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Alt 07.06.2004, 20:33     #1
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BMW bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring - VORSCHAU

München, 7. Juni 2004. Der Countdown ist weit heruntergezählt: Am kommenden Wochenende tritt das Team BMW Motorsport zu einem der härtesten Langstreckenrennen an, zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Am Samstag, dem 12. Juni, um 15 Uhr heißt es in der Eifel ‚Start frei’ für die beiden 500 PS starken BMW M3 GTR mit den drei deutschen Fahrern Dirk Müller, Jörg Müller und Hans-Joachim Stuck (Startnummer 42) sowie Duncan Huisman (NLD), Pedro Lamy (PRT) und Boris Said (USA) mit der Startnummer 43.

„Ein solcher Marathon ist eine ungeheure sportliche und technische Herausforderung“, sagt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. „Es geht um Tempo, Teamwork, Strategie und Standfestigkeit. Wir sind fahrerisch gut aufgestellt, und die Mannschaft aus Technikern von BMW Motorsport und Schnitzer Motorsport hat die beiden GT-Coupés akribisch vorbereitet. Die Zielvorgabe lautet nun: das maximal Mögliche zu erreichen. Was in 24 Stunden auf der wohl schwierigsten Rennstrecke der Welt passieren kann, ist aber letztlich nicht voll kalkulierbar.“

Mit 16 Gesamtsiegen und 86 Klassensiegen ist BMW die mit Abstand erfolgreichste Marke bei dem seit 1970 ausgetragenen Rennen. Sieger der Debütveranstaltung war Hans-Joachim Stuck auf einem BMW 2002 ti, und er saß auch beim bis dato jüngsten BMW Gesamtsieg am Steuer: 1998 schrieb der BMW 320d als erster Diesel betriebener Gewinner eines solchen Marathons Geschichte.

Wie Stuck hat auch Lamy das 24-Stunden-Rennen in der Eifel schon zwei Mal gewonnen, der Portugiese gehörte 2001 und 2002 zum Siegerteam. „Langstrecken-, GT- und Nordschleifenerfahrung“, betont Theissen, „war bei den Verpflichtungen von allen sechs Fahrern Voraussetzung.“

Vertieft wurden alle drei Kriterien mit Testeinsätzen im Rennbetrieb. Am 4. April hatte das Team BMW Motorsport mit zwei BMW M3 GTR an einem dreieinhalbstündigen Langstreckenrennen auf der Nordschleife teilgenommen. Dirk Müller gewann an der Seite von Stuck. Das Trio Huisman, Lamy und Said belegte Rang zwei. Ein weiteres Vorbereitungsrennen auf der Nordschleife hatten Stuck/Said/Huisman in einem BMW M3 GTR von der Poleposition aus am 15. Mai gewonnen.

Zahlen und Fakten:
  • 24, 427 Kilometer - so lang ist eine einzige Runde auf dem Parcours, bestehend aus der Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und der legendären Nordschleife des Nürburgrings. 38 Links- und 45 Rechtskurven wollen pro Runde bewältigt werden.
  • 220 Fahrzeuge unterschiedlichster Leistungsklassen ist die Starterliste lang. Folglich geht es in den Boxen hoch her. Die beiden BMW M3 GTR werden sich die Garage mit sechs weiteren Fahrzeugen teilen, mit zwei BMW und vier MINI.
  • Im Vorjahr wurden 194 000 Zuschauer an dem Wochenende in der Eifel gezählt.
  • Am Mittwoch, dem 9. Juni, zeigen sich die Fahrer den Fans erstmals auf der Strecke und geben auch Autogramme. Am Donnerstag, dem 10. Juni, findet der „Racing Day“ in Adenau statt, am Freitag die Zeittrainings. Samstag um 15 Uhr erfolgt der Start.

