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Alt 05.06.2004, 17:21     #1
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M3 Extrem - Alle Details zum 24h-Rennen Nürburgring 2004.

BMW 24-Stunden-Siege

Interview mit Mario Theissen

Team und Fahrer

Technik des BMW M3 GTR

Zeitplan, Zahlen, Reglementauszüge

Eine Runde – 83 Kurven.

Exakt 38 Links- und 45 Rechtskurven auf einer einzigen Runde: Das gibt es nur auf dem Nürburgring, wenn Tradition und Moderne verschmelzen. Die Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und die legendäre Nordschleife bilden die schwierigste Rennstrecke der Welt. 24,427 Kilometer misst der Parcours für das 24-Stunden-Rennen, bei dem BMW Motorsport am 12./13. Juni 2004 zwei BMW M3 GTR einsetzt.

Einer der beiden 500 PS starken GT-Sportwagen wird pilotiert von den deutschen BMW Werksfahrern Dirk Müller und Jörg Müller an der Seite von Landsmann und Routinier Hans-Joachim Stuck. Das andere Cockpit teilen sich Duncan Huisman (NLD), Pedro Lamy (PRT) und Boris Said (USA).

BMW Partner beim Einsatz der bulligen M3 GTR ist die bewährte Crew von Schnitzer Motorsport aus Freilassing. Unter der Regie von Teammanager Charly Lamm haben BMW Tourenwagen bereits zwei Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring errungen. Hinzu kommen fünf Triumphe bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps (BEL) und einer, 1999, mit dem offenen Prototypen BMW V12 LMR, beim 24-Stunden-Klassiker in Le Mans (FRA).

BMW ist die mit Abstand erfolgreichste Marke bei dem Marathon durch die Eifelwälder. 16 BMW Gesamtsiege stehen zu Buche. Der jüngste datiert auf 1998 und schrieb Motorsportgeschichte: Damals gewann der BMW 320d als erster Tourenwagen mit Dieselmotor ein solches Rennen. Wie beim ersten BMW Sieg, errungen bei der Debütveranstaltung 1970, saß auch 1998 Hans-Joachim Stuck am Steuer des Siegerautos. 2004 wird die 32. Auflage des Langstreckenklassikers gestartet.

BMW Motorsport Direktor Mario Theissen: „Dieses Rennen ist eines der größten Motorsportereignisse Deutschlands – 194 000 Zuschauer haben die Veranstalter 2003 am gesamten Wochenende gezählt. Die Fan-Kulisse war einzigartig. Und auch das Wettbewerbsniveau ist mittlerweile wieder top.“

Die Nennungen von maximal 210 Fahrzeugen werden akzeptiert – vom Kleinstwagen mit Rennausrüstung bis zum reinrassigen GT-Boliden sind diese in 18 Klassen eingeteilt. Theissen: „Wir starten in der höchsten Klasse und wollen um den Gesamtsieg kämpfen. Bei den Piloten setzen wir auf Langstreckenerfahrung, Streckenkenntnis und Routine im Umgang mit Sportwagen vom Kaliber des BMW M3 GTR.“

BMW M3 GTR: 2001 in den USA Meister aller Klassen.

Der BMW M3 GTR debütierte 2001 in der American Le Mans Series (ALMS) und siegte dort auf Anhieb in allen Disziplinen: Jörg Müller gewann die Fahrermeisterschaft, BMW Motorsport siegte im Teamklassement, und BMW wurde Markenmeister.

Der Vierliter-V8-Motor des BMW M3 GTR leistet rund 500 PS – bei Steigungen von bis zu 17 Prozent zählt gerade auf der Nordschleife jede Pferdestärke. Ein eigens entwickeltes Fahrwerk, aerodynamische Optimierungen und gezielter Leichtbau mit Karosserieteilen aus Kohlefaser machen den M3 zu einem imposanten GT-Sportwagen.

Fahrer-Sextett: international und mit viel Erfahrung.

Dirk Müller (28) und Jörg Müller (34), als BMW Werksfahrer seit Jahren erfolgreich und mittlerweile in der FIA European Touring Car Championship (ETCC) für das BMW Team Deutschland am Start, waren schnell gesetzt. Außer Frage stand auch der Einsatz von Langstreckenroutinier Hans-Joachim Stuck (53), der in jahrzehntelanger BMW Verbundenheit ebenfalls viele Siege erzielte.

Pedro Lamy (32) ist eine BMW Neuverpflichtung. Wie Stuck ist der Portugiese ein ehemaliger Formel-1-Pilot, und ebenso wie der Wahlösterreicher errang Lamy schon zwei Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (2001 und 2002). Duncan Huisman (32) gewann 1997 in den Niederlanden seinen ersten von drei Tourenwagentiteln mit BMW, siegte drei Mal in Folge beim spektakulären Tourenwagenrennen in Macau und überzeugte 2003 in der FIA ETCC. Auch verfügt er über Erfahrung bei 24-Stunden-Rennen. Boris Said (41) ist für BMW seit Jahren in amerikanischen Sprint- und Langstreckenrennen erfolgreich. Zudem kennt er die Nürburgring-Nordschleife von seinem Vorjahreseinsatz bei den 24 Stunden.
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Geändert von Hermann (05.06.2004 um 18:24 Uhr)
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Alt 05.06.2004, 17:27     #2
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BMW Erfolge bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring.

16 BMW Gesamtsiege bei den 24 Stunden Nürburgring. Tabelle als PDF


BMW eröffnete die Siegerliste 1970 und ist mit bis dato 16 Gesamtsiegen und 86 Klassensiegen die mit Abstand erfolgreichste Marke bei diesem Dauerlauf. Bei den Gesamtsiegen nimmt Porsche mit sechs Erfolgen den zweiten Platz ein, bei den Klassensiegen ist es Opel mit 44 ersten Plätzen. Mit acht Klassensiegen in einem Jahr (1998 und 2000) hält BMW einen weiteren Rekord. 2003 erzielten Fahrzeuge von BMW sieben Klassensiege.

Der jüngste BMW Gesamtsieg gelang 1998 – ein weiteres Kapitel Motorsportgeschichte: Zum ersten Mal gewann ein Tourenwagen mit Dieseltriebwerk ein solches Langstreckenrennen.

Die Erfolgsstatistik zeigt: Ein BMW Sieg kam bislang noch nie allein. Die kürzeste Serie umfasst drei Siege in Folge (1984–1986), die längste fünf (1994–1998). Von 1989 bis 1998 gewann BMW neun von zehn in der Eifel ausgetragenen 24-Stunden-Rennen, 1993 unterbrach Porsche diese Serie.

Die größte Dominanz der Marke BMW geht auf 1970 und 1971 zurück: In diesen Jahren trugen jeweils vier der besten fünf Autos das BMW Logo.

BMW in Le Mans und Spa-Francorchamps.

1999 errang BMW seinen international bedeutendsten Langstreckenerfolg: den Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans mit den Piloten Yannick Dalmas (FRA), Pierluigi Martini (ITA) und Joachim Winkelhock (DEU) im offenen Sportwagen BMW V12 LMR. Das Einsatzteam war jenes, das nun auch 2004 auf dem Nürburgring antritt: Die Mannschaft von BMW und Schnitzer Motorsport mit Teammanager Charly Lamm.

