Glas Kunststofffenster ?! Oder haben Alufenster irgendwelche Vorteile ?!

Hallo
ich würde Kunststofffenster nehmen, Holz sieht imo zwar schöner aus aber dafür muß man es alle paar Jahre streichen, außerdem arbeitet Holz.
Ok, bei Fenstern evtl. weniger aber hab hier eine Terrassentür aus Holz welche sich je nach Witterung besser oder schlechter schließen läßt...:rolleyes:
Alu-Fenster schwitzen - für Außentüren (z.B. Haustür) dagegen erste Wahl, imo. Kann man auch mal mit nem Bierkasten hinkommen ohne das gleich ne Macke drin ist.

Gruß
Robby

Mixaelzzz 06.04.2011 12:30

Zitat:

Zitat von tom01 (Beitrag 2818282)
Wo steht das?

Gute Frage. Hab ich jetzt auch auf die Schnelle n icht gefunden.
Allerdings hatten uns mehrere Bauträger davon erzählt, als wir 2007/2008 unser Haus geplant haben.

Gilt aber nur für Neubauten.

Karle Keller 06.04.2011 13:00

Leerrohre hat man nicht genug....
 
Ich habs bis jetzt nur überflogen, kann aber die Tips mit den Leerrohren nur unterschreiben.
Ich empfehle auch immer Leerrohre zu den Rolläden (falls nicht eh schon elektrische Rolläden eingeplant sind), und das Kabel für die elektrische Markise nicht vergessen (wird dauernd vergessen). Nicht nur für die Markise, sondern auch für den Sonnen/Windwächter, den man möglichst an einem Hauseck vorsieht.
Fenster....
Fenster haben wir aus Kunststoff mit "Kömmerling" Profilen, da diese eine Holz ähnliche Oberfläche haben. Frag mal den Fensterbauer, welche Profile es mit Holzstrultur gibt. Google ...Kunststoffenster/Holzfolie/Holzstruktur. Unsre sind jetzt 12 Jahre alt, und sehen aus wie neu. Anfangs wurden wir sogar gefragt, warum wir Holzfenster hätten, da man die doch immer streichen müsste :). (Ich verdien übrigens nix an den Profilen, und montiere auch keine Fenster....nicht dass das hier als Eigenwerbung gesehen wird)
Zur Haustür kann ich nur sagen, früh bestellen! Sonst wirds (oft) eine "Schnellschuss" Tür. Schnellschuss bedeutet, es wird ein Rahmen genommen, und die gewünschte Füllung eingesetzt. Bei der normalen Türe gibt es unten quer normal kein Rahmenprofil (auf dem der Staub sitzt). Türen vom Metallbauer sind übrigens oft gar nicht sooooo teuer.

chris_s 06.04.2011 18:19

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 2818244)
Kann sogar sein, dass eine solche Zwangsbelüftung inzwischen Pflicht ist. Ist Bundesland-abhängig, z.B. Niedersachsen ist das seit 01.01.09 so.

in bayern nicht. außer man möchte kfw förderung haben. ab kfw 55 ist dies eine vorraussetzung.

driver 7 06.04.2011 20:52

hatten wir eigentlich schon Rohre für die Lautsprecherkabel im Wohnbereich verlegen, so kannst du diskret ein 5.1 oder 7.1 System aufstellen, kostet sehr wenig und bringt viel.

Mixaelzzz 07.04.2011 07:58

achja: zweites Rohrnetz für Brauchwasser, das kein Trinkwasser sein muss.
Also für WC-Spülung und ggf Waschmaschine.

So kann man jetzt oder später nen Erdtank verbuddeln und das Regewasser dafür auffangen.

Chris46 07.04.2011 08:31

Auch für eine spätere Solartherme würde ich schon mal Leerrohre ziehen, weil diese Leitungen gehen dann auch vom Dach bis in den Keller ;)

Boergi 07.04.2011 08:32

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 2818668)
achja: zweites Rohrnetz für Brauchwasser, das kein Trinkwasser sein muss.
Also für WC-Spülung und ggf Waschmaschine.

So kann man jetzt oder später nen Erdtank verbuddeln und das Regewasser dafür auffangen.

Dazu hätte ich mal eine Frage: Lohnt sich so etwas bei unseren doch recht geringen Wasserpreisen? Kommen ja doch Kosten für den Erdtank, Pumpe, Wartung, Rohrinstallation etc. dazu.

Mixaelzzz 07.04.2011 09:10

Wir haben erstmal nur den zweiten Leitungskreis vorgesehen, der aber aktuell noch am normalen Trinkwasser hängt.
Nachrüstung von Erdtankl etc. ist für später mal geplant.
So sind wir gerüstet, falls Wasser- und vor allem auch Abwasserpreise, deren Menge sich jnach den Wasserpreisen erreichnet, steigen.
Und es beruhigt etwas das Umweltgewissen, da man nicht, um Chice wegzuspülen, wertvolles Trinkwasser vergeudet.

icePatrick 07.04.2011 09:37

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 2818701)
So sind wir gerüstet, falls Wasser- und vor allem auch Abwasserpreise, deren Menge sich jnach den Wasserpreisen erreichnet, steigen.

Bei uns ist dies nicht mehr der Fall, es wird nun gesplittet zwischen Frischwasserberechnung und Berechnung nach größe der versiegelten Grundstücksfläche:

http://www.neckar-chronik.de/Home/na...id,105709.html

zinn2003 07.04.2011 09:54

Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 2818687)
Dazu hätte ich mal eine Frage: Lohnt sich so etwas bei unseren doch recht geringen Wasserpreisen? Kommen ja doch Kosten für den Erdtank, Pumpe, Wartung, Rohrinstallation etc. dazu.

Das kommt auch immer auf die Grundwasserlage drauf an. Bei reiner Regenwassernutzung brauchst du schon ganz ordentlich Fläche.
Hier kannst du
http://www.oekologisch-bauen.info/sa...ng_planung.php
proberechnen.;)
Bei der ganzen Leerrohrverlegung....
Nicht wundern wenn es dann in der Hütte zieht bei leichten Winden. ;)
Ich weiß ja nicht wie oft ihr in den letzten 20 Jahren ne Wand aufhacken musstet, um ein Kabel zu tauschen. Wer Leerrohre schon "befüllt" hat, weiß um die Illusion mal fix auf 20m ein zweites Kabel einzufädeln. :D

McLane 07.04.2011 11:17

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 2818668)
achja: zweites Rohrnetz für Brauchwasser, das kein Trinkwasser sein muss.
Also für WC-Spülung und ggf Waschmaschine.

Ich würde niemals mit Regenwasser meine Wäsche waschen wollen. Und ob es den Aufwand wert ist, nur für die WC-Spülung extra Rohre zu verlegen, sei dahingestellt. Schließlich leiden wir in Deutschland nicht unter Wasserknappheit. Abwasser kostet im übrigen sogar mehr als Trinkwasser, und bei Regenwassernutzung muss man zumindest bei uns entsprechend das Abwasser trotzdem zahlen.

Regenwassernutzung ist allerdings interessant, wenn man einen Garten hat. Da gehen wesentlich mehr Kubikmeter durch.

Marcus

Feuerwehr520i 07.04.2011 11:22

Sehe ich nicht unähnlich. Es bringt in D nichts Wasser zu sparen. Deswegen haben die armen Kinder in Afrika auch keinen Liter mehr zur Verfügung.

Man muss sich sogar die Frage stellen, ob die (vermutlich oftmals) unangemeldete Einleitung von Regenwasser als Kloabwasser etc. nicht sogar einen Betrug darstellt.

Im Garten hab ich einen Schlagbrunnen mit einer E-Pumpe. Regenwasser ist schnell alle. Und wenn der Tank voll ist, dann braucht man das Wasser meist nicht weil es dann eh regnet. Und wenn paar Tage die Sonne brennt, dann ist er - je nach Grösse - auch schnell leer. Grundwasser ist immer da

Mixaelzzz 07.04.2011 11:35

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 2818732)
Ich würde niemals mit Regenwasser meine Wäsche waschen wollen. Und ob es den Aufwand wert ist, nur für die WC-Spülung extra Rohre zu verlegen, sei dahingestellt. Schließlich leiden wir in Deutschland nicht unter Wasserknappheit. Abwasser kostet im übrigen sogar mehr als Trinkwasser, und bei Regenwassernutzung muss man zumindest bei uns entsprechend das Abwasser trotzdem zahlen.

Regenwassernutzung ist allerdings interessant, wenn man einen Garten hat. Da gehen wesentlich mehr Kubikmeter durch.


Da das Nachrüsten einer solchen Lösung schwierig und teuer ist, wollten wir zumindest vorbereitet sein. Wir haben die Regenwassernutzung für WC-Spülungen in unserer Firmenzentrale. Optisch sieht das Wasser so gut aus, dass ich kein Problem hätte, damit meine Wäsche zu waschen. Weicher als Leitungswasser dürfte es auch sein, also braucht man sogar noch weniger Waschmittel.

Für den Garten stellt sich das Problem bei uns nicht, da ziehen wir das benötigte Wasser aus dem angrenzenden Fluss.

Wyatt 07.04.2011 11:44

Kleinigkeiten die man gerne vergisst......
 
.....und die dann teuer kommen oder nicht mehr gehen :

- Pumpensumpf im Keller - unentbehrlich wenn dort z.B. die Waschmaschine werkelt, oder das Warmwasser aufbereitet wird usw. - da heutzutage die Kanalisation eher in 1 - 1,5 Meter Tiefe verlegt ist als unterhalb der Bodenplatte

- Ventilator mit separatem Taster und Nachlaufrelais im Badezimmer - hält die Spiegel, Fliesen usw. immer beschlagfrei - denn wer lüftet schon frisch geduscht bei Minusgraden ?

- Lautsprecher in der Badezimmerdecke (mit Acrylmembrane, z.B. Alpine) - angeschlossen an die Hauptstereoanlage o.ä. - ein klappriges Radio im Bad verdirbt doch eher die Laune - oder empfängt z.B. den Lieblingssender nicht.
Aufpassen bei Anlagen mit Aktivlautsprechern (z.B. B&O) - dann muss noch ein externer Verstärker dazwischen - geht aber problemlos !

Just my 2 thoughts ;).

McLane 08.04.2011 09:57

Zitat:

Zitat von Wyatt (Beitrag 2818745)
- Pumpensumpf im Keller - unentbehrlich wenn dort z.B. die Waschmaschine werkelt, oder das Warmwasser aufbereitet wird usw. - da heutzutage die Kanalisation eher in 1 - 1,5 Meter Tiefe verlegt ist als unterhalb der Bodenplatte


Dafür gibt es Hebeanlagen. Die sind geschlossen und fluten bei einem Rückstau nicht den Keller.

Zitat:

- Ventilator mit separatem Taster und Nachlaufrelais im Badezimmer - hält die Spiegel, Fliesen usw. immer beschlagfrei - denn wer lüftet schon frisch geduscht bei Minusgraden ?

Wenn man eine KWL hat, ist das unnötig. Ich habe im Bad nie einen beschlagenen Spiegel, und nur bei sehr tiefen Aussentemperaturen etwas Beschlag am Fenster. Der ist aber nach spätestens 30 Minuten wieder weg.

An den TE: Ich hab nachgeschaut, das Lüftungsgerät selbst hat knapp 1800 Euro gekostet, der Rest war die Verrohrung und die Ventile etc. Ich habe das 63 mm Flexschlauchsystem auf der Rohbetondecke verlegt, das passte gut in meinen Fussbodenaufbau.

Marcus

chris_s 08.04.2011 10:05

wie sieht eigentlich die thematik mit heizung, heizkörper, fußbodenheizung mit absenkung aus?

normale heizkörper werden per bus oder elektronische regler eingestellt und bei bedarf abgedreht. die fußbodenheizung ist ja viel träger.

lohnt sich hier das ganze haus mit fußbodenheizung auszustatten und laufen zu lassen oder wäre nicht doch ein heizkörper mit abschaltung sinnvoller? hat das schon jemand gegengerechnet was man sich spart bei geringerem vorlauf im gegensatz zum abschalten?

deere7710 08.04.2011 10:09

Der größte Kostenpunkt wird bei Systemen mit Abschaltung das Wiederaufheizen sein....

Westfale 08.04.2011 10:37

Zitat:

normale heizkörper werden per bus oder elektronische regler eingestellt und bei bedarf abgedreht. die fußbodenheizung ist ja viel träger.
Einzelraumregelung kann man machen, muss es aber meiner Meinung nach nicht unbedingt. Ich hab es vorbereitet, werde es aber wohl nie umsetzen.

In der Regel steuert die Heizung die Vorlauftemperatur nach Außentemperatur, gewünschter Raumtemperatur und vielleicht auch noch nach Innentemperatur. Die Heizkurve sollte so eingestellt werden, dass bei voll aufgedrehten Thermostatventilen die gewünschte Raumtempertur erreicht werden kann. Damit es in den Räumen nicht untersxchiedlich warm wird ist dazu auch ein hydraulischer Abgleich der Heizung sinnvoll. Die Themostatventile dienen dann im Idealfall nur dazu, bei von außen eingeführter Wärme (z.B. direkte Sonneneinstrahlung) abzuregeln.

Die Absenkung ist ein heiß diskutiertes Thema. Fakt ist, das der Wärmeverlust proportional zur Differenz zwischen Innen- und Außentemperatur ist, damit spart die Absenkung Geld, aber um so weniger je besser das Haus isoliert ist. Ich persönlich habe immer noch nicht verstanden, warum das Aufheizen grundsätzlich mehr Energie verbrauch soll als die Temperatur die ganze Zeit konstant zu halten. In beiden Fällen muß ausgeglichen werden, was in der Zeit der Absenkung ab Verlust entstenden sind. Je nach Wirkungsgrad der Heizung in den unterschiedlichen Arbeitspunkten ist es aber denkbar.

McLane 08.04.2011 10:50

Zitat:

Zitat von chris_s (Beitrag 2819098)
lohnt sich hier das ganze haus mit fußbodenheizung auszustatten und laufen zu lassen oder wäre nicht doch ein heizkörper mit abschaltung sinnvoller? hat das schon jemand gegengerechnet was man sich spart bei geringerem vorlauf im gegensatz zum abschalten?

Generell kann man sagen: Je besser das Haus gedämmt ist, desto weniger bringt eine Nachtabsenkung. Das ist völlig unabhängig von der Heizart und der Systemtemperatur. Der Spareffekt einer Absenkung beruht darauf, dass man die Differenztemperatur zwischen Raum und Aussen senkt und damit den Wärmetransport verringert. Bei einem gut gedämmten Haus sinkt aber die Innentemperatur selbst bei vollständiger Abschaltung der Heizung sehr langsam. Ich lasse meine Heizung daher 24/7 mit konstanter Solltemperatur durchlaufen.

Die geringere Vorlauftemperatur einer FBH hat mehrere Vorteile. Erstens ermöglicht sie, Wärmeenergie aus Quellen mit niedriger Temperatur zu nutzen, beispielsweise Wärmepumpen, solare Heizungsunterstützung und auch Brennwertgeräten. Zweitens kann man sich bei korrekter Auslegung und Abgleich sogar die Einzelraumregelung sparen. Bei niedriger Oberflächentemperatur greift nämlich der Selbstregeleffekt der Heizung. Die Wärmemenge, die an die Luft übertragen wird, hängt im Grunde von der Fläche und der Temperaturdifferenz ab. Wenn nun die Lufttemperatur ansteigt, beispielsweise weil die Sonne ins Zimmer scheint, dann sinkt die Leistungsabgabe der Heizfläche. Ich habe bei mir keinerlei Raumtemperaturregelung, meine Heizung läuft rein Aussentemperaturgeführt, passt also nur die Vorlauftemperatur an die Aussentemperatur an. Dennoch halten meine Räume ihre Temperatur mit Schwankungen unterhalb eines halben Grad C.

Marcus

Feuerwehr520i 08.04.2011 11:01

Hab die Nachtabsenkung auch aus. FBH ist eh träge und an den relevanten Heizkörpern im 1. Stock (Bad-Handtuchwärmer und Büro) sind zeitgesteuerte Thermostate die genau dann einschalten wenn es notwendig ist. Wenn keine Wärme abgenommen wird, dann springt ja auch die Heizung nicht an.

randy 08.04.2011 11:02

@mclane
danke für die Info. Jetzt kann ich das einfach so auch besser in meine Kalkulation einfließen lassen :top:

Einen direkten Brauchwasserkreislauf werde ich mir aus Kostengründen vermutlich schenken. Evtl. vergrabe ich ja einen Wassertank oder so zum Rasen/Blumen bewässern. Aber das würde ich erst machen, wenn der bau als solches bereits steht !


Wo ich gerade auch noch am grübeln bin...
wie groß würdet ihr die Doppelgarage bauen ? Wäre es nicht evtl. sinvoll gleich an
die Garage noch einen weiteren Raum anzubauen - für die Fahrräder oder so ?
Nicht, dass es Kratzer gibt :D

deere7710 08.04.2011 11:06

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2819134)

Wo ich gerade auch noch am grübeln bin...
wie groß würdet ihr die Doppelgarage bauen ? Wäre es nicht evtl. sinvoll gleich an
die Garage noch einen weiteren Raum anzubauen - für die Fahrräder oder so ?
Nicht, dass es Kratzer gibt :D

Wenn Platz und Geld da ist > ich würde es machen.

Feuerwehr520i 08.04.2011 11:10

Garage ist eigentlich immer zu klein. :D

Ich hab zwei Fertiggaragen nebeneinander mit einer Verbindung in Türgrösse. Hat den Vorteil, dass "aussen" mein Auto steht, dann kommt die Wand und dann durch die zweite Garage nochmal ein extra Raum, da stehen bei mir 4 Mülltonnen, die Fahrräder, ein Bistrotisch :D, 3 Ster Holz und anderer Kram. Der Vorteil bei der Weise ist, dass man mehr Wände hat wo man was stellen kann. Würde ich wieder so machen. Ein einziger riesiger Raum sieht natürlich auch super aus und bietet wieder andere Vorteile als eine geteilte Doppelgarage. Bei beschränktem Platz holt man durch Fertiggaragen aber am meisten raus wegen der geringen Wandstärken. Da sind halt 3x6m effektiv 2,85x 5,90 und nicht 2,60x5,80.

Meine Garagen haben je 3 x 6,5m. Im Nachhinein hätte ich aber besser die 7m lange genommen. Wobei der Unterschied von 6 auf 6,5 schon super ist.

Hier beim Reinheben der "Autogarage"
http://www.treffbilder.de/images/141...80x768czoH.jpg

Mixaelzzz 08.04.2011 11:35

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 2819140)
Garage ist eigentlich immer zu klein. :D


Wie wahr, wie wahr.
Wir dachten bei der Planung auch, wir hätten mit Carport (8,5m breit, 5,5m lang (in Haus und Balkon integriert)) sowie Holzschuppen mit 2,5*2m Geräteraum (umfunktioniertes Carport) genug Platz. Das stimmt aber nur bzgl. des Brennholzes. 3 Kammern, die je gut 8 Ster fassen, reichen wirklich. Aber für den Rest (Autos, Fahrräder, Rasentraktor, Rasenmäher, Gartengeräte, Gartenmöbel im Winter (!!!), usw usw) ist der verfügbare Raum jetzt schon zu klein.

deere7710 08.04.2011 12:33

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 2819140)
Hier beim Reinheben der "Autogarage"

Und dabei den in Sichtweise rechten Nachbarn erstmal schön die Lüftung zugestellt Du Schelm Du kleiner.....:D

Wyatt 08.04.2011 15:11

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 2819089)
Dafür gibt es Hebeanlagen. Die sind geschlossen und fluten bei einem Rückstau nicht den Keller.


Wenn man eine KWL hat, ist das unnötig. Ich habe im Bad nie einen beschlagenen Spiegel, und nur bei sehr tiefen Aussentemperaturen etwas Beschlag am Fenster. Der ist aber nach spätestens 30 Minuten wieder weg.

Marcus

Ein Pumpensumpf ist doch nichts anderes als eine "Hebeanlage" - nur eben betoniert/gemauert unter der Bodenplatte, und nicht frei in der Gegend rumstehend.

Nebenbei ist das bißchen Beton plus Deckel und Tauchpumpe erheblich günstiger und Pflegeleichter als eine Hebeanlage.

Ausserdem, wenn die Heizung z.B. nicht im selben Keller wie die Waschmachine / Waschbecken usw. ist, kannst Du das Tropfwasser der Therme einfach unter der Bodenplatte durchführen - das geht mit einer Hebeanlage nicht so simpel.

Dasselbe gilt für den Bodenabfluss im Waschkeller - denn Waschmaschinen können ja auch schon mal auslaufen......und das Wasser fließt dann bestimmt nicht von alleine in eine oberirdische Hebeanlage.

Einen Rückstau kann es bei einem Pumpensumpf auch nicht geben - die Einleitung in den Hausabfluss erfolgt ja über eine Tauchpumpe - und draussen verbaut man ja ohnehin Rückschlagventile, da man kein Dreck- oder Regenwasser der anderen Strassenanlieger irgendwo innen im Rohrnetz haben will.

Das mit dem Spiegel usw. Beschlagen bei einer KWL mag sein (hatte ich im Thread wohl überlesen, dass die auf jeden Fall gesetzt ist) - ansonsten ist solch ein Ventilator im Bad Gold wert.

Feuerwehr520i 08.04.2011 16:18

Zitat:

Zitat von deere7710 (Beitrag 2819193)
Und dabei den in Sichtweise rechten Nachbarn erstmal schön die Lüftung zugestellt Du Schelm Du kleiner.....:D

Ne, da isn Spalt von 3cm. Aber war schon eng beim Reinheben. :D

deere7710 08.04.2011 16:24

Hui, 3cm ! Hoffentlich reisst es dem Nachbarn nicht immer das Tor auf, wenn mal Wind geht. :D

Feuerwehr520i 08.04.2011 21:34

Die hat schon gemault, es sei jetzt so dunkel in der Garagen, frag mich zwar was die in einer geschlossenen Fertiggarage sucht wenn sie die Dunkelheit bemängelt, aber naja... :rolleyes:

Ich glaube eh, dass die Lüftungsdinger so gut wie garnix bringen.

chris_s 11.04.2011 18:01

entweder überlesen, oder nett ignoriert:rolleyes:;)

Zitat:

Zitat von chris_s (Beitrag 2817895)
da du ja doch nicht so weit weg wohnst.

von welcher firma lässt du den rohbau hochziehen? architekt separat? budget? gerne auch per pn.

sind gerade in der anfangsphase. gibt ja 2 möglichkeiten. zu jeder hausbaufirma gehen und denen stundenlang erzählen was gemacht werden soll oder gleich zu anfans zum architekten, plan machen lassen und dann angebote mit dem plan von den hausbaufirmen einholen. zeitgleich kann man mit dem plan befreundete maler, elektriker, sanitärer interviewen wie die einen ausnehmen würden.

wenn heizung, licht und rolläden eletrkisch sein sollen, führt sowieso kein weg an eib/knx oder bus-systemen vorbei. preislich hält es sich die waage. der komfort allerdigs ist um vielfaches höher.

ob wärmepumpe oder pellets sind wir auch am grübeln. wenn strompreis steigt, werden die pellets aber auch nicht günstiger...

auch ein lüftungsanlage mit wärmerückgewinnung steht im raume.

2 habe ich noch.

keine jalousien! ech nervig wenn man nicht 100% verdunkeln kann. entweder kinderzimmer oder weil man nachmittags pennen will.

wenn man eine lüftungsanlage einbaut, kann man sich ja die fliegengitter schenken. wieder pro lüftungsanlage.

btw: kann man diese per eib/knx vernetzen?

randy 11.04.2011 22:45

Ich ignoriere nie was - ich vergesse es nur :D

Der Rohbau ist/wird von einer Baufirma nur 2 km von unserem Grundstück
aufgebaut - so wie es aktuell geplant ist. Ohne Architekt.

Der Grundriss muß noch etwas geändert werden. Details + Firma gerne per PN !

viele Grüße

McLane 12.04.2011 07:03

Zitat:

Zitat von chris_s (Beitrag 2820481)
keine jalousien! ech nervig wenn man nicht 100% verdunkeln kann. entweder kinderzimmer oder weil man nachmittags pennen will.

Ja, ich hab überall elektrische Rolläden verbaut. Jalousien sind zwar nett für Räume wie Wohnzimmer, aber klappern im Wind und sind empfindlich.

Zitat:

wenn man eine lüftungsanlage einbaut, kann man sich ja die fliegengitter schenken. wieder pro lüftungsanlage.

btw: kann man diese per eib/knx vernetzen?
Fliegengitter braucht man keine, stimmt. Wenn ich die Filter wechsle, dann seh ich immer, welchen Dreck man sich ohne Lüftungsanlage ins Haus holen würde. Mücken hab ich auch keine mehr im Schlafzimmer...

Ich hab bei mir KNX. Die Lüfterstufen meiner KWL kann ich über den Bus umschalten, das war kein Problem. Aber an sich läuft das Gerät autark, ich dreh die Lüftung eigentlich nur mal auf, wenn wir viele Gäste haben. Bin noch am überlegen, wie ich das automatisieren könnte, KNX ist wie ne Modelleisenbahn :D

Marcus

randy 03.05.2011 12:13

So weiter gehts :)

Gleich noch eine Frage - haltet ihr einen "Wäscheschacht" für sinvoll ?! :confused:

Danny M3 03.05.2011 12:18

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2827712)
So weiter gehts :)

Gleich noch eine Frage - haltet ihr einen "Wäscheschacht" für sinvoll ?! :confused:

Wieviel Stockwerke hast du ?

Ich habe 4 Stockwerke und n 5 Personenhaushalt. Ja - ich habe meiner Frau den Wunsch nach nem Wäscheschacht erfüllt. Und ich krieg dafür n 65" 3D Fernseher :D:D:D

McLane 03.05.2011 13:34

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2827712)
Gleich noch eine Frage - haltet ihr einen "Wäscheschacht" für sinvoll ?! :confused:

Kostet wenig, hat einen extrem hohen WAF und ist saupraktisch. Im Bad die Wäsche reinwerfen und neben der Waschmaschine fällt die in den Korb, ich hab auch im EG eine Einwurftür in der Speisekammer neben der Küche für die Geschirrtücher.

Achtung, sobald "Wäscheabwurfschacht" draufsteht, werden die Rohre auf wundersame Weise gleich viel teurer. Ich hab verzinkte Stahlrohre mit 300 mm Durchmesser aus dem Lüftungsbau verwendet, da gibts auch passende T-Stücke und Rohrschellen.

Dank KNX hab ich dazu im EG und OG eine Anzeige, ob Waschmaschine oder Trockner noch laufen, spart viel unnötige Rennerei.

Marcus

randy 03.05.2011 13:46

Ich habe nur 2 Stockwerke.

Keller - Erdgeschos - 1.Stock

Ob ich auch so nen Fernseher bekommen würde, bezweifle ich allerdings etwas :D

Andreas525 03.05.2011 13:58

Im Nachbarhaus wird nen 300er Abwasserrohr als Fallrohr eingebaut

Horst 60two 03.05.2011 14:08

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2827742)
Ich habe nur 2 Stockwerke.

Keller - Erdgeschos - 1.Stock

Ob ich auch so nen Fernseher bekommen würde, bezweifle ich allerdings etwas :D

Moin,

dann liegt es an der Rohrlänge. ;)

Gruss
Horst

McLane 03.05.2011 15:30

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2827742)
Ich habe nur 2 Stockwerke.

Keller - Erdgeschos - 1.Stock

Das sind auch 30 Stufen vom OG in den Keller. Der Schacht spart zudem Platz im Badezimmer, weil man keinen Behälter oder Korb für die Schmutzwäsche braucht. Meine Frau war erst skeptisch, aber inzwischen würd sie das Rohr nicht mehr hergeben :D

Abwasserrohr aus Kunststoff hab ich auch überlegt, aber da hätt ich Bedenken wegen der statischen Aufladung. Nicht dass die feinen Teile von Madame dann hängenbleiben ;)

Marcus

Boergi 04.05.2011 09:10

Welche Kriterien waren für euch eigentlich bei der Wahl des Baugrundstückes wichtig? (Mal abgesehen vom Preis)

Meine Freundin will unbedingt aufs Land, am besten in ein 10 Häuser Dorf, ich bin in einem solchen aufgewachsen und kenn die Nachteile wenn nur drei mal am Tag ein Bus und das 50 Minuten in den nächst größeren Ort fährt, man hat keine gleichaltrigen Freunde zum spielen, keine Einkaufsmöglichkeiten etc.,...

Ich würde gerne hier ein einen kleineren Nebenort oder an den Stadtrand um eben einigermaßen mobil zu bleiben (vor allem die Kids dann mal).

randy 04.05.2011 09:55

So die Idee mit dem Wäscheschacht wird jetzt mit eingeplant :top:

Zur Wahl des Baugrundstücks...

Wir haben uns da für die "goldene Mitte" entschieden.
Sprich, weder komplett isoliert in einem 10 Häuser Dorf - noch am direkten Stadtrand.

Ich finde es schon wichtig, dass Kinder auch direkt in der Nachbarschaft Kontakte knüpfen können.

Gleichzeitig sollte man die täglich benötigten Artikel im Umkreis von 3 -10 km kaufen können.

Westfale 04.05.2011 13:23

Im Moment wohne ich in einer Kleinstadt und hab das Glück in ein paar Minuten zu Fuß am Marktplatz sein zu können aber trotzdem ruhig und mitten im Grünen zu wohnen, ideal aber sicher nicht leicht zu finden.

Aufgewachsen bin ich in einem 1000 Einwohner Ort, die nächste Einkaufsmöglichkeit waren 2km und die nächste Stadt 6km, Grundschule und Kindergarten gab es am Ort. Das wäre meine zweite Wahl. Der Einkauf ist eigentlich kein Problem, wenn man nur minimal organisiert ist, man braucht aber schon 2 Autos.

Ich kenne aber auch das Wohnen in der Innenstadt, eine Zeit lang ganz nett aber dann zu laut, zu dreckig und zu wenig grün, nie wieder! Ein 5 Häuser Dorf 20km vom nächsten Supermarkt ist es aber auch nicht.

Persönlich würde ich Ruhe und Grün um mich herum vorziehen, dann kann ich das Leben zu Hause genießen. Wenn ich Trubel brauche kann ich mich ins Auto setzen, wenn ich direkt in der Stadt wohne mich ihm aber nicht entziehen.

randy 15.06.2011 18:09

So langsam wird es ernst :D

Jetzt stelle ich mir nur aktuell vor dem Baubeginn eine Frage...

Welche Versicherung brauche ich jetzt noch wirklich ?!

Ich habe die unterschiedlichsten Meinungen zu dem Thema gehört.

1. Bauherrenhaftpflicht - sollte imho sinvoll sein. Sollte man beim Abschluß
auf irgendwas konkret achten ? Ich habe Preise von 130-320 Euro angeboten
bekommen - irgendwo muß da ja ein gravierender Haken sein...


2. ich habe keine Ahnung was noch :D

Sinvoll wäre ja evtl. auch irgend eine generelle Feuer/Wasser (Keller)/ Sturm Versicherung ?! Also für das Gebäude und die Einrichtung.

Danke für jeden Tipp :top:

Feuerwehr520i 15.06.2011 18:39

Eine Feuerversicherung ist Pflicht natürlich, sonst winkt nämlich vermutlich auch die Bausparkasse ab, auch schon beim Rohbau. Zumeist ist die Bauphase eh kostenlos inbegriffen wenn man sie abschliesst. Dann hatte ich noch eine Bauherrenhaftpflicht.

Bauherren-HP bei der cosmosdirekt -> 134,94€ für 2 Jahre - Versicherungssumme 3 mio € - 2007 abgeschlossen.

Wohngebäudeversicherung (Feuer, Sturm/Hagel, Leitungswasser) inkl. 2 Jahre beitragsfreie Feuerrohbau-Versicherung auch bei der cosmosdirekt. Kostet im Jahr ~150€. Bei einem Neubau kriegst Du vermutlich auch Neubaurabatt.

tomaten12 15.06.2011 18:50

Unterschätze die ganzen Reinigungsmittel nicht, die du für ein ganzes Haus brauchst ;)

Mixaelzzz 15.06.2011 19:10

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2827712)
So weiter gehts :)

Gleich noch eine Frage - haltet ihr einen "Wäscheschacht" für sinvoll ?! :confused:

Definitiv !

Die Planung von Wäscheschacht und Kamin war bei uns die spannendste Planungsaufgabe, weil sich das ja auf jedes Stockwerk auswirkt.
Bei uns sind die Einwurfstellen im EG und 1.OG jeweils im Flur, das Ende im Keller kommt im Hauswirtschaftsraum in der Nähe der Waschmaschine raus. Der Kram fällt das direkt in /auf einen Wäschekorb.
Saupraktisch, weil in keinem Schlaf- und Kinderzimmer mehr Tonnen/Körbe für Schmutzwäsche mehr rumstehen. :top: Und größere saubere Teile für den gelben Sack werden darüber auch gleich nach unten befördert :top:

Bei uns ist das ein 30er Abwasserrohr, zumindest im sichtbaren Bereich weiss gestrichen. Bisher keine Probleme mit Aufladung o.ä.

Mixaelzzz 15.06.2011 19:17

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2842305)
So langsam wird es ernst :D

Jetzt stelle ich mir nur aktuell vor dem Baubeginn eine Frage...

Welche Versicherung brauche ich jetzt noch wirklich ?!

Ich habe die unterschiedlichsten Meinungen zu dem Thema gehört.

1. Bauherrenhaftpflicht - sollte imho sinvoll sein. Sollte man beim Abschluß
auf irgendwas konkret achten ? Ich habe Preise von 130-320 Euro angeboten
bekommen - irgendwo muß da ja ein gravierender Haken sein...


2. ich habe keine Ahnung was noch :D

Sinvoll wäre ja evtl. auch irgend eine generelle Feuer/Wasser (Keller)/ Sturm Versicherung ?! Also für das Gebäude und die Einrichtung.

Danke für jeden Tipp :top:

Bauherrenhaftpflicht ist sinnvoll.
Kann man oft gut mit der dann beim fertigen Haus benötigten Wohngebäude- und ggf Leitungswasserversicherung kombinieren. Erst Bauherrenhaftpflicht, dann Übergang zu den dauerhaft benötigten.
Am besten das zusammen anfragen. Vergleichen lohnen sich.

Übrigens sollte man die Hausratversicherung dann den neuen Gegebenheiten anpassen.

Die BG Bau wird sich dann wohl auch noch melden, falls man selbst Hand anlegt und Freunde/Verwandte helfen.

Feuerwehr520i 15.06.2011 19:29

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 2842336)
Die BG Bau wird sich dann wohl auch noch melden, falls man selbst Hand anlegt und Freunde/Verwandte helfen.

Jo, ausser ihr seid so eine tolle Familie dass ihr alles zusammen unternehmt und noch heiliger als die Waltons, dann müsst ihr nix zahlen. So wie ich. :D

Gibt Urteile dazu. BG Bau kassiert, Vater verstirbt auf Baustelle, BG kassiert zwar für Vater Beiträge, verweigert dann aber Zahlung, weil familienübliche Hilfe... :rolleyes: Einfach mal googlen und was einfallen lassen. Die Raubritter und ihre freundlich agressiv formulierten Briefe kommen sicher.

Mixaelzzz 15.06.2011 19:33

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 2842344)
Jo, ausser ihr seid so eine tolle Familie dass ihr alles zusammen unternehmt und noch heiliger als die Waltons, dann müsst ihr nix zahlen. So wie ich. :D

Gibt Urteile dazu. BG Bau kassiert, Vater verstirbt auf Baustelle, BG kassiert zwar für Vater Beiträge, verweigert dann aber Zahlung, weil familienübliche Hilfe... :rolleyes: Einfach mal googlen und was einfallen lassen. Die Raubritter und ihre freundlich agressiv formulierten Briefe kommen sicher.

Hatten wir kein Problem mit. Eigenleistung = Null.

Feuerwehr520i 15.06.2011 19:54

Dann ist das was anderes. Aber wenn Du Hilfe hast, dann darst Du je nach Bundesland rund 1,80€ pro Stunde und Helfer abdrücken. Das heisst, bei Vater, Schwiegervater und Opa mal schnell eben nen 50er am Tag. Dafür dass dann im Schadensfall klagen musst. Super.

Da kippts viele aus den Latschen wenn sie die Stunden einreichen und dann kommt eine Rechnung über paar tausend Tacken.

tom01 15.06.2011 21:00

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2842305)
So langsam wird es ernst :D

Jetzt stelle ich mir nur aktuell vor dem Baubeginn eine Frage...

Welche Versicherung brauche ich jetzt noch wirklich ?!

Ich habe die unterschiedlichsten Meinungen zu dem Thema gehört.

1. Bauherrenhaftpflicht - sollte imho sinvoll sein. Sollte man beim Abschluß
auf irgendwas konkret achten ? Ich habe Preise von 130-320 Euro angeboten
bekommen - irgendwo muß da ja ein gravierender Haken sein...


2. ich habe keine Ahnung was noch :D

Sinvoll wäre ja evtl. auch irgend eine generelle Feuer/Wasser (Keller)/ Sturm Versicherung ?! Also für das Gebäude und die Einrichtung.

Danke für jeden Tipp :top:


1. Ist quasi Pflicht, Du trägst als Bauherr die volle Verantwortung über die Baustelle, auch wenn z.B. die Klemptners mit den Zimmerers mal den Lehrbub zum Pilsholen schicken. ^^

Beiträge sind tatsächlich in der Spanne, je nach Versicherunggesellschaft.

2. Empfehlung: Bauleistungsversicherung

sichert die Materialien auf der Baustelle zwischen Anlieferung und Verbau zum Haus ab.

>> DECKUNGSLÜCKE<< in der Wohngebäudeversicherung.

Beiträge von - bis, berechnen sich i.d.R. nach Bausumme,frag den Versicherungsfuzzi Deines geringsten Misstrauens danach. :cool:

Mixaelzzz 16.06.2011 08:25

Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 2827992)
Welche Kriterien waren für euch eigentlich bei der Wahl des Baugrundstückes wichtig? (Mal abgesehen vom Preis)

Drei Dinge sind beim Grundstückskauf wichtig:
die Lage, die Lage und die Lage :top:

Wir haben nach langer Suche unser Traumgrundstück gefunden: auf dem land direkt an einem der Nebenflüsse der Elbe.

Vorher haben wir in einem "jungen Wohngebiet", meist mit DHH bebaut, am Rande einer 30.000 Einwohner-Stadt gewohnt. Das war praktisch, weil die Kinder Spielgefährten ringsrum hatten, der Weg zur Schule und zum nächsten Supermarkt kurz war.

Seit einem jahr wohnen wir nun auf dem Land. Bei uns im Alten Land gibt es wenig richtige Dörfer, denn das ganze Alte Land ist an den Strassen besiedelt (Marschhufendorf). So haben wir eine tolle ruhige Lage drekt am Wasser, nette Nachbarn, aber eben auch die Notwendigkeit für 2 Autos für Einkäufe, Kindertaxi etc.
Unser Kinds möchte nicht mehr ins "junge Wohngebiet" zurück, obwohl die erst sehr skeptisch waren, von den Freunden wegzuziehen. Und wir möchten auch nicht zurück ;)

randy 16.06.2011 16:47

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 2842336)
Die BG Bau wird sich dann wohl auch noch melden, falls man selbst Hand anlegt und Freunde/Verwandte helfen.

Wann melden sich die denn normal ? Und was wollen die ? Außer Kohle meine ich :rolleyes:
Die Infos auf deren Homepage finde ich etwas dürftig.

Ich muß also wirklich jeden Helfer aus Verwandschaft/Freundeskreis anmelden um zu blechen ? :confused:

Besten dank für die vielen Infos zur Versicherung :top:

zinn2003 16.06.2011 16:56

Möchte noch etwas in den Raum werfen.
Eine bodenebene Dusche ;)
Geht teuer
http://www.illbruck-sanitaertechnik....e_duschen.html
oder preiswert:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...m=250776959042
von
http://pod-pohlmann.de/

Feuerwehr520i 16.06.2011 17:30

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2842693)
Wann melden sich die denn normal ? Und was wollen die ? Außer Kohle meine ich :rolleyes:
Die Infos auf deren Homepage finde ich etwas dürftig.

Also eigentlich nur Kohle.:rolleyes:

Ich fand die Briefe von denen die da kamen hammerhart. Richtig aggressiv geschrieben. Auch der allererste. Als dann zum ersten Mal einer dieser Kasper auf der Baustelle auftauchte, hat er mir dann tatsächlich ein paar Flyer bezüglich diverser zu beachtender Sicherheitsdinge in die Hand gedrückt. Hab ihn dann schon gefragt, warum sowas einem nicht gleich mitgeschickt wird und stattdessen derartig forumulierte Briefe kommen.

Die fahren echt in der Gegend rum und suchen nach Baustellen. Wo ein neuer Kran steht, tauchen die auf.

Lesen und kotzen: http://forum.sat1.de/showthread.php?t=4102

Hab übrigens genau darauf abgestellt, dass mein Vater alleinverantwortlich gearbeitet hat und Bruder und Schwiegervater haben wir durch ein inniges Familienverhältnis herausbekommen. Andere Leute haben bei uns nicht gearbeitet. Waren mal eben in unserem Fall 600€ gespart. Bei der wirklich gearbeiteten Stundenzahl von den dreien wären es sogar 2000€ gewesen die wir hätten abdrücken sollen ohne Gegenleistung. Frag mal bei einer Baufirma wieviel zigtausende Euros pro Arbeiter die jährlich an die BG überweisen dürfen... :rolleyes:

Die schreiben das sogar auf ihrer HP bzw. umschiffen das elegant, dass das beim Vater nicht nur für kurze Tätigkeiten gilt sondern auch wenn der quasi das Haus fürs Kind allein hinstellt, aber kassieren trotzdem erstmal lustig ab:
Zitat:

Bei Helfern, die im Rahmen einer im privaten Bereich üblichen Gefälligkeitsleistung tätig werden, ist der Versicherungsschutz ausgeschlossen, weil solche Handreichungen rechtlich nicht als arbeitnehmerähnlich gelten. Um festzustellen, ob die Tätigkeit eher der Privatsphäre zuzurechnen ist, muss die Beziehung zwischen dem Bauherrn und dem Helfer sowie das Ausmaß der Tätigkeit untersucht werden. Hilft der Vater des Bauherren kurz beim Abladen von Baumaterial, wird dies als übliche Gefälligkeit im familiären Bereich anzusehen sein, während die mehrtägige Hilfe eines Freundes beim Dachdecken in der Regel eine versicherte Tätigkeit darstellt.

Auch Personen, die wie ein selbständiger Unternehmer bei privaten Bauarbeiten tätig werden (sogenannte unternehmerähnliche Personen), sind nicht gesetzlich gegen die Folgen eines Unfalles versichert.
Ist nicht so, dass ich eine BG nicht sinnvoll finden würde, aber kassieren und dann im Schadensfall sagen, "das ist ihr Vater, der hätte ihnen ja so oder so geholfen" und nicht zahlen obwohl vorher kassiert wurde, das ist schon mehr als unverschämt. Für das Geld kann ich nämlich auch eine hervorragende private Unfallversicherung abschliessen. Aber genau davon raten die ja sogar noch ausdrücklich ab auf ihrer Homepage.

Lustig auch, dass man sich für wenig Geld als Bauherr selbst versichern kann:
Zitat:

Der Jahresbeitrag 2011 beträgt 6.014,08 EUR.

randy 16.06.2011 18:28

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 2842698)
Möchte noch etwas in den Raum werfen.
Eine bodenebene Dusche ;)
Geht teuer
http://www.illbruck-sanitaertechnik....e_duschen.html
oder preiswert:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...m=250776959042
von
http://pod-pohlmann.de/

Danke ! Gefällt mir sehr gut.
Vor allem dann noch Fußbodenheizung in der Dusche. Das hat irgendwie was :D


@Feuerwehr
Danke für die genauen Infos !

Problematisch ist ja vermutlich vor allem der Rohbau.
Wenn jetzt Fenster/Türen gesetzt sind muß ich den Typen dann etwa rein lassen ?!

Feuerwehr520i 16.06.2011 18:44

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2842727)
Problematisch ist ja vermutlich vor allem der Rohbau.
Wenn jetzt Fenster/Türen gesetzt sind muß ich den Typen dann etwa rein lassen ?!

Den muss man eigentlich nie reinlassen. Die Maurer haben immer gesagt: "Einfach nicht reagieren" :D

Versteh eh nicht, wieso die rumfahren, die kriegen eh vom Bauamt die Meldung und dann kommen die Briefe die man ausfüllen muss. Kollegin hat da auch sauber gelatzt, obwohl die auch ordentlich an den Stunden gedreht hat.

Mixaelzzz 16.06.2011 18:50

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 2842698)
Möchte noch etwas in den Raum werfen.
Eine bodenebene Dusche ;)
Geht teuer
http://www.illbruck-sanitaertechnik....e_duschen.html
oder preiswert:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...m=250776959042
von
http://pod-pohlmann.de/

Haben wir bewusst nicht gemacht.
Flache Duschwanne ist wasserdichter mit Duschtür abzuschliessen als ebenerdig.
Und wenn's mal nicht so gut ablaufen sollte, steht's Wasser in der Wanne und nicht im ganzen Bad.

randy 16.06.2011 18:54

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 2842731)
Den muss man eigentlich nie reinlassen. Die Maurer haben immer gesagt: "Einfach nicht reagieren" :D

Versteh eh nicht, wieso die rumfahren, die kriegen eh vom Bauamt die Meldung und dann kommen die Briefe die man ausfüllen muss. Kollegin hat da auch sauber gelatzt, obwohl die auch ordentlich an den Stunden gedreht hat.

Wäre ja auch noch schöner. Das beruhigt mich jedenfalls etwas.
Wie wollen die den das ganze überhaupt nachweisen ?!

Wenn ich jetzt selbst ein super Heimwerker bin, und fast alles selbst machen kann - das ist ja vermutlich schwer zu beweisen...

Feuerwehr520i 16.06.2011 19:02

Naja... da ist eine Liste, da stehen eigentlich alle Gewerke drauf. Und die füllt man halt mit Firmen aus.

Weiter unten wird dann nach privater Hilfe gefragt, da soll man sowas reinschreiben.

6 Monate ohne Firmen und alleine gebaut ist halt auch unrealistisch. Zahlen muss man eh erst nach Fertigstellung und die hat bei mir 2,5 Jahre gedauert. Theoretisch bin ich immer noch nicht fertig weil noch die Terrasse fehlt.

Ich glaube, die würden eher akzeptiert, wenn die mit einem konkreten Angebot kämen ALA 100€ pro Monat für max. 5 verschiedene Leute oder sowas in der Art. Das hätte ich eher gemacht als diese stundenweise Abzocke mit 1,80€. Sind vermutlich eh schon 2€ geworden. :rolleyes:

Meisterpaul 17.06.2011 14:24

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 2842732)
Haben wir bewusst nicht gemacht.
Flache Duschwanne ist wasserdichter ...

Andere Meinung:
Eine ebenerdige Dusche ist Klasse!
Hatten wir im ersten Haus auch. Dort haben wir eine Nische mit 2m² als Dusche ebenerdig ausgebaut.
Aber wofür spezielle Duschsysteme? Bei uns wurde der Fußboden inkl. Estrichbelag in dem Bereich einfach etwas (ca. 1 oder 2 cm) abgesenkt (da passen auch 20 bis 40 Liter rein, falls mal was verstopft ist) und beim Fliesen vorher mit einem speziellen Belag eingestrichen. Fertig!
Und na klar kann mal was verstopfen. Aber deshalb auf eine ebenerdige Dusche zu verzichten, halte ich für übertriebene Paranoia.

Westfale 17.06.2011 15:12

Ich hab bei mir eine superflache Wanne von Kaldewei eingelassen, damit ist die Dusche quasi ebenerdig aber etwas Volumen für verstopfte Leitungen bietet sie auch. Außerdem hab ich da ein größeres Vertrauen, dass sie wirklich dauerhaft dicht ist!

McLane 17.06.2011 21:23

Ich hab auch eine bodengleiche Dusche. Dafür gibt es extra Formteile, mit Ablauf in der Mitte oder an der Seite. Mit den entsprechenden Dichtbahnen und Lastogum wird das 100% dicht. Der Ablauf bei mir ist sehr leicht zu reinigen, was soll da verstopfen? Ausserdem läuft die Dusche nicht unbeaufsichtigt, das sieht man ja wenn es nicht richtig abläuft. Ich hab extra die Bodenfliesen kleiner geschnitten und eingepasst, das sieht einfach gut aus wenn man keine Wanne hat. Ein halber Tag nur an der Fliesensäge :)

Marcus

Westfale 17.06.2011 21:26

Zitat:

Dafür gibt es extra Formteile, mit Ablauf in der Mitte oder an der Seite. Mit den entsprechenden Dichtbahnen und Lastogum wird das 100% dicht.
Ich bin da halt altmodisch und vertraue dem neumodischen Krempel eben nicht zu 100% ;), bei mir ist die Dusche aber auch so gebaut das ich die Wanne nur sehr wenn ich drin stehe.

randy 06.09.2011 16:28

So - weils jetzt dann demnächst los geht -

Habt ihr eine Bauleistungsversicherung vor dem Start mit abgeschlossen?
:confused:

Zwilling 06.09.2011 18:27

Zitat:

Zitat von randy (Beitrag 2842693)
Wann melden sich die denn normal ? Und was wollen die ? Außer Kohle meine ich :rolleyes:

Da musst Du Dir überhaupt keine Sorgen machen. Die schicken einfach eine Rechnung. Haben sie jedenfalls bei mir so gemacht.
Das Formular, das irgendwann mal eingetrudelt war, habe ich weggeworfen - schließlich hatte ich die Hütte schlüsselfertig bestellt. Nach dem Einzug bekam ich dann eine Rechnung über ein paar tausend Mark - einfach mal so, nach dem Motto, irgenwas wird da irgendwer schon gearbeitet haben. Ich habe dann da angerufen und den Sachbearbeiter ordentlich zusammengefaltet, was ihm denn einfiele, mir einfach Rechnungen zu schicken. Das geht ja nun gar nicht. Ich habe ihm gesagt, wenn er Geld will, muss er klagen, freiwillig rücke ich nichts raus. Seitdem habe ich von dem Verein nix mehr gehört.

Gruss
Andreas

CUX M5 10.09.2011 03:14

Moin Moin

mal über eine hochwärmegedämmte Bodenplatte nachgedacht?
Kenne die Systeme seit über 15 Jahren u. kann das wirklich empfehlen.
z.B.: www.floortech.de oder www.futura-fundamente.de


Olli

Boergi 15.09.2011 09:31

Ich bin im Moment am überlegen ob ich mir jetzt schon ein Grundstück kaufen soll. Bauen will ich erst in 2-3 Jahren. Habe ich dadurch irgendwelche Vort- oder Nachteile oder ist es egal? Das Grundstück könnte ich bar kaufen.

Mir sind folgende Punkte eingefallen:

+ Grundstücke verlieren idR nicht an Wert, eher das Gegenteil
+ Sollte der Wert der Grundstücke steigen komme ich jetzt mit einer niedrigeren Grunderwerbsteuer davon
+ Mein Geld ist schonmal sicher angelegt
+ Sicherheiten bei der Bank

- mein Kapital ist erstmal gebunden
- entschließe ich mich doch für ein anderes Grundstück hab ich erstmal den Verkauf an den Ohren und zahle doppelt Grunderwerbsteuer.

Bringt mir das eigentlich wirklich etwas bei der Bank? Also ist es besser einen Kredit über bspw. 250.000€ aufzunehmen und ein Grundstück für 50.000€ zu haben oder ist das genause wie einen Kredit über 300.000€ aufzunehmen, 50.000€ EK einbringe und halt Grundstück und Haus in einem finanziere?

Hauke 15.09.2011 09:45

Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 2870300)
Bringt mir das eigentlich wirklich etwas bei der Bank? Also ist es besser einen Kredit über bspw. 250.000€ aufzunehmen und ein Grundstück für 50.000€ zu haben oder ist das genause wie einen Kredit über 300.000€ aufzunehmen, 50.000€ EK einbringe und halt Grundstück und Haus in einem finanziere?

Das dürfte egal sein weil die Bank im Falle einer Finanzierung ins Grundbuch kommt und somit die Gesamtsumme von Haus und Grund zählt

icePatrick 15.09.2011 18:24

Bei euch gibts ja wirklich Grundstücke für 50.000 Euro :eek: :heul:

Du musst eigentlich nur in Neubaugebieten aufpassen. Dort ist es oft so, dass bis zum Tag X dein Haus stehen muss, weil irgendwann alle Bautätigkeiten in diesem Gebiet abgeschlossen sein sollen. Wenn die also möchten, dass bis zum 31.12.2015 alles abgeschlossen sein soll kann es eng werden.

Ein Nachteil sehe ich darin, dass du mit dem Kauf für das Grundstück verantwortlich bist, sprich, auch im Winter immer Schnee schippen musst, und ich kann mir vorstellen, dass bei euch viel Schnee liegt :D

Vorteil ist, du kannst ganz in ruhe Suchen. Je nachdem in welchem Gebiet du suchst ist das Angebot schon sehr überschaubar. Wenn du dich jetzt schon umsiehst kann die Grundstückssuche ruhig auch mal 1 Jahr oder länger gehen in deiner Situation, du findest dann aber irgendwann ein Grundstück nach deinem Geschmack.

Wir wollen auch in spätestens 5 Jahren bauen, ich habe aber jetzt schon Suchagenten bei Immoscout laufen um ein Gefühl für den Markt zu bekommen. Sollte jetzt DAS passende dabei sein würden wir auch jetzt schon zuschlagen, weil unser Suchradius sich auf 1 - 2 Gemeinden beschränkt.

randy 25.09.2011 21:01

So langsam rührt sich wieder was :D

Nach geschätzt 2 Wochen Bauzeit wird meine Burg vermutlich in einer Woche schon fertig :D
naja zumindest der Rohbau mit Keller.

Dann schaumer mal weiter!

Boergi 26.09.2011 07:27

Mach mal Fotos :D
Du baust jetzt Massiv oder? Wie ist es da mit KWL Verlegung, problematischer als im Fertighaus?
War eigentlich auch immer auf Massiv, nur gefällt mir die Fertigbauweise in letzter Zeit immer besser.

edit: Du warst dich doch nicht nicht sicher bzg. Pellets oder Wärmepumpe, für was hast du dich denn nun entschieden? :)

randy 03.10.2011 11:38

Also ich baue jetzt massiv. Was meinst mit kwl verlegung?

Heizung wird es eine Split - Luftwärmepumpe. Damit könnte ich sogar im Sommer mal ein paar °C kühlen!

Ein Bild:
http://www.treffbilder.de/images/176...oben-siacH.jpg

Christian 03.10.2011 15:08

Schaut sauber aus. :top:

randy 03.10.2011 20:04

Danke :top:

randy 06.12.2011 20:59

So weiter gehts :D

Die Sanitär-/Elektro-/Heizungs- (bis auf die Fussbodenheizung) installationen sind
fertig. Und schnellstmöglich soll innen der Putz folgen.

Im Anschluß nach unserem Weihnachtsurlaub im Jan. der Estrich!

Was mich bereits interessieren würde - ich will das Dach von innen selbst dämmen. Mit einer gescheiten Zwischensparrendämmung. Wenn ich auf die Wärmeleitgruppe achte (also entweder 35 o. 40) gibt es da von den Herstellern noch große Unterschiede?! :confused:

Christian 07.12.2011 03:55

Mach kein Käse :D und nimm Wlg 032.

Feuerwehr520i 07.12.2011 07:45

Welche Stärke? 200mm?

randy 07.12.2011 16:54

Stärke wären so 17-18 cm.

Ist es so - je größer der WLG Wert, desto besser? Also wäre quasi ein 35 o. 40 dann nicht einem 32er vorzuziehen? :confused:

Christian 07.12.2011 17:02

Umgekehrt, je kleiner der Wert der WärmeLeitfähigkeitsGruppe destso besser die Dämmwirkung.

randy 07.12.2011 18:18

Größer - Kleiner - i werd no narrisch :D

Danke! :top:

Christian 09.12.2011 05:13

Wir sind hier bei einer Zwischensparrendämmung eines Haus das gerade gebaut wird, falls das noch keinem aufgefallen sein sollte.;)


Ich trenne die Debatte bezüglich Sinn und Unsinn nachträglicher Warmedämmmaßnahmen jetzt raus.
http://www.auto-treff.com/bmw/vb/sho...d.php?t=250662
Da kann man sich bei Bedarf besser separart dazu austauschen.

Feuerwehr520i 09.12.2011 07:54

Tipp... Mach die Dämmmatten erst eine gute Weile nach dem Estrich rein. Allszuviel Unterschied ist eh nicht vorhanden zwischen Baumarkt und Fachmarkt. Einfach mal die WLG hernehmen und fertig. Ich hab Ursa vom Max Bahr genommen. Fürs ganze Dach inkl. Folien, Seitendichtung, Klebebänder etc. um die 800€.

Patt328i 09.07.2012 06:55

Bei uns steht das Thema Hausbau so langsam auch an. Wir haben bisher drei Bauträger besucht. Wo wir noch sehr unschlüssig sind, ist das Thema Heizung. Nur diese drei Bauträger vertraten schon drei Verschiedene Meinungen:
- Gasheizung inkl. 2 Solarplatten (gesetzliche Vorgabe)
- Umluftwärmepumpe (neuste Anlagen sollen laut Aussage des Bauträgers auch keine Probleme mehr bei kalten Temperaturen haben, d.h. kein hohes Zuheizen über Strom erforderlich)
- Erdwärmepumpe (teuerstes System)

Dezentrale Raumbelüftung: Sinnvoll? Ein Bauträger sprach von sehr hohen Folgekosten durch Stromverbrauch und Filterwechsel.

Verblendung/Klinker:
Anfangs waren wir der Überzeugung, dass wir unbedingt Klinker haben möchten. Ich finde die verklinkerte Optik schöner. Der Aufpreis liegt bei 8-15'€ je nach Bauträger. Ein Bauträger meinte nur, man solle sich überlegen wie oft man das Haus dafür streichen lassen kann.

Über ein paar Hilfestellungen wäre ich dankbar.

Boergi 09.07.2012 07:55

Guten Morgen,

ich würde dir raten dir einen unabhängigen Energieberater zu suchen, achte aber darauf dass dieser nicht nur einen Energieausweis erstellt sondern dir auch die Heizlastberechnung machen kann.

Viele Bauträger empfehlen dir halt unsinnige Kombinationen um die gesetzlichen Vorgaben zu erreichen.
Eine Solaranlage wird gerne genommen damit eben erneuerbare Energien verwendet werden (ohne müssen die gesetzl. Vorgaben zur Gebäudedämmung um 15% unterschritten werden). Bringt dir halt nicht viel wenn im Winter die Anlage nichts bringt, die Öl-/Gasheizung auf Höchsttour läuft und du eine relativ schlechte Gebäudedämmung hast.

Bei den Luft/Wasser Wärmepumpen kommt es vor allem auf den Standort drauf an, in der Regel haben sie aber eine schlechtere JAZ als andere Wärmepumpen, man sollte auch auf die Nachbarn achten, wenn man eng baut kann das zu Problemen führen (Lärm).

Bei den Erdwärmepumpen gibt es große Preisunterschiede bei den verwendeten Erdkollektoren. Die Tiefenbohrung ist um einiges teurer wie ein Flächen- oder Grabenkollektor (Bei letzteren wären auch Eigenleistungen möglich).

Gruß,

Sebastian

orange39 09.07.2012 09:56

Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 2952029)
Eine Solaranlage wird gerne genommen damit eben erneuerbare Energien verwendet werden (ohne müssen die gesetzl. Vorgaben zur Gebäudedämmung um 15% unterschritten werden). Bringt dir halt nicht viel wenn im Winter die Anlage nichts bringt, die Öl-/Gasheizung auf Höchsttour läuft und du eine relativ schlechte Gebäudedämmung hast.

hier muss man überlegen was kosten die anderen dinge aufpreis, muss ich diesen aufpreis ggfs mitfinanzieren - d.h. wieviele jahre kann ich gas verballern bis ich diesen aufpreis amortisiert hab?

so war es uns gegangen, hätten für ein sog. kfw energie paket 15.ooo euro extra bezahlt, irgendwann hat selbst der VK gesagt, rechnet sich nich wirklich...

auch so ein beispiel: zisterne für die gartenbewässerung, sollte 5.ooo euro kosten
da kann ich viele jahre im sommer den schlauch an den wasserhahn hängen...

ist halt teilweise kopfsache und höre bissl auf dein bauchgefühl

mittlerweile sind wir heilfroh klassisch stein auf stein gebaut zu haben ohne styropor quatsch !
es gibt ja mittlerweile häuser die sind luftdicht aus diesen kunststoffen - nee danke, dann ich mich auch gleich in frischhaltefolie einwickeln (von diesen luftdichten häusern kommt ja auch diese innenbelüftung etc.)

Patt328i 02.08.2012 20:29

Wir sind mit der Zeit ein paar, wenn auch kleine Schritte weiter.
Wir haben uns gegen eine Verklinkerung entschieden aufgrund der hohen Kosten.

Was die Heizung betrifft, soll es eine Luft-Wasser-Wärmepumpe werden. Unsere zwei direkten Nachbarn sind mehr als zufrieden mit ihren Systemen.

Was ein noch offener Punkt ist, ist das Thema Be- und Entlüftung. Dazu haben wir mehr als viele verschiedene Meinungen gehört.
Erst dachten wir an ein System mit Wärmerückgewinnung. Aufgrund der fast unmöglichen Amortisation der Anlage, fiel sie gedanklich wieder weg. Bei einem Telefonat mit einem Bekannten, der zufällig mit dem gleichen Bauträger gebaut hat, wurde uns eine Belüftungsanlage ohne WRG empfohlen. Er hat diese in seinem Haus verbaut und ist sehr zufrieden damit. Die Vorteile sind, dass die Anlage deutlich preiswerter sei, kleiner und auch deutlich wartungsärmer.

Gibt es Erfahrungen dazu?

Danke schon mal.

kalle 02.08.2012 20:44

Statt KWL ohne WRG kannst du auch gleich die Fenster gekippt lassen.
Ich will meine KWL mit WRG nicht mehr missen. Selbst eingebaut, Material lag so um 3 TEUR für einen 120qm Bungalow. War eine meiner besten Investitionen bei der Sanierung! Immer angenehme frische Luft, keine Probleme mit Lüften, Kondensation, Schimmel - wie das bei einem dichten Haus ansonsten nun mal so ist.
Aber ohne WRG ist ineffizient und warum das sooo viel billiger sein sollte erschließt sich mir auch nicht. Oder reden wir von einem dezentralen System, sprich ein paar Ventilatoren in den Außenwänden ? Das ist ja wohl totaler Quatsch...

Patt328i 05.10.2012 16:02

Bei uns stand neulich die Bemusterung über den Bauträger an. Wir haben uns entschieden, die Innentüren nicht über den Bauträger zu nehmen, da sie unverhältnismäßig teuer waren.
Das gleiche beschäftigt mich auch bei den Armaturen. Hat jemand schon Erfahrungen gemacht, mit der Bestellung von Badarmaturen über das Internet. Und gibt es qualitative Unterschiede zwischen der Ware aus dem Baumarkt (z.B. Grohe) und der Ware aus den Internetshops?

Westfale 05.10.2012 16:27

Zumindest einige Hersteller legen eigene Serien für die Baumärkte auf, besser sind die dann aber eher nicht..,

Als Shop empfehlen kann ich Reuters Bad-Shop, da kann man auch per Internet bestellen und dann selbst abholen.

Manche Handwerker weigern sich aber, solche Ware zu verbauen.

driver 7 05.10.2012 16:51

Zitat:

Zitat von Patt328i (Beitrag 2972895)
Bei uns stand neulich die Bemusterung über den Bauträger an. Wir haben uns entschieden, die Innentüren nicht über den Bauträger zu nehmen, da sie unverhältnismäßig teuer waren.
Das gleiche beschäftigt mich auch bei den Armaturen. Hat jemand schon Erfahrungen gemacht, mit der Bestellung von Badarmaturen über das Internet. Und gibt es qualitative Unterschiede zwischen der Ware aus dem Baumarkt (z.B. Grohe) und der Ware aus den Internetshops?

Denk einfach daran, wenn es von einem kalten in einen warmen Bereich geht. Türen mit eingelegten ALU-Platten zu nehmen, sonst verziehen sie sich.

Habe ein Kellerraum ausgebaut und beheizt. Musste jetzt die Tür wechseln, weil es die normale Zimmertür verzogen hat

Georg 05.10.2012 17:04

Ich werfe dann aber mal in den Raum, dass so eine Sache dann gerne zu Streitigkeiten führt, wenn es mal um Probleme geht.

Wer baut das Zeug ein und wann?
Der Bauträger hat oft Verträge mit bestimmten Zulieferen über die er entsprechende Preise kriegt, aber eben nur bei Abnahme bestimmter Mengen - daher wird das dem auch nicht wirklich schmecken.
Oft haben die Bauträger auch Rahmenverträge mit bestimmten Firmen nach dem Motto "pro Wohnung berechnest Du 100m² Fliesen. Im einen Haus sinds 90 - im nächsten 110 - das gleicht sich aus".
Daher wird es dem Bauträger nicht schmecken, auch wenn er zugestimmt hat.

Georg

Hamburger Jung 06.10.2012 10:13

@Georg, das ist nur halbrichtig. Wenn du nach Vertragsabschluß einzelne Gewerke NICHT vom BT ausführen lassen willst, freut der sich nen Ast. Denn der Gewinn aus diesen Bereichen steht im dennoch zu und den wird er auch erhalten.
Will man Gewerke selber machen, sollte man es vor der Vertragsunterschrift machen. Danach ist man "gefangen".

PS: Mit einem Bauträger "baut" ihr nicht. Ihr kauft ein Haus von dem. Das ist ein großer Unterschied!

Cephalopod 09.01.2013 07:07

Hersteller Zimmertüre gesucht
 
Wollte keinen neuen Thread aufmachen und da hier die Bauspezis "abhängen" ....

Such einen Hersteller von Zimmertüren, um eine baugleiche Nachzubestellen.
An Hinweisen habe ich nur ein Logo mit den Buchstaben "mb" auf den Schraubenlöcherabdeckungen.

Irgendeiner einen Tipp?

zinn2003 09.01.2013 08:22

Mal unten drauf geschaut? Vielleicht steckt dort noch eine Typenbezeichnung. ;)

heizölbrenner 09.01.2013 10:46

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 2993336)
Wollte keinen neuen Thread aufmachen und da hier die Bauspezis "abhängen" ....

Such einen Hersteller von Zimmertüren, um eine baugleiche Nachzubestellen.
An Hinweisen habe ich nur ein Logo mit den Buchstaben "mb" auf den Schraubenlöcherabdeckungen.

Irgendeiner einen Tipp?

Ich hab jetzt mal nach "Türen mb" gegoogelt. Ergebnis: "moderne Bauelemente - Fenster und Türen" (erster Treffer). Kannst Du ja auch mal probieren... :D ;)

Cephalopod 09.01.2013 11:27

Zitat:

Zitat von heizölbrenner (Beitrag 2993382)
Ich hab jetzt mal nach "Türen mb" gegoogelt. Ergebnis: "moderne Bauelemente - Fenster und Türen" (erster Treffer). Kannst Du ja auch mal probieren... :D ;)

Das war mein erster Versuch, Schlaumichel ... ;)

Leider sieht 1. das Logo anders aus und 2. wurde die Tür 1989 vom damaligen Bauträger (keine Ahnung, wer das war) sicher nicht aus der SBZ bezogen :D

powders 09.01.2013 11:43

@ randy: Schaut gut aus! :top:

Mich würden mal von den Bauherren die Rechnungen bzw. Kostenvoranschläge der Elektriker interessieren. Wir haben ja renoviert - aber quasi eine Neuinstallation der Elektrik gebraucht / gemacht. Sat, Netzwerk in jedem Zimmer + Sprechanlage.
Gesamtwohnfläche ohne Keller: ca. 140m².

Mein Elektriker hat rd. 19.000€ verlangt. (Brutto) :eek:

Wie schauts da bei Euch aus?

Grüße
Markus

Westfale 09.01.2013 13:15

Zitat:

Wie schauts da bei Euch aus?
Auch bei uns Renovierung auf Neubauniveau, inkl. KNX, Fläche deutlich mehr als die doppelte Fläche, Preis aber überproportional. Aktuell Mietwohnung mit gut 100 qm, komplette Erneuerung der Elektrik aber konventionell, Angebot war 12TEUR, ist aber noch nicht abgeschlossen.

Mehr Details gerne per PN.

zinn2003 09.01.2013 13:30

Zitat:

Zitat von powders (Beitrag 2993391)
Mein Elektriker hat rd. 19.000€ verlangt. (Brutto) :eek:

Ja da hättest du mal in Sachsen anfragen sollen. ;) :D
Wäre vielleicht die Hälfte geworden.
Datendose 12,47 netto
Schukodose 5,78 netto
Schalter 9,00-10,00 netto
Verteilung 4-reihig 27,50 netto

heizölbrenner 09.01.2013 13:54

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 2993389)
Das war mein erster Versuch, Schlaumichel ... ;)

Leider sieht 1. das Logo anders aus und 2. wurde die Tür 1989 vom damaligen Bauträger (keine Ahnung, wer das war) sicher nicht aus der SBZ bezogen :D

1:0 für Dich!

Kann ja keiner wissen, dass die Türen von vor der Wende sind und Du in den benutzten Bundesländern zuhause bist. ;)

Ggf. Foto vom Logo einstellen. Ich hab vor 2-3 Jahren Türbeschläge gesucht. Mit Bild vom Logo hatte ich innerhalb weniger Minuten die richtige Antwort.

Zwilling 09.01.2013 15:07

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 2993389)
sicher nicht aus der SBZ bezogen :D

Wer weiß? Vielleicht hatte da auch IKEA die Finger drin.:D

Gruss
Andreas

Boergi 09.01.2013 16:06

Zitat:

Zitat von powders (Beitrag 2993391)
@ randy: Schaut gut aus! :top:

Mich würden mal von den Bauherren die Rechnungen bzw. Kostenvoranschläge der Elektriker interessieren. Wir haben ja renoviert - aber quasi eine Neuinstallation der Elektrik gebraucht / gemacht. Sat, Netzwerk in jedem Zimmer + Sprechanlage.
Gesamtwohnfläche ohne Keller: ca. 140m².

Mein Elektriker hat rd. 19.000€ verlangt. (Brutto) :eek:

Wie schauts da bei Euch aus?

Grüße
Markus

Kommt mir relativ viel vor für eine "konventionelle" Verkabelung, ich würde mir auf jeden Fall Vergleichsangebote einholen. Kann natürlich sein dass in deinem Angebot ein 19 Zoll Schrank, Cat 7 Verkabelung, eine Video Sprechanlage etc. dabei ist, aber davon gehe ich mal nicht aus.


Heute war Schurfprobe zum Testen der Versickerungsfähigkeit angesagt, leider läuft da bei mir nicht viel ab, 2-2,5 m nur bindiges Material was gar nichts durchlässt, dann eine kleine Schicht verwittertes Gestein und danach gleich Schichtenwasser. Das Wasser vom Nachbarn über mir werde ich wohl auch gleich abbekommen :)

Westfale 09.01.2013 16:59

Zitat:

Datendose 12,47 netto
Ich hatte auch Preise pauschal für die einzelnen Komponenten ausgemacht, finde ich immer noch ein für beide Seiten faires und transparentes Modell. Da lag die Datendose, inkl. Leitung (Schlitzen und Verlegen), Auflegen aufs Patchfeld und Vermessen bei ca. 140 EUR.

Zu den Preisen oben sollte ich noch sagen, dass ich im Privathaus sehr großzügig geplant habe, in der aktuell zu renovierten vermieteten Wohnung bin ich etwas kostenbewusster, aber auch da gibt es Netzwerk und Fernsehen in jedem Raum.

Christian 09.01.2013 17:39

Zitat:

Zitat von Westfale (Beitrag 2993471)
.... aber auch da gibt es Netzwerk und Fernsehen in jedem Raum.

So handhabe ich das in der Regel auch.:top:

SirBecks 09.01.2013 18:20

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 2993336)
Wollte keinen neuen Thread aufmachen und da hier die Bauspezis "abhängen" ....

Such einen Hersteller von Zimmertüren, um eine baugleiche Nachzubestellen.
An Hinweisen habe ich nur ein Logo mit den Buchstaben "mb" auf den Schraubenlöcherabdeckungen.

