| Ludwig47 |
Hallo X3-Gemeinde,
im Scheckheft steht, dass nach zwei Jahren die Bremsflüssigkeit zu wechseln wäre.
Nachdem der 1. Ölwechsel bei etwa 31.000 km nach 18 Monaten erfolgte, ist der nächste bei etwa 65.000 km fällig - sagt der Blechdepp im X3 vorher.
Da das bei mir nach etwa 3 Jahren der Fall ist, müsste ich nun zwischendurch die Bremsflüssigkeit wechseln lassen.
Und nun kommt's: Ich habe nun bei verschiedenen BMW-Werkstätten nachgefragt und ganz unterschiedliche Meinungen dazu gehört.
Von in jedem Fall nach 2 Jahren wechseln, bis das muß nicht so eng gesehen werden und geht auch nach 3 Jahren.
Was habt ihr denn für Erfahrungen mit diesem Thema?
Ich persönlich glaube, dass es eigentlich auf den Wassergehalt in der Bremsflüssigkeit ankommt - und wenn die noch ausreichend ist, sollte es doch gut sein - oder?
Natürlich möchte ein geschäftstüchtiger BMW-Händler auch noch gute Bremsflüssigkeit für Geld wechseln - aber gibt es auch Kundenfreundliche Werkstätten, die unnötiges nicht unbedingt durchführen?
Wenn das Fahrzeug nicht nur in den Bergen (Österreich und Schweiz) gefahren wird, sollte das im Flachland doch genügen, wenn der Wassergehalt wirklich über die zulässige Marke steigt.
Gruß Ludwig |
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| VAW |
Du hast recht - Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch / nimmt Wasser auf - um festzustellen, ob die Bremsflüssigkeit noch okay ist, kann man den Siedepunkt messen - ein fester Wechselintervall von 2 Jahren / präventives Wechseln der Bremsflüssigkeit mag geschäftsfördernd aber nicht notwendigerweise technisch sinnvoll sein.
Grüße Volker |
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| rübo |
Hi,
habe es machen lassen. Wenn ich bedenke, dass ich mit dem Gespann mehrmals über die Alpen fahre...
ATU für 38,50!
Gruß aus Baden :)
Ralph |
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| kleinerfritz |
Ich wechsle jetzt nach drei Jahren das erste Mal die Bremsflüssigkeit, denn es steht auch die Tüv Untersuchung an.
Habe selbst die Entscheidung getroffen erst nach drei Jahren zu wechseln. |
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| michel k |
| Man kann das auch eben messen lassen mit so einem kleinem Tester, wird ja im grunde nur die Leitfähigkeit geprüft ! |
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| Jan0815 |
Wobei dieser kleiner Tester nur Blödsinn anzeigt. Eine Werkstatt, die so etwas verwendet, bitte fluchtartig verlassen.
Zuverlässige Messungen bekommt man nur bei Entnahme der BF am Bremssattel und anschließender "echter" Messung des Siedepunktes durch Erhitzen.
Macht natürlich keine Werkstatt, viel zu aufwendig.
Dot 4 Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre wechseln, Dot 5.1 alle 3 Jahre. Letztere ist ohnehin zu bevorzugen. |
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| 12fly |
Zitat: Original geschrieben von Jan0815
....Dot 5.1 alle 3 Jahre. Letztere ist ohnehin zu bevorzugen.
Welche ist da zu empfehlen?
BYE BYE
12FLY :) |
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| Jan0815 |
| Du meinst welche Marke? Sollte völlig egal sein, es gibt eh nur ganz wenige Hersteller, die meisten kaufen nur zu und füllen ab. |
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| michel k |
| Für einen Anhaltspunkt reicht das völlig aus ! |
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| DeJay58 |
Mein Vater wechselt seine Bremsflüssigkeiten bei den Autos mit denen er wenig fährt alle 6-10 Jahre. Dann lässt er sie immer messen und sie war noch immer im tolerierbaren Bereichen mit den er TÜV bekommen hätte.
Das finde ich nicht klug zwar, aber ich kann jedem mit Sicherheit sagen, dass er sich nach 3 Jahren keine Sorgen machen braucht.
Meine wird immer nach 3 Jahren gewechselt zb. |
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| Jan0815 |
@ michel
Nein, tut es nicht mal ansatzweise. Es gibt europäische Länder, in denen diese lächerlichen "Meßgeräte" im gewerblichen Einsatz verboten sind! Bereits neue Flüssigkeiten haben (besonders bei Dot 4, das sind nämlich quasi nachträglich gestreckte Dot 5.1) je nach Abfüller unterschiedliche Leitfähigkeiten, je nach verwendeter Substanz fürs "Strecken". Aber wenn Du das nicht glaubst, dann denk halt was Du willst. |
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| Ludwig47 |
Hallo X3-Gemeinde,
war nun mal bei ATU der :) Meister dort hat die Bremsflüssigkeit im Behälter im Motorraum gemessen und hatte ein grünes Licht in seinem Messgerät angezeigt bekommen.