Zuvor, 1994, hatte bereits ein geschlossener GT-Sportwagen mit BMW Zwölfzylinder-Motor in Le Mans gesiegt. Jenen McLaren F1 GTR steuerten Dalmas, JJ Lehto (FIN) und Masanori Sekiya (JPN).

Die „Grüne Hölle“ des Nürburgrings wird zu Recht häufig in einem Atemzug mit der „Ardennen-Achterbahn“, der Rennstrecke Spa-Francorchamps in Belgien, genannt. Bei dem auf diesem anspruchsvollen Kurs bereits seit 1924 ausgetragenen 24-Stunden-Rennen siegten BMW Tourenwagen bisher 21 Mal. Der Auftakt gelang Pascal Ickx und Gerard Langlois 1965 mit einem BMW 1800 TI. Den jüngsten Gesamtsieg erzielten Alain Cudini, Marc Duez und Eric van de Poele 1998 mit einem BMW 320i.
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Alt 05.06.2004, 17:29     #3
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Interview mit Mario Theissen.

Als BMW Motorsport Direktor leitet Dr. Mario Theissen (51) seit 1999 die Projekte von BMW Motorsport.

Herr Theissen, 2003 ist Ihnen der Spagat gelungen, zwischen der Formel 1 in Monaco und den 24 Stunden auf dem Nürburgring zu pendeln. Welche Eindrücke haben sie dort gewonnen?

Mario Theissen: Das war sensationell! Die Atmosphäre am Ring war mitreißend. Das ist beispiellose Publikumsnähe. Und die Gegensätze hätten für mich an diesem Wochenende auch sportlich kaum krasser sein können: Doppelausfall in der Eifel, aber Sieg in Monte Carlo. Was den Einsatz auf dem Nürburgring angeht, haben wir also eindeutig Verbesserungspotenzial.

Auch 2004 gibt es eine Terminüberschneidung mit der Formel 1. Reisen Sie zum Großen Preis von Kanada oder zum Ring?

Theissen: Kanada, das steht außer Frage. Aber ich wünschte, es gäbe diese Überschneidung nicht. Oder es läge wenigstens nicht der Atlantik zwischen den beiden Rennstrecken, dann würde ich wieder pendeln.

Was bedeutet der 24-Stunden-Einsatz für BMW Motorsport?

Theissen: Tourenwagen- und Langstreckensport haben eine lange und erfolgreiche Tradition bei BMW. Ein solcher Marathon ist eine ungeheure sportliche und technische Herausforderung. Es geht um Tempo, Teamwork, Strategie und Standfestigkeit. Das gilt natürlich auch für die 24 Stunden von Spa, zu denen wir in diesem Jahr ebenfalls mit zwei BMW M3 GTR antreten werden. Speziell mit dem Nürburgring-Rennen haben wir noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen. Damals hatten wir an beiden Autos nach dem Einsatz von Trockeneis in der Einführungsrunde unerwartete Getriebedefekte. Dann haben beide Teams sensationell aufgeholt, sind aber schließlich durch Unfälle in der berüchtigten Verkehrsdichte ausgefallen. Weder Defekte noch Kollisionen lassen sich ausschließen. Sportsgeist ist, wenn man trotzdem nicht die Moral verliert. Unsere Mannschaft hat 2003 trotz der frühen Rückschläge unverdrossen gekämpft, ich war stolz auf sie.

Nach welchen Kriterien wurden die Fahrer ausgewählt?

Theissen: Sie sollten sowohl Erfahrung mit der Nordschleife als auch mit leistungsstarken GT-Fahrzeugen wie dem BMW M3 GTR mitbringen und außerdem den langen Atem für diese Distanz. Ein hitzköpfiger Sprinter wäre eine Fehlbesetzung. Ich bin überzeugt, dass wir fahrerisch hervorragend aufgestellt sind.

Wie muss ein Auto für ein 24-Stunden-Rennen vorbereitet werden?

Theissen: Sorgfältig, das ist Grundvoraussetzung Nummer eins, um sicher ins Ziel zu kommen. Die Erfahrung von Schnitzer Motorsport als BMW Partner ist diesbezüglich erste Wahl, keine Frage. Idealerweise ist ein Fahrzeug von vornherein für den Langstreckeneinsatz ausgelegt. Das ist beim BMW M3 GTR grundsätzlich der Fall. Seine ursprüngliche Aufgabe waren 2001 Sportwagenrennen in Amerika. Damals war die Renndauer zumeist vier Stunden, in Ausnahmefällen aber auch erheblich länger. Leistungsvermögen und Standfestigkeit müssen für große Distanzen im optimalen Verhältnis stehen. Das heißt: Die beiden BMW M3 GTR müssen so robust wie nötig, aber bei der zu erwartenden Konkurrenz auch so leicht und schnell wie möglich sein. Von hoher Bedeutung ist zudem die Servicefreundlichkeit, um bei den Boxenstopps möglichst wenig Zeit zu verlieren. Das technische Reglement steckt hier enge Grenzen, die es auszuschöpfen gilt.

Was zeichnet den BMW M3 GTR aus?

Theissen: Eine Menge. Der V8-Motor leistet rund 500 PS und ist dabei gut fahrbar. Das Rennfahrwerk bietet hohe Präzision, und die teilweise aus Kohlefaser bestehende Karosserie ist extrem verwindungssteif. Der BMW M3 GTR ist der extremste M3, den BMW je gebaut hat. Nachdem er 2001 in der American Le Mans Series alle Titel gewonnen hatte, gab es zunächst keine Einsatzmöglichkeit mehr für diesen GT. Aber er ist auf der Rennstrecke definitiv besser aufgehoben als im Museum. Wir freuen uns sehr auf die beiden 24-Stunden-Rennen 2004.

Wie lautet Ihre Zielvorgabe?

Theissen: Ganz einfach: das maximal Mögliche zu erreichen. Präziser kann man das nicht formulieren. Dazu lauern zu viele Unwägbarkeiten, wenn man 24 Stunden lang auf der wohl schwierigsten Rennstrecke der Welt fährt. Wie bei einem Marathon gilt: Jeder, der diese Prüfung besteht, hat gewonnen.
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Alt 05.06.2004, 17:57     #4
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Team und Fahrer

Team BMW Motorsport.

Das Unvorhersehbare ist das Typische bei einem 24-Stunden-Rennen. In jeder Situation den Überblick zu behalten, ist die große Kunst. Verloren hat man erst, wenn man aufgibt. Wie im Vorjahr vertraut BMW bei dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf eine bewährte Kombination aus Münchener BMW Technikern und der Mannschaft von Schnitzer Motorsport. Schnitzer steht für Erfolg im Tourenwagensport wie kein anderer Name. Rund um den Globus haben Rennwagen unter der Regie von Teammanager Charly Lamm schon Rennen gewonnen.