Irgendeiner einen Tipp?

MB ist oder war Moderne Bauelemente. Teilweise auch über den Hagebaumarkt zu beziehen.


www.moderne-bauelemente.de/
Moderne Bauelemente Detlef Knechtel GmbH & Co.

Adresse: Harpstedter Straße 85, 28816 Stuhr
Telefon:04206 444 ext. 0



Das Unternehmen produziert Fenster und Haustüren aus Holz, Kunststoff und Aluminium und informiert über sich und sein Produktprogramm...

Ist ca. 20 km von mir

Aber ich glaube die haben umfirmiert

Jander 09.01.2013 18:57

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 2993336)
Wollte keinen neuen Thread aufmachen und da hier die Bauspezis "abhängen" ....

Such einen Hersteller von Zimmertüren, um eine baugleiche Nachzubestellen.
An Hinweisen habe ich nur ein Logo mit den Buchstaben "mb" auf den Schraubenlöcherabdeckungen.

Irgendeiner einen Tipp?

http://web2.cylex.de/reviews/viewcom...panyId=4141823 :confused:

Gruß,

Jander

zinn2003 09.01.2013 21:35

Zitat:

Zitat von Westfale (Beitrag 2993471)
Ich hatte auch Preise pauschal für die einzelnen Komponenten ausgemacht, finde ich immer noch ein für beide Seiten faires und transparentes Modell. Da lag die Datendose, inkl. Leitung (Schlitzen und Verlegen), Auflegen aufs Patchfeld und Vermessen bei ca. 140 EUR.

Oh dann ist ja hier ein zehntel. :D Nur Schlitzen war nicht dabei weil Trockenbau bzw. nicht verputzt.

Individual 09.01.2013 22:00

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 2993389)
Das war mein erster Versuch, Schlaumichel ... ;)

Leider sieht 1. das Logo anders aus und 2. wurde die Tür 1989 vom damaligen Bauträger (keine Ahnung, wer das war) sicher nicht aus der SBZ bezogen :D

bei uns hier in der Nähe gibt es ein Hersteller der nannte sich damals Moseltüren Borne,
könnte also mit mb passen, heute heissen die glaube nur noch Mosel Türen

Westfale 09.01.2013 22:14

Zitat:

Oh dann ist ja hier ein zehntel
Wie das bitte, dafür kann doch keiner kostendeckend arbeiten :confused:

Die Datendose dürfte schon 5-10 EUR pro Port kosten, das Kabel noch mal 0,5 - 1 EUR pro Meter (die kürzeste Strecke waren bei mir gut 10, die längste knapp 80m). Das Patchpanel dann auch noch mal 5 EUR pro Port. Kleinmaterial sparen wir uns.

Schlitzen lassen wir raus, hattest Du ja nicht, aber verlegt sind 20m Kabel auch nicht in 2 min. Dazu das Auflegen auf beiden Seiten, auch wieder ein paar Minuten. Messen und ev. Korrektur ebenfalls. Das Messgerät will auch bezahlt sein.

zinn2003 10.01.2013 05:59

Rahmen kostet 1,81, Abdeckung 1,99 und Dose 5,15.
Zumindest für mich im EK Cat6 Kabel zahl ich 31cent.
Aber ich geb ehrlich zu, die Qualität war auch nicht wirklich der Brüller. ;)

Cephalopod 10.01.2013 06:29

Zitat:

Zitat von heizölbrenner (Beitrag 2993428)
Ggf. Foto vom Logo einstellen. Ich hab vor 2-3 Jahren Türbeschläge gesucht. Mit Bild vom Logo hatte ich innerhalb weniger Minuten die richtige Antwort.

Guten Morgen.

Hier das Logo:

http://www.treffbilder.de/images/577...b_tuerwscH.jpg

Auf der Unterseite habe ich auch keinen Firmennamen gefunden, allerdings immerhin die Größenangabe und eine Serien/Bestellnummer "010998".
Die Tür wurde wie gesagt 1989 oder 1990 von einem Bauträger montiert, ist daher eher untere bis mittlere Preisklasse.
Die bisherigen Hinweise werden weiterverfolgt, danke schonmal.

Cephalopod 10.01.2013 07:29

Zitat:

Zitat von SirBecks (Beitrag 2993495)
MB ist oder war Moderne Bauelemente. Teilweise auch über den Hagebaumarkt zu beziehen.
www.moderne-bauelemente.de/

Das Unternehmen produziert Fenster und Haustüren aus Holz, Kunststoff und Aluminium und informiert über sich und sein Produktprogramm...

Ist ca. 20 km von mir

Aber ich glaube die haben umfirmiert

Verdammt .... :mad: :mad: :mad:

Zitat:

Sehr geehrter Herr Cephalopod,

gemäß dem Logo können die Türen durchaus von uns sein, allerdings
führen wir seit 2005 keine Innentüren und Zargen mehr im Sortiment.
Daher können wir Ihnen leider nicht behilflich sein.


Mit freundlichen Grüßen
i. A. W. W.
Kundenbetreuung Fachhandel
Büro: Harpstedter Str. 85, 28816 Stuhr

zinn2003 10.01.2013 07:55

Ist es irgendwas spezielles?
Schau doch mal bei Jeld Wen rein
http://www.jeld-wen.de/gewusst-wie/download-center/
Die Türen sind genormt, gegen nachdunkeln hilft auch das echte Original nach 20 Jahren nicht und meist sind haben die in der Zeit auch blos 20x das Design geändert oder den Zulieferer getauscht. :D
Auf den letzten Seiten des Türen-Kataloges findest du die Übersicht was Maße und Designs betrifft.

shneapfla 10.01.2013 08:01

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 2993577)
gegen nachdunkeln hilft auch das echte Original nach 20 Jahren nicht

Hätte ich auch gesagt - selbst wenn Du die allergleiche Tür mit dem allergleichen (ursprünglichen) Farbton kriegst, wird dieser von der vorhandenen Tür abweichen.

Ich würde einfach gucken (u. U. Baumarkt, wenn die Tür eh' im unteren Preissegment beheimatet war/ist) und eine mit entsprechender (ähnlicher) Farbe kaufen (hat die Tür denn so eine seltene Farbgebung? Buche/Eiche/Fichte hat ja mehr oder weniger jeder Hersteller im Programm...

Cephalopod 10.01.2013 08:22

Zitat:

Zitat von shneapfla (Beitrag 2993579)
Hätte ich auch gesagt - selbst wenn Du die allergleiche Tür mit dem allergleichen (ursprünglichen) Farbton kriegst, wird dieser von der vorhandenen Tür abweichen.

Ich würde einfach gucken (u. U. Baumarkt, wenn die Tür eh' im unteren Preissegment beheimatet war/ist) und eine mit entsprechender (ähnlicher) Farbe kaufen (hat die Tür denn so eine seltene Farbgebung? Buche/Eiche/Fichte hat ja mehr oder weniger jeder Hersteller im Programm...

Ist keine so besondere Tür.
Wir möchten in einem Raum eine Trennwand einziehen und da sollte natürlich möglichst die gleiche Tür rein, die sonst im Haus verbaut sind.
Ich hatte halt nur keine Lust mit der Mustertür unter dem Arm in den Baumarkt zu spazieren ...
Darauf wird es aber nun hinauslaufen.
Danke für die hilfreichen Tipps. :top:

Westfale 10.01.2013 09:06

Zitat:

Rahmen kostet 1,81, Abdeckung 1,99 und Dose 5,15.
Zumindest für mich im EK Cat6 Kabel zahl ich 31cent.
Da bist Du ja schon bei den von Dir genannten 14 EUR Materialkosten (bei 15m Kabel). Eingesetzt, abgeschlossen und vermessen ist davon aber noch nichts... Und die Rahmen möchte ich mir auch nicht anschauen müssen ;)

Da ich ja ungefähr im Blick hatte, wie lange die bei mir gebraucht haben halte ich den Preis durchaus für OK. Sicher nicht bis zum letzten ausgequetscht, aber dafür stimmte die Qualität!

zinn2003 10.01.2013 09:32

Ist glaub ich Berker S.1. in weiß. Schaut nicht so schlimm aus. ;)
Ich frag aber noch mal wegen die Kabel, nicht das mein Kollege die doch gestellt hat.
Für einen Zählerschrank mit 3 Plätzen / SLS hab mit Anschluss auch nur 467,88 netto gezahlt.

powders 10.01.2013 10:17

Wenn wir schon bei Elektro sind:

Wir haben die Busch-Jäger "futura" Serie, in alpinweiß.

Ich bin ehrlichgesagt enttäusch von Haptik und Aussehen der Schalter. Manche schalten sich "satt", manche fühlen sich windig an und die Spaltmaße sind nicht optimal.
Da glaubt man, einen guten Hersteller gewählt zu haben, un dann das...

Bin gespannt was der Elektriker dazu sagt.

zinn2003 10.01.2013 10:23

Wer hat die Dosen gesetzt? Der Elektriker selbst?

powders 10.01.2013 10:52

Joa, der Elektriker selbst. Liegt aber IMHO nicht am setzen, sondern am Plastisch von den Zierblenden..

zinn2003 10.01.2013 11:50

Zitat:

Zitat von powders (Beitrag 2993636)
Joa, der Elektriker selbst. Liegt aber IMHO nicht am setzen, sondern am Plastisch von den Zierblenden..

Ich glaub da verschätzt du dich bissel. :D
Richtig gerade wird es nur wenn die Dosen perfekt sitzen. Egal welche Serie. ;)

powders 10.01.2013 12:05

Hm. Ich meinte eigentlich die Spaltmaße Kippblende zum Zierrahmen. Die Dosen hängen 1a, sogar Wasserwaagengeprüft ;)

Wenn man manche Zierblenden schaltet, gibt es welche, die sich unterschiedlich zu anderen schalten. Vielleicht bin ich auch nur paranoid. :)

zinn2003 10.01.2013 12:25

Mir ist schon klar was du meinst. :D
Wenn die Montagedosen unterschiedlich tief in der Wand sitzen, kann sich beispielsweise ein unterschiedliches Schaltgefühl ergeben. Die Blenden haben um den Taster haben Spiel eben wegen den Toleranzen beim Einbau der Montagedosen.

powders 10.01.2013 12:34

Hm. Okay, jetzt ist auch mir klar, was Du meinst :D

Nun, das Problem ist wohl, daß teilweise die Dosen vom altbestand verwendet wurden. Aber nur ein paar wenige. Ich werde heute Abend mal schauen, welche sich unterschiedlich anfühlen.

Nun, das ist eben der Wermutstropfen, wenn man in einer alten Bude sitzt. Alt bleibt alt. :rolleyes:

Wobei, bei dem was wir gemacht haben, man nicht das Gefühl hat, in einem Haus von '72 zu stehen. Neu bauen ohne Grund ist bei uns schon fast unbezahlbar. Unter 500 - 600k kommst du da nicht raus.

Feuerwehr520i 25.11.2013 18:51

Also bei mir geht die Seite schon mal garnicht auf ;) und mir ist eh alles mit ....24 in der URL eh reichtlich suspekt.

Ich hab meinen sämtlichen Krams bei http://www.firstmall-security.de/ gekauft und auch schon problemlos nachbestellt.

Fenstergriffe habe ich diese genommen im EG rundum: http://firstmall.de/abus-fg300-fenst...iss-37380.html

Türbeschlag an der Haustür geht nicht wegen Integration, aber ich habe die Rosette getauscht gegen sowas: http://firstmall.de/abus-rhzs415-sch...lu-305054.html


Bei uns haben auch heute zwei (mutmassliche) Rumänen geklingelt, sie suchen Arbeit (in einer Wohnsiedlung???). Bis ich reagiert hatte, waren die aber schon weg. Da bei uns in der Gegend in letzter Zeit einige Einbrüche waren, hätte ich die Polizei gerufen, die sollen mal kucken ob die die noch finden zwecks Personalien aufnehmen. Ich halte sowas für Ausschnüffeln von Objekten. Klingeln ob wer da ist, wenn ja, dann Ausrede. Wenn nicht, den Compadres Bescheid geben und die räumen dann in 10 Minuten die Hütte leer. Zack bumm, so schnell geht das. Der beste Schutz ist immer noch Wachsamkeit und Licht bei Annäherung. ;)

irvine99 25.11.2013 19:19

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3062015)
...Wenn nicht, den Compadres Bescheid geben und die räumen dann in 10 Minuten die Hütte leer...

Das macht auch die StA Augsburg. Frag mal den Gurlitt... :D

Feuerwehr520i 25.11.2013 19:25

Zitat:

Zitat von irvine99 (Beitrag 3062029)
Das macht auch die StA Augsburg. Frag mal den Gurlitt... :D

Angeblich hat´s länger gedauert. Nicht mein Ding. Zum Glück. :D

Christian 25.11.2013 19:50

Lediglich der Austausch von Beschlägen und Zylindern reicht nicht wirklich. Wenn die Türen nicht die richtige Wiederstandsklasse aufweisen ist das nichts Halbes und nichts Ganzes.

Zwilling 26.11.2013 08:43

Zitat:

Zitat von x6Driver (Beitrag 3062003)
Ich habe auch mal eine Frage. Die Polizei berichtet in letzter Zeit über viele Einbrüche bei uns in der Gegend. Daher wollen wir unsere Türbeschläge an der Keller und Eingangstüre sicherer machen beziehungsweise neue kaufen. Hat da jemand eine Empfehlung?

Als erstes solltest Du Dich von der Polizei beraten lassen. Die kommen auch zu Dir nach Hause. Anschließend weißt Du, worauf es ankommt und auf welche Details Du beim Aussuchen von Schlössern und Beschlägen achten musst. Entsprechende Beratungsstellen der Polizei findest Du hier.

Gruss
Andreas

Mixaelzzz 28.11.2013 19:59

Eine Antwort steht direkt über Deinem Posting.

Ansonsten galube ich kaum, dass hier jemand noch ne Empfehlung ausspricht.
Das Risiko, falls dann doch eingebrochen wird, wäre mir jedenfalls zu hoch.

Boergi 29.11.2013 08:01

Für die Kellertür würde ich mal über einen Panzerriegel nachdenken (außer du musst da öfters mal von außen rein).

Aksel 29.11.2013 08:26

Die Dinger hier

http://www.fand.ch/xml_1/internet/de...d3/d23/f26.cfm

habe ich montieren lassen.

Bei der Kellertüre wurde es aufgesetzt, bei der Haustüre wurde es integriert, d.h. die Tür wurde der Länge nach aufgebohrt und die Metallstäbe eingesetzt.

Der Link zeigt zwar in die Schweiz. Die Dinger gibt es aber bestimmt auch in D.

Diese Firma bei uns am Ort macht übrigens auch kostenlose Sicherheitschecks.

Powerboat3000 30.03.2014 12:26

Ich lese immer wieder über elektrische Luftwärmepumpen als Ersatz für Gas- oder Ölheizungen. So z. B. hier bei einer Wohnung, die ich gestern besichtigt habe:

http://www.immobilienscout24.de/expo...Type=SHORTLIST

Was ist davon zu halten? Die Feedbacks im Internet, wenn man nach dem Hersteller sucht, fallen eher negativ bis gemischt aus.

Wenn ich an die Energiewende denke und die hohen KWH-Zahlen hinsichtlich des Verbrauchs sehe, frage ich mich, ob das nun ein goldener Weg ist oder ob man lieber die Finger davon lassen sollte, jetzt mal unabhängig davon, ob man etwas mietet oder kauft....

Martin 30.03.2014 12:30

Die Dinger haben ihren besten Wirkungsgrad, wenn man sie nicht braucht. Für Idealisten mit 10-20KW Photovoltaik auf dem Dach und nem großen Speicher im Keller, sicher interessant, wenn man dann noch großflächige Fußbodenheizungen hat...

Powerboat3000 30.03.2014 12:35

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3086768)
Die Dinger haben ihren besten Wirkungsgrad, wenn man sie nicht braucht. Für Idealisten mit 10-20KW Photovoltaik auf dem Dach und nem großen Speicher im Keller, sicher interessant, wenn man dann noch großflächige Fußbodenheizungen hat...

Photovoltaik auf dem Dach, ok...... das wird er wohl nicht haben, sonst würde es sicher keine 150 Euro im Monat extra Kosten für die Heizung.

shneapfla 30.03.2014 13:13

Eine Luft-Wärmepumpe ist dann am besten, wenn die Heizlast nicht groß ist und der Einbau einer teuren Gas-/Öl-/Erdwärmepumpen-Heizung keinen Sinn macht.
Der geringere Wirkungsgrad wird dann durch die geringeren Gestehungskosten kompensiert...

Powerboat3000 30.03.2014 15:45

Zitat:

Zitat von shneapfla (Beitrag 3086779)
Eine Luft-Wärmepumpe ist dann am besten, wenn die Heizlast nicht groß ist und der Einbau einer teuren Gas-/Öl-/Erdwärmepumpen-Heizung keinen Sinn macht.
Der geringere Wirkungsgrad wird dann durch die geringeren Gestehungskosten kompensiert...

Also auf Deutsch gesagt ist das für den Mieter bei gleicher Kaltmiete ganz klar nachteilig.

shneapfla 30.03.2014 15:47

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3086806)
Also auf Deutsch gesagt ist das für den Mieter bei gleicher Kaltmiete ganz klar nachteilig.

Yup - kommt halt auf den generellen Energie-/Heizungsbedarf an, wie nachteilig...

Powerboat3000 31.03.2014 19:11

Schaut euch mal bei meinem Link das Bad an. Der Vermieter meint, laut seinem Architekten sei es wohl neueste Bauart, dass keine Duschkabine im Bad mehr verwendet wird.

Habe sowas noch nie gehört. Würdet ihr so duschen wie auf dem Foto abgebildet? Spritzt doch alles nass.... :rolleyes:

Martin 31.03.2014 19:16

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3087087)

Habe sowas noch nie gehört. Würdet ihr so duschen wie auf dem Foto abgebildet? Spritzt doch alles nass.... :rolleyes:

Sehe ich so ganz freistehend auch das erste mal.

Der schmale Balkon würde mich auch nerven....sowas nenne ich nicht Terassenwohnung. Und ich meine jetzt nicht den unbenutzbaren ganz schmalen Streifen - für was der gut sein soll bleibt mir rätselhaft :confused:

Powerboat3000 31.03.2014 19:26

Kaufen würde ich die Wohnung auch nicht. Als Mietwohnung in Summe eigentlich ok, wenn uns auch das mit dem Balkon etwas stört. Auf der anderen Seite können wir auch bei unserer aktuellen Wohnung an einer Hand abzählen, wie oft wir in den drei Jahren draußen gesessen haben. Von daher ist das kein Thema. Lieber machen wir diesen Kompromiss als einen von vielen anderen.... und eine Wohnung ist (fast) immer mit dem ein oder anderen Kompromiss verbunden.

Ansonsten passt Preis-/Leistung ganz gut. Wir suchen schon ein halbes Jahr und haben bestimmt 60 Wohnungen besichtigt. Da kann man schon ganz gut abwägen.

Wenn der Vermieter die Duschkabine gespart hat und das zu Lasten des Mieters machen wollte, hätte ich es ja noch verstanden aber er ist total überzeugt von der offenen Lösung. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass das Ganze so "rund" bzw. "fertig" ist.....

Martin 31.03.2014 19:32

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3087092)

Wenn der Vermieter die Duschkabine gespart hat und das zu Lasten des Mieters machen wollte, hätte ich es ja noch verstanden aber er ist total überzeugt von der offenen Lösung. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass das Ganze so "rund" bzw. "fertig" ist.....

Frag halt, ob Du mal Probeduschen darfst... :D dann siehst ja gleich, ob Du Schwimmbadequipment brauchst um das Ding wieder trocken und sauber zu bekommen.

Das Klo ist auch an der falschen Wand - fällt so nebenbei auf.

Feuerwehr520i 31.03.2014 19:34

In der Hessenmühle in den Appartments ist das prinzipiell auch so, wobei da nur nach vorne offen ist. Aber da kommt auch jeden Tag eine Reinigungskraft ;)

Ausgehend von den Betonplatten und der Leiter ist die "Terrasse" 1,6 bis max 2m tief. Eher 1,6... :rolleyes:

Powerboat3000 31.03.2014 19:37

Wieso ist die Toilette an der falschen Wand?

@Feuerwehr520i:
1,60m würde es wohl ziemlich treffen. Ist nicht ideal aber wie gesagt ein annehmbarer Kompromiss auf dem Kölner Wohnungsmarkt.

Martin 31.03.2014 19:39

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3087094)
In der Hessenmühle in den Appartments ist das prinzipiell auch so, wobei da nur nach vorne offen ist. Aber da kommt auch jeden Tag eine Reinigungskraft ;)

Exakt, und dort siehts trotzdem aus wie nach ner Sintflut. Übertrieben gesagt. Aber das Wasser (auch wenns nur Sprühnebel und einzelne Tropfen sind) geht schon ziemlich weit vor, und wenn ich mir das rundum vorstelle :rolleyes: Was meinst, wie das nach 6 Monaten aussieht wenn man da nicht jedesmal akribisch nachwischt.

Zitat:

Wieso ist die Toilette an der falschen Wand?
Ich kenne das so, dass die gradeaus ist. So musst Dich ja reinwenden. Unbequem, wie ich finde.

Feuerwehr520i 31.03.2014 19:41

Sieht seltsam aus der Kacktempel, irgendwie. Und ungemütlich, ausser man macht die Zeitung mit Kreppband an der Wand fest gegenüber sofern man sie nicht echt schon mit den Knien hindrücken kann. Ich hätte das Klo auch eher unters Fenster gesetzt.

Ich bin mir nach längerer Betrachtung sicher, dass die Dusche nur deswegen so gewählt wurde um das winzige Bad optisch zu vergrößern. Wobei ich mich allerdings ernsthaft frage warum man in 151m² nur ein geschätzt 7m²-Bad einbaut.

Mixaelzzz 31.03.2014 21:03

Klasse, das Bad. Da sollte der Architekt die ersten zwei Jahre zwangswohnen. Und beim Auszug die schwarzen Fliesen kalkfrei übergeben...
Schicke Wohnung, aber Bad und Balkon sind ein schlechter Witz.

Ulf325Ci 01.04.2014 09:17

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3087119)
Klasse, das Bad. Da sollte der Architekt die ersten zwei Jahre zwangswohnen. Und beim Auszug die schwarzen Fliesen kalkfrei übergeben...

Ganz üble Mode im Moment; bin ja auch im Baustoffbusiness ;) und im Moment hat man den Eindruck: jede Farbe ist recht, solange es schwarz (oder grau) ist.
Und wenn dann Mama nach dem Einzug das erste mal so richtig mit dem sauren Essigreiniger ("Ist doch BIO, kann doch nichts passieren") durch Küche und Bad gewirbelt ist kriegt der Fliesenhändler einen Anruf die Fliesen sind Mist die Oberfläche ist ganz fleckig geworden ... :rolleyes:

Powerboat3000 01.04.2014 12:02

Der VM bietet an, auf Wunsch eine Duschkabine einzubauen, wenn wir es davon abhängig machen, die Wohnung zu beziehen. Wir lassen uns das jetzt bis morgen nochmal durch den Kopf gehen. Es ist trotz der Kleinigkeiten halt doch ein gutes Gesamtpaket. Wenn ich mal nachdenke, was ich in den letzten Monaten alles besichtigt habe, was einen ähnlichen Preis hat, deutlich älter ist und zusätzlich noch zu 3600 Euro Maklerprovision führt, wird man sicher nicht totunglücklich in der Wohnung.... wird jetzt nochmal eine Nacht drüber geschlafen.

Cephalopod 01.04.2014 13:10

Bei der Kaltmiete, die du zahlen kannst, wieso Miete?

Powerboat3000 01.04.2014 17:26

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3087236)
Bei der Kaltmiete, die du zahlen kannst, wieso Miete?

Wir schauen eigentlich auch parallel.

Es ist jedoch aktuell festzustellen, dass es im Ballungsraum Köln wie auch in anderen Ballungsgebieten keine Seltenheit mehr ist, dass Kaufpreise für Immobilien aufgerufen werden, die oberhalb der 30-fachen Jahreskaltmiete liegen. Das ist aus meiner Sicht kein sinnvolles Investment. Der langfristige Schnitt liegt bundesweit glaube ich bei der 17 fachen Jahreskaltmiete - in den Ballungsräumen vielleicht etwas höher. Aktuell kauft man aus meiner Sicht zu teuer ein.

Die Wohnung, über die wir uns ausgetauscht haben kostet z. B. 600.000 Euro - er wäre auch bereit, sie zu verkaufen - ich sehe nur für mich keinen Vorteil darin. Bei einer Miete von 1.500 Euro kalt errechne ich eine Rendite für den Vermieter von 2,5%. Zu berücksichtigen ist noch, dass er Instandhaltungen für das Gebäude einkalkulieren muss, die der Mieter nicht hat. Rechnet man noch die Kaufnebenkosten mit ein, wird die Sache noch weniger lukrativ.... da lege ich mein Geld lieber in einem breit streuenden ETF Weltportfolio an.

Ich könnte mir vorstellen, dass Kaufen einmal interessant wird, wenn die Niedrigzinspolitik vorbei geht. Ich finde aktuell jedenfalls mieten wirtschaftlicher. Ebenfalls ein Grund dafür ist, dass ich mir die Mobilität mit meinen 33 Jahren noch aufrecht erhalten möchte. Ein- oder mehrmaliges kaufen und verkaufen von Immobilien würde hier schnell die Tasche leer machen.

Warten wir mal ab. Für unsere Situation passt es denke ich im Moment eher so.

Powerboat3000 05.04.2014 11:02

Nochmal zum Thema kaufen in Köln...., da das ja angesprochen wurde.....

Schöne Wohnung in guter bis sehr guter Lage - der tiefe Griff in die Tasche:

http://www.immobilienscout24.de/expo...pe=RESULT_LIST

Wenn bei so einer Wohnung alles 95-100% passt, würden wir trotz der hohen Preise auch kaufen. Sie sind zwar hoch aber es gibt auch Städte / Lagen mit deutlich höheren Preisen und wo es hin läuft, weiß ja letzten Endes keiner.

Gucken uns das Objekt mal an, denn sowas ist 1000x besser als solche Wohnsilos, wo 40-50 Parteien im Haus bzw. der Wohnanlage sind. Lage ist deutlich besser als diese moderne aber teilweise wirklich nicht passende Wohnung im Doppelhaus.

Andreas525 05.04.2014 12:24

Die Arbeiten wurden hoffentlich besser ausgeführt, als die Rechtschreibung. Preis finde ich happig, dafür geht auch Zurich

Powerboat3000 05.04.2014 19:39

Zitat:

Zitat von Andreas525 (Beitrag 3088034)
Die Arbeiten wurden hoffentlich besser ausgeführt, als die Rechtschreibung. Preis finde ich happig, dafür geht auch Zurich

Für eine gute Lage in Köln ist das aber eher die Regel als die Ausnahme. Auch 15% mehr ist keine Seltenheit.

Schaut man mal in ein paar km weiter nördlich in der Landeshauptstadt Düsseldorf, dann werden nochmal ganz andere Preise aufgerufen.

Feuerwehr520i 05.04.2014 19:58

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3088021)
Gucken uns das Objekt mal an, denn sowas ist 1000x besser als solche Wohnsilos, wo 40-50 Parteien im Haus bzw. der Wohnanlage sind. Lage ist deutlich besser als diese moderne aber teilweise wirklich nicht passende Wohnung im Doppelhaus.

Nunja.. der Vorteil solcher "Wohnsilos" ist, dass man selten was zuschiessen muss weil einfach viel mehr Instandhaltungsrücklagen reinkommen. So eine kleine 2-6 Parteienbude ist ja schön und gut, aber erstens auch kein Garant für Ruhe und Frieden (IMHO eher im Gegenteil) und zweitens reichen die Rücklagen meistens dann grad so fürs Laufende. :rolleyes:

Powerboat3000 05.04.2014 20:05

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3088090)
Nunja.. der Vorteil solcher "Wohnsilos" ist, dass man selten was zuschiessen muss weil einfach viel mehr Instandhaltungsrücklagen reinkommen. So eine kleine 2-6 Parteienbude ist ja schön und gut, aber erstens auch kein Garant für Ruhe und Frieden (IMHO eher im Gegenteil) und zweitens reichen die Rücklagen meistens dann grad so fürs Laufende. :rolleyes:

Ich habe mal die Nebenkosten verglichen und die liegen bei größeren Wohneinheiten fast immer deutlich höher.

Aber es stimmt natürlich, dass man nirgendwo für irgendetwas eine Garantie hat.

zinn2003 05.04.2014 21:47

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3088092)
Ich habe mal die Nebenkosten verglichen und die liegen bei größeren Wohneinheiten fast immer deutlich höher.

Die angegebenen Nebenkosten sind eine (vielleicht realistische) Hochrechnung und können von der Realität erheblich abweichen.;)
Sie decken auch nicht jeden Wunsch einer dann ja erst entstehenden Mehrheit der Besitzer der Wohnungen.

Powerboat3000 05.04.2014 22:21

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3088105)
Die angegebenen Nebenkosten sind eine (vielleicht realistische) Hochrechnung und können von der Realität erheblich abweichen.;)
Sie decken auch nicht jeden Wunsch einer dann ja erst entstehenden Mehrheit der Besitzer der Wohnungen.

Ich gehe hier von den eigenen Erfahrungen aus. Meine Nebenkosten waren immer extrem niedrig. Und wenn ich dann Neubauten mit großen Einheiten betrachtet habe, lag das immer deutlich höher - in der Vorausschau.

Es ist ja auch eine Grundsatzentscheidung irgendwo, in was für einer Art Objekt man leben möchte. Für uns sind die großen Dinger einfach nichts, da sind die Nebenkosten nur ein Randeffekt.

Feuerwehr520i 06.04.2014 05:31

Die ersten Jahre ist ja nicht viel zu machen. Aber wenn´s dann mal losgeht mit den ersten Sachen wie Heizung, Fenster, Fassade mal streichen etc. dann sind viele Schultern besser. Ich würde da eher das gesamte Objekt und das Drumherum sehen und nicht per se gleich mal alles ausschließen was mehr als 6 Einheiten hat.

Martin 06.04.2014 07:30

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3088127)
Die ersten Jahre ist ja nicht viel zu machen. Aber wenn´s dann mal losgeht mit den ersten Sachen wie Heizung, Fenster, Fassade mal streichen etc. dann sind viele Schultern besser.

Fenster sind da aber ein schlechtes Beispiel, denn es dürfte allgemein egal sein, ob in 10 oder 100 Wohnungen die Fenster getauscht werden. Das ändert am Preis pro qm Fenster recht wenig, macht den Kohl also nicht fett. Ausser die großen Blöcke bei euch gleichen eher Bunkern ;) :D Fassade ist auch so eine Sache, die beim richten preislich eher von der Konstruktion abhängt, und weniger von der Menge der Wohnungen, da die Fassadenfläche pro Wohnung idr. nicht linear mit der Menge abnimmt, so wie das typischerweise bei Heizkesseln der Fall ist.

Feuerwehr520i 06.04.2014 08:24

Ich fands jedenfalls recht angenehm, auch bei grossen Dingen nie was zuschiessen zu müssen, das wären paar ordentliche Nummern geworden, Heizung und Fassade wurde gemacht. Bei den Fenstern meinte ich eigentlich das Streichen derselben alle paar Jahre.

Powerboat3000 06.04.2014 08:28

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3088127)
Die ersten Jahre ist ja nicht viel zu machen. Aber wenn´s dann mal losgeht mit den ersten Sachen wie Heizung, Fenster, Fassade mal streichen etc. dann sind viele Schultern besser. Ich würde da eher das gesamte Objekt und das Drumherum sehen und nicht per se gleich mal alles ausschließen was mehr als 6 Einheiten hat.

Es ging mir nur um solche großen Gemeinschaften wie das hier:
http://www.immobilienscout24.de/expo...pe=RESULT_LIST

Nebenkosten hier ca. 3-3,10 € pro Quadratmeter.

10-15 Einheiten sind gar kein Thema.

Feuerwehr520i 06.04.2014 09:02

Wie geschrieben: Das Gesamtpaket muss stimmen. Vorallem aber die Wohnung selber natürlich. Der Vorteil bei Größe ist halt auch, dass Dich um nix mehr kümmern musst. Je kleiner desto wahrscheinlicher sind so Dinge wie Mülltonnen selber rausstellen, Schnee räumen etc. etc. bzw. dass dann einen "Blockwart" aus dem Haus hast der das übernimmt.

Powerboat3000 06.04.2014 09:29

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3088153)
Wie geschrieben: Das Gesamtpaket muss stimmen. Vorallem aber die Wohnung selber natürlich. Der Vorteil bei Größe ist halt auch, dass Dich um nix mehr kümmern musst. Je kleiner desto wahrscheinlicher sind so Dinge wie Mülltonnen selber rausstellen, Schnee räumen etc. etc. bzw. dass dann einen "Blockwart" aus dem Haus hast der das übernimmt.

Ja, da gebe ich dir Recht. Die bisher ins Auge gefassten Wohnungen in kleineren Einheiten bieten diesen Service in der Regel auch (Stichwort Luxussanierungen). Bei Bestandswohnungen von vor 20-30 Jahren sieht es vielleicht in der Tat anders aus. Einmal habe ich es erlebt, dass in einer Mietwohnung gesagt wurde, ich müsse jede vierte Woche das Treppenhaus putzen.

Martin 06.04.2014 09:40

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3088164)
Bei Bestandswohnungen von vor 20-30 Jahren sieht es vielleicht in der Tat anders aus. Einmal habe ich es erlebt, dass in einer Mietwohnung gesagt wurde, ich müsse jede vierte Woche das Treppenhaus putzen.

Das hat weder was mit dem Alter der Anlage noch mit saniert oder unsaniert zu tun: Entweder Hausmeister zahlen oder selber machen, ergo unter den Bewohnern aufteilen. Ok, ne Luxuswohnung dürfte eher in die Kategorie "Hausmeister vorhanden" fallen. Ob die EtG einen Hausmeister beschäftigt, ist halt vorher abzuklären.

Powerboat3000 06.04.2014 19:42

Nach der jüngsten Diskussion über die Wohnung mit dem interessanten Bad sind wir nun noch sensibler bei der Bewertung von Wohnungen.

Wir waren heute in dieser an sich tollen Wohnung in ansprechender Lage:
http://www.immobilienscout24.de/expo...Type=SHORTLIST

Was der Architekt sich bei einigen Sachen gedacht hat, verstehen wir allerdings nicht, bin mal gespannt, was für ein Echo dazu von euch kommt:

Bei so einem Wohnzimmerfenster fragt man sich, wer soll die außen liegenden Fenster putzen, die hinter der eng anliegenden als Fallschutz installierten Scheibe liegen. Es wäre ja kein Problem, wenn man alle drei Fensterelemente öffnen könnte; dies geht aber nur beim mittleren.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...y73s_thumb.jpg

So sieht die ganze Lösung in etwa von außen aus (fotografiert wurde hier ein anderes Fenster):
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...gw7f_thumb.jpg

Die größte Überraschung war jedoch das Badezimmer. Solche Fenster im Badezimmer habe ich zuvor noch nie gesehen. Der Makler meinte, man solle zu Lasten des Bauträgers die Fenster austauschen lassen, so dass diese nur von innen zu durchblicken sind. Wirkt trotzdem irgendwie komisch.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...8uy0_thumb.jpg

Trotzdem ist die Wohnung im Ganzen toll geschnitten und kommt in Frage. Daher würde mich mal interessieren, was genau man versuchen sollte, vom Bauträger noch machen zu lassen, um die Punkte zu verbessern?


So sieht das Ganze übrigens von draußen aus. Der komische schwarze Zaun wird noch verändert, da sich sämtlíche Kaufinteressenten dagegen sträuben, wie in einem Gefängnis zu wohnen. Ich dachte erst, der Zaun habe was mit der Baustelle zu tun, hat er aber nicht.
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...xjvg_thumb.jpg

Feuerwehr520i 06.04.2014 19:47

Welcher Depp macht in ein Bad ein mannshohes Fenster rein? Ah... ein Architekt... verstehe... :D

:rolleyes:

Beim zweiten Bild ist das Putzen kein Problem. Aber das erste Fenster ist ähm.. FAIL :D

Wie geschrieben... Arschitekten... Ohne Hirn ist man wie ein Depp... ;)

primzahl 06.04.2014 20:01

Hast Du da eine TG? Parkplätze sind da sehr knapp.

Powerboat3000 06.04.2014 20:05

Zitat:

Zitat von primzahl (Beitrag 3088245)
Hast Du da eine TG? Parkplätze sind da sehr knapp.

Ja, es gibt eine TG. Ich hatte eigentlich gehofft, darauf verzichten zu können, denn es gibt keinen Zugang von der TG ins Haus. Man muss die Auffahrt hoch laufen und das Haus durch den Hauseingang betreten. Wenn man schwere Sachen dabei hat, sicher nicht so prickelnd auch wenn es schätzungsweise nur 30-40 Meter sind. Machbar ist es. Frage ist, ob man diesen Kompromiss bei einer solchen vielleicht Lebensentscheidung machen wird.

Von der Dachterasse aus hört man ein gewisses Grundrauschen vom Militärring aber das macht die schnelle ÖPNV Anbindung denke ich sehr gut wett. Wenn wir eine passende Lösung für die Architektenfehler finden, dann liegt die Wohnung bei uns gut im Rennen. Auch in etwa schlechteren Lagen werden z. T. die gleichen Quadratmeterpreise aufgerufen.

Martin 06.04.2014 20:19

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3088246)
Ja, es gibt eine TG. Ich hatte eigentlich gehofft, darauf verzichten zu können, denn es gibt keinen Zugang von der TG ins Haus. Man muss die Auffahrt hoch laufen und das Haus durch den Hauseingang betreten.

Ist die TG unterm Haus? Falls ja: Wasn das fürn Schwachsinn? Solche Architektonischen Highlights würden mich hellhörig werden lassen.

Bez. der Fenster im Bad: Tageslichtbad ist ja schon ok, - so rein vom persönlichen empfinden her - ich würde da mit Rollos und Pflanzen arbeiten, bevor ich mir das Dauerabdunkeln lasse.

Powerboat3000 06.04.2014 20:22

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3088249)
Ist die TG unterm Haus? Falls ja: Wasn das fürn Schwachsinn? Solche Architektonischen Highlights würden mich hellhörig werden lassen.

Man sieht es ganz schön auf dem letzten Foto mit der Hausansicht. An der unteren linken Ecke des Hauses sieht man die TG-Einfahrt. Dort geht es schätzungsweise 20-30 Meter nach unten, bevor es eine Linksabbiegung offenbar unter das links benachbarte Haus gibt. Vor dieser Biegung hat man rechts vier (neue?) TG Stellplätze geschaffen, die räumlich zwar unter dem sanierten Haus liegen, jedoch keinerlei Zugang dazu bieten. Der Makler meinte, hätte man einen Zugang zum Haus geschaffen, hätte es keinen Platz mehr für die Kellerräume gegeben. Ein wenig komisch ist das schon.

zinn2003 06.04.2014 21:13

Bezüglich mannshohem Fenster im Bad.....
Ihr wisst schon was ein Plissee ist und das man ein vernünftiges auch von unten aus schließen kann?:confused:

primzahl 06.04.2014 21:17

Ist im Anwohnerschutzgebiet. Bei Fußballspielen kannst Du nicht über die Aachener anfahren. Klappt aber über die Stolberger gut.

Powerboat3000 07.04.2014 07:59

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3088255)
Bezüglich mannshohem Fenster im Bad.....
Ihr wisst schon was ein Plissee ist und das man ein vernünftiges auch von unten aus schließen kann?:confused:

Plissees kennen wir. Es war einfach ungewohnt, in einem Badezimmer bodentiefe Fenster vorzufinden. So etwas haben wir noch nie gesehen. Aber das wäre zu regeln, klar.

Plissees bräuchte man wohl sowieso überall, da es weder elektrische verdunkelnde Rolläden gibt noch abdunkelnde Raffstores. Laut Makler, der selbst Architekt (aber nicht hier) ist, werden elektrische Rolläden aufgrund irgendwelcher Kältebrücken seit den 90ern nicht mehr so gerne verbaut. Komisch finde ich, dass man sonst in fast jedem anderen Neubau solche elektrischen Rolläden vorfindet.

Was würdet ihr in so einer Wohnung tun, um die Fenster in den Schlafbereichen zu verdunkeln und in den übrigen Zimmern mindestens abzudunkeln / gegen Sonneneinstrahlung zu schützen? Eigentlich unschön, hier eine handbetriebene Lösung einzubringen aber es geht wohl nicht anders....

Was hätte es wohl den Bauherrn zusätzlich gekostet, überall elektrische Rolläden zu montieren? Habe dafür kein Gefühl.

Westfale 07.04.2014 08:07

Plissees könnte man auch elektrisch antreiben, immer vorausgesetzt man hat einen geeigneten Anschluss.

Zum vollkommenen Verdunkeln reicht ein ein Plissee sicher nicht, da würde wohl nur ein schwerer Vorhang helfen, ist halt die Frage wie dunkel Du es wirklich haben möchtest.

Wir haben vor kurzem ein Teil der Rollläden gegen neue Alu Rollläden getauscht, wenn ich es richtig im Kopf habe lag das bei rund 6 TEUR für 11 Stück. Beim Neubau sollte es noch etwas teurer werden, da der Aufwand für die Motoren und die Ansteuerung der Motoren noch dazu kommt, unsere warren noch nicht so alt und konnten weiter genutzt werden.

Powerboat3000 07.04.2014 08:11

Vorhänge gehen nicht, da ich Allergiker bin. Es ist echt total ärgerlich diese ganzen Kleinigkeiten in der Wohnung, da die Lage wirklich top ist, der Preis zwar hoch aber für die guten Lagen Kölns absolut im Rahmen ist.

Mich interessiert, ob jemand vom Fach nachvollziehen kann, warum angeblich kaum noch elektrische Rolläden eingebaut werden. Wie gesagt wurde etwas von Kältebrücke in Verbindung mit den außen liegenden Rollädenkästen erzählt.


Zur Frage wie dunkel wir es haben wollen.....

Schlafbereiche wirklich dunkel wie mit normalen Rolläden. Die anderen Bereiche da reicht uns ein abdunkelnder Sonnenschutz (Fernsehen bei Tag, Schutz der anfälligen Lederarten, etc.).

Grizzler 07.04.2014 08:12

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3088255)
Bezüglich mannshohem Fenster im Bad.....
Ihr wisst schon was ein Plissee ist und das man ein vernünftiges auch von unten aus schließen kann?:confused:

Ich oute mich mal als planlos: Ich wusste es nicht, danke für den Tipp ;).

Boergi 07.04.2014 08:34

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3088281)
Mich interessiert, ob jemand vom Fach nachvollziehen kann, warum angeblich kaum noch elektrische Rolläden eingebaut werden. Wie gesagt wurde etwas von Kältebrücke in Verbindung mit den außen liegenden Rollädenkästen erzählt.


Da haben sie dir Unsinn erzählt, alle Arten von Rollokästen (also Sturz, Aufsatz und Vorsatz) gibt es in gedämmter Ausführung, bei den Vorsatzkästen gibt überhaupt keine Wärmebrücken da sie vor das Fenster gesetzt werden. Die elektrischen sind eigentlich sogar besser weil kein Gurt durch die Dämmung geführt werden muss, lediglich ein Kabel und das lässt sich gut abdichten.

Die Wohnung würde ich mir nochmal bei viel Sonnenschein anschaun, ich denke es wird da drinnen recht warm werden, und die Hitze bekommst du mit Plissees nicht in den Griff.

McLane 07.04.2014 08:41

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3088281)
Mich interessiert, ob jemand vom Fach nachvollziehen kann, warum angeblich kaum noch elektrische Rolläden eingebaut werden. Wie gesagt wurde etwas von Kältebrücke in Verbindung mit den außen liegenden Rollädenkästen erzählt.

Völliger Unsinn. Ich habe bei mir vollgedämmte Rollladenkästen verbaut, die gibt es inzwischen sogar für Passivhäuser. Die Kästen sind luftdicht (wichtig für Blower-Door-Test) und ergeben keine Kältebrücke.

Haus oder Wohnung ohne Aussenverschattung würde ich keinesfalls akzeptieren, viel Spaß im Sommer wenn da die Sonne reinbrennt.

jannes123 07.04.2014 08:46

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3088276)
Es war einfach ungewohnt, in einem Badezimmer bodentiefe Fenster vorzufinden. So etwas haben wir noch nie gesehen. Aber das wäre zu regeln, klar.

Ich auch nicht; aber je nach weiterer Aufteilug im Bad kann ich zumindest mir das sehr ansprechend vorstellen. Das hat was. Vorausgesetzt es entstehen keine unnützen und unbrauchbaren Nischen vor dem Fenster. Genau das könnte aber passieren; denn ich nehme an zwischen WC und Fenster kommt eine Badewanne? (Der Höhe des Anschlusses nach).

zinn2003 07.04.2014 08:52

Also manche tun ja so als würden wir in der Wüste Gobi leben. Natürlich ist eine Rolllade oder Klappladen besser als ein Plissee oder Innenrollo. Aber das es "nicht geht" halt ich für sehr gewagt.
Es gibt schicke Lösungen natürlich auch komplett dunkel.
http://www.teba.de/rollo.0.html
Auch von unten nach oben schließbar wie das nano K2 von Teba
http://designers-home.com/sichtschut...istenrollo.php

Powerboat3000 07.04.2014 09:09

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3088298)
Also manche tun ja so als würden wir in der Wüste Gobi leben. Natürlich ist eine Rolllade oder Klappladen besser als ein Plissee oder Innenrollo. Aber das es "nicht geht" halt ich für sehr gewagt.
Es gibt schicke Lösungen natürlich auch komplett dunkel.
http://www.teba.de/rollo.0.html
Auch von unten nach oben schließbar wie das nano K2 von Teba
http://designers-home.com/sichtschut...istenrollo.php

So einen textilen Kram will ich in meiner Wohnung nicht haben (Allergiker).

Ich schicke jetzt mal eine Mail raus, unter welchen Voraussetzungen die Wohnung für uns in Frage kommt und wann nicht.

- Elektrisch betriebene Aussenverschattung /-verdunkelung ist obligatorisch!
- Zaun vor der Tür muss verlegt werden - freie Eingangstür (das ist wohl sowieso schon durch
- dieses komische Wohnzimmerfenster müsste so umgebaut werden, dass ich alle drei Elemente öffnen und ohne Probleme die Fenster und die davor liegende Scheibe putzen kann - so ist es ein "no go".


Mit dem TG Platz muss ich noch gedanklich warm werden. Würde wohl machbar sein, wenn alle anderen Dinge beseitigt werden können, was ich aber nicht glaube.

Danke auf jeden Fall für das sehr gute Feedback. Hat uns super geholfen. Auch wenn dabei heraus kommen sollte, dass die Suche weiter geht.....

Boergi 07.04.2014 09:13

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3088298)
Also manche tun ja so als würden wir in der Wüste Gobi leben. Natürlich ist eine Rolllade oder Klappladen besser als ein Plissee oder Innenrollo. Aber das es "nicht geht" halt ich für sehr gewagt.
Es gibt schicke Lösungen natürlich auch komplett dunkel.

Kann nur sagen wie es hier im Büro ist, letzte Woche hatte ich hier drinnen 29°C, große Fenster rundum und von außen gibt es keine Beschattung. Wir haben innen teure Lamellenvorhänge mit Sonnenreflektierender Rückseite anbringen lassen, es hilft fast gar nichts.

zinn2003 07.04.2014 09:17

Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 3088303)
Kann nur sagen wie es hier im Büro ist, letzte Woche hatte ich hier drinnen 29°C, große Fenster rundum und von außen gibt es keine Beschattung. Wir haben innen teure Lamellenvorhänge mit Sonnenreflektierender Rückseite anbringen lassen, es hilft fast gar nichts.

Ich kenne das Problem im eigenen Büro. Die Lamellen hängen meist viel zu weit von der Scheibe weg.

@Powerboat3000
Ich bin auch Allergiker. Die "Stoffe" haben meist nichts mit dem Stoff gemeinsam den wir am Körper haben. Ich würde eher Folie mit Oberflächenstruktur sagen. Vor allem in Bereich Verdunklung ist gewebter Stoff viel zu schwer.

Powerboat3000 07.04.2014 09:17

Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 3088303)
Kann nur sagen wie es hier im Büro ist, letzte Woche hatte ich hier drinnen 29°C, große Fenster rundum und von außen gibt es keine Beschattung. Wir haben innen teure Lamellenvorhänge mit Sonnenreflektierender Rückseite anbringen lassen, es hilft fast gar nichts.

Wir wollen auf jeden Fall auch keine suboptimale Dämmung. Daher sind Dachschrägen für uns auch in aller Regel ein "no go". Ich sehe es daher so, wie zuvor geschrieben, dass eine Außenverschattung obligatorisch ist. Ich habe dem Makler das nun so mitgeteilt. Mal sehen, wie sie reagieren. Ansonsten geht die Suche halt weiter.....

@Zinn2003:
Trotzdem finde ich das das irgendwie aussieht wie Weiberkram. Hätte auch auf 165qm keine Lust, alle Fenster abzulaufen und immer alles händisch auf und zu zu machen. Eine elektrische Lösung in dieser Preisklasse sollte doch machbar sein.

zinn2003 07.04.2014 09:51

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3088306)
Eine elektrische Lösung in dieser Preisklasse sollte doch machbar sein.

Ehrlich, ich würde mir eher Sorgen machen wenn die dir die Nachrüstung anbieten. Beim Neubau oder Komplettsanierung Rollladen gut zu integrieren mag ja kein Problem mehr sein, obwohl die persönlich immer wieder gruslig finde. In der Nachrüstung steckt jede Menge Potential für echten Baupfusch.
Auch wenn du die Außen- oder Innenrollos elektrisch antreiben willst, muss ja der Strom dahin. Ich kenne den Wandaufbau nicht, aber auch das kann im Neubau schon mal echt aufregend werden ein zusätzliches Kabel in die Wand zu bringen.
Was mich ankotzen würde wären bei dem Preis, eher diese hässlichen weißen Plastefenster. Mal nach Typ und Hersteller geschaut?

L'âme 07.04.2014 10:25

Velux bietet auch viele Lösungen zum Abdunkeln an. Soweit ich weiß, auch für normale Fenster/Balkontüren etc.

Bei mir im Schlafzimmer (unterm Dach ,normales Veluxfenster) habe ich so einen Rollo. Reflektierend nach außen und dunkelt komplett ab. Bin da auch sehr empfindlich und muß sehr häufig am Tag schlafen.

Aber davon mal abgesehen. Bei dem Mietpreis in so einem Mehrfamilienbunker? So schön die Wohnungen innen auch sein mögen und meinetwegen auch die Außenanlagen, aber ich weiß nicht.
Kaufen würde ich so ne Wohnung sowieso nicht. Da hat man ja gleich alle Nachteile einer Mietwohnung und die bei Eigentum zusammen und kann dennoch nicht machen, was man will.

Such' Dir bei uns in der Gegend nen Job. ;) Da bekommst Du für die Hälfte ein freistehendes großes Haus mit Garten in einer Sackgasse am Waldrand und Doppelgarage für.

Westfale 07.04.2014 10:29

Zitat:

Trotzdem finde ich das das irgendwie aussieht wie Weiberkram.
Ohne Vorhängen an den Fenstern wollte ich nicht wohnen, aber Allergie ist natürlich ein Argument.

Auf die Rollläden wollte ich auch nicht verzichten, aber wie Zinn schon geschrieben hat, bei einer Nachrüstung ohne Komplettrenovierung wäre ich auch mehr als skeptisch

wie 07.04.2014 13:48

Zitat:

Zitat von Westfale (Beitrag 3088316)
Ohne Vorhängen an den Fenstern wollte ich nicht wohnen, aber Allergie ist natürlich ein Argument.

Auf die Rollläden wollte ich auch nicht verzichten, aber wie Zinn schon geschrieben hat, bei einer Nachrüstung ohne Komplettrenovierung wäre ich auch mehr als skeptisch

Ohne Rolläden ist in der Tat Shit, das hatte ich einmal. Geht gar nicht, v.a. in Sachen Einbruchschutz. Ich hatte damals auch prompt Besucher über den Balkon im 1. Stock. :mad:
Vorhänge dagegen hatte ich noch nie und ich habe keine Allergie... ;)

Mixaelzzz 07.04.2014 17:12

Das Bodentiefe Fenster im Bad könnte man auch mit einer Milchglasfolie blickdicht machen.

Powerboat3000 07.04.2014 20:54

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3088400)
Das Bodentiefe Fenster im Bad könnte man auch mit einer Milchglasfolie blickdicht machen.

Das habe ich dem Makler in meiner Mail heute morgen auch als Vorschlag unterbreitet. Denke aber, dass sich das Ganze wohl erledigen wird aufgrund der beschriebenen Problematik mit einer nachträglichen Installation von Rolläden.

Die Nachfrage wird sicherlich wie immer hoch genug sein, dass die Wohnung auch ohne diese Sonderanforderungen ihren Käufer finden wird.

zinn2003 07.04.2014 21:24

Achso wer mal "Plissee" testen will, nächste Woche gibt es bei Aldi Nord wieder mal die Billigvariante für 30 Ocken.

Powerboat3000 07.04.2014 21:25

Die Wohnung ist nun einfach mal eben um 20.000 Euro im Immoscout erhöht worden. Offenbar war die Anzahl der Anfragen so hoch, dass man gesagt hat, da können wir noch locker was drauf packen. Krass, was dort abgeht.

Martin 08.04.2014 05:05

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3088436)
Die Wohnung ist nun einfach mal eben um 20.000 Euro im Immoscout erhöht worden. Offenbar war die Anzahl der Anfragen so hoch, dass man gesagt hat, da können wir noch locker was drauf packen. Krass, was dort abgeht.

Nee, da haben so viele nach den Rolläden gefragt. Die wollen ja bezahlt sein :D

Krass :eek: :rolleyes:

Miracoli 08.04.2014 08:35

Aktien werden von einem auf den anderen Tag auch teurer, obwohl sich die Unternehmensaussichten nicht geändert haben - Angebot und Nachfrage :)

Soweit ich weiss ist Powerboat doch an der Börse aktiv - da darf man sich über so etwas nicht wundern.

Unglaublich, wieviel Geld manche Leute haben und für eine Wohnung ausgeben können und wollen - aber kann man natürlich machen, sind halt Luxusprobleme.

Cephalopod 08.04.2014 08:38

Zitat:

Zitat von Miracoli (Beitrag 3088469)
Unglaublich, wieviel Geld manche Leute haben und für eine Wohnung ausgeben können und wollen.

Naja, mehr Geld haben die Leute nicht unbedingt.
Aber soooooo günstige Zinsen. :eek:
Und unmoralische Bankberater bzw. Kreditvermittler :flop: :flop:
"Klar kann man seinen Hauskredit mit der Rente abzahlen ... " :rolleyes:

Powerboat3000 08.04.2014 20:46

Zitat:

Zitat von Westfale (Beitrag 3088316)
Auf die Rollläden wollte ich auch nicht verzichten, aber wie Zinn schon geschrieben hat, bei einer Nachrüstung ohne Komplettrenovierung wäre ich auch mehr als skeptisch

Wird spannend. Wir haben morgen nochmal einen Termin und man sieht die von mir erwähnten Punkte grundsätzlich als umsetzbar an. Ich lasse mich mal überraschen. :)

Hans-Jochen 09.04.2014 11:21

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3088470)
Naja, mehr Geld haben die Leute nicht unbedingt.
Aber soooooo günstige Zinsen. :eek:
Und unmoralische Bankberater bzw. Kreditvermittler :flop: :flop:
"Klar kann man seinen Hauskredit mit der Rente abzahlen ... " :rolleyes:

So und nicht anders sieht es aus - blinde Gier auf beiden Seiten. Und der Rest kann in die Röhre schauen. Naja.:flop:

Powerboat3000 10.04.2014 23:23

Zitat:

Zitat von Westfale (Beitrag 3088316)
Auf die Rollläden wollte ich auch nicht verzichten, aber wie Zinn schon geschrieben hat, bei einer Nachrüstung ohne Komplettrenovierung wäre ich auch mehr als skeptisch

Also es sieht jetzt so aus, dass man zur Rückseite hin anbietet, elektrische Rolläden bauträgerseitig zu verbauen. Zur Frontseite hin ist es "mein Problem". Angeblich gibt es hier so Lösungen wie bei Velux Dachfenstern, wo man mit relativ wenig Aufwand elektrisch betriebene Verdunkelungs-Elemente vorfahren lässt. Im Gegenzug wird auf die erwähnte Preiserhöhung von € 20.000 verzichtet.

Ich finde, dass das ein ganz gutes Gesamtpaket ist.

In z. T. etwas schlechteren Lagen werden flächengleiche Wohnungen mit ähnlicher Qualität im Stadtgebiet zum vergleichbaren Preis angeboten. Ich glaube, nachdem ich den Markt nun ca. ein halbes Jahr intensiv beobachte, dass man hier zwar natürlich teuer aber für Marktverhältnisse angemessen und vergleichsweise sogar attraktiv kauft. Es ist einfach so, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen und es wollen halt ein Großteil der Menschen in die Städte und wenige aufs Land....

Ich werde wohl mal einen Sachverständigen einbinden, der mir von der baulichen Seite her Auskunft darüber geben kann, inwiefern man hier technisch gesehen gut einkaufen würde oder nicht und dann bin ich ganz zuversichtlich, endlich ein passendes Objekt gefunden zu haben. Für die abschließende Abnahme würde ich letzten Endes auch einen Sachverständigen mit ins Boot nehmen.

Der Kaufpreis in Bezug zur aktuell erzielbaren Kaltmiete liegt bei der ca. 23fachen Jahreskaltmiete (man mag es kaum glauben, aber hier werden echt 15-17 Euro pro qm an Kaltmiete erzielt). Das ist für die Stadt Köln auf dem aktuellen Zinsniveau weiß Gott nicht übel, wird doch weitgehend eine 30fache Jahreskaltmiete oder ein noch höherer Wert als Kaufpreis aufgerufen..... ist schon keine schlechte Alternative zu dem Tagesgeldkonto mit 1%.

Andreas525 11.04.2014 04:59

Dünkt mich fast so, als ob man den Preis vor dem Gespräch hochgesetzt hat um Dir Wind aus den Segeln bezüglich Preisverhandlung zu nehmen.

BTW, wenn Du diese Summe auf den Tagesgeldkonto parken hast, so sind 4 Wände evt. besser.

Powerboat3000 11.04.2014 21:18

Zitat:

Zitat von Andreas525 (Beitrag 3088896)
Dünkt mich fast so, als ob man den Preis vor dem Gespräch hochgesetzt hat um Dir Wind aus den Segeln bezüglich Preisverhandlung zu nehmen.

Wir werden sehen. Morgen fahre ich mit einem Sachverständigen hin, der das Ganze begutachten wird. Er wird auch Einblick in die üblichen Dokumente wie die Teilungserklärung, das Grundbuch etc. nehmen.

Wenn er den Daumen hebt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die lange Suche ein Ende hat. Aber man muss abwarten, denn immerhin ist es kein kompletter Neubau sondern eine Entkernung/Sanierung eines Baus aus den 50ern/60ern. Laut Baubeschreibung wurden großenteils die Außenmauern erhalten.... aber mittels mitgebrachter Technik verschafft sich der Sachverständige über alles einen Überblick, gerade was die Wände angeht.

Powerboat3000 12.04.2014 14:48

Der SV fand die Wohnung vom Baulichen her in Ordnung bis auf ein paar Architekten-Fehler, die ich ja schon gepostet hatte.

Aber den Preis findet er deutlich zu hoch. Er bewertet anhand des Grundstückmarktberichts der Stadt Köln und orientiert sich somit an notariell geschlossenen Kaufverträgen.

Ohne, dass er bisher ein detailliertes Gutachten erstellt hat, kommt er auf ca. 548.000 bis 565.000 Euro als realistischen Wert. Über 100.000 Euro Differenz.

Wenn ich nach dieser Methode gehe (habe von ihm eine Kopie des Grundstückmarktberichts erhalten), dürfte man keine einzige Neubauwohnung zum aufgerufenen Preis kaufen. Meine Erfahrung in Gesprächen mit zig Bauträgern waren, dass mehr als 5% Verhandlung nicht drin ist.

Powerboat3000 13.04.2014 22:33

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3088313)
Was mich ankotzen würde wären bei dem Preis, eher diese hässlichen weißen Plastefenster. Mal nach Typ und Hersteller geschaut?

Ich habe jetzt mal daran gedacht, diese Information festzuhalten.

Die Fenster sind von Meissner Fenstertechnik GmbH und tragen folgende Bezeichnung:
TL 1
GAK2225-2
G1050
BKFFH
1975-2225

Komisch ist, dass beide Male die gleichen Bezeichnungen vorzufinden sind - also nach hinten raus wo normale doppelverglaster Fenster verbaut wurden und auch vorne, wo gesagt wurde, dass Schallschutzfenster zum Einsatz kamen.

Oder sagt der Typ über die Scheiben nichts aus sondern lediglich über den Rahmen?

zinn2003 14.04.2014 06:29

Die Nummer klingt nach den Winkhaus-Beschlägen.
Ich meinte eher allgemein Plast. Find ich gruslig. Wahrscheinlich das "günstigste" Profil was Meissner im Sortiment hatte.

Mixaelzzz 14.04.2014 07:03

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3089061)

Aber den Preis findet er deutlich zu hoch. Er bewertet anhand des Grundstückmarktberichts der Stadt Köln und orientiert sich somit an notariell geschlossenen Kaufverträgen.

Ohne, dass er bisher ein detailliertes Gutachten erstellt hat, kommt er auf ca. 548.000 bis 565.000 Euro als realistischen Wert. Über 100.000 Euro Differenz.

.


Nur dass der Preis sich nicht danach bestimmt, was ein Sachverständiger sich zusammenreimt, sondern was "der Markt" bereit ist dafür zu zahlen.

Powerboat3000 14.04.2014 07:18

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3089270)
Nur dass der Preis sich nicht danach bestimmt, was ein Sachverständiger sich zusammenreimt, sondern was "der Markt" bereit ist dafür zu zahlen.

Ja, das bekomme ich auch nicht ganz zusammen. Habe den Sachverständigen auch damit konfrontiert. Er sagte dann, dass seine Ergebnisse auf den Ergebnissen notariell geschlossener Kaufverträge beruhen (Gutachterausschuss). Ich solle mal nicht meinen, dass die Preise gezahlt werden, die private Verkäufer oder Bauträger ins Internet schreiben. Ich habe es allerdings auch gerade bei Bauträgern erlebt, dass die so gut wie keinen Verhandlungsspielraum anbieten. 2-3%. Großenteils werden die Objekte ja dann auch verkauft.

Es gibt auch so Schätzchen, die teilweise über Jahre im Internet stehen. Z. B. hier das:
http://www.immobilienscout24.de/expo...pe=RESULT_LIST

Habe das mal besichtigt. Das Ganze Haus ist schon Monate lang bewohnt, nur diese einzige Wohnung konnte bisher nicht verkauft werden. Die waren nicht mal 2-3% flexibel vom Preis her. Balkonfläche ohne Ende, die kein Mensch braucht. Denen scheint es wohl nichts auszumachen, die Sache auszusitzen.

@Zinn 2003:
Am Plastikbeschlag habe ich keine Angaben gefunden. Mir persönlich gefallen auch metallene Beschläge und Griffe besser. Es ist wohl leider so, dass man irgendwo Kompromisse machen muss. Wichtiger wäre uns der Schnitt der Wohnung und der ist hier nahezu perfekt und glänzt durch eine höchst effiziente und großzügige Flächennutzung. Großzügiger Wohn- und Essbereich und normal bis komfortabel dimensionierte restliche Zimmer, kleines Arbeitszimmer, zwei Bäder....

zinn2003 14.04.2014 08:23

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3089273)
... Am Plastikbeschlag habe ich keine Angaben gefunden.

Also du hast Fenster aus Plastik. Es gibt alternativ Holz bzw. Holz-Alu.
Die Nummer die du gefunden hast, ist scheinbar die Artikelnummer von Winkhaus der zu den Fenstern die Beschläge liefert. Damit ist alles gemeint was aus Metall an dem Fenster ist.
Die Griffe spielen eine untergeordnete Rolle, die kann man jederzeit tauschen.

Wenn das ganze Haus komplett so gebaut wurde, dann hat bei jedem Los der Preis gewonnen, über die Qualität braucht man dann nicht mehr zu spekulieren. Aber das Problem verkauft er ja weiter.
Klar ist ein guter Grundriss etwas wert, aber es schüttelt mich wieviel Geld du dafür hinlegst. :eek:
Ich sollte vielleicht doch die Branche wechseln. Bei Immos kann scheinbar den größten Schrott für Haufen Geld los schlagen. :eek:
Blos mal zur Orientierung. Ich hab für ein Fenster zweiflüglig 90x150 (Holz grau) 535 und für eine Balkontür 90x220 510 Euro inkl. Steuern und Einbau bezahlt.
http://www.treffbilder.de/images/965...183416utbH.jpg
http://www.treffbilder.de/images/965...310427bdaH.jpg

Mixaelzzz 14.04.2014 08:33

Wir haben uns aufgrund des Plegeaufwandes bewusst gegen Holzfenster entschieden.

shneapfla 14.04.2014 08:34

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3089283)
Also du hast Fenster aus Plastik. Es gibt alternativ Holz bzw. Holz-Alu.
...
Blos mal zur Orientierung. Ich hab für ein Fenster zweiflüglig 90x150 (Holz grau) 535 und für eine Balkontür 90x220 510 Euro inkl. Steuern und Einbau bezahlt.

Davon auszugehen, daß Holz-Fenster per se besser sind als Kunststoff-Fenster, halte ich aber für gewagt - ich wollte keine Holzfenster (alle wieviel Jahre muß man die streichen? 5?).
Und Holz/Alu ist preislich schon eine ganz andere Liga.

Sind Holz- bzw. Holz/Alu-Fenster von der Dämmung her eigentlich grundsätzlich besser als Kunsstoff?:confused:

Powerboat3000 14.04.2014 08:41

@Zinn2003:
Die Preise sind wirklich nicht zum jubeln aber was soll man machen. Einzige Alternative wäre, erstmal was Günstiges zu mieten und dann zu hoffen, dass die Preise mal wieder fallen. Ob das so sein wird, steht ja auch auf einem anderen Blatt.

Die Preise glaube ich liegen jedoch nicht nur bei diesem Objekt so hoch sondern überall.

Schau dir mal das hier an:
http://www.immobilienscout24.de/expo...pe=RESULT_LIST

Ohne Ende Balkonfläche und daher aus meiner Sicht deutlich teurer in der Summe als die andere Wohnung. Das Ganze dann bei schlechterer Lage direkt an der Stadtgrenze....

Cephalopod 14.04.2014 08:43

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3089283)
Klar ist ein guter Grundriss etwas wert, aber es schüttelt mich wieviel Geld du dafür hinlegst. :eek:

Mich schüttelt es auch ganz gewaltig.
Über 4200 Öcken pro m² für eine Wohnung in einem sanierten Altbau aus den 60ern :confused:

Bedenke: Lass da mal ein wenig Zoff in der WEG sein und das Wohnen dort kann einem ganz schön zur Hölle werden.
Ich würde bei einer Eigentumswohnung persönlich mehr Wert auf die Nachbarschaft, als auf den Grundriss legen.

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3089290)
Das Ganze dann bei schlechterer Lage direkt an der Stadtgrenze....

Stadtgrenze wäre für mich persönlich die BESSERE Lage, man ist schneller auf der Autobahn und die Luft ist dort auch besser.

Sowas hier ist die 700.000 EUR allemal wert:
http://www.immobilienscout24.de/expo...pe=RESULT_LIST

Oder die hier:
http://www.immobilienscout24.de/expo...pe=RESULT_LIST

Und Königstein am Tanus ist nicht gerade die schlechteste Lage ...

zinn2003 14.04.2014 09:08

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3089287)
Wir haben uns aufgrund des Plegeaufwandes bewusst gegen Holzfenster entschieden.

Mit welchem Aufwand rechnest du?

Zitat:

Zitat von shneapfla (Beitrag 3089288)
Davon auszugehen, daß Holz-Fenster per se besser sind als Kunststoff-Fenster, halte ich aber für gewagt - ich wollte keine Holzfenster

Da ist die Frage .... was ist besser?

Zitat:

Zitat von shneapfla (Beitrag 3089288)
Sind Holz- bzw. Holz/Alu-Fenster von der Dämmung her eigentlich grundsätzlich besser als Kunsstoff?:confused:

Die Rahmenstärke kann bei Holz größer sein. Da kann man aber auch Holz viel machen.

Ich hab mich für Holz entschieden:
Weil es besser ausschaut.
Weil in der Familie seit 10 Jahren Holzfenster verbaut sind ohne das die einer Ausbesserung bedurften.
Weil bei mir auf Arbeit seit 20 Jahren Holzfenster verbaut sind, die nach der Zeit kleiner Ausbesserungen bedurften.
Weil ich kein Plaste kenne, was nach 20 Jahren sich wieder richtig aufhübschen lässt und die Stabilität des Neuproduktes hat.
Bei Holz schaut es da anders aus.

McLane 14.04.2014 09:23

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3089287)
Wir haben uns aufgrund des Plegeaufwandes bewusst gegen Holzfenster entschieden.

Wir auch. Ich hasse schleifen und streichen.

Ausserdem gibt es auch hochwertige Kunststofffenster. Unsere sind zwar erst 5 Jahre alt, aber da wischt man mit einem feuchten Lappen drüber und sie sehen aus wie neu. Und von der Optik her passt Holz bei uns überhaupt nicht zum Haus.

zinn2003 14.04.2014 09:41

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3089300)
Wir auch. Ich hasse schleifen und streichen.

Du da gibt es Firmen die machen sowas gegen Geld. :D

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3089300)
Ausserdem gibt es auch hochwertige Kunststofffenster. Unsere sind zwar erst 5 Jahre alt, aber da wischt man mit einem feuchten Lappen drüber und sie sehen aus wie neu.

5 Jahre sind im Bau nicht wirklich alt. Meine Fenster im Treppenaufgang sind über 100 Jahre alt. Ein feuchter Lappen bringt da aber nichts mehr. :D

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3089300)
Und von der Optik her passt Holz bei uns überhaupt nicht zum Haus.

Sorry aber Holzfenster sehen nicht zwingend nach Holz aus.

McLane 14.04.2014 09:54

Du wirst mich nicht mehr zu Holzfenstern bekehren :D

shneapfla 14.04.2014 10:18

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3089303)
Du da gibt es Firmen die machen sowas gegen Geld. :D

Es gibt für (fast) alles Firmen, die einem für Geld Arbeit abnehmen.;)
Da muß man sich halt überlegen, ob einem das das Geld wert ist - mir war's weder die Arbeit wert noch das Geld, daß die Arbeit kostet.

Mixaelzzz 14.04.2014 10:22

Zitat:

Zitat von shneapfla (Beitrag 3089311)
Es gibt für (fast) alles Firmen, die einem für Geld Arbeit abnehmen.;)
Da muß man sich halt überlegen, ob einem das das Geld wert ist - mir war's weder die Arbeit wert noch das Geld, daß die Arbeit kostet.

Sehe ich auch so.
Bei meinen Eltern in der Wohnung sind Holzfenster, da war von Verziehen bis zu neustreichen schon alles dabei.


Aber jeder wie er mag.

zinn2003 14.04.2014 13:56

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3089312)
Sehe ich auch so.
Bei meinen Eltern in der Wohnung sind Holzfenster, da war von Verziehen bis zu neustreichen schon alles dabei.

Die hatten möglichweise ein Alter, wo ein Plastfenster einfach zerbricht wenn der Wind es zuknallt. :D

Ich will euch nicht bekehren. Ich bin überzeugt das Holzfenster länger halten und ich habe mit 20 Jahren eine doch eher langfristiger Erfahrung. Achso weder die 10 noch die 20 Jahre alten Fenster sind irgendwelches exotische Holzgedöns sondern schlichte einheimische Kiefer.

Westfale 14.04.2014 16:56

Glaubt aber bitte nicht, dass Fenster aus Kunststoff deutlich weniger störanfällig wären als die aus Holz. Da habe ich alles schon erlebt, undicht, verzogen, spröde, vergilbt. Dazu kommt, die allerwenigsten Kunstoffenster sehen nach 20 Jahren noch ordentlich aus.