    Neuigkeiten vor dem Start:
  • Dateneinsicht rund um die Nordschleife. Das Team BMW Motorsport nutzt 2004 erstmals die mobile Datenübertragung GPRS (General Packet Radio Service), um aus den beiden BMW M3 GTR laufend Kontrolldaten zu empfangen. Mit der bisherigen Funktechnik zur Datenübertragung mussten die BMW Renningenieure bei Einsätzen auf der weitläufigen und hügeligen Nordschleife mit einer Flächendeckung von knapp zehn Prozent leben, tappten quasi minutenlang im Dunkeln. Am Wochenende sollen die Betriebszustände und GPS-Ortungsdaten nun praktisch in Echtzeit und lückenlos verfügbar sein. Und das nicht nur in der Box am Nürburgring. BMW Motorsport Direktor Mario Theissen kann sich beispielsweise live vom Großen Preis in Kanada aus in das System einloggen.
  • Die MITS-Lösung wurde von der Kölner infoware GmbH in enger Zusammenarbeit mit T-Mobile und BMW entwickelt und realisiert. Kernstück ist die Black Box im Fahrzeug mit GPS-Empfänger, GPRS-Funkmodem und Schnittstelle zum CAN (Controller Area Network) Bus, der die Messwerte aus dem Fahrzeug bereitstellt. Spezielle Server verknüpfen alle Informationen und fügen sie für die Ingenieure zu nutzergerechten Darstellungen zusammen.
  • Auch Fans behalten den Überblick bei BMW Motorsport. Die Website www.bmw-motorsport.com bietet eine Menge Information und Unterhaltung. Live-Timing und Live-Webcams halten rund um die Uhr auf dem Laufenden. Außerdem werden Hintergrundberichte zum Team BMW Motorsport, dem BMW M3 GTR und den Fahrern sowie aktuelle Interviews und News im Zweistundentakt geboten.
  • Durchblick für die Fahrer in der Eifelnacht. Die Qualität der Lichtanlage ist ein K.o.-Kriterium beim 24-Stunden-Rennen. Die BMW M3 GTR verfügen zusätzlich über einen zweiten Xenon-Scheinwerfer pro Seite. Die Extra-Lichtquelle wird in Handarbeit hergestellt und eingepasst. Das Gehäuse stammt aus der 3er-Reihe und wird mit Komponenten aus der aktuellen 7er-Serie angereichert. Die Scheinwerfer wurden genau wie Prototypen von Serienscheinwerfern getestet – auf dem Rüttelprüfstand und im Lichtkanal des BMW Forschungs- und Innovationszentrums. Der enge Schulterschluss von BMW Motorsport und den Serien-Ingenieuren machte die Entwicklung möglich.
  • Die endgültige Einstellung des Lichtes wird zusammen mit den Fahrern festgelegt. Acht Sätze dieser Scheinwerfer wurden gefertigt, in einem einzigen Exemplar stecken rund 18 Stunden Handarbeit. Zusätzlich befinden sich kleinere Xenon-Strahler in der Frontschürze, sie leuchten die Bereiche links und rechts unmittelbar vor dem Fahrzeug aus.
  • Fernsicht für Daheimgebliebene. Das DSF berichtet live in insgesamt acht Sendeblöcken von Zeittraining und Rennen.
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Alt 12.06.2004, 13:02     #2
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Team BMW Motorsport präsentiert sich am Freitag in guter Form.

Nürburg, 11. Juni 2004. Das Team BMW Motorsport hat sich am Freitag auf dem Nürburgring eine gute Ausgangsposition für das 24-Stunden-Rennen verschafft. Der BMW M3 GTR mit der Startnummer 42 von den drei deutschen Fahrern Dirk Müller, Jörg Müller und Hans-Joachim Stuck ist für Startplatz vier qualifiziert. Dirk Müller sorgte in 8:32,062 Minuten für die viertbeste Rundenzeit auf der 24,358 Kilometer langen Strecke.