Schnitzer Motorsport wurde vor vier Jahrzehnten in Freilassing in Süddeutschland, nahe der österreichischen Grenze, gegründet. Das Unternehmen begann 1936 mit einem Autohaus, das seit 1966 ein BMW Händlerbetrieb ist, und wurde später um „Schnitzer Automobile Technik“ mit Motoren-Tuning und BMW Zubehör erweitert.

Schnitzer hat im BMW Auftrag fast zwei Dutzend Titel gewonnen – darunter drei Tourenwagen-Europameisterschaften und Championate in Deutschland, England, Italien, Japan und Südostasien. Die Mannschaft beherrscht nicht nur das Tourenwagen-Metier: 1997 feierte das Team mit dem McLaren BMW F1 GTR Siege in der FIA GT-Meisterschaft, 1999 mit dem offenen Prototypen BMW V12 LMR den Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans und weitere Triumphe in der American Le Mans Series (ALMS). In der ALMS knüpfte Schnitzer 2001 mit dem BMW M3 GTR an die Erfolge an und gewann die GT-Klasse dieser Langstreckenmeisterschaft. Seit 2002 setzt das BMW Team Deutschland unter der Leitung von Schnitzer Motorsport zwei BMW 320i mit den Fahrern Dirk Müller und Jörg Müller in der FIA European Touring Car Championship (ETCC) ein und sorgte im Vorjahr mit für den Gewinn der Markenmeisterschaft. Jörg Müller verpasste den Europameistertitel um einen einzigen Punkt.

Langstreckenrennen sind eine Spezialität dieser Crew. Stellt Le Mans 1999 den größten internationalen Erfolg dar, zeugen noch weitere 24-Stunden-Siege von strategischen Meisterleistungen: Fünf Siege bei dem Marathon in Spa-Francorchamps stehen zu Buche (1985, 1986, 1988, 1990 und 1995). Und auch auf dem Nürburgring fuhr das Team schon zwei Mal als Gesamtsieger ins Ziel: 1989 und 1990.

Teamname: Team BMW Motorsport, München

Einsatzmannschaft: Schnitzer Motorsport, mit Unterstützung von BMW Motorsport Technikern

Teammanager: Charly Lamm, Schnitzer Motorsport

Technischer Leiter: Friedrich Nohl, BMW Motorsport

Websites: www.bmw-motorsport.com, www.schnitzer.de

Schnitzer Motorsport:
  • 1966 1. Platz Deutsche Meisterschaft (BMW 2002 ti)
  • 1975 1. Platz Formel-2-EM (Martini BMW)
  • 1976 2. Platz GT Markenweltmeisterschaft (BMW 3.5 CSL)
  • 1978 1. Platz Deutsche Rennsportmeisterschaft (BMW 320)
  • 1980–1998 Neun Siege Tourenwagenrennen in Macau (BMW 320,BMW 635 CSi, BMW M3, BMW 320i)
  • 1983, 1986, 1988 1. Platz Tourenwagen-EM (BMW 635 CSi, BMW M3)
  • 1985, 1986, 1988 1. Platz 24h-Rennen Spa1990, 1995 (BMW 635 CSi, BMW M3, BMW 320i)
  • 1987 1. Platz Tourenwagen-Weltmeisterschaft (BMW M3)
  • 1989, 1991 1. Platz 24h-Rennen Nürburgring (BMW M3)
  • 1989 1. Platz DTM (BMW M3)
  • 1989, 1990 1. Platz Italien-Tourenwagen-Meisterschaft (BMW M3)
  • 1993 1. Platz Britische Tourenwagen-Meisterschaft (BMW 318i)
  • 1994 1. Platz Asien-Pazifik-Meisterschaft (BMW 318is)
  • 1995 1. Platz Japanische Tourenwagen-Meisterschaft (BMW 320i), 1. Platz ADAC Super-Tourenwagen-Cup (BMW 320i)
  • 1998 1. Platz Deutsche Supertourenwagen-Meisterschaft (BMW 320i)
  • 1999 1. Platz 24h-Rennen Le Mans (BMW V12 LMR), 1. Platz 12h-Rennen Sebring (BMW V12 LMR)
  • 2001 1. Platz GT-Klasse American Le Mans Series (BMW M3 GTR)
  • 2002 2. Platz FIA ETCC Teamwertung (BMW 320i), sieben Siege, 2. und 4. Platz FIA ETCC-Fahrerwertung mit Jörg Müller und Dirk Müller
  • 2003 2. Platz FIA ETCC-Teamwertung (BMW 320i), sieben Siege, zwei Polepositions, acht schnellste Rennrunden, 2. und 5. Platz FIA ETCC-Fahrerwertung mit Jörg Müller und Dirk Müller; 24h-Rennen Nürburgring (BMW M3 GTR)
  • 2004 FIA ETCC (BMW 320i), Fahrer: Dirk Müller, Jörg Müller; 1. und 2. Platz Lauf BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (BMW M3 GTR); 24h-Rennen Nürburgring und Spa (BMW M3 GTR)
Duncan Huisman (NLD).

Der Rennsport prägte schon zu Duncan Huismans Kindertagen das heimische Familienleben. Doch obwohl sein Vater als Rennleiter tätig war und sein um fünf Jahre älterer Bruder Patrick seine Fahrerkarriere vorantrieb, ließ sich Duncan Zeit. Ihn packte die Rennleidenschaft erst als 20-Jährigen. Im Winter 1991/92 besuchte er einen Kurs in einer Rennfahrerschule. Einmal auf den Geschmack gekommen, startete er in Oldtimer-Rennen, Rallyes, Sportwagen- und Tourenwagenrennen.

1997 gewann er seinen ersten von drei Titeln in der holländischen Tourenwagen-Meisterschaft auf BMW 320i. Ebenfalls drei Mal, und zwar in Folge, siegte er mit dem BMW 320i bei dem spektakulären Tourenwagen-Rennen in Macau. Seit 1994 gehören 24-Stunden-Rennen zu Huismans Repertoire. Damals war er einer jener drei Fahrer, die das jüngste je in Spa gestartete Team bildeten.

Geburtstag/-ort: 11. November 1971/Doornspijk (NLD)

Wohnort: Vreden (DEU)

Familienstand: ledig

Website: www.duncanhuisman.com
  • 1992–1993 Squadra Bianca Cup, holländische Ferrari Porsche Challenge, zwei Siege
  • 1994 3. Platz holl. Tourenwagen-Meisterschaft (BMW 320i), holl. Rallye-Meisterschaft (Mitsubishi)
  • 1995 2. Platz holl. GT-Meisterschaft (BMW M3 GTR), 5. Platz Maserati Ghibli Cup
  • 1996 10. Platz Porsche Super Cup
  • 1997 1. Platz holländische Tourenwagen-Meisterschaft, sieben Siege (BMW 320i)
  • 1998 1. Platz Belcar Meisterschaft, vier Siege (Porsche), 5. Platz 24h Daytona, 2. Platz Kl. GT2 (Porsche), 5. Platz holl. Tourenwagen-Meisterschaft, zwei Siege (BMW 320i), 24h Spa (BMW 320i), 8. Platz belgische Procar Meisterschaft (BMW 320i)
  • 1999 11. Platz holl. Tourenwagen-Meisterschaft (BMW 320i)
  • 2000 1. Platz holländische Tourenwagen-Meisterschaft, vier Siege (BMW 320i), 24h Daytona (Porsche)
  • 2001 2. Platz FIA Super Production Meisterschaft, drei Siege, 1. Platz Guia Race in Macau (BMW 320i)
  • 2002 1. Platz holl. Tourenwagen-Meisterschaft, neun Siege,(BMW 320i), 24h Daytona (Marcos) 1. Platz Guia Race in Macau, FIA ETCC (BMW 320i);
  • 2003 1. Platz Independents’ Trophy in der FIA ETCC, (BMW 320i); 1. Platz Guia Race in Macau (BMW 320i)
Pedro Lamy (PRT).