Mir persönlich gefallen Holzfenster auch deutlich besser, in selbst genutzten Wohnräumen finde ich sie deutlich besser, da ich Kunststoff einfach nicht schön anzuschauen finde.

Insgesamt kann ich auch nicht bestätigen, dass Holzfenster so wahnsinnig pflegeaufwendig wären und die ältesten die ich kenne sind jetzt 96 Jahre alt. Klar, streichen sollte man sie ab und an aber die Kosten halten sich über die Jahre durchaus im Rahmen, da eben nicht so besonders häufig nötig.

Powerboat3000 14.04.2014 18:37

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3089292)
Stadtgrenze wäre für mich persönlich die BESSERE Lage, man ist schneller auf der Autobahn und die Luft ist dort auch besser.

Dazu müsstest du jetzt die Mikrolagen beider Objekte hier genau kennen. Fakt ist, dass die Immobilienpreise historisch in der in Rede stehenden Lage immer höher waren als am Stadtrand. Wem es subjektiv gesehen lieber ist, am Stadtrand zu leben, das ist ja eine Sache aber mit den Preisunterschieden hat das nichts zu tun. Es ist eigentlich in jeder Großstadt so, dass es - mit der Ausnahme verschiedener Top-Lagen - tendenziell immer teurer wird, je näher es ins Zentrum geht (tendenziell wohl gemerkt; es gibt immer Ausnahmen in die eine oder andere Richtung). Unabhängig vom Preis ist es einfach auch Geschmacksache, wo man genau leben möchte.

http://immobilien-kompass.capital.de/wohnen/koeln

Wenn man hierauf was geben kann (siehe Link), dann ist die aktuell in Frage kommende Wohnung auf jeden Fall in einer TOP-Lage und das empfinden wir auch so.

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3089292)
Sowas hier ist die 700.000 EUR allemal wert:
http://www.immobilienscout24.de/expose/74127911?referrer=RESULT_LIST_LISTING&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation% 2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-3%2FHaus-Kauf%2FUmkreissuche%2FFrankfurt_20am_20Main%2F-%2F-95994%2F2244895%2F-%2F1276007004%2F15%2F-%2F150%2C00-%2FEURO--700000%2C00%2F-%2F-%2F-%2F-%2F4%26exposeId%3D74127911&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LI ST

Oder die hier:
http://www.immobilienscout24.de/expose/73877402?referrer=RESULT_LIST_LISTING&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation% 2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-3%2FHaus-Kauf%2FUmkreissuche%2FFrankfurt_20am_20Main%2F-%2F-95994%2F2244895%2F-%2F1276007004%2F15%2F-%2F150%2C00-%2FEURO--700000%2C00%2F-%2F-%2F-%2F-%2F3%2C4%26exposeId%3D73877402&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESUL T_LIST

Und Königstein am Tanus ist nicht gerade die schlechteste Lage ...


Das mag sein, jedoch finde ich das auch wieder subjektiv betrachtet. Königstein ist sicher eine tolle Lage und die Immobilien sind auch nett anzuschauen aber auch das ist wieder eine Geschmacksache. Meiner Frau und mir wäre es z. B. ein Graus, sich um einen Garten zu kümmern. Wir wollen einfach eine Dachterasse, wo wir absolut nichts in der Richtung tun müssen.

Im ersten Objekt müsste man auch nochmal einen höheren Betrag reinstecken, um die Bäder und Bodenbeläge etc. auf den eigenen Geschmack zu bringen.

Und zu guter Letzt - wirklich nicht böse gemeint - was in aller Welt bringt es denn, zu bewerten was eine Doppelhaushälfte in Königstein wert ist, wenn jemand in Köln eine Wohnung sucht? Unser Lebensmittelpunkt ist Köln. Die Ausgangslage ist ja auch nicht, dass am Kaufpreis geknausert werden soll sondern wir wollen das Gefühl haben, marktgerecht zu kaufen - wo auch immer marktgerecht in der Wunschlage sich gerade befindet. So lange das finanzierbar ist, ist das doch ok. Und wenn es keine Leute gäbe, die Immobilien in den Städten nachfragen, wären die Preise auch deutlich niedriger. Trotzdem gibt's halt Angebote, die überzogen sind (aktuell wohl die Mehrzahl an Neubauprojekten), Angebote die genau passen und - ganz selten - auch mal ein Schnäppchen, wo man ohne zu verhandeln, zuschlagen sollte....

Ich habe auf meiner Watchlist mehrere Wohnungen in der genannten Preisklasse. Es ist interessant, zu beobachten, dass sich teilweise im Preis wirklich noch was tut. Siehe z. B. hier - dieses Objekt wurde zu ca. 4300 Euro pro qm angeboten. Nun sind wir schon unter 4000 Euro pro qm:

http://www.immobilienscout24.de/expo...pe=RESULT_LIST

Diese Lage hat eine vergleichbare Wertigkeit wie die in Frage kommende Wohnung, nur perspektivisch leider ein Zimmer zu wenig und es ist EG.

Mixaelzzz 14.04.2014 19:36

Die Motivation "marktgerecht zu kaufen" verstehe ich einfach nicht.

*Mir* muss das Objekt gefallen, und es muss in meinem Budget liegen.
Ob und wie ein Marktspiegel drumherum aussieht, würde mich nur am Rande interessieren, um nicht komplett "übers Ohr gehauen zu werden".

Powerboat3000 14.04.2014 19:38

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3089372)
Die Motivation "marktgerecht zu kaufen" verstehe ich einfach nicht.

*Mir* muss das Objekt gefallen, und es muss in meinem Budget liegen.
Ob und wie ein Marktspiegel drumherum aussieht, würde mich nur am Rande interessieren, um nicht komplett "übers Ohr gehauen zu werden".

Es können sich Lebensumstände verschiedenster Art ändern, die einen dazu zwingen, eine Immobilie wieder zu verkaufen. Daher sollte das schon halbwegs passen.

Feuerwehr520i 14.04.2014 19:47

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3089372)
Die Motivation "marktgerecht zu kaufen" verstehe ich einfach nicht.

*Mir* muss das Objekt gefallen, und es muss in meinem Budget liegen.
Ob und wie ein Marktspiegel drumherum aussieht, würde mich nur am Rande interessieren, um nicht komplett "übers Ohr gehauen zu werden".

So wirklich raff ich den Bohei hier auch nicht. Die Bude muss MIR gefallen und nicht Hinz oder Kunz. Wer beim Kauf schon wieder an den Verkauf einer Immobilie denkt, der sollte diese besser garnicht erst kaufen, weil sonst wird das nie was. Und nur weil man selbst auf alles möglich achtet und die bestmögliche Wohnung (nach 18 Jahren Suche) kauft, heisst das im Falle eines Wiederverkaufs noch lange nicht, dass die einem anderen gefällt.

Zur Zeit gehen Immos halt fast wie warme Semmeln. Da gabs aber auch schon andere Zeiten. ;)

shneapfla 14.04.2014 19:57

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3089376)
So wirklich raff ich den Bohei hier auch nicht. Die Bude muss MIR gefallen und nicht Hinz oder Kunz. Wer beim Kauf schon wieder an den Verkauf einer Immobilie denkt, der sollte diese besser garnicht erst kaufen, weil sonst wird das nie was.

Würde ich nicht so sehen - wenn man (wie Powerboat) damit rechnet eventuell aus beruflichen Gründen den Wohnort wieder wechseln zu müssen, dann verstehe ich voll und ganz, wenn man auf den Wiederverkauf achtet. Und nur um den Wiederverkauf geht's ja auch nicht, sonst würde er ja einfach das Objekt mit der besten Lage kaufen.

Wenn man sich sicher ist/davon ausgeht daß das das letzte Haus/die letzte Wohnung im Leben ist, dann sieht die Sache natürlich anders aus...;)

Feuerwehr520i 14.04.2014 20:00

Meine Burg ist vermutlich auch nicht die letzte in meinem Leben, trotzdem hab ich die so gebaut, wie ich sie mir vorgestellt habe. ;)

Aber wenn es so ganz arg um den möglichen Wiederverkauf geht, dann frag ich mich ob mannshohe Badfenster zur Straße raus, 180m²-Wohnungen und offensichtlich nötige Schallschutzfenster so verkaufsfördernd sind. Und wie geschrieben, nur weil heute die Immos gehen wie warme Semmeln, heißt das nicht, dass das in vielleicht 10 Jahren bei einer 9%-Hochzinsphase genauso ist. Zumal es sich bei PB´s Immowünschen allesamt um riesige Wohnungen handelt für die der Markt auch nicht gerade riesig ist.

Powerboat3000 14.04.2014 20:01

Zitat:

Zitat von shneapfla (Beitrag 3089377)
Würde ich nicht so sehen - wenn man (wie Powerboat) damit rechnet eventuell aus beruflichen Gründen den Wohnort wieder wechseln zu müssen, dann verstehe ich voll und ganz, wenn man auf den Wiederverkauf achtet. Und nur um den Wiederverkauf geht's ja auch nicht, sonst würde er ja einfach das Objekt mit der besten Lage kaufen.

Wenn man sich sicher ist/davon ausgeht daß das das letzte Haus/die letzte Wohnung im Leben ist, dann sieht die Sache natürlich anders aus...;)

Du triffst die Sache auf den Punkt. :top:


EDIT:
Anbei mal das Parkett, was standardmäßig verlegt würde und welches Basis für einen eventuellen Verrechnungspreis wäre, falls man einen anderen Fußbodenbelag wählt:
http://www.fotos-hochladen.net/thumb...r6sa_thumb.jpg

Mixaelzzz 14.04.2014 21:09

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3089373)
Es können sich Lebensumstände verschiedenster Art ändern, die einen dazu zwingen, eine Immobilie wieder zu verkaufen. Daher sollte das schon halbwegs passen.


Wenn ich so mobil sein müsste, würde ich mieten.

Wer weiss denn, was der Mietspiegel für Dein Viertel in 10 Jahren sagt.

Miracoli 14.04.2014 21:27

Genau so sehe ich das auch.

Eine Immobilie für den Eigenbedarf zu kaufen, erst recht in dieser Preislage, ist eine Wette darauf, dass die eigenen Lebensumstände wenigstens die nächsten 20 Jahre so bleiben.

Powerboat3000 14.04.2014 21:42

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3089391)
Wenn ich so mobil sein müsste, würde ich mieten.

Mieten wäre mir auch am liebsten, denn so günstig wie aktuell hat man selten gemietet (aktuelle Wohnung liegt bei der 23fachen Jahreskaltmiete und das ist keine Seltenheit in den Großstädten - bedingt durch das aktuelle Zinsniveau). Kaufen wollte ich ursprünglich immer dann, wenn die Zinsen wieder deutlich gestiegen sind und/oder wir eine Wirtschaftskrise bekommen. Dann werden (hoffentlich) wieder Zeiten kommen, wo man für die 12-15 fache Jahreskaltmiete tolle Wohnungen kaufen kann und das mit guter Eigenkapitalbasis wäre ein deutlich besseres Investment als heute zu kaufen. Nur man weiß nicht, ob und wann so ein Szenario wieder eintritt. Das Problem beim Mieten in den Städten ist aktuell halt bloß, dass auch da ein Nachfrageüberhang vorherrscht und es a) viele olle Kaschemmen gibt, die für üppige Preise vermietet werden und b) wenn dann mal ein passendes Objekt dabei ist man schnell mit Doktoren, Anwälten und anderen Top-Verdienern in einem Topf ist und dann leider trotz ganz gutem Gehalt den Kürzeren zieht. Und durch eine gesunde Eigenkapitalbasis kann ich mir eine anspruchsvollere Wohnung zum Kaufen erlauben als zum Mieten.

Von daher schaue ich parallel nach Kauf- und Mietobjekten. Mit viel Geduld wird dort oder dort das Richtige auftauchen. Und da ich keinen Druck habe (wohne in einer super Wohnung für 10 € / qm in guter stadtnaher Lage, die nur leider 50km von der Arbeit entfernt ist und die für den geplanten Nachwuchs nicht mehr ausreicht), lasse ich mich auch von keinem Makler oder Vermieter unter Druck setzen. Habe dem Makler von eben mein Preislimit und meine Kaufbedingungen mitgeteilt und nun ist erstmal Schluss mit dem Thema. Er wird dem Bauträger das Angebot von 650.000 nicht vorschlagen, da er sich dann als Makler vor ihm blamieren würde. Na gut.... bitteschön. :)

Alles in allem ging es mir hier im Thread auch eher um die baulichen Hintergründe als darum, ob nun das ländliche Wohnen dem städtischen vorzuziehen ist etc.

Cephalopod 15.04.2014 06:40

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3089397)
... und die für den geplanten Nachwuchs nicht mehr ausreicht

Du willst Deine Kinder auf einer Dachterasse in der Innenstadt spielen lassen? :eek:

Sorry, wir haben zwar nur einen kleinen Garten, aber immerhin etwas Rasen und alle Kinder der Nachbarschaft, die nur einen Balkon haben, freuen sich wie bolle, wenn sie bei uns zu Besuch sein drüfen und haben ein Leuchten in den Augen, wenn sie auch mal auf die Schaukel oder Rutsche bei uns dürfen.

GERADE mit Kinderwunsch sollte man die Wohnung von der Gegend her aussuchen, dass sie auch mal mit Gleichaltrigen vor der Haustür spielen können, um mit Kreide zu malen, mal Fussball oder Inliner spielen können ohne Angst vor den Autos am Innenstadtring zu haben ....

Aber "suum cuique" ;)

Powerboat3000 15.04.2014 07:26

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3089413)
Du willst Deine Kinder auf einer Dachterasse in der Innenstadt spielen lassen? :eek:

Wer spricht von der Innenstadt? Hast du dich mal mit der Lage vertraut gemacht? In einer Millionenstadt gibt es auch Dinge zwischen "Doppelhaushälfte am Feldrand" und "Etagenwohnung neben dem Kaufhof".

Zum Spielen reicht es völlig aus, dass der Stadtwald direkt nebenan ist und es sich auch sonst um einen grünen Stadtteil handelt.

Mixaelzzz 15.04.2014 19:29

Oh, ist Köln inzwischen ne Millionenstadt ?
Zu meiner Zeit war Köln das nur zwischen 9 und 16 Uhr, wenn die Pendler alle da waren.

Naja, lt Google-Karte ist "nebenan" 300-400 m entfernt. Das ist für kleine Kinder seeehr weit. Da ist ein eigener Garten um Welten besser.
Zumal Du Dein Kind in den ersten 7-9 Jahren wohl nicht allein die Aachener Straße überqueren lässt, nehme ich zumindest mal an.
Unsere sind ab 4 Jahren im Wohngebiet am Feldrand der Kleinstadt dann schon selbständig ihre Freunde besuchen oder auf den im Wohngebiet zental gelegenen Spielplatz gegangen. Und ja, das war ne langweilige Doppelhausshälfte und keine coole Yuppiewohnung.

slano 16.04.2014 13:44

Ich würde mich immer wieder für einen Stadtteil bzw. Gegend entscheiden das es am Rande liegt.

powders 17.04.2014 09:40

In ein paar Jahren lass ich mir mein Haus ausdrucken..

http://www.businessinsider.com/this-...n-a-day-2014-4

:eek:

Georg 20.04.2014 12:00

Ich seh das gar nicht so unrealistisch.
Es wird ja schon seit Jahren immer wieder versucht, möglichst günstig und schnell Häuser zu produzieren um sie in Krisengebieten oder nach Naturkatastrophen einsetzen zu können.
Es gab da AFAIR auch mal so ein Baukastensystem, das aber für einen dauerhafteren Gebrauch wie irgendwelche Baracken geeignet ist.

Wäre sicher was sehr nützliches, wenn so ein 3D Drucker z.B. auf einem Schiff aufgebaut werden könnte das dann vor der Küste ankert.

Georg

Powerboat3000 24.04.2014 17:54

Ich habe mich mal mit den verschiedenen Raffstore-Varianten auseinander setzen wollen, da ich dahin gehend mit dem Bauträger im Gespräch bin.

Es würde auf einen dieser beiden Hersteller hinaus laufen.

http://www.roma.de/de/raffstoren/raf...nlamellen.html

http://www.warema.de/PRIVATKUNDEN/PR...oduktvarianten


Wenn man sich mal beim ersten Link die unterschiedlichen Typen von Lamellen anschaut und die Beschreibungen durchliest, ist man danach auch nicht wirklich schlauer, alles liest sich sehr gut. Ob nun gebördelt, Flachlamelle oder Dreibogenlamelle. Ist diese Entscheidung sehr entscheidend oder ist es eher eine Frage des Designs und man sollte den eigentlichen Fokus auf das System als solches legen?

Bei Warema sieht man ja sehr schön die in Frage kommenden Varianten. Ich fürchte nur, dass außer dem Vorsatz-System nichts anderes in Frage kommt (siehe Fotos). Oder sieht da jemand andere Optionen, wenn man ggf. moderat etwas an den Balkonen / Scheiben / der Außenfassade als solches ändert?

http://www.fotos-hochladen.net/thumb...jeml_thumb.jpg

http://www.fotos-hochladen.net/thumb...8a46_thumb.jpg

http://www.fotos-hochladen.net/thumb...ql71_thumb.jpg


Bei solchen Außenraffstores, die nur bis Windstärke 7 ausgefahren werden dürfen, hatte ich gedacht, man sollte unbedingt einen Windwarner für ein automatisches Wiederhochfahren installieren. Der Fensterbauer hält hier gar nichts von, sagt er. Wenn wir in den Urlaub fahren, würden wir die Raffstores gerne runter machen und hätten keine Lust, dass sie nach dem Urlaub nach einem Sturm beschädigt sind..... oder teilt hier jemand die Aussage, dass ein Windwarner keinen Sinn macht?


Bei dieser Lösung hier, ist laut Architekt ein Windwarner nicht vorhanden und auch nicht notwendig. Leider lässt sich das wohl vom baulichen her nicht auf eine vergleichbare Weise herrichten. So eine Lösung ist übrigens bis Windstärke 10 absolut sicher.

http://www.fotos-hochladen.net/thumb...i7sr_thumb.jpg

Ulf325Ci 25.04.2014 13:10

Ich installiere gerade eine 5-teilige Arabella-Anlage mit Führungsseilen. Windwarner wäre nicht nötig, wird aber empfohlen.
Hat auch den schönen Nebeneffekt daß an dem Messgerät auch gleich ein Lichtsensor ist mit dem man die Jalousien nach Lichtsituation automatisch öffnen/schließen kann.

tor 25.04.2014 16:17

Moin,

wieso hat den so eine 700T€ Wohnung keine Jalousien?
Gibts da einen Grund, oder Bewerte ich das über?

Gruß

Thorsten

zinn2003 25.04.2014 16:33

Zitat:

Zitat von tor (Beitrag 3091107)
wieso hat den so eine 700T€ Wohnung keine Jalousien?
Gibts da einen Grund, oder Bewerte ich das über?

Na der Verkäufer will sich nicht nur den Ferrari kaufen sondern den auch regelmäßig volltanken. :crazy:
Ist schon irre, hier im Osten gibt es das unter 200t€ :D

Powerboat3000 25.04.2014 17:55

Zitat:

Zitat von tor (Beitrag 3091107)
Moin,

wieso hat den so eine 700T€ Wohnung keine Jalousien?
Gibts da einen Grund, oder Bewerte ich das über?

Gruß

Thorsten

Ich finde das auch bedenkenswert. Aber das Angebot ist so knapp, dass ich trotzdem dabei bin, zähe Verhandlungen zu führen. Es gibt zwar Objekte, die das alles drin haben aber da muss man wiederum andere - deutlich größere Kompromisse - machen - wie z. B. hier, wo man ohne Ende qm für Terassenfläche verliert und durch die zahlreichen Fenster im Wohnzimmer und fehlenden Wände kaum Stellmöglichkeiten für seine Möbel hat.

http://www.immobilienscout24.de/expo...pe=RESULT_LIST

Westfale 25.04.2014 22:02

Zitat:

Ist schon irre, hier im Osten gibt es das unter 200t€
So weit müsste er gar nicht fahren, 40km weiter wäre er auch schon mit der Härte dabei...

Zitat:

wo man ohne Ende qm für Terassenfläche verliert
Gerade wegen der Terrasse würde mir die Wohnung deutlich besser gefallen!

Powerboat3000 25.04.2014 22:05

Habe jetzt mal die Energieausweise verglichen. Interessant ist, dass der sanierte Altbau einen Wert von 48,8 und somit die KfW 70 erreicht, während das modernere komplett neu gebaute Haus nur 69,53 schafft und damit gerade mal 1,5 Punkte unter dem Mindeststandard für Neubauten nach EnEV bleibt. Das hat mich wirklich überdacht. Da sieht man mal, dass dreifachverglaste Fenster nicht alles sind.

Powerboat3000 26.04.2014 07:50

Schaut mal, was bei einem neuen Haus energetisch so möglich ist.

http://www.immobilienscout24.de/expo...Type=SHORTLIST

Energiebedarf 13kWh/m²

Eine Wohnung auf solch einem Niveau habe ich noch nie gesehen.

Andreas525 26.04.2014 08:49

Wenn ich den Preis von den bisher von Dir gezeigten Wohnungen sehe und das Haus: Ich würde immer wieder das Haus wählen...

Powerboat3000 26.04.2014 08:54

Zitat:

Zitat von Andreas525 (Beitrag 3091227)
Wenn ich den Preis von den bisher von Dir gezeigten Wohnungen sehe und das Haus: Ich würde immer wieder das Haus wählen...

Vergleicht man die Immobilien klar. Das Haus habe ich aber nur aufgrund der technischen Seite gezeigt. Es ist von der Lage absolut nicht vergleichbar. Es ist zwar Stadtgebiet Köln aber von der Infrastruktur her ist da manche Nachbarstadt besser angebunden.... dieses Haus in einer besseren Lage zu einem von mir aus 100.000 Euro höheren Preis, dann würde ich auch über ein Haus nachdenken; aber das ist einfach unrealistisch, da es keinerlei Baugrundstücke in den gewünschten Lagen gibt. So bleibt eine Wohnung im Fokus.

Georg 26.04.2014 09:46

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3091110)
Ist schon irre, hier im Osten gibt es das unter 200t€ :D

Glaub mir - wenn ich Dir den Preis von meiner Bude verraten würde - und die war für Lage und Größe noch eher billig was den m2 Preis angeht - würdest Du ähnlich gucken.
München is nicht anders - die Whg is nur ned so riesengroß und kei exclisiver Neubau, sonst wär sie wahrscheinlich in nerähnlichen Preislage.

Georg

Powerboat3000 26.04.2014 17:32

@Georg
München ist ja wirklich total außen vor. Das ist mit Köln nicht zu vergleichen.

Während die Wohnung, wo ich dran bin, im qm 4090 € kostet, kommt nun ein neues Bauprojekt an den Start (Nippes, wer Köln kennt). Die Lage ist deutlich darunter anzusiedeln und auch wenn es Neubauten sind, sind es solche Objekte, wo mehrere identische Objekte nebeneinander stehen und es recht eng bebaut ist (da ist der freie Blick hinten raus schon unschlagbar). Auch dort werden nun 3800 € pro qm aufgerufen. Mal gespannt, wann die Preisspirale endet.

Powerboat3000 28.04.2014 19:43

Ich habe noch meine Mühe mit dem Thema der Energiepässe. Verstehe das Ganze nicht.

Für eine Wohnung sagen die Unterlagen aus:
Jahres-Primärenergiebedarf

a) Höchstwert für das Gebäude nach §3 Abs. 1 i. V. m. Anlage 1 der EnEV 47,96kWH / m²

b) für das Gebäude berechneter Wert 47,79

Der berechnete Primärenergiebedarf liegt 0,4% unter dem zulässigen Wert.


Das liest sich so, als habe man mit Müh und Not die Mindestanforderung erreicht - kein Anzeichen von KfW 70 (was ja 30% weniger Energieverbrauch als ein Haus nach EnEV verbraucht).



Im Gegensatz dazu dann für eine andere Wohnung:
http://www.directupload.net/file/d/3...gashw3_pdf.htm

Hier liest man doch raus, dass man mit 69,53 kWh / m² gerade so die Mindestanforderung nach EnEV2009 mit 71,56 kWh / m² erreicht hat. Den KfW 70 Status hätte man lt. dieser Tabelle doch ab 50,09 kWh / m² erhalten.



Ich verstehe das im Zusammenhang irgendwie nicht. Die Maklerin von Wohnung 2 will mir weiß machen, dass es sich um ein KfW 70 Haus handele. Und gleichzeitig hat laut dem ersten Ausweis trotz deutlich geringeren Primärenergieverbrauch der Wohnung 1 mit 47,79 kWh / m² diese nur knapp die Anforderungen um 0,4% unterschritten. Das heißt doch, dass hier die Anforderungen bereits unter dem Wert, der für KfW 70 lt. der anderen Tabelle notwendig ist, liegen.

Kann mir das einer irgendwie erläutern? Ich versteh´s nicht.

Mixaelzzz 28.04.2014 22:33

Wozu ist das wichtig?

Powerboat3000 28.04.2014 22:35

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3091817)
Wozu ist das wichtig?

Man will doch wissen, wie energieeffizient ein Haus ist. Immerhin gibt es keinen Wirtschaftsplan und man muss anhand solcher Daten versuchen, einen ungefähren Wert zu ermitteln. Ebenfalls fragt die Bank, ob das Haus KfW 70 ist oder nicht.

Außerdem ärgert mich ein wenig, dass ich die Unterschiede nicht interpretieren kann, soll einem ein Energieausweis doch eigentlich helfen bei der Information über eine Immobilie.

Martin 29.04.2014 05:06

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3091818)
Ebenfalls fragt die Bank, ob das Haus KfW 70 ist oder nicht.

Da würde mich mal interessieren, warum die sowas fragen. Bekommen die da für die Refinanzierung bessere Konditionen? Kann das überhaupt noch sein ;) ?

Sowas ist ja imho nur für ein KfW Darlehen relevant.

Feuerwehr520i 29.04.2014 06:01

Und sagt eigentlich auch nicht wirklich was aus, ausser vielleicht bei KfW300... ;)

Die Bezeichnung KfWxx hat sich als Standard durchgesetzt, korrekt ist eigentlich das ENEV-Gedönse. -> http://de.wikipedia.org/wiki/KfW-40 findest Du Tabellen. KfW ist wichtig falls man einen Kredit von denen will, rechtlich zählen tut aber nur die ENEV.

Sind da die Wohnungen berechnet oder wie im PDF die ganze Hütte? Für einzelne Wohnungen wird das nämlich deutlich günstiger aussehen.

Das ist letztlich genauso ein Vergleich wie der errechnete Spritverbrauch bei Autos. Ein theoretischer Wert der selten unterboten aber meistens überboten wird, bei Immos aber auch vorallem von den Bewohnern abhängt.

zinn2003 29.04.2014 06:28

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3091828)
Das ist letztlich genauso ein Vergleich wie der errechnete Spritverbrauch bei Autos.

Naja beim Auto gibt es wenigstens einen reproduzierbaren Fahrzyklus. :D
Vergleichbar wäre es, wenn der theoretische Verbrauch nach Reifenbreite und Hubraumgröße berechnet würde.

@Powerboat3000
Die theoretischen Werte geben nur an wie gut die Hütte gedämmt ist. Ob die wirksam ist und ob der Nutzer das Potential ausschöpfen kann und will kann man nur mit den realen Werten ermitteln. Da spielt nun wieder das Wetter eine entscheidende Rolle. Ein Mittel über 10 Jahre ist ist erst eine brauchbare Aussage. Aber auch da weiß man nicht ob der Bewohner bei 18° oder 24° in der Hütte gewohnt hat.

Mixaelzzz 29.04.2014 06:39

Eben.
Für mich nur relevant, ob/welche bestimmte KfW-Grenze erreicht wird um ggf KfW-Finanzierung machen zu können.

Ansonsten käme ich nicht auf die Idee, Wohnungen anhand der Dämmungswerte zu vergleichen. Zumindest nicht im Detail. Wie zinn schon schreibt, letztlich hängt der Energieverbraucht hauptsächlich davon ab, wie warm man/frau es in den Räumen haben möchte und wie oft dabei gelüftet wird oder das Fenster aufsteht.
Zumal ich auch an der Ernsthaftigkeit der Prüfung zweifle. Bei uns ging das ziemlich zügig.

Feuerwehr520i 29.04.2014 06:46

Jo, bei uns hat der auch nur gerechnet anhand der Sachen die ich dem gesagt habe. Letztlich hätte ich mir die 500€ für das Gutachten sparen können.

Powerboat3000 29.04.2014 07:36

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3091826)
Da würde mich mal interessieren, warum die sowas fragen. Bekommen die da für die Refinanzierung bessere Konditionen? Kann das überhaupt noch sein ;) ?

Sowas ist ja imho nur für ein KfW Darlehen relevant.

Keine Ahnung, auf jeden Fall hat ein BauFi-Vermittler danach gefragt. Allerdings auch nur einer von Dreien.

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i
Die Bezeichnung KfWxx hat sich als Standard durchgesetzt, korrekt ist eigentlich das ENEV-Gedönse. -> http://de.wikipedia.org/wiki/KfW-40 findest Du Tabellen. KfW ist wichtig falls man einen Kredit von denen will, rechtlich zählen tut aber nur die ENEV.

Die Tabelle kenne ich. Wobei ich auch vielfach gelesen habe, der Primärenergiebedarf ist eigentlich der Wert, den man als zweites betrachten sollte. Entscheidend sei der Endenergiebedarf. Den geben beide Verkäufer nicht an.

So in dieser Richtung hier:
http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Bilder/Uebersichtsaufmacher/energieausweis.jpg?__blob=poster


Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i
Sind da die Wohnungen berechnet oder wie im PDF die ganze Hütte? Für einzelne Wohnungen wird das nämlich deutlich günstiger aussehen.

Dass es sowas für einzelne Wohnungen gibt, wäre mir neu. Berechnet wird aus meiner Sicht immer das ganze Haus.

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i
Das ist letztlich genauso ein Vergleich wie der errechnete Spritverbrauch bei Autos. Ein theoretischer Wert der selten unterboten aber meistens überboten wird, bei Immos aber auch vorallem von den Bewohnern abhängt.

Hier gebe ich dir natürlich uneingeschränkt recht. Mein Ansatz war einfach, dass ich bei identischem Heizverhalten in zwei verschiedenen Wohnungen (z. B. immer 21°) eine Aussage dazu bekomme, welches Haus dahin gehend verbrauchseffizienter ist. Dass man vorab keine auf die Wohnung und den persönlichen Verbrauch bezogenen Werte erhalten kann, ist klar. Aber es ist eben so wie der Vergleich von Opa Karl vom theoretischen Spritverbrauch eines VW Golf und eines Porsche 911 Turbo. Selbst wenn Opa Karl immer brav mit 90 auf der Landstraße fährt und beide Wagen nie ausreizt, wird er wohl mit dem Porsche mehr verbrauchen als mit dem Golf. Von daher kann ihm - auch wenn er die angegebenen Werte des Durchschnittsverbrauchs so nie erreicht - der direkte Vergleich der Laborwerte schon helfen. So sehe ich das.


Ich will nur einfach verstehen, warum diese Werte so unterschiedlich ausfallen.

zinn2003 29.04.2014 08:05

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3091846)
... eine Aussage dazu bekomme, welches Haus dahin gehend verbrauchseffizienter ist.

Und was bringt dir das wirklich? Ich hab 2013 300kWh pro m² verbruzelt- Macht bei 8cent pro kWh Gas 2400€ im Jahr.
Nehmen wir mal kfw 70 vs kfw 50 = 20kWh/m² = 160€ für 100m² im Jahr.

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3091846)
Ich will nur einfach verstehen, warum diese Werte so unterschiedlich ausfallen.

Weil sie eben nur nach das Angaben des Bauherren ausgerechnet werden.

Mixaelzzz 29.04.2014 08:23

Da lacht das Kaufmannsherz: Zahlen kann man vergleichen, Entscheidungstabellen erstellen, Nutzwertanalysen bauen usw. Das gibt die Illusion von nachweisbarer Entscheidung, die dementsprechend also gar nicht falsch sein kann.

Bin ja selbst Dipl.-Kfm. und sehe die Nützlichkeit solcher Methoden durchaus, man sollte es aber nicht übertrieben damit in praktischen Fragen des Lebens, wie hier schon mehrfach und auch von Anderen geschrieben.

Nix für ungut.



Achso, der BauFi-Vermittler hat wahrscheinlich deshalb danach gefragt, weil's auf seinem Formblatt/EDV-Maske so vorgesehen war. Ist ja auch richtig, wenn man KfW-Bausteine einbauen will.

Aksel 29.04.2014 10:47

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3091858)
Und was bringt dir das wirklich? Ich hab 2013 300kWh pro m² verbruzelt- Macht bei 8cent pro kWh Gas 2400€ im Jahr.
Nehmen wir mal kfw 70 vs kfw 50 = 20kWh/m² = 160€ für 100m² im Jahr.

Wie werden die qm eigentlich berechnet? Wohnfläche? Nutzfläche? Ist da ein Anteil Balkon/Terrasse mit drinn?
Bruttogeschossfläche? wie wird diese Fläche gemessen? mit Mauern? mit oder ohne Verputz?
Das gibt nette Unterschiede!

zinn2003 29.04.2014 12:35

Zitat:

Zitat von Aksel (Beitrag 3091882)
Wie werden die qm eigentlich berechnet? Wohnfläche? Nutzfläche? Ist da ein Anteil Balkon/Terrasse mit drinn?
Bruttogeschossfläche? wie wird diese Fläche gemessen? mit Mauern? mit oder ohne Verputz?
Das gibt nette Unterschiede!

Das ist ja das schicke... man kann gestalten. Wer bissel Ahnung hat ist dann halt in der Theorie besser.
Ich find es aber spannend das ich zum Beispiel letztes Jahr die 300kWh für den Altbau glatt getroffen hab. Aber man kann das auch locker auf 150kWh drücken wenn man kaum im Haus ist und statt 22 eben nur 19-20° hat. ;)

L'âme 29.04.2014 20:20

Natürlich hat man es überwiegend selbst in der Hand.

Aber es wäre dennoch ganz interessant. Wie schon oben geschrieben. Einfach ein Vergleich bei gleichen Bedingungen.

Oder ein Wärmebild unter gleichen Voraussetzungen. Da würde man dann irgendwelche schlecht gedämmten Stellen am Dach oder mangelhaft schließende Fenster schon sehen.

Bevor ich die Dichtungen des Velux-Fensters bei mir im Schlafzimmer ausgetauscht habe und hinter die Verkleidung jede Menge Bauschaum gespritzt und Glaswolle gestopft habe, war es im Winter auch bei voll aufgedrehter Heizung nicht möglich, die Temperatur über 15 Grad zu bekommen. Den Luftzug hat man deutlich gespürt.
Ebenso beim Luftschacht der Dunstabzugshaube. Da war kein "Rückschlagventil" oder teilweise unter den Fensterbänken, obwohl die Fenster vor einigen Jahren alle erneuert wurden (Haus Bj 85).

Da wurde damals beim Bau scheinbar schon viel gepfuscht oder selbst gemacht.
Zwar alles Dinge, die man leicht beheben kann, aber eine Nachbarsfamilie ist mal ausgezogen, weil denen die Nebenkosten viel zu hoch waren.
Nicht jeder will in einer Mietwohnung selbst rumbasteln und unserem Vermieter ist eh so ziemlich alles egal.

Powerboat3000 02.05.2014 07:16

Die Firma, die das Angebot für die Raffstores machen wird, war am Mittwoch da. Sieht soweit ganz gut aus in dieser Sache.

Die Firma ist gleichzeitig auf Fensterbau spezialisiert.

Der Mitarbeiter war sehr überrascht, wie man die Balkongitter sowohl nach vorne als auch die "Balkonscheiben" nach hinten heraus offenbar so befestigt hat, dass man dabei durch die Fenster bis nach drinnen in die Wohnung gebohrt hat. Auf dem Foto ist das ganz gut erkennbar.

http://www.fotos-hochladen.net/thumb...b18n_thumb.jpg

Er sagte, er könne sowas absolut nicht nachvollziehen, da man es hier mit einer Kältebrücke zu tun hat. Sonst hat er bestätigt, dass die Fenster und Scheiben qualitativ in Ordnung sind und er sagte auch, dass Zweifachverglasung nicht unbedingt schlechter sein muss als Dreifachverglasung.

Welches Gewicht sollte man dieser Sache mit der Kältebrücke einräumen?

Die Sache mit dem Energieausweis ist erstmal hinten an gestellt, denn der Verkäufer hat eingeräumt, dass der Wert, den wir oben zum Vergleich rangezogen haben, in einem sehr frühen Stadium mal grob ermittelt wurde (grob und zwei Nachkommastellen; ich lach mich kaputt). Da stand noch nicht einmal fest, dass Solarkolletoren aufs Dach kommen. Es ist nun ein richtiger Energieausweis beauftragt worden. Ein solcher muss seit 1. Mai eigentlich bei jedem Kauf- und Mietobjekt unaufgefordert zur Verfügung stehen, sonst wird ein Bußgeld fällig.

Was sagt ihr zu dieser "Kältebrücke"? Wäre das ein Grund, aus energetischen Erwägungen, die Finger von so einem Objekt zu lassen?

Würde euch heutzutage ausreichen, eine Wohnung mir normalem Schallschutz nach DIN 4109 zu kaufen oder sollte man lieber schauen, dass man ein Objekt mit erhöhtem Schallschutz erwirbt (die DIN Norm dazu finde ich auf Anhieb nicht, falls es eine solche überhaupt gibt)? Komplette Neubauten ohne Kernsanierungselemente weisen in aller Regel diesen erhöhten Schallschutz auf. Da man leider nicht mit anderen Bewohnern drunter und drüber Probe wohnen kann, muss man theoretisch an die Sache heran gehen. Normaler Schallschutz heißt ja nicht, dass man das Knarzen einer Holzbalkendecke wie aus der Jahrhundertwende zu erwarten hat aber es fällt mir doch schwer, das einzuordnen.

http://www.vdi.de/uploads/tx_vdirili/pdf/1635940.pdf

Cephalopod 02.05.2014 07:22

Neee,oder?
Sag jetzt bitte nicht, dass du Deine Kaufentscheidung jetzt von der Einhaltung der DIN 4109 abhängig machtst .... :confused: :confused:

Powerboat3000 02.05.2014 07:28

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3092499)
Neee,oder?
Sag jetzt bitte nicht, dass du Deine Kaufentscheidung jetzt von der Einhaltung der DIN 4109 abhängig machtst .... :confused: :confused:

Die DIN 4109 muss immer eingehalten sein, das ist der normale Schallschutz. Wenn man sich mal den Link durchliest, liest sich das schon sehr spartanisch. So nach dem Motto die Klospülung des Nachbarn darf man nicht hören aber wenn er mal abends den Fernseher einen Tick zu laut hat, Musik hört, etc. , dann schon...
Ich frage halt mal nach weil ich das aus den bisherigen Wohnungen nicht kenne. Ich habe immer in Wohnungen gewohnt, die dem erhöhten Schallschutz entsprechen. Für uns ist Ruhe und Privatsphäre mit hoher Priorität zu sehen.

Die Schallisolierung nach außen ist einwandfrei, das hört man bei der Besichtigung. Mir geht´s eher um das, was man von anderen Wohnungen wahrnimmt.

Und warum findest du es verwerflich, wenn man bei einem Preis von 4.100 Euro pro Quadratmeter auch einen halbwegs vernünftigen Schallschutz haben möchte? Ich kaufe ja keine renovierungsbedürftige Bruchbude, wo ich mit riesen Kompromissen in technischer Form leben möchte. Es ist halt einer von vielen Bausteinen, die zu eine so weitreichenden Kaufentscheidung gehören.

WRL 02.05.2014 07:38

PB - kennst Du den Witz?
Makler und junges Paar besichtigen eine Wohnung. Der Makler geht in das Nachbarzimmer "Hören Sie mich?" - "Ja". "Und sehen Sie mich?" - "Nein!" - "Na, das sind Wände!!"

Deine Bedenken beim Schallschutz kann ich nachvollziehen - teilt Euch bei der nächsten Besichtigung doch mal auf und macht in der unteren/oberen Wohnung mal Lärm, dann seht (besser: Hört!) Ihr das schon. Stellt mal das Handy auf größte Lautstärke und lasst es klingeln...

Schönen Tag
WRL

Cephalopod 02.05.2014 07:57

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3092500)
Und warum findest du es verwerflich, wenn man bei einem Preis von 4.100 Euro pro Quadratmeter auch einen halbwegs vernünftigen Schallschutz haben möchte? Ich kaufe ja keine renovierungsbedürftige Bruchbude, wo ich mit riesen Kompromissen in technischer Form leben möchte. Es ist halt einer von vielen Bausteinen, die zu eine so weitreichenden Kaufentscheidung gehören.

Ich finde es grundsätzlich nicht verwerflich sich Gedanken zu machen.
Nur wenn man Deinen Leidensweg mit der Wohnung schon eine Weile hier verfolgt, tauchen von Dir immer wieder neue Gründe auf, genau diese Wohnung NICHT zu kaufen.
Ich glaube so langsam Du hoffst, dass Dir jemand diese Wohnung vor der Nase wegschnappt, damit Dir diese Entscheidung endlich abgenommen wird.

Nichts für Ungut ;)

zinn2003 02.05.2014 08:15

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3092497)
Er sagte, er könne sowas absolut nicht nachvollziehen, da man es hier mit einer Kältebrücke zu tun hat. Sonst hat er bestätigt, dass die Fenster und Scheiben qualitativ in Ordnung sind und er sagte auch, dass Zweifachverglasung nicht unbedingt schlechter sein muss als Dreifachverglasung.

Also den Architekten sollte man teeren und federn.
- Fensterreinigung und Reinigung der "Balkonglasscheibe" kaum möglich.
- Balkonglasschreibe im Fensterrahmen befestigt
- dabei eine saubere Kältebrücke angelegt
- für den Preis Fenster verbaut, die "qualitativ in Ordnung" sind

Wir reden hier von einer niedrigen 5-stelligen Betrag bei dem Objekt, wo schon mal ordentlich gespart wurde und sauber geschlampt dazu.
Möchte nicht wissen wie es dort ausschaut wo man jetzt nicht mehr so einfach rein schauen kann.
:eek:
Sorry ich weiß das bei euch dort drüben Not herrscht und das deswegen Abzocke Tür und Tor offen steht. Mir wäre es völlig egal ob da Schallschutz nach DIN eingehalten wurde oder nicht (ich würde es für sehr unwahrscheinlich halten). Ich würde die Hütte nicht mal für Vermietung kaufen wollen.
:D

Powerboat3000 02.05.2014 08:22

@Cephalopod:

Nein, das ist es wirklich nicht. Aber bei 700.000 Euro Investitionsvolumen muss es einfach ein für allemal passen.

Ein Stück weit spielt da rein, was WRL ganz witzig rüber gebracht hat. In den ganzen Wochen, wo ich an der Wohnung dran bin, redet der Makler einen zwar an die Wand aber gibt selten konkrete verbindliche Auskünfte. Das ist eher der Grund, warum sich alles so zieht.

Z. B. Schallschutz. Vor drei Wochen habe ich ihn darauf hin angesprochen, dass in der Baubeschreibung der Schallschutz absolut nicht qualifiziert wird, weder der normale Schallschutz, noch der erhöhte Schallschutz. Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich mir hier genaue Angaben wünsche. Das einzige, was dann nach 1,5 Wochen kam, war die Antwort, dass ja auf den Estrich noch die Fußbodenheizung drauf kommt, die auch wieder viel Schall frisst. Würde sagen, Thema verfehlt. Am Mittwoch hat er mir dann noch diesen eigentlich nichts sagenden und rechtlich absolut sinnfreien Wisch in die Hand gedrückt.

http://www.fotos-hochladen.net/thumb...nw1c_thumb.jpg

Aus meiner Sicht ist doch sowas das Papier nicht wert, wo es drauf steht. Man beachte mal das Datum der Mail. Da würdet ihr wahrscheinlich auch nichts anders machen als weiter nachzubohren. Wenn die Auswahl an für unsere Zwecke gleichwertige Immobilien so hoch wäre, würde ich mich sicher nicht so intensiv hierum bemühen.

Und das genannte Thema Kältebrücke kam jetzt erst durch den Besuch des Fensterbauers auf. Davon hat der Makler natürlich vorher nichts gesagt und mir ist vorher nur aufgefallen, dass das optisch nicht so der Knaller ist.

Nein, ich möchte die Wohnung schon am liebsten kaufen, da ich Vergleichbares von Lage und Schnitt her in einem halben Jahr nicht gefunden habe. Ich muss nur versuchen, sicher zu gehen, dass die gewünschten Mindestanforderungen, die man auch für diese Preisklasse haben sollte, erfüllt sind. Sonst ist die Enttäuschung am Ende groß und mit sechsstelligen Verlusten verbunden, sofern man wieder verkaufen will weil irgendwas doch absolut nicht passt.

Jetzt bei mir zuhause kannst du trotz Mehrfamilienhaus die Heimkinoanlage benutzen und niemand hört was. Unter mir ist eine Praxis mit diversen lauten Gerätschaften, da kommt auch nichts in der Wohnung bei mir an.
Und all diese schwammigen Aussagen zum Thema Schallschutz bei der neuen Wohnung lassen mich da einfach nur hellhörig werden. Und wenn´s dann deswegen nicht passt, passt es halt nicht. Und wenn doch, kann ich auch ohne schlaflose Nächte in den Kaufvertrag gehen....

Naja, ein Kollege hat mir eine Architektin empfohlen, die man mit einbinden kann. Für einen Hunderter gibt´s qualifizierte Aussagen und sie schaut sich das auch vor Ort alles mal an. Der Sachverständige mit dem ich da war, hat aus meiner Sicht viel zu sehr auf die rein kaufmännische Sicht geschaut und weniger auf die baulichen Details, wofür er eigentlich kommen sollte.


@Zinn:
Es gibt schon viele Bauprojekte aber fast alle wie diese hier:
http://www.quartier-reiterstaffel.de/Quartier.aspx

Das ist zwar alles schön neu und sicher baulich gut bis sehr gut aber hat für mich Sozialsiedlungscharakter diese baugleichen Häuser eins neben dem anderen auf einem riesigen Areal. Wenn man ein neues oder neuwertiges Objekt in einer gewachsenen Struktur schätzt, ist die Suche in Köln in der Tat sehr schwer. Und für uns ist K. O. einfach, in solch ein Wohnsilo zu ziehen.

Martin 02.05.2014 08:41

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3092513)
Aber bei 700.000 Euro Investitionsvolumen muss es einfach ein für allemal passen.

Dann hilft nur: selber bauen.

Zitat:

Wenn die Auswahl an für unsere Zwecke gleichwertige Immobilien so hoch wäre, würde ich mich sicher nicht so intensiv hierum bemühen.

Seh es doch mal andersrum: Wenn die Auswahl an solcherart gleichwertigen Immobilien so hoch wäre, müsste sich der Makler auch etwas mehr bemühen.

Keine Ahnung, wie groß der Andrang bei der Preisklasse bei euch ist, aber ich würde dem Burschen mal kurz erklären, wieviel er an der Wohnung Courtage hat, und dass er sich für die Summe auch mal ein bischen ins Zeug legen darf. Aus seiner Sicht hat er zwar immer die gleiche Kohle, egal wieviele Interessenten er durchschleusen muß - je mehr, desto höherer Aufwand für ihn -, aber für Dich ist die Summe X der Preis für ihn, und für die Summe X erwartet man ne Gegenleistung. Und nicht in 10 Minuten abgespeist zu werden. Vor allem unter dem Aspekt, dass X in diesem Fall gut 5-stellig ist.

Cephalopod 02.05.2014 08:47

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3092518)
Dann hilft nur: selber bauen.

Richtig. :top:

Die Wohnung, um die es geht, ist ein sanierter Altbau. :eek:
Da kann kein Gutachter oder Sachverständiger irgendwelche fundierte und belastbare Aussagen zu Wärmedämmung oder Schallschutz machen, einfach, weil die historische Baumasse völlig unbekannt ist.
Da kann man nur mit Erfahrung und Hochrechnungen Schätzungen abgeben.

Bei solchen sanierungen gibt es bestimmt auch jede menge Ausschlüsse und Ausnahmen bei Baurechtsvorschriften im Vergleich zu Neubauten.

zinn2003 02.05.2014 09:06

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3092520)
Die Wohnung, um die es geht, ist ein sanierter Altbau. :eek:
Da kann kein Gutachter oder Sachverständiger irgendwelche fundierte und belastbare Aussagen zu Wärmedämmung oder Schallschutz machen, einfach, weil die historische Baumasse völlig unbekannt ist.

So ist es.
Aus dem Grund schwimmt der Makler da auch blos.


@Powerboat3000
Sorry bei den Preisen in der Reiterstaffel Sozialwohnung? Wie kommst du auf die Schnapsidee? :D

Martin 02.05.2014 09:14

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3092520)
Richtig. :top:

Problem dabei ist, das sollte sein wie beim heiraten: Die ersten zweimal sollten nicht gelten und nix kosten ;) :D

Da kann man auch vieles machen, worüber man sich hinterher in den Ar$ch beisst.

Cephalopod 02.05.2014 09:47

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3092528)
Problem dabei ist, das sollte sein wie beim heiraten: Die ersten zweimal sollten nicht gelten und nix kosten ;) :D

Da kann man auch vieles machen, worüber man sich hinterher in den Ar$ch beisst.

Jepp,
ich freue mich schon auf den nächsten Monsterthread, wenn das geplante Kind dann tatsächlich da ist und die "Traum"-Wohnung sich dann doch eher als Suboptimal herausstellt aus Gründen, die im Augenblick noch ganz weit weg scheinen.

Mein Schwiegervater hat damals (in den 70ern) übrigens ganz neu gebaut, als er gemerkt hat, dass in den Kindergarten bzw. in die Grundschule seiner Tocher Kinder von solchen Leuten gingen, mit denen er lieber nichts zu tun haben möchte.
Gut, er war Bauingenieur und hat das sozusagen als "Hobby" gemacht, inkl. selbst hochgemauerter Wände :D

Powerboat3000 02.05.2014 12:42

Nur mal zum Vergleich.

Die Wohnung, über die wir hier sprechen ist kein Luxus sondern als "gehoben" zu bezeichnen. Daher 4090 Euro pro qm.

Eine richtige Luxuswohnung liegt dann wie hier gezeigt bei gleicher Lage bei über 5800 Euro pro qm.

http://www.immobilienscout24.de/expo...pe=RESULT_LIST

primzahl 02.05.2014 18:22

Na ja, die Lage ist aber signifikant besser und praktisch am Stadtwald und Du hast keinen Durchgangsverkehr!

Powerboat3000 02.05.2014 19:18

Zitat:

Zitat von primzahl (Beitrag 3092618)
Na ja, die Lage ist aber signifikant besser und praktisch am Stadtwald und Du hast keinen Durchgangsverkehr!

Das ist immer relativ, für uns ist die Lage deutlich schlechter zu bewerten weil die Bahn einfach viel weiter weg ist. Und man hat keinen freien unverbaubaren Blick vom Balkon. Das ist also immer relativ. Aber vom Bodenrichtwert her gebe ich dir Recht, denn da liegen etwas mehr als 20% dazwischen. Der gleiche Bauträger wie bei dem Luxusbau hat nebenan ein großes Bürogebäude kernsaniert und neu ausgestattet - da war der qm Preis dann analog der von uns ins Auge gefassten Wohnung.

Ich habe jetzt von einem Kollegen eine gute Architektin vermittelt bekommen, die die offenen baulichen Sorgen abklärt.

Powerboat3000 06.05.2014 20:52

Hier ein Auszug aus dem Baulastenverzeichnis (wollte die Bank haben). Was bedeutet das für die Praxis? Kann da irgendwie nicht viel mit anfangen.

"Es wird das öffentliche Baurecht hinsichtlich baulicher Anlagen sowie anderer Anlagen und Einrichtungen im Sinne des §1 Abs. 1 BauO NW so eingehalten, als ob die vorstehend bezeichneten Grundstück ein einziges Grundstück gem. §4 Abs.2 BauO NW bildeten.
(Vereinigungsbaulast)"

deere7710 07.05.2014 12:27

Gebäude auf zwei Grundstücken errichtet ?

Powerboat3000 07.05.2014 12:30

Zitat:

Zitat von deere7710 (Beitrag 3093471)
Gebäude auf zwei Grundstücken errichtet ?

Keine Ahnung; ich vermute eher, dass es um die Tiefgaragenzufahrt geht, die mehrere Grundstücke tangiert.

Ist mir im Endeffekt auch egal, so lange hier keine Risiken schlummern bzw. Nachteile für mich liegen?

Powerboat3000 07.05.2014 23:48

Es gibt nun endlich einen Energieausweis.

46,4 kWh / m² Endenergiebedarf

47,78 kWh / m² Primärenergiebedarf (Gesamtenergieeffizienz)

Es bleibt ein Rätsel, warum es trotzdem kein KfW 70 Energieeffizienzhaus ist.

Feuerwehr520i 08.05.2014 05:27

Weil diese Preisklassen üblicherweise nicht mit einem (max.) 50k€-Kasperle-Kredit bedient werden müssen? KfW70 ist eine Bezeichnung. Mehr nicht. Wenn die Werte nach Gutachten eingehalten werden, dann gibts auch damit das entsprechende Darlehen. Wie der Bautrüger die Butze nennt im Verkauf ist dabei völlig egal.

Powerboat3000 08.05.2014 07:36

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3093575)
Weil diese Preisklassen üblicherweise nicht mit einem (max.) 50k€-Kasperle-Kredit bedient werden müssen? KfW70 ist eine Bezeichnung. Mehr nicht. Wenn die Werte nach Gutachten eingehalten werden, dann gibts auch damit das entsprechende Darlehen. Wie der Bautrüger die Butze nennt im Verkauf ist dabei völlig egal.

Der Finanzierer jedenfalls konnte es absolut nicht verstehen. Aber ich denke, diese 50.000 € sind dann wirklich nicht der Reißer.

Cephalopod 08.05.2014 08:16

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3093593)
Aber ich denke, diese 50.000 € sind dann wirklich nicht der Reißer.

Für die Peanuts gibt es gerade mal eine ordentliche Polstergarnitur von Rolf Benz :crazy:

SirBecks 08.05.2014 08:29

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3093602)
Für die Peanuts gibt es gerade mal eine ordentliche Polstergarnitur von Rolf Benz :crazy:


Sind wir also auf den nächsten Thread "allgemeine Fragen zum Sofa- Kauf" gespammt ;) ?

Cephalopod 08.05.2014 08:33

Zitat:

Zitat von SirBecks (Beitrag 3093605)
Sind wir also auf den nächsten Thread "allgemeine Fragen zum Sofa- Kauf" gespammt ;) ?

Inklusive Unterthema "Mein Kind hat mein Ledersofa vollgespeit - was tun?" :D

So, genug mit Offtopic ;)

Feuerwehr520i 08.05.2014 10:32

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3093593)
Der Finanzierer jedenfalls konnte es absolut nicht verstehen. Aber ich denke, diese 50.000 € sind dann wirklich nicht der Reißer.

Glaub ich. Weil das ist nur interessant für die Kreditanstalt für Wiederaufbau wegen der speziellen Darlehen für sowas. Alle anderen interessiert das normalerweise nicht wenn sich die Finanzierung in ungefährlichem Rahmen bewegt. Wenn man 700k mit 800k finanziert, dann könnte das interessant werden damit die Bank da dann ggf. nicht eine Pfuschbude an der Backe kleben hat für die sie nie mehr den ursprünglich gezahlten Preis sieht.

Wir haben auch teils Bank- und teils kfw-finanziert. Die Anschlussfinanzierung will ich dann aber aus einer Hand weil mich das mit der KfW ein bisschen nervt, die buchen nur alle drei Monate ab und haben´s auch nicht so wirklich mit Sondertilgungen. :rolleyes:

BTW: Hatten wir nicht ausgemacht, dass der Kaufmann eine Weile in Urlaub geht? ;) :D

Mixaelzzz 08.05.2014 11:03

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3093649)
Wir haben auch teils Bank- und teils kfw-finanziert. Die Anschlussfinanzierung will ich dann aber aus einer Hand weil mich das mit der KfW ein bisschen nervt, die buchen nur alle drei Monate ab und haben´s auch nicht so wirklich mit Sondertilgungen. :rolleyes:

Wir auch (gemischt aus KfW und Bank), aber KfW hat Sondertilgungsmöglichkeit, wenn auch nicht hoch, WIMRE.

McLane 08.05.2014 11:09

Da haben sie aber dann was geändert, ich hab das damalige KfW-40 und kann in beliebiger Höhe jederzeit sondertilgen. Das macht das KfW-Darlehen durchaus attraktiv als Baustein.

Feuerwehr520i 08.05.2014 11:48

Wir haben das normale Wohnbaudings. Und als ich da einfach mal was überwiesen hatte kam es zurück. Machich halt dann aufm anderen Darlehen. Mich nervt aber eher die seltsame Quartalsabbuchung. Nächstes Mal ein monatlicher Betrag und fertig. Man lernt jedesmal dazu. :D

kalle 08.05.2014 17:29

Hatte bei KfW auch eine unbegrenzte kostenfreie SoTi Option.
Und auch genutzt zur vorzeitigen Tilgung. Wer zahlt schon freiwillig noch horrende 2,5% Zinsen :D

Mixaelzzz 27.05.2014 08:48

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3093673)
Wir haben das normale Wohnbaudings. Und als ich da einfach mal was überwiesen hatte kam es zurück. Machich halt dann aufm anderen Darlehen. Mich nervt aber eher die seltsame Quartalsabbuchung. Nächstes Mal ein monatlicher Betrag und fertig. Man lernt jedesmal dazu. :D


Hab gerade zufällig die Unterlagen in der Hand gehabt:

- KfW-Eff.haus 10 Jahre fest, unbegrenzte Sondertilgungsmöglichkeit während der ersten Zinsbindung
- KfW-Wohneigentumsprogramm 10 Jahre fest, keine Sondertilgungsmöglichkeit

basti313 27.05.2014 10:19

Für mich ist KFW im Moment eigentlich Pflicht bei einem Neubau. Egal ob ich bei der Bank bessere Konditionen bekomme, egal ob ich das Geld eh im Nachtkästchen habe. Selbst bei KFW100 muss ich doch die Förderung abgreifen...

Beim Renovieren schaut es genau umgekehrt aus:
Bessere Standard-Ware erreicht den geforderten U-Wert einfach nicht. Alleine bei einem Dachfenster zahle ich 30% mehr um den U-Wert in marginaler Weise zu drücken um auf den förderfähigen Wert zu kommen...und bekomme am Ende 10% Förderung...bei der restlichen Dachdämmung schaut es nochmal deutlich schlimmer aus...den förderfähigen Wert erreiche ich nur wenn ich das Dach so dick mache, dass der Kamin aufgemauert werden muss.

CarDa 07.06.2014 21:37

Huhu,

habe auch mal paar Fragen...

Wollen eve. einen Pool in unseren Garten bauen. Wie intensiv und zeitaufwendig ist denn bei einem Pool die Pflege? Was muss man da täglich alles machen?

Haben ein eigenes Grundstück und will dort paar Bäume fällen. Darf man das einfach? Habe eine alte Motorsäge von meinem Opa. Bei der Kettensäge ist die Kette kaputt. Habe nun mal hier geschaut. Da gibt es so eine Kette. Weiß jemand ob man die selber montieren kann?

Danke ;)

otti X5 07.06.2014 21:53

Es gibt in jeder Gemeinde eine Baumsatzung, ohne Genehmigung darf man nicht einfach was fällen, im Moment eh nicht (Brutzeiten der Vögel), geht erst wieder ab dem Herbst.

Die Frage mit der Kette ist wohl eine Scherzfrage oder?
Jedenfalls kommt es mir so vor :confused: .
Weil, wenn einer fragen muß ob man bei einer Motorsäge die Kette selber montieren kann, dann sollte er doch besser die Finger von einer Motorsäge lassen, es könnte sonst schlimm enden. Die Ketten werden bei Gebrauch relativ schnell stumpf, dann muß man sie entweder schärfen, schärfen lassen oder wechseln, jedenfalls muß man sie schon öfters rauf und runter machen und spannen.

Du gehst am besten so vor:
Geh auf die Gemeinde und frag nach was Du auf dem Grundstück fällen darfst. Wenn das OK da ist bestellst Du dir eine Fachfirma die dir die Bäume fällt und den ganzen Kram mitnimmt. wahrscheinlich müssen ja auch noch die Wurzeln raus, Du willst ja ein Schwimmbad bauen, da braucht es eh schweres Gerät. Aber die Sache wird teuer, laß Dir da ein Angebot machen.

Auch ein Schwimmbad hat relativ hohe Nebenkosten (Heizung, Strom für den Filter, Wasser) das muß man sich schon gut durchrechnen ob sich das für die paar mal Plantschen im Jahr lohnt ;)

VG
Otti

Feuerwehr520i 08.06.2014 07:36

Uhhhhh... ich hoffe, dass Dir keiner die Baumfällfragen bearbeitet. Denn wenn Du das fragen musst, dann lässt Du es besser zu Deiner eigenen Sicherheit von jemand anders erledigen. ;) Einen Baum fällen erfordert eine gewisse Kenntnis und Sachkunde, eben weil es gefährlich ist. Zumindest wenn wir davon reden was ich mir unter "Baum" vorstelle.

Zwecks der rechtlichen Seite mit "darf ich" würde ich mal beim zuständigen Umweltamt anfragen. Oder auch nicht. Bei einem alten Apfelbaum gibt's keine Probleme. Eine 30-m-Kastanie würde ich jetzt nicht einfach so umsägen ohne dass einer OK dazu gesagt hat.

Pool ist halt Frühjahr und Herbst Arbeit mit befüllen und ablassen, reinigen etc., zwischen drin messen und Chlortablette wechseln, ab und an mal den Filter spülen. Wichtig ist IMHO eine Abdeckung gegen Dreck.

Martin 08.06.2014 08:07

Zitat:

Zitat von CarDa (Beitrag 3099039)
Haben ein eigenes Grundstück und will dort paar Bäume fällen. Darf man das einfach? Habe eine alte Motorsäge von meinem Opa. Bei der Kettensäge ist die Kette kaputt. Habe nun mal hier geschaut. Da gibt es so eine Kette. Weiß jemand ob man die selber montieren kann?

Kommt drauf an, wie alt die Bäume sind. Und falls man es darf, sollte man es auch können, schon mit kleineren Bäumen - sofern es sich nicht gerade um Weihnachtsbaumgröße fürs Wohnzimmer handelt - kann man viel falsch machen und sich und andere gefährden. Auch bez. der Kettensäge und deren Handhabung.

Ja, man kann die Kette selber wechseln, ist kein hexenwerk. 2 Schrauben am Deckel wo die Kette zum Antrieb läuft lösen, Deckel abnehmen, und Dir fällt alles entgegen. Schwert und den Deckel innen reinigen, auch die Säge dort reinigen, Ölkanäle auf freigängigkeit prüfen und dann die neue Kette (richtigherum!!) montieren. Das Schwert ist beweglich in der Länge und wird durch die 2 Schrauben verklemmt.

Man braucht aber nicht unbedingt ne neue Kette, evtl. kannst die alte einfach schleifen lassen oder feilen. Aber auch das sollte man können.... ;)

Zwilling 08.06.2014 12:14

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3099058)
Zwecks der rechtlichen Seite mit "darf ich" würde ich mal beim zuständigen Umweltamt anfragen.

Also ich persönlich kenne niemanden, der sich in seinem eigenen Garten von irgendwelchen Ämtern reinreden lässt.
Weg ist weg. Im Zweifel war der Baum krank und drohte umzustürzen. Da muss zur Gefahrenabwehr sofort gehandelt werden. ;)

Gruss
Andreas

WRL 08.06.2014 13:13

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3099089)
Also ich persönlich kenne niemanden, der sich in seinem eigenen Garten von irgendwelchen Ämtern reinreden lässt.
Weg ist weg. Im Zweifel war der Baum krank und drohte umzustürzen. Da muss zur Gefahrenabwehr sofort gehandelt werden. ;)

Gruss
Andreas

Da scheint es einen großen Unterschied zwischen ND Tiefebene und Bayern zu geben. Hier bei uns hat (fast) jede Gemeinde eine eigene Baumsatzung - maximaler Durchmesser z.B. 12 cm, alles darüber braucht ein Gutachten usw. usw. - und Wehe Du fällst vorher. ;) Und genauso wehe man kommt dem Kupfernagel auf die Spur (oder was Du sonst für das positive Gutachten benötigst:D).

Frohe Pfingsten
WRL

Feuerwehr520i 08.06.2014 13:24

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3099089)
Also ich persönlich kenne niemanden, der sich in seinem eigenen Garten von irgendwelchen Ämtern reinreden lässt.
Weg ist weg. Im Zweifel war der Baum krank und drohte umzustürzen. Da muss zur Gefahrenabwehr sofort gehandelt werden. ;)

Das kommt auf den Baum an. Eine 30m-Pappel wirst du hier nicht einfach so umsägen. ;) Ein 5m-Bäumchen im Garten interessiert keinen.

Martin 08.06.2014 13:48

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3099095)
Das kommt auf den Baum an. Eine 30m-Pappel wirst du hier nicht einfach so umsägen..

Haben wir auch schon gemacht :D 110cm Stamm :D Mit 2 Seilwinden mitten im Ort :crazy: Gefragt hat danach auch keiner....

Jan Henning 08.06.2014 14:24

Hallo

Es lohnt sich schon sich zuvor mal grundsätzlich zu informieren.

Manchmal ist das erfahrene sehr erfreulich! Z.B. bei mir in Osnabrück

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck...h-baumfrevel-1

Also, erst informieren, danach kann man i.d.R. die Kettensäge unbesorgt kreisen lassen.

Wobei, eines war da noch, genau. das mit der Jahreszeit: Bundesweit gilt nämlich das Bundesnaturschutzgesetz.
Zitat:

Dieses verbietet in § 39, Absatz 5 Baumfällungen zu bestimmten Zeiten. Wörtlich heißt es dort: „Es ist verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen, … “
Also: Noch etwas warten und dann ab damit...

Munter bleiben: Jan Henning

Zwilling 08.06.2014 15:54

Zitat:

Zitat von WRL (Beitrag 3099094)
Da scheint es einen großen Unterschied zwischen ND Tiefebene und Bayern zu geben. Hier bei uns hat (fast) jede Gemeinde eine eigene Baumsatzung - maximaler Durchmesser z.B. 12 cm, alles darüber braucht ein Gutachten usw. usw. - und Wehe Du fällst vorher. ;) .

Ja, das gibts hier auch alles. Scheint aber niemand besonders verbissen zu sehen.

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3099095)
Das kommt auf den Baum an. Eine 30m-Pappel wirst du hier nicht einfach so umsägen. ;) Ein 5m-Bäumchen im Garten interessiert keinen.

Das Viertel, in dem meine Eltern leben, gibt es jetzt seit knapp 40 Jahren. Inzwischen sind die - damals natürlich alle viel zu eng gepflanzten - "Bäumchen" bequem 25m und mehr groß und wiegen mehrere Tonnen. Dementsprechend wird da zur Zeit abgeholzt was die Säge hergibt, weil sonst der Nadel- und Blätterflut keiner mehr Herr wird. Die Leute, die da leben, sind halt inzwischen auch alle 40 Jahre älter und wollen ihre Ruhe haben, statt ständig durch die Regenrinnen zu robben um den Fallout zu beseitigen. Natürlich legt von den alten Herrschaften keiner mehr selbst Hand an beim Abholzen. Das wird von Profis am hellerlichten Tag erledigt. Bis jetzt ohne Probleme. :top:

Gruss
Andreas

Feuerwehr520i 09.06.2014 07:57

Na dann ist ja gut. :top: Kommt wohl nicht selten drauf an, wie froh ein Nachbar über so eine Fällung ist. IM Nachbar ist immer noch des beste Denunziant. ;)

zinn2003 09.06.2014 09:06

Dank Google und co ist das inzwischen was anderes. Da werden inzwischen regelmäßig noch zusätzliche Bilder geschossen und Bäume kartografiert.
Bei uns im Verein hat die Stadt allein 1000 Gehölze aufgenommen.
Wenn nach zwei Jahren plötzlich die Nachfrage auftaucht, kann die eigene Erklärung sich ziemlich schnell als unschlüssig herausstellen.

Jan Henning 09.06.2014 09:18

Hallo

Was wohnt ihr eigentlich in so gleichgeschalteten Gegenden? Wir hier in Osnabrück haben unsere Baumschutzsatzung 2002 abgeschafft, und damit den Ökofanatikern mal ihre Grenzen aufgezeigt - wäre ja noch schöner wenn ich nicht grundsätzlich selbst entscheiden könnte ob ich ein 30m hohes Taubenklo auf meinem Grundstück haben will und mir meinen und den Herbst meiner Nachbarn mit dem jährlichen Fallout verderbe...

Munter bleiben: Jan Henning

Powerboat3000 09.06.2014 09:23

Merkt ihr als Hausbauer eigentlich auch den Preisboom bei Immobilien bedingt durch das geringe Zinsniveau? Normal müsste das doch sehr moderat sein, da die Baukosten aus meiner Sicht unabhängig vom Zins relativ fix sein dürften. Nur der Grundstückspreis variiert halt mit Schwankung der Zinsen.

Oder wie sind eure Erfahrungen?

Bei Eigentumswohnungen schwankt der komplette Wohnungspreis sehr deutlich mit den Zinsen.

Feuerwehr520i 09.06.2014 09:32

Jo, weil so langsam werden auch hier die Grundstücke verkauft wo man sich fragt "welcher Depp baut da rein?". ;)

Zinsen sind ein nicht unerheblicher Faktor. Ich hab mal so ne Faustregel gehört, dass beim Bauen durch die Zinsen über die Jahre eigentlich alles ungefähr das 1,5-fache kostet.

Jan Henning 09.06.2014 09:40

Hallo

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Da es kaum noch Zinsen gibt wird jedes Festgeldkonto geplündert und in Grundstücke und Betongold investiert - mit der Erwartung auf höhere Rendite. Deswegen wird heutzutage auch die abgelegenste Randlage oder das unmöglichste Hammergrundstück verkauft und bebaut, selbst wenn es neben der Eiweiß- und Fettverwertung Osnabrück-Icker steht...

Munter bleiben: Jan Henning

Powerboat3000 09.06.2014 09:43

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3099189)
Jo, weil so langsam werden auch hier die Grundstücke verkauft wo man sich fragt "welcher Depp baut da rein?". ;)

Zinsen sind ein nicht unerheblicher Faktor. Ich hab mal so ne Faustregel gehört, dass beim Bauen durch die Zinsen über die Jahre eigentlich alles ungefähr das 1,5-fache kostet.

Du meinst, die Handwerker machen aus dem Zinsniveau heraus auch ihren fetten Reibach. Also quasi wie ne kleine unerlaubte Preisabsprache? :)

Wo wir jetzt wohnen, stehen rund herum auch schicke Hütten, die sicher weitgehend siebenstellig gekostet haben. Wenn ich dann aber die Gärten sehe, wie man dort auf dem Präsentierteller sitzt. Da würde ich nicht für den halben Preis wohnen wollen, so schön so ein Wohngebiet auch mit neuwertigen Häusern etc. ist.

Ich habe immer noch die Hoffnung, dass nach einigen Jahren, wenn die Zinsen wieder höher sind, Immobilien auch im Ballungsgebiet wieder zu halbwegs normalen Preisen gekauft werden können. Im Moment glaube ich, mich mit dem Mieten richtig entschieden zu haben.

Feuerwehr520i 09.06.2014 09:56

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3099193)
Du meinst, die Handwerker machen aus dem Zinsniveau heraus

Vollw Auftragsbücher machen automatisch höhere Preise. Ist doch logisch.

Ich meinte aber eher, dass man durch die Zinsen über die Dauer einiges mehr zahlt als der eigentliche Kaufpreis war.

Georg 10.06.2014 09:16

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3099185)
Merkt ihr als Hausbauer eigentlich auch den Preisboom bei Immobilien bedingt durch das geringe Zinsniveau? Normal müsste das doch sehr moderat sein, da die Baukosten aus meiner Sicht unabhängig vom Zins relativ fix sein dürften. Nur der Grundstückspreis variiert halt mit Schwankung der Zinsen.

Bei Eigentumswohnungen schwankt der komplette Wohnungspreis sehr deutlich mit den Zinsen.