„Der Startplatz ist bei einem 24-Stunden-Rennen zwar nicht so wichtig, aber Platz vier zeigt doch, dass wir stramm unterwegs sind“, sagte Stuck, zweimaliger Sieger dieses Klassikers in der Eifel. „Die Nordschleife ist und bleibt die faszinierendste Rennstrecke der Welt. Und die Fans lassen sich nicht einmal von einem Regenschauer die gute Stimmung verderben.“

Von Platz zehn geht der zweite BMW M3 GTR (Startnummer 43) mit den Piloten Duncan Huisman (NLD), Pedro Lamy (PRT) und Boris Said (USA) ins Rennen. Lamy, ebenfalls bereits zweifacher Sieger bei dem Marathon, qualifizierte das GT-Coupé in 8:43,559 Minuten.

Nach dem ersten Zeittraining hatte das Trio noch am Ende der provisorischen Startaufstellung gelegen: Lamy war gleich in der ersten Runde des morgendlichen Zeittrainings im Abschnitt zwischen Ex-Mühle und Bergwerk von der Strecke abgekommen. Der 32-Jährige beschädigte die rechte Vorderradaufhängung des BMW M3 GTR. „Ich bin einfach zu schnell unterwegs gewesen. Meine Motivation auf dieser Strecke ist enorm hoch“, meinte Lamy im Anschluss an den Zwischenfall. Die Mannschaft von Schnitzer Motorsport, die den Einsatz der beiden GT-Coupés auf der Nordschleife betreut, konnte den M3 GTR rechtzeitig zum Start des zweiten Zeittrainings wieder einsatzbereit machen.

Zum Teil heftige Regenschauer, die im Verlauf des Nachmittags auf den Eifel-Kurs niedergingen, sorgten am Abend zunächst für schwierige Bedingungen. Im Verlauf des zweiten Trainings trocknete die Strecke jedoch ab.

Die 32. Auflage des 24-Stunden-Klassikers auf dem Nürburgring wird am Samstag, den 12. Juni, um 15 Uhr gestartet.

Ergebnis:
  • 1. J. Alzen/U. Alzen/M. Bartels/K. Ludwig (Porsche 996 Turbo) 8:19,288 min,
  • 2. P. Dumbreck/M. Fässler/C. Menzel/V. Strycek (Opel Astra V8 Coupé) 8:30,350 min,
  • 3. P. Huisman/F. Stippler/K. Wendlinger/C. Abt (Abt-Audi TT R) 8:30,576 min,
  • 4. H.-J. Stuck/D. Müller/J. Müller/P. Lamy (BMW M3 GTR) 8:32,062 min,
  • 5. C. Abt/M. Ekström/F. Ekblom/P. Huisman (Abt-Audi TT R) 8:32,907 min,
  • 6. L. Luhr/A. Klasen/T. Bernhard/O. Manthey (Porsche 911 GT3 MR) 8:34,754 min,
  • 7. M. Reuter/T. Scheider/V. Strycek/M. Tiemann (Opel Astra V8 Coupé) 8:37,034 min,
  • 8. H.-P. Huppert-Nieder/W. Mohr/M. Grossmann/A. Gülden (Chrysler Viper GTS) 8:41,528 min,
  • 9. H. Tilke/U. Galladé/D. Adorf (V8-STAR Jaguar) 8:41,684 min,
  • 10. P. Lamy/B. Said/D. Huisman/H.-J. Stuck (BMW M3 GTR) 8:43,559 min
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Alt 12.06.2004, 20:24     #3
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Team BMW Motorsport startet gut ins 24-Stunden-Rennen.

Nürburg, 12. Juni 2004. Nach einer turbulenten Startphase und dreieinhalb Stunden Fahrzeit führt der BMW M3 GTR mit der Startnummer 42 das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an.

In der Anfangsphase des Eifel-Marathons schlug das Wetter mehrfach um, schwere Regenfälle wechselten sich mit Sonnenschein ab. Die Bedingungen waren somit auf der 24,358 Kilometer langen Strecke schwer kalkulierbar.