Mancher erkennt den Sieger am Start. So etwa Schumacher-Manager Willi Weber, der Pedro Lamy 1992 in sein Formel-3-Team holte. Der junge Portugiese hatte bereits ein Dutzend Meistertitel in der Tasche, als er in die Deutsche Meisterschaft kam. Mit elf Siegen eroberte er den Titel im Sturm. Über die Formel 3000 schaffte Lamy schon 1993 den Sprung in die Formel 1. Einen Platz in einem Top-Team hatte er nie. 1995 erzielte er im australischen Adelaide dennoch einen WM-Punkt.

1997 wurden Sport- und Tourenwagen sein Metier, Langstreckenrennen eine Passion. Fünf Mal startete er bei den 24 Stunden in Le Mans, 1998 wurde er Gesamtvierter. Ein Mal trat er zu den 24 Stunden von Spa an und drei Mal auf dem Nürburgring, wo er 2001 und 2002 zum Siegerteam gehörte.

Geburtstag/-ort: 20. März 1972/Aldeia Galega (PRT)

Wohnort: Lissabon (PRT)

Familienstand: ledig, Freundin Carla

Website: www.pedrolamy.com
  • 1978–1981 Mini Motorbikes, drei Mal portugiesischer Rundstrecken- und Motocross-Meister, ein Mal iberischer Rundstrecken- und Motorcross-Meister
  • 1985–1986 2. Platz port. Kart-Meisterschaft (Spring Klasse)
  • 1987 2. Platz port. Kart-Meisterschaft (Green Klasse)
  • 1988 1. Platz port. Kart-Meisterschaft (Inter 100 Klasse)
  • 1989 1. Platz port. Formel-Ford-Meisterschaft
  • 1990 1. Platz Formel Opel Nations Cup
  • 1991 1. Platz Formel Opel Euroserie und Nations Cup
  • 1992 1. Platz Deutsche Formel-3-Meisterschaft und 1. Platz Formel 3 Marlboro Masters
  • 1993 2. Platz Formel-3000-Europameisterschaft und Formel-1-Debüt, 4 GP (Lotus)
  • 1994 Formel 1, 4 GP (Lotus), Testfahrer (Mercedes)
  • 1995 Formel 1, 8 GP (Minardi), Testfahrer (Tyrrell, Arrows)
  • 1996 Formel 1 (Minardi)
  • 1997 FIA GT-Meisterschaft und 24h Le Mans (Porsche)
  • 1998 1. Platz FIA GT2-Meisterschaft (Chrysler Viper), 2. Platz 24h Le Mans (Chrysler Viper)
  • 1999 24h Le Mans (Mercedes), American Le Mans Series und ISRS (BMW V12 Le Mans)
  • 2000 13. Platz DTM (Mercedes)
  • 2001 11. Platz DTM (Mercedes), 1. Platz 24h Nürburgring (Chrysler Viper), 4. Platz 24h Le Mans (Chrysler LMP)
  • 2002 7. Platz V8 Star (Jaguar), 1. Platz 24h Nürburgring (Chrysler Viper), 5. Platz 24h Le Mans (Dallara Judd LMP)
  • 2003 1. Platz V8 Star (Jaguar), Start 24h Nürburgring (Dodge Viper), 5. Platz 24h Spa (Chrysler Viper)
Dirk Müller (DEU).

Der Siegerländer begann seine Laufbahn als 14-Jähriger im Kart. Später sammelte Dirk Müller sowohl im Formelsport als auch mit Sportwagen Erfolge. Genau wie im Fall seines Teamkollegen Jörg Müller zählt zu seinen jüngsten Erfolgen der Titel in der GT-Klasse der American Le Mans Series. Er gewann ihn im Jahr 2000. Ende 2002 ging für Dirk Müller ein Traum in Erfüllung: BMW belohnte sein Tourenwagen-Engagement mit 45 Testrunden im WilliamsF1 BMW FW24 in Barcelona.

2004 bestreitet der 28-Jährige seine dritte Saison mit dem BMW Team Deutschland in der FIA European Touring Car Championship (ETCC). Ein vierter und ein fünfter Platz in der Europameisterschaft waren für ihn keine befriedigenden Saisonresultate. 2004 will er mehr. Dass er einen langen Atem hat, bewies er auch schon bei zahlreichen 24-Stunden-Einsätzen. Seine besten Ergebnisse bisher sind zweite Plätze 1998 und 1999 in Daytona und 1999 in Le Mans. 2003 startete er mit dem Team BMW Motorsport erstmals zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Für die Wiederholung und für den Einsatz bei den 24 Stunden von Spa hat er sich viel vorgenommen.

Geburtstag/-ort: 18. November 1975/Burbach (DEU)

Wohnort: Monte Carlo

Familienstand: Verheiratet mit Daniela

Website: www.dirk-mueller.com
  • 1989, 1990 Einstieg in den Kartsport
  • 1991 3. Platz ADAC-Pop-Kartmeisterschaft
  • 1992 2. Platz Formel König
  • 1993 2. Platz Formel König, vier Siege; 12. Platz deutsche Formel Opel
  • 1994 3. Platz deutsche Formel Opel, zwei Siege
  • 1995 sporadische Einsätze Formel Opel Euroserie, erstes Formel-3-Rennen
  • 1996 Deutsche Formel-3-Meisterschaft, ein Sieg
  • 1997 Aufnahme im Porsche Junior Team, 5. Platz Porsche Carrera Cup, ein Sieg
  • 1998 1. Platz Porsche Carrera Cup, vier Siege; 2. Platz 24h Daytona (Porsche GT1)
  • 1999 2. Platz 24h Daytona (Porsche GT2), 4. Platz 12h Sebring (Porsche GT1), 2. Platz GT-Kl. 24h Le Mans (Porsche GT3R), 1. Platz GT-Wertung Petit Le Mans (Porsche GT3R)
  • 2000 1. Platz GT-Kl. ALMS, vier Siege (Porsche GT3R)
  • 2001 6. Platz GT-Kl. ALMS, ein Sieg (BMW M3 GTR)
  • 2002 4. Platz FIA ETCC, drei Siege (BMW 320i)
  • 2003 5. Platz FIA ETCC, zwei Siege (BMW 320i), 24h Nürburgring (BMW M3 GTR)
Jörg Müller (DEU).