Ich sehe das so, dass durch das extrem niedrige Zinsniveau
a) die Leute auf der "Haben" Seite weniger Zinsen für ihr Geld bekommen wie die Inflation auffrisst und

b) auf der Sollseite der Kauf plötzlich für Leute interessant wird die es sich vorher nicht hätten leisten können.

Ergo versuchen viele ihr Geld - wie schon geschrieben - in Beton und Ziegel anzulegen und dementsprechend leer ist der Markt bzw. steigen die Preise für Grundstücke aufgrund der Nachfrage in diversen Gegenden.
Und ein Handwerker der voll ausgelastet ist wird auch weniger bereit sein, mit dem Preis auf "Kampfniveau" runter zu gehen, wie einer der nicht weiß, wie er seine Angestellten beschäftigen soll.

All das sorgt IMHO für ein stabil steigendes Niveau aktuell.
Und da es wohl so aussieht als ob die Zinsen noch ne ganze Zeit lang auf dem Niveau bleiben werden, wird sich das wohl auch nicht groß ändern.

Georg

powders 10.06.2014 10:05

Jepp. Deswegen werden bei uns auch DHH mit knapp 400m² Grund für 749.000€ angeboten. :kpatsch:

deere7710 10.06.2014 10:33

Wehe dem, das Zinssniveau ist nach Ablauf der Festschreibung gestiegen, dann wird der Markt wieder mit Immobilien geflutet.

Georg 10.06.2014 11:12

Auch das ist natürlich richtig.

Wenn die Zinsen steigen wird es in 7-8 Jahren losgehen mit diversen Verkäufen und Zwangsversteigerungen.
Wer was kauft sollte sich gut überlegen was er nach der Zinsfestschreibung zahlen kann oder ob er da evtl. irgendwoher Geld bekommt.

Ich weiß z.B. dass ich nen Monat vor Ende eine LV ausgezahlt bekomme, mit der ich nen Teil der Summe tilgen kann und beim Rest wird dann die Höhe der Tilgung nach der aktuellen Höhe der Zinsen festgelegt.

Georg

Detlef59 10.06.2014 18:10

Der genannte Zeitraum würde mir persönlich gut passen. Wir suchen etwa zu diesem Zeitpunkt ein Objekt im Bayerischen Wald. :)

schnufel 10.06.2014 18:35

Zitat:

Zitat von deere7710 (Beitrag 3099344)
Wehe dem, das Zinssniveau ist nach Ablauf der Festschreibung gestiegen, dann wird der Markt wieder mit Immobilien geflutet.

Ich glaube aber persönlich nicht, dass viele wirklich gute Immobilien deswegen auf den Markt kommen werden.
Die meisten Leute, die in Schwierigkeiten kommen, haben über ihren Mitteln gekauft und das ist meist nicht das hochwertige und schöne Haus sondern viel Standardware.

Georg 11.06.2014 08:31

Zitat:

Zitat von Detlef59 (Beitrag 3099451)
Der genannte Zeitraum würde mir persönlich gut passen. Wir suchen etwa zu diesem Zeitpunkt ein Objekt im Bayerischen Wald. :)

Das dürfte aber nicht unbedingt ein Eck sein wo dann viel Kredite platzen.
Dafür dürfte das Preisniveau dort zu niedrig sein.

Ich überleg mir immer wieder wie schön es wäre, in manchen Gegenden wohnen zu können - da würd ich schon seit 15 Jahren im eigenen Häuslein sitzen.
Und das sind nicht unbedingt schlechte Gegenden - nur haben sie halt nicht so viel Industrie und Arbeitsplätze und Anziehungskraft wie gewisse Ballungsräume.

Aber das war ja schon immer so, dass das etwas höhere Einkommen in München nicht mal ausreicht, die höhere Miete zu kompensieren - geschweige denn die sonstigen Kosten. :(

Georg

Touring-Jörsch 11.06.2014 08:40

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass wir in 10 Jahren wieder Zinssätze von 7% und mehr sehen. Ich denke die Zeiten sind einfach vorbei. Zudem haben viele Hauskäufer auch ihr Zinsen länger als 10 Jahre festschreiben lassen, manche sogar auf 30! Wobei ich das nicht als erstrebenswert ansehe, der Zuschlag für die Sicherheit ist schon gewaltig.

Die Nachfrage ist aber echt explodiert! In unserer Gemeinde (>20.000 inwohner) gibt es momentan kein zum Verkauf stehendes Haus! Selbst die DHH gegenüber für 1,2Mio (für die Hälfte, nicht das ganze Haus!) wurde verkauft...

Christian 11.06.2014 09:53

Ich mache die Erfahrung das die Preise hier saftig gestiegen sind. Wenn ich mir die EFH Immobilie und das weitere Grundstück angucke das ich gerne vereinnahmen würde komme ich auf knapp 20% Steigerung in zwei Jahren die die derzeitigen Eigentümer aufrufen. Aber sie werden es nicht los.:D

Feuerwehr520i 11.06.2014 10:29

Jepp, gute Buden sind schnell weg und die, die ich seit Monaten bei Immoscout sehe, die werden da noch eine Weile drin stehen. Zumindest bei den Häusern wo ich interessehalber kucke.

basti313 11.06.2014 12:18

Zitat:

Zitat von Georg (Beitrag 3099522)
Aber das war ja schon immer so, dass das etwas höhere Einkommen in München nicht mal ausreicht, die höhere Miete zu kompensieren - geschweige denn die sonstigen Kosten. :(

In München schaut man aber halt auch nicht über den Tellerrand. Sobald ein Ort im MVV Plan steht kosten die Immobilien gleich mal das 1.5 fache, ohne einen Mehrwert zu bieten. Gerade für Zugpendler ist das Wahnsinn: Mit der S-Bahn braucht man in der Regel viel länger als mit dem Zug, der eine Ortschaft weiter hält, die nicht im MVV ist.
Mit dem Auto ist es ähnlich...ein guter Autobahn Anschluss ist mehr wert als die Stadtnähe. Bis ich über die Ringstraßen gegondelt bin macht ich locker den doppelten Weg auf der AB.

Zitat:

Zitat von Touring-Jörsch (Beitrag 3099524)
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass wir in 10 Jahren wieder Zinssätze von 7% und mehr sehen. Ich denke die Zeiten sind einfach vorbei. Zudem haben viele Hauskäufer auch ihr Zinsen länger als 10 Jahre festschreiben lassen, manche sogar auf 30! Wobei ich das nicht als erstrebenswert ansehe, der Zuschlag für die Sicherheit ist schon gewaltig.

Bei den Zinsen bin ich bei dir. Ich sehe keine Möglichkeit für einen signifikanten Anstieg. Und wenn, dann bügelt die Inflation den Kredit eh weg...
Bei der Festschreibung muss ich dir widersprechen. Nach der aktuellen Rechtsprechung kann die Bank im Grunde nicht länger als 10 Jahre festschreiben. Wenn sie das doch macht, dann ist sie sehr dumm oder macht ein eher unlauteres Geschäft indem sie den Kunden 10 Jahre lang so schröpft, dass sie ihm das Geld die restliche Festschreibung lang schenken kann. Eine seriöse Bank macht so etwas nicht.

Zitat:

Zitat von Christian (Beitrag 3099536)
Ich mache die Erfahrung das die Preise hier saftig gestiegen sind. Wenn ich mir die EFH Immobilie und das weitere Grundstück angucke das ich gerne vereinnahmen würde komme ich auf knapp 20% Steigerung in zwei Jahren die die derzeitigen Eigentümer aufrufen. Aber sie werden es nicht los.:D

Meine Bude ist seit meinem Kauf innerhalb eines Jahres um etwa zwei Netto Jahresgehälter gestiegen...nach den Angeboten der Nachbarwohnungen und die werden durchaus besichtigt. Wenn ich das echt kapitalisieren könnte...

zinn2003 11.06.2014 12:22

Liebe Mods, der Threadtitel war aber Hausbau und nicht Hauskauf/Zinsentwicklung. :D :crazy:

Martin 11.06.2014 12:33

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3099552)
Jepp, gute Buden sind schnell weg und die, die ich seit Monaten bei Immoscout sehe, die werden da noch eine Weile drin stehen.

So siehts aus. Ich kenne Immobilien, die faktisch ne halbe Stunde nach dem allerersten Besichtigungstermin verkauft waren.

Zitat:

Liebe Mods, der Threadtitel war aber Hausbau und nicht Hauskauf/Zinsentwicklung.
Jammerlappen :D

Georg 11.06.2014 12:35

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3099581)
So siehts aus. Ich kenne Immobilien, die faktisch ne halbe Stunde nach dem allerersten Besichtigungstermin verkauft waren.

Ich auch -> die in die ich im Juli einzieh :D
Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3099579)
Liebe Mods, der Threadtitel war aber Hausbau und nicht Hauskauf/Zinsentwicklung. :D :crazy:

Der Threadtitel war und ist aber auch "allgemeine Fragen zum Hausbau" und da gehört IMHO das Thema Finanzierung auch mit dazu.
Es wird sicher auch wieder in ne andere Richtung gehen.

Georg

zinn2003 11.06.2014 14:34

Zitat:

Zitat von Georg (Beitrag 3099582)
Es wird sicher auch wieder in ne andere Richtung gehen.

o.k.
Also mein erstes selbst gebautes Fachwerkhaus ist fast fertig. :D
http://www.treffbilder.de/images/024...huppenproH.jpg

shneapfla 11.06.2014 14:48

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3099606)
o.k.
Also mein erstes selbst gebautes Fachwerkhaus ist fast fertig. :D

In München könntest Du sowas für 500.000€ verkaufen! Mindestens!;):D

zinn2003 11.06.2014 14:52

Zitat:

Zitat von shneapfla (Beitrag 3099610)
In München könntest Du sowas für 500.000€ verkaufen! Mindestens!;):D

Bei 0,5% Zinsen ja kein Problem. :D

Feuerwehr520i 11.06.2014 18:48

Hast Du mit Schrot auf Deine Schubkarren geschossen? :D

zinn2003 11.06.2014 19:24

Wenn man Ziegel im Reichsformat rein wirft, gibt es im Alu die eine oder andere Beule. :D
Vorher stand das alles auf dem Hof.
http://www.treffbilder.de/images/025...en_altepvH.jpg

Powerboat3000 11.06.2014 22:57

Hat hier jemand einen Homepilot zuhause im Einsatz?

http://homepilot.rademacher.de/

Mich interessiert, mit welchen Kosten man rechnen muss, wenn man sowas im Haus nachrüstet? Wir haben 11 Fenster mit elektrischen Rolläden und denken darüber nach, diese mit Funkmodulen und Homepilot auszustatten.

Feuerwehr520i 12.06.2014 05:00

11 x 45,08€ plus 248,55€ plus den Ich-hab-zwei-linke-Hände-und-brauch-einen-Elektriker-Zuschlag. Plus ggf. weitere Arbeiten wegen grosser UP-Dosen die dafür nötig sind. Evtl. andere Abdeckungen der bisherigen Schalter. Ein Gesamtpreis ist schwer zu sagen da keiner weiss wie es bei Dir aussieht und was genau zu tun ist. Zudem Dir ein handelsüblicher Elektriker kaum Amazonpreise anbieten wird. Ausgehend von meiner Bude und Deiner Fensterzahl würde ich mal mit 1500€ rechnen. Einen 50er pro Schalter für den einbau wird man wohl rechnen müssen.

McLane 12.06.2014 06:30

Für Nachrüst-Hausautomation gibts inzwischen einige Systeme. Kommt halt darauf an, wieviel man noch machen möchte, ich würde eher mal HomeMatic und KNX-RF (gibts inzwischen bezahlbare Lösungen von MDT) anschauen. Dann kann man noch erweitern, mit schaltbaren Steckdosen, Heizung, Markise und so weiter. Ein proprietäres System, das nur von einem Hersteller unterstützt wird, kann sich als Sackgasse erweisen. Kannst mal bei ELV schauen, die haben einige Systeme im Katalog samt Vergleich.

Ach ja, Apple hat auf der WWDC HomeKit vorgestellt, da sind eine Menge Hersteller schon aufgesprungen, alles was ZigBee macht ist da vertreten.

Ich selbst kann nur für KNX sprechen, ich hab mein Haus damit verkabelt und würde es nicht mehr missen wollen.

driver 7 12.06.2014 07:29

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3099680)
Hat hier jemand einen Homepilot zuhause im Einsatz?

Ich habe Homematic und bin sehr zufrieden damit, habe folgendes Angeschlossen:
Zentrale
14 Jalousinen da muss jedoch meist der Schalter noch gewechselt werden in ein Impulsschalter
2 Unterputzschalter
1 Dimmbarer schalter
1 Fernbedienung
2 Drehgriff Kontakte
Wetterstadion
1 Automatischer Fensteröffner, damit auch das Kellerzimmer gelüftet wird.
2 Rauchmelder
2 Tamparatur und Luftfeuchtigkeitsmesser innen

Am Anfang war er recht viel programmieren, so wie ich es wollte, aber heute brauche ich nicht einmal pro Tag ein Jalousinenschalter.

Morgen wenn es hell wird, gehen die Jalousinen auf, mit ausnahme Badezimmer Sichtschutz und Schlafzimmer.
Wenn ich das Badezimmerfenster danach öffne, gehen auch die beiden Jalousinen auf.
Ist es sehr kalt draussen, schliessen alle bis auf die wo die Blumen sind.
Ist es sehr warm, gehen sie herunter und stellen auf schräg.
Am Abend wenn es dunkel wird gehen sie herunter.
Bei starkem Wind, zieht es alle hinauf.
Die einzige Store die ich manuell bedienen würde, ist mit dem Drehgriffgesteuert.
Des weiteren haben wir noch eine Lichautomatik bei abwesenheit programmiert.

So, jetzt fällt mir gerade nichts mehr ein

Westfale 12.06.2014 09:19

Zitat:

ich würde eher mal HomeMatic und KNX-RF (gibts inzwischen bezahlbare Lösungen von MDT) anschauen. Dann kann man noch erweitern, mit schaltbaren Steckdosen, Heizung, Markise und so weiter. Ein proprietäres System, das nur von einem Hersteller unterstützt wird, kann sich als Sackgasse erweisen.
Den letzten Satz kann man so nur unterschreiben, wobei sich in einer Mietwohnung natürlich die Frage der Nutzungsdauer stellt. Die Liste würde ich noch um Enocean erweitern, das habe ich, angebunden an KNX, für eine "Sonderlösung" und funktioniert vollkommen problemlos.

Rene320i 29.06.2014 16:55

Hallo,

ich hab hier mal den Querschnitt eines Hauses (1,5 Geschoss + Keller)

Kann hieraus jemand von euch erkennen was tragend ist und was nicht?

Die 24er Wand im Keller und 17,5er Wand im EG ist klar. Aber die 11,5er im DG?

Die Querwände sind alles 11,5er und sollten sich Problemlos versetzen lassen?

http://www.treffbilder.de/images/040...g_1743xgqH.jpg

Die ganzen Hausvertreter sagen alle das Abriss bis OK Kellerdecke güstiger wird als der Umbau + Sanierung (Gebäudetechnik stand 1957, Fenster 1993, Dach 1998, nicht ausreichend Isoliert).

Gleiches liest man auch immer wieder in diversen Hausforen. Allerdings ging es da meist um noch ältere Häuser :rolleyes:

Was verlangt ein Architekt? Baupläne und sämtliche Gewerksrechnungen des Bestandhauses sind komplett vorhanden.

Gruß René

zinn2003 29.06.2014 17:59

Also unser Statiker hatte arg was dagegen auch die schmalen Wände ohne statische Aufwertung des Restes abzureißen.
Für solche Arbeiten sollte man immer einen Statiker zuziehen.

Man kann den natürlich auch einsparen
https://www.youtube.com/watch?featur...&v=BT4jxQh9neQ
http://www.ndr.de/nachrichten/nieder...,peine158.html

Rene320i 29.06.2014 19:39

Vielen Dank für deinen Einwand. Da wir aber genau dieses auch schon in unseren Planungen berücksichtigt haben werden wir die Umbaumaßnahmen natürlich vorher von einem Architekten berechnen lassen. ;)

Wir wollen momentan verschiedene Grundrisse planen und diese dann auf Machbarkeit und Kosten prüfen lassen.

Hier sind ja doch einige vom Fach und einige die Umgebaut haben. Das die Aussagen nicht verbindlich versteht sich von selbst :top:

Gruß René

zinn2003 30.06.2014 06:30

Es ist sinnvoll schon zu Beginn den Statiker einzubeziehen. Theoretisch ist fast alles möglich, nur kostet dann die Umsetzung.
Wir haben 2300 für den Statiker bezahlt, das Angebot belief sich dann auf knapp 30t€.
Wenn dir dann die Variante zu teuer ist, kommt beim Statiker auch blos die nächste Rechnung. Der rechnet das nicht 4x zum Preis von einem. :D
Am Ende musst du mit der Kombination Architekt, Statiker und Hochbauer leben.

Jan Henning 30.06.2014 07:35

Zitat:

Zitat von Rene320i (Beitrag 3102948)
Die ganzen Hausvertreter sagen alle das Abriss bis OK Kellerdecke güstiger wird als der Umbau + Sanierung (Gebäudetechnik stand 1957, Fenster 1993, Dach 1998, nicht ausreichend Isoliert).

Wenn das Haus nicht denkmalgeschützt ist, würde ich ernsthaft darüber nachdenken es wirklich so zu machen. Man gewinnt doch enorme Freiheiten und die Raumaufteilung ist heute auch ganz anders als früher: Mehr und größere Bäder und Toiletten, eventuell offene Küche (wer's mag) und mehr Fensterflächen, dafür weniger Speisekammern, Kinderzimmer, eventuell auch offenes Treppenhaus (auch hier Geschmackssache)....

Wenn Strom und Wasser, Gas und Heimnetzwerk, eventuell Ofen/Kamin gleich eingebaut sind statt nachträglich reingepfriemelt ist das auch zuverlässiger und haltbarer.

Munter bleiben: Jan Henning

Aksel 30.06.2014 08:24

Wenn Das Dach von 1998 nicht ausreichend isoliert ist, sind die Fenster von 1993 sicher auch nicht mehr top (geht eigentlich gar nicht).
Die Haustechnik von 1957 ist so alt, dass sie eigentlich nicht mehr existent ist und beim Renovieren eher stört!

Wir haben in 2000 ein Haus von 1973 gekauft und nur für Strom 600m Draht einziehen lassen. Der Sicherungskasten ist um Faktor 4 gewachsen (und mittlerweile gibt es einen zweiten Kasten). Von LAN, TV/Radio Kabel will ich gar nicht reden. Ein paar Jahre später (wegen Steuer) haben wir sämtliche Fenster austaschen lassen - ein deutlicher Gewinn! Jetzt kommt das Dach mit neuer Isolierung dran.
Das Alles kostet soviel wie ein neues Haus.
Dein Haus ist jetzt nochmal älter, ob sich DAS lohnt bezweifle ich. Es ist auch nicht schön immer sagen zu müssen: Ist jetzt halt blöd mit dieser Ecke, kleinen Fläche, unpraktischen Aufteilung, usw.
Kannst Du eine moderne Heizung einbauen, oder musst Du alles rausreissen, d.h. alle Rohre und Heizkörper?
@Jan Eine gekühlte Speisekammer finde ich super! Wenn ich neu bauen würde, hätte ich einen leicht gekühlten Raum im Keller und einen begehbaren Kühlschrank in der Küche. Betreiben kann man das mit normalen Kühlgeneratoren und wenn einer kaputt geht, wird er im Keller ausgetauscht! Die Wärmepumpe kann man da auch anschlessen und die Kälte von der Heizung nutzen.

McLane 30.06.2014 09:01

Zitat:

Zitat von Aksel (Beitrag 3103046)
Wir haben in 2000 ein Haus von 1973 gekauft und nur für Strom 600m Draht einziehen lassen.

Ich habe in meinem EFH über 3000 m Leerrohr für die Elektrik gelegt :D

Ich sehe es wie Du, eine Hütte mit Stand 1957 auf heutigen Standard zu bringen ist praktisch wie ein Neubau. Vor allem weiß man nie, was für Überraschungen noch in den Wänden und Decken zu finden sind. Ohne Statiker würde ich keinesfalls irgendwelche auch noch so dünne Wände rausreißen.

Ein Architekt wird nach HOAI bezahlt. Für einen Umbau eines Bestandshauses ist da ein Aufschlag vorgesehen, eben wegen dieser Unwägbarkeiten.

Jan Henning 30.06.2014 09:11

Zitat:

Zitat von Aksel (Beitrag 3103046)
begehbaren Kühlschrank in der Küche

Da hängen dann die Schweinehälften und Rindervorderviertel.... :eek:

Mein Haus ist einfach zu konventionell.

Der begehbare Kühlschrank. Nachfolger des begehbaren Kleiderschrankes... Und im Sommer kann man sich bei Bruthitze auch selber reinlegen....

Munter bleiben: Jan Henning

zinn2003 30.06.2014 09:50

Zitat:

Zitat von Aksel (Beitrag 3103046)
Wir haben in 2000 ein Haus von 1973 gekauft und nur für Strom 600m Draht einziehen lassen. Der Sicherungskasten ist um Faktor 4 gewachsen (und mittlerweile gibt es einen zweiten Kasten). Von LAN, TV/Radio Kabel will ich gar nicht reden.

Willst du jetzt ernsthaft glauben das dies im Neubau wesentlich billiger gewesen wäre?
Der Grundfehler bei Neubaus vs. Abriss ist einmal beim Altbau alle individuellen Kosten gegen eine 0815 Neubauhütte zu stellen. Da gewinnt immer der Abriss.

Aksel 30.06.2014 10:21

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3103058)
Willst du jetzt ernsthaft glauben das dies im Neubau wesentlich billiger gewesen wäre?
Der Grundfehler bei Neubaus vs. Abriss ist einmal beim Altbau alle individuellen Kosten gegen eine 0815 Neubauhütte zu stellen. Da gewinnt immer der Abriss.

Naja, wenn Du einen Schlitz der Wand entlang ziehst, Lehrrohr einziehst und nachher alles wieder verputzt ist das nicht direkt preiswert. Wichtig ist aber, bei einer Renovation ist man eher mal zurückhaltend und verlegt eine Steckdose oder ein Kabel nur dann wenn es wirklich braucht, jetzt braucht! Für die elektrischen Rollaäden im Gästebreich (3 Rolläden) könnte ich mir bis ans Lebensende jemanden kommen lassen, der die Dinger rauf und runter dreht. Alt sind sie aber immer noch, nur jetzt eben elektrisch.
Beim Renovieren eines alten Hauses fallen auf jeden Fall an:

- neue Bäder & WC
- Küche
- Fenster
- Aussenisolation inkl. neuer Verputz
- Fussböden
- Dach (wie beschrieben schlecht isoliert)
- Heizung
- Wasserrohre?
- Abflussrohre?
- Innentüren
- Haustüre
- Lichtschalter & Steckdosen
- Kabel vom Lichtschalter zur Leuchte an der Decke?

Da kommt einiges zusammen. Und am Ende ist es ein altes Haus, wahrscheinlich mit Hohlblock gemauert.

zinn2003 30.06.2014 10:40

Zitat:

Zitat von Aksel (Beitrag 3103066)
Beim Renovieren eines alten Hauses fallen auf jeden Fall an:
- neue Bäder & WC
.....

Sollte aber auch im Neubau drin sein oder?
Gebäudehülle, Keller und Dachstuhl und wahrscheinlich auch die Treppen sind scheinbar vorhanden und brauchbar und bekommt man beim Neubau nicht umsonst.

Das coole an jeder Menge Leerrohren ist, man spart sich die Belüftung. :D

Rene320i 30.06.2014 11:00

Das Haus hat 2 kleine Wohnungen und war früher ein freistehendes Gebäude. Hier wurde später ein 2. Gebäude angebaut. Es gibt nur einen Eingang für beide Gebäude.

Auch wenn es Familie ist, ich will einen eigenenen Eingang.

Dann haben wir jede Menge kleine Räume und die bestehende Treppe liegt ungünstig. Könnte man lassen, aber man würde sich immer ärgern.

Bei den sowieso schon kleinen Räumen will ich keine Heizkörper. Favorit ist Gas-Brennwert mit Fußbodenheizung.

Zu Sanieren wäre also:

  • Komplett entkernen. Alle Wasser, Strom, Abwasser und sonstige Leitungen raus.
  • Estrich raus
  • Gasanschluß von der Straße in den Keller führen
  • Keller abgraben, Abdichten, Isolieren
  • Alte Isolierung im Dachstuhl entfernen, Neue Isolation. Vermutlich aufdoppeln.
  • Ziegel könnte man noch lassen. Aber wenn man ehh schon dabei ist?
Grob überschlagen bin ich hier doch schon bei 100.000 ohne auch nur eine Wand versetzt zu haben?


Gruß René

Aksel 30.06.2014 11:05

Klar sind die Sachen wie Bäder, Küche auch bei einem Neubau zu bezahlen. Dann ist das aber neu und nicht so steinalt wie ich!:o

Wenn Du das alles im alten Haus machen willst, was bleibt dann noch? Ein paar Mauern, von denen Du bald sagenwürdest: Hätten wir die doch lieber auch noch neu gemacht. Dann wären sie an der richtigen Stelle, nach aussen sauber isoliert, mit schönen Fenstern drin usw.

Teuerer wird es schon, das Abreissen und Neubauen aber sicher auch besser!

Cephalopod 30.06.2014 11:13

Zitat:

Zitat von Rene320i (Beitrag 3103093)
Zu Sanieren wäre also:

  • Komplett entkernen. Alle Wasser, Strom, Abwasser und sonstige Leitungen raus.
  • Estrich raus
  • Gasanschluß von der Straße in den Keller führen
  • Keller abgraben, Abdichten, Isolieren
  • Alte Isolierung im Dachstuhl entfernen, Neue Isolation. Vermutlich aufdoppeln.
  • Ziegel könnte man noch lassen. Aber wenn man ehh schon dabei ist?
Grob überschlagen bin ich hier doch schon bei 100.000 ohne auch nur eine Wand versetzt zu haben?

Dazu ist die Hütte nicht isoliert und die Fenster müssen bestimmt auch neu.
Lass den Neubau mal 150-200 k€ kosten.
Allein die kleinen Fensterfläche, die früher üblich waren, würden mich täglich ärgern.

-> Abreissen :top:

Martin 30.06.2014 11:30

Zitat:

Zitat von Jan Henning (Beitrag 3103041)
Wenn das Haus nicht denkmalgeschützt ist, würde ich ernsthaft darüber nachdenken es wirklich so zu machen. ...

Ich ergänze mal um: ... oder sonstige erhaltenswerte Aspekte hat.

Wir hatten ein Haus aus 1868, Raumgrößen und Raumhöhen waren absolut zeitgemäß, natürlich ist die Aufteilung und ein paar andere Dinge nicht als neumodisch zu bezeichnen. Aber der flair der alten Substanz ist was besonderes. Es kommt drauf an, was man will. Bei ner Hütte aus den 30er oder 40er Jahren würde ich schwer überlegen.

Westfale 30.06.2014 11:32

Zitat:

Allein die kleinen Fensterfläche, die früher üblich waren, würden mich täglich ärgern.
Ich sehe eigentlich vor allem bei den Neubauten irgendwelche Schießscharten von Fenstern, kenne aber viele Altbauten mit großen Fenstern.

Ansonsten denke ich, dass man das so pauschal nicht sagen kann, es hängt halt viel daran wie gut der Grundriss passt und was am Ende wirklich zu machen ist. Wir haben die Fenster z.B. bewusst gelassen und nur neu gestrichen, ein Tausch hätte sich in meiner Lebenszeit nicht gerechnet. Da lohnt es sich auch bei anderen energetischen Maßnahmen sehr genau zu rechnen!

Man sollte auch nicht vergessen, dass viele Altbauten Charme haben der im Neubau zwar auch erreicht werden kann, aber eben nicht umsonst. Hauptvorteil des Neubaus in meinen Augen ist, dass man viel freier planen kann und auch vieles einfacher wird, weil man z.B. vernünftige Installationschächte vorsehen oder Leitungen in eine abgehängt Decke legen kann.

Wir haben zwischenzeitlich zwar auch gedacht "hätten wir mal besser abgerissen", aber wenn ich schaue welche Kosten auch bei einem Neubau 1:1 angefallen wären, hätte sich das auf keinen Fall gerechnet.

Aksel 30.06.2014 12:22

"Rechnen" wird sich ein selbstbewohntes Haus wohl selten. Oder meinen wir etwas anderes damit?

Ein schönes grosses Haus kostet einfach Geld und zwar richtig Geld. Ob ich das wieder reinbekomme beim Verkauf ist fraglich. Wenn ich dann mal 80+ bin ist es auch nciht mehr so wichtig den grossen Reibach zu machen.

Wir haben unser Haus zum zimelich exakt doppelten Preis, den der Vorbesitzer und Erbauer 1972/73 gezahlt hat.
Da ich wusste, dass er über 80 ist und bereits eine nette Wohung gekauft hat (Nähe zum Arzt und Einkaufen...) konnte ich ihn in aller Ruhe massiv runterhandeln.
Er hat aber mit der Familie 37 Jahre darin schön gewohnt! Das ist für mich der wichtige Aspekt!
Ich wohne jetzt mit Frau und Kater in einem Haus, das Platz und Räume für 5 Personen geboten hat.:crazy: Das ist seeeeehr angenehm und das ist das was es sinnvoll macht ein Haus zu haben.
Rechnen müssen sich die Finanz-Anlagen und die vermieteten Sachen aber niemals das eigen Haus: Das leistet man sich.

Westfale 30.06.2014 12:50

Zitat:

"Rechnen" wird sich ein selbstbewohntes Haus wohl selten. Oder meinen wir etwas anderes damit?
Offensichtlich, ich habe das nur auf die Investition in irgendwelche Dämmmaßnahmen bezogen und da kann man schon eine Amortisation rechnen. Bei dem Haus im ganzen gebe ich Dir allerdings recht, da zählt der Komfort mehr als die reine Betriebswirtschaft.

zinn2003 30.06.2014 13:09

Zitat:

Zitat von Aksel (Beitrag 3103118)
"Rechnen" wird sich ein selbstbewohntes Haus wohl selten. Oder meinen wir etwas anderes damit?

:confused: :confused:
Das ich bei eigener Wohnung natürlich versuche Sachen zu integrieren, die mir diverse Mietwohnungen nicht bieten konnten, ist ja wohl ziemlich klar. Aber das man deswegen in einer finsteren billigen Höhle wohnt und deswegen der Vergleich Finanzierung vs. Miete nicht angebracht ist, wäre mir völlig neu.
Natürlich muss sich ein eigenes Haus/Wohnung rechnen, sonst gehört es irgendwann der Bank weil man die Raten nicht mehr zahlen kann.

Aksel 30.06.2014 14:41

Bei CHF 800.-- pro Monat für gut 1000qm Grundstück und 220-250qm Wohnfläche mache ich mir da keine Sorgen ob es für die Bank noch reicht.

Viel kritischer ist da mein X3. Der rechnet sich sicher nicht, niemals.

basti313 30.06.2014 14:52

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3103099)
Dazu ist die Hütte nicht isoliert und die Fenster müssen bestimmt auch neu.
Lass den Neubau mal 150-200 k€ kosten.
Allein die kleinen Fensterfläche, die früher üblich waren, würden mich täglich ärgern.

-> Abreissen :top:

Welcher Neubau eines Massivhauses kostet 150-200 k€? Wenn ich mir den Plan anschaue, dann sind da drei Stockwerke mit ordentlicher Wohnfläche. Ohne luxuriöse Extras würde ich da inkl. Abriss nicht unter 300tEuro planen.

Wenn wir dann noch über Fußbodenheizung, LAN, elektrische Rollläden und was weiß ich noch alles, was hier genannt wurde, reden, dann reichen die 300tEuro hinten und vorne nicht.

Hört sich alles irgendwie nach Milchmädchenrechnung an.

Wenn ich mir die Kosten anschaue:
- Kabel ziehen kostet im Neubau gleich viel
- Extras kosten im Neubau gleich viel
- Keller renovieren kostet gleich viel
- Fenster kosten gleich viel
- Bäder kosten im Neubau gleich viel
- Dach kostet im Neubau gleich viel
- Heizung kostet im Neubau gleich viel

Im Endeffekt zahlt man im Neubau das Aufmauern, die Ziegel, die Decken, die Treppen und die Mehrkosten eines Gesamtabrisses. Dazu muss man deutlich mehr verputzen.
Wie man das auf den gleichen Wert rechnen will ist mir schleierhaft.

McLane 30.06.2014 14:54

Zitat:

Zitat von Westfale (Beitrag 3103128)
Offensichtlich, ich habe das nur auf die Investition in irgendwelche Dämmmaßnahmen bezogen und da kann man schon eine Amortisation rechnen.

Ja, kann man, aber auch hier gibt es einen Komfortgewinn, den man nicht unbedingt in Geld rechnen kann. Eine gut gedämmte Aussenwand bringt im Winter einfach ein angenehmeres Raumklima und im Sommer bleibt die Hitze draussen. Ebenso die kontrollierte Wohnraumlüftung, da kommt zur Energieersparnis auch noch der pure Komfort immer frischer pollenfreier Luft im Haus dazu. Die KWL würd ich alleine deshalb nie wieder hergeben.

Cephalopod 30.06.2014 15:02

Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3103164)
Welcher Neubau eines Massivhauses kostet 150-200 k€? Wenn ich mir den Plan anschaue, dann sind da drei Stockwerke mit ordentlicher Wohnfläche. Ohne luxuriöse Extras würde ich da inkl. Abriss nicht unter 300tEuro planen.

Das sind 1,5 Geschosse + Keller.
Das teuerste ist der Keller, der bleibt.
Ganz grob kalkuliert man 1500 € / m².
4 Personen brauchen ca. 120 m² also komme ich auf 180 k€

Zitat:

Wenn ich mir die Kosten anschaue:
- Kabel ziehen kostet im Neubau gleich viel
- Extras kosten im Neubau gleich viel
- Keller renovieren kostet gleich viel
- Fenster kosten gleich viel
- Bäder kosten im Neubau gleich viel
- Dach kostet im Neubau gleich viel
- Heizung kostet im Neubau gleich viel
Kabel, Rohre, Fenster und Bad kosten im Neubau ca. die Hälfte.
Das teuerste ist das ordentliche Rückbauen der Altlasten.

zinn2003 30.06.2014 15:13

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3103172)
Kabel, Rohre, Fenster und Bad kosten im Neubau ca. die Hälfte.
Das teuerste ist das ordentliche Rückbauen der Altlasten.

:confused: :confused:
Also ich hab für ein Holzfenster 2-Flügel Dreh-Kipp 89cm breit 150cm hoch 446,52 netto inkl. Einbau bezahlt. Du willst mir ernsthaft behaupten das ich im Neubau nur die Hälfte gezahlt hätte?
Ach so Ausbauen der alten Fenster war inkl. http://www.treffbilder.de/images/965...183416utbH.jpg

Westfale 30.06.2014 15:18

Zitat:

Kabel, Rohre, Fenster und Bad kosten im Neubau ca. die Hälfte. Das teuerste ist das ordentliche Rückbauen der Altlasten.
Beide Punkte kann ich so aus eigener Erfahrung nicht bestätigen!

basti313 30.06.2014 15:38

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3103172)
Das sind 1,5 Geschosse + Keller.
Das teuerste ist der Keller, der bleibt.
Ganz grob kalkuliert man 1500 € / m².
4 Personen brauchen ca. 120 m² also komme ich auf 180 k€

Oh, hab das Bild falsch interpretiert. Ist das ein gemauerter Keller? Neues Haus auf gemauerten Keller von vor 50 Jahren würde ich mir überlegen...

Und die 1500Euro sind eher ein alter Wert. Im aktuellen Bauboom kommst du nicht mehr damit hin.

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3103172)
Kabel, Rohre, Fenster und Bad kosten im Neubau ca. die Hälfte.
Das teuerste ist das ordentliche Rückbauen der Altlasten.

Warum sollten die im Neubau so billig sein?
Ob ich jetzt Schlitze in einen Neubau oder einen Altbau breche macht nichts aus. Wenn Einzeladern verlegt sind kann ich mir teilweise sogar komplett das Schlitzen sparen und einfach nur die Adern austauschen.
Beim Fenster ist es aus meiner Sicht sogar genau anders rum: Der Ausbau geht so schnell (mit der Fräse außen rum, Rahmen durchschneiden und fertig), dass er weniger kostet als man Zeit und Material spart, weil der Glattstrich nach DIN viel weniger aufwändig ist. Während man beim Neubau einen sauberen Glattstrich über die ganze Laibung braucht streicht man beim Renovieren nur die 6cm, in denen das alte Fenster steckte, glatt zum Putz zu.

Man darf da natürlich auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Die meisten Bauträger klatschen die Fenster immer noch ohne Glattstrich mit Bauschaum in den Neubau. Hier im Neubaugebiet gibt es kein einziges Haus mit Glattstrich...rund im die Fenster sind rote Ziegel...
Da kommt eine vernünftig gemachte Renovierung natürlich etwas, wenn auch nicht viel teurer.

Edit:
By the way: Ich halte die Idee mit Gasheizung und Fußbodenheizung eh für überholt.
Meine Umbauplanung bezogen auf den Fall hier sieht so aus:
- KWL Anlage mit Wärmepumpe. Die KWL wird im Treppenhaus in der Ecke hoch gezogen und unter einer abgehängten Decke im Flur in die Räume verteilt.
- Dach Innenausbau und Dämmung gleich bei der Renovierung. Dach außen (sofern dicht) unabhängig nach Bedarf mit Aufsparrendämmung und neuen Ziegeln in ein paar Jahren. Möglicherweise mit Photovoltaik kombiniert.
- Moderne, warme Böden aus Vinyl, Holz und Teppich. El. Fußbodenheizung nur im Bad, da eh ein neuer Estrich rein muss sobald etwas umgebaut wird.
- Neue Fenster
- Neuverkabelung entsprechend Bestand. In meinem Haus bleiben trotz Wandverlegung gut 50% der Steckdosen da wo sie sind und es werden nur neue Einzeladern eingezogen. LAN und Sat werden in den Leerrohren der Nachtspeicherheizung verlegt. Ansonsten würde ich sie im Schacht der KWL verlegen und unter der abgehängten Decke in die Räume verteilt.
- Neues Bad, wobei das alte, kleine Bad um eine begehbare Dusche vergrößert wird. ein Teil der tragenden Wand wird durch einen Sturz ersetzt, der gleichzeitig als Raumteiler für die Dusche dient.

Powerboat3000 01.07.2014 09:19

Hier gibt es doch auch andere User, die eine Nibe Wärmepumpe haben.

Ist das eigentlich üblich, dass man auf Ersatzteile über eine Woche warten muss? Samstag vor einer Woche war der Wartungselektroniker hier und hat festgestellt, dass Wasser aus der Pumpe ausläuft, da ein Ventil oder ein anderes Teil defekt ist. Er hat es dann am Montag letzte Woche bestellt und erzählt mir nun, dass das Teil angeblich immer noch nicht da ist?

Wie lange kann man einem Nutzer das eigentlich zumuten, dass er jeden Tag einmal das Handtuch wechseln muss, welches in das Gehäuse der Wärmepumpe gelegt werden muss?

Powerboat3000 04.07.2014 09:23

Ich habe eine Tube Primaster Fertigspachtel (gebrauchsfertig) gekauft, da ich einige Dübellächer verschließen muss.

Erst jetzt habe ich hinten auf der Tube gelesen:"Die Schichtdicke sollte 5mm nicht überschreiten."

Der Verkäufer hat mir explizit bestätigt, dass es zum verschließen von Bohrlöchern geeignet ist. Soll man dieses Satz daher einfach ignorieren? Dübel- und Bohrlöcher sind ja doch um ein Vielfaches tiefer als 5mm.

Andreas525 04.07.2014 09:36

Du machst ja auch nur vorne das Loch zu und füllst nicht die ganzen 30mm aus

Boergi 04.07.2014 09:38

Das geht schon, mach die Löcher nur vorher etwas feucht und wenn sie recht groß sind fülle sie erst bis auf 3-4 mm auf, warte ne halbe Stunde und mach dann den Rest zu.
(Die Maße fällt etwas ein, wenn du alles auf einmal machst hast du später eine Vertiefung).

Powerboat3000 04.07.2014 09:51

Zitat:

Zitat von Andreas525 (Beitrag 3104020)
Du machst ja auch nur vorne das Loch zu und füllst nicht die ganzen 30mm aus

Ah, ich dachte, man dürfe keine Luft lassen.

http://www.helpster.de/duebelloecher...lingt-s_101720

"Es ist wichtig, dass Sie die Mörtelmasse klumpfrei anrühren, um die Dübellöcher gleichmäßig ohne Lufteinschlüsse füllen zu können."

Feuerwehr520i 04.07.2014 10:00

Lufteinschlüsse im Füllmaterial selber. Eine Ziegelwand ist ja ohnehin halbhohl quasi.

Rene320i 04.07.2014 10:02

In dem DIY-Video wird auch Fertigspachtel verwendet. Einfach nehmen und nicht so viel Beipackzettel lesen.

http://www.youtube.com/watch?v=0jDQc6zfnZE

Powerboat3000 04.07.2014 10:31

Zitat:

Zitat von Rene320i (Beitrag 3104030)
In dem DIY-Video wird auch Fertigspachtel verwendet. Einfach nehmen und nicht so viel Beipackzettel lesen.

http://www.youtube.com/watch?v=0jDQc6zfnZE

Danke!

Auf dem Beipackzettel stand auch nix von Pinsel mit Wasser. Gut zu wissen. Also nochmal ab in den Baumarkt.

Jan Henning 04.07.2014 10:50

Hallo

Ich nehme die Moltofill-Tube, stecke die in das gesäuberte Loch (Staubsauger aussaugen) und jage da so viel rein wie es geht, steiche es glatt und fertig.... :crazy:

Der Moltifill Rauhfaserspachtel taugt IMHO aber nicht so richtig... :rolleyes:

Munter bleiben: Jan Henning

basti313 04.07.2014 12:16

Zitat:

Zitat von Jan Henning (Beitrag 3104044)
Hallo

Ich nehme die Moltofill-Tube, stecke die in das gesäuberte Loch (Staubsauger aussaugen) und jage da so viel rein wie es geht, steiche es glatt und fertig.... :crazy:

Der Moltifill Rauhfaserspachtel taugt IMHO aber nicht so richtig... :rolleyes:

Munter bleiben: Jan Henning

Stimmt. Tube ins Loch und auffüllen geht am saubersten. In dem bereits geposteten Video wird ja der Rand vom Loch nur gerade gedrückt...finde ich nicht gut, das hält nicht. Den Rand mit nem Cuttermesser versäubern geht schneller und wird schöner.

Ansonsten kann ich von dem ganzen Fertigspachtelzeug nur abraten. Dieses Gummizeug ist wegen seinem Schwindverhalten furchtbar glatt zu bekommen. Günstiger und besser ist z.B. so etwas:
https://www.brillux.de/lieferprogram...115&Cat=209291

Ansonsten verstehe ich nach wie vor nicht, warum Vermieter immer noch wollen, dass Mieter an Bohrlöchern rumpfuschen. IMO die einfachste Variante um die eigene Wohnung hässlich zu machen. Es kostet kaum etwas das professionell erledigen zu lassen. Bei mir gibt es daher ein absolutes Gipsverbot für die Mieter und wenn einer meint wegen einem 6mm Loch einen 10cm Flatschen an die Wand machen zu müssen, dann zahlt er den Maler, der das wieder ausbessert...und der ist nicht billig, denn es muss ja nicht nur geschliffen werden, sondern die Struktur des Putzes wieder hergestellt werden.

Powerboat3000 04.07.2014 15:02

Hallo basti,

ich habe es auch eben aufgegeben mit den Bohrlöchern. Das sieht ja absolut zum kotzen aus und ich kann mir nicht vorstellen, dass

a) der Vermieter das abnimmt
b) dass jemand hier einzieht.

Weiß jetzt nicht so recht, was ich machen soll. Eigentlich war mein Plan, mich mit dem Vermieter zu treffen, um in Ruhe vor Ort zu besprechen, was aus seiner Sicht genau gemacht werden soll. Er macht dies aber erst, wenn die Bohrlöcher zu sind (warum auch immer). Würde also dann lieber die Bohrlöcher durch einen Fachmann verschließen lassen.

Für mich ist nun aber wirklich die Frage, was ich generell machen soll. Es gibt ja keine strikten Regelungen mehr, dass der Mieter zum Auszug komplett renoviert. Bei mir steht im Vertrag zu den Schönheitsreparaturen:

"Der Mieter ist verpflichtet, die Schönheitsreparaturen fachgerecht auszuführen. Endet das Mietverhältnis und hat der Mieter im letzten Jahr vor der Beendigung die Schönheitsreparaturen nicht ausgeführt, trägt er einen prozentualen Anteil an den Renovierungskosten. Dieser bemisst sich nach dem Verhältnis des Zeitraums seit Durchführung der letzten Schönheitsreparaturen während der Mietzeit zu dem vollen Renovierungsturnus, bezüglich dessen die Parteien davon ausgehen, dass die Schönheitsreparaturen an Wänden und Decken der Küchen, Bäder und Duschräumen in der Regel alle drei Jahre und der sonstigen Räume in der Regel alle sieben Jahre, gerechnet vom Beginn des Mietverhältnisses, beträgt. Der prozentuale Anteil an den Renovierungskosten wird aufgrund des Kostenvoranschlags eines vom Vermieter auszuwählenden Malerfachgeschäfts ermittelt. Dem Mieter bleibt unbenommen, darzulegen, dass der vorstehend genannte in der Regekl anzuwendende Renovierungsturnus im konkreten Falle nicht zutrifft oder der Kostenvoranschlag unzutreffend ist."

Ich habe dann am Ende genau drei Jahre drin gewohnt.

Selbst die Räume, die nur alle sieben Jahre gemacht werden, stellen mich nun vor die Frage, was zu tun ist. Es sind natürlich die Bohrlächer zu verschließen; das ist klar. Aber auch wenn keine sieben Jahre rum sind, sind z. T. durch Hängeboarde etc. Spuren an der Wand entstanden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand da freiwillig einzieht und sich damit begnügt, dass es halt nur alle sieben Jahre gemacht wird. Trotzdem liest sich ja der MV so, als dass man mich nur anteilig an den Kosten beteiligen kann.

Anbei mal ein paar Fotos. Habe keine Ahnung, was ich jetzt machen soll / muss. Der Vermieter macht sich leider so rar, dass er nur zur Endabnahme kommen will, so wirklich die Möglichkeit etwas abzusprechen, gibt´s leider nicht (man braucht ca. 5 Versuche, bis man mal Glück hat und bei einem Anruf von der Sekretärin durchgestellt wird).

Raum mit 7 jähriger Renovierungsfrist - was ist mit den schwarzen Flecken? Egal?:
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...4e5z_thumb.jpg

ebenfalls Wohnzimmer mit 7j. Frist - man beachte die schwarzen Striche v. a. links auf dem Bild, die vom Wandboard stammen, was dort hing:
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...3qbh_thumb.jpg

Und das waren meine Versuche mit der Spachtelmasse - die reinste Katastrophe. So kann ich das doch nicht abgeben:
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...5e62_thumb.jpg

und hier noch ein Foto von der Decke, nachdem die Umzugsfirma gestern fast einen Monat nach dem eigentlich Umzug endlich die letzte Lampe demontiert hat - Schmierfinger an der fast 4 Meter hohen Decke - wird man bestimmt auch von mir verlangen, dass das so nicht bleiben kann:
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...v8af_thumb.jpg

Was würdet ihr hier machen? Habe keine Lust, jetzt ne Firma für die Löcher zu holen und wenn der Vermieter dann hinterher noch andere Sachen fordert, nochmal Anfahrtkosten und und und zu zahlen, damit das gemacht wird. Anhand der Vertragsklausel muss doch eigentlich klar sein, was ich zu tun habe und was nicht, oder? Zentral ist für mich die Frage, ob ich trotz der deutlichen Spuren an den Wänden, die über die Bohrlöcher hinaus gehen, trotzdem nicht komplett zu streichen habe, da es eben der Vertrag so vorsieht?

Freue mich über eine Einschätzung und einen Rat, wie man hier am besten vorgeht. Prinzipiell ist der Vermieter übrigens nicht verkehrt, er hat halt nur andere Sachen zu tun und für den läuft das so nebenbei mit. Trotzdem wird er als Bausachverständiger hier auch vertraglich korrektes Verhalten und fachliche korrekte Arbeiten erwarten. Früher hatte ich das Problem nicht, da ich die Wände meist in Farbe gestrichen hatte und dann am Ende so oder so alles weiß zurück geben musste. Diesmal habe ich das gelassen, da mich das Streichen bei 4m hohen Decken ein Vermögen gekostet hätte.

Feuerwehr520i 04.07.2014 15:13

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3104104)
Für mich ist nun aber wirklich die Frage, was ich generell machen soll. Es gibt ja keine strikten Regelungen mehr, dass der Mieter zum Auszug komplett renoviert. Bei mir steht im Vertrag zu den Schönheitsreparaturen:

"Der Mieter ist verpflichtet, die Schönheitsreparaturen fachgerecht auszuführen. Endet das Mietverhältnis und hat der Mieter im letzten Jahr vor der Beendigung die Schönheitsreparaturen nicht ausgeführt, trägt er einen prozentualen Anteil an den Renovierungskosten. Dieser bemisst sich nach dem Verhältnis des Zeitraums seit Durchführung der letzten Schönheitsreparaturen während der Mietzeit zu dem vollen Renovierungsturnus, bezüglich dessen die Parteien davon ausgehen, dass die Schönheitsreparaturen an Wänden und Decken der Küchen, Bäder und Duschräumen in der Regel alle drei Jahre und der sonstigen Räume in der Regel alle sieben Jahre, gerechnet vom Beginn des Mietverhältnisses, beträgt. Der prozentuale Anteil an den Renovierungskosten wird aufgrund des Kostenvoranschlags eines vom Vermieter auszuwählenden Malerfachgeschäfts ermittelt. Dem Mieter bleibt unbenommen, darzulegen, dass der vorstehend genannte in der Regekl anzuwendende Renovierungsturnus im konkreten Falle nicht zutrifft oder der Kostenvoranschlag unzutreffend ist."

Ich habe dann am Ende genau drei Jahre drin gewohnt.

Wer hat die Löcher reingemacht? Du, oder? Also mach sie zu oder lass sie fachmännisch zumachen, streich die Butze raus und fertig. Das gleiche gilt für Spuren die Du oder Deine Möbel an den Wänden hinterlassen haben. Schadensverursacher kommt dafür auf.

Oder willst Du Dich da jetzt rumstreiten dass Du nur 3/7 von einem Zeitraum der eh keinen interessiert drin gewohnt hast? Du hast die Wohnung wohl sauber übernommen und genau so soll sie dann auch zurückgegeben werden nehme ich an. Wenn Du vorher ausziehst, ist das Dein Bier und entsprechend wird dann auch der Kostenvoranschlag der Fachfirma ausfallen. Löcher zumachen 3000€, streichen 200€. Von den 200€ zahlt dann 4/7 der Vermieter und das Löcher zumachen allein Du, zumal das entlöchern kaum fachgerecht ohne gleichzeitiges Streichen gehen dürfte... :D

Powerboat3000 04.07.2014 15:17

Nein rumstreiten möchte ich mich überhaupt nicht. Aber ich habe keine praktischen Erfahrungen mit diesen neueren Klauseln. Zu viel möchte ich natürlich auch nicht zahlen. Es soll halt so laufen, wie es korrekt ist. Du hast es ja selbst fett markiert, mit den prozentualen Kosten. Also muss da der Vermieter tätig werden und nicht ich? So steht´s ja jedenfalls drin, dass der Vermieter ein Malergeschäft beauftragen muss.

Also doch einen Fachmann kommen lassen, der die Löcher zumacht und dann den Vermieter machen lassen?

Georg 04.07.2014 15:20

Sobald eine der Klauseln im MV ungültig ist, sind alle ungültig.
Zu 99% bräuchtest Du gar nix machen - is nur eine Sache des Anstandes und die Überlegung dass der Vermieter sonst ggf. meint, wegen der Kaution rumzuzicken (was er nicht dürfte).

Letztendlich isses so wie bei mir - ich hab den Anstand, eine Whg die ich renoviert übernommen habe nicht als Saustall zu verlassen - andere mit mehr Geld sehen das nicht so, also macht der Anständige dann 2 Wohnungen und zahlt 2x

Ge:mad:rg

Feuerwehr520i 04.07.2014 15:25

PB hat aber noch nie Schönheitsreparaturen durchgeführt. Ich glaube kaum, dass ein Vermieter so dämlich ist und einen Mietvertrag benutzen würde, in dem er selbst für die Schönheitsreparaturen zahlt und der Mieter nur anteilig. Das Obige ist ja nur ein Auszug. In welchem Zustand war denn die Wohnung beim Bezug? Wurde da etwas vereinbart?

Ich glaube, bevor ich PB eine Wohnung vermieten würde, würde ich sie lieber anzünden. ;)

Powerboat3000 04.07.2014 15:28

@Georg:
Nein, sowas mache ich nicht. Die Klausel wurde von mir akzeptiert und dann wird sich da auch dran gehalten. Aber ich glaube dir, dass es viele Leute gibt, die am besten schon mit Anwalt beim Mietvertragsschluss aufschlagen.

Ich suche mir nun erstmal einen Handwerker für die Bohrlöcher und bespreche dann alles weitere mit dem Vermieter vor Ort. Sch.... auf die extra Anfahrtskosten.

@Feuerwehr:
Die Wohnung war ein Erstbezug. Tip top in Ordnung. Vereinbart wurde gar nix, halt das, was ich oben gepostet habe.

In meinem neuen Mietvertrag steht gar keine Renovierungsklausel mehr drin. Das ist ein MV vom Mieterbund. Aber ich werde die Wohnung dann trotzdem komplett streichen, da ich sie von vorne bis hinten in verschiedenen Farben habe streichen lassen. Ist ein Vertrag von Mieterbund.

Feuerwehr520i 04.07.2014 15:36

http://rheinrecht.wordpress.com/2013...ltungsklausel/


Wobei es da als VM dann aber so aussehen würde, dass Du auf dem Papier für die Räume x und y gerne nur Deine 3/7 zahlen darfst. ;)

Küche und Bad zahlst Du eh voll nach obigen Vertrag. Und da würde die Rechnung schon entsprechend ausfallen dass ich als VM da für die anderen Räume sicher nicht 4/7 draufzahlen werde. Mal ganz unabhängig von den Löchern und anderen Schrammen.

Da kannst jetzt Dir selber ausrechnen was besser ist, die Bude machen oder machen lassen oder bei der Endabnahme jedes bisschen bemängelt zu kriegen. Und bevor nicht alles passt gibt's auch keine Kaution zurück.

Mixaelzzz 04.07.2014 16:02

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3104111)
Ich glaube, bevor ich PB eine Wohnung vermieten würde, würde ich sie lieber anzünden. ;)


Wahre Worte, gelassen ausgesprochen.

Powerboat3000 04.07.2014 16:06

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3104123)
Wahre Worte, gelassen ausgesprochen.

Ich hätte ja direkt einen Fachmann geholt, wenn ich gewusst hätte, wie doof das aussieht mit dieser Spachtelmasse. Ist halt jetzt blöd gelaufen aber der Vermieter wird die Wohnung schon vernünftig zurück erhalten.

basti313 04.07.2014 21:36

Zitat:

Zitat von Georg (Beitrag 3104110)
Sobald eine der Klauseln im MV ungültig ist, sind alle ungültig.
Zu 99% bräuchtest Du gar nix machen - is nur eine Sache des Anstandes und die Überlegung dass der Vermieter sonst ggf. meint, wegen der Kaution rumzuzicken (was er nicht dürfte).

Thema Klauseln: Im Vertrag von Haus und Grund ist selbstverständlich immer eine salvatorische Klausel drin. Der Auszug sieht mir nach nem ziemlich aktuellen von Haus und Grund aus, also braucht man da nicht auf Ungültigkeit hoffen. Soweit ich das sehen kann ist da alles gültig.

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3104113)
Wobei es da als VM dann aber so aussehen würde, dass Du auf dem Papier für die Räume x und y gerne nur Deine 3/7 zahlen darfst. ;)

Küche und Bad zahlst Du eh voll nach obigen Vertrag. Und da würde die Rechnung schon entsprechend ausfallen dass ich als VM da für die anderen Räume sicher nicht 4/7 draufzahlen werde. Mal ganz unabhängig von den Löchern und anderen Schrammen.

Da kannst jetzt Dir selber ausrechnen was besser ist, die Bude machen oder machen lassen oder bei der Endabnahme jedes bisschen bemängelt zu kriegen. Und bevor nicht alles passt gibt's auch keine Kaution zurück.

Der Vermieter geht da sicher mit Plus raus wenn er per KV abrechnet und sich nicht ganz dumm anstellt. Zwischen dem teuersten und dem billigsten Maler der Stadt liegen ja eh schon 100%...am Ende streicht die Rumänentruppe vom Bauträger mit Alpinaweiss...
Angesichts der Bohrlöcher und Schäden bin ich mir auch nicht sicher, ob man mit der Prozentregelung durch kommt. Die Schäden müssen aus meiner Sicht auf jeden Fall fachmännisch behoben werden, und das bedeutet Streichen von Wand zu Wand.

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3104126)
Ich hätte ja direkt einen Fachmann geholt, wenn ich gewusst hätte, wie doof das aussieht mit dieser Spachtelmasse. Ist halt jetzt blöd gelaufen aber der Vermieter wird die Wohnung schon vernünftig zurück erhalten.

Wenn der Vermieter eh erst besprechen will wenn die Löcher zu sind, dann drück halt a bissl was in jedes Loch. Du musst halt aufpassen, dass du nicht neben das Loch schmierst und das Zeug nicht übersteht.
Dann kann man besprechen, welchen Vorschlag er machen will. Womöglich sieht er selber ein, dass er dich nicht an die Wände lassen kann. Ich an seiner Stelle würde deine Schmerzgrenze austesten und versuchen dir 500-1000 Euro abzunehmen. Mit 400 wäre ich aber wohl auch schon zufrieden...Hauptsache gütliche Einigung, selbst wenn ich ein paar Euro selber für den Maler MEINES Vertrauens drauflegen muss.

Powerboat3000 04.07.2014 21:57

Selbst mit 1.000 Euro wäre ich sofort dabei. Mit allen zukünftigen Mietern sollte er dann vereinbaren, Renovierung bei Einzug.

Wenn man in dieser Wohnung alles streichrn lässt, ist man etwa mit 3.000 Euro dabei.

zinn2003 04.07.2014 22:11

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3104196)
Selbst mit 1.000 Euro wäre ich sofort dabei. Mit allen zukünftigen Mietern sollte er dann vereinbaren, Renovierung bei Einzug.

Wenn man in dieser Wohnung alles streichrn lässt, ist man etwa mit 3.000 Euro dabei.

Meine Maler dafür 1100qm weiß gemacht. :D

Powerboat3000 04.07.2014 23:32

Also bei uns hieß es damals, es würde 3000 Euro kosten, wenn wir Farbe an den Wänden haben wollen. 115m². Vielleicht lag es an den 4m hohen Decken, was einen erheblichen Zusatzaufwand bedeutet.

zinn2003 05.07.2014 09:02

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3104215)
Also bei uns hieß es damals, es würde 3000 Euro kosten, wenn wir Farbe an den Wänden haben wollen. 115m². Vielleicht lag es an den 4m hohen Decken, was einen erheblichen Zusatzaufwand bedeutet.

Stimmt, da braucht man ja eine selbstfahrende Hebebühne. :crazy:

Powerboat3000 05.07.2014 09:16

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3104246)
Stimmt, da braucht man ja eine selbstfahrende Hebebühne. :crazy:

So ungefähr. Jedenfalls hatte ich zwei Angebote eingeholt und die Lagen beide so um den gleichen Dreh.

Mixaelzzz 05.07.2014 10:23

Da waren die 550 Euro incl MWSt für 120qm DHH komplett innen streichen und vorher Löcher schließen und Putzschäden der Treppengitter beseitigen ja günstig.

Touring-Jörsch 05.07.2014 10:44

Das war absolut geschenkt! Eine vernünftige Eimer Farbe kostet ja schon >50 €.

Wir haben für die ähnliche Arbeit mehr als 2000€ bezahlt...

Powerboat3000 05.07.2014 10:52

So, die Bohrlöcher macht mir jemand für 75 Euro pauschal zu. Alles andere dann mit dem VM vor Ort.

zinn2003 05.07.2014 14:10

Zitat:

Zitat von Touring-Jörsch (Beitrag 3104260)
Das war absolut geschenkt! Eine vernünftige Eimer Farbe kostet ja schon >50 €.

Äh wenn ich ausziehe solle es nach dem Wunsch des Vermieters weiß sein. Das ist das billigste gerade gut genug.

Touring-Jörsch 05.07.2014 14:22

Klar, Vermietung ist was anderes als Eigenbedarf. Aber mit Rechnung 500€ ist schon extrem billig!

Powerboat3000 07.07.2014 19:55

Wie steht ihr zu Entkalkungsmaschinen im Haus? Bei uns ist angeblich eine verbaut. Habe mal einen Brita Teststreifen bestellt und ins Wasser gehalten. Geht man danach, ist das Wasser genau so bretthart wie die das "urkölsche" Grundwasser ohne Entkalker.

Wir nutzen daher erstmal weiter unseren Wasserfilter (wobei uns natürlich auch er Gedanke kommt, inwiefern der Brita Test nicht einfach ein für Brita "optimaleres" Ergebnis liefert). :)

Feuerwehr520i 07.07.2014 19:59

Wenn eine verbaut ist, dann muss da auch regelmäßig das Salz nachgefüllt werden. Wie im Geschirrspüler. Da muss also irgendwo ein Raum dafür da sein.

Den Härtegrad erfährst Du am genauesten bei den Stadtwerken. Irgendwelche "Teststreifen" von einem Hersteller der seine Filter verchecken will, naja... :D

Powerboat3000 07.07.2014 20:01

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3104718)
Wenn eine verbaut ist, dann muss da auch regelmäßig das Salz nachgefüllt werden. Wie im Geschirrspüler. Da muss also irgendwo ein Raum dafür da sein.

Den Härtegrad erfährst Du am genauesten bei den Stadtwerken. Irgendwelche "Teststreifen" von einem Hersteller der seine Filter verchecken will, naja... :D

Von den Stadtwerken ist klar. Aber durch den Entkalker sollte man ja dann andere Werte erhalten, sonst bräuchte man den doch gar nicht. :confused:

Feuerwehr520i 07.07.2014 20:06

Das müsste man dann messen. Hier gibt's so Streifen http://www.wassertest.de/kalktest.php?menge=10

Wie gesagt: Ein Entkalker funzt nur dann, wenn auch Salz drin ist. Da würde ich mal nachsehen. Das Ding muss ja gleich nach dem Hausanschluss kommen.

Powerboat3000 07.07.2014 20:07

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3104720)
Das müsste man dann messen. Hier gibt's so Streifen http://www.wassertest.de/kalktest.php?menge=10

Wie gesagt: Ein Entkalker funzt nur dann, wenn auch Salz drin ist. Da würde ich mal nachsehen. Das Ding muss ja gleich nach dem Hausanschluss kommen.

Es muss dann bei meinem Vermieter im Keller sein. Frage ihn morgen mal.

Mixaelzzz 07.07.2014 20:29

Freunde von uns wohnen im Taunus und hatten arge Probleme mit kalkigem Wasser. Irgendwann hat der Vermueter ne Entkalkungsanlage eingebaut. Der Effekt war deutlich spürbar. Am Teewasser und in Bad/Dusche sichtbar.

Man muss halt dann die Säcke mit dem Entkalker schleppen und nachfüllen.

Powerboat3000 07.07.2014 20:31

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3104728)
Freunde von uns wohnen im Taunus und hatten arge Probleme mit kalkigem Wasser. Irgendwann hat der Vermueter ne Entkalkungsanlage eingebaut. Der Effekt war deutlich spürbar. Am Teewasser und in Bad/Dusche sichtbar.

Man muss halt dann die Säcke mit dem Entkalker schleppen und nachfüllen.

Also praktisch wie ein Brita Wasserfilter nur im Großen. Einmal einbauen und dann nichts mehr dafür tun ist also nicht. :)

shneapfla 07.07.2014 21:58

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3104729)
Also praktisch wie ein Brita Wasserfilter nur im Großen. Einmal einbauen und dann nichts mehr dafür tun ist also nicht. :)

Nö - mein Onkel hat so ein Teil (im EFH) und muß 2 x im Jahr ein Mittelchen einfüllen (80€ jeweils afaik)...

Feuerwehr520i 08.07.2014 05:39

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3104729)
Also praktisch wie ein Brita Wasserfilter nur im Großen. Einmal einbauen und dann nichts mehr dafür tun ist also nicht. :)

Ne, ist nicht. Wie bei jedem Filter muss natürlich auch der Kalkkiller mal regeneriert (Salz aufgefüllt) oder wie beim normalen Sandfilter gewechselt oder rückgespült werden. Auch den sollte man mal nachsehen gehen. ;)

Powerboat3000 28.07.2014 17:27

Entkalker kommt bald..... der Vermieter bestellt ihn zum nachrüsten.


Ich spiele immer mehr mit dem Gedanken, nun bald die bereits angedachte Smartphone / Funksteuerung für meine 13 elektrischen Rolläden nachrüsten zu lassen.

Habe ein erstes noch unverbindliches Angebot, dass das Ganze mit allem drum und dran ca. 1.000 Euro kosten wird. Da hatte ich mit mehr gerechnet, schaut man mal, was alleine ein Homepilot kostet. Oder ist das in der Tat realistisch?

Bekomme heute Abend das genaue Angebot, wo dann auch die Hardware vermerkt ist, die ich selbstverständlich über idealo etc. gegen checke.

driver 7 28.07.2014 18:49

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3108704)
Entkalker kommt bald..... der Vermieter bestellt ihn zum nachrüsten.


Ich spiele immer mehr mit dem Gedanken, nun bald die bereits angedachte Smartphone / Funksteuerung für meine 13 elektrischen Rolläden nachrüsten zu lassen.

Habe ein erstes noch unverbindliches Angebot, dass das Ganze mit allem drum und dran ca. 1.000 Euro kosten wird. Da hatte ich mit mehr gerechnet, schaut man mal, was alleine ein Homepilot kostet. Oder ist das in der Tat realistisch?

Bekomme heute Abend das genaue Angebot, wo dann auch die Hardware vermerkt ist, die ich selbstverständlich über idealo etc. gegen checke.

Was bekommst für einen Entkalker, Ionen Tauscher oder einer auf Magnetbasis ?

13 Elektrische Rolläden, ist kannst dann einfach per Smartphone steuern oder auch programmieren?

Powerboat3000 28.07.2014 18:52

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3108723)
Was bekommst für einen Entkalker, Ionen Tauscher oder einer auf Magnetbasis ?

Wir sind hier beide noch nicht so informiert und wollen jetzt mal Angebote einholen. Wenn ich es beeinflussen kann, in welche Richtung sollte ich es beeinflussen?

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3108723)
13 Elektrische Rolläden, ist kannst dann einfach per Smartphone steuern oder auch programmieren?

Sagen wir mal so; was wäre der Unterschied an Hardware & Kosten? Wenn es ein zu großer Unterschied ist, dann würde es mir reichen, 1 oder 2 Jalousien zu programmieren - nämlich dort, wo meine Anilinledercouch steht.

driver 7 28.07.2014 19:02

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3108725)
Wir sind hier beide noch nicht so informiert und wollen jetzt mal Angebote einholen. Wenn ich es beeinflussen kann, in welche Richtung sollte ich es beeinflussen?

Für mich klar Ionentauscher oder im unteren Bericht Kationentaustausch

das zweite ist unter Physikalische Wasserenthärtung und ist aus meiner Sicht eine Glaubensfrage.

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3108725)
Wir sind hier beide noch nicht so informiert und wollen jetzt mal Angebote einholen. Wenn ich es beeinflussen kann, in welche Richtung sollte ich es beeinflussen?



Sagen wir mal so; was wäre der Unterschied an Hardware & Kosten? Wenn es ein zu großer Unterschied ist, dann würde es mir reichen, 1 oder 2 Jalousien zu programmieren - nämlich dort, wo meine Anilinledercouch steht.

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3108725)
Sagen wir mal so; was wäre der Unterschied an Hardware & Kosten? Wenn es ein zu großer Unterschied ist, dann würde es mir reichen, 1 oder 2 Jalousien zu programmieren - nämlich dort, wo meine Anilinledercouch steht.

Kommt aufs System an, wurde gerade heute so ein Theard eröffnet.

Willst die Wohnung dann mal kaufen, wenn du selbst so investierst.

Powerboat3000 28.07.2014 19:08

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3108727)
Willst die Wohnung dann mal kaufen, wenn du selbst so investierst.

Nein, das nicht unbedingt. Aber ich will auch nicht so schnell wieder ausziehen. Aber ein Tausender für eine vernünftige Rolladensteuerung ist noch drin. Am Ende kann man entweder an den Nachmieter verkaufen oder die entsprechende Hardware ausbauen....

Mit dem Entkalker dagegen habe ich finanziell nichts zu tun.


EDIT:
Das genaue Angebot bezüglich der Rolläden beinhaltet wie folgt:
13 St Funkempfäner "REV"868 MHZ,Schaltleistung 500Watt, Stck netto 37,98 = 493,74 Euro;
1 Stck Funk-Fernbedienung "REV" LCD 16 Kanäle netto= 28,20 Euro
1 Stck Pauschallohn für Install.,Programm. 8Std. incl.Anfahrt netto a = 35,00 = 280,00 Euro
Gesamt netto 801,94 zuzügl.19% U.-Steuer 152,36
= Gesamtangebot 954,30 Euro brutto

Braucht man gar keinen Homepilot oder Ähnliches? Kann mir kaum vorstellen, dass mit dieser Konstellation eine Smartphone Steuerung möglich sein soll.

Zwilling 28.07.2014 20:37

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3108729)
Kann mir kaum vorstellen, dass mit dieser Konstellation eine Smartphone Steuerung möglich sein soll.

Ist es imho auch nicht. Im Lieferumfang ist eine Funkfernsteuerung, die auf 868 MHZ sendet. Damit kannst Du die Dinger rauf und runter fahren. Das wars. Nix Smartphone.

Gruss
Andreas

Powerboat3000 28.07.2014 20:39

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3108750)
Ist es imho auch nicht. Im Lieferumfang ist eine Funkfernsteuerung, die auf 868 MHZ sendet. Damit kannst Du die Dinger rauf und runter fahren. Das wars. Nix Smartphone.

Gruss
Andreas

So ein Schmuh. Schreibe ich dem Typen mal zurück. Muss es denn ein Homepilot sein oder welche Alternativlösung gibt es? Evtl. reicht auch die Fernbedienung, wenn sie vom EG aus per Knopfdruck alle Rolläden im 1. und 2. OG schließt. Ich laufe aber nicht die ganze Wohnung damit ab.

Powerboat3000 28.07.2014 21:08

Der Elektriker hat sich geäußert bezüglich der Smartphone-Frage:

ich hatte vergessen in meinem Angebot,daß der Funkempfänger auch mit Ihrem Smartphohne per App angesteuert werden kann.Wichtig ist dann auch die Schaltfrequenz von 868 Mhz..Reichweite ca.100m.

Eigentlich reicht es ja. Man kann zwar nicht über Internet mit dem Phone drauf zugreifen aber das ließe sich verschmerzen. Trotzdem lasse ich ihn jetzt nochmal ein Angebot machen für Internetsteuerung. Dafür kann er dann die Fernbedienung weglassen, denn dafür habe ich ja das Telefon.

basti313 28.07.2014 22:08

Nimm ein Homematic System. Dann muss man nur die Schalter austauschen. Die kosten jeweils rund 45Euro mit Adapter für deine Schalterserie. Die Rollladen kann man damit weiterhin am Schalter bedienen oder eben per Funk über die CCU2.
Handy/Internet ist alles möglich.
Wenn du ausziehst baust du entweder wieder die alten Schalter ein oder du lässt es einfach so...