Das Team BMW Motorsport profitierte jedoch von der jahrelangen Erfahrung des Teammanagers Charly Lamm. Dieser setzte bei beiden Autos zunächst auf Intermediates und ließ in Runde fünf auf Slicks wechseln. Auch das Timing für den ersten Fahrerwechsel von Jörg Müller (Hückelhoven) auf Dirk Müller (Burbach) erwies sich als optimal, da das Auto ohne Zeitverlust mit Regenreifen ausgerüstet werden konnte.

Startfahrer Jörg Müller fuhr vom vierten Rang bis an die Spitze des Feldes vor. „Unsere Reifenwahl war ein Glücksgriff“, meinte der 34-Jährige, der nach acht Runden das Cockpit für Dirk Müller räumte. „Der Fahrerwechsel kam für uns genau zum richtigen Zeitpunkt. So konnten wir gleich auf Regenreifen wechseln“, sagte Jörg Müller.

Dirk Müller steuerte in der 15. Runde die Box an, um die Frontscheibe von Öl reinigen zu lassen. Bei dieser Gelegenheit wechselte das Team von Regenreifen auf Intermediates zurück. Nach der 20. Runde übergab er in Führung liegend an Hans-Joachim Stuck (Elmau).

Der BMW M3 GTR (Startnummer 43) startete mit Boris Said von Position zehn. Der Amerikaner wechselte in der fünften Runde mit Pedro Lamy (PRT). Zehn Umläufe später kam auch der Niederländer Duncan Huisman zu seinem ersten Renneinsatz. Ein weiterer Wechsel auf Regenreifen wurde in der 20. Runde notwendig. Aktuell fährt Huisman im BMW M3 GTR mit der Startnummer 43 auf dem vierten Platz. Der Rückstand auf den Führenden Stuck beträgt 6:30 Minuten.
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Alt 13.06.2004, 00:17     #4
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Führung für Team BMW Motorsport auf der Nordschleife.

Nürburg, 12. Juni 2004. Für das Team BMW Motorsport verläuft das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bisher nach Plan. Der BMW M3 GTR mit der Startnummer 42 führt das Feld nach einer Fahrzeit von acht Stunden an. Mit einem Rückstand von 7:46 Minuten fährt das zweite von Schnitzer Motorsport eingesetzte GT-Coupé auf dem dritten Rang.

Dirk Müller (Burbach) ist derzeit auf der 24,358 Kilometer langen Strecke im Auto mit der Startnummer 42 unterwegs. Der 28-Jährige hatte in der 43. Runde das Steuer von Jörg Müller (Hückelhoven) übernommen, der seinerseits im 35. Umlauf Hans-Joachim Stuck (Elmau) abgelöst hatte.

Stuck überzeugte mit einer beeindruckenden Ausdauerleistung. Der 53-Jährige blieb 2:20 Stunden am Steuer des 500 PS starken BMW M3 GTR und erreichte damit die von der Rennleitung vorgeschriebene maximale Einsatzdauer. „Die Bedingungen sind irre“, meinte Stuck nach seinen 13 Runden. „Selbst auf Regenreifen ist es bei dieser Nässe schwierig, das Auto auf der Strecke zu halten. Man fühlt sich wie beim Wasserski laufen.“

Die Wetterbedingungen auf der Kombination aus Nürburgring-Nordschleife und Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke blieben extrem. Stuck musste deshalb nach einem regulären Reifenwechsel in der 28. Runde nur einen Umlauf später noch einmal die Box ansteuern, um frische Intermediates gegen Regenreifen zu tauschen. Einmal mehr gingen schwere Regenfälle auf die Strecke nieder.