Scheinbar spielerisch machte Jörg Müller seinen Weg durch die verschiedenen Formelklassen: Er gewann Meistertitel in der Formel Ford, Formel Opel, Formel 3 und Formel 3000. In der Formel 1 blieb es bei Testfahrerverträgen, zunächst mit Arrows und Sauber. 1999 stand er als Testpilot in Diensten der BMW Vorbereitungen auf die Formel-1-Rückkehr.

Auch in Sport- und Tourenwagen gehörte er immer zu den Schnellsten. Der BMW V12 LMR, mit dem BMW 1999 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann, faszinierte Müller. Drei Siege in der American Le Mans Series (ALMS) erzielte er mit dem offenen Prototypen. Zum ALMS-Titelgewinn fuhr er 2001 mit dem BMW M3 GTR in der GT-Klasse. Seine Erfahrung mit 24-Stunden-Rennen ist vielfältig: In Le Mans startete er außer für BMW auch für Nissan und Porsche, außerdem bestritt er je einmal die 24 Stunden von Daytona und Spa. In Belgien siegte er 1996 mit BMW auf Anhieb. 2004 startet er mit dem BMW Team Deutschland in der FIA ETCC und zu seinem vierten 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sowie bei den 24 Stunden von Spa. Parallel ist er Chefinstruktor des Formel BMW Racing Centers in Valencia.

Geburtstag/-ort: 3. September 1969/Kerkrade (NLD)

Wohnort: Monte Carlo

Familienstand: Verheiratet mit Julia

Website: www.joerg-mueller.org
  • 1984–1987 Kartsport
  • 1988 1. Platz Deutsche Formel-Ford-Meisterschaft
  • 1989 1. Platz Deutsche Formel Opel Lotus Challenge
  • 1990 1. Platz Formel-Ford-Europameisterschaft, 5. Platz Deutsche Formel-3-Meisterschaft
  • 1991 1. Platz Formel-3-Grand-Prix in Monaco
  • 1992 7. Platz Deutsche F3-Meisterschaft
  • 1993 Deutsche F3-Meisterschaft, 1. Platz F3-GP Macau
  • 1994 1. Platz Deutsche F3-Meisterschaft
  • 1995 BMW Werksfahrer im ADAC Supertourenwagen-Cup
  • 1996 1. Platz Formel-3000-Europameisterschaft, BMW Werksfahrer im ADAC Supertourenwagen-Cup, 1. Platz 24h Spa (BMW 318is)
  • 1997 Formel-1-Testfahrer für Arrows, 24h Le Mans (Nissan)
  • 1998 Formel-1-Testfahrer für Sauber, 2. Platz 24h Le Mans (Porsche GT1)
  • 1999 BMW Werks- und F1-Testfahrer: ein ALMS-Sieg, 24h Le Mans (BMW V12 LMR)
  • 2000 5. Platz ALMS, zwei Siege (99er BMW V12 LMR)
  • 2001 1. Platz GT-Kl. ALMS, vier Siege (BMW M3 GTR)
  • 2002 2. Platz FIA ETCC, vier Siege (BMW 320i)
  • 2003 2. Platz FIA ETCC, fünf Siege (BMW 320i), 24h Nürburgring (BMW M3 GTR)
Boris Said III. (USA).

Bis 1985 interessierten ihn ausschließlich Motorräder. Dann besuchte er sein erstes Autorennen, den Großen Preis der Formel 1 in Detroit, und beschloss, selbst Rennfahrer zu werden. 1,90 Meter groß, fühlte er sich nie zum Formelsport berufen, ließ aber ansonsten wenig aus. Zwar hat er Meistertitel gewonnen, doch liegt ihm das akribische Punktesammeln nicht sehr am Herzen. Interessante Rennen in möglichst kraftvollen und vielen verschiedenen Fahrzeugen – das ist seine Leidenschaft. Bis zu 40 Rennen pro Jahr sind kein Problem für ihn. Ob Sprint oder Langstrecke, Oval oder Straßenkurs, in Amerika, 1993 im Deutschen ADAC Cup, im belgischen Spa, im französischen Le Mans oder sonstwo auf der Welt.

Eine der wenigen Konstanten in seiner Karriere sind Einsätze für das amerikanische PTG Team von Tom Milner. Mit dieser Mannschaft hat Boris Said mehr Siege mit dem BMW M3 erzielt als jeder andere Profipilot in amerikanischen Sportwagenrennen. Einige davon mit seinem Freund Hans-Joachim Stuck als Partner. Stuck war es auch, der Said vor dessen erstem Einsatz auf der Nordschleife im Vorjahr in die Geheimnisse der schwierigsten Rennstrecke der Welt einführte.

Geburtstag/-ort: 18. September 1962/New York (USA)

Wohnort: Carlsbad, Kalifornien (USA)
  • 1989 1. Platz SCCA Showroom Stock GT National Championship, SCCA Corvette Challenge Rookie of the Year
  • 1990 und 1991 1. Platz SCCA Showroom Stock GT National Championship
  • 1992 1. Platz IMSA Endurance Challenge Sports-Class Championship
  • 1993 8. Platz Deutscher ADAC GT-Cup
  • 1994 Auszeichnung SCCA Trans-Am-Serie „Rising Star of the Year“, 24h Le Mans (GT2-Poleposition), 24h Spa (GT2-Poleposition und Klassensieg)
  • 1994 bis 1996 Trans-Am-Serie – ein Sieg, elf Mal unter den ersten Fünf, 23 Mal unter den ersten Zehn
  • 1995 1. Platz Firestone Firehawk
  • 1996 1. Platz 24h Daytona und 3. Platz GTS-Klasse (18 Stunden gefahren)
  • 1996 bis 2001 Teilnahme in amerikanischen Meisterschaften auf BMW M3 (BMW Team PTG), mind. ein Sieg pro Jahr
  • 2002 1. Platz Trans-Am Fahrermeisterschaft, acht Siege
  • 2003 Zwei Rennen NASCAR Winston Cup, eine Poleposition, 24h Nürburgring (BMW M3 GTR), 9. Platz Speed GT in den USA (BMW M3)
Hans-Joachim Stuck (DEU).

1969 fuhr Hans-Joachim Stuck sein erstes Autorennen mit einem BMW 2002 auf dem Nürburgring. Nach 300 Kilometern Renndistanz kam er als Dritter ins Ziel. Es war der Anfang einer Karriere, die ihresgleichen sucht.

1974 wurde er auf March BMW Zweiter der Formel-2-Europameisterschaft und gab sein Formel-1-Debüt. In sechs Jahren fuhr er 74 Grands Prix und sammelte 29 WM-Punkte. Einmal schaffte er als Drittplatzierter den Sprung aufs Podest. Später siegte Stuck in der amerikanischen IMSA-Serie und wurde 1985 Sportwagen-Weltmeister. Zwei Mal hat er die 24 Stunden von Le Mans gewonnen, drei Mal die 12 Stunden von Sebring, ein Mal die 24 Stunden in Spa und zwei Mal die 24 Stunden auf dem Nürburgring; das erste Mal 1970 auf BMW 2002 ti, das bisher letzte Mal 1998 mit einem BMW 320d – mit moderner Dieseltechnik von BMW. In der American Le Mans Series (ALMS) setzte er mit BMW das Siegen fort. Er hat bereits 51 Starts bei 24-Stunden-Rennen auf dem Tacho.