Also keinen unnötigen Wechsel - gut für den Geldbeutel und die Umwelt!
Solche Werkstätten können Vertrauen beim Kunden aufbauen!
Übrigens hatte auch der :) in einer großen Niederlassung angedeutet, dass nicht unbedingt nach zwei Jahren gewechselt werden muß.
Ein kleiner Betrieb dagegen meinte, dass das sein muß, wenns im Scheckheft steht.
Wenn er fair gewesen wäre, hätte er einen neuen Kunden auf Dauer gewonnen.
Gruß Ludwig |
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| Rainer 320d |
Hallo,
Bremsen und ATU sind für mich eine Kombination, die einfach nicht zusammenpasst.
Ih habe mit den ATU Filialen in Aachen und Umgebung nur schlechte Erfahrungen in Bezug auf die Werkstattarbeit gemacht.
Zuletzt wollten sie mir 2 neue Stoßdämpfer für ca. 400 € incl. Monatage verkaufen, die Ursache der Klopfgeräusche war letztlich ein Abgasrohr, das am Unterboden anschlug. ATU hat auf mich den Eindruck hinterlassen, als ob die nur Teile kaputtreden wollen.
Bis vor 2 Jahren dachte ich, die könnten wenigstens eine Batterie wechseln, aber jetzt weiß ich dank ATU, was man dabei alles falsch machen kann.
Meine Konsequenz: Nie mehr Werkstattarbeiten bei ATU.
Zur Bremsflüssigkeit:
Aussage meiner BMW Werkstatt: Wenn die Serviceintervallanzeige den Wechsel erst mit der nächsten Wartung zusammen anzeigt, kann das durchaus auch mal länger als 2 Jahre sein.
Gruß Rainer |
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| MSurfor |
Zitat: Original geschrieben von Ludwig47
Wenn er fair gewesen wäre, hätte er einen neuen Kunden auf Dauer gewonnen.
Gruß Ludwig
Was heißt fair? Ich schätze dass er auf sicherer Seite bleiben wollte.
Denn es würde für ihn wohl Konsequenzen haben, wenn er "passt scho, fahren sie ruhig weiter" sagt, und du bei der nächsten Passfahrt wegen siedender Bremsflüssigkeit nicht mehr zum stehen kommst.
Wenn nach einer eingehenden Prüfung alles i.O. ist, kann er dich gerne weiterschicken, aber einfach so, kann das ganze verhängnisvoll für ihn werden.
Gruß MSurfor |
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| rübo |
Hi,
ich habe die Diskusssion inzwischen schon mit leichten Magenkrämpfen verfolgt.
Wenn ich mit meinem Gespann mit über 3,5 t über die Alpen und die Strecke von Bologna nach Florenz unterwegs bin - und dann an 60€ sparen soll wegen einer Flüssigkeit, von der ich und andere leben - dann :confused:
Ich lass´lieber weiter wechseln - und das alle zwei Jahre und wenn notwendig auch bei ATU.
Gruß aus Baden :) |
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| kleinerfritz |
| Komme gerade vom Tüv. Entgegen der Empfehlung meiner Werkstatt die schon vor einem Jahr die Flüssigkeit wechseln wollten (auch laut Bordbuch), habe ich die Bremsflüssigkeit nicht gewechselt. Den Tüvprüfer hat es überhaupt nicht interessiert ob alt oder neu. Für mich war es die richtige Entscheidung. |
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| rübo |
Hi,
das interessiert die so wenig wie der Ölwechsel.
Trotzdem sollte einem die eigene Sicheriheit alles Wert sein.
Gruß aus Baden :)
Ralph |
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| kleinerfritz |
Hi rübo
wie würdest du entscheiden, wenn dein Wägelchen nur 13.000 km Laufleistung in 3 Jahren hat und gerade mal eingefahren ist?
halte es bei diesem Alter und der KM-Leistung nicht für notwendig. Ich denke natürlich an die Sicherheit.
Was mich jedoch fast umgehauen hat, ist als der Prüfer zu mir sagte, dass die Rückfahrscheinwerfer (beide, li. u. re.) nicht funktionieren. Am liebsten wäre ich ihm an die Gurgel gegangen. Der Bordcomputer und selbst der Fehlerspeicher zeigte nichts an.
Telefonat mit meinem Händler brachte folgendes: Es würde am Schalter im Getriebe liegen, den man austauschen müsste. Er hält es nicht für möglich dass gleich zwei Birnen defekt sind. Dies wird nächste Woche beim Öl-Service repariert. |
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| mombi |
TÜV habe ich im Oktober auch zum Ersten Mal - bin gespannt. Auf den ersten Blick sieht mein X3 für mich als Autotechnik-Laie topfit aus, auch die Sitze und restlichen Materialien genügen nach 70TKM immer noch höchsten Haltbarkeitsmaßstäben (entgegen den Angaben im AutoBild-Dauertest).
