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Alt 03.07.2004, 19:46     #41
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GP Frankreich – QUALIFIKATION 3. Juli 2004

Wetter: trocken, wechselnde Bewölkung; 22-24°C Luft, 34-38°C Asphalt, 40-44% Luftfeuchtigkeit

Magny-Cours (FRA). Die beiden Piloten des BMW WilliamsF1 Teams qualifizierten sich beim Großen Preis von Frankreich für die Startreihen drei und vier. Juan Pablo Montoya belegte im abschließenden Einzelzeitfahren Platz sechs. Marc Gené, der in Magny-Cours für Ralf Schumacher einspringt, kam auf Position acht.

Juan Pablo Montoya: 6. (1.14,172 min)
Chassis: FW26 06 (T-Car FW26 03)


Nach der Bestzeit im Pre-Qualifying war es ein Jammer, dass es mir nicht gelungen ist, das im zweiten Einzelzeitfahren zu wiederholen. Wir hatten die Abstimmungsprobleme vom Vormittag mit einigen Umbauten gelöst und waren zum Qualifying wirklich startklar. In den ersten beiden Streckenabschnitten war ich Schnellster, aber dann habe ich einen Fehler gemacht. Ich wollte einfach zu viel. Mir ist in der zweiten schnellen Schikane das Heck ausgebrochen, so kam ich letztlich nicht über Platz sechs hinaus. Erfreulich ist, dass wir heute das Potenzial des Autos gesehen haben. Obwohl die Konkurrenz schwer einzuschätzen ist: Ich gehe davon aus, dass wir im Rennen stark sein werden.

Marc Gené: 8. (1.14,275 min)
Chassis: FW26 05


Zum richtigen Zeitpunkt meine beste Leistung abzuliefern, das war heute das Wichtigste für mich. Im Pre-Qualifying hatte mich das Fahrverhalten des leichteren Auto etwas überrascht, und außerdem ist mir ein Fehler unterlaufen. Meine zweite Runde war okay, obwohl vielleicht auch da noch das ein oder andere Zehntel drin gewesen wäre. Auf jeden Fall war das meine bisher beste Runde an diesem Wochenende. Wenn mir am Mittwoch jemand gesagt hätte, dass ich diese Rundenzeit schaffen würde, hätte ich das gern unterschrieben. Reihe vier ist keine schlechte Ausgangsposition. Ich will morgen unbedingt so viele Punkte wie irgend möglich für das Team holen.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):

Es war ein enttäuschendes Qualifying für uns. Mit beiden Autos haben wir die Zeit im letzten Sektor verloren. Allerdings schätze ich unsere Leistungsfähigkeit über eine längere Distanz recht hoch ein. Wir wollen morgen im Rennen eine gute Vorstellung abliefern. Wir hatten bisher keine mechanischen Probleme, und auch die neuen Aerodynamikelemente funktionieren gut.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Wir sind nicht zufrieden. Die Poleposition war heute möglich. Während im ersten Durchgang bei Juan Pablo alles perfekt gepasst hat, sind er und auch Marc dann im entscheidenden Qualifying im letzten Sektor zurückgefallen. Unsere beiden Piloten trennt nur eine Zehntelsekunde. Das heißt, Marc hat eine gute Vorstellung geboten. Es war ein vergleichsweise enges Qualifying: Die Rundenzeiten der besten elf Fahrer liegen innerhalb von nur einer Sekunde. Beide BMW P84 Motoren liefen einwandfrei.
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Alt 05.07.2004, 11:04     #42
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GP Frankreich – RENNEN 4. Juli 2004

Wetter: trocken, sonnig; 27-30°C Luft, 32-43°C Asphalt, 29-31% Luftfeuchtigkeit

Magny-Cours (FRA). Ein WM-Punkt war die Ausbeute für das BMW WilliamsF1 Team beim Großen Preis von Frankreich. In dem vergleichsweise unspektakulären Rennen in Magny-Cours kam Juan Pablo Montoya als Achter ins Ziel. Marc Gené belegte Rang zehn.

Juan Pablo Montoya: 8.