Die Unterputz-Pillen von REV mit Funkfernbedienung hören sich abenteuerlich an....mit REV assoziiere ich Funksteckdosen, die kurz nach der Garantiezeit defekt sind.

driver 7 29.07.2014 07:27

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3108760)
Eigentlich reicht es ja. Man kann zwar nicht über Internet mit dem Phone drauf zugreifen aber das ließe sich verschmerzen. Trotzdem lasse ich ihn jetzt nochmal ein Angebot machen für Internetsteuerung. Dafür kann er dann die Fernbedienung weglassen, denn dafür habe ich ja das Telefon.

warum nicht, bei mir mit Homematic gehts wunderbar, das Zauberwort heisst VPN.
Da Homepilot im Netztwerk ist, sollte es auch gehen

Powerboat3000 29.07.2014 08:17

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3108789)
warum nicht,

Wird das nicht deutlich teurer?

Welches Komplettpaket würdest du denn empfehlen?


@basti313:
Wie hoch schätzt du den Montageaufwand ein? Auch acht Stunden, wie der Mann geschrieben hat? Oder deutlich weniger? Wenn du dich gut auskennst, würde es mich freuen, wenn du mir genau die benötigten Komponenten schreiben könntest, damit ich sie in idealo raussuchen kann, was sie genau kosten.

powders 29.07.2014 08:22

Ich hätte mal eine Frage zum Verputzen: Muß der (Mineral)Putz danach noch gestrichen werden?

Cephalopod 29.07.2014 08:23

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3108729)
Nein, das nicht unbedingt. Aber ich will auch nicht so schnell wieder ausziehen. Aber ein Tausender für eine vernünftige Rolladensteuerung ist noch drin. Am Ende kann man entweder an den Nachmieter verkaufen oder die entsprechende Hardware ausbauen....

Hast du deinen Vermieter schon gefragt?
Unserer ist immer recht offen Modernisierung gegenüber.
Er hat schon diverse Kosten für neue Terasse, modernere Heizkörper, neue Spülmaschine (Küche ist mit gemietet), Fliesen im Keller, neue Trennwand, usw. übernommen.

Er ist froh, dass sein Häuschen in guten Händen ist, dessen Wert gesteigert wird und er was von der Steuer absetzen kann ;)
Musst nur die Rechnungen auf seinen Namen ausstellen lassen.

Boergi 29.07.2014 08:25

Zitat:

Zitat von powders (Beitrag 3108807)
Ich hätte mal eine Frage zum Verputzen: Muß der (Mineral)Putz danach noch gestrichen werden?

Ich hab meinen nicht mehr streichen lassen, ist ein mineralischer Silikonharzputz.

Powerboat3000 29.07.2014 08:33

Der Vermieter macht schon genug Sachen hier. Wenn ich das jetzt noch anfrage, finde ich es schon langsam unverschämt, denn die Sache mit der Entkalkungsanlage und verschiedene andere Dinge habe ich schon auf den Weg gebracht.

Hier steckt sowieso schon viel viel mehr Geld drin als es für ein Mietobjekt wirtschaftlich wäre. Gespachtelte Decken und und und...

Was ich aber mal mache, fragen, ob er auch Interesse an sowas hat; vielleicht kann man es dann gemeinsam beauftragen.

Steuern kann er übrigens nicht absetzen, da er aus dem Irak kommt, sagt er. Verstehe ich zwar nicht, da er schon viele Jahre hier lebt aber er meint, es ginge nicht.

Feuerwehr520i 29.07.2014 10:09

Zitat:

Zitat von powders (Beitrag 3108807)
Ich hätte mal eine Frage zum Verputzen: Muß der (Mineral)Putz danach noch gestrichen werden?

Gefärbter Putz? Sollte schon nochmal gestrichen werden, da die Farbe erst den Schutz ausmacht. Der gefärbte Putz ist ja eher für Schrammen und so gedacht. Ein richtiger Sinn erschliesst sich mir da nicht wirklich.

basti313 29.07.2014 10:24

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3108835)
Gefärbter Putz? Sollte schon nochmal gestrichen werden, da die Farbe erst den Schutz ausmacht. Der gefärbte Putz ist ja eher für Schrammen und so gedacht. Ein richtiger Sinn erschliesst sich mir da nicht wirklich.

Ich denke es geht um Deko-Putz. Richtig verarbeitet leuchten da die Farben besser und die Struktur ist nicht durch Farbe zugeschmiert. Kann sehr schön sein. Vergleichbar mit den Freskomalereien in Kirchen.

Mit dem Putz, den der Maurer mit der Maschine drauf spritzt und verreibt hat das aber nichts zu tun. Den muss man streichen oder eben mit Deko-Putz überarbeiten.

Zwilling 29.07.2014 10:43

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3108815)
Steuern kann er übrigens nicht absetzen, da er aus dem Irak kommt, sagt er. Verstehe ich zwar nicht, da er schon viele Jahre hier lebt aber er meint, es ginge nicht.

Na ja, wenn man keine Steuern zahlt, kann man auch keine absetzen... :D
Kassiert er die Miete bar? :crazy:

Gruss
Andreas

Cephalopod 29.07.2014 11:26

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3108839)
Kassiert er die Miete bar? :crazy:

Nein, per Western Union :D

Powerboat3000 29.07.2014 20:18

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3108839)
Na ja, wenn man keine Steuern zahlt, kann man auch keine absetzen... :D
Kassiert er die Miete bar? :crazy:

Gruss
Andreas

Die Miete geht an seinen Vater, über den auch der Mietvertrag läuft. Mich wundert allerdings auch, dass der Vater einen anderen Familiennamen hat.


Zum Thema mit den Rolläden:
Ich habe den Anbieter nochmal kontaktiert hinsichtlich Smartphone Steuerung, die offenbar bei dem Fernbedienungsteil nicht gegeben ist und er hat mir heute wie folgt geantwortet:

"Die erforderliche APP zum Schalten kann dann offensichtlich bei dem Hersteller REV-Ritter heruntergeladen werden.Weitere Info bei www.Schalterversand.de. Suchen Sie dort IComfort-Funksystem-REV-Ritter. "

Werde wohl erst am Wochenende Zeit haben, mich näher damit auseinander zu setzen.

driver 7 30.07.2014 08:04

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3108934)
"Die erforderliche APP zum Schalten kann dann offensichtlich bei dem Hersteller REV-Ritter heruntergeladen werden.Weitere Info bei www.Schalterversand.de. Suchen Sie dort IComfort-Funksystem-REV-Ritter. "

Würde mal fragen, was es mit Homeatic kostet

13* Aktor à 50 =750 Euro
13* Adapter à = 46 Euro
Zentrale = 150 Euro
Install Programmierung 350 Euro

Total ) 1150 Euro inkl Mwst

und dann kannst auch Programmieren und erweitern ;)

basti313 30.07.2014 08:26

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3108970)
Würde mal fragen, was es mit Homeatic kostet

13* Aktor à 50 =750 Euro
13* Adapter à = 46 Euro
Zentrale = 150 Euro
Install Programmierung 350 Euro

Total ) 1150 Euro inkl Mwst

und dann kannst auch Programmieren und erweitern ;)

Sehr schön zusammengefasst. Genauso wird mein System auch aussehen, es kommt nur noch ein Sensor an die Balkontür um zu erkennen wann diese offen ist. Einen Sonnensensor werde ich in Zukunft, vermutlich nächsten Sommer hinzu fügen.

Die Installation ist denkbar einfach: Man sieht es ja an den Bildern in den Links...alter Schalter raus, drei Kabel umklemmen, neuer Schalter rein und Abdeckung drauf. Dürfte pro Schalter keine 5min dauern.
Die Installation der CCU2, der Fritzbox oder was man auch immer zum steuern nimmt kann man später selber machen.

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3108934)
Die Miete geht an seinen Vater, über den auch der Mietvertrag läuft. Mich wundert allerdings auch, dass der Vater einen anderen Familiennamen hat.

Unter diesen Voraussetzungen würde ich erst recht KEINE festen Einbauten wie Unterputz-Pillen machen. Wenn der dich in zwei Jahren wegen Eigenbedarf raus wirft kannst du deine Homematic raus nehmen und in der nächsten Wohnung installieren.

driver 7 30.07.2014 08:35

Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3108974)
Sehr schön zusammengefasst. Genauso wird mein System auch aussehen, es kommt nur noch ein Sensor an die Balkontür um zu erkennen wann diese offen ist. Einen Sonnensensor werde ich in Zukunft, vermutlich nächsten Sommer hinzu fügen.

was willst mit dem Sonnensensor ? Ist es wegen der Beschattung, dann gibts aus meiner Sicht ne bessere Lösung ;)

basti313 30.07.2014 09:58

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3108978)
was willst mit dem Sonnensensor ? Ist es wegen der Beschattung, dann gibts aus meiner Sicht ne bessere Lösung ;)

Ja. Mein Plan war einen IP67 Kasten mit zwei Solarzellen, Optokopplern und 3-fach Schaltaktor zu bestücken...dann könnte ich beide Seiten entsprechend beschatten.

Welche Lösung schlägst du vor?

driver 7 30.07.2014 12:33

Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3109010)
Ja. Mein Plan war einen IP67 Kasten mit zwei Solarzellen, Optokopplern und 3-fach Schaltaktor zu bestücken...dann könnte ich beide Seiten entsprechend beschatten.

Welche Lösung schlägst du vor?

Ich habe meine Jalousinensteuerung so gemacht, habe jedoch noch den Kombisensor

Habe noch ein kleines Prog mit min/max Temp Werten
war es über nacht >10° und erreicht es 22° am Tag, fahren alle Jalousinen nach unten und stellen sich schräg. kommt starker Wind oder die Temp fällt unter 19° gehen sie wieder nach oben. Mit der Helligkeit hatte ich nichts vernünftiges erreicht.

Habe auch irgendwo schon gelesen, die Helligkeitsensoren bringen es erst, wenn mit zwei arbeitest (Differenz)

Powerboat3000 30.07.2014 17:13

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3108970)
13* Aktor à 50 =750 Euro

Dieser eine der drei Links geht nicht. Kannst du ihn mal prüfen?

Zitat:

Zitat von basti313
Unter diesen Voraussetzungen würde ich erst recht KEINE festen Einbauten wie Unterputz-Pillen machen. Wenn der dich in zwei Jahren wegen Eigenbedarf raus wirft kannst du deine Homematic raus nehmen und in der nächsten Wohnung installieren.

Damit meinst du diese Geschichte, die der Handwerker angeboten hat? Habe sie mir noch nicht genau angesehen. Aber ich vermute mal ja, denn woher sollen sonst die 8 Stunden Zeitaufwand kommen....

driver 7 30.07.2014 17:29

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3108970)
Würde mal fragen, was es mit Homeatic kostet

13* Aktor à 50 =750 Euro
13* Adapterà = 46 Euro (Beispiel, da alle gleich teuer)
Zentrale = 150 Euro
Install Programmierung 350 Euro

Total ) 1150 Euro inkl Mwst

und dann kannst auch Programmieren und erweitern ;)

hier die korrigierte Version

Powerboat3000 30.07.2014 22:14

Hatte nun doch schon vor dem Wochenende Zeit, mich tiefer einzulesen. Also diese komische REV Geschichte ist für mich nun in der Tat raus.

Die genannten Punkte Homepilot und Homematic sind ja auch nochmal unterschiedliche Punkte. Beides sieht ganz gut und professionell aus. Wie wägt man das am besten ab?

driver 7 31.07.2014 07:22

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3109146)
Die genannten Punkte Homepilot und Homematic sind ja auch nochmal unterschiedliche Punkte. Beides sieht ganz gut und professionell aus. Wie wägt man das am besten ab?

Einlesen ;)

Bei Homematic, kann ich dir sagen. installieren lassen, noch mit Zentrale verbinden und denn Rest musst selbst machen, gibt auch extra Foren dafür :)
Brauch sehr schnell Stunden, dafür kannst du es sehr individuell programmieren

Powerboat3000 31.07.2014 07:45

Und zudem ist der Homepilot doppelt so teuer.

http://www.conrad.de/ce/de/product/1...omSuggest=true

Mixaelzzz 31.07.2014 08:05

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3109146)
Wie wägt man das am besten ab?

Wie wir Dich kennen, monetär :D

BigTom 31.07.2014 09:23

Hallo Leute,

ich bräuchte mal einen Rat von Euch wie ich am besten vorgehen soll.

Ich habe eine Eigentumswohnung die "fast" abbezahlt ist. Meine letzte Rate ist im Januar 2016 fällig.

Seit einigen Wochen und Monaten denken wir (meien Frau & ich, keine Kids) über ein Häuschen nach. ( passsive suche)
Bis gersten Abend meine Frau einen link zu Immoscout geschickt hat.

Aber hallo, gefällt uns sehr, sehr gut.
Verkauf von Privat (Kein Makler), preislich sagen ich mal "machbar" für uns.

Heute gehen wir uns das Häuschen anschauen.

Ich befürchte jedoch dass ich nicht der einzigste Interessent sein werde.

Der Verkäufer möchte das Haus erst anfang 2015 abgeben.

Wie kann ich mir das Haus sichern? Anzahlung oder nur Vorvertrag?

Ich habe kurz meiner Bank über die meine Wohnung finanziert ist Bescheid gegeben dass ich da großes Interesse habe, die schicken mir einige Unterlagen zu um einen neuen Kredit zu prüfen.

Danke euch,
Tom

Feuerwehr520i 31.07.2014 09:52

Naja.. Anfang 2015 ist schneller da als man denkt, der August ist ja schon fast rum... ; Bis da alles mal ausgemacht ist und mit der Bank geklärt etc. etc.

Notar ist eh nötig, also würde ich den das gleich machen lassen, das sollte mit dem normalen Kaufvertrag ja auch gehen nach festgelegtem Datum.

Cephalopod 31.07.2014 09:54

Zitat:

Zitat von BigTom (Beitrag 3109180)
Wie kann ich mir das Haus sichern? Anzahlung oder nur Vorvertrag?

Wieso Vorvertrag?
Kaufen - Vertrag - Notar - Übergabe und Bezahlung im Januar 2015.
Wo ist das Problem?

BigTom 31.07.2014 09:59

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3109193)
Wieso Vorvertrag?
Kaufen - Vertrag - Notar - Übergabe und Bezahlung im Januar 2015.
Wo ist das Problem?

Ich muss dazu meine Wohnung verkaufen. Was ist wenn der Käufer gleich rein will?

wie 31.07.2014 10:01

Tu Dir das mal rein, da dürfte das wesentliche drin stehen:

http://www.bau-welt.de/finanzierung_...lie/index.html

V.a. kann ich Dir nur den Rat geben: schau Dir die Bude in Ruhe an. Wenn sie Euch dann immer noch gefällt (bei uns hat es sich bisher nach der ersten Besichtigung trotz toller Immo-Anzeigen rund 15 mal erledigt gehabt), schau sie Dir ein zweites mal an, am besten zusammen mit einem Bausachverständigen und setz Dich nicht unter irgend einen Entscheidungsdruck aus Angst, die "einmalige" Gelegenheit könnte Dir jemand vor der Nase wegschnappen.

Nach meiner Erfahrung wäre es sehr ungewöhnlich, wenn gleich das erste Objekt passt.

BigTom 31.07.2014 10:04

Zitat:

Zitat von wie (Beitrag 3109196)
Tu Dir das mal rein, da dürfte das wesentliche drin stehen:

http://www.bau-welt.de/finanzierung_...lie/index.html

V.a. kann ich Dir nur den Rat geben: schau Dir die Bude in Ruhe an. Wenn sie Euch dann immer noch gefällt (bei uns hat es sich bisher nach der ersten Besichtigung trotz toller Immo-Anzeigen rund 15 mal erledigt gehabt), schau sie Dir ein zweites mal an, am besten zusammen mit einem Bausachverständigen und setz Dich nicht unter irgend einen Entscheidungsdruck aus Angst, die "einmalige" Gelegenheit könnte Dir jemand vor der Nase wegschnappen.

Nach meiner Erfahrung wäre es sehr ungewöhnlich, wenn gleich das erste Objekt passt.

Danke! Hilfreich, sehr hiffreich :top:

Feuerwehr520i 31.07.2014 10:30

Zitat:

Zitat von BigTom (Beitrag 3109195)
Ich muss dazu meine Wohnung verkaufen. Was ist wenn der Käufer gleich rein will?

Ne günstige Mietwohnung derweil suchen?

Als wir gebaut haben ging die Wohnung auch ruckzuck weg und wir sind dann für 18 Monate in eine günstige 2ZKB gezogen.

Cephalopod 31.07.2014 10:44

Zitat:

Zitat von BigTom (Beitrag 3109195)
Ich muss dazu meine Wohnung verkaufen. Was ist wenn der Käufer gleich rein will?

Das selbe:
Verkaufen - Vertrag - Notar - Übergabe und Bezahlung im Januar 2015.

:D
Der Käufer muss ja auch irgendwo Mietvertrag / Kredit kündigen ...

deere7710 31.07.2014 10:50

Mit der Bank sprechen, Finanzierung für das Haus klarmachen mit enstsprechender Option auf Sondertilgung bei Wohnungsverkauf. Kaufvertrag für Haus machen mit Auflassung Anfang 2015, dann auch Bezahlung. Makler beauftragen für Wohnungsverkauf oder selbst tätig werden. Wenn Wohnung vorher weg > vorübergehend in Miete oder versuchen, sich mit Käufer entsprechend wie bei Hauskauf zu einigen.

Martin 31.07.2014 12:44

Zitat:

Zitat von deere7710 (Beitrag 3109202)
...oder versuchen, sich mit Käufer entsprechend wie bei Hauskauf zu einigen.

eben, man kann doch die Hütte auch für Anfang 2015 verkaufen.

shneapfla 31.07.2014 13:06

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3109216)
eben, man kann doch die Hütte auch für Anfang 2015 verkaufen.

Yup - sind ja eh' nur noch 5 Monate...

jannes123 31.07.2014 13:12

Zitat:

Zitat von BigTom (Beitrag 3109195)
Ich muss dazu meine Wohnung verkaufen. Was ist wenn der Käufer gleich rein will?

Verkauf von Beginn an mit der Maßgabe, dass Übergabe erst Anfang 2015 sein wird.
Dann weiß der Käufer auch gleich bescheid und kann entsprechend planen oder von Interesse abstand nehmen. 2015 ist wie genannt a) nicht mehr weit hin zumal Abwicklung dauert, bzw wird Käufer b) auch Kündigungsfristen haben, sofern Eigennutzung beabsichtigt wird.
Wird dann im Kaufvertrag entsprechend geregelt wann Übergabe der Wohnung erfolgt; meist ist der Kaufpreis auch in dem Falle Anfang 2015 erst fällig.

Powerboat3000 31.07.2014 18:55

Auf jeden Fall würde ich ein Haus nur nach vorheriger intensiver Begehung mit einem Sachverständigen kaufen. Man selbst achtet vorrangig auf Schnitt, Ausblick und andere Annehmlichkeiten. Genau so wichtig ist aber, dass jemand Sachverständiges die Bausubstanz etc. prüft. Da kommen Fragen auf, an die kein Ottonormalsterblicher denkt. Ich hatte, bis ich so jemanden mal in Anspruch genommen habe, z. B. nie einen Gedanken daran verschwendet, ob eine Tiefgarage eine Entwässerung hat oder nicht....

basti313 31.07.2014 20:07

Die meisten Interessenten bei uns sind eh Investoren. Wenns ne gesuchte Lage ist, dann ist es gut möglich, dass die Bude von einem Investor gekauft wird. Dem zahlst du dann Miete oder verkaufst eben zu einem Datum, dass dir passt.

Powerboat3000 31.07.2014 21:17

Dieser Homepilot scheint ja ähnlich komplex zu sein wie die Homematic Anlage:

http://www.rademacher.de/index.php?id=2

Neu war für mich, dass man mit einem solchen System auch gleichzeitig einen Sonnensensor einsetzen kann. Das möchte ich an zwei meiner Fenster auf jeden Fall machen, um die Couch zu schützen.

Hier habe ich mich zur Homematic eingelesen.
http://www.homematic.com/


Schwierige Entscheidung. 149 Euro die Homematic, ggü. 245 Euro für den Homepilot.
http://www.ebay.de/itm/like/36088678...s=true&viphx=1

Was ich nicht gefunden habe, sind die Zusatzkomponenten, die erforderlich sind (Aktoren etc.). wie für die Homemativ von driver 7 gepostet.

Evtl. scheidet dann die Variante Homepilot auch aus, wenn es das nur so unterputzmäßig gibt wie dieses REV System.



Hier noch ein Vergleich der Rezensionen bei Amazon:
http://www.amazon.de/HomeMatic-10358...owViewpoints=1
http://www.amazon.de/product-reviews...RankDescending

Der Homepilot kommt in Summe besser weg hat aber offenbar (zumindest bei Amazon) weniger Nutzer, die Homematic Anlage wird durchwachsener bewertet....

BigTom 01.08.2014 17:29

Kurz der Vollständigkeit halber, das Haus war nicht ganz so toll wie auf den Bildern. ( Ok, es hatte einige Highlights, jedoch haben die negativen Sachen in unseren Augen überwogen( viele kleine Zimmer, Holzdecken, unterschiedliche Bodenbeläge pro Etage, sehr nahe der Strasse...)
Kaufpreis inkl Nebenkosten wären 350k Öre, dann noch ca 80K öre für Renovierung um dann 30km statt nur 7 zur Arbeit zu fahren. Haben heute abgesagt :-( Und es hat sich sooo toll "gelesen"..

Weiterguggen ist die Devise..
Schönes WE Euch allen..


Wen es interessiert, hier die Bilder der Besichtigung gestern
https://plus.google.com/photos/11590...M_6mIPdh_y1pAE

Powerboat3000 01.08.2014 17:32

Kenne das. So ist es soooo oft. :)

driver 7 01.08.2014 19:24

Zitat:

Zitat von BigTom (Beitrag 3109450)
Kaufpreis inkl Nebenkosten wären 350k Öre, dann noch ca 80K öre für Renovierung um dann 30km statt nur 7 zur Arbeit zu fahren. Haben heute abgesagt :-( Und es hat sich sooo toll "gelesen"..

Weiter schauen.

Jetzt bist ja heiss, vielleicht siehst dann mal eine, wo du denkst naja anschauen schadet ja nicht. Wenn du es dann anschaust, sagst 80K rein stecken und ich habe ein Traumhaus ;)

Viel Glück bei weitersuchen

Feuerwehr520i 01.08.2014 20:26

Wir haben damals die Wohnung gekauft wo wir anhand des Expose diese eigentlich nicht mal hätten anschauen wollen... :D

Powerboat3000 02.08.2014 07:53

Bezüglich Homepilot von Rademacher habe ich mir mal den Katalog angesehen. Ich würde eigentlich viel lieber dieses System bestellen als die Homematic.

http://www.rademacher.de/fileadmin/r...GH-Katalog.pdf

S. 21 zeigt einen Unterputz Funksensor. Scheint ja in etwa der gleiche Aufwand zu sein wie bei der Homematic oder? Allerdings muss man hier im Gegensatz zur Homematic alle drei Jahre etwa die Batterien austauschen. Scheint also nicht über das Stromnetz zu laufen wie es offenbar bei der Homematic ist.

Gibt es hierfür vielleicht auch andere Lösungen? Alle drei Jahre die ganzen Schalter demontieren und remontieren, finde ich jetzt nicht so prickelnd. Bräuchte man hier noch weiteres Zubehör? Ich möchte mir anhand des Katalogs alle Komponenten heraus suchen, die ich brauche.

Im Gegensatz zum Rademacher Katalog steht z. B. hier nichts von einer Batterie:
http://www.rolladenzubehoer24.de/hau...FYvLtAodBzoA2A

Vielleicht kann ich das sogar für das elektrische Garagentor benutzen.

Schwierig wird die ganze Geschichte nur, falls das Signal des Homepilots nicht so stark ist. Mein WLAN Router z. B. schafft es nicht, durch die über der Norm liegende Geschossdecke zu gehen....


Braucht man zusätzlich zu den Aktoren noch sowas hier?
http://www.jalousiescout.de/Funktech...FSHItAod8igADw

Oder kann man auch mit den vorhandenen Gira Schaltern arbeiten?

driver 7 02.08.2014 10:40

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3109487)
Bezüglich Homepilot von Rademacher habe ich mir mal den Katalog angesehen. Ich würde eigentlich viel lieber dieses System bestellen als die Homematic.

http://www.rademacher.de/fileadmin/r...GH-Katalog.pdf

S. 21 zeigt einen Unterputz Funksensor. Scheint ja in etwa der gleiche Aufwand zu sein wie bei der Homematic oder? Allerdings muss man hier im Gegensatz zur Homematic alle drei Jahre etwa die Batterien austauschen. Scheint also nicht über das Stromnetz zu laufen wie es offenbar bei der Homematic ist.

Gibt es hierfür vielleicht auch andere Lösungen? Alle drei Jahre die ganzen Schalter demontieren und remontieren, finde ich jetzt nicht so prickelnd. Bräuchte man hier noch weiteres Zubehör? Ich möchte mir anhand des Katalogs alle Komponenten heraus suchen, die ich brauche.

Im Gegensatz zum Rademacher Katalog steht z. B. hier nichts von einer Batterie:
http://www.rolladenzubehoer24.de/hau...FYvLtAodBzoA2A

Vielleicht kann ich das sogar für das elektrische Garagentor benutzen.

Schwierig wird die ganze Geschichte nur, falls das Signal des Homepilots nicht so stark ist. Mein WLAN Router z. B. schafft es nicht, durch die über der Norm liegende Geschossdecke zu gehen....


Braucht man zusätzlich zu den Aktoren noch sowas hier?
http://www.jalousiescout.de/Funktech...FSHItAod8igADw

Oder kann man auch mit den vorhandenen Gira Schaltern arbeiten?

Wie hast du die Entscheidung gefällt und weisst nicht mal ob die mit Batterie oder durchs Stromnetz versorgt werden. :confused:

manchmal hab ich das Gefühl, mit Münzen werfen kämmst zum gleichen Ziel wie mit den Beiträgen im Forum ;)

In Sachen Empfang, du kannst 433Mhz und 868Mhz Frequenzen nicht mit 2.4 Ghr vergleichen ;).

Powerboat3000 02.08.2014 13:24

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3109503)
Wie hast du die Entscheidung gefällt und weisst nicht mal ob die mit Batterie oder durchs Stromnetz versorgt werden. :confused:

Vom Elektriker besteht die klare Aussage, alles läuft über Strom. Mich haben die unterschiedlichen Infos jedoch irritiert. Wenn es doch so sein sollte, dass man eine Batterie braucht, hat sich das Thema erledigt. Ich wollte mich da nur nochmal vergewissern, denn Elektriker können sich ja auch irren. Sollte sich dann das mit dem Batterien als wahr herausstellen, hätte sich das Thema wohl erledigt. Trotzdem wäre ich dann nicht von der Alternative Homematic überzeugt.

Das Rademacher System würde ich gerne nehmen, da mir die Homematic mit zu viel Frickelei behaftet zu sein scheint. Homepilot wirkt auf mich mehr Plug & Play. So wurde es ja auch hier im Forum beschrieben, dass die Homematic etwas aufwändiger ist.... in den Amazon Rezensionen findet man das auch so wieder und in Summe fühle ich mich mit Homepilot besser aufgehoben.

Mit den Frequenzen, die du ansprichst, habe ich mich bisher nicht beschäftigt, da mir nicht bewusst war, dass das möglicherweise auch eine unterschiedliche Qualität induziert.


Es gibt übrigens jetzt auch Homepilot 2, was ich noch gar nicht kannte.
http://www.sysgotec.de/de/Regelungs-...tml?refID=0001

http://homepilot.rademacher.de/#anchor_homepilot_video

Powerboat3000 02.08.2014 15:04

Ich habe jetzt nach längerer Sucherei das hier gefunden - Bedienungsanleitung für diesen Funkaktor mit Batteriesteuerung:
http://www.enobi.de/pdf/anleitungen/...-anleitung.pdf

Hier steht auch was von externer 12V Spannungsversorgung. Also scheint die Batterie optional zu sein, falls im Schalterbereich kein Strom vorhanden sein sollte? Verstehe den Sinn nicht so ganz, denn sonst war nirgendwo von Batterien die Rede.... bei Solarsensoren etc. macht das dagegen schon Sinn.....

basti313 02.08.2014 23:32

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3109516)
Das Rademacher System würde ich gerne nehmen, da mir die Homematic mit zu viel Frickelei behaftet zu sein scheint. Homepilot wirkt auf mich mehr Plug & Play. So wurde es ja auch hier im Forum beschrieben, dass die Homematic etwas aufwändiger ist.... in den Amazon Rezensionen findet man das auch so wieder und in Summe fühle ich mich mit Homepilot besser aufgehoben.

Also bei mir fliegen die Rademacher Sachen grad raus...
Ich verstehe auch nicht, wo die Frickelei sein soll. Bei beiden Systemen stellt man die Geräte hin, verbindet Zentrale und Aktor und stellt die Zeiten ein, wann die Rollläden hoch oder runter gehen sollen.
Les doch mal die für dich nötigen Punkte in den Anleitungen durch. Wenn du dafür keine Zeit hast, dann werf eine Münze, von Amazon Rezessionen wirst du aber nichts lernen.

Bei der Homematic fängt die Bastelei halt da an, wo bei Homepilot schon alles zuende ist. Der Grundumfang der kommerziellen Funktionen ist bei beiden Systemen gleich.

Powerboat3000 02.08.2014 23:45

Bei der Homematic hat mich dieses Statement hier von diver 7 abgeschreckt:

"Bei Homematic, kann ich dir sagen. installieren lassen, noch mit Zentrale verbinden und denn Rest musst selbst machen, gibt auch extra Foren dafür :)
Brauch sehr schnell Stunden, dafür kannst du es sehr individuell programmieren "

Da ich nichts programmieren will und auch nicht viel Arbeit damit haben will, kam ich zu der Einschätzung, das Rademacher System passe besser, da mehr Plug & Play. Ich will wirklich nur mit dem Smartphone auf Kommando rauf und runterfahren. Ich programmiere da weder Zeiten noch sonstwas.

driver 7 03.08.2014 09:43

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3109600)
Bei der Homematic hat mich dieses Statement hier von diver 7 abgeschreckt:

"Bei Homematic, kann ich dir sagen. installieren lassen, noch mit Zentrale verbinden und denn Rest musst selbst machen, gibt auch extra Foren dafür :)
Brauch sehr schnell Stunden, dafür kannst du es sehr individuell programmieren "

Wie wärs mit nachfragen

Hier mein Storen öffnen Programm
https://www.dropbox.com/s/afyonp3a6219vgp/homematic.png hoffe die Qualität geht

Hier so sieht z. Bsp das Storen öffnen bei mir aus
Windschutz, Programm aktiv, Storenstatus, Abwesenheit sind von mir gemachte Variablen, zur feineren Steuerung und könnten weggelassen werden. Aber ich will halt ein perfektes System :)

Du kannst auch einfach Bei Tagesanbruch nach oben abends nach unten etc.

Die unterschiedlichen verzögerungen beim öffnen, sind daher 14 Befehle per Funk gleichzeitig, waren zuviel, 4-5 geht problemlos, so habe ich halt alles leicht verzögert. ;)

Powerboat3000 03.08.2014 10:20

Hi Driver 7,

so hatte ich das auch verstanden in etwa, dass deine Homemetic sämtliche Möglichkeiten zum Programmieren auch detaillierter Wünsche zulässt.

Ich selbst brauche solche Möglichkeiten nicht, da ich rein mit manuellen Befehlen steuern möchte und ohne Automatisierung. Habe eben nur keine Lust, 13 Fenster abzulaufen und würde auch hier oder da mal von unterwegs aus was steuern wollen. Auch andere Haustechnik, so wie du, habe ich nicht mit dran.

Ich habe übrigens Doppelschalter, die beim Betätigen einrasten. Wenn ich z. B. runter fahren möchte, drücke ich die Pfeil runter Taste, diese rastet ein und die Jalousie fährt runter. Wenn ich dann mittels Schalter wieder hochfahren möchte, dann muss ich erst die Pfeil runter Taste wieder in die Ausgangssituation stellen und erst dann die Pfeil hoch Taste drücken. Andernfalls blockiert letztere mechanisch.

Angenommen, ich würde die bevorzugte Homepilot Lösung kaufen......
Wie ich das nun verstanden habe, bräuchte ich in diesem Falle nicht nur das hier:
https://www.technik-und-elektronik.d...FaYIwwodCHUAEQ

sondern auch das hier:
https://www.technik-und-elektronik.d...-p-108095.html

Ist das korrekt? Dann wäre das Ganze wohl nicht mehr wirtschaftlich.
Wundern würde mich dann allerdings, warum ein Elektriker bei einer Vor-Ort-Besichtigung gesagt hat, der Funksender reicht aus. Er macht sogar ein Komplettangebot fertig incl. Installation. Dann würde er ja ganz schön doof da stehen, wenn er alles einbaut und dann feststellt, er hat noch einen Empfänger vergessen. Allerdings hat mich beim Vor Ort Besuch auch gewundert, dass er sich nicht mal die Schalter näher angeguckt hat. Der hat sich nur an den Tisch gesetzt und geredet. Er meinte dann, da es ja ein so neues Haus ist, würde der Schalterkasten bestimmt tief genug sein hinten und es wäre nicht notwendig, dahinter zu schauen.



Kommen wir zur Homematic:
Du hattest ja u. a. diese Komponente hier gepostet:
http://www.conrad.de/ce/de/product/6...tail#emptylink

Und ich habe dich so verstanden, dass bei dieser Lösung diese Komponente die beiden separaten Komponenten des Homepilots sozusagen in einem Bauteil ersetzt. Korrekt?


Sorry, wenn das so kompliziert ist aber wenn selbst Elektriker-Fachfirmen einem da möglicherweise keine korrekte Beratung haben zukommen lassen, dann ist es für einen Laien wie mich noch ungleich schwerer, das alles zu bewerten und abzuwägen.


Könnte man denn mit beiden Produkten seine manuellen Schalter weiter nutzen oder ginge das im Einzelfall nicht?



Zuletzt nochmal ein Punkt zur Homematic, auch wenn du geschrieben hast, du gibst nicht viel auf Amazon Rezensionen. Es gibt aber offenbar mehrere User, die ähnliche Erfahrungen in diese Richtung hier gemacht haben. Das war für mich auch ein Hauptpunkt, um zu sagen, vielleicht lieber nicht diese Lösung zu wählen:

"Im Dezember bei Amazon beseltt und jetzt nach drei Monaten defekt. Die Geräte verlieren den Kontakt zur Station und es lassen sich auch keine neuen Geräte verbinden. Es erscheint immer die Fehlermeldung "BidCoS-RF Anlernmodus konnte nicht aktiviert werden". Neuste Firmwäre eingespielt und auch mehrfach einen Werksreset gemacht ohne Erfolg."

"Aber in der Langzeitnutzung ist das Gerät doch noch etwas hakelig.
Einmal die Woche muss ich das Gerät durchstarten, weil plötzlich einige Funktionen nicht mehr tun.
Von Zeit zu Zeit verliert das Gerät die Verbindung zu einzelnen Aktoren."

"Fazit:
Für Leute, die bereit sind sehr viel Zeit zu investieren und sich an die Bedienungsunfreundlichkeit gewöhnen, bietet das System mit Sicherheit tolle Möglichkeiten.
Leuten, die mit überschaubarem Aufwand eine kleine Automatisierung aufbauen möchten, kann ich das System nicht empfehlen." (würde zu meinen Vorstellungen ja 1 zu 1 passen dieser Kritikpunkt, da ich nicht viel programmieren will sondern möglichst lieber plug & Play für meine Basisanforderungen hätte)

"Ich finde die Lösung super, doch leider ist das Geräte nach ca. 4 Wochen mit der Fehlermeldung, dass der Funksender nicht mehr angesprochen werden kann kaputt gegangen. Im Internet habe ich dann gelesen, dass mehrere Kunden dieses Problem haben. "

Powerboat3000 03.08.2014 11:22

Ich sehe gerade, dass die Rauchmelder, die wir haben, offenbar auch von Homematic sind.

Hier bewahrheiten sich allerdings auch bei uns die Rezensionen von Amazon, dass die Dinger Fehlalarme ohne Ende produzieren.

http://www.amazon.de/EQ3-83813-HomeM...unkrauchmelder

Ich habe schon alle demontiert und auch in der Nachbarwohnung lösen sie ca. einmal die Woche aus, z. T. auch nachts.

Hast du die auch bei dir installiert @driver 7?

driver 7 03.08.2014 12:19

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3109627)
Ich sehe gerade, dass die Rauchmelder, die wir haben, offenbar auch von Homematic sind.

Hier bewahrheiten sich allerdings auch bei uns die Rezensionen von Amazon, dass die Dinger Fehlalarme ohne Ende produzieren.

http://www.amazon.de/EQ3-83813-HomeM...unkrauchmelder

Ich habe schon alle demontiert und auch in der Nachbarwohnung lösen sie ca. einmal die Woche aus, z. T. auch nachts.

Hast du die auch bei dir installiert @driver 7?

habe die Seit zwei Jahren ohne je ein Fehlalarm, kann das nicht bestätigen

wenn mann schon liest, schwierig miteinander zu verbinden, sorry das sollte noch meine Oma schaffen, wenn sie noch leben würde.

in deinem Fall empfehle ich

Der Elektriker soll auf der Offerte schreiben, was es via App bedienbar ist. Evtl noch eine Fernbedienung dazu, bestätigen und machen lassen.

Powerboat3000 04.08.2014 10:28

Es gibt Neuigkeiten zur Entkalkungsanlage. Ein Anbieter schlägt folgendes Produkt vor.

Aqa Perla 2

http://www.rakuten.de/produkt/bwt-aq...FSEcwwodGH0Arg

Incl. Montage 3152 brutto, wobei die Montage nur 250 netto kostet. Kann man also auch offenbar günstiger online kaufen und dann nur verbauen lassen. Damit wäre der Anbieter auch eivnerstanden.

Ist das was Vernünftiges?

Cephalopod 04.08.2014 11:38

Ist zumindest eine, die auch funktionieren könnte, weil Ionentauscher und kein Granderwasser.

Falls die in denn Keller kommt, braucht es evtl. eine zusätzliche (korrosionsgeschützte) Hebeanlage, je nach Einlaufhöhe des Abwasserkanales.

powders 04.08.2014 11:53

Und Dosieranlage nicht vergessen, falls die Rohre alt (Kupfer) sind.
Sonst werden die Rohre durch das Weichwasser angegriffen.

Es kommt ja immer darauf an, mit welchem Hersteller die Fachfirmen verbandelt sind. Der eine hat nur BWT, der andere Judo, der dritte dann noch was anderes.

Cephalopod 04.08.2014 11:58

Zitat:

Zitat von powders (Beitrag 3109800)
Und Dosieranlage nicht vergessen, falls die Rohre alt (Kupfer) sind.
Sonst werden die Rohre durch das Weichwasser angegriffen.

Kein gesunder Mensch wird reines VE-Wasser in die Leitungen schicken.
Ein Mischer zum verschneiden mit Rohwasser auf einen niedrigen °dH sollte wohl dabei sein, oder?

Zwilling 04.08.2014 17:01

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3109803)
Ein Mischer zum verschneiden mit Rohwasser auf einen niedrigen °dH sollte wohl dabei sein, oder?

Offenbar ist das so:
Zitat:

Bei der Inbetriebnahme werden die örtliche Trinkwasserhärte und die gewünschte Verschnittwasserhärte in die Elektronik eingegeben.
Gruss
Andreas

driver 7 04.08.2014 17:40

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3109803)
Ein Mischer zum verschneiden mit Rohwasser auf einen niedrigen °dH sollte wohl dabei sein, oder?

Bei mir ist ein mechanischer Mischer direkt angebaut. Das funktioniert super und muss einmal eingestellt werden. Mit Drehrad einstellen, messen und fertig.
X% Enthärtetes Wasser und y%normales = Sinnvolle Härte

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3109864)
Zitat:
Bei der Inbetriebnahme werden die örtliche Trinkwasserhärte und die gewünschte Verschnittwasserhärte in die Elektronik eingegeben.

Bei meinem diennt dies dazu, er errechnet ob es nochmals einen Tag hält oder ob er über Nacht regenerieren muss.

Powerboat3000 04.08.2014 19:59

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3109637)
Der Elektriker soll auf der Offerte schreiben, was es via App bedienbar ist. Evtl noch eine Fernbedienung dazu, bestätigen und machen lassen.

Der hat sich nun nicht mehr gemeldet als ich mit meinen Rückfragen mal konkret drauf bin. Ich habe mittlerweile von drei Elektrikern drei unterschiedliche Aussagen als ich mich bei denen nach dem Homepilot erkundigt habe.

1) Das war der Elektriker, von dem ich hier geschrieben habe, der zwar vor Ort war sich aber die Schalter etc. auch nicht angeschaut hat.

Er sagte, ich brauche:

RADEMACHER 9496 HomePilot
RADEMACHER DuoFern Funksender 9497


Fertig ist die Maus! (Oder auch nicht??)

Ferner sagte er ja, die Funksender haben zwar Batterie aber ebenfalls haben sie einen 12 Volt Anschluss zur Spannungsversorgung, so dass man sich die Batterien sparen kann. Der 12V Anschluss steht auch in der Anleitung vermerkt.

2) Elektriker 2 bot folgende Kombination an. Er wollte nur wissen, ob die manuellen Schalter der Rolläden Taster oder Schalter sind.

Er sagte, ich brauche:
RADEMACHER 9496 HomePilot
RADEMACHER DuoFern Funksender 9497
RADEMACHER DuoFern Connect-Aktor 9477

Er sagte zum Thema Batterie / Strombetrieb, dass er das bei Rademacher nachfragen muss, er könne dazu nichts sagen. Die Antwort steht noch aus.


3) Der Dritte im Bunde sagte, nachdem er nur wissen wollte, welches Baujahr das Gebäude hat und ob es Gira Schalter sind folgendes:

Ich brauche:
RADEMACHER 9496 HomePilot
RADEMACHER DuoFern Funksender 9497
RADEMACHER DuoFern Rohrmotor-Aktor UP 9471

Zur Frage mit der Batterie vs. Stromversorgung sagte er, die Batterien müssen gewechselt werden, das sei aber kein Problem. Er hat mir dann lang und breit erklärt, dass es kein Akt sei, das die Programmierung auf den Homepilot deswegen nicht neu gemacht werden müsse. Aber auf meinen Einwand, dass ja jedes Mal eine die Schalter demontieren und remontieren muss, ist er auch nicht wirklich eingegangen.


Da blickt doch nun keine Socke mehr durch! Alles sind Rademacher Vertragspartner. Vom Gedanken, die Aritkel irgendwo billig einzukaufen und dann nur noch die Montage zu beauftragen, verabschiede ich mich lieber, da man dann keine Gewährleistung hat. Und die Chance scheint ja hoch zu sein, dass die gewählte Kombination an Komponenten am Ende nicht passt.


Am liebsten würde ich ja den Elektriker, der hier alles eingebaut hat, ein Angebot machen lassen. Der kennt wenigstens die genau verbaute Technik. Nur habt ihr ja im Laufe des Threads gesehen, dass der auch eher in die Kategorie Hobbybastler fällt. Ist es denn nicht irritierend, dass die ganzen Firmen kaum Fragen stellen, was für Rolladenmotoren hier vebraut sind etc.? Und nachdem ich mit Elektriker 2) und 3) gesprochen habe, verstehe ich auch nicht mehr, wie Elektriker 1) meinen kann, dass ein Funksender ohne einen Funkempfänger am anderen Ende etwas ausrichten kann.

Beruhigend ist ja, dass das Thema offenbar sogar für Leute, die dieses Fachgebiet zu ihrem Beruf gemacht haben, mit Schwierigkeiten behaftet ist....

Powerboat3000 04.08.2014 21:48

Kennt auch einer die Qivicon Home Base?

Ich hatte vor vielen Seiten mal geschrieben, dass der Vermieter das hier einbauen wollte, um die Rauchmelder ans Internet anzuschließen. Was man sonst noch mit dem Teil machen kann, ist dann hier nicht weiter diskutiert worden.

Ich sehe aber nun, dass man das auch zur Rolladenautomatisierung nutzen kann.
https://www.qivicon.com/

Das wird auch in Verbindung mit Homematic genannt.

Was ist davon zu halten?

Leider gibt die Homepage nicht wie bei Rademacher die Komponenten an, die sonst noch benötigt werden, um die Rolläden zu steuern.

Zwilling 04.08.2014 23:27

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3109903)
Beruhigend ist ja, dass das Thema offenbar sogar für Leute, die dieses Fachgebiet zu ihrem Beruf gemacht haben, mit Schwierigkeiten behaftet ist....

Das ist eben das Problem: Die Homeautomation ist noch lange keine etablierte Technik die per Plug and Play funktioniert. Deswegen hat der durchschnittliche Elektriker keine Ahnung davon, denn es lässt sich nicht durch anklemmen von drei Kabeln in Betrieb nehmen.
Gleichzeitig ist das Thema aber auch nicht so kompliziert, dass man ein Studium braucht, um durchzublicken. Ich würde sagen, es ist nicht komplizierter als ein modernes Heimkinosystem in Betrieb zu nehmen.
Deswegen wird es das Beste sein, wenn Du Dich selbst mal schlau machst: klick. Da gibts auch eine Telefonnummer, falls noch Fragen offen bleiben. ;)

Gruss
Andreas

Powerboat3000 04.08.2014 23:31

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3109925)
Deswegen wird es das Beste sein, wenn Du Dich selbst mal schlau machst: klick. Da gibts auch eine Telefonnummer, falls noch Fragen offen bleiben. ;)

Da habe ich schon angerufen und sie haben mir gesagt, sie können dazu nichts sagen, das machen ihre Servicepartner vor Ort.


Von der Logik her verstehe ich auch nicht, wofür man an jedem Rolladen Sender + Empfänger oder auch nur Sender brauchen soll. Der Sender ist dachte ich die Zentrale - wie ein WLAN Modem. Dann müssten doch Empfänger / Aktoren ausreichen.

Ich rufe einfach morgen nochmal an, dass die konsultierten Servicepartner widersprüchliche Angaben gemacht haben und frage nochmal jemand anderen an....

driver 7 05.08.2014 07:22

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3109926)
Da habe ich schon angerufen und sie haben mir gesagt, sie können dazu nichts sagen, das machen ihre Servicepartner vor Ort.


Von der Logik her verstehe ich auch nicht, wofür man an jedem Rolladen Sender + Empfänger oder auch nur Sender brauchen soll. Der Sender ist dachte ich die Zentrale - wie ein WLAN Modem. Dann müssten doch Empfänger / Aktoren ausreichen.

Ich rufe einfach morgen nochmal an, dass die konsultierten Servicepartner widersprüchliche Angaben gemacht haben und frage nochmal jemand anderen an....

Der Empfänger -> schaltet die Store
kann im Motor, beim Schalter oder im Schalter eingebaut

Der Sender -> sendet den Schaltbefehl
Kann ein App im Smartphone, eine Fernbedienung, ein Modul hinter dem Sschalter oder sogar selbst im Schalter sein.

Der Schalter -> Steuert einen Sender oder hat ihn eingebaut
könntest ihn theoretisch auch weglassen

Die Zentrale (optional) mit der kannst du auch Steuerungen automatisch vornehmen oder mit einem Knopf alle Storen bewegen etc

Mit diesen vier Angaben kannst du die einlesen und dein System wo für dich stimmt zusammenstellen.

Boergi 05.08.2014 07:29

Ich hab es jetzt in den ganzen Beiträgen nicht gefunden, sind deine Raffstoremotoren schon vorhanden und wie sind sie verkabelt?

Powerboat3000 05.08.2014 07:32

Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 3109948)
Ich hab es jetzt in den ganzen Beiträgen nicht gefunden, sind deine Raffstoremotoren schon vorhanden und wie sind sie verkabelt?

Ja, Motoren, Schalter etc. sind alle vorhanden.

Wie sie verkabelt sind, da müsste ich nachfragen. Wie genau sollte man diese Frage bezüglich Verkabelung konkretisieren?


Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3109945)
Der Sender -> sendet den Schaltbefehl
Kann ein App im Smartphone, eine Fernbedienung, ein Modul hinter dem Sschalter oder sogar selbst im Schalter sein.

Dann verstehe ich nicht, dass alle mir diesen Sender für hinter dem Schalter verkaufen wollen. Was bringt der? Ich will ja eben mit App und Fernbedienung steuern, die dann wohl, wie du schreibst, die Sendefunktion übernehmen.

Werde nachher nochmal da anrufen.

Boergi 05.08.2014 07:39

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3109950)
Ja, Motoren, Schalter etc. sind alle vorhanden.

Wie sie verkabelt sind, da müsste ich nachfragen. Wie genau sollte man diese Frage bezüglich Verkabelung konkretisieren?

Mich hätte nur interessiert ob die Motoren zentral verkabelt sind oder nur zu den Schaltern hin (was meistens der Fall ist).

Powerboat3000 05.08.2014 07:43

Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 3109953)
Mich hätte nur interessiert ob die Motoren zentral verkabelt sind oder nur zu den Schaltern hin (was meistens der Fall ist).

Kann ich mir in einer zweigeschossigen Wohnung bzw. einem viergeschossigen Haus auch nicht vorstellen. Aber ich frage natürlich gerne nach.

driver 7 05.08.2014 07:59

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3109950)
Dann verstehe ich nicht, dass alle mir diesen Sender für hinter dem Schalter verkaufen wollen. Was bringt der? Ich will ja eben mit App und Fernbedienung steuern, die dann wohl, wie du schreibst, die Sendefunktion übernehmen.

Deine bisherigen Schalter kannst NICHT mehr verwenden.

Wenn du weiterhin Schalter willst, dann Impulsgeber, die bei drücken Kontakt geben und den dazu passenden Schalter.

Kannst natürlich auch die Schalter überbrücken, aussen bei den Storen die Empfänger montieren und dann Abdeckungen auf die ehemaligen Schalter.

powders 05.08.2014 08:12

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3109803)
Kein gesunder Mensch wird reines VE-Wasser in die Leitungen schicken.
Ein Mischer zum verschneiden mit Rohwasser auf einen niedrigen °dH sollte wohl dabei sein, oder?

Ähm, ich kann dir jetzt leider nicht sagen, was es genau ist, was zugemischt werden muss - aber uns wurde gesagt, daß bei Installation einer VE-Anlage, eine Dosierpumpe (optional) mit ran muss, die dem Wasser (selbstverständlich schon verschnitten) einen Korrosionsschutz mit abgeben muss, da sonst die alten Leitungen sich irgendwann auflösen.

Bei neuen Leitungen (Kunststoff, Edelstahl) ist das nicht notwendig.

Das hat aber nichts damit zu tun, daß das Wasser schon eine verschnittene Grundhärte hat.

Obs gesund ist, weiß ich auch nicht.

Gruß
Markus

Powerboat3000 05.08.2014 08:12

@Driver 7
Nicht mehr verwenden ohne diesen Sender oder generell nicht mehr verwenden?

Deine Gedanken hören sich plausibel an. Schade, dass da von den Fachbetrieben keiner drauf gekommen ist, mal verschiedene Szenarien durchzuspielen. Denn der Weiterbetrieb der Schalter ist mir mit Sicherheit nicht nochmal zusätzlich ca. 14x50 Euro wert. Dafür hab ich ja dann die Fernbedienung in die App.

Das heißt für mich aber auch gleichzeitig, dass die von dir seiner Zeit favorisierte Homematic mit dem Link zu Conrad auch meine aktuellen Schalter nicht mehr mit einbindet, ja? Hatte mich mit dem Unterputz-Ding schon gefragt, wie das gehen soll aber nun ergibt das ein Bild.

Habe heute Morgen auch mal Qivicon angemailt, von denen ich die Home Base hier habe, wo man solche Komponenten für die Rolladenautomatisierung bekommt. Auf der Homepage steht nichts...

Georg 05.08.2014 08:26

Hallo zusammen!

Könntet ihr die Fragen/Debatten zum Thema Hausautomatisierung in dem entsprechenden Thread weiterführen - das Thema gewinnt ja immer mehr an Bedeutung und dann findet man dort gesammelte Infos.

Georg

Cephalopod 05.08.2014 08:33

Zitat:

Zitat von powders (Beitrag 3109961)
Ähm, ich kann dir jetzt leider nicht sagen, was es genau ist, was zugemischt werden muss - aber uns wurde gesagt, daß bei Installation einer VE-Anlage, eine Dosierpumpe (optional) mit ran muss, die dem Wasser (selbstverständlich schon verschnitten) einen Korrosionsschutz mit abgeben muss, da sonst die alten Leitungen sich irgendwann auflösen.

Ja, es stimmt, dass reines VE-Wasser relativ korrosiv ist (ich arbeite in der chemischen Industrie).
Falsch ist, dass bei Trinkwasser irgendwelche Zusätze dosiert werden müssen.

Bei Kesselspeisewasser in der Kraftwerkstechnik werden üblicherweise Mittel zur Sauerstoffentgasung oder pH-Wert Stellung zugesetzt (dein Link zur Dosierpumpe behandelt das Thema).

Powerboat3000 06.08.2014 20:48

Ich habe in der Vergangenheit schonmal gehört, dass es normal ist, dass neue Gebäude sich in den ersten Jahren bewegen. Bei uns äußert sich das so, dass sich derzeit 2/3 der Zimmertüren nicht mehr schließen lassen, da kein Spielraum mehr zwischen Tür und Türrahmen ist. Irgendwas hat sich da massiv verzogen. Das war in den vergangenen Wochen öfter schonmal, ließ sich aber über das Türscharnier noch regeln. Nur kann man es aber nicht mehr weiter reindrehen. Bin mal gespannt. Samstag soll der Türbauer kommen.

Aksel 07.08.2014 10:19

Das kann auch an der Temperatur und der Luffeuchtigkeit liegen.
Wir haben eine Doppel-Flügle-Tür ins Wohnzimmer. Bei feuchtwarmer Witterung reibet die Tür auch an dem anderen Flügel. Das Haus ist aber schon 40 Jahre alt, da sollte sich nichts mehr setzen.

Zwilling 07.08.2014 10:41

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3109972)
Ja, es stimmt, dass reines VE-Wasser relativ korrosiv ist (ich arbeite in der chemischen Industrie).

Wir haben ziemlich hartes Wasser und benutzen diese Tischwasserfilter von Britta für die Kaffeemaschine. Früher mussten wir die Kaffeemaschine alle 4 Wochen entkalken, das ist jetzt nicht mehr nötig. Aktuell ist aber unsere 3 Jahre alte Kaffeemaschine undicht geworden. Die Heizschlange, die ja aus Metall ist, hat ein Loch.
Kann das an dem Wasser aus diesem Britta-Filter liegen? Oder ist das eher eine Spätfolge der früheren Entkalkungsdurchläufe mit Zitronensäure?

Gruss
Andreas

wie 07.08.2014 11:01

Also den Wasserfilter würde ich da mal ausschließen. Das ist nur ein Kombination aus einem einfachen Ionentauscher mit Aktivkohle.
Wenn die Heizschlage aus Alu ist, könnte die Entkalkung eher die Ursache sein, wenn ihr da zu konzentriert dran gegangen seid.

Zwilling 07.08.2014 11:08

Zitat:

Zitat von wie (Beitrag 3110508)
Wenn die Heizschlage aus Alu ist,

Ich denke schon, dass das Alu ist. Sieht jedenfalls so aus und ist auch recht leicht.


Zitat:

Zitat von wie (Beitrag 3110508)
wenn ihr da zu konzentriert dran gegangen seid.

Gut möglich. Einmal haben wir etwas zu lange gewartet, da musste ich mit einer ziemlich heftigen Ladung rangehen, weil das Rohr schon dicht war. :eek:

Gruss
Andreas

Cephalopod 07.08.2014 11:20

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3110511)
Ich denke schon, dass das Alu ist. Sieht jedenfalls so aus und ist auch recht leicht.

Alu löst sich bei pH-Werten unter 4 in Wohlgefallen auf :D.
Eine 1%ige wässrige Lösung von Citronensäure besitzt einen pH-Wert von ca. 2,3 :p

Zwilling 07.08.2014 11:42

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3110516)
Alu löst sich bei pH-Werten unter 4 in Wohlgefallen auf :D.
Eine 1%ige wässrige Lösung von Citronensäure besitzt einen pH-Wert von ca. 2,3 :p

Ah, daher. Ich habe 25%ige Zitronensäure benutzt. :rolleyes:

Danke Euch für die Auskünfte! :top:

Gruss
Andreas

Mikele 09.08.2014 10:31

Ich benutze für meinen Kaffee-Vollautomaten auch ausschließlich Britta-gefiltertes Wasser, entkalke von Zeit zu Zeit aber dennoch: Weil die Filter den Kalk nicht zu 100 Prozent entfernen.

Powerboat3000 09.08.2014 14:14

Zitat:

Zitat von Mikele (Beitrag 3110772)
Ich benutze für meinen Kaffee-Vollautomaten auch ausschließlich Britta-gefiltertes Wasser, entkalke von Zeit zu Zeit aber dennoch: Weil die Filter den Kalk nicht zu 100 Prozent entfernen.

Mit einer Entkalkungsanlage hätte sich dieser Arbeitsschritt erledigt.

Feuerwehr520i 10.08.2014 06:44

Sicher nicht. 100% kalkfrei wird kaum zu schaffen sein mir einer


100% kalkfrei?

Powerboat3000 10.08.2014 08:14

Achso, ich dachte, mit so einer Anlage hätte sich das lästige Brita Filtern endlich erledigt. Schade.

Andreas525 10.08.2014 08:23

Lieber Kalk als Bakterien im Wasser:
http://www.gesundzuhause.de/gesund-t.../wasserfilter/

Powerboat3000 10.08.2014 08:25

Zitat:

Zitat von Andreas525 (Beitrag 3110810)
Lieber Kalk als Bakterien im Wasser:
http://www.gesundzuhause.de/gesund-t.../wasserfilter/

Vielleicht wird deswegen bei den meisten Entkalkungsanlagen, die elektrisch zu programmieren sind, eingestellt, dass ein gewisser Restkalkgehalt im Wasser enthalten bleibt.

Mixaelzzz 10.08.2014 10:04

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3110808)
Achso, ich dachte, mit so einer Anlage hätte sich das lästige Brita Filtern endlich erledigt. Schade.


Bei der Anlage, die unsere Freunde im Taunus hatten, war das auch so. Die haben nicht mehr Brita-gefiltert.

basti313 10.08.2014 12:47

Thema Holz:
Wie schätzt ihr die Haltbarkeit von gestrichenem Fichtenholz im Garten ein? Bzw. wie kann man sie erhöhen?
Ich baue eine kleinen Unterstand für Blumentöpfe, Gartenerde und sonstiges. Die Pfosten werden mit Consolan Wetterschutzfarbe in Weiß gestrichen und die Bretter in Schwedenrot. Innen nur eine Holzimprägnierung mit Bläueschutz.
Nun ist die Frage, ob ich zum einen alles vorher mit Bläueschutz streiche...vor oder nach dem Zusammenbau? Und zum anderen ob die Wetterschutzfarbe nicht auch innen drauf soll?

Westfale 10.08.2014 13:25

Hochsitze aus Fichtenholz halten im Wald auch 10 Jahre ohne Behandlung. Mein Gartenhaus ist jetzt sicher auch 40 Jahre alt, inzwischen ist das Ende aber auch abzusehen. Wichtig ist, dass das Holz immer wieder gut abtrocknen kann, Wasser nicht stehen bleibt und von unten keine Feuchte hochsteigen kann. Mit regelmäßiger Pflege sind dann auch 100 Jahre drin.

Für außen würde ich aber Druckimprägniertes Holz vorziehen!

basti313 10.08.2014 13:46

Zitat:

Zitat von Westfale (Beitrag 3110831)
Hochsitze aus Fichtenholz halten im Wald auch 10 Jahre ohne Behandlung. Mein Gartenhaus ist jetzt sicher auch 40 Jahre alt, inzwischen ist das Ende aber auch abzusehen. Wichtig ist, dass das Holz immer wieder gut abtrocknen kann, Wasser nicht stehen bleibt und von unten keine Feuchte hochsteigen kann. Mit regelmäßiger Pflege sind dann auch 100 Jahre drin.

Bei uns sind die Hochsitze aus Douglasie...bist du sicher, dass es da welche aus einfacher Fichte gibt?
Ansonsten ist ja das natürliche Vergrauen des Holzes ein natürlicher Bläueschutz. Aber das passiert bei mir ja nicht, wird ja alles mit weißer und roter Farbe zugeschmiert. ;)

Zitat:

Zitat von Westfale (Beitrag 3110831)
Für außen würde ich aber Druckimprägniertes Holz vorziehen!

Habe ich auch überlegt. Aber wieder das Problem mit der Farbe....das imprägnierte Holz verfault unter der Farbe, weil das alles erstmal ein Jahr zum abtrocknen nach dem Imprägnieren bräuchte.

Mixaelzzz 10.08.2014 14:00

Unseren Schuppen aus imprägnuertem Holz haben wir zwei Jahre trocknen lassen und dann gestrichen.

Westfale 10.08.2014 14:06

Zitat:

Bei uns sind die Hochsitze aus Douglasie...bist du sicher, dass es da welche aus einfacher Fichte gibt?
Ich hab sie selbst gebaut ;) Fichte ist da bei uns auch nicht unüblich, wobei wir für einfache Leitern nur noch verzinkten Stahl verwenden, vor allem aber wegen der lieben Mitmenschen...

Zitat:

Habe ich auch überlegt. Aber wieder das Problem mit der Farbe....das imprägnierte Holz verfault unter der Farbe, weil das alles erstmal ein Jahr zum abtrocknen nach dem Imprägnieren bräuchte.
Stimmt, direkt streichen würde ich das auch nicht.

Am wichtigsten dürfte aber der Nässeschutz sein: Dach dicht, ausreichender überstand und vor allem kein direkter Kontakt mit dem Erdreich.

zinn2003 10.08.2014 15:50

Konstruktiver Holzschutz ist das wichtigste. Vor allem Stirnholz muss gut geschützt werden. Ich persönlich halt nicht viel von normaler Farbe. Macht viel Arbeit beim aufarbeiten. Ich hab bisher (wenn überhaupt) alles nur mit Leinöl gestrichen.
http://www.treffbilder.de/images/024...huppenproH.jpg
Kann aber keine langfristigen Erfahrung vorweisen.
Wenn dann würde ich auf Leinölfarben setzen.

basti313 10.08.2014 21:44

Zitat:

Zitat von zinn2003 (Beitrag 3110862)
Konstruktiver Holzschutz ist das wichtigste.

Da wäre die Frage, wie ich den mache...die Konstruktion besteht aus Querbrettern, die über Unterlatten an die Pfosten geschraubt werden. Zwischen Pfosten und Querbrett ist 0.5cm Luft, die Frage ist wie ich den konstruktiven Schutz zwischen Unterlattung und Pfosten und Unterlattung und Brett mache...ich habe von Beilagscheiben gelesen...aber da werde ich ja nicht fertig, im Grunde muss ich erst die Schrauben in die Lattung fummeln, dann die Beilagscheiben auf alle Schrauben drauf und dann anschrauben...

zinn2003 11.08.2014 06:20

Na wenn es ein Unterstand wird, dachte ich schon das da ein Dach drauf kommt. :D
Beispiele und Hinweise zum Beispiel hier
http://www.selbst.de/moebel-holz-art...tz-105193.html

Cephalopod 11.08.2014 06:30

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3110811)
Vielleicht wird deswegen bei den meisten Entkalkungsanlagen, die elektrisch zu programmieren sind, eingestellt, dass ein gewisser Restkalkgehalt im Wasser enthalten bleibt.

Dieser Restkalkgehalt hilft die Installation und den Menschen zu schützen.
Die Ionentauscher holen zunächst ALLE Ionen aus dem Wasser (stellen also im Prinzip "destilliertes" Wasser her).
Durch Zumischen von Rohwasser wird eine minimale Wasserhärte wieder hergestellt, die nicht korrosiv ist und für den Menschen unbedenklich.

SirRichi 11.08.2014 06:51

Guten Morgen

Ich hoffe ich bin hier richtig mit der Frage :o

In einer Einzelgarage habe ich einen betonierten Boden, aktuell gestrichen. Soweit so gut, aber irgendwann möchte ich dort alles neu machen und da Steinplatten, Feinsteinzeug usw. ca. 2cm hoch "baut" --> Weiss jemand was das ungefähr kosten würde, wenn man aus dem massiven Betonboden 2-3cm heraushauen würde damit man dann genug Platz hat für Platten...? Weil Höhe will ich keine verlieren, also muss der Boden tiefer :D . Es sind knapp 20qm.

Grüsse und vielen Dank für die Auskunft

Richi

zinn2003 11.08.2014 07:24

Betonfräse mieten und loslegen. Sollte so bei 100€/Tag liegen.

Cephalopod 11.08.2014 07:32

Zitat:

Zitat von SirRichi (Beitrag 3110940)
Weil Höhe will ich keine verlieren, also muss der Boden tiefer

Warum willst Du keine Höhe verlieren?
Hast Du auf der Autobahn schonmal die Maschinen gesehen, die die Fahrbahnen abfräsen? Und das ist i.d.R. Asphalt, der ist recht weich im Vergleich mit Beton ...
Beton fräsen ist eine richtige "Drecksarbeit" :flop:
Und wenn du Pech hast, hast Du keine 20 mm Überdeckung über der Armierung.

driver 7 11.08.2014 07:42

Zitat:

Zitat von SirRichi (Beitrag 3110940)
Guten Morgen

Ich hoffe ich bin hier richtig mit der Frage :o

In einer Einzelgarage habe ich einen betonierten Boden, aktuell gestrichen. Soweit so gut, aber irgendwann möchte ich dort alles neu machen und da Steinplatten, Feinsteinzeug usw. ca. 2cm hoch "baut" --> Weiss jemand was das ungefähr kosten würde, wenn man aus dem massiven Betonboden 2-3cm heraushauen würde damit man dann genug Platz hat für Platten...? Weil Höhe will ich keine verlieren, also muss der Boden tiefer :D . Es sind knapp 20qm.

Grüsse und vielen Dank für die Auskunft

Richi

Raushauen hat ein grossen Nachteil, du musst danach wieder erst einen Unterlagsboden erstellen um darauf zu fliessen und der brauch auch wieder ne gewisse Dicke.

Einfacher wäre mit einer Fräse es runder zu schleifen, hatten wir so bei mir gemacht, wegen dem Gefälle.

gut ist sicher, wenn die Farbe runter ist, da die gerne die Schwachstelle der Verbindung ist.

Ich hatte damals auf rauf entschieden, auf Empfehlung des Fliesenlegers (mein Schwager) und habe es nicht bereut. die Erhöhung betrug 9mm.
Hier ein Bild des überganges, am Tor

https://www.dropbox.com/s/gep8n0dpl0..._082559~01.jpg

Powerboat3000 11.08.2014 07:42

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3110937)
Dieser Restkalkgehalt hilft die Installation und den Menschen zu schützen.
Die Ionentauscher holen zunächst ALLE Ionen aus dem Wasser (stellen also im Prinzip "destilliertes" Wasser her).
Durch Zumischen von Rohwasser wird eine minimale Wasserhärte wieder hergestellt, die nicht korrosiv ist und für den Menschen unbedenklich.

So hatte ich das auch mal gelesen. In dem Falle braucht man doch wirklich keinen Brita Filter mehr, oder?

Cephalopod 11.08.2014 07:46

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3110956)
In dem Falle braucht man doch wirklich keinen Brita Filter mehr, oder?

Nein, natürlich nicht.

So ein Filter ist IMHO sowieso nur für die Optik, Calcium und Magnesium sind für den menschlichen Körper essentiell, Schwachsinn das rauszufiltern :flop:

Powerboat3000 11.08.2014 07:49

Was meinst du mit Optik? Das bezog sich auf Brita mit dem Calcium?

Cephalopod 11.08.2014 08:07

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3110960)
Was meinst du mit Optik? Das bezog sich auf Brita mit dem Calcium?

Mit Optik meine ich das hier:
http://www.buenting-tee.de/uploads/R...se_500.jpg.jpg

Und ja, der Britta holt Calcium und Magnesium Ionen aus dem Trinkwasser (das IST ja die Wasserhärte), die du damit wieder auffüllen musst:

http://www.rosbacher.com/_cache/prod...500_bottle.png

Sinnvoll für die Hausinstallation und den Waschmittelverbrauch (das besteht zu einem großen Teil aus Enthärter) ist eine zentrale Enthärtungsanlage aber allemal

Jander 11.08.2014 08:08

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3110937)
Dieser Restkalkgehalt hilft die Installation und den Menschen zu schützen.
Die Ionentauscher holen zunächst ALLE Ionen aus dem Wasser (stellen also im Prinzip "destilliertes" Wasser her).
Durch Zumischen von Rohwasser wird eine minimale Wasserhärte wieder hergestellt, die nicht korrosiv ist und für den Menschen unbedenklich.

*klugscheißermodusan*
Das ist so nicht ganz korrekt. Die Kationen Ca2+ und Mg2+ werden ausgestauscht (deshalb IonenAUSTAUSCHER), und zwar gegen Na+. Das so erzeugte "Weichwasser" kann u.U. einen zu geringen Härtegrad haben, dieses wird mit Rohwasser wieder verschnitten bis der gewünschte Härtebereich (7-10 °dH) wieder erreicht ist. Es ist möglich, dass der Natriumgehalt des Wassers somit erhöht ist und für die Zubereitung für Säuglingsnahrung nicht mehr geeignet ist. Ansonsten ne feine Sache!
Werden alle Kat- und Anionen aus dem Wasser entfernt, so spricht man von deionisierten Wasser, sogenannten VE-Wasser, was aber kein normaler Haushalt benötigt.
*klugscheißermodusaus*

Gruß,

Jander

Cephalopod 11.08.2014 08:14

Zitat:

Zitat von Jander (Beitrag 3110966)
*klugscheißermodusan*
...
*klugscheißermodusaus*

*Seufz*
Ich tu mich schon schwer meine Erläuterungen auf das Niveau der Bäckerblume herunterzuschrauben und dann kommst Du damit ... :p

wie 11.08.2014 08:17

Äh, nö. Der Ionentaauscher heißt Ionentauscher, weil er Ionen tauscht. ;)
Nämlich bei den handelsüblichen (Kationentauschern) Kalzium und Magnesium gegen Natrium oder Kalium. Erstere bilden zusammen mit der Carbonathärte im Wasser die unlöslichen Kalkablagerungen, während Natrium- und Kaliumcarbonat löslich sind und sich nicht ablagern.

Die Restwasserhärte lässt sich bei den Anlagen regulieren und wird normalerweise auf +/- 5°dH eingestellt. D.h. so ein Ionetauscher "filtert" keineswegs alle Ionen aus dem Wasser (das machen Umkehrosmoseanlagen oder Mischbettionentauscher), noch wird komplett Ca und Mg freies Wasser abgegeben. Dies wäre zum einen unwirtschaftlich (um so schneller ist das Teil beladen und muss regeneriert werden) zum anderen unnötig. Die Härte wird auf ein Niveau von sehr weichem Wasser reguliert, wie es u.a. in Gegenden vorliegt, die das Trinkwasser durch Stauseen gewinnen. Den Britta Filter kann man sich dann in der Tat sparen. Allerdings haben die Anlagen auch eine Reihe von Nachteilen, einer davon ist steigende Natriumgehalt. Ob man das will und ob man den Einfluss auf den Trinkwassergeschmack mag, muss man slebst wissen.

EDIT: Jander war schneller...

Cephalopod 11.08.2014 08:28

Zitat:

Zitat von wie (Beitrag 3110971)
Den Britta Filter kann man sich dann in der Tat sparen.