Keine Lackablösung am Lenkrad, Leder sehr strapazierfähig (trotz 30kg Hund, der gelegentlich mal einen Gang über die Rückbank wagt), Fahrwerk knochenhart wie am ersten Tag (;)), geringer Reifenverschleiß (ich habe Winter wie Sommer noch den ersten Satz auf der Vorderachse). Motor mit akzeptablen Fahrleistungen bei für diese Klasse sehr niedrigen Verbrauch.
Insgesamt bis auf den Ärger mit dem Panoramadach und die gelegentlich leicht quietschende Lenkung ist mein X3 eine sehr stabile Erscheinung, auch wenn hier ab und an andere Stimmen fallen, aber ich bin insgesamt hoch zufrieden.
Ich hoffe der TÜV sieht das ähnlich und belohnt meine Pflege mit der anstandlosen Vergabe einer neuen Plakette.
mombi |
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| kleinerfritz |
Hi mombi,
der Tüvprüfer hatte ein erstaunliches Problem aller 3er/X3 Modelle angesprochen.
Besonders darauf geachtet bzw. geprüft hat er die hinteren Federn. Diese brechen gerne und sei eine Schwachstelle. Meine waren in Ordnung. Außeerdem sagte er zu mir, wenn die Abgaswerte nicht erreicht werden können, liege es an einer defekten Ventilsteuerung? Aber auch hier waren alle Werte in Ordnung.
War genau wie Du davon überzeugt dass an meinem X3 nichts defekt ist. Habe auf den ersten Blick auch nichts endeckt. Wurde aber eines besseren belehrt. Mich wundert es nur, dass mich noch keiner angesprochen hat, dass meine Rückfahrscheinwerfer beim Rückwärtsfahren nicht funktionieren. Wäre sehr dankbar gewesen, wenn ich davon Kenntnis gehabt hätte. Hätte mir eine plöse beim Tüv erspart.
Jetzt stellt sich bei mir die Frage, kann der Schalter des Rückscheinwerfers auf Kulanz repariert werden? Meine Garantie ist seit dem 12.07.08 zu Ende. Wie wird sich wohl der Händler verhalten, bin mal gespannt? |
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| kleinerfritz |
| habe heute einen neuen Schalter für die Rückfahrscheinwerfer eingebaut bekommen. Dieser hatte ein Öl-leck was zum Kurzschluss führte (Sicherung durchgebrannt), daher keine Funktion. Das Teil + Sicherung kostete 6,26 €. Kulanzantrag lohnt sich wohl nicht. |
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| Ludwig47 |
Hallo,
ich habe bei der Abschlußdurchsicht zum Ende der Garantiezeit die Bremsflüssigkeit nun doch wechseln lassen.
Ich wollte mein "Gewissen" beruhigen und alles richtig machen, falls man später die Kulanz der Firma eventuell doch noch brauchen sollte.
In der NL Nürnberg kostete das 62,83 Euros.
Dazu kamen noch 6,06 für Bremsflüssigkeit.
Vorher hatte ich gefragt ob die ganze Flüssigkeit ausgetauscht wird, oder nur etwas an den Bremszylindern, wie ich das mal bei VW gesehen hatte.
Na selbstverständlich lautete die Antwort des Annahmemeisters - und das überzeugte mich letztendlich, daß es sinnvoll sein könnte.
Nun glaube ich aber, daß für die 6 Euros doch nicht die gesamte Bremsflüssigkeit erneuert wurde - oder kostet die nicht so viel?
Also so ganz überzeugt bin ich jedoch nicht.
Da scheinbar beim letzten Kundendienst (vor 10.000 km) zuviel Motoröl eingefüllte wurde, lies ich einen "Schluck" absaugen - wegen der hier im Forum geschilderten Probleme und Kosten die dadurch auf mich zukommen könnten.
Ich dachte wohl blauäugig, dass das nichts kostet - aber sie verrechneten dafür 20,94 Euros!
Na gut, wird als Lehrgeld verbucht.
Der Hammer aber kam, als ich bei dieser Gelegenheit den Wagen vom BMW-Neuwagenverkäufer schätzen lies, um evtl. auf einen X3 mit Automatik umzusteigen.
Nach exakt zwei Jahren bot er mir noch die Hälfte des damaligen Neupreises.
Der neue käme auf 56.000 Euros ./. 10 % - also etwa 25.500 draufzahlen.
Auf den heftigen Preisverfall angesprochen, meinte er, dass halt in den ersten Jahren der Wertverlust am größten wäre.
Ich hatte schon viele Neuwagen anderer Marken, aber solchen Preisverfall nach zwei Jahren für ein Premiumprodukt, waren noch nie dabei.
Soviel von den Erfahrungen mit BMW - mal sehen wie kulant sie bei evtl. späteren Reparaturen dann wirklich sind.
Gruß Ludwig
NB: Gratis gab es eine Wagenwäsche, wobei sogar der Teppich gesaugt wurde. |
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