Pedro Lamy (PRT) ist seit der 38. Runde im BMW M3 GTR mit der Startnummer 43 im Einsatz. Der 32-Jährige folgte seinen Teamkollegen Boris Said (USA) und Duncan Huisman (NLD) im Cockpit. Huisman hatte zuvor eine Schrecksekunde erlebt: Bei der Anfahrt zur Boxengasse drehte er sich auf der Strecke und kam vor dem direkt folgenden Stuck zum Stehen, der im zweiten BMW M3 GTR gerade noch rechtzeitig bremsen konnte. „Das ist das verrückteste Rennen, bei dem ich je teilgenommen habe. Der Dreher ist mir auf Slicks passiert, als die Strecke wieder nasser wurde“, meinte Huisman.

Beide BMW M3 GTR fahren im Augenblick mit Intermediates auf abtrocknender Strecke. Die Wetterverhältnisse in der Eifel können sich allerdings jederzeit wieder ändern.
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Alt 13.06.2004, 17:15     #5
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Doppelführung für Team BMW Motorsport zur Halbzeit.

Nürburg, 13. Juni 2004. Auch in der Nacht hat das Team BMW Motorsport die Führung beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring verteidigt. Nach 82 Runden liegt der BMW M3 GTR mit der Startnummer 42 weiterhin an der Spitze des Feldes. Mit einem Rückstand von einer Runde folgt das zweite unter der Regie von Schnitzer Motorsport fahrende GT-Coupé mit der Startnummer 43 auf Platz zwei.

Teammanager Charly Lamm ist mit dem bisherigen Verlauf des Langstrecken-Klassikers in der Eifel zufrieden: „Aufgrund der instabilen Wettersituation war in der ersten Rennhälfte die Reifenwahl entscheidend. Der Einsatzmannschaft wurde so zumindest nicht langweilig. Ein Blick auf den Zwischenstand zeigt jedoch, dass unsere Piloten mit den perfekt funktionierenden BMW M3 GTR gut zurecht kommen.“

In Führung liegend hatte Dirk Müller (Burbach) das Auto mit der Startnummer 42 in der 54. Runde an Hans-Joachim Stuck (Ellmau) übergeben. Stuck spielte in der Nacht seine ganze Erfahrung aus 52 Starts bei 24-Stunden-Rennen auf der 24,358 Kilometer langen Strecke aus. Nach zehn Runden tauschte er das Cockpit mit Jörg Müller (Hückelhoven). Danach verschlechterten sich jedoch erneut die Bedingungen, so dass ein frühzeitiger Boxenstopp zum Aufziehen von Regenreifen notwendig wurde. Das Team BMW Motorsport nutzte in der 71. Runde diese Gelegenheit, um den planmäßigen Fahrertausch mit Dirk Müller vorzuziehen. Elf Umläufe später kehrte Stuck ins Cockpit der Startnummer 42 zurück.

Pedro Lamy (PRT) wechselte sich in der 54. Runde im zweiten BMW M3 GTR (Startnummer 43) mit Duncan Huisman (NLD) ab. Der 32-Jährige übernahm wenig später die zweite Position und sorgte damit für die noch immer aktuelle Doppelführung des Team BMW Motorsport. Boris Said (USA) und Lamy, die für die beiden nachfolgenden Stints am Steuer des 500 PS starken Autos saßen, festigten Platz zwei hinter der Startnummer 42. In der 80. Runde übernahm dann wieder Huisman das Auto mit der Startnummer 43.

Auch in der Nacht blieben die Wetterverhältnisse in der Eifel unberechenbar. Schlagartig einsetzender Regen sorgte dafür, dass die Fahrer mit größter Vorsicht zu Werke gehen mussten. „Ich war noch auf Slicks unterwegs, als der Regen wieder einsetzte“, berichtet Said. „Darum musste ich das Tempo erheblich herausnehmen. Stellenweise stand das Wasser förmlich auf der Strecke. Ich habe viele Unfälle gesehen und bin froh, es unbeschadet in die Box geschafft zu haben.“

Nach einer Fahrzeit von vierzehn Stunden und 82 gefahrenen Runden befindet sich das Team BMW Motorsport mit der Doppelführung Stuck/Huisman in einer aussichtsreichen Position, um den weiteren Verlauf der 32. Auflage des 24-Stunden-Klassikers erfolgreich gestalten zu können.
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Alt 13.06.2004, 17:16     #6
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Team BMW Motorsport vor dem Endspurt weiterhin an der Spitze.