Also, wenn ihr schon so drauf seit, gebe ich zu bedenken, dass der Brita Filter tatsächlich unter umständen sogar gesundheitsschädlich sein kann:
Um das Wachsen von unliebsamen Organismen im tagelang feucht-warm gehaltenen Filtergehäuse zu verhindern, wird in der Filterpatrone Schwermetall als Zellgift eingesetzt.
Ob das soooo gesund ist :rolleyes:
(Klar ist die Menge im Wasser schwer nachzuweisen, Globuli sollen aber auch helfen :p )

Zitat:

Weiter neigen die Kartuschen auch bei sachgemäßem Gebrauch zur Verkeimung.[8] Der Hersteller versucht, diese Verkeimung zu reduzieren; dazu setzt er bei der Herstellung des in den Kartuschen enthaltenen Ionenaustauschers eine Silberverbindung ein. Eine Kontamination des Leitungswassers mit Silber kann daher nicht ausgeschlossen werden, auch wenn die WHO in ihren „Guidelines for Drinking Water Quality“ feststellt, dass es bei der maximal zu erwartenden Silberaufnahme über Wasser und Essen nicht zu kritischen Werten kommen kann. In deutschen Wasserwerken darf nach der Trinkwasserverordnung Silber nicht zur Desinfektion eingesetzt werden. Da das aufbereitete Wasser jedoch nicht mehr der Trinkwasserverordnung, sondern lediglich dem Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch unterliegt, gelten hier andere gesetzliche Grundlagen. Nach einer Veröffentlichung des Umweltbundesamtes werden von Brita 140 kg Silber pro Jahr verarbeitet, „davon werden je nach Kartuschentyp jährlich zwischen 26 und 43 kg ausgewaschen, es gelangt Silber in Konzentrationen von 0,019 bis 0,05 mg/l in das gefilterte Wasser.
Quelle: Wikipedia

Powerboat3000 29.08.2014 00:51

Mal ein kleines Update zu der Frage mit der Wärmepumpe. Bei mir läuft nun alles stabil, dafür hat der Vermieter nun in seiner Einheit ständig den Wartungstechniker für seine Nibe Anlage da. Mal tropft es, mal hat er kein heißes Wasser.... sind also offenbar doch nicht ganz unbegründet, die vielen negativen Statements, die im Web verteilt sind. Auch wenn oftmals rüberkam, dass es wohl meist an einer schlechten Montage etc. liegt. Aber das kann dem Nutzer ja im Endeffekt egal sein, wenn er den Ärger damit hat.

Bei mir gibt es nun das Problem, dass Wasser im Treppenhaus durch die Wand kommt. Keiner will was damit zu tun haben, der Dachdecker nicht und auch der Installateur nicht. Morgen kommt nun eine Sachverständige, um den ganzen Kram zu prüfen. Bin ich froh, dass ich nicht der Hauseigentümer bin, was hier noch alles reingesteckt werden muss....

Zwilling 29.08.2014 04:00

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3114444)
Bei mir gibt es nun das Problem, dass Wasser im Treppenhaus durch die Wand kommt.

Fließend Wasser im Haus ist doch super. So musst Du nicht mehr mit dem Krug zum Brunnen. :D

Gruss
Andreas

Powerboat3000 29.08.2014 07:35

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3114446)
Fließend Wasser im Haus ist doch super. So musst Du nicht mehr mit dem Krug zum Brunnen. :D

Gruss
Andreas

Fließend ist es ja nicht. Müsste man höchstens aptupfen.

driver 7 29.08.2014 08:18

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3114458)
Fließend ist es ja nicht. Müsste man höchstens aptupfen.

Dann könnte es aber auch Kondenswasser sein, was von einer falschen Konstruktion kommt und dann wird es teuer oder der Schimmelschaden ist vorprogrammiert.

Powerboat3000 29.08.2014 08:42

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3114463)
Dann könnte es aber auch Kondenzwasser sein, was von einer flaschen Konstruktion kommt und dann wird es teuer oder der Schimmelschaden ist vorprogrammiert.

Das mit dem abtupfen war nicht ernst gemeint. Die Sachverständige kommt um 10 Uhr. Dann weiß ich bald mehr...

Powerboat3000 29.08.2014 17:15

In meiner alten Wohnung hatten wir eine Gasheizung. In der Wohnung ist an der Fußbodenheizung ein elektrischer Wärmemengenzähler angebracht.

Dieser spuckt Werte in kWh aus. Ist es richtig, dass ein solcher Wärmemengenmesser hiermit arbeitet?

Wenn man drauf drückte, zeigte er einmal an 14685 kWh und dann 12839 kWh mit dem Zusatzvermerk "M".

Kann zufällig jemand sagen, was das bedeutet und welches nun der richtige Wert für das Übergabeprotokoll ist? Der Vermieter weiß es auch nicht, ebenso wie dessen Hausmeister.

Martin 29.08.2014 17:29

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3114465)
Das mit dem abtupfen war nicht ernst gemeint. Die Sachverständige kommt um 10 Uhr. Dann weiß ich bald mehr...

und nun...?

driver 7 29.08.2014 17:48

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3114552)
und nun...?

http://www.ndz.de/cms_media/module_bi/583/291998_0_articledetail_270_008_4501195_Abriss_0074.jpg
:D

Powerboat3000 29.08.2014 19:21

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3114552)
und nun...?

Sie sagt, es liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit am Dach. Sie hat diverse mangelhafte, nicht den baurechtlichen Vorschriften entsprechende Punkte entdeckt. An diversen Stellen kann das Wasser in die Wohnung laufen, zwar meistenteils nur bei Platzregen aber egal.

Und sie sagte noch was, dass es nicht korrekt sei, alles Wasser über den Hauptablauf zu führen, es fehle ein Notablauf. Auch die Gebäudedämmung hat sie als nicht ausreichend erachtet. Sie sagte etwas von Wärmebrücke.

Der Vermieter hat nun den Dachdecker eingeladen und nimmt die Sachverständige mit dazu. Ebenfalls beauftragt er sie, von oben bis unten soweit wie möglich alle Gewerke nochmal in Augenschein zu nehmen und ihn auf mögliche Mängel hinzuweisen, so dass er ggf. noch die Gewährleistung in Anspruch nehmen kann.

Im Vorbeigehen schimpfte sie noch über die Verlegequalität der Fliesen und dass unten am Türrahmen zu den Fliesen hin keine Versiegelung stattgefunden hat, so dass das Wasser beim putzen und beim duschen unter den Holzrahmen laufen kann.

BigTom 31.08.2014 11:51

Hi Ihr Lieben,

Ich bräuchte ein wenig Tipps von Euch.

Ich habe eine ETW die in 16 Monaten abbezahlt worden ist ( noch 9000 Euro offen)

Laut Makler (vor 3 Wochen) ist der Wert meiner Wohnung bei ca 185TE (Für 199TE würde er sie gerne anbieten für 180-190TW würde er sie verkaufen können)

Wir haben ein nettes Haus gefunden, das würden wir für 320-330TE bekommen, und müssten vielleicht noch um die 50TE reinstecken bis es "ja, das ist es" für uns ist.
Gehen wir mal vom "worst case" aus, 420TE sind für das Haus zu finanzieren.

Gibt es irgendwo einen Rechner der mir sagt was mehr Sinn machen, meine Wohnung für ~ 190TE zu verkaufen und das als Startkapital nutzen für's Haus.
Meine Wohnung zu vermieten (unmögliert / ggf auch möbliert für Projektjobber beim Daimler im Ort) und die 400-420TE voll zu finanzieren?

Vorteil Wohnung vermieten:

Tolle Lage in Sindelfingen, Daimler ist mit dem Rad in 8 Minuten, zu Fuss in 20 Minuten zu erreichen, eine der Besten Lagen im Ort. Ich denke monatliche Mieteinnahmen würden bei ca 700 -900 Euro liegen, wenn möbliert ggf auch bissl über 1000Euro. Eine Agentur nimmt für eine Ähnliche Wohnung teils 1800 Euro im Monat.

Fall irgendwas passiert mit Gesundheit (wie auch immer) und wie das Haus "verlassen müssen" hätten wir noch immer die Wohnung.

Nachteil Wohnung vermieten:

Ich muss 400-420k voll aufnehmen und abzahlen. Da ich noch ca max. 25 zur Rente habe, würde ich das Haus gerne bis dahin abbezahlt haben. Ergo, monatliche Belastung recht hoch.

Gibt es hier Erfahrungswerte?

Grüßle
Big

basti313 31.08.2014 12:01

Ist IMO eine Frage wie die Bank die Zinsen an die Beleihung bindet. Die Wohnung zusätzlich als Sicherheit um die Beleihung zu drücken und einen besseren Zinssatz zu bekommen oder Wohnung verkaufen und Beleihung über Eigenkapital drücken...im letzteren Fall kommst du möglicherweise in die Richtung von 70% Beleihung. Im ersteren Fall nicht unter 80%. Muss man aber direkt von der Bank ausrechnen lassen, denn die bewerten dein Haus wohl sicher nicht mit den 420tEuro und die Wohnung eher auch nicht mit 190tEuro.

Kurzzeitmiete? Da musst du auch wissen, was du machst...kann recht stressig werden und du bist keine Agentur, sprich du musst erstmal die Mieter bekommen. Ich glaube du überschätzt grundsätzlich die Mieteinnahmen. Bei 190tEuro Wert würde ich von um die 600Euro bei ner normalen Miete ausgehen.

BigTom 31.08.2014 12:26

Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3114756)

Kurzzeitmiete? Da musst du auch wissen, was du machst...kann recht stressig werden und du bist keine Agentur, sprich du musst erstmal die Mieter bekommen

Über eine Agentur!
mein Arbeitsgeber nutzt diese hier, und hat mir empfohlen meine Wohnung dort anzubieten

http://www.agenthome.de/de

Ich habe aber noch keinen Kontakt aufgenommen wie so was läuft.

driver 7 01.09.2014 09:53

Kurzmiete, wäre mir für die Schäden zu riskant

wenn du es gut finanzieren kannst, mit der Wohnung, kann es intressant sein, wobei wenn du dann mal ärger hast, kann es auch richtig Kohle kosten, ich würde tendenziell die Wohnung abstossen, eine gesunde Finanzierung des Hauses und wenn du später mal wieder in eine Wohnung willst oder musst, hättest ja immer noch die Möglichkeit das Haus zu verkaufen.

deere7710 01.09.2014 10:05

Wenn die TEUR 420 kapitaldienstmäßig darstellbar sind, ohne daß man nur 1 x im Monat nach der Gehaltszahlung bei Aldi & Co. einkaufen kann, wäre -evtl. zunächst zeitlich befristet- eine Vollfinanzierung denkbar verbunden mit der auszuhandelnden Möglichkeit der Sondertilgung in Höhe des Kaufpreises für die ETW bei Abschluss eines Kaufvertrages dafür.

Vorteil in meinen Augen ist hierbei, daß man das "Wunschhaus" erwerben und nach eigenen Gutdünken umbauen kann; die ETW kann in Ruhe am Markt positioniert werden und für den Zeitraum zwischen Umzug in das Haus und evtl. Verkauf ETW kann man über die Agentur solvente Mieter hereinnehmen, damit einen Teil des Kapitaldienstes abdecken (der aber auch ohne Mieteinnahme gedeckt sein sollte !) und ggfs. steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten nutzen.

Und einem Bänker sollte eine fast lastenfreie ETW auch lieb sein... :D

McLane 01.09.2014 10:18

Nach meinen Erfahrungen würde ich niemals wieder etwas vermieten. Insbesondere wenn die Mieteinnahmen für die Finanzierung des Hauses eingerechnet werden, ist das ein Spiel mit dem Feuer.

Ich würde die Wohnung verkaufen, dann hast schon die Hälfte des Kapitalbedarfs fürs Haus gedeckt. Und kein Risiko mit Mietausfall.

Miracoli 01.09.2014 10:28

Beide Immobilien wären für mich ein untragbares Klumpenrisiko.

So wie es sich darstellt steckt (fast) das ganze Vermögen dann in Immobilien, d.h. du setzt alles auf eine Karte.

Bislang entwickeln sich die Immowerte in deiner Wohngegend sehr positiv, aber ob das noch 20, 30, 40 Jahre so weitergeht halte ich für sehr riskant, eine ausgewogene diversifizierte Vermögensanlage sieht für mich jedenfalls deutlich anders aus.

Wenn du das Haus unbedingt haben möchtest, dann würde ich zumindest die ETW verkaufen, die Preise liegen momentan ja sehr gut für VK.

McLane 01.09.2014 11:02

Ein selbstgenutztes Haus kann man nicht als Teil der Vermögensanlage betrachten. Das kauft man sich aus anderen Gründen.

Detlef59 01.09.2014 11:09

Ist die Kurzzeitvermietung über die Eigentümergemeinschaft gedeckt? Bei unserer, verkauften, Wohnung hätte das massive Probleme gegeben.

Miracoli 01.09.2014 11:17

Ein selbst genutztes Haus ist kein Teil der Vermögensanlage, sondern eine Form von hochwertigem Konsum, da es keine Erträge abwirft, sondern Geld kostet.

Natürlich spart man die Miete und hat eine bestimmte Form von Lebensqualität.

Wenn man aber sagt, dass ein Haus kaufen Konsum bedeutet, regen sich die Leute vermutlich sehr auf, wollte es deswegen so nicht direkt schreiben :)

Wieviel es wirklich gekostet hat kann man erst beim Verkauf sagen; möchte man ewig drin wohnen bleiben interessiert das nur die Erben.

Powerboat3000 27.09.2014 20:20

Der Türbauer hat beim austauschen des Kunststoffs hinter den Türrahmen eine Sockelfliese beschädigt. Der Vermieter war deshalb beim Fliesenleger und hat die Auskunft bekommen, die Fliesen gibt es hier nicht. Sie wurden angeblich beim Bau aus Italien herbeigeschafft und nun findet man die Quelle nicht mehr. Man hat meinem Vermieter vorgeschlagen, die schadhaften Stellen mit Silikon auszuspritzen, was ich erstmal abgelehnt habe. Kann mir nicht vorstellen, dass das aussieht.

Gibt´s denn für so weiße Fliesen echt keine bessere Lösung als Silikon-Füllmasse? Selbst, wenn der Ton vielleicht minimal anders ist? So eine weiße Fliese ist doch nun nichts Besonderes.

http://www.fotos-hochladen.net/view/...fyia5mkpub.jpg

Hier ist im Moment wieder Einiges im Argen. Seit der Rückkehr aus dem Urlaub läuft die Wärmepumpe nicht mehr richtig. Sobald die Badewanne 3/4 voll ist, wird das Wasser kalt. Danach ist erstmal ne halbe Stunde Schicht. Obwohl die LWP nach wie vor 46° anzeigt. Ob´s wohl an der mittlerweile verbauten Entkalkungsanlage liegt? Lt. Vermieter nicht möglich und der gute Wartungstechniker ist mal wieder nicht zu kriegen.....

Feuerwehr520i 28.09.2014 08:56

Schwierig, zumal fast alle Fliesen aus Italien im Handel herbeigeschafft werden. ;) Beim Fliesenkauf achtet man auch auf den selben Brand. Weil sonst hat man u.U. zwar die gleiche Fliese, aber die sieht wenn man Pech hat, leicht anders aus. Steht immer auf den Packungen welcher Brand, sind so Nummern meistens. Die hat der Fliesenleger natürlich nicht mehr. Klar, sonst würde man ja checken, dass das, was er einem für 35€/m² reingelegt hat normalerweise 7€ kostet. ;)

Ohne Austausch der Leiste wird das nix mehr gescheites, weil DAS siehst DU (also jemand der es weiss, nicht DU jetzt persönlich ;) ) immer. Wie Stevie die Nachlackierung am Turbo nachdem ihm der freundliche Lackierer in Marburg das gesagt hatte. :D

Der Türrahmen unten wird nicht mehr silikoniert? :rolleyes:

Powerboat3000 28.09.2014 09:21

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3119518)
Schwierig, zumal fast alle Fliesen aus Italien herbeigeschafft werden. Beim Fliesenkauf achtet man auch auf den selben Brand. Weil sonst hat man u.U. zwar die gleiche Fliese, aber die sieht wenn man Pech hat, leicht anders aus. Steht immer auf den Packungen. Die hat der Fliesenleger natürlich nicht mehr. Klar, sonst würde man ja checken, dass das, was er einem für 35€/m² reingelegt hat normalerweise 7€ kostet. ;)

Ohne Austausch der Leiste wird das nix mehr gescheites, weil DAS siehst DU (also jemand der wes weiss, nicht DU jetzt persönlich ;) ) immer. Wie Stevie die Nachlackierung am Turbo nachdem ihm der freundliche Lackierer in Marburg das gesagt hatte. :D

Hast du denn einen Vorschlag, um was ich den Vermieter konkret bitten soll? Sonst wird wohl gar nichts passieren. Mit Silikon dicht machen lassen, werde ich das nicht.

Ich verstehe dein Statement aber so, dass du in der Tat keine alternative Sockelleiste verbauen würdest. Aber was dann?

Man könnte aus dem Technikraum eine Leiste von hinter der Waschmaschine und dem Trockner wegnehmen und dort eine mit einer etwas anderen weißen Farbe verbauen. Das wäre noch eine Idee. Ist halt doppelt und dreifacher Aufwand. Zahlen muss es alles der Vermieter selbst, da der Türbauer auf die Tränendrüse gedrückt hat, wie schlimm es doch für ihn ist, dass er schon dreimal nach dem Bau hier war, um die Türen einzustellen..... er hat dann trotz Gewährleistung nochmal 50 Euro bekommen und muss für den Schaden nicht aufkommen. Seit seinem Einsatz sind auch an den Seiten zwischen Türrahmen und Wand sichtbare schwarze Lücken, die silikoniert werden müssen.


Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3119518)
Der Türrahmen unten wird nicht mehr silikoniert? :rolleyes:

Der Türrahmen nach oben hin mit Sicherheit, da mache ich Druck; ich wohne doch nicht in einer Bruchbude. Dissonanzen gibt es bezüglich des Spalts zwischen Türrahmen und Fliesen. Türbauer und Fliesenleger bezeichnen sich beide gegenseitig als Ar...loch, da einer behauptet, diese Stelle muss frei sein und der andere, sie darf nicht frei sein, da dann Putzwasser drunter kommt. Der Vermieter glaubt demjenigen, dass der Teil nicht zu versiegelt werden braucht. Und ich habe jetzt gerade keine DIN Norm greifbar, um ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Aber der Türrahmen wird sicherlich nicht so bleiben. Für mein Verständnis kommt wirklich Putzwasser drunter und die Türrahmen aus Holz werden unten langsam anfangen, wegzufaulen.


Sie haben übrigens jetzt auch herausgefunden, dass das Wasser an der Wand im Treppenhaus über das Dach eingedrungen ist. Ein Regenrohr war verstopft und dadurch ist das Wasser herein gekommen. Wir warten immer noch darauf, dass es trocknet. Dann wird die Wand neu gestrichen (muss wohl auch der arme Vermieter zahlen, denn der Dachdecker sagt, er müsse aufgrund von blockierten Ablaufrohren keine Gewährleistung übernehmen).

Feuerwehr520i 28.09.2014 09:44

Hmmm... tja... eigentlich ist das ja das Eigentum des Vermieters.. also müsste IMHO eher er was machen als Du. ;)

Ich denke, für mich privat in meiner eigenen Bude, würde ich das defekte Teilstück rauslösen, dann evtl. im Baumarkt oder Fliesenhandel kucken, ob es nicht was gibt, was genauso oder zumindest sehr sehr ähnlich ist. Bei weiss ist das ja relativ wahrscheinlich. Mir dann eine Fliese davon kaufen und entweder die komplette Fliese oder defekte Stück ersetzen. Aber wie gesagt: Bei mir privat und da hätte ich den Schaden ja auch vermutlich selbst verursacht.

Dass der Türbauer eh schon am Draufzahlen ist, ist mir auch klar. ;) Der hat auch schon draufgezahlt, wenn er nicht nochmal zum Einstellen hätte kommen müssen. Pfuscher eben. Wie viele Bodenleger, schnell schnell reinlegen um der Billigste zu sein und den Auftrag zu kriegen, aber wenn dann was ist, dann wird geheult. Und da ist immer was bei der Arbeitsweise. :rolleyes:

Andererseits hat er einen Schaden verursacht und hat dafür gerade zu stehen. Egal ob das jetzt ein Flieseneck ist oder sonstwas. Wenn er keine Versicherung hat, dann ist das sein Problem.

Powerboat3000 28.09.2014 09:50

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3119536)
Hmmm... tja... eigentlich ist das ja das Eigentum des Vermieters.. also müsste IMHO eher er was machen als Du. ;)

Richtig aber da er mir gesagt hat, die Fliesen gibt es nicht mehr und seine Idee sei, das mit Silikon vollzuspritzen, habe ich bezüglich Alternativen überlegt, denn das ist im Flur, wo man ständig dran vorbei geht. Sollte schon ordentlich aussehen.


Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3119536)
Andererseits hat er einen Schaden verursacht und hat dafür gerade zu stehen. Egal ob das jetzt ein Flieseneck ist oder sonstwas. Wenn er keine Versicherung hat, dann ist das sein Problem.

So sehe ich es auch, aber mein Vermieter ist da sehr sozial und nimmt die Handwerker mit sowas nicht in Anspruch. Als ich im Urlaub war, war er mit einem Handwerker auf dem Dach, um den Wassereintritt zu bekämpfen. Die haben mir irgendwelche Leitern oder was auch immer vor die Wand im Treppenhaus gehauen, so dass jetzt dicke Macken dort drin sind. Auch da muss der Handwerker nichts zahlen und der Vermieter lässt die Wand auf eigene Kosten neu streichen, wenn er auch die Wand mit dem Wassereintritt eine Etage höher streichen lässt.

Ich selbst kann ja die Handwerker nicht in Anspruch nehmen, da ich nicht der Eigentümer bin. Und wenn´s der Vermieter nicht macht, muss er halt selbst für die Reparaturen zahlen.

Mixaelzzz 28.09.2014 10:19

Deswegen legt man sich ein paar Reservefliesen aus der gleichen Lieferung/Brand weg.

Erstmal rauskriegen, welche Fliese das war und dann suchen.

Feuerwehr520i 28.09.2014 10:20

Jo, sozialer Vermieter... gibt's wohl eher selten. :crazy: :D

Wassereinbruch aufgrund verstopfter Dachrinne, naja... Das sind halt Dinge, da muss man sich als Hausbesitzer drum kümmern oder kümmern lassen wenn man es nicht selbst kann oder will. Wenn der Vermieter immer so Pfeifen nimmt, dann wohl sicher wegen des Preises. Naja, mit Dollarzeichen in den Augen hat man noch nie Geschäfte machen können. ;)

Wie war das neulich? Soundsoviel Vermieter haben eine Rendite in der Höhe eines gewöhnlichen Sparbuches? :D

Powerboat3000 28.09.2014 10:37

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3119545)
Jo, sozialer Vermieter... gibt's wohl eher selten. :crazy: :D

Wassereinbruch aufgrund verstopfter Dachrinne, naja... Das sind halt Dinge, da muss man sich als Hausbesitzer drum kümmern oder kümmern lassen wenn man es nicht selbst kann oder will. Wenn der Vermieter immer so Pfeifen nimmt, dann wohl sicher wegen des Preises. Naja, mit Dollarzeichen in den Augen hat man noch nie Geschäfte machen können. ;)

Wie war das neulich? Soundsoviel Vermieter haben eine Rendite in der Höhe eines gewöhnlichen Sparbuches? :D

Der Vermieter ist wirklich ein feiner Kerl. In Bezug auf solche Themen aber einfach viel zu lieb. Wie ich mal schrieb, kommt er aus dem Irak und ist vielleicht einfach mit den Gepflogenheiten in Deutschland nicht so vertraut (das typisch Deutsche wie Mängelrüge, Terminsetzung, etc.). Ich war noch nicht im Irak aber vielleicht wird dort wirklich Vieles mit Handschlag besiegelt und man kann sich dann drauf verlassen, dass die Dinge ordentlich erledigt werden. Wenn man dann halt so geprägt ist, fällt es schwer, sich auf was Neues einzulassen, kann ich auch verstehen.

Ich kann auch nicht sagen, dass er beim Bau gespart und die Billigsten genommen hätte. Im Gegenteil; die Komponenten, die hier überall verbaut sind, machen auf mich einen sehr hochwertigen Eindruck, dass hat mir die konsultierte Sachverständige ebenfalls bestätigt. Selbst bei dem oft erwähnten Elektriker hat er bewusst nicht den billigsten genommen sondern extra auf ein Familienunternehmen am oberen Ende des Preisvergleichs geachtet, so dass nicht der Sub vom Sub hier erscheint. Gebracht hat´s leider nichts. Es ist aber bei weitem nicht so, dass es ihm ums Sparen ging. Sein Fehler war aus meiner Sicht einfach nur, keinen baubegleitenden Sachverständigen für ein paar Tausend Euro dazu zu nehmen. So wurde dann wohl doch trotz anspruchsvoller verhandelter Preise hier und da geschlunzt. Er hatte einen Architekten aber der kann natürlich (zumindest nicht wenn´s nicht extra verhandelt & beauftragt ist) jeden Tag auf der Baustelle stehen und jedem Handwerker über die Schulter schauen.


Der Wassereinbruch lag u. a. an einem Rohr, was von einer Ebene des Daches auf die nächst tiefere Ebene führt. Die Matte, mit der das Dach ausgelegt ist, hat schonmal die Hälfte des Rohrs blockiert; das zum Einen! Also irgendwo aus meiner Sicht auch Dachdeckerthema. Neben der Matte vor dem Rohr haben sie Kies draufgeschüttet, der für den Rest der Blockade gesorgt hat. Ferner hat die Sachverständige darüber hinaus einige Stellen an der Außenwand gefunden, wo er vergessen hat, sie dicht zu machen. Sie sagte auch was von fehlender Dämmung / Wärmebrücken. Der Vermieter hat nun vor jeder Balkontür einen Ablauf mit Gitterrost verlegen lassen. Ebenfalls hat er an sämtlichen Abläufen, die vom Dach auf meinen Balkon laufen, den Kies entfernen lassen und dort Gitterroste verlegen lassen, so dass das Wasser nun ohne Kies ablaufen kann. Das hat alles nochmal 4.000 Euro gekostet. Das mit den Balkontüren zum vorbeugen, da ist bisher noch kein Wasser reingekommen; das hat ihm lediglich die Sachverständige geraten. Alles in allem wurden offenbar einfach diverse Gewerke nicht sauber abgenommen. Wenn ich das nicht mache, kann ich die teuersten Materialien und die besten Firmen beuftragen; dann wird´s nie so sein, wie wenn ich jemanden hinten dran habe, der sich auskennt....#


Lt. Sachverständiger hat der Dachdecker diverse DIN Vorschriften nicht eingehalten. Zu meinem Vermieter sagte er dann wohl, dass kein Handwerker die alle kennen kann, da das ein riesen Buch sei. Tolle Aussage. :)

Feuerwehr520i 28.09.2014 10:44

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3119548)
Zu meinem Vermieter sagte er dann wohl, dass kein Handwerker die alle kennen kann, da das ein riesen Buch sei. Tolle Aussage. :)

YMMD! :D

Da würde ich mal bei der Handwerkskammer nachfragen, welchen Flachzangen sie denn ihre Meister-Urkunden verleihen... :kpatsch:

Bin ich froh, dass wir unsere Bude praktisch selbst gebaut haben, da muss ich mich nur mit mir selber rumärgern... :rolleyes:


https://www.facebook.com/PfuschAmBauDoku erheitert mich täglich...

Powerboat3000 28.09.2014 11:11

Das erste große Bild auf deinem Link, wo die Balkontür zu sehen ist. Solche Abläufe mit Alugittern haben wir jetzt überall bekommen. Allerdings nur außen.

Ich war auch der Meinung, der Vermieter müsse das nicht zahlen, wenn es halt vorher vergessen wurde und nach DIN vorgeschrieben ist. Aber was soll ich mich damit weiter beschäftigen.... ich gucke lieber, dass die noch offenen Dinge i. O. kommen.

Feuerwehr520i 28.09.2014 11:22

Bei der Türe? Das innere ist ein Heizkörper und das äussere wohl ein Ablauf. Den HK hat ein Profi montiert :D

Powerboat3000 28.09.2014 11:30

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3119557)
Bei der Türe?

Genau, so einen Ablauf haben wir jetzt. Vorher waren da nur Steinplatten.

Powerboat3000 07.10.2014 19:16

Habe jetzt mal die Effektivität der Entkalkungsanlage gemessen.

Ich habe nun einen Gesamthärtegrad von 7.

Hatte gedacht, es sei noch niedriger aber vielleicht hat man sich bei dieser Einstellung was gedacht. Muss ich mal nachfragen.

Laut hier scheint es ja so zu passen:
http://www.helpster.de/optimale-wass...matives_210323

Cephalopod 08.10.2014 06:23

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3121438)
Hatte gedacht, es sei noch niedriger aber vielleicht hat man sich bei dieser Einstellung was gedacht. Muss ich mal nachfragen.

Die Resthärte lässt sich am Mischer einstellen.
Aus den Ionentauschern kommt ja nur Vollentsalztes wasser, das mit unbehandeltem verschnitten wird.
Eine höhere Resthärte bedeutet weniger Regeneration und somit weniger Salzverbrauch.

Georg 08.10.2014 09:35

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3121438)
Habe jetzt mal die Effektivität der Entkalkungsanlage gemessen.

Ich habe nun einen Gesamthärtegrad von 7.

Womit hast Du denn gemessen?

Georg

driver 7 08.10.2014 10:07

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3121475)
Die Resthärte lässt sich am Mischer einstellen.
Aus den Ionentauschern kommt ja nur Vollentsalztes wasser, das mit unbehandeltem verschnitten wird.
Eine höhere Resthärte bedeutet weniger Regeneration und somit weniger Salzverbrauch.

Ich will mal korrigieren:
Voll Entkalktes, nicht entsalztes Wasser.

Das Salz braucht es dann bloss, um an der Harzsäule, die Kalkionen zu lösen und weg zu spühlen.

Härte 6-7 ist vernünftig, darunter sollte man nicht, denn man entfernt auch alle Mineralien im Wasser.

Bei mir, 2 Leute Haushalt, kommt die Wöchentliche Regenaration, vor der Bedarfsregeneration, daher spielt die Einstellung der Härte keine Rolle.
Unser gibt 2048 Liter bis zur nächsten Regeneration an, wenn er frisch gespühlt ist.

Powerboat3000 08.10.2014 10:11

Zitat:

Zitat von Georg (Beitrag 3121540)
Womit hast Du denn gemessen?

Georg

Ich habe einen GH Test von Tetra benutzt.

Powerboat3000 12.10.2014 11:07

Frage an die User, die auch eine Nibe Wärmepumpe haben und einen Vollservicevertrag nutzen....

Ist so ein Vollservicevertag an einen bestimtmen Servicepartner gebunden oder ist der zwischen Nibe und dem Kunden geschlossen? Mein Vermieter hat den Vertrag leider nicht. Er sagt, der Installateur und wartende Elektriker hat die Pumpe gekauft und den Vertrag gemacht. Ich will nun aber im Einverständnis mit dem Vermieter von diesem Servicepartner weg, da er sich bereits seit mehreren Wochen nicht meldet und die Warmwasserkapazität nicht mal für eine warme Badewanne reicht. Mit Ach und Krach retten wir uns über den "Luxus-Modus" über die Zeit....

Auf der Nibe Website habe ich mal anhand meiner PLZ gesucht und nur einen einzigen Servicepartner angezeigt bekommen, der 73km Luftlinie entfernt in Weiler seinen Sitz hat.

Der Vermieter hat mir empfohlen, mal anhand der Seriennummer bei Nibe direkt anzurufen. Das werde ich morgen mal machen.

Powerboat3000 25.10.2014 12:27

Echt eine Pracht, was wieder alles nicht klappt.

Seit einigen Tagen ist der SAT Empfang wieder gestört. Es kommen noch ein paar Private rein und ARD in SD aber die Sender, die ich brauche sind wieder mal weg.

Der Elektriker hat nun gesagt, dass es daran liegt, dass zwei so große Schüsseln oben nebeneinander auf dem Dach sind. So große Dinger sind auf der anderen Seite gar nicht nötig und er wird (zumindest eine) am Mittwoch gegen eine kleinere Kathrein Schüssel austauschen.

Wie lange der schon an diesem Thema herum doktort, ist echt heftig.

Parallel rätselt er darum, warum die Heizung nicht funktioniert und das Wohnzimmer bereits auf 18,9° runter gekühlt ist. Er will, wenn er am Mittwoch nicht weiter kommt, die ganze Wärmepumpe beim Hersteller reklamieren, denn auch mit dem Brauchwasser kommt er nicht weiter....

driver 7 25.10.2014 13:17

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3125712)
Der Elektriker hat nun gesagt, dass es daran liegt, dass zwei so große Schüsseln oben nebeneinander auf dem Dach sind. So große Dinger sind auf der anderen Seite gar nicht nötig und er wird (zumindest eine) am Mittwoch gegen eine kleinere Kathrein Schüssel austauschen.

:respekt:

das gehört hier hin :D
http://www.auto-treff.com/bmw/vb/sho...ighlight=witze

Powerboat3000 25.10.2014 13:18

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3125723)

Was kann man ihm denn darauf erwidern? Ich bin leider nicht vom Fach und mein Vermieter auch nicht.

driver 7 25.10.2014 13:24

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3125724)
Was kann man ihm denn darauf erwidern? Ich bin leider nicht vom Fach und mein Vermieter auch nicht.

Wird schwierig, da er keine Ahnung hat.

In der Regel brauchst du für Astra Hotbird usw, so eine 60-80 Schüssel, er hingegen für seine orientalischen Sendern, eine Grössere, da die anders ausgerichtet werden und daher viel den weiteren Weg zum Satelliten haben, das war auch damals der Grund warum ich dich gefragt habe ob dein Vermieter Ausländer ist.

Wenn die Schüsseln sich nicht in der direkten Sicht stehen und von dem gehe ich aus, können die einander nicht stören, wenn du bei Astra und Hotbird zu grosse Schüsseln hast, ist der einzige Nachteil, bei Gewitter und schlechtem Wetter, bleibt der Empfang besser ;)

Feuerwehr520i 25.10.2014 13:30

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3125712)
Der Elektriker hat nun gesagt, dass es daran liegt, dass zwei so große Schüsseln oben nebeneinander auf dem Dach sind. So große Dinger sind auf der anderen Seite gar nicht nötig und er wird (zumindest eine) am Mittwoch gegen eine kleinere Kathrein Schüssel austauschen.

Da hat er recht, die nehmen sich da ja gegenseitig die Sat-Strahlen weg... :idee:



:D:D:D:D:D

Powerboat3000 25.10.2014 13:32

Und er hat erzählt, dass er nach nunmehr fünf Aktionen, wo er die Schüsseln oben neu justiert hat, da kein Land mehr sieht und offenbar der Wind für so große Schüsseln einfach zu groß ist. Darum soll nun was Kleineres her.

Mir fällt dazu auch nichts ein, zu sagen, denn mein Vermieter folgt dem auf Schritt und Tritt. Würde er ihm morgen erzählen, die SAT Technik ist überholt; wir bauen alles ab und gehen nur noch auf Kabel mit Unitymedia, würden sie´s wohl auch machen....

Ich verstehe auch nicht, was so schwer daran ist, zwei Schüsseln auf dem Dach so zu befestigten, dass sie einem normalen Sturm (wenn man davon überhaupt reden kann letztes Wochenende) standhalten. Vielleicht hast du aber eine Idee, was ich dem vorschlagen kann? Mein Vermieter hat auch die Nase voll weil er für jedes Mal 100 Euro bezahlt. Aus meiner Sicht aber selbst Schuld, denn das müsste im Rahmen der Gewährleistung geregelt werden.

Wie gut, dass er sich nicht um die Wasserschäden an der Wand kümmern muss, das hat jetzt der Dackdecker übernommen. Er hat die Wasserflecken mit Bleistift eingekreist und will es nochmal vier Wochen lang beobachten, ob es mehr wird. Ggf. will er dann die Wand aufbohren und gucken, wo das Wasser herkommt. Auf dem Dach findet er keinen Fehler mehr; er meint, die hat er nun ausgemerzt.

Jander 25.10.2014 13:37

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3125712)
Echt eine Pracht, was wieder alles nicht klappt.

Seit einigen Tagen ist der SAT Empfang wieder gestört. Es kommen noch ein paar Private rein und ARD in SD aber die Sender, die ich brauche sind wieder mal weg.

Der Elektriker hat nun gesagt, dass es daran liegt, dass zwei so große Schüsseln oben nebeneinander auf dem Dach sind. So große Dinger sind auf der anderen Seite gar nicht nötig und er wird (zumindest eine) am Mittwoch gegen eine kleinere Kathrein Schüssel austauschen.

Wie lange der schon an diesem Thema herum doktort, ist echt heftig.

Parallel rätselt er darum, warum die Heizung nicht funktioniert und das Wohnzimmer bereits auf 18,9° runter gekühlt ist. Er will, wenn er am Mittwoch nicht weiter kommt, die ganze Wärmepumpe beim Hersteller reklamieren, denn auch mit dem Brauchwasser kommt er nicht weiter....

Stell doch mal ein Bild von den beiden Schüsseln ein.

Zur Wärmepumpe könnte man mal den Hersteller bemühen, ein Ingenieurbüro für Gebäudetechnik befragen oder den Installateur verklagen...aber gleich den Elektriker?!? Wenn der schon so viel Kompetenz bei den SAT-Schüsseln besitzt wäre ich mir an Deiner Stelle nicht mal sicher ob er eine Wärmepumpe ERKENNT. :D

Ich kann aber Deinen Ärger verstehen. Doch für eine Ferndiagnose ist das System Wärmepumpe inkl. Peripherie und Ursprungsplanung zu komplex. Da muss ein Experte ran, sollte es nicht bei einfachen Programmierfehlern oder Gerätedefekten bleiben. Leider ist das laut Bauherrenschutzbund ein oft angezeigter Mangel.

Gruß,

Jander

Powerboat3000 25.10.2014 13:45

Zitat:

Zitat von Jander (Beitrag 3125729)
Stell doch mal ein Bild von den beiden Schüsseln ein.

Kann ich später mal machen, vielleicht finde ich es auch hier im Forum wieder, denn ich habe es schonmal irgendwo gepostet....


Zitat:

Zitat von Jander (Beitrag 3125729)
Zur Wärmepumpe könnte man mal den Hersteller bemühen, ein Ingenieurbüro für Gebäudetechnik befragen oder den Installateur verklagen...aber gleich den Elektriker?!? Wenn der schon so viel Kompetenz bei den SAT-Schüsseln besitzt wäre ich mir an Deiner Stelle nicht mal sicher ob er eine Wärmepumpe ERKENNT. :D

Der Elektriker hat einen Vollwartungsvertrag für die beiden Wärmepumpen im Haus. Als er mal nicht gekommen ist, habe ich bei Nibe angerufen weil ich keinen Bock hatte, mehr zu warten und fragen wollte, welche anderen Servicepartner sie haben.... dann sagten sie, dass sie anhand der Seriennummer meine Anlage "nicht kennen". Auch der Elektriker sei ihnen nicht als Servicepartner bekannt. Dann habe ich sie gebeten mal unter Vertriebspartnern zu schauen und dort haben sie ihn gefunden. Auf meine Frage hin, was man denn machen könne, wenn der Gute nicht damit klar kommt, haben sie gesagt gar nichts! Sie als Hersteller können mir da gar nicht weiterhelfen, wenn mein Vermieter mit ihm einen solchen Vollwartungsvertrag abgeschlossen hat.

Dennoch teilte mir der Elektriker mit, dass er nächstes Mal die Firma Nibe mitbringt, wenn er auch am Mittwoch in der Angelegenheit zu keinem befriedigenden Ergebnis kommt. Er wird dann von sich aus Gewährleistungsansprüche an Nibe stellen.

Alles irgendwie sehr komisch, finde ich.

Powerboat3000 26.10.2014 09:27

Habe gerade mal das Installationshandbuch meiner Wärmepumpe heruntergeladen. Das normale Handbuch kann man nämlich getrost vergessen.

http://www.nibe.de/nibedocuments/13886/231990-1.pdf

Da heißt es u. a.:
"Eine Erhöhung der Raumtemperatur kann
durch die Thermostate für Heizkörper oder
Fußbodenheizung gebremst werden. Öffnen
Sie daher die Thermostate vollständig – außer
in den Räumen, in denen eine niedrigere
Temperatur herrschen soll, z.B. Schlafzimmer."

Ich habe den Typen beim letzten Besuch extra noch gefragt, inwiefern die Raumthermostate umgestellt werden sollten? Er sagte, auf keinen Fall, denn die habe er überhaupt nur verbaut weil es die Bauvorschriften vorsehen. Es ist aber absolut nicht sinnvoll, diese zu benutzen, da dies Unregelmäßigkeiten in der Wärmepumpe hervorruft. Bei mir sind alle Thermostate ausnahmslos in der Standardstellung 4 von 6.


Ackere jetzt selbst die ganzen Einstellungsmöglichkeiten nochmal durch, ob ich selbst vielleicht einen Einstellungsfehler finde, denn der Elektriker kennt sich wohl selbst kaum aus mit der Anlage.


EDIT:
In der Hoffnung, dass hier jemand mit den aktuellen Einstellungen der Wärmepumpe anfangen kann, poste ich diese mal. Habe alles aufgeschrieben, was mir relevant erscheint.

Raumfühler sind keine installiert. Die Außentemperatur wird korrekt mit 13° angezeigt.

Menüeinstellungen:
1.1 Temperatur: 0
1.9.1 Heizkurve: +1 (habe ich eben von 0 umgestellt)
1.9.8 Punktverschiebung: Außentemperaturpunkt 4°, Kurvenänderung 0°
1.9.9 Nachtabsenkung: Meldung "nur bei Gebäudeheizung möglich"

3.3 ZH-Info: blockiert

4.9.2 Automoduseinstellungen: Heizungsstop 16°, ZH Stop 5°, Filterzeit 0h

4.9.3 Gradminuteneinstellung: aktueller Wert 25GM, Start Verdichter -60GM, TH-Start -700GM, Differenz zwischen ZH-Stufen 50GM

5.12 max. Vorlauftemperatur: 35°
5.13 max. Diff. Vorlauftemperatur: max. Diff. Verdichter 10°, max Diff. ZH 7°


Wie sieht das für euch aus?

pitcher33 26.10.2014 13:45

Keine direkte Frage, aber nur mal ein schönes Beispiel was Handwerker so alles auf dem Bau anstellen wenn man sie mal 5Min. nicht im Auge hat... :rolleyes:

Auftrag: Verlegung Lüftungsrohre für zentrale kontrollierte Wohnraumlüftung.
Der BauIng. hat fast einen Nervenzusammenbruch bekommen und der Statiker Schnappatmung :D
Die Xperten haben die Rohre einfach direkt nebeneinander verlegt, teilweise auf dem Eisen der Bewehrung, so dicht das kein Beton zwischen die Rohre laufen kann... am Endpunkt einfach man alle zusammen raus und fein Bauschaum in die Zwischenräume... teilweise bis zu 7 Rohre auf einer Länge von 6-7m in einem für die Statik wichtigem Bereich direkt zusammen :kpatsch:
Vorher:
http://www.treffbilder.de/images/14330324/f1iiuD.jpg http://www.treffbilder.de/images/14330346/f2gifD.jpg http://www.treffbilder.de/images/14330369/f3zszD.jpg

Die durften dann alles noch mal neu verlegen.. unter der Bewehrung, alles fein mit Zwischenräumen und am Ende schön mit Abständen etc. :top:
Nachher:
http://www.treffbilder.de/images/14330412/r1caaD.jpg http://www.treffbilder.de/images/14330428/r2qntD.jpg

Hätte mein BauIng das nicht abnehmen wollen bevor die den Beton auf die Decke kippen... Das wäre nicht schön geworden... :motz:

Christian 26.10.2014 14:24

@pitcher
Mein lieber Herr Gesangsverein :eek:

Feuerwehr520i 26.10.2014 15:41

Zitat:

Zitat von pitcher33 (Beitrag 3125908)
Keine direkte Frage, aber nur mal ein schönes Beispiel was Handwerker so alles auf dem Bau anstellen wenn man sie mal 5Min. nicht im Auge hat... :rolleyes:

Kauf Dir ein T-Shirt "Ich möchte einmal mit Profis arbeiten"... :crazy:
Auf Facebook gibt's eh ne klasse (eher erschreckende) Seite "Baupfusch", abartig... :crazy:

Powerboat3000 26.10.2014 15:45

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3125935)
Kauf Dir ein T-Shirt "Ich möchte einmal mit Profis arbeiten"... :crazy:
Auf Facebook gibt's eh ne klasse (eher erschreckende) Seite "Baupfusch", abartig... :crazy:

Wenn mal ne ganze Serie gedreht werden soll, lade ich gerne dazu ein.

Detlef59 26.10.2014 15:49

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3125938)
Wenn mal ne ganze Serie gedreht werden soll, lade ich gerne dazu ein.

Du hast doch eine Mietwohnung, oder? Und agierst wie ein Eigentümer. Why?

Wird das Engagement vom Vermieter entsprechend honoriert?

Powerboat3000 26.10.2014 15:53

Zitat:

Zitat von Detlef59 (Beitrag 3125940)
Du hast doch eine Mietwohnung, oder? Und agierst wie ein Eigentümer. Why?

Wird das Engagement vom Vermieter entsprechend honoriert?

Wie meinst du das genau, dass ich wie ein Eigentümer agiere?

Mir bleibt ja nichts anderes übrig als mich mit den Handwerkern hier vor Ort herum zu schlagen, die mit dem Vermieter verbunden sind.

Leider ist es auch so, dass mein Vermieter eher ein gutmütiger und sehr geduldiger Mensch ist, so dass der Nachdruck dann oft eher mal von mir kommt (im Rahmen der Möglichkeiten). Ich bin niemand, der den Vermieter direkt mit Fristsetzungen, Mietminderungen etc. unter Druck setzt, so lange ich auch anderweitig klar komme. Außerdem wohnen wir zusammen im selben Haus und da lege ich wert auf ein gutes Verhältnis.

Detlef59 26.10.2014 16:05

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3125943)
Wie meinst du das genau, dass ich wie ein Eigentümer agiere?



Mir bleibt ja nichts anderes übrig als mich mit den Handwerkern hier vor Ort herum zu schlagen, die mit dem Vermieter verbunden sind.



Leider ist es auch so, dass mein Vermieter eher ein gutmütiger und sehr geduldiger Mensch ist, so dass der Nachdruck dann oft eher mal von mir kommt (im Rahmen der Möglichkeiten). Ich bin niemand, der den Vermieter direkt mit Fristsetzungen, Mietminderungen etc. unter Druck setzt, so lange ich auch anderweitig klar komme. Außerdem wohnen wir zusammen im selben Haus und da lege ich wert auf ein gutes Verhältnis.


.........als Mieter bleibt dir nichts anderes übrig! OK, dein Vermieter akzeptiert das so und ist damit einverstanden? Dann ist ja alles im grünen Bereich! ;)

Powerboat3000 26.10.2014 16:08

Zitat:

Zitat von Detlef59 (Beitrag 3125946)
.........als Mieter bleibt dir nichts anderes übrig! OK, dein Vermieter akzeptiert das so und ist damit einverstanden? Dann ist ja alles im grünen Bereich! ;)

Er akzeptiert es ja nicht und er hat in den paar Monaten, die ich hier wohne auch schon einen fünfstelligen Betrag investiert, z. B. um auf der Dachterasse noch Sachen in Ordnung zu bringen.

Was würdest du denn machen? Ihm sofort jedes Mal einen Brief nebenan in den Briefkasten schmeißen und Mietminderung androhen?

Detlef59 26.10.2014 16:21

Allgemeine Fragen zum Hausbau
 
Aus Vermietersicht gesehen würdest Du mich mit deinem selbständigen Handeln nerven. Und als Mieter würde ich nicht selbst an Eigentum meines Vermieters Hand anlegen, sondern ihn dazu, im Rahmen der rechtlichen Vorgaben, dazu auffordern. Ich kenne deinen Vermiete nicht, aber ich hätte mit deinem selbständigen Handeln ein Problem und würde das auch so nicht dulden. Ich würde, auf berechtigte Mängelanzeigen, aber auch umgehend reagieren.

Powerboat3000 26.10.2014 16:27

Zitat:

Zitat von Detlef59 (Beitrag 3125951)
Aus Vermietersicht gesehen würdest Du mich mit deinem selbständigen Handeln nerven. Und als Mieter würde ich nicht selbst an Eigentum meines Vermieters Hand anlegen, sondern ihn dazu, im Rahmen der rechtlichen Vorgaben, dazu auffordern. Ich kenne deinen Vermiete nicht, aber ich hätte mit deinem selbständigen Handeln ein Problem und würde das auch so nicht dulden. Ich würde, auf berechtigte Mängelanzeigen, aber auch umgehend reagieren.

Ich glaube, irgendwie mißverstehen wir uns hier!

Was mache ich denn bitte eigenmächtig??? Dass ich mich nach den Einstellungen der Wärmepumpe erkundige, die in meiner Mietwohnung steht?

Der Vermieter wird über Mängel ordentlich informiert und gibt das auch ordnungsgemäß und ohne Verzögerung an seine Handwerker weiter. Wenn die dann 2 oder auch 3 mal einen Termin absagen, ist das sicherlich sehr ärgerlich und auch nicht korrekt aber soll ich deswegen Stress mit dem Vermieter anfangen? Anregungen von mir nimmt der Vermieter darüber hinaus immer dankbar auf und setzt das auch fast immer um. Ich habe mit ihm absolut keine Probleme!

Detlef59 26.10.2014 16:31

Dann ist doch bei euch alles im grünen Bereich! :) Kannst dich wieder beruhigen. ;)

Powerboat3000 26.10.2014 16:33

Zitat:

Zitat von Detlef59 (Beitrag 3125954)
Dann ist doch bei euch alles im grünen Bereich! :) Kannst dich wieder beruhigen. ;)

So sei es! :trink: :)

Powerboat3000 27.10.2014 22:59

Zitat:

Zitat von Jander (Beitrag 3125729)
Stell doch mal ein Bild von den beiden Schüsseln ein.

Ich hoffe, hier kann man genug erkennen.

http://img5.fotos-hochladen.net/uplo...gso92ja6e7.jpg

Sind zwar etwas größer die Schüsseln als auf anderen Häusern aber es sind doch keine NASA Satelliten-Schüsseln. Sowas muss man doch in der Lage sein, vernünftig festzuschrauben ohne dass bei jedem Sturm die Position so stark verändert wird, dass der Empfang weg ist. Der Vermieter zahlt jedes Mal 100-150 Euro für die Neuausrichtung.

Für mich ein Unding, dass der Elektriker nun die Schüssel austauschen möchte (ja, Singular ist richtig; er will nur die Astra Schüssel austauschen). Dann frage ich mich nur, warum er nicht von Anfang an eine kleinere Schüssel verbaut hat, wenn er dort die Ursache sieht..... macht auf mich den Eindruck, dass der im Nebel stochert, sowohl bei der WP als auch beim SAT.

Als ich im Urlaub war, hat der Vermieter mir auf seine Kosten von dem Elektriker noch einen zweiten SAT Anschluss ins Wohnzimmer legen lassen, damit man auch Twin Tuner nutzen kann. Ich hätte gedacht, sowas sei klar, wie man das macht. Nun weiß ich, ich hätte wohl doch vorher im Detail drüber reden sollen - seht selbst!

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...cfky_thumb.jpg

Findet ihr sowas normal im Wohnzimmer? Die linke Dose war vorher da und die finde ich ok. Die Dose rechts daneben, wo das weiße SAT Kabel heraus kommt, hat er neu verbaut - da war vorher eine Steckdose. Keinerlei SAT Anschlussbuchse sondern es laufen dort 4 Meter Kabel heraus, bis zum SAT Receiver - also ein selbst gebasteltes Kabel vom Elektriker. Wird jetzt lustig, wenn die Tage mein neuer Fernseher mit integriertem Receiver kommt und das Kabel dann ca. 30cm länger sein müsste. Oder falls man irgendwann mal auf Kabel oder sonstwas umsteigt und gar kein Sat Kabel mehr im Wohnzimmer liegen haben möchte. Ich verstehe sowas einfach nicht. :kpatsch:

pitcher33 28.10.2014 08:08

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3126323)
Ich verstehe sowas einfach nicht. :kpatsch:

Wie ich immer sage: Haste Handwerker brauchste keine Feinde!! :D

Westfale 28.10.2014 08:58

Tja, der Meisterzwang im Handwerk sichert eben eine qualitativ hochwertige Ausführung der Arbeiten...

Leine Ahnung was der sich dabei gedacht hat, wahrscheinlich hatte er nur keine passende Dose dabei...

Jander 28.10.2014 09:03

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3126323)
Ich hoffe, hier kann man genug erkennen.

http://img5.fotos-hochladen.net/uplo...gso92ja6e7.jpg

Sind zwar etwas größer die Schüsseln als auf anderen Häusern aber es sind doch keine NASA Satelliten-Schüsseln. Sowas muss man doch in der Lage sein, vernünftig festzuschrauben ohne dass bei jedem Sturm die Position so stark verändert wird, dass der Empfang weg ist. Der Vermieter zahlt jedes Mal 100-150 Euro für die Neuausrichtung.

Für mich ein Unding, dass der Elektriker nun die Schüssel austauschen möchte (ja, Singular ist richtig; er will nur die Astra Schüssel austauschen). Dann frage ich mich nur, warum er nicht von Anfang an eine kleinere Schüssel verbaut hat, wenn er dort die Ursache sieht..... macht auf mich den Eindruck, dass der im Nebel stochert, sowohl bei der WP als auch beim SAT.

Als ich im Urlaub war, hat der Vermieter mir auf seine Kosten von dem Elektriker noch einen zweiten SAT Anschluss ins Wohnzimmer legen lassen, damit man auch Twin Tuner nutzen kann. Ich hätte gedacht, sowas sei klar, wie man das macht. Nun weiß ich, ich hätte wohl doch vorher im Detail drüber reden sollen - seht selbst!

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...cfky_thumb.jpg

Findet ihr sowas normal im Wohnzimmer? Die linke Dose war vorher da und die finde ich ok. Die Dose rechts daneben, wo das weiße SAT Kabel heraus kommt, hat er neu verbaut - da war vorher eine Steckdose. Keinerlei SAT Anschlussbuchse sondern es laufen dort 4 Meter Kabel heraus, bis zum SAT Receiver - also ein selbst gebasteltes Kabel vom Elektriker. Wird jetzt lustig, wenn die Tage mein neuer Fernseher mit integriertem Receiver kommt und das Kabel dann ca. 30cm länger sein müsste. Oder falls man irgendwann mal auf Kabel oder sonstwas umsteigt und gar kein Sat Kabel mehr im Wohnzimmer liegen haben möchte. Ich verstehe sowas einfach nicht. :kpatsch:

Ich finde die Ausführung nicht schlimm da es ja doch nicht geht... SCNR :D Dennoch spricht es für Deinen Vermieter, dass er kostenlos eine zweite Leitung legen lässt. Hat Dein Vermieter einen Schlüssel für Deine Wohnung da er in Deiner Abwesenheit in Deiner Wohnung war?

Die Schüssel muss natürlich bombenfest sein, keine Frage.

Grüße,

Jander

Powerboat3000 28.10.2014 09:21

Zitat:

Zitat von Jander (Beitrag 3126401)
Ich finde die Ausführung nicht schlimm da es ja doch nicht geht... SCNR :D Dennoch spricht es für Deinen Vermieter, dass er kostenlos eine zweite Leitung legen lässt. Hat Dein Vermieter einen Schlüssel für Deine Wohnung da er in Deiner Abwesenheit in Deiner Wohnung war?

Die Schüssel muss natürlich bombenfest sein, keine Frage.

Grüße,

Jander

Ja, er hat einen Schlüssel.

GixGax 28.10.2014 09:22

Hat der Elektriker da eigentlich ein weiteres Kabel durch ein Leerrohr zu der Dose gezogen oder hat die Wohnung ein Einkabelsystem fuer den SAT-Empfang?

McLane 28.10.2014 11:14

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3126323)
IFindet ihr sowas normal im Wohnzimmer? Die linke Dose war vorher da und die finde ich ok. Die Dose rechts daneben, wo das weiße SAT Kabel heraus kommt, hat er neu verbaut - da war vorher eine Steckdose.

Das ist weder fachgerecht noch zulässig.

Die UP-Dosen wurden ja wohl nicht ausgetauscht. Wenn in der Dose, in der jetzt das Sat-Kabel verläuft, vorher eine Steckdose war, dann hat die UP-Dose eine offene Verbindung zu den anderen Steckdosen. Das ist nicht zulässig, zwischen 230V und Kleinspannung muss eine vollständige Trennung vorliegen und die ist nicht mehr gewährleistet. Ohnehin ist eine Steckdosenkombination in der vorliegenden Form mit einem gemeinsamen Rahmen nur zulässig, wenn die Steckdoseneinsätze einen erweiterten Berührungsschutz haben - bei der Demontage des Rahmens müssen ja die Abdeckungen der Steckdosen raus und dann müssen die Kontakte immer noch abgedeckt sein.

Zu guter Letzt hätte an dieser Stelle natürlich eine Sat-Anschlussdose reingehört.

Die nicht fachgerechte Ausführung würde ich sofort bemängeln, da das auch ein Sicherheitsthema ist.

Powerboat3000 28.10.2014 14:30

Zitat:

Zitat von GixGax (Beitrag 3126414)
Hat der Elektriker da eigentlich ein weiteres Kabel durch ein Leerrohr zu der Dose gezogen oder hat die Wohnung ein Einkabelsystem fuer den SAT-Empfang?

Wir haben kein Einkabelsystem. Es ist ein zusätzliches Kabel. Beide Tuner werden jeweils über ein separates Kabel angesteuert.


Zitat:

Zitat von McLane
Das ist weder fachgerecht noch zulässig.

Worauf kann ich mich da berufen? Und wie lege ich das am besten dar?


Zitat:

Zitat von McLane
Die nicht fachgerechte Ausführung würde ich sofort bemängeln, da das auch ein Sicherheitsthema ist.

Dann wird man mir bestimmt sagen, wo steht das. Ich muss das über den Vermieter machen und da der noch weniger Plan davon hat als ich, muss ich es ihm mehr oder weniger mundgerecht aufzeigen, was ich bemängele und unter welcher Rechtsgrundlage bzw. unter Zugrundelegung welcher DIN Vorschriften ich dies tue.


Hoffe, du kannst mir da ein wenig helfen....

McLane 28.10.2014 15:05

DIN VDE 0100-520 fordert die physikalische Trennung von Stromkreisen der Spannungsbereiche I (<50 V) und II (zwischen 50 und 1000 V). Eine Öffnung zwischen UP-Dosen, die diese Spannungsbereiche führen, ist unzulässig. Das Koaxkabel darf auch nicht gemeinsam mit der 230V-Leitung in einem Rohr geführt werden! Die Abstände, die einzuhalten sind, stehen ebenfalls in dieser Norm.

DIN EN 50174-2 (VDE 0800-174) beschreibt, wie Kommunikationsleitungen zu verlegen sind, dazu zählen auch Koaxkabel.

VDE 0855-1: Der Einbau einer Netzsteckdose und einer Antennensteckdose unter einer gemeinsamen Abdeckung ist nur dann zulässig, wenn die Antennensteckdose so installiert werden kann, dass stromführende Teile des Starkstrom-Verteilsystems durch den Installateur nicht berührt werden können.

Powerboat3000 28.10.2014 15:08

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3126566)
VDE 0855-1: Der Einbau einer Netzsteckdose und einer Antennensteckdose unter einer gemeinsamen Abdeckung ist nur dann zulässig, wenn die Antennensteckdose so installiert werden kann, dass stromführende Teile des Starkstrom-Verteilsystems durch den Installateur nicht berührt werden können.

Wo liegt denn dann hier der Fehler? Wüsste nicht, wie ich dem das erklären soll. Er hat ja die Steckdose rausgenommen und so eine komische Abdeckung drauf gemacht. Was weiß ich, was er im Hintergrund gemacht hat.

McLane 28.10.2014 16:47

Das ist ein möglicher Fehler. Da hier ein Stümper am Werk war, muss man davon ausgehen, dass alle möglichen Fehler gemacht wurden.

1. Überprüfen, ob das Koaxkabel in das gleiche Rohr wie das Stromkabel gezogen wurde -> DIN VDE 0100-520 fordert zwingend getrennte Verlegung.
2. Wenn da vorher eine Steckdose drin war, dann sind die Trennstege zu den anderen Steckdosen offen. Jetzt ist das eine Antennendose, mithin in Spannungsbereich I und damit greift wiederum die DIN VDE 0100-520, die eine physikalische Trennung fordert. Das ist eigentlich nur zu gewährleisten, wenn man da neue Dosen setzt. Es darf auch z.B. die 230V-Zuleitung zu den Steckdosen nicht durch die Antennendose geführt werden.
3. Eine Kombination aus Daten/Antennendosen und Steckdosen darf nur mit einem gemeinsamen Rahmen verbaut werden, wenn die verwendeten Steckdoseneinsätze erhöhten Berührungsschutz haben: VDE 0855-1. Neuere Steckdoseneinsätze von Markenherstellern haben das, aber im Bestand können noch alte Einsätze ohne diesen Berührungsschutz eingebaut sein. Das muss man ebenfalls überprüfen.

Ob man aus der DIN EN 50174-2 (VDE 0800-174) die Pflicht herleiten kann, dass da eine Antennensteckdose gesetzt werden muss und kein Kabelauslass, kann ich leider nicht auf Anhieb sagen. Aber im Grunde gehört da eine Sat-fähige Koaxsteckdose rein.

basti313 28.10.2014 20:40

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3126598)
2. Wenn da vorher eine Steckdose drin war, dann sind die Trennstege zu den anderen Steckdosen offen. Jetzt ist das eine Antennendose, mithin in Spannungsbereich I und damit greift wiederum die DIN VDE 0100-520, die eine physikalische Trennung fordert. Das ist eigentlich nur zu gewährleisten, wenn man da neue Dosen setzt. Es darf auch z.B. die 230V-Zuleitung zu den Steckdosen nicht durch die Antennendose geführt werden.

Bauschaumalarm :D

Nein, im Ernst: Wenn nicht excessiv Kabel in der Dose liegt würde ich die Leitungen auch ohne Trennsteg als physikalisch getrennt ansehen, sofern sie in unterschiedlichen Dosen liegen. Es besteht ja wirklich keine Möglichkeit, dass sie die Kabel berühren.
Ansonsten kann man das Loch auch einfach zugipsen.

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3126598)
Ob man aus der DIN EN 50174-2 (VDE 0800-174) die Pflicht herleiten kann, dass da eine Antennensteckdose gesetzt werden muss und kein Kabelauslass, kann ich leider nicht auf Anhieb sagen. Aber im Grunde gehört da eine Sat-fähige Koaxsteckdose rein.

Hab ich bei mir zuhause genauso gemacht. Von derWand direkt in den Receiver. Der Grund war, dass ich für Twin Receiver und Netzwerk keine zweite Steckdose opfern wollte. Sieht man hinter dem Schrank eh nicht und wenn ich das mal ändern will hab ich genug Kabel.
Angesichts dessen, dass die Signalstärke hier wegen irgendwelchen Fehlern am unteren Limit zu sein scheint und der Elektriker keine Ahnung hat wie er das rausmessen soll würde ich gar nicht wollen, dass der Pfuscher ne Dose setzt...lieber das Kabel und selber den Stecker prüfen.

Wegen der Signalstärke würde ich den Twin Receiver mal anstecken und schauen, ob beide Kabel die gleiche Stärke liefern.

Powerboat3000 28.10.2014 20:49

Morgen sollte er ja wieder kommen, um Warmwasser, Heizung und Sat zu bearbeiten. Bisher immer noch keine konkrete Terminvereinbarung. SMS werden nicht beantwortet. Wenn er morgen wieder absagt, werde ich meinem Vermieter langsam auch etwas deutlicher sagen, dass es so nicht geht.

Dann muss er jemand Anderen bestellen. Habe jetzt langsam auch keinen Bock mehr.

Am Besten einen Fernsehtechniker für die SAT Anlage und einen Installateur für die Wärmepumpe und nicht einen Elektriker, der sich zwar auf allen Feldern hier betätigt aber offenbar nichts richtig macht.

McLane 29.10.2014 07:03

Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3126642)
Bauschaumalarm :D

Schaum und Silikon ersetzt die Präzision :D
Zitat:

Nein, im Ernst: Wenn nicht excessiv Kabel in der Dose liegt würde ich die Leitungen auch ohne Trennsteg als physikalisch getrennt ansehen, sofern sie in unterschiedlichen Dosen liegen. Es besteht ja wirklich keine Möglichkeit, dass sie die Kabel berühren.
Du möchtest die genannte DIN VDE 0100-520 lesen. Was Du akzeptierst oder nicht ist völlig egal, es ist nicht normgerecht. Das kann man bei sich zuhause so machen, aber als Elektrofachkraft hat man nach DIN VDE zu arbeiten.:rtfm:
Zitat:

Ansonsten kann man das Loch auch einfach zugipsen.
Da wäre der Bauschaum ja noch besser ;)
Zitat:

Hab ich bei mir zuhause genauso gemacht. Von derWand direkt in den Receiver. Der Grund war, dass ich für Twin Receiver und Netzwerk keine zweite Steckdose opfern wollte. Sieht man hinter dem Schrank eh nicht und wenn ich das mal ändern will hab ich genug Kabel.
Das kann schon sein, aber ich glaube nicht, dass das in dem vorliegenden Fall so beauftragt war.

Powerboat3000 29.10.2014 07:06

Das wird eh im Sande verlaufen, da der Elektriker dem Vermieter dann irgendwelches Kauderwelsch erzählt. Und dafür würde ich wohl eher nicht die Miete mindern.

Aber zum Thema Temperatur gibt´s jetzt langsam Druck.

Ich sehe gerade, dass die Gästetoilette sogar auf 16,1° runter ist.

basti313 29.10.2014 08:09

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3126682)
Du möchtest die genannte DIN VDE 0100-520 lesen. Was Du akzeptierst oder nicht ist völlig egal, es ist nicht normgerecht. Das kann man bei sich zuhause so machen, aber als Elektrofachkraft hat man nach DIN VDE zu arbeiten.:rtfm:

:D
Nanana! Ich kenne die Vorschriften. 528.1 definiert die "physikalische Trennung" überhaupt nicht. Laut den Dokumenten von Hager und Tehalit dazu sind die halbgetrennten Kanäle dafür ausreichend, insofern kann man bei dem Löchlein eher nicht von unzureichend sprechen.
Ein anderes Problem ist die Nähe zu el. Anlagen. Die wird aber weder durch den Plastik Trennsteg noch durch irgend was anderes erfüllt wenn die Daten/Satdose neben einer Steckdose sitzt. Dazu müsste man ne Leerdose dazwischen setzen.

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3126682)
Da wäre der Bauschaum ja noch besser ;)

Was spricht gegen Gips? Rund um die Dosen ist überall Gips/Gipsputz und dringt auch bekanntlich gerne in diese ein. Rein physikalisch (Dämpfung von Störeinflüssen) würde ich den Gips einem Plastik Trennsteg sogar vorziehen.

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3126682)
Das kann schon sein, aber ich glaube nicht, dass das in dem vorliegenden Fall so beauftragt war.

Auftrag? Ich glaube, da war nicht mehr als "Mach mal Leitung"...:rolleyes:

Zitat:

Das wird eh im Sande verlaufen, da der Elektriker dem Vermieter dann irgendwelches Kauderwelsch erzählt. Und dafür würde ich wohl eher nicht die Miete mindern.
Nö. Damit kommst nicht durch. Aber die Heizung zieht und wenn du deswegen minderst schreib den ganzen anderen Pfusch auch mit dazu, aber bewerte ihn nicht prozentual.

Powerboat3000 29.10.2014 08:18

Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3126705)
Auftrag? Ich glaube, da war nicht mehr als "Mach mal Leitung"...:rolleyes:

Richtig. Und der VM hat es nach meinem Einzug extra auf meinen Wunsch hin auf seine Kosten machen lassen. Möchte ihm da keinen Strick draus drehen, wenn ich nicht eine konkrete Gefahr oder anderweitige Beeinträchtigung aus dem Sachverhalt ableiten kann.

Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3126705)
Aber die Heizung zieht und wenn du deswegen minderst schreib den ganzen anderen Pfusch auch mit dazu, aber bewerte ihn nicht prozentual.

Mit prozentual meinst du Mietminderung? Ich glaube, das wird erstmal nicht nötig sein - jedenfalls nicht im ersten Schritt. Ich werde es gleich erstmal sehr deutlich mündlich rüber bringen, dass wir auf mittlerweile 16,1° im Gäste WC gefallen sind und damit bereits den gesundheitsgefährdenden Bereich von 17° C unterschritten haben. Gleichzeitig werde ich dazu auffordern, dass hier spätestens morgen jemand in der Sache anzurücken hat. Ferner werde ich konkrete Vorgaben machen, welche Temperaturen in welchen Zimmern realisiert werden müssen (ich habe ja die "Anweisung" vom Elektriker, nicht an den Raumthermostaten zu drehen, die seien ja nur aufgrund von Vorschriften drin, behindern aber die Wärmepumpe, wenn ich sie benutze :kpatsch:).

Mindestanforderungen werden sein:
Wohnzimmer 21°
Arbeitszimmer 21°
Badezimmer 23°
Schlafzimmer 19°

Das alles werde ich auch nochmal schriftlich per Mail bestätigen. Und dann lassen wir mal die Mühlen mahlen. Wenn nix passiert, kann ich vor der Ende der Woche fällige Mietzahlung immer noch reagieren.

Und da ich´s nicht per Thermostat regeln soll, müssen sie halt sehen, wie sie es hinbekommen. Da bin ich jetzt wirklich mal gespannt.

basti313 29.10.2014 10:52

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3126708)
Richtig. Und der VM hat es nach meinem Einzug extra auf meinen Wunsch hin auf seine Kosten machen lassen. Möchte ihm da keinen Strick draus drehen, wenn ich nicht eine konkrete Gefahr oder anderweitige Beeinträchtigung aus dem Sachverhalt ableiten kann.

Per Ferndiagnose ist das schwierig. Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass du es mit der Leitung probieren solltest. Das du ständig das Signal vom Satelliten verlierst kann an deiner Leitung vom Multischalter zur Dose liegen. Wenn es über die neue Leitung besser ist wisst ihr wenigstens, woran es liegt.

Anmerken würde ich es trotzdem. Der Vermieter sollte schon wissen, was da gebastelt wurde. Zumindest sollte das Kabel durch ein sauberes Loch in der Abdeckung geführt werden, damit diese richtig angebracht werden kann. Wenn das gemacht wird kannst du einen Blick in die Dose werfen, ob da Stromkabel sind. Das wäre (siehe auch den Post von McLane) für mich der gröbste Fehler.

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3126708)
Mit prozentual meinst du Mietminderung? Ich glaube, das wird erstmal nicht nötig sein - jedenfalls nicht im ersten Schritt.

Ja. Ist auch zu vermeiden, wo es nur geht. Mietminderung ist ein verdammt schwieriges Thema, selbst mit Fachanwalt begibt man sich auf Glatteis.
So halbgare Sachen wie ein nicht 100%ig verlegtes Satkabel darf man da nicht prozentual bewerten.

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3126708)
Und da ich´s nicht per Thermostat regeln soll, müssen sie halt sehen, wie sie es hinbekommen. Da bin ich jetzt wirklich mal gespannt.

Ganz ehrlich: Wenn die Dinger da sind müssen sie auch funktionieren. Wenn es dir zu kalt ist dreh die Dinger hoch.
Wenn der Elektriker das nicht hin bekommt, dass die Dinger funktionieren, dann muss man ihm eine Frist setzen. Danach Ersatzvornahme auf seine Kosten.

Powerboat3000 29.10.2014 11:08

Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3126799)
Per Ferndiagnose ist das schwierig. Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass du es mit der Leitung probieren solltest. Das du ständig das Signal vom Satelliten verlierst kann an deiner Leitung vom Multischalter zur Dose liegen. Wenn es über die neue Leitung besser ist wisst ihr wenigstens, woran es liegt.

Glaube ich nicht, denn die gleichen Problem gab es ja schon, lange bevor das zweite Kabel gelegt wurde. Der Elektriker kommt dann vorbei, rüttelt kurz an der Antenne und ich muss ihm am Handy mitteilen, wenn wir auf über 95% sind, so dass er dann stoppt. Das Spielchen machen wir alle 5-6 Wochen und mein VM zahlt dem dafür jedesmal 100 bis 150 Euro. :kpatsch:

Da es danach immer läuft, gehe ich eher von einem Problem auf dem Dach aus als bei der Verkabelung.



Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3126799)
Ja. Ist auch zu vermeiden, wo es nur geht. Mietminderung ist ein verdammt schwieriges Thema, selbst mit Fachanwalt begibt man sich auf Glatteis.
So halbgare Sachen wie ein nicht 100%ig verlegtes Satkabel darf man da nicht prozentual bewerten.

Das ist auch uninteressant für mich, ein paar Euro fürs Sat Kabel heraus zu schlagen. Ich will einfach, dass für 1600 Euro Miete im Monat eine entsprechende Gegenleistung erbracht wird und die werde ich einfordern. Ich gehe aber den diplomatischen Weg, so dass ich auch eine gute Nachbarschaft erhalten kann. Mein Vermieter ist kein Mensch, dem es egal ist. Er ist nur leider hoffnungslos mit den Gepflogenheiten in Deutschland überfordert, dass man hier oft mit Fristen arbeiten muss etc., um sein Ziel zu erreichen. Er glaubt immer noch an das gute im Menschen (siehe seine Zahlungen an den Elektriker oder den Türbauer, dem er trotz beschädigter Sockelfliese anstatt einen Haftpflichtschaden draus zu machen sogar noch 50 Euro für Sprit gegeben hat als er seine Gewährleistungs-Nachbesserungen durchgeführt hat).


Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3126799)
Ganz ehrlich: Wenn die Dinger da sind müssen sie auch funktionieren. Wenn es dir zu kalt ist dreh die Dinger hoch.
Wenn der Elektriker das nicht hin bekommt, dass die Dinger funktionieren, dann muss man ihm eine Frist setzen. Danach Ersatzvornahme auf seine Kosten.

Er sagte, ich bringe dadurch die Wärmepumpe durcheinander und es sei vom Gesetzgeber absolut fahrlässig, dass er diese Dinger überhaupt in Verbindung mit der WP verbauen MUSS. Und ich will am Ende nicht Schuld sein, wenn mein VM mit dem in Rechtsstreitigkeiten gerät. Ich vermute, da wird ne größere Geschichte in Sachen Gewährleistung draus. Spätestens wenn jetzt auf meinen Druck hin ein anderer FACHmann rauskommt und die Bastelbude mal in Augenschein nimmt (Fotos vom Raum, wo die WP steht, hatte ich ja mal gepostet).


Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3126799)
Wenn der Elektriker das nicht hin bekommt, dass die Dinger funktionieren, dann muss man ihm eine Frist setzen. Danach Ersatzvornahme auf seine Kosten.

Habe ich dem VM auch erklärt. Ich habe aber das Gefühl, er hat alles ohne Rechnung gemacht und kann deswegen auch nichts einfordern in Sachen Gewährleistung. Ich als Mieter kann ja so schnell keine Ersatzvornahme einleiten ohne mehrmalige schriftliche Fristsetzung....

Heute Abend kommt der Vermieter rüber. Er hat jetzt mit irgendeinem anderen Elektriker gesprochen und der hat ihm gesagt, wir sollen die WP heute auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, um dann weiter zu sehen.

basti313 29.10.2014 11:41

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3126808)
Glaube ich nicht, denn die gleichen Problem gab es ja schon, lange bevor das zweite Kabel gelegt wurde. Der Elektriker kommt dann vorbei, rüttelt kurz an der Antenne und ich muss ihm am Handy mitteilen, wenn wir auf über 95% sind, so dass er dann stoppt. Das Spielchen machen wir alle 5-6 Wochen und mein VM zahlt dem dafür jedesmal 100 bis 150 Euro. :kpatsch:

Da es danach immer läuft, gehe ich eher von einem Problem auf dem Dach aus als bei der Verkabelung.

95% Qualität oder Stärke? Qualität wäre ein Problem.
Sehe ich nicht so. Wenn die Schüssel den korrekten Satelliten anpeilt, dann kann sie bei der Größe auch etwas verrutschen, ohne das das Signal wegfällt.
Ich würde eher auf ein Problem an der Verkabelung tippen, welches das Signal so stark dämpft, dass es nur funktioniert wenn die Schüssel echt perfekt ausgerichtet ist. Oder die Schüssel peilt irgend eine Reflektion (unwahrscheinlich).

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3126808)
Habe ich dem VM auch erklärt. Ich habe aber das Gefühl, er hat alles ohne Rechnung gemacht und kann deswegen auch nichts einfordern in Sachen Gewährleistung. Ich als Mieter kann ja so schnell keine Ersatzvornahme einleiten ohne mehrmalige schriftliche Fristsetzung....

Ohne Rechnung ist das Problem des Handwerkers, nicht des Kunden.
Bei der Heizung bin ich mir nicht sicher, ob du nicht bei Unterschreiten der Temperaturen nen Handwerker auf Kosten des Vermieters kommen lassen kannst. Aber auch hier: Wen sich das Problem am Thermostaten lösen lässt hast du ein Problem. Dann weiß niemand mehr, dass du die nicht verstellen darfst.

Powerboat3000 29.10.2014 11:49

Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3126823)
95% Qualität oder Stärke?

Mmh, ich bin nicht sicher. Ich glaube, es ist die Signalstärke. Sie wird in Verbindung mit einem Statusbalken im Receiver angezeigt. Ich glaube, da gibt es bei den verschiedenen SAT Modellen überall nur einen Indikator. Habe noch nie gesehen, dass Qualität und Stärke separat angezeigt und bewertet werden. Und wenn´s an der Verkabelung liegt, warum läuft's dann wieder, wenn der Typ kurz an der Schüssel herum justiert. Finde ich aus meiner Laiensicht jetzt erstmal nicht einleuchtend.


Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3126823)
Ohne Rechnung ist das Problem des Handwerkers, nicht des Kunden.

Ob ein Kunde, der etwas schwarz machen lässt, dann hinterher wegen Gewährleistungsmängeln vor Gericht geht? Mein Vermieter auf jeden Fall nicht. Du liest, doch wie ich ihn beschrieben habe. Der zahlt lieber für ein und das selbe 3x als dass er irgendwo in einen Konflikt hinein geht.

Zitat:

Zitat von basti313 (Beitrag 3126823)
Bei der Heizung bin ich mir nicht sicher, ob du nicht bei Unterschreiten der Temperaturen nen Handwerker auf Kosten des Vermieters kommen lassen kannst.

Wie gesagt; nach fruchtlos verstrichener/(n) Fristsetzung(en) auf jeden Fall aber das müsste man rechtlich erst absichern. Und wie gesagt, meine Strategie ist im Moment eine andere. Der Vermieter wird schon tätig, wo der Nachdruck von meiner Seite aus nun höher wird - wird zwar nicht der für ihn wirtschaftlichste Weg sein aber ich kann´s nicht ändern. Wenn er keine Fristen setzen will etc. und lieber mehrfach verschiedene Leute zahlt und dann am Ende keinen greifen kann, mir soll´s egal sein....

Mich würde mal interessieren, wenn solche Probleme mit Warmwasser / Heizung bestehen wie bei mir, was wäre eine angemessene Frist, die man einem Vermieter bzw. einem Handwerker einräumen sollte, hier tätig zu werden. Das Problem ist eben, dass die Wartung der Anlage total falsch aufgezogen ist. Der Elektriker ist ständig in ganz Deutschland - mehrtägig - auf Großbaustellen unterwegs und hat absolut wenig Zeit. Man müsste einen Ansprechpartner mit kurzer Reaktionszeit haben, der im lokalen / regionalen Bereich agiert und schnell vorbei kommen kann. Nur kann ich das einem VM doch nicht alles vorbeten; das muss er selbst wissen....

basti313 29.10.2014 21:06

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3126828)
Mmh, ich bin nicht sicher. Ich glaube, es ist die Signalstärke. Sie wird in Verbindung mit einem Statusbalken im Receiver angezeigt. Ich glaube, da gibt es bei den verschiedenen SAT Modellen überall nur einen Indikator. Habe noch nie gesehen, dass Qualität und Stärke separat angezeigt und bewertet werden. Und wenn´s an der Verkabelung liegt, warum läuft's dann wieder, wenn der Typ kurz an der Schüssel herum justiert. Finde ich aus meiner Laiensicht jetzt erstmal nicht einleuchtend.

Nur einen Balken kenne ich nur von Sky Receivern. Die schicken dann bei Problemen gerne nen Techniker vorbei.
Wie gesagt: Eine Schüssel ist eigentlich robust gegen Verstellung durch den Wind. Wenn der was ausmacht läuft das System insgesamt an der Grenze. An meiner Schüssel kann ich ziehen und zerren und das Bild bleibt da, innerhalb eines Grades Verstellung maximales Signal. Und die ist kleiner als deine.

Wenn man allerdings mit nem Receiver einstellt, der nichtmal Qualität und Stärke direkt anzeigt, dann weiß man gar nicht, was los ist. Um irgend eine Diagnose zu machen sollte man schon wissen, welcher Wert einbricht.

Edit:
Ich habe nochmal zurück gelesen. Wenn nur bestimmte Transponder wegfallen, dann spricht das für ein defektes Kabel von LNB zu Multischalter oder einen Defekt an diesen beiden Geräten. Rumwackeln an der Schüssel kann das auf zwei Arten heilen: Wackelkontakt, der besser wird und ein entscheidendes Prozentlein mehr Signalstärke.
Man müsste entsprechend nicht nur Stärke und Qualität getrennt messen, sondern auch auf verschiedenen Sendern/Transpondern.

Powerboat3000 29.10.2014 21:38

Ich bin jetzt mit meinem Vermieter durch.

Zum Thema SAT:
Auf einmal gingen wieder alle Sender, nachdem wir nochmal einen Suchlauf gestartet haben. Das habe ich in der letzten Woche bestimmt 3x gemacht - ohne Erfolg. K. A., warum es jetzt geht.

Mein Vermieter hatte sich tagsüber bereits mit einem anderen Elektriker auseinander gesetzt, was wir mit der Wärmepumpe machen. Der andere Elektriker hat ihm geraten, wir sollen die Wärmepumpe auf den Werksmodus zurücksetzen und den Brauchwassermodus auf Luxus stellen. Ebenfalls sollen wir mal alle Raumthermostate auf volle Pulle stellen. Haben wir dann gemacht. An der Fußbodenheizung konnte man sehen, dass sich nun alle Regler geöffnet haben. Scheinbar passiert hier jetzt was. Offenbar hat der Servicepartner einfach nur Sch.... erzählt, von wegen man dürfe die Thermostate gar nicht bedienen. Das Ergebnis dieser überschaubaren Maßnahme werden wir erst morgen endgültig bewerten können - insbesondere, welchen Einfluss es auf die Problematik mit dem Warmwasser hat. Bei diesem Punkt bin ich noch nicht überzeugt, dass es dadurch gelöst wird.

Mein Vermieter hat mir mitgeteilt, dass er den Elektriker bereits in der Bauphase loswerden wollte weil er auch da schon durch Unzuverlässigkeit und die Nichteinhaltung von Absprachen negativ aufgefallen ist. Sein Anwalt hat ihm aber davon abgeraten, da das bedingt durch einen möglichen Rechtsstreit bedeutet hätte, dass die Baustelle ein Jahr brach gelegen hätte. Ich habe darauf hin argumentiert, dass ich dies verstehe aber dass dies in meinen Augen kein Grund sein kann, an dem Mann nun immer noch festzuhalten. Ich habe ihm vorgeschlagen, selbst mal mit dem Hersteller der WP Nibe Kontakt aufzunehmen. Er hat mich gebeten, dies für ihn zu übernehmen, da er sich nicht sicher im Kontakt mit ihnen fühlt. Ich habe darauf hin gebeten, mir die Rechnungsunterlagen auszuhändigen. Die Wärmepumpe ist auf einer Rechnung des Elektrikers an meinen Vermieter aufgeführt. Rechnungssteller ist also nicht die Fa. Nibe. Die Wärmepumpe ist auf Namen des Elektrikers an die Adresse der Baustelle geliefert worden. Eine merkwürdige Rechtskonstellation, die wir da nun haben. Elektriker hat die WP gekauft, Elektriker hat sie dann weiterverkauft. Ich selbst hatte ja mit Nibe vor 1-2 Wochen schon gesprochen und sie hatten mitgeteilt, dass die Pumpe bei Ihnen nicht registriert sei, von daher können sie uns in Sachen Gewährleistung etc. nicht helfen - der VM müsse sich an den Servicepartner halten, der die WP verkauft hat.

Mein Vermieter ist nun total ratlos, was er tun kann, um von diesem Servicepartner wegzukommen und endgültig einen Schlussstrich nach all den Schlampereien zu ziehen. Ich habe ihm aufgezeigt, dass es notwendig ist, einen Servicepartner zu haben, der eine schnelle Reaktionszeit gewährleistet. Es wäre tödlich, mit diesem Mann weiterzuarbeiten, wenn mal bei minus 10° ein wichtiges Teil der WP defekt ist und dringend ausgetauscht werden muss, damit die Heizung wieder funktioniert....

Hat hier jemand eine Idee, wie das aussieht? Normalerweise ist es ja auch so, dass ich Restgarantie in Anspruch nehmen kann, auch wenn ich ein Produkt vom Erstkäufer abkaufe - so z. B. die Restgarantie auf ein gebrauchtes Digitalthermometer.

Zwilling 30.10.2014 01:36

Ich würde dem Hersteller Nibe das Problem genau so schildern. Die sollen Dir einen zuverlässigen Servicepartner empfehlen. Vielleicht bieten sie ja auch selbst Wartungsverträge u.ä. Leistungen an.

Gruss
Andreas

Cephalopod 30.10.2014 06:32

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3126974)
Normalerweise ist es ja auch so, dass ich Restgarantie in Anspruch nehmen kann, auch wenn ich ein Produkt vom Erstkäufer abkaufe - so z. B. die Restgarantie auf ein gebrauchtes Digitalthermometer.

Bitte nicht Garantie mit Gewährleistung verwechseln.

Ich würde auf jeden Fall mit einer zuverlässigen Firma einen Wartungsvertrag über die Heizung abschließen.

Powerboat3000 30.10.2014 08:07

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3126992)
Ich würde dem Hersteller Nibe das Problem genau so schildern. Die sollen Dir einen zuverlässigen Servicepartner empfehlen. Vielleicht bieten sie ja auch selbst Wartungsverträge u.ä. Leistungen an.

Das habe ich ja schon gemacht.


Zitat:

Zitat von Powerboat3000
Ich selbst hatte ja mit Nibe vor 1-2 Wochen schon gesprochen und sie hatten mitgeteilt, dass die Pumpe bei Ihnen nicht registriert sei, von daher können sie uns in Sachen Gewährleistung etc. nicht helfen - der VM müsse sich an den Servicepartner halten, der die WP verkauft hat.

Könnte denen höchstens nochmal sagen, dass mein Vermieter einfach andere Ansprechpartner genannt bekommen möchte, auch wenn er dann vielleicht nicht innerhalb der ersten zwei Jahre kostenlos deren Services in Anspruch nehmen kann. Beim aktuellen SP wird zwei Jahre lang ALLES kostenlos gemacht, incl. Filterwechsel etc.

Die Fa. Nibe hatte sich am Telefon sehr unkooperativ verhalten. Habe mich am Telefon fast schon gefühlt wie ein Schmarotzer in welcher Deutlichkeit sie mir gesagt haben, dass sie mit dem Thema absolut nichts zu tun haben....

Powerboat3000 30.10.2014 16:34

Heizung und Warmwasser scheinen stabil zu laufen.

Der Schlüssel war in der Tat das Zurücksetzen der WP-Einstellungen auf die Werkseinstellungen und das Benutzen der Thermostate.

Nun haben wir aber ein neues Problem. Im Gäste WC hat sich schon zum dritten Mal heute Wasser auf dem Boden gebildet, welches von der Wand herunter kommt.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...kzbf_thumb.jpg


Darauf hin habe ich draußen auf dem Balkon gesehen, dass dort genau der Bereich auch auf der Außenseit der Dachterasse "nass" ist. Der Rest der Dachtereasse ist trocken; es hat nicht geregnet.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...q4c9_thumb.jpg

Der Luftauslass von dort pustet eiskalte Luft nach draußen.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...19ld_thumb.jpg

Der Elektriker hat zurück gerufen und meinem VM gesagt, dass er nun das Gitter demontieren und dafür ein Rohr installieren will, welches bis zur Außenwand der Dachterasse durchgebohrt werden soll. Was mag das wohl für eine Optik ergeben.... :rolleyes:


Hierdurch kommen offenbar auch die nassen Stellen an der Wand im Flur, die ich vor einigen Wochen mal gepostet habe. Der Dachdecker, der schon dreimal hier war, kann wohl gar nix dafür.

Boergi 30.10.2014 16:47

Du und ein Vermieter können einem richtig leid tun. Zu dem Luftauslassgitter: Selbst wenn dort Kondenswasser entsteht und sich auf der Terrasse sammelt dürfte das nicht ins Badezimmer laufen. Was ist das für ein Luftauslass, Wohnraumlüftung?

Powerboat3000 30.10.2014 16:56

Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 3127142)
Du und ein Vermieter können einem richtig leid tun. Zu dem Luftauslassgitter: Selbst wenn dort Kondenswasser entsteht und sich auf der Terrasse sammelt dürfte das nicht ins Badezimmer laufen. Was ist das für ein Luftauslass, Wohnraumlüftung?

Der Vermieter sagt, das hat mit der Fußbodenheizung zu tun. Ist schon plausibeln, denn das Wasser tritt ja erst auf nachdem wir gestern an den Thermostaten gedreht haben. Auf der anderen Seite ist ja das Wasser auch irgendwo bereits lange vorher ins Treppenhaus gelangt. K. A. :confused:

In der Wärmepumpe steht auch irgendwas von Fortluft, die dort mit minus 7 Grad angegeben ist....



Zum Thema "darf nicht ins Badezimmer laufen" - das tut es ja doch und macht auch offebar vor der Wand im Flur keinen Halt....ist klar; man sieht ja auch nur das Lüftungsgitter. Wo genau die Rohre laufen, wo die eiskalte Luft durch bläst, das sehe ich ja nicht. Vielleicht ist da auch noch ein Leck. Ich weiß es nicht. Komisch ist, dass man an den Fugen im Gäste WC nichts geht, was auf einen Wassereintritt hindeutet. Vielleicht kommt es ja auch aus dem Boden und kondensiert einfach bis an die Wand. In dem Zimmer ist es ja auch eiskalt, da dort die Fußbodenheizung nicht anläuft. Im Gäste WC ist auch der Schaltkasten für die Fußbodenheizung des 2. OG. Da drinnen ist alles trocken.

Martin 30.10.2014 17:36

@Oliver: Und was kostet die Bude nochmal, die Du hier dauernd ansprichst? :eek: :crazy:

Powerboat3000 30.10.2014 17:40

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3127153)
@Oliver: Und was kostet die Bude nochmal, die Du hier dauernd ansprichst? :eek: :crazy:

Ein Spottpreis von 1.600 Euro Warmmiete exkl. Strom für die WP oder aus Vermietersicht 580.000-590.000 € Immobilienwert.

Teilweise sieht man sowas halt erst nach dem Einzug. Ich bezweifele selbst, dass im Fall eines möglichen Kaufs und eines ausgiebigen Sachverständigenbesuchs im Vorfeld das alles aufgefallen wäre.....

L'âme 30.10.2014 17:49

580.000€ für die Wohnung? Wahnsinn!
Wie viele Wohnungen sind denn in dem Haus? Und wie groß sind die?

Wie gesagt, komm' zu uns in den Norden.

War eben in Köln-Hürth unterwegs, schon alleine der Verkehr auf der A1/A3/A4 und die ständigen Baustellen wäre für mich ein Grund für einen Umzug. Ich würde ja wahnsinnig werden, wenn ich da jeden Tag zur Arbeit müsste.

Boergi 30.10.2014 18:05

Was macht der Heizungsdruck? Wenn in der FBH so ein Leck wäre dass sich eine Pfütze auf den Fliesen bildet müsste der ganz schön abfallen, normalerweise würde sich das ganze Wasser erst einmal unterm Estrich verteilen und eher im Geschoss darunter austreten.

deere7710 30.10.2014 18:39

Ich tippe auf Kondenswasser aufgrund grottig verlegter Rohre der Wärmepumpe.

Powerboat3000 30.10.2014 20:18

Zitat:

Zitat von L'âme (Beitrag 3127160)
580.000€ für die Wohnung? Wahnsinn!
Wie viele Wohnungen sind denn in dem Haus? Und wie groß sind die?

Das ist kein Wahnsinn sondern das sind die Preise für den Stadtrand vom Köln. Wir leben wirklich an der Stadtgrenze.

Ich stand im Sommer kurz vor dem Kauf einer Wohnung, die noch ein paar km zentraler liegt. Bei geringerem Standard der Wohnung hätte diese 675.000 € bei 165m² gekostet. Das war ein neues Mehrfamilienhaus mit uralter Tiefgarage ohne Entwässerung und wo man auf der Schrägen der Auffahrt seinen Parkplatz für 22.500 € gehabt hätte....

Diese Wohnung hier hat 145m². Es handelt sich um ein Zweifamilienhaus. Eigentlich würde ich sogar eher von einer Doppelhaushälfte sprechen als von einer Wohnung - hier sind zwei Hauseingänge, zwei Einfahrten, zwei Tore an der Grundstückszufahrt und zwei Garagen. Korrekt zu bezeichnen ist es aber trotzdem als Wohnung, da eine Einheit das komplette erste und zweite OG umfasst (unsere) und die zweite das EG und das UG - also keine DoppelhausHÄLFTE i eigentlichen Sinn. Insgesamt hat das Haus fast eine Million Euro gekostet. Grundstück müsste so um die 450-470qm haben. Kaufpreis dafür waren 145 Euro pro m².


Zitat:

Zitat von L'âme (Beitrag 3127160)
Wie gesagt, komm' zu uns in den Norden.

Wir sind hier sehr zufrieden. Man bräuchte auch nicht in den Norden zu ziehen, um billig zu wohnen, da hilft auch schon ein Umzug in Richtung belgischer oder niederländischer Grenze oder in die Eifel. Aber das ist nicht, was wir wollen.

Zitat:

Zitat von L'âme (Beitrag 3127160)
War eben in Köln-Hürth unterwegs, schon alleine der Verkehr auf der A1/A3/A4 und die ständigen Baustellen wäre für mich ein Grund für einen Umzug. Ich würde ja wahnsinnig werden, wenn ich da jeden Tag zur Arbeit müsste.

In Hürth ist es eine Katastrophe überhaupt auf die Autobahn zu kommen.

Ich habe ab Januar die Ehre, dass ich in Düsseldorf eingesetzt werde und dann fast genau die Strecke, die ich vor meinem Umzug nach Köln gefahren bin, wieder in die andere Richtung zu fahren. :kpatsch:
Gut, dass ich meine Zeiten flexibel planen kann, denn sonst würde ich einmal im Kölner Berufsverkehr stehen und dann nochmal in Düsseldorf. So werde ich halt einfach erst um 9 bis halb zehn wegfahren und bin in 45 min da.


Zitat:

Zitat von Boergi
Was macht der Heizungsdruck? Wenn in der FBH so ein Leck wäre dass sich eine Pfütze auf den Fliesen bildet müsste der ganz schön abfallen, normalerweise würde sich das ganze Wasser erst einmal unterm Estrich verteilen und eher im Geschoss darunter austreten.

Weiß nicht, wie ich das prüfen kann mit dem Heizungsdruck.

Der Elektriker hat bei meinem Vermieter nun die Welle gemacht, dass wir ohne ihn die Theromstate bedient hätten und dadurch möglicherweise diese Wasserproblematik verursacht haben. Ich vermute mal, der baut bereits vor, um der Gewährleistung zu entfliehen....

shneapfla 30.10.2014 21:24

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3127195)
Der Elektriker hat bei meinem Vermieter nun die Welle gemacht, dass wir ohne ihn die Theromstate bedient hätten und dadurch möglicherweise diese Wasserproblematik verursacht haben. Ich vermute mal, der baut bereits vor, um der Gewährleistung zu entfliehen....

Sag' (oder lass' ihm sagen), daß er das doch bitte schriftlich "zu Protokoll" geben soll, sowas lächerliches habe ich ja noch nie gehört...:rolleyes:

basti313 30.10.2014 21:53

Zitat:

Zitat von shneapfla (Beitrag 3127207)
Sag' (oder lass' ihm sagen), daß er das doch bitte schriftlich "zu Protokoll" geben soll, sowas lächerliches habe ich ja noch nie gehört...:rolleyes:

Sowas schriftlich und der Anwalt liegt vor Lachen unterm Tisch. :top: :D

Powerboat3000 30.10.2014 22:46

Das Rohr, was aus der Wand auf der Dachterasse heraus bläst, ist direkt unterhalb der Fliesen des Gästebads verlegt. Sitzt man auf dem Pott, bläst unten drunter minus 7° kalte Luft knapp unter den Fliesen durch. Die Fliesen sind dann auch ohne Kondenswasserbildung eiskalt und an eine Benutzung der Toilette ohne Schuhe ist nicht zu denken.

Jetzt kommt er am Montag und will ein Verlängerungsrohr verlegen. Ihr seht ja auf der Dachterasse rechts die Hauswand und links eine Wand, die als Ballustrade der Dachterasse dient. Dort will er ein Abluftrohr durchbohren!

Aus meiner Sicht wird das aber nichts an der Kondenswasserbildung auf den Fliesen bilden. Die kalte Luft kühlt die Fliesen ab, kein Meter weit entfernt davon, arbeitet nun seit gestern die Fußbodenheizung und heizt die Fliesen und den Raum.

@shneapfla:
Ich werde das Drama am Montag leider nicht mitbekommen, da ich arbeiten muss. Will gar nicht dran denken, was der Typ dann wieder hier für Sachen produziert. Durch seine Umstellungen an der WP ggü. den Werkseinstellungen hatte er die Warmwasserproblematik herbeigeführt und dafür gesorgt, dass die Heizung nicht läuft. Hoffentlich pfuscht er da Montag nicht wieder drin herum.

Der VM will ihn erstmal die Sache mit dem Rohr machen lassen und wenn das abgeschlossen ist, wird er ihn auffordern, die Kosten für das Streichen des Treppenhauses zu übernehmen, wo die Wasserflecken entstanden sind. Wird er aber nicht machen und mein VM wird auch keinen Anwalt nehmen und es am Ende wohl selbst zahlen.....

Im Gäste WC wüsste ich nicht, wie man das Ganze dauerhaft beheben sollte. Einzige Hoffnung ist, dass im Moment irgnendein Fehler in der WP vorliegt und dass normalerweise nicht so eiskalte Luft abbläst.

Feuerwehr520i 31.10.2014 04:54

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3127195)
Diese Wohnung hier hat 145m². Es handelt sich um ein Zweifamilienhaus. Eigentlich würde ich sogar eher von einer Doppelhaushälfte sprechen als von einer Wohnung - hier sind zwei Hauseingänge, zwei Einfahrten, zwei Tore an der Grundstückszufahrt und zwei Garagen. Korrekt zu bezeichnen ist es aber trotzdem als Wohnung, da eine Einheit das komplette erste und zweite OG umfasst (unsere) und die zweite das EG und das UG - also keine DoppelhausHÄLFTE i eigentlichen Sinn. Insgesamt hat das Haus fast eine Million Euro gekostet. Grundstück müsste so um die 450-470qm haben. Kaufpreis dafür waren 145 Euro pro m².

Wie kommts dass hier der m² um die 300-350€ kostet und eine vergleichbare Bude um die 12-1400€ kostet? :confused: Das passt nicht, 145€ ist hier irgendwo mieses Sumpfland direkt neben einer Düngerfabrik oder so. :crazy:

Powerboat3000 31.10.2014 07:39

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3127227)
Wie kommts dass hier der m² um die 300-350€ kostet und eine vergleichbare Bude um die 12-1400€ kostet? :confused: Das passt nicht, 145€ ist hier irgendwo mieses Sumpfland direkt neben einer Düngerfabrik oder so. :crazy:

Ich habe mich verschrieben. :kpatsch:
Die Wohnung hat 145m², nicht der m² Preis des Grundstücks war € 145. :) Es waren € 470,- (plus/minus).

Feuerwehr520i 31.10.2014 07:54

Schon besser... :D

Cephalopod 31.10.2014 08:15

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3127215)
Das Rohr, was aus der Wand auf der Dachterasse heraus bläst, ist direkt unterhalb der Fliesen des Gästebads verlegt. Sitzt man auf dem Pott, bläst unten drunter minus 7° kalte Luft knapp unter den Fliesen durch. Die Fliesen sind dann auch ohne Kondenswasserbildung eiskalt und an eine Benutzung der Toilette ohne Schuhe ist nicht zu denken.
[...]
Aus meiner Sicht wird das aber nichts an der Kondenswasserbildung auf den Fliesen bilden. Die kalte Luft kühlt die Fliesen ab, kein Meter weit entfernt davon, arbeitet nun seit gestern die Fußbodenheizung und heizt die Fliesen und den Raum.

Hä?
Das heißt dass du eine Fußbodenkühlung hast?
Wenn die Temperatur der Abluft wirklich stimmt (die -7 °C selbst gemessen?), die im Fußboden nach Außen geleitet wird, brauchst Du dir über die Quelle des Wassers keine weiteren Gedanken machen, das IST kondensierte Luftfeuchtigkeit.
Wenn dieses Wasser langsam in die Wände einsickert, wirst Du bald eine Champignonzucht im Gästebad aufmachen können.
http://www.boehme-zeitung.de/typo3te...9bc3c809e4.jpg

Darüber hinaus ist es eine wunderbare Energievernichtung, wenn die Fußbodenheizung gegen die direkt daneben strömende kalte Abluft ankämpfen muss.
Dürfte dem Vermieter allerdings egal sein, DU zahlst ja den Heizstrom extra :eek:

Boergi 31.10.2014 08:19

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3127215)
Das Rohr, was aus der Wand auf der Dachterasse heraus bläst, ist direkt unterhalb der Fliesen des Gästebads verlegt. Sitzt man auf dem Pott, bläst unten drunter minus 7° kalte Luft knapp unter den Fliesen durch. Die Fliesen sind dann auch ohne Kondenswasserbildung eiskalt und an eine Benutzung der Toilette ohne Schuhe ist nicht zu denken.

Jetzt kommt er am Montag und will ein Verlängerungsrohr verlegen. Ihr seht ja auf der Dachterasse rechts die Hauswand und links eine Wand, die als Ballustrade der Dachterasse dient. Dort will er ein Abluftrohr durchbohren!

Aus meiner Sicht wird das aber nichts an der Kondenswasserbildung auf den Fliesen bilden. Die kalte Luft kühlt die Fliesen ab, kein Meter weit entfernt davon, arbeitet nun seit gestern die Fußbodenheizung und heizt die Fliesen und den Raum.

@shneapfla:
Ich werde das Drama am Montag leider nicht mitbekommen, da ich arbeiten muss. Will gar nicht dran denken, was der Typ dann wieder hier für Sachen produziert. Durch seine Umstellungen an der WP ggü. den Werkseinstellungen hatte er die Warmwasserproblematik herbeigeführt und dafür gesorgt, dass die Heizung nicht läuft. Hoffentlich pfuscht er da Montag nicht wieder drin herum.

Der VM will ihn erstmal die Sache mit dem Rohr machen lassen und wenn das abgeschlossen ist, wird er ihn auffordern, die Kosten für das Streichen des Treppenhauses zu übernehmen, wo die Wasserflecken entstanden sind. Wird er aber nicht machen und mein VM wird auch keinen Anwalt nehmen und es am Ende wohl selbst zahlen.....

Im Gäste WC wüsste ich nicht, wie man das Ganze dauerhaft beheben sollte. Einzige Hoffnung ist, dass im Moment irgnendein Fehler in der WP vorliegt und dass normalerweise nicht so eiskalte Luft abbläst.

Ich würde ihm an Stelle deines Vermieters das mit dem Rohr untersagen
1. verschandelt es dir die Terrasse und 2. löst es überhaupt keine Probleme, das Wasser läuft halt dann an der Terrassenbrüstung runter.

Wenn da wirklich ein unisoliertes Rohr direkt unter den Fliesen liegt gehört sich das alles aufgemacht und vernünftig gemacht. Ich verstehe das eh nicht ganz, die Abluftrohre der Wärmepumpen haben keinen kleinen Durchmesser, wurde hier ein Flachkanal direkt in den Estrich gelegt? Das hört sich alles wie nicht geplant an, der Elektriker wurde mit der Installation einer Wärmepumpe und der Verrohrung beauftragt (wofür er überhaupt keine Qualifikation hat), der hat dann versucht die Abluftrohre irgendwie reinzuwurschteln und hat dann ungeeignete Kanäle in der Decke verwendet. Die verbaute Wärmepumpe kann Ablufttemperaturen von bis zu -15°C erreichen...

Ist es dir möglich Fotos der Heizungsanlage, vor allem der Verrohrung zu machen?

Aus Seite 15 des Handbuchs der Wärmepumpe:

http://www.treffbilder.de/images/147...epumpebxuH.jpg

deere7710 31.10.2014 08:21

Aber preiswert war´s wahrscheinlich für den Vermieter (auf den ersten Blick).

Powerboat3000 31.10.2014 16:17

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3127251)
Hä?
Das heißt dass du eine Fußbodenkühlung hast?

So ist es!

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3127251)
Hä?
Wenn die Temperatur der Abluft wirklich stimmt (die -7 °C selbst gemessen?), die im Fußboden nach Außen geleitet wird, brauchst Du dir über die Quelle des Wassers keine weiteren Gedanken machen, das IST kondensierte Luftfeuchtigkeit.
Wenn dieses Wasser langsam in die Wände einsickert, wirst Du bald eine Champignonzucht im Gästebad aufmachen können.

Nicht selbst gemessen. Aber die Wärmepumpe zeigte diesen Wert als Fortluft an. In Zusammenhang mit den gezeigten Symptomen und dem Eis am Fortluftgitter habe ich den Wert aber für plausibel gehalten.


Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3127251)
Hä?
Darüber hinaus ist es eine wunderbare Energievernichtung, wenn die Fußbodenheizung gegen die direkt daneben strömende kalte Abluft ankämpfen muss.
Dürfte dem Vermieter allerdings egal sein, DU zahlst ja den Heizstrom extra :eek:

Ich sehe aber auch nicht ein, mir als Mieter einen Sachverständigen einzuschalten, der mir das alles mundgerecht aufbereitet. Das kann und darf nicht Thema des Mieters sein. Oder würdet ihr es anders machen?


@Boergi
Viel an Fotos kann ich leider nicht liefern, da man nicht viel sieht. Hier nur mal aus dem Wärmepumpenraum, wo die Rohre direkt ins Gäste WC führen. Das hier ist die WP:
http://www.nibe.de/Produkte--Systeme...kte/NIBE-F750/

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...ejy2_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...f9sn_thumb.jpg

Mein Vermieter hat den ganzen Baufortschritt mit Fotos dokomentiert. Ich habe ihn gebeten, mir Fotos zur Verfügung zu stellen, die das Gäste WC zeigen, bevor es gefliest wurde. Dann sehen wir mal, was dort drunter ist.... bekomme die Bilder morgen.

Wenn ich noch andere Bilder speziell anfordern sollte, sag mir mal Bescheid.


Zitat:

Zitat von Boergi
Ich würde ihm an Stelle deines Vermieters das mit dem Rohr untersagen
1. verschandelt es dir die Terrasse und 2. löst es überhaupt keine Probleme, das Wasser läuft halt dann an der Terrassenbrüstung runter.

Bei sowas tue ich mich immer schwer, den Vermieter zu überzeugen. So unzufrieden er auch selbst mit dem Handwerker ist, hört er trotzdem dann immer wieder drauf, was er für Verschlimmbesserungsvorschläge macht. Mein Vermieter glaubt, dass durch die kalte Luft, die raus kommt, die Wand außen nass wird und das Wasser von dort nach innen zieht bzw. es drinnen durch die kalten Wände zur Kondenswasserbildung kommt. Und ich wüsste nicht, wie ich ihn da vom Gegenteil überzeugen soll, dass er nicht auf den Schwachmaten hört. Ich bin ja selbst auch kein Handwerker und kann auch keine Lösung anbieten. Das große Problem ist auch, dass der Vermieter ein Interesse daran hat, dass der Elektriker das Problem in Ordnung bringt, da dieser in der Gewährleistungspflicht ist. Einen anderen müsste er bezahlen. Und gerichtliche Auseinandersetzungen meidet er wie der Teufel das Weihwasser. Bin hier im Moment echt überfragt, wie ich das Ganze in eine für mich vernünftige Richtung treiben soll.....

Zwilling 31.10.2014 17:34

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3127323)

Das Installateurhandbuch, das unter diesem Link zu finden ist, liest sich sehr interessant. Da stehen zum Beispiel Dinge drin wie:
Zitat:

Möglichst umgehend nach der Installation ist eine
Ventilationseinstellung vorzunehmen. Dabei wird die
Ventilation auf den Wert justiert, der für das Gebäude
projektiert wurde.
Eine falsche Ventilationsinstallation kann nicht nur die
Wirtschaftlichkeit der Installation herabsetzen, sondern
auch Feuchtigkeitsschäden am Haus zur Folge haben.
Lass Dir doch von der ausführenden Firma mal die Projektierungsunterlagen vorlegen und den Nachweis über die korrekte Ventilationseinstellung.
Ich gehe jede Wette ein, dass es diese Unterlagen nicht gibt.
Die nächsten Schritte sind dann: 1.) Fristsetzung zur Nachreichung der Unterlagen. 2) Ist die Frist fruchtlos verstrichen, Ersatzvornahme auf Kosten des Gewährleistungspflichtigen.

Gruss
Andreas


*edit*
Interessant ist auch dies:
Zitat:

Die Anschlüsse sind über flexible Schläuche herzustel-
len. Diese sind so zu verlegen, dass ein einfacher Aus-
tausch möglich ist. Der Fortluftkanal muss über seine
gesamte Länge diffusionsdicht (PE30) isoliert werden.
Bei eventuellen Verbindungen und bzw. oder einem
Durchführungsnippel, Schalldämpfer, einer Deckenhau-
be o.s.ä. ist dafür zu sorgen, dass die Kondensisolierung
sorgfältig abgedichtet wird. Die Möglichkeit einer Ka-
nalinspektion sowie Reinigung ist zu beachten.
Ich würde damit beginnen, zu prüfen, ob alle diese Vorgaben erfüllt sind.

Powerboat3000 31.10.2014 17:38

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3127344)
Lass Dir doch von der ausführenden Firma mal die Projektierungsunterlagen vorlegen und den Nachweis über die korrekte Ventilationseinstellung.

Danke.

Ich leite das an den Vermieter weiter, denn ich habe dem Elektriker ggü. keine Forderungen zu stellen. Ich beschäftige mich mit dem Spinner gar nicht mehr. Bin sowieso nicht da, wenn er kommt....

Hoffentlich setzt mein Vermieter deinen Vorschlag um.

Zwilling 31.10.2014 17:59

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3127348)
Hoffentlich setzt mein Vermieter deinen Vorschlag um.

Darauf würde ich nicht hoffen.
Dein Vermieter tut das, was er aus seiner Heimat kennt und was in fast allen Ländern dieser Welt üblich ist: Es wird solange gewurschtelt, bis es wenigstens einigermaßen passt, oder eine der Parteien die Lust verliert. Dann wird eben der Stecker rausgezogen und mit den Achseln gezuckt - funktioniert leider nicht, schade.

Dass das hier nicht so läuft, ist Ausländern nur schwer beizubringen (ich spreche aus Erfahrung).
Dass das, was in Normen, Installationsvorschriften, Verarbeitungshinweisen u.ä. steht, keine heitere Bettlektüre ist, sondern zwingend so ausgeführt werden muss, können viele kaum glauben, und dass man Pfusch ggfs. auf Kosten des Errichters auch abreißen und komplett neu bauen kann, schon gar nicht.

Dein Vermieter ist garantiert unsicher, was seine Rechte angeht; auch kann er nicht einschätzen, worauf er sich vor einem deutschen Gericht einlässt. Deswegen wird er versuchen, den harten Weg zu vermeiden.

Gruss
Andreas

Feuerwehr520i 31.10.2014 18:06

Klar und drum zahlt der Seggl auch jedesmal wieder... :D

Solche Kunden sind doch ideal... :top: ;)

Powerboat3000 31.10.2014 18:55

Ich habe ihm empfohlen, wenigstens mal den Rat einer anderen Fachfirma einzuholen, die mit Nibe Produkten arbeiten. Keine 5 km von hier sind gleich zwei Firmen (FIRMEN, keine One Man Shows wie bei unserem Clown - das gibt´s Bereitschaftstelefone, wenn auch mal Feiertags was passiert und und und.....).

Geht er aber nicht drauf ein. Was soll ich machen.... kann man nix machen außer den Kopf zu schütteln. Ich gehe einfach den Weg, ihn täglich anzusprechen. Ich halte mittlereweile auch alles protokollarisch fest, wie lange die Warmwasseraufbereitung dauert und und und..... wenn er dann Montag mit dem Elektriker hier herum macht, werde ich am nächsten Tag wieder aufzeigen, was nicht rund läuft und ihn wieder auffordern, tätig zu werden. Das mache ich ggf. so lange, bis es ihm auch zu doof wird und er eine andere Firma holt.

Ich werde mir auf jeden Fall noch überlegen, wie ich am Montag diesen Wahnsinn mit dem Rohr verhindere! Das ist doch berechnete Wohnfläche!!!

Martin 31.10.2014 21:35

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3127323)
Bin hier im Moment echt überfragt, wie ich das Ganze in eine für mich vernünftige Richtung treiben soll.....

Hmmmm, je mehr ich davon lese, desto mehr glaube ich an diese Lösung: http://www.immobilienscout24.de/ :rolleyes:

Powerboat3000 31.10.2014 22:59

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3127388)
Hmmmm, je mehr ich davon lese, desto mehr glaube ich an diese Lösung: http://www.immobilienscout24.de/ :rolleyes:

Wenn man bedenkt, wie viele Tausend Euro wir hier reingesteckt haben, ist das erst die letzte Option.

Noch ein Umzug würde ebenfalls wieder locker einen fünfstelligen Betrag verschlingen.... dafür müsste der Leidensdruck doch schon sehr hoch sein.

Powerboat3000 01.11.2014 08:35

Zwilling, ich drucke gerade diverse Seiten aus dem Installationshandbuch aus, markere sie und gebe sie meinem VM für Montag mit auf den Weg.

Da heißt es z. B.:
"Eine Erhöhung der Raumtemperatur kann
durch die Thermostate für Heizkörper oder
Fußbodenheizung gebremst werden. Öffnen
Sie daher die Thermostate vollständig – außer
in den Räumen, in denen eine niedrigere
Temperatur herrschen soll, z.B. Schlafzimmer."

Komisch; ich dachte, sie dürfen nicht umgestellt werden und müssen immer in der Mittelstellung bleiben und sind sowieso nur verbaut worden weil es die Vorschriften so aussagen. :kpatsch:

Powerboat3000 01.11.2014 10:25

Ich habe mich nun durch die komplette Anlage der Wärmepumpe gearbeitet und die wichtigen Statements hier aus dem Thread ebenfalls mit berücksichtigt.

Daraus ist folgende Checkliste entstanden, die ich nachher mit dem Vermieter besprechen möchte.

http://www.directupload.net/file/d/3...hep6pf_pdf.htm

Sieht das komplett aus oder fehlt ein wichtiger Punkt, den ihr klären würdet?


Ich überlege noch, ob ich den Termin für Montag absagen und mitteilen soll, dass ich als Mieter bei sämtlichen Terminen dabei sein möchte. Der Handwerker hat mit mir als Mieter Termine abzustimmen. Ich bin doch nicht verpflichtet, hier ständig jemanden in meine Abwesenheit gemeinsam mit dem Vermieter rein zu lassen. Würdet ihr das so machen oder besteht dann das Risiko, wenn sich hinterher Schimmel etc. bildet, dass ich dann Probleme bekomme? Ich weiß, dass man auch bei Abwesenheit für Notfälle gewährleisten muss, der Vermieter o. Ä. in die Wohnung kommen.

Alternativ habe ich mir überlegt, als etwas diplomatischeren Weg vorzuschlagen, dass der Mann sich Montag in meiner Abwesenheit mit dem Vermieter erstmal um die richtigen Einstellungen der WP kümmert - diese sind ja nach dem Werksereset hinfällig und ich interprätiere die Anleitung so, dass die Einstellungen auf den Berechnungen zu diesem Objekt basieren müssen. Untersagen würde ich gleichzeitig, dass während meiner Abwesenheit irgendwelche baulichen Maßnahmen an der Außenfassade etc. erfolgen.

Eure Meinung?


Ich werde nochmal den aktuellen Stand samt Fotos an die Sachverständige schicken, die neulich hier war und die sich eigentlich sehr gut auskennt. Ggf. mache ich auch Druck, dass der Vermieter sie nochmal beauftragt und zu dem Termin mit dem Elektriker dazu kommt....


EDIT:
Die Sachverständige, die hier war, habe ich eben auch nochmal kontaktiert:

Bei uns gibt es Neuigkeiten hinsichtlich der Wasserproblematik im Treppenhaus, zu der Sie vor einiger Zeit bei uns waren.

Zu Beginn der Heizperiode hat sich gezeigt, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Wärmepumpe liegt!

Im Gäste WC hat sich mehrfach deutlich Kondenswasser auf dem Boden und an der Wand zur Dachterasse hin gebildet. Ich habe dann festgestellt, dass auf der Dachterasse selbst angrenzend zum Gäste WC der Luftauslass der Fortluft der Wärmepumpe liegt (dort kommt Luft raus, die laut Installationshandbuch bis zu minus 15° kalt ist – bisher haben wir minus 7° Temperatur gehabt.). Entsprechend ist die Außenwand kalt und nass ebenso wie die Fliesen auf dem Balkon, wie man auf dem Foto sieht (kein Regen an dem Tag). Das würde von der Stelle her auch mit der Stelle im Treppenhaus zusammen passen. Der Fußboden im Gäste WC ist auf der Seite zur Wand hin – wo keine Fußbodenheizung liegt – eiskalt, so dass es auf mich den Anschein hat, die Kälte kommt möglicherweise von unten aus dem Luftkanal.

Weshalb ich mich nochmal an Sie wende, ist die Frage, inwiefern ich meinem Vermieter empfehlen sollte, Sie nochmal mit dazu zu nehmen.

Der Installateur der Wärmepumpe möchte nun das Auslassgitter der Fortluft an der Dachterasse durch ein Rohr ersetzen, welches die Luft weg von der Außenwand führen soll. Dieses soll über die Dachterasse und durch die Außenwand der Dachterasse geführt werden. Aus meiner Sicht ist das absolut unverständlich, da es

a) die Dachterasse verschandelt, die zu meiner Wohnfläche gehört
b) sich dann kaltes Wasser an der äußeren Wand bildet und nach unten läuft und somit auch wieder direkt ans Gebäudeinnere grenzt, wenn es im 1. OG angekommen ist.

Meine persönliche Einschätzung ist, dass der Installateuer die Installation der Anlage mangelhaft ausgeführt hat und nun versucht, dies zu kaschieren, bis die Gewährleistung abgelaufen ist.

Denken Sie, es macht Sinn, Sie hier nochmal einzubinden? Mein Vermieter tendiert dahin, die Maßnahme durchführen zu lassen; ich bin absolut dagegen und auch nicht überzeugt davon. Meine Gedanken dagegen wären zweierlei

a) entweder der Fortluftkanal ist nicht so isoliert wie er soll – laut Installationshandbuch muss er über die gesamte Länge diffusionsdicht nach PE30 isoliert werden. Ein Nachweis dazu liegt nicht vor. Wie ich das prüfen könnte, weiß ich aber auch nicht
b) auf der anderen Seite muss ja auch eine vernünftige Außendämmung des Gebäudes vorhanden sein. Daher ist die Frage, ob kalt ausströmende Luft, die sich an der Außenwand absetzt, überhaupt zu Kondenswasserbildung im Gästebad führen kann & darf.


Ich würde mich über ein kurzes Feedback von Ihnen freuen. Falls Sie denken, dass es Sinn macht, Sie nochmal einzubinden, werde ich meinen Vermieter anhand von Argumenten davon überzeugen…. dahin gehend wäre ich auch für ein paar Argumentationshilfen dankbar….

Powerboat3000 03.11.2014 08:07

Der Spacken hat schon wieder bei meinem VM angerufen, dass heute Morgen was Dringendes bei einem anderen Kunden passiert ist. Er versucht, heute Nachmittag zu kommen. Nur doof, dass dann weder wir noch der VM da sind. :kpatsch:

Mein Vermieter fährt aber nachher zu einer anderen Firma, die mit Nibe zusammen arbeitet, um die Problematik zu besprechen. Mich hat er gebeten, mit Nibe zu besprechen, wie es mit Garantie aussieht, wenn wir den Servicepartner wechseln.

Cephalopod 03.11.2014 08:49

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3127447)
..., wenn sich hinterher Schimmel etc. bildet, dass ich dann Probleme bekomme?

Also beim Thema Feuchtigkeit in der Wohnung schrillen bei mir sämliche Alarmglocken.
Ich würde den VERMIETER schleunigst um Abstellung mit Fristsetzung bitten, ansonsten Mietminderung.
Wenn sich erst den Schimmel gebildet hat (kann innerhalb von TAGEN passieren) ist es zu spät und die Sporen verbreiten sich in der ganzen Wohnung :flop:

Zitat:

Will der Vermieter das Recht des Mieters zur Mietminderung bestreiten, muss er beweisen, dass keine Baumängel vorliegen und die Luftfeuchtigkeit nur durch ein Fehlverhalten des Mieters begründet ist (LG Berlin ZMR 2002, 49) und nicht aus seinem Verantwortungsbereich stammt (LG Hamburg WuM 2010, 28).
In Verbindung mit dem Hinweis, dass eine Wohnung mit Schimmel unvermietbar bzw. unverkäuflich ist und ein Totalverlust seines Kapitals droht, wird er wohl endlich eine Fachfirma holen.

PS:
Der Hersteller der Wärmepumpe kann NICHTS dafür, wenn sie falsch installiert wurde und deswegen die Wohnung nass ist. Gewährleistung (nicht Garantie!!!!) kann nur der Installateur geben.
Kannst ja auch nicht BMW verklagen, wenn der Polenschrauber an der Ecke dir die ZKD falsch herum einbaut.

Powerboat3000 03.11.2014 09:34

Zitat:

Zitat von Cephalopod (Beitrag 3127832)
PS:
Der Hersteller der Wärmepumpe kann NICHTS dafür, wenn sie falsch installiert wurde und deswegen die Wohnung nass ist. Gewährleistung (nicht Garantie!!!!) kann nur der Installateur geben.
Kannst ja auch nicht BMW verklagen, wenn der Polenschrauber an der Ecke dir die ZKD falsch herum einbaut.

Das sind zwei paar Schuhe; das ist mir klar. Was aber, wenn eine fremde Firma nun den Fehler findet und dieser in einem Bauteil der Wärmepumpte begründet ist. Dahin gehend richtete sich mein Gedanke.


Aber egal. Ich habe heute Morgen mit Fa. Nibe telefoniert und sie haben mir einen angeblich sehr guten Servicepartner genannt, der auch von Installateuren etc. zu Außenterminen angefordert wird, wenn diese nicht weiterkommen.

Es wurde geraten, bei diesem Servicepartner anhand meiner Schilderungen zwei Dinge zu beauftragen.
1) komplette Überprüfung der Anlage incl. sämtlicher Installationen
2) fachmännische auf das Gebäude angepasste Inbetriebnahme der Anlage

Wenn bei dem Besuch Installationsfehler heraus kommen, wird dem Installateuer schriftlich eine Frist gesetzt, dies zu erledigen. Ansonsten lässt er die Anlage fachmännisch durch den Servicepartner einstellen, denn der andere hat offenbar keine Ahnung.

Diesem Vorschlag leistet mein Vermieter Folge und wird die beiden Leistungen kurzfristig beauftragen. Ein bißchen Gefahr ist natürlich, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.

Georg 03.11.2014 10:26

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3127846)
Ein bißchen Gefahr ist natürlich, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.

Wobei das relativ ist.
Wenn der andere ein Pfuscher ist, dann kann das durchaus trotzdem passieren weil der den Ruf der ganzen Innung ruiniert.

Georg

deere7710 03.11.2014 10:28

So wie sich der bisherige Werdegang lesen lässt, wird es wohl mit nur mit einer Einstellung nicht getan sein, oder ist z.B. die "Fußbodenkühlung" im Gästeschapp normal, weil gewollt ?

Ich befürchte, daß der Installateur die Bauteile besorgt hat, keinen blassen Schimmer vom Einbau hatte und noch immer nicht hat und z.B. die Abluftrohre in den boden gelegt hat und fertig, Isolation etc. bracht man nicht, der Kunde sieht sowieso nichts davon und schließlich kommt noch dicker Boden drüber.

Ich gehe davon aus, daß, wenn es richtig gemacht werden soll, der ganze Kram wieder rausgerissen wird und durch eine tatsächliche Fachfirma ordentlich neu verlegt wird, währenddessen der erste Installateur schonmal die Unterlagen für das Insolvenzgericht zusammensucht, da er sich mit den Regressforderungen überfordert sieht.

Cephalopod 03.11.2014 10:36

Zitat:

Zitat von deere7710 (Beitrag 3127862)
..., währenddessen der erste Installateur schonmal die Unterlagen für das Insolvenzgericht zusammensucht, da er sich mit den Regressforderungen überfordert sieht.

Danach wird der laden neu auf seine Frau umfirmiert und es geht weiter ... ;)

(würde mich nicht wundern, wenn seine Gattin oder inzwischen auch schon eines seiner Kinder Firmeninhaber ist) :D :D

Powerboat3000 03.11.2014 18:07

Tja, wir werden uns überraschen lassen.

Der Vermieter wird nun erstmal schlucken, wenn er die Kosten sieht.

http://www.gst-wagner.de/ (siehe unter Downloads die Kostentabellen).

Punkt 1) - die Überprüfung - wird auf Stundenbasis abgerechnet.

Punkt 2) - die Inbetriebnahme - wird pauschal mit 450 Euro pro Wärmepumpe abgerechnet. Ich denke, er wird seine eigene dann gleich mit machen lassen, denn auch dort passen die Einstellungen nicht und das Ding ist lauter als bei mir (ich glaube, dort klappern Lüftungsschläuche)


Die Firma machte einen guten Eindruck. Haben schon am Telefon viel gefragt und darum gebeten, Fotomaterial vorab zur Verfügung gestellt zu bekommen, damit sich der Techniker schonmal vorbereiten kann.

Bin nur heilfroh, dass ich das nicht bezahlen muss. Es ist schon Wahnsinn, was da alles an Kosten anfällt weil man offenbar während des Baus die Mängel nicht bemerkt hat. Der Architekt war angeblich jeden Tag auf der Baustelle aber scheinbar hat er auch nicht von allen Gewerken einen Plan gehabt.

basti313 03.11.2014 19:47

Deswegen nimmt man keinen Architekten, sondern nen Bauingenieur zur Baubegleitung. Ich habe gerade ein ähnliches Problem...die Arbeiter (ich hätte aus Versehen fast Handwerker geschrieben...aber das sind die sicher nicht, eher gelernte Friseure aus Rumänien) verpfuschen hier eines nach dem anderen und die Architektin läuft rum wie ein blindes Huhn.

Powerboat3000 03.11.2014 22:30

Das Fortluftrohr wird nun eine Etage nach unten verlegt. Der Typ legt es einfach direkt vom Wärmepumpenraum durch die Wand nach draußen. Bleibt nur die Frage, warum er es vorher etagenübergreifend gemacht hat. Das Ganze soll bis Ende der Woche passieren.

Ansonsten hat er wieder an den Einstellungen der WP herum gedoktort und jetzt soll das Wasser angeblich wieder funktionieren. Schauen wir morgen mal....

DieselMitch 04.11.2014 07:56

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3128046)
Das Fortluftrohr wird nun eine Etage nach unten verlegt. Der Typ legt es einfach direkt vom Wärmepumpenraum durch die Wand nach draußen. Bleibt nur die Frage, warum er es vorher etagenübergreifend gemacht hat. Das Ganze soll bis Ende der Woche passieren.

Ansonsten hat er wieder an den Einstellungen der WP herum gedoktort und jetzt soll das Wasser angeblich wieder funktionieren. Schauen wir morgen mal....

Warmes Wasser wird tootaaaaal überbewertet :crazy:

Wer bezahlt den Quatsch da bei Dir eigentlich? Das ist doch Pfusch am Bau, unsachgemäßes Handeln im Vorfeld während der Bauphase... wie alt ist die Hütte?
Fällt ja evtl. noch in die 5-10 Jahre rein!

Hat der AllesZugleichElektriker schon Insolvenz angemeldet?

Die Schadensersatzleistungen die auf ihn zukommen wird seine Haftpflicht wohl bestreiten, und wenn sie begleichen müssen, kündigen die ihm ... dann kann er dicht machen. :kpatsch:

Aksel 04.11.2014 12:44

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3128046)
Das Fortluftrohr wird nun eine Etage nach unten verlegt. Der Typ legt es einfach direkt vom Wärmepumpenraum durch die Wand nach draußen. Bleibt nur die Frage, warum er es vorher etagenübergreifend gemacht hat. Das Ganze soll bis Ende der Woche passieren.

Ansonsten hat er wieder an den Einstellungen der WP herum gedoktort und jetzt soll das Wasser angeblich wieder funktionieren. Schauen wir morgen mal....

Es handelt sich voll um eine Luft-Wärme-Pumpe. Wieso sind diese Rohre zu Ansaugen der warmen Luft und Wegblasen der kalten Luft nicht vom Keller unterirdisch zu dem Ansaug/Ablauf-Kasten verlegt? Gehen die frei durch die Luft oder wie?

Cephalopod 04.11.2014 13:04

Zitat:

Zitat von Aksel (Beitrag 3128150)
Es handelt sich voll um eine Luft-Wärme-Pumpe. Wieso sind diese Rohre zu Ansaugen der warmen Luft und Wegblasen der kalten Luft nicht vom Keller unterirdisch zu dem Ansaug/Ablauf-Kasten verlegt? Gehen die frei durch die Luft oder wie?

Es sieht hier nicht so aus, als ob die WP im Keller steht:
http://img5.fotos-hochladen.net/uplo...o0k8uwejy2.jpg

Aksel 04.11.2014 15:38

Die steht in der Wohnung?! Oh mein Gott!
Wenn dann nachts der Kompressor anspringt stehen alle wach im Bett.
So wie ich das mitbekommen habe, hat das ein Elektriker montiert. Umfassbar und unmöglich.

driver 7 04.11.2014 15:53

Zitat:

Zitat von Aksel (Beitrag 3128201)
Die steht in der Wohnung?! Oh mein Gott!
Wenn dann nachts der Kompressor anspringt stehen alle wach im Bett.
So wie ich das mitbekommen habe, hat das ein Elektriker montiert. Umfassbar und unmöglich.

mich würde auch intressieren, wo das zweite Rohr, nach "oben" hin geht, ich nehme an die Pumpe steht im ersten Stock unter dem Dach.

Aksel 04.11.2014 17:20

Das gibt doch eine unglaublich Kälte in der Umgebung des Luftauslasses. Die Stelle muss, genau wie der Ansaugpunkt genau ausgesucht werden.

Mixaelzzz 04.11.2014 17:37

Zitat:

Zitat von Aksel (Beitrag 3128216)
Das gibt doch eine unglaublich Kälte in der Umgebung des Luftauslasses. Die Stelle muss, genau wie der Ansaugpunkt genau ausgesucht werden.

Jaahaaa. Das ist ja genau das Problem bei ihm. Lies doch mal den Thread - zumindest die letzten 30 (?) Seiten...

Powerboat3000 04.11.2014 17:45

Zitat:

Zitat von DieselMitch (Beitrag 3128074)
Wer bezahlt den Quatsch da bei Dir eigentlich? Das ist doch Pfusch am Bau, unsachgemäßes Handeln im Vorfeld während der Bauphase... wie alt ist die Hütte?
Fällt ja evtl. noch in die 5-10 Jahre rein!

Der Elektriker ist bisher immer im Rahmen der Gewährleistung hier gewesen, was die Wärmepumpe angeht. Bezhalt werden musste da bisher nichts extra.

Die Hütte ist etwa seit einem Jahr fertig.

Aus meiner Ansicht ist das auch Pfusch am Bau. Aber als Mieter habe ich hier nur beschränkte Möglichkeiten und bei den Besichtigungen ist sowas nicht aufgefallen. Da hätte man schon einen Spezialisten dabei haben müssen und selbst da bezweifele ich, dass er bei einer bloßen Begehung die Mängel an der WP festgestellt hätte (es sei denn, man nimmt für alle möglichen Themen jeweils einen separaten Spezialisten mit, denn das Thema WP ist nicht für jeden allgemeinen SV ein Heimspiel).

Der Elektriker hat die Pumpe neu eingestellt und jetzt läuft sie erstmal hinsichtlich Warmwasser. Bin mal gespannt, wie es sein wird, wenn´s draußen wieder kalt wird und ob dann Heizung & Warmwasser beides funktionieren wird.

Bezüglich des Fortluftrohrs hat mein Vermieter nun mit dem Freak besprochen, dass er aufgrund meiner Intervention einen Austausch des Lüftungsgitters im 2. OG gegen ein Rohr, welches dann durch die Brüstung gebohrt wird, ablehnt.

Die Pumpe steht im 1. OG. Es war mir sowieso ein Rätsel, warum die Zuluft der Pumpe direkt durch den Wärmepumpenraum erfolgt und die kalte Fortluft dann erst ins 2. OG und dort auf die Dachterasse geleitet wird. VM sagte am Sonntag, der Elektriker hätte das so gemacht, dass 1m zwischen beiden Luftkanälen liegen muss. Habe ihm dann gezeigt, dass man doch ohne Probleme mit einem Meter Abstand auch im Wärmepumpenraum sowohl die Zuluft als auch die Fortluft-Kanäle direkt nach draußen legen kann. Er hat das gestern mit dem Elektriker besprochen und dieser war einverstanden. Er hat nun Material bestellt und verlegt die Fortluft vom 2. OG ins 1. OG. Dafür muss er auch den Zuluftkanal neu installieren, um den 1m Abstand einzuhalten.

Er wird dies im Rahmen der Gewährleistung kostenlos durchführen.

Mit meinem Vorschlag, in dieser Sache eine neutrale fachkundige Firma dazu zu holen, die eine Gesamtüberprüfung der WP und der Installation vornimmt, ist er nach erster positiver Resonanz dann bisher doch nicht eingegangen. Dafür hätte ich persönlich nun erstmal ein paar Euro investiert, bevor der Elektriker wieder hier herum doktort. Eine genaue Erhebung machen, ein Mängelprotokoll erstellen und dann den Elektriker auffordern, dies innerhalb einer gesetzten Frist im Rahmen der Gewährleistung abzuarbeiten. Der Elektriker hat ihm aber offenbar wieder eine Frikadelle ans Ohr geschwafelt, dass er nun tut und macht und ja leider so viele andere Aufträge hatte, dass er sich wieder hat erweichen lassen und ihm wieder mal blind vertraut. Dann soll er´s so machen. Ich werde nun so lange jeden Tag bei ihm im Türrahmen stehen, bis die Sch..... hier einwandfrei läuft. Egal, wen er dafür zu Rate zieht. Es scheint kulturell bedingt zu sein, dass mein VM aufgrund seiner Gutmütigkeit einfach den bequemsten Weg zu gehen scheint. Im Irak scheint man vieles mit Handschlag zu besiegeln. Mir aber dennoch unverständlich, dass er einen Rat nicht aufnimmt und härter vorgeht. Für uns ist klar; sollte es sich nicht kurzfristig regeln, sind wir mit unserer Geduld und unserem Verständnis auch am Ende; dann wird ab den nächsten Ersten die Miete gekürzt.

Kann mir aber gut vorstellen, dass nun alles laufen wird, wenn das Rohr verlegt wird. Lassen wir uns überraschen.

Feuerwehr520i 04.11.2014 18:50

Hammer... einfach Hammer... Elektriker die Heizungen verbauen... :D

Diddy 04.11.2014 19:07

Find ich garnicht so abwegig wenn ich mal schau was ich als Kachelofenbauer beim Meister so alles mitmachen musste (Lüftungsanlagen, Elektrofachkraft, Ölheizungen,...) :)

Jan Henning 04.11.2014 19:16

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3128229)
Hammer... einfach Hammer... Elektriker die Heizungen verbauen... :D

Ich "mußte" letzte Woche einen Fernseher anschließen im Altenheim.... Hausmeister kam nicht damit zurecht und Radio- und Fernsehfritze kostet Geld. Hausarzt kommt für 21,03€. Und die Zahlt noch die Versicherung. Alarmierung war wie folgt: Bewohner ist agressiv und unruhig und klingelt laufend, bitten um Hausbesuch. :kpatsch:

Wie war das mit dem Bock und dem Gärtner? :motz:

Munter bleiben: Jan Henning

Martin 04.11.2014 19:21

Zitat:

Zitat von Jan Henning (Beitrag 3128236)
Alarmierung war wie folgt: Bewohner ist agressiv und unruhig und klingelt laufend, bitten um Hausbesuch. :kpatsch:

Ist doch logisch, wenn der Fernseher nicht funktioniert :crazy:

Feuerwehr520i 04.11.2014 19:29

Machst Du auch Gartenarbeiten? Ich wär sogar Privatpatient... ;)

Boergi 04.11.2014 19:57

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3128219)

Bezüglich des Fortluftrohrs hat mein Vermieter nun mit dem Freak besprochen, dass er aufgrund meiner Intervention einen Austausch des Lüftungsgitters im 2. OG gegen ein Rohr, welches dann durch die Brüstung gebohrt wird, ablehnt.

Die Pumpe steht im 1. OG. Es war mir sowieso ein Rätsel, warum die Zuluft der Pumpe direkt durch den Wärmepumpenraum erfolgt und die kalte Fortluft dann erst ins 2. OG und dort auf die Dachterasse geleitet wird. VM sagte am Sonntag, der Elektriker hätte das so gemacht, dass 1m zwischen beiden Luftkanälen liegen muss. Habe ihm dann gezeigt, dass man doch ohne Probleme mit einem Meter Abstand auch im Wärmepumpenraum sowohl die Zuluft als auch die Fortluft-Kanäle direkt nach draußen legen kann. Er hat das gestern mit dem Elektriker besprochen und dieser war einverstanden. Er hat nun Material bestellt und verlegt die Fortluft vom 2. OG ins 1. OG. Dafür muss er auch den Zuluftkanal neu installieren, um den 1m Abstand einzuhalten.

Er wird dies im Rahmen der Gewährleistung kostenlos durchführen.

Mit meinem Vorschlag, in dieser Sache eine neutrale fachkundige Firma dazu zu holen, die eine Gesamtüberprüfung der WP und der Installation vornimmt, ist er nach erster positiver Resonanz dann bisher doch nicht eingegangen.
Kann mir aber gut vorstellen, dass nun alles laufen wird, wenn das Rohr verlegt wird. Lassen wir uns überraschen.

Oliver versuche bitte deinen Vermieter zu überreden eine fachkundige Firma oder einen vernünftigen TGA Planer wenigstens mal drüber schauen zu lassen, das kostet erstmal nicht viel, aber ein Fachmann sieht auf den ersten Blick was da alles vermurkst ist.
Ich hätte da wenn wirklich auch jemanden aus NRW der damals meine Planung überprüft und optimiert hat, meld dich einfach bei Bedarf.

Kann es wirklich sein dass die Zuluft der Wärmepumpe direkt von außen angesaugt wird? :apaul: Du hast eine Abluftwärmepumpe verbaut, deren Sinn ist es angewärmte Luft aus den Wohnräumen abzusaugen, die Wärme so gut wie möglich entziehen und den Rest nach außen zu befördern.
Die Differenz wird elektrisch durch einen Heizstab ausgeglichen.
Hier schön dargestellt:
http://www.baulinks.de/webplugin/2011/i/0226-nibe2.jpg

Sind bei dir dann gar keine Abluftventile in den Räumen verbaut, bzw. Zuluftöffnungen?
Wenn es so ist wie ich vermute hast du da eine 1A Elektroheizung verbaut bekommen, die im Winter statt mit 20°C Abluft mit -10°C klar kommen muss, erstens läuft der Heizstab da wohl durch und dein Stromzähler glüht und zweitens würde das auch erklären warum die Heizleistung nicht reicht... mal ganz davon abgesehen dass Abluftwärmepumpen eigentlich eher in Passivhaus gehört.

Powerboat3000 04.11.2014 20:52

Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 3128243)
Oliver versuche bitte deinen Vermieter zu überreden eine fachkundige Firma oder einen vernünftigen TGA Planer wenigstens mal drüber schauen zu lassen, das kostet erstmal nicht viel, aber ein Fachmann sieht auf den ersten Blick was da alles vermurkst ist.

Das habe ich am Samstag eine Stunde lang versucht und war gut vorbereitet. Habe ihm erklärt, dass der Elektriker zwei Jahre in der Gewährleistungspflicht steht und selbst dann, wenn er wüsste, dass er irgendwo einen groben Schnitzer verursacht hat, dies höchst wahrscheinlich nicht zugeben würde, um Folgekosten zu vermeiden. Lieber wird er meiner Ansicht nach bis zum Ablauf von zwei Jahren vor sich hin wurschteln.

Er hat´s dann alles eingesehen und war bereit, diese Firma GST Wagner zu einer Überprüfung zu bestellen, die ggf. weitere Mängel aufdeckt und dokumentiert.

Nach dem Besuch des Elektrikers gestern wollte er das auf einmal nicht mehr. Habe da jetzt auch keine Lust mehr, wie bei einem kleinen Kind im Nacken zu sitzen. Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich mit dem Elektriker keinen Kontakt mehr haben möchte und bei jeglichem Mangel / Fehleinstellung etc. nur noch über ihn als Vermieter gehe. Wen er dann beauftragt muss mir dann auch latte sein.

Erstmal habe ich jetzt wieder bemängelt, dass nach dem Elektrikerbesuch immer noch nicht analog des Installationshandbuchs alle Thermostate auf 6 stehen und sich die Maximaltemperatur, die in der Wohnung angestrebt wird, nach dieser Einstellung richtet. Räume, die wir kälter haben möchten als die 23° sind dann über das Thermostat herunter zu regeln. Er aber hat nun einfach die Heizkurve auf 5 gesetzt und alle Thermostate wieder in die Mittelstellung gesetzt. So lange es aber nicht kalt draußen ist und das Warmwasser funktioniert, kann ich erstmal wenig weiteren Druck machen. Ich werde dem VM aber keine weitere Firma mehr empfehlen. Zwei Stunden Arbeit waren für die Katz. Soll er nun selbst schauen, wie er mit dem Mist fertig wird.


Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 3128243)
Kann es wirklich sein dass die Zuluft der Wärmepumpe direkt von außen angesaugt wird?

Ja klar. Das ist fester Konzeptbestandteil der Abluftwärmepumpe (siehe auch Installationshandbuch).

Zitat:

Zitat von Boergi (Beitrag 3128243)
Sind bei dir dann gar keine Abluftventile in den Räumen verbaut, bzw. Zuluftöffnungen?

Doch, in jedem Zimmer ist ein Abluftventil, von wo auch die Raumluft abgesaugt wird. Die Zuluft regelt die Anlage automatisch. V. a. im Sommer ist die Zuluft wichtig, so dass die Anlage nachts die Wohnung runterkühlt.

Passivhaus ist KfW55 oder? Wir haben KfW70.

Zwilling 05.11.2014 02:39

Nur nebenbei:
Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3127447)
Ich weiß, dass man auch bei Abwesenheit für Notfälle gewährleisten muss, der Vermieter o. Ä. in die Wohnung kommen.

Das muss man nicht. Ohne Deine Erlaubnis hat der Vermieter kein Recht, Deine Wohnung zu betreten, egal, ob Du zu Hause bist oder nicht.
Der Vermieter hat kein Recht, einen Schlüssel zu Deiner Wohnung zu besitzen.
Im Notfall schlägt die Feuerwehr die Tür ein. Das dauert nur eine Sekunde. Bevor der Vermieter den Schlüssel aus der Hosentasche gefingert hat, ist die Feuerwehr schon wieder draußen. ;)

Zitat:

Zitat von Jan Henning (Beitrag 3128236)
Ich "mußte" letzte Woche einen Fernseher anschließen im Altenheim.... Hausmeister kam nicht damit zurecht und Radio- und Fernsehfritze kostet Geld. Hausarzt kommt für 21,03€. Und die Zahlt noch die Versicherung.

Wart mal ab, bis wir erst in dem Alter sind: Dann bist Du mit einem simplen Fernseher lange nicht fertig, dann muss nämlich auch das NAS noch konfiguriert werden. :D
Aber ich sehe bei Dir sehr gute Voraussetzungen, dass du auch in Zukunft den Anforderungen des Arztberufes gewachsen sein wirst. :crazy:

Gruss
Andreas

Powerboat3000 06.11.2014 17:30

Morgen wird das Fortluftrohr neu verlegt.

Heute war der Elektriker über Internet angeblich zwei Stunden an beiden Wärmepumpen hier im Haus dran und hat wieder an den Einstellungen herum gedoktort. Er hat meinem Vermieter dann vorgeworfen, wir seien die Einzigen, die hier Probleme haben; er habe die gleiche Pumpe bereits 11 Mal verbaut und habe sonst keinerlei Probleme.