Hans-Joachim Stuck, Sohn des legendären König der Bergrennen, ist für BMW viel mehr als ein noch immer schneller Rennfahrer. Der 53-Jährige fungiert auch als Markenbotschafter des Unternehmens. Außerdem sorgen seine Arbeit als Formel-1-Experte für den TV-Sender Premiere World und eine Vielfalt anderer Aufgaben für einen atemberaubenden Lebensrhythmus. Das taugt ihm. Er ist die personifizierte Unternehmungslust.

Geburtstag/-ort: 1. Januar 1951/Garmisch-Partenkirchen (DEU)

Wohnsitz: Ellmau/T., Österreich

Familienstand: verheiratet mit Sylvia, 2 Söhne

Website: www.hansstuck.com
  • 1969 erste Tourenwagen-Rennen
  • 1970 Sieg 24h Nürburgring (BMW 2002 ti)
  • 1972 Sieg 24h Spa, Deutscher Rennsport-Meister (Ford)
  • 1973 Formel-2-Europameisterschaft (March BMW)
  • 1974 2. Platz Formel-2-EM (March BMW), Formel-1-Debüt
  • 1975 3. Platz IMSA-GT-Serie/USA (BMW), fünf Siege
  • 1976 Formel 1 (March)
  • 1977 11. Platz Formel 1 (Brabham), zwei dritte Plätze
  • 1978–1979 Formel 1 (Shadow/ATS)
  • 1979 1. Platz Procar-Serie (BMW)
  • 1981 u. ’83 2. Platz Deutsche Rennsport-Meisterschaft (BMW)
  • 1984 2. Platz Tourenwagen-EM (BMW), zwei Siege Sportwagen-WM (Porsche)
  • 1985 1. Platz Sportwagen-WM, 2. Platz DM (Porsche), 2. Platz Sportwagen-DM (Porsche)
  • 1986 2. Platz Sportwagen-WM, Siege 24h Le Mans und 12h Sebring (Porsche)
  • 1987 Sieg 24h Le Mans, 1. Platz ADAC-Supercup (Porsche)
  • 1988 Sieg 12h Sebring, 2. Platz 24h Le Mans (Porsche), 3. Platz Trans-Am-Serie (Audi), vier Siege
  • 1989 4. Platz IMSA-GTO-Serie/USA (Audi), sieben Siege; 3. Platz 24h Le Mans (Porsche)
  • 1990 Deutscher Tourenwagen-Meister (Audi)
  • 1991 3. Platz DTM (Audi), IMSA-Supercar-Serie (Porsche)
  • 1992 DTM (Audi), IMSA-Supercar-Serie (Porsche)
  • 1993 IMSA-Supercar-Champion, acht Siege; Sieg 12h Sebring (Porsche)
  • 1994/1995 3. und 6. Platz in Le Mans (Porsche); 8. und 4. Platz ADAC-Tourenwagen-Cup (Audi), IMSA (Porsche)
  • 1996 9. Platz International Touring Car Championship (Opel), zwei Siege in Helsinki; 3. Platz 24h Le Mans
  • 1997 17. Platz FIA GT-Meisterschaft, 24h Le Mans (Porsche),
  • 1998 24h Le Mans, Team BMW Motorsport (BMW V12 Le Mans), Entwicklungsprogramm BMW V8-Rennmotor, Sieg 24h Nürburgring (BMW 320d)
  • 1999 ALMS (BMW M3 GT, BMW Team PTG), Sieg in Sears Point, USRRC-Sieg in Lime Rock
  • 2000 ALMS (BMW M3 GT, BMW Team PTG), Sieg in Laguna Seca
  • 2001 8. Platz GT-Klasse ALMS (BMW Team PTG M3 GTR), Siege in Portland und Road Atlanta
  • 2002 BMW Einsätze in den USA (BMW Team PTG M3), 24h Nürburgring (BMW M3)
  • 2003 BMW Einsätze in den USA (BMW Team PTG M3), 24h Nürburgring (BMW M3 GTR)
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Alt 05.06.2004, 18:18     #5
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Technik des BMW M3 GTR.

M3 extrem.

Muskulöser Auftritt, großes Herz: Der BMW M3 GTR beeindruckt mit einer bulligen, teilweise aus Kohlefaser gefertigten Karosserie, verfügt über 500 PS aus einem V8-Motor und ein reinrassiges Rennfahrwerk.

Ursprünglich hatte BMW Motorsport das GT Coupé für den Einsatz in der American Le Mans Series (ALMS) entwickelt. Dort wurde der BMW M3 GTR in der Saison 2001 Meister aller Klassen: BMW Werksfahrer Jörg Müller gewann die Fahrer-Meisterschaft in der GT-Klasse, BMW Motorsport siegte im Teamklassement, und BMW wurde Markenmeister im wichtigsten Auslandsmarkt des Unternehmens. In acht Rennen fuhr der BMW M3 GTR sieben Mal als Sieger ins Ziel.

Der grundlegende Unterschied zum serienmäßigen M3 liegt im Antriebsstrang: Der GTR fährt mit der Kraft eines 4.0-Liter-V8- statt eines 3.2-Liter-Reihensechszylinder-Motors. In den äußeren Abmessungen überragt der M3 GTR den M3 zur Verbesserung der Aerodynamik mit einer um sieben Zentimeter nach vorn verlängerten Frontschürze, einer Heckverlängerung um fünf Zentimeter sowie einer Aufbautieferlegung um rund zwei Zentimeter.

Um dem Reglement des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring Genüge zu tun, mussten vor allem hinsichtlich der strengen Lärm- und Abgasvorschriften umfangreiche und zum Teil leistungsreduzierende Änderungen vorgenommen werden. Die beiden BMW M3 GTR starten in der den Werksteams vorbehaltenen Klasse E1.

Der Motor.

Das im Renntrimm 500 PS starke Herz des GTR ist ein V8-Motor, der als kurzhubiges, hochdrehendes Triebwerk ganz in der Tradition der M-Motoren liegt und sich nicht zuletzt durch seine Kompaktheit für den BMW M3 GTR empfahl. Mit einem Bankwinkel von 90 Grad und einer flachen Ölwanne mit Trockensumpfschmierung wurde der Einbau in den M3 möglich. In Längsrichtung beansprucht der Vierliter-V8 die Baulänge von zwei Zylindern weniger als der Reihensechszylinder des M3, wodurch ein neues Kühlkonzept ermöglicht wurde. Direkt hinter der Frontschürze mit dem mächtigen Kühllufteinlass liegen nebeneinander im schrägen Winkel der Wasserkühler (links) und der Ölkühler (rechts). Die Auslässe für die Luft aus den von unten angeströmten Kühlern sind auf der Haube sichtbar.

Diese Kühlerpositionierung ist sowohl thermisch als auch aerodynamisch effizient. Sie sorgt für zusätzlichen Abtrieb, ohne den Luftwiderstandsbeiwert signifikant zu erhöhen. Die Kühler für Getriebe und Differenzial befinden sich im Heck des Wagens.