Nürburg, 13. Juni 2004. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring geht in seine letzte und entscheidende Phase. Nach über 20 weitestgehend problemlosen Stunden und 119 gefahrenen Runden auf der Eifel-Strecke führt der BMW M3 GTR mit der Startnummer 42 das Klassement vor der Startnummer 43 weiter an. Eine Runde hinter dem Auto der drei deutschen Piloten Dirk Müller, Jörg Müller und Hans-Joachim Stuck fährt das zweite von Schnitzer Motorsport betreute GT-Coupé mit Pedro Lamy (PRT), Duncan Huisman (NLD) und Boris Said (USA) auf der zweiten Position.

Stuck fuhr in den frühen Morgenstunden elf Runden auf der 24,358 Kilometer langen Strecke. Heftiger Regen und zum Teil dichter Nebel behinderten die Fahrer, viele Piloten waren in Unfälle verwickelt oder leisteten sich zum Teil folgenschwere Ausrutscher.

Davon blieben die Fahrer des Team BMW Motorsport verschont. Jörg Müller übernahm das Steuer des Autos mit der Startnummer 42 in der 94. Runde von Stuck. Der 34-Jährige fuhr seine zehn Runden auf Regenreifen, während Teamkollege Dirk Müller nach dem planmäßigen Wechsel im 104. Umlauf mit Intermediates auf die Strecke ging. „Zu Beginn meines Turns war es auf dem Grand-Prix-Kurs nass, im hinteren Streckenteil hingegen trocken. Am Ende war es genau andersherum“, beschreibt Dirk Müller die schwierigen Bedingungen.

Auch beim nächsten Fahrerwechsel, bei dem Stuck in Runde 115 ins Cockpit des BMW M3 GTR zurückkehrte, wurden Intermediates aufgezogen, um den ständig wechselnden Streckenverhältnissen Rechnung zu tragen.

Das Auto mit der Startnummer 43 fährt seit einem Boxenstopp in der 104. Runde ebenfalls auf geschnittenen Slicks. Im 88. Umlauf hatte Huisman den BMW M3 GTR an Said übergeben. Said tauschte das Cockpit seinerseits mit Lamy in der 98. Runde.

Knapp vier Stunden vor dem Ende des 24-Stunden-Klassikers in der Eifel ist es Huisman, der den an zweiter Position fahrenden BMW M3 GTR pilotiert. Stuck versucht indes im führenden Auto mit der Startnummer 42, den Vorsprung auf den teaminternen Konkurrenten auszubauen.
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Alt 13.06.2004, 17:17     #7
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Doppelsieg für Team BMW Motorsport auf dem Nürburgring.

Nürburg, 13. Juni 2004. Die beiden BMW M3 GTR mit den Startnummern 42 und 43 haben die Ziellinie beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf den Plätzen eins und zwei überquert. Mit einer Gesamtzahl von 143 Runden sicherten sich Dirk Müller (Burbach), Jörg Müller (Hückelhoven) und Hans-Joachim Stuck (Ellmau) unter den Augen vom Entwicklungsvorstand der BMW Group, Prof. Burkhard Göschel, den Sieg bei der 32. Auflage des Eifel-Marathons. Die Fahrer des zweiten BMW M3 GTR mit der Startnummer 43 - Pedro Lamy (PRT), Duncan Huisman (NDL) und Boris Said (USA) - sahen die Zielflagge nach 142 Runden und machten als Zweitplatzierte den Doppelsieg für das Team BMW Motorsport perfekt.