Vielleicht hat er die anderen Pumpen an Lisa Blindfuß und Klaus Taubschuh verkauft.

Er hat meinem Vermieter dann noch gesagt, er weiß hier nicht mehr weiter und will nächste Woche mit einem Nibe Techniker vorbei kommen.


Weshalb ich hier nochmal poste zu diesem Vorgang:
Würdet ihr auf etwas Bestimmtes achten, was die Versiegelung des alten Fortluftkanals angeht?

Powerboat3000 08.11.2014 12:07

Kleines Update.

Der Elektriker war gestern mit einem Mitarbeiter hier und hat einen Wanddurchbruch im Wärmepumpenraum gemacht und dort die Fortluft heraus geführt.

Den Luftkanal nach oben hat er wie folgt dicht gemacht:
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...3wel_thumb.jpg

Die Zuluft und Fortluft hat er nun doch nicht 1m auseinander verlegt, wie er es dem Vermieter vorher immer gesagt hatte.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...urm9_thumb.jpg


Und draußen an der Hauswand sieht es nun so aus. Freut bestimmt den Nachbarn. In meinem täglichen Blick liegt das zum Glück nicht. Frage mich nur, wie dieses Styropor oder was das ist Wind und Wetter überleben soll.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...w1x5_thumb.jpg


Er hat bei der WP neue Software aufgespielt und nochmal an den Einstellungen justiert. Die Warmwasserproblematik bleibt bisher die gleiche. Man kommt nur mit Einsatz des Heizstabs zum Ziel.

Er will nun die Firma, die ihm die Enthärtungsanlage verkauft hat und die Firma Nibe hierher holen, damit sie mit ihm der Problematik auf den Grund drehen.

Beim Besuch ist dann gestern noch aufgefallen, dass das Thermostat in der Küche defekt war.

Jan Henning 08.11.2014 13:13

Zitat:

Zitat von Zwilling (Beitrag 3128261)
Wart mal ab, bis wir erst in dem Alter sind: Dann bist Du mit einem simplen Fernseher lange nicht fertig, dann muss nämlich auch das NAS noch konfiguriert werden. :D

http://www.treffbilder.de/images/15452418/img33dosH.jpg

Munter bleiben: Jan Henning

driver 7 08.11.2014 13:48

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3128984)
Die Zuluft und Fortluft hat er nun doch nicht 1m auseinander verlegt, wie er es dem Vermieter vorher immer gesagt hatte.

wie meinst das, meistens wird es über den Ecken montiert, das er die kalte Luft nicht wieder anziehen kann ;)


Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3128984)
Der Elektriker war gestern mit einem Mitarbeiter hier und hat einen Wanddurchbruch im Wärmepumpenraum gemacht und dort die Fortluft heraus geführt.


http://img5.fotos-hochladen.net/thum...w1x5_thumb.jpg

Ich würde dir empfehlen eine neue Bude zu suchen, denn eins ist für mich klar, der hat möglichst billig gebaut und will es zu einem top Preis vermieten.


-So ein Auslass würde ich NIE akzeptieren

-ich bezweifle das die Wärmepumpe mit den kleinen Luft Ein- Auslass Rohren, und dann noch auf die Länge ein Vernünftige Leistung hat. Bin jedoch weder Stromer, noch Sanitär ;)

Powerboat3000 08.11.2014 16:05

Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3129003)
wie meinst das, meistens wird es über den Ecken montiert, das er die kalte Luft nicht wieder anziehen kann ;)

Ich hatte zuletzt gepostet, dass der Elektriker sich geäußert hatte, das Fortluft Rohr deswegen in den zweiten Stock gelegt zu haben, da zwischen Fortluftrohr und Zulunftrohr mindestens 1m liegen muss. Nun erinnert er sich offenbar nicht mehr an dieses Geschwätz und hat beide Rohre unmittelbar nebeneinander gelegt.


Zitat:

Zitat von driver 7 (Beitrag 3129003)
ne neue Bude zu suchen, denn eins ist für mich klar, der hat möglichst billig gebaut und will es zu einem top Preis vermieten.

Das denke ich nicht. Das Gebäude an sich ist schon hochwertig von den Materialien her. Mein Vermieter hat hier viel Geld investiert. Das Problem ist eher, dass ihn einzelne Handwerker hier und da über den Tisch gezogen haben, so wie jetzt mit dem optisch minderwertigen Fortluftrohr an der Außenwand. Der Fehler ist wohl, sich keine Baubegleitung dazu geholt zu haben.

So lange ich aber hier drinnen vernünftig wohnen kann und wir das Thema mit der Heizung abgeschlossen haben, ist es eine tolle Wohnung. Ich habe bei locker 50 Wohnungsbesichtigungen in einem dreiviertel Jahr nichts gefunden, was auch nur annäherend in diese Richtung ginge. Es gibt natürlich immer irgendwo top Qualität aber dann locker für 30-40% mehr.

Man muss als Mieter einfach Abstriche machen und hat ja nur geringen Einfluss auf Arbeiten, die nach dem Einzug durchgeführt werden. Ich habe Anspruch auf Warmnwasser und gewisse Temperaturen, die die Heizung erbringen muss. Aber optisch kann ich da wohl nur wenig Ansprüche stellen, wie ein Außenrohr an der Hauswand auszusehen hat. Auf der anderen Seite bin ich hier aber auch trotz allem sehr zufrieden, da der Vermieter ein super Kerl ist. Er hat auf unseren Wunsch hin eine Enthärtungsanlage nachgerüstet; nun wird er noch einen Breitbandanschluss von Unitymedia legen lassen - ebenfalls auf unseren Wunsch hin. Dem geht´s nicht darum, hier die maximale Rendite abzuschöpfen. Er ist einfach nur unbedarf, was die Zusammenarbeit mit Handwerkern angeht. Ist wohl einfach kulturbedingt.

Martin 08.11.2014 16:45

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3129015)
...da zwischen Fortluftrohr und Zulunftrohr mindestens 1m liegen muss. Nun erinnert er sich offenbar nicht mehr an dieses Geschwätz und hat beide Rohre unmittelbar nebeneinander gelegt.

Jo, das wird sicher spaßig, wenn mal die Fachleute die Sache begutachten. Die WP beschäftigt sich bei der Konstellation mehr mit sich selbst als mit allem anderen, und der Stromverbrauch geht hoch. Von daher ist es schon in Deinem Interesse....

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3129015)
Ich habe Anspruch auf Warmnwasser und gewisse Temperaturen, die die Heizung erbringen muss. Aber optisch kann ich da wohl nur wenig Ansprüche stellen, wie ein Außenrohr an der Hauswand auszusehen hat.

Das mag sein. Aber die NK trägst Du, und wenn die durch Pfusch hochgehen, bist Du mit im Boot ohne was zu sagen zu haben.

Powerboat3000 08.11.2014 16:54

Zitat:

Zitat von Martin (Beitrag 3129031)
Das mag sein. Aber die NK trägst Du, und wenn die durch Pfusch hochgehen, bist Du mit im Boot ohne was zu sagen zu haben.

Das ist richtig. Bin aber zuversichtlich, das zu klären. Und wenn alle Stricke reißen, ist man innerhalb von drei Monaten draußen, wenn man möchte. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Feuerwehr520i 08.11.2014 18:57

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3128984)
Er will nun die Firma, die ihm die Enthärtungsanlage verkauft hat und die Firma Nibe hierher holen, damit sie mit ihm der Problematik auf den Grund drehen.

Die Problematik ist ER selber... Da braucht er keine andere Firmen holen um das zu bestätigen. :rolleyes:

Ein Pfuscher vor dem Herrn, den Auslaß wenn ich schon sehe... :kpatsch:

Powerboat3000 09.11.2014 10:47

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3129060)
Die Problematik ist ER selber... Da braucht er keine andere Firmen holen um das zu bestätigen. :rolleyes:

Ein Pfuscher vor dem Herrn, den Auslaß wenn ich schon sehe... :kpatsch:

Da sagst du was!

Mein Vermieter ist heute Abend bei uns zum Essen eingeladen. Mir ist vorhin nochmal der Gedanke mit der Baubegleitung in den Kopf genommen? Sollte man ihm nicht empfehlen, eine solche Person auch zum jetzigen Stand zu beauftragen? Allerdings bezweifele ich, dass die im Hinblick auf das Thema WP so fachkompetent sein werden wie eine spezialisierte Firma. Ich glaube, nach dem letzten Einsatz hat mein Vermieter auch die Schnauze voll und wird bestimmt jemand anderen beauftragen, der hier mal eine Erhebung macht.....

Zwischenzeitlich ist auch wieder der vom Elektriker gelegte Netzwerkanschluss im Wohnzimmer nicht mehr funktionsfähig. Darum muss er sich auch nächste Woche kümmern.

Jander 10.11.2014 07:29

[QUOTE=Powerboat3000;3128984]Kleines Update.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...3wel_thumb.jpg



http://img5.fotos-hochladen.net/thum...urm9_thumb.jpg



http://img5.fotos-hochladen.net/thum...w1x5_thumb.jpg


QUOTE]

Ach Du heiliger Bimbam! :D
Ruf doch mal bei der Zeitung vom Bauherrenschutzbund an, die sind immer auf der Suche nach solchen negativen Beispielen.

Will man diese Wohnung irgendwann ökonomisch, ökologisch und komfortabel beheizen sind größere Investitionen und Umbaumaßnahmen nötig, und damit wohl ein Gerichtsprozess.

In der einfachen Variante lässt man alles so, dafür trägt der Mieter mit den sehr hohen Stromkosten die Last...

Vielleicht hätte man bei der Planung und bei der Ausführung Bauüberwacher und echte Fachleute mit rangelassen. Es kommt immer wieder vor, dass vereinzelte Handwerksfirmen so wie hier "irgendwas" Schlimmes hinfriemeln, weil nämlich Kompetenz fehlt, sei es die eigene oder die des (so fern vorhandenen) Bauüberwachers. Von diesem Umstand leben ganze Anwaltsgenerationen.

Viel Glück!

Grüße,

Jander

Georg 10.11.2014 07:45

Zitat:

Zitat von Jander (Beitrag 3129293)
Ach Du heiliger Bimbam! :D
Ruf doch mal bei der Zeitung vom Bauherrenschutzbund an, die sind immer auf der Suche nach solchen negativen Beispielen.

Hier posten reicht sicher auch schon: Klick

Georg

Powerboat3000 10.11.2014 08:31

Das ist ja alles schön und gut, den Vorfall irgendwo zu posten. Aber was bringt mir das, außer dass ich die Leute dort belustige?

Ich werde einfach mal den Stromverbrauch festhalten. Bisher waren es vom 15.5. bis 15.10 678 kWh, die im Wesentlichen für die Warmwasserbereitung gedient haben. Weiß nicht, wie das einzuschätzen ist.


@Jander
Hast du denn außer auszuziehen für mich als Mieter noch eine Anregung? Ausziehen im Moment wäre kacke, da wir dann gut und gerne mit 8.000-10.000 Euro Verlust da stehen würden.

GixGax 10.11.2014 08:46

Gibt es denn auch einen Wärmemengenzähler, der die abgegebene Wärmemenge erfasst? Dann kann man die Leistungszahl berechnen und das wäre schon mal ein Hinweis darauf, ob nur der Heizstab die Arbeit erledigt oder nicht.

Powerboat3000 10.11.2014 09:01

Zitat:

Zitat von GixGax (Beitrag 3129333)
Gibt es denn auch einen Wärmemengenzähler, der die abgegebene Wärmemenge erfasst? Dann kann man die Leistungszahl berechnen und das wäre schon mal ein Hinweis darauf, ob nur der Heizstab die Arbeit erledigt oder nicht.

An Hardware gibt es da nichts. Und im Nibe Menü finde ich keine dahin gehende Information.

Jander 10.11.2014 09:37

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3129326)
Das ist ja alles schön und gut, den Vorfall irgendwo zu posten. Aber was bringt mir das, außer dass ich die Leute dort belustige?

@Jander
Hast du denn außer auszuziehen für mich als Mieter noch eine Anregung? Ausziehen im Moment wäre kacke, da wir dann gut und gerne mit 8.000-10.000 Euro Verlust da stehen würden.

Ich werde einfach mal den Stromverbrauch festhalten. Bisher waren es vom 15.5. bis 15.10 678 kWh, die im Wesentlichen für die Warmwasserbereitung gedient haben. Weiß nicht, wie das einzuschätzen ist.



Okay. Na gut. Da du Mieter bist ist nicht Deine Aufgabe, die ganze Sache fachlich zu begleiten oder zu organisieren. Die übliche Variante ist es in diesem Fall hier den Vermieter schriftlich anzumahnen, einen vernünftigen Zustand herzustellen. Zwei Mal anmahnen, dann Miete einbehalten, beispielsweise 10 % der Netto-Kaltmiete. Viel Ärger. Oder sich mit dem Vermieter einigen, dass er die Hälfte der Stromkosten übernimmt, so lange die Anlage nicht einwandfrei läuft. Damit solltest Du gut fahren und Dir viel Ärger sparen.

Zu Deinen Stromverbrauch:

Das sind 153 Tage, 678 kWh, pro Tag also ca. 4,5 kWh elektrische Energie zur WW-Aufbereitung. Das würde ja einen Wärmebedarf von ca. 12-14 kWh (x 3 gerechnet) am Tag entsprechen. Also, einen Wasserkocher mit 2 kW Leistung sechs Stunden in Betrieb lassen. Nur für WW ein klein wenig zu viel, kommt halt darauf an wie viel WW abgenommen wird usw. Da du nur aufgrund der WP nur ca. ein Drittel des Energiebedarfes mitbekommst fällt das erst mal nicht auf bzw. ins Gewicht. Im Großen und Ganzen ist der Energieverbrauch der WW-Aufbereitung so sicherlich kein Argument für Dich. Interessant wird der Stromverbrauch im Winter, wenn der Wärmebedarf Deiner Wohnung auf 50, 70+x kWh pro Tag ansteigt. Ist das Wärmepumpensystem nicht optimal, wird über den Heizstab zu viel elektrische Energie zugeführt, um die Bude warm zu bekommen. Den Energieverbrauch muss man dann unter Berücksichtigung viele Parameter (wie beispielsweise des Lagefaktors, der Dämmung und der persönliche Konfiguration, Heizzeiten des Zuheizers usw.) wichten und bewerten. Dann kann man irgendwann zu der Aussage kommen: Ja, das verbaute Wärmepumpensystem arbeitet effizient oder eben nicht. Nicht nur bei Wärmepumpen, sondern auch bei anderen Heizsystemen wird viel versprochen. Jede Heizung wird (meistens :D) schon so gebaut, dass die Wohneinheit warm wird. Doch das es meist durch kluges Hardware- und Softwaresetting auch noch viel effizienter geht bei gleichen Heizkomfort, das wissen nur die wenigsten Verbraucher und können die wenigsten Handwerkerfirmen. In diese Marktlücke stoße ich grade mit einem weiteren Start-Up hinein und gründe grade eine weitere Consulting-Firma zu dem letztgenannten Thema. Näheres gerne per PN.

Gruß,

Jander

Mixaelzzz 10.11.2014 12:36

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3128984)

Das Ding ist wirklich weltklasse. Hochwertigst ausgeführt :kpatsch: :D :motz:



Inzwischen denke ich: entweder schnell weg, oder das komplett durchziehen bis es in Ordnung ist und dann dort lange bleiben. Kostet viel Zeit und Ärger. Musst Du wissen, ob es Dir das wert ist.

Powerboat3000 10.11.2014 14:29

Zitat:

Zitat von Mixaelzzz (Beitrag 3129399)
Kostet viel Zeit und Ärger. Musst Du wissen, ob es Dir das wert ist.

Ich würde ja beim nächsten Mal auch nicht sofort erkennen, wenn bei einer Mietwohnung was im Argen liegt. Also dann auf jeden Fall mit Sachverständigen dort aufschlagen.

Im Moment ist es mir das nicht wert, wieder umzuziehen. Haben wie gesagt viel Geld, Zeit und Energie in diesen Umzug gesteckt. Ein Umzug wäre nur mit hohen Verlusten realisierbar und zu einer höheren Miete. Wollen nicht nochmal tausende von Euro investieren für Umzug, Streichen nach unseren Vorstellungen und und und...... Von daher ziehe ich es weiter durch. Der Vorschlag von Jander mit der Vereinbarung mit dem VM hinsichtlich Stromkostenteilung ist ja ganz brauchbar und wenn ich das sauber belegen kann, dass die WP oberhalb der für das Haus zu erwartenden Leistungsabgabe arbeitet, wird er sich bestimmt nicht dagegne verwehren, mir entgegen zu kommen bzw. das Ganze professionell nacharbeiten zu lassen.

Man wird sich ja irgendwo einen Wisch besorgen können, was eine moderne Heizung bei dem hier vorhandenen Bau an Energie verbrauchen darf.

SirBecks 10.11.2014 16:59

Lass doch vom Elektriker einen Zwischenzähler für die Wärmepumpe einbauen - das sollte er wohl hin bekommen. Wahrscheinlich ist die nicht nur mit einem Stecker angeschlossen

Powerboat3000 10.11.2014 17:06

Zitat:

Zitat von SirBecks (Beitrag 3129459)
Lass doch vom Elektriker einen Zwischenzähler für die Wärmepumpe einbauen - das sollte er wohl hin bekommen. Wahrscheinlich ist die nicht nur mit einem Stecker angeschlossen

Doch, die ist mit einem Stecker eingestöpselt. Im Keller ist bereits ein extra Zähler für die Wärmepumpe. Sonst hätte ich ja auch nicht die Werte von Mai bis Oktober ermitteln können....

Für diesen Extra Zähler habe ich einen separaten Vertrag mit der Rheinenergie, wo ich einen Wärmepumpentarif in Anspruch nehme.

Aksel 11.11.2014 07:59

Ist so etwas zulässig? Nur mit einem Stecker eingesteckt? Bei uns ginge das glaube ich eher nicht. Selbst Trockner und Waschmaschine sind fest angeschlossen. Bei der Wärmepumpe und dem Boiler (mit Zusatz-Heizung für Warmwasser) wurden jeweils neue Leitungen vom Verteiler-Kasten gelegt. Die haben beide 400Volt. Da ist nix mit Stecker, da sind eher daumendicke Kupferrohre verlegt.

DieselMitch 11.11.2014 08:29

Zitat:

Zitat von Aksel (Beitrag 3129529)
Ist so etwas zulässig? Nur mit einem Stecker eingesteckt? Bei uns ginge das glaube ich eher nicht. Selbst Trockner und Waschmaschine sind fest angeschlossen. Bei der Wärmepumpe und dem Boiler (mit Zusatz-Heizung für Warmwasser) wurden jeweils neue Leitungen vom Verteiler-Kasten gelegt. Die haben beide 400Volt. Da ist nix mit Stecker, da sind eher daumendicke Kupferrohre verlegt.

Ja, wieso nicht?

An einem Schuko-Stecker kann eine 16A Last hängen, das macht bei nomineller Netzspannung von 230V eine mögliche Last von 3,68kW (kurzfristig).

In Deutschland werden Waschmaschinen, Trockner und Spülmaschinen in der Regel nur per Schuko-Stecker angeschlossen.
Bei Elektroherden, welche über einen 3-Phasen Anschluß verfügen, wird ansonsten eine feste Verkabelung vorgenommen.

CEE-Stecker (3x 16A / 400V [3L+N+PE] ) nach IEC 60309 sind aber auch möglich, aber da Elektroherde in der Regel nicht so oft an- und abgestöpselt werden wie andere Geräte, ist ein Festanschluß die Regel.

Dein "daumendickes Kupferrohr" wird eine 3x2,5mm² Leitung sein, nichts aufregendes. :D

Jander 11.11.2014 08:42

Laut TE vor 2,3 Seiten dieses Themas ist das hier die verbaute WP.

Diese benötigt einen 400V-Anschluss. Ev. meint der TE ja einen CEE-Stecker.

Verdichter knapp 7kW, Heizstab auch knapp 7 kW.
Jetzt wird es spannend. Ich hoffe doch, dass der Elektriker da keine Bastellösung gemacht hat, das kann mächtig nach hinten losgehen.

Grüße,

Jander

DieselMitch 11.11.2014 08:46

Zitat:

Zitat von Jander (Beitrag 3129540)
Laut TE vor 2,3 Seiten dieses Themas ist das hier die verbaute WP.

Diese benötigt einen 400V-Anschluss. Ev. meint der TE ja einen CEE-Stecker.

Verdichter knapp 7kW, Heizstab auch knapp 7 kW.
Jetzt wird es spannend. Ich hoffe doch, dass der Elektriker da keine Bastellösung gemacht hat, das kann mächtig nach hinten losgehen.

Grüße,

Jander

Nun, es gibt ja auch 64A CEE-Buchsen und Stecker ... zumindest DAS sollte der Wärmepumpenedelbastler als gelernter Elektriker aber hinbekommen ... wobei die angegebenen Leistungswerte auch bei 3-Phasen-16A Betrieb möglich sind.

CEE ist aber Pflicht.

ÄDIT: Perilex wird er wohl nicht mehr verbaut haben :crazy:

Nochmal EDIT:
Aufnahmeleistung Verdichter 0,4-2,8 kW
Heizleistung mittel ELT-Heizpatrone 0,5-6,5 kW

Wären maximal 9,3kW Aufnahme elektrischer Leistung.

Aksel 11.11.2014 09:14

Das sind die elektirschen Daten unserer Wärmepumpe. Dazu kommt noch der Boiler mit 400l mit seiner elektrischen Zusatzheizung.


Elektrische Daten:
Nennspannung / Absicherung AT
V / A
400 / 3 X C16
allpolig
Nennaufnahme S0 / W35
KW
3.85
Max. Stromaufnahme
A1 3.0
Anlaufstrom mit Sanftanlasser
A 24.7


McLane 11.11.2014 09:19

Zitat:

Zitat von DieselMitch (Beitrag 3129542)
Nun, es gibt ja auch 64A CEE-Buchsen und Stecker ...

Knapp daneben. Die Stecker gibt mit 16, 32, 63 und 125 Ampere. Die Wärmepumpe braucht Drehstrom für den Kompressor und hat wohl auch einen 3-phasigen Heizstab. Üblicherweise wird eine WP aber fest angeschlossen, schließlich ist die nicht ortsveränderlich.

DieselMitch 11.11.2014 09:36

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3129548)
Knapp daneben. Die Stecker gibt mit 16, 32, 63 und 125 Ampere. Die Wärmepumpe braucht Drehstrom für den Kompressor und hat wohl auch einen 3-phasigen Heizstab. Üblicherweise wird eine WP aber fest angeschlossen, schließlich ist die nicht ortsveränderlich.

Nu' gönn mir doch meinen 64A Tippfehler :eek: :crazy:

"Üblicherweise" scheint bei dem Elektriker aber ein dehnbarer Begriff zu sein ... wenn ich nur das gepfuschte Abluftrohr sehe ...

irvine99 11.11.2014 09:54

Wieso lässt man den Bastler überhaupt noch ins Haus? Die Freischüsse im Rahmen der Nachbesserung sollten doch bereits verpulvert sein, oder?

Powerboat3000 11.11.2014 15:31

Zitat:

Zitat von Jander (Beitrag 3129540)
Jetzt wird es spannend. Ich hoffe doch, dass der Elektriker da keine Bastellösung gemacht hat, das kann mächtig nach hinten losgehen.

So sieht das Ganze aus.

http://up.picr.de/20096335xy.jpg

http://up.picr.de/20096342jb.jpg

http://up.picr.de/20096350oh.jpg


Hier mal ein Foto unserer Thermostate. Nachdem wir ja schon festgestellt haben, dass es in der Küche defekt ist, scheint es nun auch im Schlafzimmer kaputt gegangen zu sein. Es klackt nicht mehr beim bewegen und der Fußboden bleibt kalt.

http://up.picr.de/20096390gi.jpg

Ist das Thermostat möglicherweise dafür bekannt, ein Billigprodukt zu sein?



@irvine99:
Ich habe als Mieter keinen Einfluss darauf, wen der Vermieter beauftragt und wie viele Nachbesserungsversuche er ihm einräumt. Ich kann nur feststellen, bemängeln und zur Nachbesserung auffordern. Werde ihm aber mitteilen, dass ab nächsten Monat 50 Euro wegen Mehrkosten durch Einsatz des Heizstabs für die Warmwasserbereitung pauschal einbehalten werden. Das Ganze dann, bis die Problematik ordentlich behoben ist.

Morgen ist der nächste Termin. Angeblich leistet der Elektriker auch meinem Wunsch Folge, den unschön aussehenden Fortluftkanal sauber zu verkleiden. Bin mal gespannt, was er macht.

Jander 11.11.2014 15:53

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3129653)
So sieht das Ganze aus.








Hier mal ein Foto unserer Thermostate. Nachdem wir ja schon festgestellt haben, dass es in der Küche defekt ist, scheint es nun auch im Schlafzimmer kaputt gegangen zu sein. Es klackt nicht mehr beim bewegen und der Fußboden bleibt kalt.



Ist das Thermostat möglicherweise dafür bekannt, ein Billigprodukt zu sein?



@irvine99:
Ich habe als Mieter keinen Einfluss darauf, wen der Vermieter beauftragt und wie viele Nachbesserungsversuche er ihm einräumt. Ich kann nur feststellen, bemängeln und zur Nachbesserung auffordern. Werde ihm aber mitteilen, dass ab nächsten Monat 50 Euro wegen Mehrkosten durch Einsatz des Heizstabs für die Warmwasserbereitung pauschal einbehalten werden. Das Ganze dann, bis die Problematik ordentlich behoben ist.

Morgen ist der nächste Termin. Angeblich leistet der Elektriker auch meinem Wunsch Folge, den unschön aussehenden Fortluftkanal sauber zu verkleiden. Bin mal gespannt, was er macht.


Ach Du armes Röschen!

Eine saubere Installation sieht anders aus. :motz:Sieht aus wie eine normale 230 V Steckdose. Wie kommt das Gerät dann zu 9,3 kW Leistungsaufnahme? Hat der die 16 A Sicherungen mit einer Büroklammer überbrückt? Frage geht hier mal an die Elektrikerfachleute hier im Forum wie das gehen soll und ob das so statthaft ist. Das glaube ich nicht.
Deine WP braucht einen 400 V Anschluss, siehe deren Installationsanleitung.

Wenn der "Elektriker" jetzt auch noch den Fortluftkanal verkleiden kann na da bin ich ja mal gespannt. Ist ja ein richtiges Universalgenie. Solche Leute sucht die NASA grade...SCNR:D
Solche Kanäle bei einer Fortlufttemperatur von -15°C. durch Außenmauern zu führen ist nicht trivial, ich sag nur Taupunkt. Und schön das Abschlussgitter am Ausgang nicht vergessen, damit irgendwann im Sommer nicht der Marder ein nettes Schlafplätzchen hat.

Der Flachkanal unter den Fliesen ist sicher nicht mit 30 mm Armaflex ummantelt.?!?
Wenn schon auf den Fliesen Kondenswasser anfällt (bedeutet, der Taupunkt von rund 12 °C ist unterschritten), läuft die Anlage sich gegen sich selbst tot.

Grüße,

Jander

McLane 11.11.2014 16:23

Die WP hängt nicht an dieser Steckdose, sonst würde sie nicht laufen. Der Kompressor braucht Drehstrom.

Die graue Leitung, die sich da so dekorativ hinter der WP windet, sieht anscheinend nach einem 5x1,5 NYM aus, leider kann man das nicht so genau erkennen. Bei der Anschlussleistung sollte da ein 5x2,5 liegen.

Die Kupferrohre sind wohl die Vor- und Rücklaufleitungen für die Heizung. Die müssen noch isoliert werden.

Powerboat3000 11.11.2014 16:37

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3129671)
Die graue Leitung, die sich da so dekorativ hinter der WP windet, sieht anscheinend nach einem 5x1,5 NYM aus, leider kann man das nicht so genau erkennen. Bei der Anschlussleistung sollte da ein 5x2,5 liegen.

Für den Fall, dass das in meinem Interesse eingefordert werden sollte, welche Argumentation gibt es dafür?


Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3129671)
Die Kupferrohre sind wohl die Vor- und Rücklaufleitungen für die Heizung. Die müssen noch isoliert werden.

Auch hier die Frage, worauf ich mich beziehen sollte, wenn ich das beim Vermieter bemängele.

McLane 11.11.2014 17:08

Dazu muss man sich die Sicherungen noch anschauen, aber die WP ist ziemlich sicher mit 3x 16A abgesichert. Nach DIN VDE 0298-4 darf eine Mantelleitung in Verlegeart B2 (die Leitung dürfte ja in einem Rohr oder Schacht zur Verteilung gehen) bei 3 gleichzeitig belasteten Adern (ist in diesem Fall gegeben) bei 1,5 qmm Querschnitt nur mit 15 A belastet werden, also braucht man 2,5 qmm, das geht bis 20 A. Das gilt übrigens auch für den Herdanschluss, nur so nebenbei.

Die Pflicht zur Isolation der Rohre ergibt sich aus der EnEV §14(5).

Powerboat3000 11.11.2014 17:21

Zitat:

Zitat von McLane (Beitrag 3129683)
Die Pflicht zur Isolation der Rohre ergibt sich aus der EnEV §14(5).

Damit kann man doch arbeiten. Habe den entsprechenden Paragraphen samt Anlage 5 ausgedruckt und werde ihm das für den morgigen Termin mit an die Hand geben.

Ich denke, auf die Einhaltung der EnEV Verordnungen hat auch ein Mieter ein Recht.

Problem wird nur sein, dass er zwar bei den optisch sichtbaren Leitungen schnell eine Isolierung anbringen kann, dies aber an all den anderen Stellen wohl kaum noch geschehen wird....

Aksel 11.11.2014 17:25

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3129687)

Problem wird nur sein, dass er zwar bei den optisch sichtbaren Leitungen schnell eine Isolierung anbringen kann, dies aber an all den anderen Stellen wohl kaum noch geschehen wird....

Die Isolierung an ALLEN Stellen einfordern und den Nachweis, dass ALLES isoliert ebenfalls einfordern.
Wie er das nachweisst ist sein Problem.
Aber das sind alles Spielereien und bringen eigentlich nichts.
Dieser Elektriker wird es niemals sauber hinkriegen, nie! Bisher war das alles nur Symptom-Bekämpfung: Thermostat defekt/falsch angeschlossen wird korrigiert, Ablauft-Schlauch falsch verlegt, wird anders verlegt, Heizkurve nicht richtig wird geändert.
Das ganze System wird einfach nicht dauerhaft funktionieren. Da kannst Du sicher sein. SOOO geht das nicht. Hole schnell, sehr schnell einen Fachmann/Sachverständigen (wenn nötig auf eigen Kosten!) hinzu, sonst sitzt Ihr an Weihnachten bei eisigen Temperaturen, drinnen, nicht nur draussen!

Powerboat3000 11.11.2014 17:29

Ich überlege ernsthaft, doch auf eigene Rechnung eine Fachfirma kommen zu lassen, die mir das alles von A bis Z sauber dokumentiert. Wenn die dann kaum was feststellen, bin ich der Gelackmeierte, wenn es doch so sein sollte, würde ich die Kosten mit der Miete verrechnen und gleichzeitig eine Mängelbeseitigung beauftragen. Die paar Hundert Euro sind es sicher wert, schnell ein strukturiertes Vorgehen in dieser Sache herbei zu führen anstatt viel Zeit und Ärger in die weitere Feststellung zu stecken.

Sonst fange ich hier ja jede Woche mit was Neuem an. Zuletzt ist das mangelhafte Fortluftrohr aufgefallen, nun ist es die fehlende Isolierung..... das ist alles häppchenweise und ermüdend....

Dieser Vertragspartner der Firma Nibe, den Nibe selbst empfohlen hat, müsste doch eine gute Adresse sein, das Ganze 1a zu dokumentieren; oder?

http://www.gst-wagner.de/

deere7710 11.11.2014 17:31

Grosser Zettel: Habe alles isoliert. Stempel/ Unterschrift. :D

Aksel 11.11.2014 17:35

Zitat:

Zitat von deere7710 (Beitrag 3129690)
Grosser Zettel: Habe alles isoliert. Stempel/ Unterschrift. :D

Das ist eine Bestätigung aber kein NACHWEIS!
Nachweis wäre eine Foto-Dokumentation oder der täglich gemeinsame Kontrollgang mit Protokollierung.

Aksel 11.11.2014 17:36

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3129689)
Ich überlege ernsthaft, doch auf eigene Rechnung eine Fachfirma kommen zu lassen, die mir das alles von A bis Z sauber dokumentiert. Wenn die dann kaum was feststellen, bin ich der Gelackmeierte, wenn es doch so sein sollte, würde ich die Kosten mit der Miete verrechnen und gleichzeitig eine Mängelbeseitigung beauftragen. Die paar Hundert Euro sind es sicher wert, schnell ein strukturiertes Vorgehen in dieser Sache herbei zu führen anstatt viel Zeit und Ärger in die weitere Feststellung zu stecken.

Sonst fange ich hier ja jede Woche mit was Neuem an. Zuletzt ist das mangelhafte Fortluftrohr aufgefallen, nun ist es die fehlende Isolierung..... das ist alles häppchenweise und ermüdend....

Dieser Vertragspartner der Firma Nibe, den Nibe selbst empfohlen hat, müsste doch eine gute Adresse sein, das Ganze 1a zu dokumentieren; oder?

http://www.gst-wagner.de/

Mach das!!!!
Du sagst selbst wie teuer ein erneuter Umzug käme. Da sind ein paar hundert Euro zwar ärgerlich aber trotzdem gut investiert. Sonst kommst Du aus dieser Bastelei niemals raus!

Powerboat3000 11.11.2014 17:39

Manche Rohre hinter der WP sind isoliert, andere nicht. Das Rohr, was nicht isoliert ist, ist kalt.

Ich werde das nicht schriftlich einfordern. Mir fehlt der Background und die Lust, so ein Thema mit VM und Installateur auszudiskutieren.

Stattdessen werde ich mich, wenn es nun diese Woche kein abschließendes Ergebnis gibt, intensiv mit dem Thema Mietminderung auseinander setzen, was ich eigentlich vermeiden wollte. Aber der VM ist ja offenbar nicht bereit, eine Fachfirma zu holen und lässt den Pfuscher auch noch das 15. und 20. Mal hier antreten. Und ständig kommen neue Mängel hinzu....

Problem wird sein, eine Mietminderung draus zu stricken. Streng genommen ist ja z. B. Warmwasser da, wenn der Heizstab eingesetzt wird. Er stellt also als VM Warmwasser zur Verfügung, nur eben zu einem teuren Preis.... da muss ich schon genau nachweisen, was an der WP defekt ist und welchen Zustand ich als Mieter erwarten kann, wenn ich eine Wohnung mit einem solchen Gerät anmiete....

@Aksel
Ich werde den Vermieter förmlich darüber informieren, dass er bis Ende der Woche Zeit hat, die ordnungsgemäße Funktion von Warmwasser & Heizung herzustellen und dass ich ansonsten im Rahmen einer Ersatzvornahme selbst eine Firma beauftragen werde, die in einem ersten Schritt eine ausführliche Begutachtung des Heizungssystem durchführt.


Als i-Tüpfelchen kommt für morgen noch dazu, dass die Beleuchtung der Klingel offenbar einen Wackelkontakt hat. Das darf der Elektriker auch alles nochmal auseinander schrauben. Wird ein langer Tag für ihn.

Detlef59 11.11.2014 17:46

@Oliver: Sucht euch was Neues und investiert eure Kraft in die Wohnungssuche und euer Geld in die Umzugskosten. Ich würde drauf tippen, dass nicht nur die technischen Probleme eine "Never Ending Story" werden, sondern auch euer Verhältnis zum Vermieter rasch in den Frostbereich wandern wird und ihr bald nur noch per Anwalt kommuniziert. Den Typ Vermieter kenne ich leider aus eigener Erfahrung. Das wird nichts mehr. Leider!!

Powerboat3000 11.11.2014 18:03

Detlev,

du kannst mir glauben, dass unsere Wohnungssuche eine Never Ending Story war, für die wir zusammen gerechnet Wochen lang investiert haben. Locker 50 Wohnungen und insgesamt bestimmt 70 Termine. Das Problem ist doch, dass du bei Besichtigungen auch gar nicht siehst, was alles im Argen liegt. Wir waren hier vor Ort drei oder viermal, bis wir den Mietvertrag unterschrieben hatten. Man muss ja, um sicher zu sein, im Endeffekt mehrere Sachverständige aus mehreren Fachgebieten mitnehmen, um alles abzuchecken. Wir haben uns echt Mühe gegeben und umso depremierender ist es jetzt, dass womöglich alles fürn Ar.... war. :(


Sag mir mal, was für Erfahrungen du mit diesem "Typ Vermieter" gemacht hast. Wie schätzt du ihn ein? Ich hatte ihn ja öfter beschrieben. Er ist ein herzensguter Mensch, der einfach total überfordert ist im Umgang mit Handwerkern etc. Ich schätze den so ein, dass er jedem Konflikt, wo immer möglich aus dem Weg geht, wenn er sich dafür die Konsultierung von Anwälten etc. sparen kann. Dafür hat er nicht die Nerven, denke ich. Es ist eher eine Art Hilflosigkeit und das zu starke Glauben an das Gute im Menschen. Vielleicht ist es wirklich kulturbedingt, dass er einem Menschen (also Handwerker in diesem Falle) viel mehr Chancen gibt als es in unserer Kultur jemand tun würde. Möglicherweise ist für ihn die ultima ratio, härtere Bandagen aufzuziehen. Ich glaube weniger, dass es ihm ums Sparen geht, denn er selbst hat ja in seiner Hälfte des Hauses auch genau so eine Frickelei.


Daher werden wir es wohl so machen, dass wir, bevor wir uns was Neues suchen, erstmal in Ruhe abwägen, welche finanziellen Nachteile möglicherweise durch eine fehlerhafte Heizung bestehen. Von mir aus lasse ich einfach quantifizieren, was in etwas an Mehrkosten für die permanente Nutzung des Heizstabs anfällt und werde das in Form einer Mietminderung gegenrechnen. Alles Andere sind im Endeffekt bisher zum Glück nur Kleinigkeiten, die man mit konsequentem Nachdruck auch umgesetzt bekommt. Ich bin bei sowas wirklich penetrant und gehe den Leuten so lange auf den Sack, bis sich was tut.

F1Schumi 11.11.2014 18:04

Ganz ehrlich, bei dem Murks hilft es nur noch einen Gutachter ein zu schalten, du wirst zwar in Vorleistung gehen müssen aber bekommst dein Geld garantiert zurück es sei denn der gute Handwerker geht deswegen lieber in die Inso.

Edit: alles andere als ein Gutachter ist hier verschwendete Zeit und Nerven.

Powerboat3000 11.11.2014 18:08

Zitat:

Zitat von F1Schumi (Beitrag 3129703)
Ganz ehrlich, bei dem Murks hilft es nur noch einen Gutachter ein zu schalten, du wirst zwar in Vorleistung gehen müssen aber bekommst dein Geld garantiert zurück es sei denn der gute Handwerker geht deswegen lieber in die Inso.

Edit: alles andere als ein Gutachter ist hier verschwendete Zeit und Nerven.

Was hat eine mögliche Insolvenz mit dem Zurückerhalt des vorgestreckten Geldes für den Gutachter zu tun? Das Geld erhalte ich doch - wenn überhaupt - vom Vermieter und nicht vom Handwerker. Mit dem Handwerker habe ich keinerlei vertragliche Beziehung sondern ausschließlich mit dem Vermieter.

Christian 11.11.2014 18:11

Besser wäre es er würde seinen Vermieter davon überzeugen umgehend einen Gutachter hinzu zu ziehen um endlich akzeptable Handwerkerleistung zu beziehen.

Detlef59 11.11.2014 18:13

So wie ich deinen Vermieter einschätze ist es mit der Freundlichkeit nach eurem 1. Schreiben in Richtung Mietminderung, Ersatzvornahme und Co. vorbei. Denn in erster
Linie ist er geizig und zwar hochgradig geizig. Das nach außen getragene, liebevolle, überforderte alte Männlein zeigt dann ganz schnell sein wahres Gesicht. In einem solchen "Pfusch" sind wir "Neubau Erstbezug" 1984 eingezogen. Der Vermieter, Musiker am Staatstheater Mainz, war ebenfalls herzensgut, sehr freundlich, hilfsbereit, etwas überfordert. Nachdem die Mängel immer mehr wurden, im Winter die Wohnung nicht warm zu bekommen war, am im Wohnzimmer verlaufenden Betonsturz das Wasser herunterlief und wir in unseren Beschwerden immer drängender wurden, änderte sich das Bild des "lieben" Vermieters ganz schnell und nachhaltig. Ich drücke euch die Daumen, dass es bei euch anders läuft, nur habe ich meine Zweifel. Und wenn ich mir, als Laie, anschaue, wie es bei euch hinter den Kulissen aussieht, werden die Probleme im kommenden Winter nicht weniger werden.

Powerboat3000 11.11.2014 18:15

Zitat:

Zitat von Christian (Beitrag 3129708)
Besser wäre es er würde seinen Vermieter davon überzeugen umgehend einen Gutachter hinzu zu ziehen um endlich akzeptable Handwerkerleistung zu beziehen.

Das versuche ich ja seit über einer Woche. Er will´s ja scheinbar nicht verstehen.

Aber wie ich das einschätze, wird er es bestimmt einsehen, wenn ich denn dann jemanden beauftrage, der das von A bis Z begutachtet und wir ihn dann nach der Schaffung von Tatsachen zum gemeinsamen Gespräch bitten. Würde dem Gutachter (kann ich denn diese Firma, die ich verlinkt habe nehmen aus eurer Sicht? sollte doch wohl einer sein, der sich mit Nibe auskennt!) dann erklären, wie die Situation mit meinem Vermieter ist und dass er versuchen soll, ihn von einem weiteren angemessenen Vorgehen zu überzeugen. Ich glaube, danach wird auch das Thema der Gutachterkosten in den Hintergrund rücken.

Von daher teile ich ihm jetzt mit, dass er noch bis Ende der Woche Zeit hat, alles vollständig in Ordnung zu bringen und dass ich ansonsten selbst eine Fachfirma zur Ermittlung des Ist-Zustandes, der Einhaltung sämtlicher baurechtlicher Vorschriften etc. hinzu ziehen werde.


@Detlev59
Was ich an deiner Interpretation nicht so ganz auf den Fall hier übertragen kann, ist die Tatsache, warum er dann z. B. den Elektriker schon 5x bezahlt hat, damit er die Satelittenschüssel wieder richtig einstellt. Ist das ein Zeichen von Geiz? Für mich ist das schon fast Dummheit.

F1Schumi 11.11.2014 18:16

Du lässt ja ein Gutachten gegen den Handwerker machen da ist dann der Vermieter aussen vor, besser wäre es natürlich wenn es der Vermieter anstrengen würde aber du schreibst ja selber dass es ein "herznensguter" ist. Gegen wen du ein Gutachten stellen lassen müßtest kann ich jetzt aus dem Stehgreif nicht sagen aber glaub mir ohne Gutachter wird da nur weiter rum gepfriemelt, da muss eine Firme her die das KnowHow für solche Arbeiten hat und in diesem Fall dann auch den Murks beheben kann ist wiederrum auch nicht ganz einfach diese zu finden. Mit dem Handwerker der jetzt dran ist wird das nix, allein schon der Abluftkanal <schauder> geht gar nicht.
Ich kann dir morgen mehr zur Vorgehensweise schreiben.

Detlef59 11.11.2014 18:18

Sorry @Christian,...rechtlich eine Unmöglichkeit. Er ist nicht, war nicht und wird nie (hoffentlich) Vertragspartner des vom Vermieter beauftragten Handwerkers werden. Von daher kann das so nicht laufen.

Powerboat3000 11.11.2014 18:19

Zitat:

Zitat von Detlef59 (Beitrag 3129713)
Sorry @Christian,...rechtlich eine Unmöglichkeit. Er ist nicht, war nicht und wird nie (hoffentlich) Vertragspartner des vom Vermieter beauftragten Handwerkers werden. Von daher kann das so nicht laufen.

Christian meint, der VM soll ein Gutachten beauftragen, damit er als VM ordentliche Leistungen des Handwerkers bezieht. Finde ich eigentlich nachvollziehbar so.

Detlef59 11.11.2014 18:20

Sorry @Christian,...rechtlich eine Unmöglichkeit. Er ist nicht, war nicht und wird nie (hoffentlich) Vertragspartner des vom Vermieter beauftragten Handwerkers werden. Von daher kann das so nicht laufen. Und Rechte an fremden Eigentum solche massiven Eingriffe (sei es auch Fehlerbeseitigung) vorzunehmen hat er auch nicht. Das könnte ins Auge gehen.

PS.: Derzeit habe ich Probleme die Beiträge schnell gespeichert zu bekommen. Daher jetzt dieses Doppelposting. Wie gesagt.....Vorsicht! Bitte keine Eingriffe in fremdes Eigentum!

PS.: Wenn das so gemeint war, Vermieter ist einsichtig und bekommt den Hintern hoch und hat dann auch gegenüber seinem jetzigen Handwerker einen Hintern in der Hose....OK! ;)

Christian 11.11.2014 18:25

Detlef, ich habe das doch so garnicht geschrieben. Was ist los? :D

F1Schumi 11.11.2014 18:26

Zitat:

Zitat von Detlef59 (Beitrag 3129713)
Sorry @Christian,...rechtlich eine Unmöglichkeit. Er ist nicht, war nicht und wird nie (hoffentlich) Vertragspartner des vom Vermieter beauftragten Handwerkers werden. Von daher kann das so nicht laufen.

Da kannst du durchaus Recht haben, werde Morgen mal meine Quelle anzapfen :top:
Wenn dieser Murks abgestellt/beseitigt werden soll und Oliver weiter drin wohnen bleiben will wird das ohne Gutachten nix.

Detlef59 11.11.2014 18:27

Zitat:

Zitat von Christian (Beitrag 3129718)
Detlef, ich habe das doch so garnicht geschrieben. Was ist los? :D

2x Christian....das ist jetzt das (mein) Problem. ;) :o Ich hätte besser @F1Schummi schreiben sollen. ;) Sorry....:)

Christian 11.11.2014 18:27

Und noch einer.:D

F1Schumi 11.11.2014 18:28

Zitat:

Zitat von Christian (Beitrag 3129718)
Detlef, ich habe das doch so garnicht geschrieben. Was ist los? :D

Hier gibts ned nur oan Ch :p:D

Christian 11.11.2014 18:29

Ahhhh, das mit dem Namensvetter habe ich jetzt nicht geschnallt.
Das hatten wir auch nocht nicht.:):D

Detlef59 11.11.2014 18:29

Zitat:

Zitat von Christian (Beitrag 3129722)
Und noch einer.:D

Zitat:

Zitat von F1Schumi (Beitrag 3129723)
Hier gibts ned nur oane Ch :p:D

Ihr macht mich kirre...... :crazy: :crazy: :crazy: :crazy: :D ;)

Powerboat3000 11.11.2014 18:31

Zitat:

Zitat von F1Schumi (Beitrag 3129720)
Da kannst du durchaus Recht haben, werde Morgen mal meine Quelle anzapfen :top:

Was für eine Quelle ist das denn? Es geht ja nicht darum, dass ich hier etwas beauftrage, was gemacht werden muss; es geht darum, festzustellen, was im Argen liegt. Ich brauche halt etwas, womit ich mundgerecht auf den VM zutreten kann, ihm die Mängel aufzeigen und ihn zum Abstellen der Mängel auffordern kann. Wie er das dann macht, ist sein Problem; nicht meins.


Zitat:

Zitat von F1Schumi (Beitrag 3129720)
Wenn dieser Murks abgestellt/beseitigt werden soll und Oliver weiter drin wohnen bleiben will wird das ohne Gutachte nix.

So ist es!

Dennoch werde ich wohl zweigeteilt vorgehen. Wie von Jander erwähnt, ist es auch oftmals eine gute Lösung, bei nicht effizient arbeitenden Systemen einfach eine Mietminderung in passender Höhe zu vereinbaren. Wenn der Vermieter auf seinen Anspruch aus der Gewährleistung heraus verzichtet und es lieber so haben möchte - von mir aus. Mir persönlich ist es egal, wenn alles über den Heizstab läuft. Dann kommt halt einmal ein Gutachten, was meine Mehrkosten in etwas quantifiziert und das wird mit der Miete verrechnet.

Das Recht auf handwerkliche Nachbesserung im engeren Sinne habe ich als Mieter wohl nur da, wo entweder baurechtliche, sicherheitsrelevante Vorschriften nicht eingehalten wurden und da, wo vertragliche oder abgeleitet aus der Rechtsprechung festgelegte Mindestnormen eines Mietverhältnisses nicht eingehalten werden - so z. B. Mindesttemperaturen, Lautstärkeentwicklung aus dem Wärmepumpenraum etc.

Detlef59 11.11.2014 18:34

@Oliver:

Punkt 1: Das wird auf Dauer Ärger/Unstimmigkeiten mit dem Vermieter für euch bedeuten. Könnt ihr das ab und habt ein dickes Fell? = Dann OK! :)

Punkt 2: Absolut korrekt! Für reine "Schönheitsfehler" gibt es keinen Mietminderungsanspruch.

Christian 11.11.2014 18:40

Für Detlef, hier schreibt jetzt huetchen :D:D:D
So wie Du sehe ich das bezüglich der Entwicklung des Vermieter/Mieterverhältnis auch wenn Oliver das einfach in die Hand nehmen würde.

Detlef59 11.11.2014 18:49

Jetzt ist wieder gut! ...... Mir gehen die Tempos aus! ;) :) :)

F1Schumi 11.11.2014 19:00

Das Mietverhältnis wird auf jeden Fall leiden falls der Vermieter nicht am gleichen Strang zieht (Gutachter hinzu zu ziehen). Gut wäre es eventuell von einer empfohlenen Firma vom "Fach" vorab das mal im Beisein des Vermieters anschauen zu lassen. Eventuell gegen Bezahlung anbieten. Lieber vorab ein paar Euro in die Hand genommen, könnte den Vermieter eventuell überzeugen, das schaffst du mit den besten Argumenten nicht.

Edit: oder den Hersteller mit ins Boot holen, die sind auf solchen Murks auch nicht gut zu Sprechen.

Powerboat3000 11.11.2014 19:39

Vermieter war jetzt 40 min hier und hat eingewilligt, heute noch den Auftrag an GST Wagner raus zu faxen, nachdem ich 30 min eindringlich auf ihn eingeredet habe. Habe ihm nochmal erläutert, dass ich nichts Böses will, dass ich im Zeifel innerhalb von drei Monaten kündigen kann aber dass er als Eigentümer nach Ablauf der zwei Jahre auf seinem 75.000 Euro Investment für die ganze Heizung, Verrohrrung etc. sitzt und dann jeden einzelnen Mangel selbst bezahlt. Er hat es dann verstanden, dass ein paar Hundert Euro für ein Gutachten Peanuts dagegen sind.

Da fällt mir ein Stein vom Herzen.

Er ist jetzt nach nebenan gegangen und kommt gleich mit den Fotos aus dem Rohbau zurück, da die Firma Wagner ja Fotos angefordert hat, um sich im Vorfeld ein Bild von der Sache machen zu können.

Wir haben besprochen, dass ein ausführliches Protokoll angefordert wird und der VM dann die Beseitigung der Mängel beim Installateur geltend machen soll. Er ist sogar bereit, ggf. über einen Anwalt zu gehen.

Ich bin im Sinne eines guten Mietverhältnisses und auch im Eigeninteresse gerne bereit, jetzt nochmal Zeit in das Thema zu investieren und mich in die Kommunikation mit der Firma einzubinden. Habe ihm gesagt, er kann von mir jede Hilfestellung haben; wir erwarten aber auch, für unsere 10 Euro pro qm, dass wir eine astreine Gegenleistung dafür erhalten und dass er sich einsetzt, einen angemessenen technischen und baulichen Standard zu gewährleisten.

Seien wir mal gespannt!


Das Thema mit dem Marder und dem anzustrebenden Gitter für den Fortluftkanal habe ich auch angesprochen. Er wird das morgen einfordern. Thema Isolierung der Rohre habe ich angesprochen aber darum gebeten, das am besten so zu lassen, dass die begutachtende Firma das sieht und somit auch erstmal pauschal die Isolierung der verdeckt gelegten Leitungen in Frage stellt.

Anhand des Beispiels Fortluftkanal habe ich ihn gut überzeugen können, dass der Installateuer immer nur häppchenweise genau das macht, was wir bemängeln.....
1) Kondenswasserbildung am alten Rohr ---> macht neues dilletantisch aussehndes Rohr
2) die Optik wird bemängelt ---> er ist einverstanden, das Rohr zu verkleiden
3) danach wird bemängelt, dass das Gitter fehlt ----> auch hier wette ich, dass er nicht diskutieren sondern einfach machen wird

Und solche Dinge gibt es bestimmt noch zuhauf im sichtbaren und nicht sichtbaren Bereich und wir werden nur einen Bruchteil davon innerhalb der Gewährleistung feststellen.

F1Schumi 11.11.2014 19:45

Das hört sich doch schon mal ganz vernünftig an, nur nicht locker lassen, sei ein Wadenbeisser :D
Was ist die Firma Wagner?

Powerboat3000 11.11.2014 21:12

Zitat:

Zitat von F1Schumi (Beitrag 3129757)
Das hört sich doch schon mal ganz vernünftig an, nur nicht locker lassen, sei ein Wadenbeisser :D

Wir sind jetzt fertig. Man war das ein Akt. Ich habe jetzt lauter Fotos aus dem Rohbau. Wenn ich heute noch dazu komme, poste ich gerne mal welche. Endlich habe ich auch was von der sagenhaften Satellitenschüssel, die immer wieder aussteigt. Dazu später mehr. :)

Ebenfalls haben wir noch neue Fotos aus dem Technikraum des Vermieters gemacht. Er hat mit die Beauftragung für Wagner unterschrieben und mich gebeten, die Koordination mit denen zu übernehmen.

Ich werde denen nun rüberschicken, was beauftragt wird und zu welchem Zweck. Gleichfalls erhalten Sie von mir - wie letzte Woche von ihnen gewünscht - eine Fotodokumentation der Anlage, damit sie sich auf den Besuch vorbereiten können (allein für diese Aussage haben sie bei mir schon einen Pluspunkt; andere würden einfach rauskommen und sich von dem überraschen lassen, was sie dort antreffen).

U. a. haben wir mal das Fortluftrohr des Vermierters fotografiert. Das ist auch unmittelbar neben der Zuluft. Da graust es einem, wenn man das sieht. Beim Vermieter aber schön alles mit Metall verkleidet und nicht wie bei mir. Ein Gitter ist dort auch dran. Foto später....


Zitat:

Zitat von F1Schumi (Beitrag 3129757)
Was ist die Firma Wagner?

http://www.gst-wagner.de/

Die Firma Wagner wurde mir von der Firma Nibe als absolut kompetenter Servicepartner genannt. Ich hatte mit denen 20 Minuten lang über unsere Problematik gesprochen und gesagt, dass der Installateuer aus meiner Sicht inkompetent ist und wir eine neutrale Bewertung und Beratung benötigen. Der Mitarbeiter von Nibe hatte Fa. Wagner darauf hin angeführt und mitgeteilt, dass sie auch von anderen Installateuren hinzu gezogen werden, wenn es Probleme mit Nibe Produkten gibt. Ist also fast so als wenn die Firma Nibe selbst kommt. Die sind speziell auf die F750 geschult.

Powerboat3000 11.11.2014 23:38

So, die Beauftragung ist raus. Hoffen wir, dass es nun schnell geht.

Wie von mir "angedroht" nun noch einige Fotos, die ich mir vom Vermieter habe geben lassen. :)

Hier kann man sich mal ein umfangreicheres Bild von diesem Bau machen und ich bin gespannt, was ihr dazu schreiben könnt. Ist vielleicht doch das ein oder andere hochwertig gemacht, wie der Vermieter immer sagt?

Erstmal zum Thema Satellit, mit dem es ja auch schon viele Probleme gab.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...n5ow_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...swu7_thumb.jpg


Nun einige Fotos aus dem Rohbau. Hier würde mich mal interessieren, wie ihr die Menge des eingesetzten Stahls beurteilt. Der Vermieter redet immer davon, dass er extra mehr Stahl als normal hat verbauen lassen, damit das Haus extrem stabil wird und überdurchschnittlich lange hält.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...8ixo_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...2o0r_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...3f7n_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...jgyv_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...n57k_thumb.jpg


Kommen wir zur Fußbodenheizung:

Hier ein Bild meines Wärmepumpenraums:
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...knt6_thumb.jpg

Und nun das Gästebad, wo man hinten noch den alten Fortluftkanal sieht und wo es bis vor ein paar Tagen Kondenswasserbildung gegeben hat:
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...owmf_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...2b13_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...z65w_thumb.jpg


Hier die Entkalkungsanlage. Die Problematik mit meinem Warmwasser tritt zeitlich gesehen parallel mit deren Installation auf:

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...59wc_thumb.jpg


Die Wärmepumpe meines Vermieters:
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...f71e_thumb.jpg

und seine nah beieinander liegende Zulunft und Fortluft. Die Fortluft schön mit Gitter und mit Metall verkleidet:
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...cjl7_thumb.jpg

Feuerwehr520i 12.11.2014 05:35

OMG... sag mir nicht, dass der da einen Schirmständer genommen und mit Terrassenplatten beschwert hat... :eek:

Da will ich dann die Kabeldurchführung ins Innere garnicht wissen... vermutlich genauso professionell wie die Zu- und Abluft der WP.

Was an Eisen AKA Baustahl reinkommt entscheidet sicher nicht der Bauherr. Das macht der Statiker bzw. der, der die Decken erstellt. Ich denke, an der Armierung gibts nichts auszusetzen, zumindest nichts was man hier auf die Schnelle erkennen könnte. Bei mir siehts auch nicht anders aus.

Und "besonders lange hält" ist so eine Sache heutzutage mit dem ganzen Kunstoff und Dämmmist der verbaut wird. Da würde ich mir um eine Betondecke als letztes Sorgen machen. Man geht heute von einer Hauslebensdauer von 50 Jahren aus, früher wurden mal 80 bis 100 Jahre angesetzt. Viel ist davon natürlich der fortschreitenden Technik "anzulasten", weil irgendwann sagt man dann mal, Neubau ist billiger als Kernsanierung klar und man will ja auch mal was anderes als die guten alten Lichtschalter die man noch drehen musste. Aber ich denke, das ganze Styropor und was alles mittlerweile so drin ist wird nicht ewig halten.

McLane 12.11.2014 06:48

Die Verlegung der Fussbodenheizung im Zickzack ist ja mal echt kreativ :D

Die Verlegeabstände der FBH sind nach meinem Geschmack zu groß, bei Wärmepumpenheizung will man möglichst niedrige Oberflächentemperaturen, aber das ist nicht mehr zu ändern. Wichtig ist der hydraulische Abgleich, wenn ich das richtig sehe sind die Heizkreise zum Teil sehr unterschiedlich lang.

Bei den Fenstern sieht es immerhin nach RAL-Einbau aus. Scheinen wohl doch nicht nur Murkser am Werk gewesen zu sein.

Powerboat3000 12.11.2014 07:12

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3129815)
OMG... sag mir nicht, dass der da einen Schirmständer genommen und mit Terrassenplatten beschwert hat... :eek:

Ach du heilige Sch..... ! :eek:

Ich habe jetzt auch mal genau hingesehen und es scheint ja wirklich so zu sein, wie du schreibst. Das wäre wohl bisher der absolute "Höhepunkt".

Nur leider wird uns da der Gutachter wohl nicht weiter helfen, denn das ist eine andere Baustelle. Sehe da im Moment keinen Ansazt, so lange SAT Empfang da ist....

Oder was denkst du?


Ich hatte gestern zu später Stunde noch vier Fotos übersehen, die ich gerne posten wollte. Es geht um die Dämmung.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...oh6d_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...p6gu_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...562w_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...ypu9_thumb.jpg


@McLane:
Denkst du, auf den hydraulischen Abgleich sollte man nochmal hinweisen oder sollte das eine kompetente Firma von sich aus machen? Fotos habe ich denen alle zur Verfügung gestellt.

McLane 12.11.2014 07:27

Den Abgleich brauchst Du zwingend, sonst heizt Du Dich zu Tode. Ein guter Heizi macht das selbstständig, aber in Deinem Fall wirst Du Dich wohl darum kümmern müssen.

Powerboat3000 12.11.2014 07:31

Ich hoffe doch stark, dass wir einen Guten beauftragt haben. Der Punkt ist notiert.

EDIT:
Jetzt wirft die WP mal ne Meldung aus, die ich noch gar nicht kannte. Und ist mit 9° Außentemperatur bereits in den Elektroheizmodus gegangen.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...sbhx_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...r5my_thumb.jpg

Feuerwehr520i 12.11.2014 07:58

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3129826)
Ach du heilige Sch..... ! :eek:

Ich habe jetzt auch mal genau hingesehen und es scheint ja wirklich so zu sein, wie du schreibst. Das wäre wohl bisher der absolute "Höhepunkt".

http://www.amazon.de/Schirmst%C3%A4n...%A4nder+metall :D

Immerhin kann man ihm zugute halten, dass er darauf verzichtet hat, die Dachisolierung anzubohren. :crazy: :idee:

Jander 12.11.2014 07:59

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3129807)
So, die Beauftragung ist raus. Hoffen wir, dass es nun schnell geht.



Die Wärmepumpe meines Vermieters:
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...f71e_thumb.jpg

und seine nah beieinander liegende Zulunft und Fortluft. Die Fortluft schön mit Gitter und mit Metall verkleidet:
http://img5.fotos-hochladen.net/thum...cjl7_thumb.jpg


Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Viel Murks, irreparabel. Die Krönung ist die kombinierte Zu- und Abluft. Die kalte Fortluft pustet direkt das Metallrohr der Zuluft an...da gibt es nichts zu sagen. Die Isolation sämtlicher Rohre und Kanäle ist mangelhaft, die Wanddurchbrüche miserabel, die Verlegung der Rohre der Fußbodenheizung wurde von einem Laien unter Drogeneinfluss :D gemacht, die Abstände schwanken, sind viel zu groß.
Diese Heizungsanlage wird nie , nie, nie in die Nähe der möglichen Effizienz kommen.
Solche Universalgenies wie den "Elektriker" nutzen die Unwissenheit des AG schamlos aus und schaden einer ganzen Branche. Ich vermute, dass es für viele Arbeiten noch nicht einmal ein Rechnung gibt, danach sieht das hier nämlich aus. Kurzum, das ist in Riesenschaden, der mehrere Zehntausend Euro beträgt. So sehr uns das hier alles belustigt, echt schlimm und eine Beleidigung für jede Fachfirma und wieder mal ein Rempler für eine Branche. Eine Warnung an alle Bauherren sich nicht blind auf eigenartige Handwerker zu verlassen. Ein guter Rat ist auch hier nicht teuer.

Es bleibt Dir als Mieter nur, Dich möglichst außergerichtlich mit dem VM über eine kräftige Mietminderung (70 - 100 € netto monatlich nur für Stromkosten) zu unterhalten. Nebenbei soll das behoben werden, was behoben werden kann. Dabei bleibt abzuwarten, ob die Wohneinheit in einer langen Kälteperiode bei minus 20 °C Außentemperatur auch warm bleibt und wie das Gesamtsystem einen Dauerbetrieb verträgt. Dann müssen die Karten neu gemischt werden, dann kann nur eine sehr teure Grundsanierung echte Abhilfe schaffen oder man stellt Heizlüfter auf. Traurig aber wahr. Die beauftragte Fachfirma wird dies bestätigen, jede Wette. Der VM muss einem auch nicht leid tun. Überhaupt nicht. Eigentum verpflichtet nun mal und so muss er dafür sorgen, einen vernünftigen Zustand der Wohnung herzuführen. Fehlt mir dafür das mangelnde Fachwissen, muss externe Hilfe ran. Und die ist im Vergleich zu den Baukosten gering. Punkt.

Grüße,

Jander

Powerboat3000 12.11.2014 08:04

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3129841)
Immerhin kann man ihm zugute halten, dass er darauf verzichtet hat, die Dachisolierung anzubohren. :crazy: :idee:

Dafür hat der Mann ja durch die Außenwand gebohrt, um den neuen Fortluftkanal zu bauen. Hoffentlich lässt sich vom Heizungstechniker feststellen, inwiefern das zu einer Kältebrücke führt und man muss nicht noch einen Fachmann beauftragen.


@Jander
Danke für dein (leider) vernichtendes Urteil. Rechnungen hat der Vermieter für das ganze Thema. Wenn wir Glück haben und der neue Techniker das auch so knallhart und deutlich rüberbringt, denke ich schon, dass der VM versuchen wird, notfalls gerichtlich alles rauszuholen, was noch rauszuholen ist. Von daher ist die Frage, wie deine Einschätzung "irreparabel" vor dem Hintergrund der noch bestehenden Gewährleistung wirklich zu bewerten ist. Glaubst du, die einzige Lösung ist, dass der VM sich Schadensersatz zurück holt, z. B. für Mehrkosten für Strom auf die Lebensdauer des Systems hochgerechnet? Oder was sollte das Ziel sein? Das könnte er dann per Mietminderung umverteilen.

Cephalopod 12.11.2014 08:07

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3129815)
OMG... sag mir nicht, dass der da einen Schirmständer genommen und mit Terrassenplatten beschwert hat... :eek:

Die einzig brauchbare Lösung für diese Art von Installation ist sowas hier:
http://www.amazon.de/Selfsat-Snipe-v.../dp/B00914EUVQ

Die kannste aufs Dach legen und mit einer Kordel festbinden, damit sie nicht vom Dach fliegt :D :D :D

Sorry, bei der Riesenschüssel biste bei jedem Wind ab Stärke 4 ständig am nachjustieren des Ausrichtung.
RIESENGROSSER Murks :flop: :flop: :flop:

Aksel 12.11.2014 08:28

Zitat:

Zitat von Feuerwehr520i (Beitrag 3129815)

Aber ich denke, das ganze Styropor und was alles mittlerweile so drin ist wird nicht ewig halten.

Wenn der Beton verrottet ist und er "Stahl" zu einem Nichts gerostet ist, wird nur etwas von einem Haus übrig sein: Styropor!

deere7710 12.11.2014 08:31

Powerboat3000: sucht Euch schonmal einen Euch genehmen Umzugstermin.

Jander 12.11.2014 08:46

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3129845)
@Jander
Danke für dein (leider) vernichtendes Urteil. Rechnungen hat der Vermieter für das ganze Thema. Wenn wir Glück haben und der neue Techniker das auch so knallhart und deutlich rüberbringt, denke ich schon, dass der VM versuchen wird, notfalls gerichtlich alles rauszuholen, was noch rauszuholen ist. Von daher ist die Frage, wie deine Einschätzung "irreparabel" vor dem Hintergrund der noch bestehenden Gewährleistung wirklich zu bewerten ist. Glaubst du, die einzige Lösung ist, dass der VM sich Schadensersatz zurück holt, z. B. für Mehrkosten für Strom auf die Lebensdauer des Systems hochgerechnet? Oder was sollte das Ziel sein? Das könnte er dann per Mietminderung umverteilen.

Das ist dann ein Fall für die Juristen. WP sind dann effizient, wenn nur eine möglichst geringe Vorlauftemperatur VLT bereitgestellt werden muss. Um die Wärmebereitstellung bei niedriger VLT zu gewährleisten, sind einige Maßnahmen (Heizschlangenabstand und Verlegung) und andere Dinge (Fußbodenaufbau, Belag, ev. Verbau von Wärmeleitbleche) nötig bzw. müssen im Vorfeld betrachtet, bewertet und mit dem Kunden besprochen werden. Dabei hilft im Vorfeld eine Heizlastrechnung und eine Auslegungsrechnung, zumeist durch den Hersteller der FBH oder eines externen Büros. Dann noch ein bisschen Sicherheit mit rein, voila. Das System muss halt zueinander passen und aufeinander abgestimmt sein. Wird die Wohnung nun in Folge der Mängel nicht warm bzw. treten hohe Unterhaltskosten auf, muss ein Gutachter die Ursachen vor Gericht belegen. Auf Grund der guten Fotodoku sollte das kein Problem darstellen.
Für den Gang vor Gericht ist es nun ab sofort für den Antragsteller wichtig, alle Vorkommnisse und Nachbesserungsversuche schriftlich zu dokumentieren, damit man ein bissl "Fleisch" in der Hand hat. Gut ist es, wenn aus vorhandenen Rechnungen oder Aufmaßen die verbauten Materialien in Qualität und Quantität hervorgehen. Aus der Ferne lässt sich das nun alles schwer sagen, was nun exakt die Ursache ist. Wie schon in der PN geschrieben kann es da viele Ursachen geben, im einfachsten Fall (den ich hier aber kategorisch ausschließe) ist nur die Programmierung murks oder eine Regeleinrichtung defekt. In Deinem Fall dürften nach meinem Dafürhalten handwerklicher Murks und fachlich stark mangelhafter Einbau die Ursache sein. Die eben gepostete Fehlermeldung unterstreicht meine Ausführungen. Erschwerend kommt hinzu das die Leistungszahl einer Abluftwärmepumpe konzeptbedingt in der Tendenz und im Durchschnitt nicht allzu berauschend ist, was einen häufigen Einsatz des Heizstabes nach sich zieht. Die Leistung des Verdichters ist meines Erachtens einfach zu gering. Das Heizungssystem passt gut in ein EFH mit geringem Wärmebedarf (Niedrigenergiehaus, absolut dichte Aussenhülle) und einem hohem Wärmeanfall, da die Energie ja aus der Abluft abgezogen wird und mit Hilfe der Wärmepumpe "vermehrt" wird. Ab einer Schwellentemperatur im Minusbereich ist das eine reine Elektroheizung mit hohen Folgekosten. Die Frage ist nur wo die Schwellentemperatur liegt. Je schlechter da System, desto höher die Schwellentemperatur bei der der Heizer helfen muss. Ein weitere Negativeffekt ist ja, dass in den Wintermonaten die Raumluft sehr trocken wird.

Grüße,

Jander

Powerboat3000 12.11.2014 08:47

Zitat:

Zitat von deere7710 (Beitrag 3129853)
Powerboat3000: sucht Euch schonmal einen Euch genehmen Umzugstermin.

Du bist ja lustig. Erstmal könnten wir für diesen Fall wieder ein dreiviertel Jahr oder so für die Suche veranschlagen. Wir haben spezifische Vorstellungen, wie eine Wohnung sein sollte. Was spricht denn gegen Janders Vorschlag, nach einer genauen Ermittlung der Mängel & Mehrkosten eine Mietminderung festzulegen? Ist für mich erstmal der wirtschaftlichste Weg, wie es mir scheint...

Wenn ich noch an die 675.000 Euro Wohnung denke, die wir überlegt hatten, zu kaufen..... da würde ich nun in einer Tiefgaragenauffahrt eine Tiefgarage aus den 60ern parken - alles ohne Entwässerung. In der Wohnungen waren Risse im Estrich zu sehen (hätte man nicht mehr gesehen, wenn man die Wohnung kurze Zeit später besichtigt hätte und dann auch dort die Katze im Sack gekauft). Waren alles Sachen, die mir erst bei einem Sachverständigenbesuch bewusst wurden.

DieselMitch 12.11.2014 08:53

Zitat:

Zitat von Powerboat3000 (Beitrag 3129807)
Erstmal zum Thema Satellit, mit dem es ja auch schon viele Probleme gab.

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...n5ow_thumb.jpg

http://img5.fotos-hochladen.net/thum...swu7_thumb.jpg

DAS ist Pfusch am Bau! :motz:
So etwas unprofessionelles hätte ich von einem engagierten Bastler, aber nicht von einem gelernten Elektriker erwartet. :eek:

Man kann Masthalterungen mit großen Bodenplatten auf einem Flachdach verschrauben, wenn man die üblichen Maßnahmen wie Abdichtung der Bohrlöcher, Randabdichtung der Trägerplatte (Sikaflex o.ä.) und Dichtheit der Trägerrohre beachtet.

Vielfach ist es aber nicht möglich, das Flachdach anzubohren (Wärmebrücken etc.), dazu hier: Satanlage ohne Bohren, aber mit großer Standfläche ..., professioneller Standfuß, oder vom Hersteller.

NATÜRLICH gehört zur Installation einer Antennenanlage oberhalb der Dachhaut