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BMW überrascht Analysten
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Der Münchener Autobauer bereitet den Analysten eine angenehme Überraschung. Zwar hat BMW im dritten Quartal einen Ergebnisrückgang verbucht, dieser fiel jedoch kleiner aus als erwartet. Beim Umsatz konnte der Konzern gar zulegen. Auch der Absatz im wichtigen Absatzmarkt USA ist weiter gestiegen.
Wie BMW mitteilte, stiegen die Erlöse um 9,8 Prozent auf knapp 8,2 Mrd. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank um 4,9 Prozent auf 567 Mio. Euro. Steigende Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen für neue Modelle, sowie der Wechsel bei der 7-er Reihe lasteten auf dem Ergebnis.
Analysten bezeichneten die Zahlen dennoch als gut. Das Ergebnis sei deutlich besser als erwartet, hieß es. Man habe mit einem Ergebnis in Höhe von 474 Mio. Euro gerechnet. Auch der Überschuss lag über den Prognosen, obwohl er im Vorjahresvergleich um 26 Prozent auf 418 Mio. Euro fiel.
Auch BMW gab sich optimistisch. Man sei nach neun Monaten weiter auf gutem Weg, die Ziele für 2001 zu erreichen, hieß es. Im laufenden Jahr sollen erstmals mehr als 900.000 Fahrzeuge ausgeliefert werden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Terroranschläge in den USA bezeichnete BMW als beherrschbar.
Mehr Autos in USA verkauft
Bis Ende des Jahres erwartet der bayerische Automobilhersteller unverändert 200.000 verkaufte Fahrzeuge in den USA, zehn Prozent mehr als im Vorjahr (189.000 Pkw). In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat BMW 160.000 Autos in Amerika verkauft. Im Oktober sei der Absatz um 17 Prozent höher als im Vorjahresmonat gewesen, sagte ein BMW-Sprecher auf Anfrage von n-tv.de. Die weltweiten Absatzzahlen wird BMW am kommenden Freitag veröffentlichen.
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