„Ich habe aus Montréal mitgefiebert und war per GPS und Datenübertragung permanent über den Stand der Dinge informiert“, sagte BMW Motorsport Direktor Mario Theissen beim Formel-1-Grand-Prix von Kanada. „Das ist ein phantastisches Ergebnis. Ein riesiges Kompliment an das Team und die Fahrer, die trotz schwierigster Bedingungen immer kühlen Kopf bewahrt und die richtigen Entscheidungen getroffen haben. BMW Motorsport hat seinen zahlreichen Tourenwagen-Erfolgen an der Nordschleife einen weiteren denkwürdigen Doppel-Triumph folgen lassen. Die beiden BMW M3 GTR sind wie ein Uhrwerk gelaufen. Sie haben damit nach den überlegenen Erfolgen in der ALMS auch in Europa ihre Qualität untermauert. Wir gehen gut gerüstet in das nächste 24-Stunden-Rennen nach Spa.“

Mit dem insgesamt siebten Doppelerfolg schreibt BMW seine Erfolgsgeschichte bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring fort. Zum 17. Mal sicherte sich die blau-weiße Marke den Gesamtsieg. Zuletzt hatte ein BMW im Jahr 1998 den Sprung nach ganz oben auf dem Podest geschafft. Der damalige Erfolg ging in die Geschichtsbücher ein: Erstmals gewann mit dem BMW 320d ein dieselbetriebenes Fahrzeug ein 24-Stunden-Rennen.

Teammanager Charly Lamm meinte mit Tränen in den Augen: „Wir waren natürlich wegen der Situation im Jahr 2003 belastet. Dann kommst Du hier her, gibst alles, aber ein 24-Stunden-Rennen ist eben erst nach 24 Stunden vorbei. Es kann sich immer noch kurz vor Schluss ein Drama abspielen, wie wir es auch hier bei anderen Teilnehmern sehen konnten. Was soll ich sagen? Es ist ein Traum gewesen und wurde erfüllt. Bei uns ist alles perfekt gelaufen.“

Ein Fahrer war schon 1998 im Siegerteam dabei: Hans-Joachim Stuck. Für den 53-Jährigen ist es bereits der dritte Gesamterfolg in seiner Karriere. Immer waren Stucks Siege auf der Nordschleife zugleich Premieren: 1970 gewann er das erste 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, 28 Jahre später folgte der Sieg im BMW 320d und nun der erste Triumph in einem GT-Auto. Damit bringt es der Routinier nun auf jeweils drei Siege bei den 24 Stunden von Le Mans und beim Klassiker in der Eifel.

„Es war das psychisch anstrengendste Rennen, bei dem ich je angetreten bin“, sagte Stuck nach der Zieldurchfahrt des BMW M3 GTR. „Die schwierigen Wetterbedingungen machten das Rennen zu einem ständigen Ritt auf der Rasierklinge. Aber es hat trotzdem gigantischen Spaß gemacht. Ich muss unbedingt ein großes Lob an die Techniker aussprechen. Sie haben uns einen perfekt funktionierenden BMW M3 GTR hingestellt.“

Stucks Teamkollegen Dirk Müller und Jörg Müller kamen hingegen zu ihrem ersten Gesamterfolg bei einem 24-Stunden-Rennen. „Ich bin einfach super happy“, meinte Dirk Müller. „In den letzten Runden habe ich mich darauf konzentriert, bloß keinen Fehler zu machen. Als ich dann die Ziellinie überquert habe, war das einfach Gänsehaut-Feeling pur.“

Jörg Müller konnte kaum glauben, wie problemlos der 24-Stunden-Klassiker verlief: „Es war fast zu perfekt. Wir hatten nicht eine Berührung mit einem anderen Auto und fast immer die richtigen Reifen drauf. Das war für mich das schönste Rennen, das ich je gehabt habe. Es ist ein Traum.“
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