Im Umfeld des Motors mit der Modellbezeichnung P60 bestand die größte Herausforderung darin, ausreichend große Strömungsquerschnitte für die Ansaug- und Abgasseite darzustellen. Beatmet wird der P60 durch zwei vom Reglement verlangte Airrestriktoren, die je Zylinderbank den Ansaugquerschnitt auf 32 mm Durchmesser beschränken. (In der ALMS betrug der Durchmesser der Airrestriktoren zuletzt 30,4 mm.) Die für eine optimale Zylinderfüllung notwendigen trompetenförmigen Airrestriktoren sind oberhalb der Kühler zu sehen.

Neben der gelungenen Anlage der Strömungskanäle zeichnet sich der V8 auch durch eine effiziente Brennraumgestaltung aus. Der Motor verfügt über einen Drehwalzenschieber pro Zylinder und eine von BMW Motorsport eigens entwickelte Motorsteuerung. BMW Motorsport Direktor Mario Theissen: „Dieser V8 bietet, wie alle M-Motoren, einen ausgesprochen guten Wirkungsgrad. Das empfiehlt ihn besonders für Langstreckenrennen.“

Speziell für 24-Stunden-Einsätze wurde in die Motorsteuerung eine Traktionskontrolle integriert, die seitens des ALMS-Reglements nicht zugelassen war.

Block und Zylinderkopf des V8-Motors bestehen aus Aluminium und wurden in der BMW Gießerei im Werk Landshut hergestellt, wo in Nachbarschaft zur bereits seit längerem bestehenden Gießerei für Serienmotoren auch die Formel-1-Triebwerke von BMW gegossen werden.

Die Aerodynamik.

Die Nürburgring-Nordschleife verlangt einen anderen aerodynamischen Abstimmungskompromiss als seinerzeit die in der Regel langsameren amerikanischen Rennstrecken. Diese Anforderung spiegelt sich auch im Erscheinungsbild der BMW M3 GTR wider.

Das Aerodynamikkonzept war ursprünglich an einem 40-Prozent-Modell im Windkanal entwickelt worden und wurde später im Maßstab 1:1 und mit Simulationsprogrammen optimiert. Während die Gestaltung der Front gleichzeitig für Anpressdruck an der Vorderachse und bestmögliche Kühlluftversorgung ausgelegt ist, wird das verlängerte Heck genutzt, um die aerodynamische Effizienz des Heckflügels zu erhöhen. Zur Verbesserung der Fahrstabilität im Hochgeschwindigkeitsbereich ist der Unterboden weitgehend glatt. Zugeständnisse für den 24-Stunden-Einsatz mussten diesbezüglich wegen der Schalldämpferanlage und der Katalysatoren gemacht werden.

Das Fahrwerk.

Das Rennfahrwerk des BMW M3 GTR verfügt über steife, geschweißte Stahlradträger, eine gegenüber der Serie vergrößerte Spurweite, eine extreme Aufbautieferlegung und eine dahingehend angepasste Achskinematik. Eine gutmütig und gleichzeitig hochgeschwindigkeitstaugliche Fahrwerksabstimmung ist auf der Nordschleife besonders wichtig. Die ausgewogene Gewichtsverteilung des BMW M3 GTR begünstigt eine optimale Abstimmung für diesen speziellen Parcours. Zur Entlastung der Fahrer ist die Zahnstangenlenkung elektrohydraulisch unterstützt.

Die 18-Zoll-Leichtmetall-Rennräder von BBS wurden gegenüber dem ALMS-Einsatz verstärkt. In der ALMS betrug das Mindestleergewicht 1100 Kilogramm, für den Nürburgringstart sind 1250 Kilogramm Leergewicht vorgeschrieben.

Während die serienmäßig selbsttragende M3-Stahlblechkarosserie und die eingeschweißte Sicherheitszelle aus hochfestem Stahl für Struktursteifigkeit sorgen, verfügt der M3 GTR wie der Basis M3 zur weiteren Steigerung der Fahrpräzision über ein Schubfeld an der Vorderachse. Zusätzlich wurde für den erneuten Renneinsatz auch die Hinterachse mit einem versteifenden Schubfeld ausgerüstet.

Die Bremsanlage wurde den hohen Anforderungen des 24-Stunden-Rennens angepasst und in Zusammenarbeit mit ContiTeves um ein Renn-ABS-System erweitert.

Zur Verbesserung des Wirkungsgrades im Antriebsstrang verfügt der M3 GTR über ein so genanntes Step-up-Differenzial. Es ermöglicht, trotz tief liegendem Differenzial, geringe Beugewinkel der Abtriebswellen und beinhaltet eine Kombination aus Visco- und Lamellensperre.

Das Sicherheitstanksystem sitzt in einer schützenden Wanne aus Kohlefaser unterhalb des Kofferraumes und wurde für die Betankung mit einer Zapfpistole umgerüstet. Das Tankvolumen wurde von 100 Liter auf 120 Liter erhöht. Die Tankzeiten beim Boxenstopp auf dem Nürburgring werden durch die einheitliche Durchflussmenge der Zapfsäulen bestimmt. Dadurch wird ein Service etwa drei Mal so viel Zeit in Anspruch nehmen wie 2001 in der ALMS.

Fahrzeugdaten BMW M3 GTR.
  • Länge: 4 612 mm
  • Breite: ca. 1900 mm maximal laut Reglement
  • Höhe: ca. 1320–1330 mm
  • Radstand: 2 731 mm
  • Spurweite: vorn 1609 mm, hinten 1602 mm
  • Fahrzeuggewicht: 1250 kg (Mindestgewicht laut Reglement)
  • Tankinhalt: 120 Liter (Maximalinhalt laut Reglement)
  • Chassis/Karosserie: selbsttragende Stahlblechkarosserie mit eingeschweißter Sicherheitszelle aus hochfestem Präzisionsstahlrohr; Front- und Heckschürze, Motorhaube, Türen, Kotflügel vorn, Kotflügelverbreiterungen hinten, Heckflügel, Heckdeckel, Dachaußenhaut und Heckdiffusor aus CFK; Heckdiffusor; z.T. glatter Unterboden aus Stahlblech, Sicherheitstankwanne unterhalb des Kofferraumes aus CFK Sandwich, pneumatische Vier-Stempel-Schnellhebeanlage
  • Kraftübertragung: gezogene Drei-Scheiben-Kohlefaser-Kupplung; gerade verzahntes Sechsgang-Handschaltgetriebe mit Öl/Luft-Kühler im Fahrzeugheck; Step-Up-Differenzial mit Visco-Sperre und mechanischer Spreiz-Lamellensperre, Öl/Luft-Kühler im Fahrzeugheck; Antriebswellen aus Stahl mit Tripodengelenken
  • Vorderachse: Ein-Gelenk-Federbeinachse mit reibungsreduzierter Federbeinlagerung; vierfach verstellbare Stoßdämpfer; geschweißte Radträger in Stahlausführung; Rohrstabilisator mit Verstellschwertern
  • Hinterachse: Zentral-Lenker-Achse mit geschweißtem Längslenker aus Stahl und Doppelquerlenkern; vierfach verstellbare Stoßdämpfer; Rohrstabilisator mit Verstellschwertern
  • Bremsanlage: Renn-ABS-System, ContiTeves
  • vorn: Sechskolben-Monoblock-Bremssättel aus Aluminium; innenbelüftete Grauguss-Bremsscheiben mit 380 mm Durchmesser
  • hinten: Vierkolben-Monoblock-Bremssättel aus Aluminium; innenbelüftete Grauguss-Bremsscheiben mit 313 mm Durchmesser
  • Lenkung: Zahnstangenlenkung mit elektrohydraulischer Servounterstützung
  • Räder: geschmiedete Aluminiumfelgen von BBS mit integrierten Drivepegs, Durchmesser 18 Zoll, Breite 11 Zoll
  • Reifen: Michelin-Rennreifen in den Dimensionen 27/65-18 (vorn) und 27/68-18 (hinten)

Motordaten BMW V8.
  • Bauart: 8-Zylinder-V-Saugmotor mit 90 Grad Bankwinkel
  • Hubraum: 3 997 ccm
  • Bohrung x Hub: 94 x 72 mm
  • Verdichtung: 13 : 1
  • max. Leistung: 500 PS bei ca. 8 000 U/min
  • max. Drehmoment: ca. 480 Nm bei ca. 6 500 U/min
  • max. Drehzahl: ca. 8 500 UPM
  • Zylinderblock: Aluminiumkonstruktion mit nikasilbeschichteten und freilegungsgehonten Laufbuchsen
  • Kolben: geschmiedete Kastenkolben
  • Pleuel: hochfester Stahl
  • Zylinderkopf: steife Aluminiumkonstruktion mit sphärischer Ventilanordnung, vier Ventile pro Zylinder
  • Ventiltrieb: vier oben liegende Nockenwellen, Kettenantrieb, mechanische Tassenstößel
  • Einlasssystem: Drehwalzenschieber, Luftsammler aus CFK mit ladungswechseloptimierten Schwingrohren, zwei Airrestriktoren mit Durchmesser je 32 mm
  • Abgassystem: Fächerkrümmer mit zusätzlichem Schalldämpfer, zwei Katalysatoren und seitlichem Austritt
  • Kraftstoffsystem: Einzelzylindereinspritzung mit einem Einspritzventil pro Zylinder, Einspritzdruck ca. fünf bar
  • Schmiersystem: Trockensumpf mit Öltank im Kofferraum
  • Kühlung: Wasser/Luft-Kühler und Öl/Luft-Kühler
  • Schwungrad: Stahl
  • Kraftstoff: Einheitskraftstoff, Super bleifrei

Elektrik/Elektronik.
  • Motor: BMW ECU 12A-V8 mit drei leistungsstarken Mikroprozessoren, externe kerzennahe Zündtreiber, acht Einzelzündspulen, vom Fahrer bedienbare Kennfeldumschaltung, zylinderindividuelle Einspritzung und Zündung, Engine Logbook, integrierte Traktionskontrolle
  • Fahrzeug: vier Xenon Scheinwerfer mit speziellem Lichtmodul und zwei Corner Lights; Multifunktionslenkrad mit sechs Sonderfunktionen; CFK Renndisplay mit programmierbarem multifunktionalem LCD Anzeigefeld und integrierten Schaltlampen; rennsportspezifischer Sicherheitskabelbaum; 42-Kanal-Messwerteerfassung, Telemetriesystem zur Datenübertragung vom Fahrzeug in die Box
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Alt 05.06.2004, 18:21     #6
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Aktuelles Fahrzeug:
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Zeitplan, Zahlen, Reglementauszüge.

Donnerstag, 10. Juni 2004.
  • Ab 14 Uhr sind Fans beim „Adenauer Racing Day“ in Adenau willkommen.
Freitag, 11. Juni 2004.
  • 10:00 – 12:00 Uhr 1. Zeittraining 24-Stunden-Rennen
  • 19:00 – 23:00 Uhr 2. Zeittraining 24-Stunden-Rennen
Samstag, 12. Juni 2004.
  • 12:30 – 14:30 Uhr Startaufstellung 24-Stunden-Rennen
  • 14:40 Uhr Start Einführungsrunde
  • 15:00 Uhr Start 24-Stunden-Rennen
Sonntag, 13. Juni 2004.
  • 15:00 Uhr Ziel 24-Stunden-Rennen
Veranstaltungstitel:
  • 32. Internationales ADAC 24-Stunden-Rennen Nürburgring
Strecke:
  • Um den Bereich der Müllenbach-Schleife als zusätzliche Fahrerlager-Fläche nutzen zu können, wurde die Strecke verkürzt. 2004 wird beim 24-Stunden-Rennen die Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke in Verbindung mit der Nordschleife gefahren.
  • Neue Rundenlänge: 24,427 Kilometer
  • Kurven: 38 Links- und 45 Rechtskurven
Auszüge aus dem Sportlichen Reglement.
  • Für ein Fahrzeug können maximal vier und müssen mindestens zwei Fahrer genannt werden. Der Mehrfachstart eines Fahrers ist zulässig, jedoch auf maximal zwei Fahrzeuge begrenzt. Umnennungen während des Rennens sind ausgeschlossen. Zwischen dem Wechsel auf ein anderes Fahrzeug ist eine Mindestruhepause von zwei Stunden einzuhalten.
  • Jeder Fahrer darf maximal zwei Stunden und 30 Minuten (inklusive Tank- und Boxenstopps) ohne Ablösung fahren. Wird diese Fahrzeit überschritten, wird dem Team pro angefangene fünf Minuten Verlängerung je eine Runde gestrichen.
  • Die Starterzahl ist auf 210 Fahrzeuge begrenzt.
  • Es sind drei Startgruppen zu je maximal 70 Fahrzeugen vorgesehen. Die Poleposition ist jeweils links.
  • Fahrer, die von der Strecke abgekommen sind, müssen das Rennen an dieser Stelle fortsetzen. Es sei denn, es erfolgt keine Abkürzung.
  • Reparaturen während des Trainings oder Rennens dürfen nur abseits der Strecke und nur vom betreffenden Fahrer sowie nur mit den im Fahrzeug mitgeführten Werkzeugen und Ersatzteilen durchgeführt werden. Helfer dürfen nur an den Boxen und im Fahrerlager an den Fahrzeugen tätig werden. Die Inanspruchnahme oder Duldung fremder Hilfe führt nicht zum Ausschluss, wenn sie aus Sicherheitsgründen dringend geboten ist und der Teilnehmer das Rennen auch ohne diese Hilfe hätte fortsetzen können.
  • Tanken ist ausschließlich an den Zapfsäulen im Boxenbereich erlaubt. Die Anzahl der beim Boxenstopp helfenden Teammitglieder ist nicht begrenzt.
  • Nach Ablauf von 24 Stunden Fahrzeit wird das Fahrzeug abgewunken, das als erstes die Ziellinie passiert. Fahrzeuge, die die Ziellinie nicht 20 Minuten nach dem Abwinken aus eigener Kraft und auf der Rennstrecke überquert haben, werden nicht gewertet.
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