Chassis: FW26 06

Schnellste Runde: 1.16,140 in Rd. 48 (achtschnellste insg.)


Es war ein sehr schwieriges Rennen für mich. Vor allem, weil ich heftige Nackenschmerzen hatte, ich konnte meinen Kopf kaum noch oben halten. Nach dem Unfall am Freitag hat mir der Nacken wehgetan, aber ich dachte nicht, dass es im Rennen so schlimm werden würde. Ich konnte zwar beim Start meine Position halten, aber in etwa der 20. Runde bin ich zu hart über die Randsteine gefahren, habe mich gedreht und drei Plätze verloren. Später konnte ich Kimi Räikkönen zwar nahe kommen, war aber nicht schnell genug, um ihn zu überholen. Die Balance meines Autos war vor allem im ersten Teil des Rennens nicht perfekt, so habe ich ein paar Fehler gemacht. Ich hatte sehr gehofft, heute mehr als einen Punkt einzufahren.

Marc Gené: 10.

Chassis: FW26 05

Schnellste Runde: 1.16,070 in Rd. 56 (siebtschnellste insg.)


Platz zehn ist nicht das, was ich mir erhofft hatte. Ich hatte beim Start Schwierigkeiten mit der Kupplung. Und um einen Frühstart unbedingt zu vermeiden, habe ich sie zu langsam kommen lassen und so drei Plätze verloren. Damit hatte ich schon den Großteil meiner Chancen auf ein gutes Ergebnis eingebüßt. Dann haben Mark Webber und ich uns in Kurve drei berührt, und ich hätte mich fast gedreht. Zwei meiner Reifensätze haben sehr gut funktioniert, zwei andere weniger. Ich konnte Boden auf Webber und auch auf Juan gutmachen. Ich habe mein Bestes gegeben, konnte sie aber doch nicht einholen. Heute hätten sowohl mein Auto als auch ich schneller sein müssen.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):

Unser Tempo im Rennen war enttäuschend. Ohne Juans Dreher hätten wir etwas besser abgeschnitten, er hat einen, vielleicht sogar zwei Plätze gekostet. Aber auch ohne diesen Zwischenfall hätte das Ergebnis nicht unserer Zielsetzung entsprochen. Die Strategie war in Ordnung, die Reifen und die Boxenstopps waren es auch. Also ist es ganz offensichtlich, dass wir weiter alles daran setzen müssen, unser Auto schneller zu machen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Juan hat durch seinen Dreher Plätze eingebüßt, Marc hat im Startgetümmel drei Positionen verloren und ist danach ein sehr ordentliches Rennen gefahren. Die Plätze fünf und sieben wären möglich gewesen. Und das hätte unserer Leistungsfähigkeit an diesem Wochenende entsprochen. Beide Fahrer waren mit dem Handling des stark veränderten Autos noch nicht zufrieden. Es gab keine Chance, die neuen Komponenten vor diesem ersten Einsatz zu testen. Erschwerend kam hinzu, dass wir im Freitagstraining wegen Juans Unfall und Regenunterbrechungen nicht wie gewohnt an der Abstimmung arbeiten konnten. Jetzt geht es darum, das Potenzial des neuen Pakets in den nächsten Rennen umzusetzen. Motorenseitig gab es am gesamten Wochenende keinerlei Probleme.
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Alt 07.07.2004, 11:06     #43
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GP Großbritannien, 9.-11. Juli 2004 - VORSCHAU

Der elfte Lauf zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, der Große Preis von Großbritannien am kommenden Sonntag, beendet eine Serie von unmittelbar aufeinander folgenden Grands Prix. Nach seiner guten Vorstellung am vergangenen Wochenende in Magny-Cours wird Marc Gené auch in Silverstone den sich weiterhin auskurierenden Ralf Schumacher im BMW WilliamsF1 Team ersetzen.

Für das Heimrennen von WilliamsF1 hat sich das Team viel vorgenommen und wird erneut aerodynamische und mechanische Modifikationen einsetzen.

Juan Pablo Montoya:

Das BMW WilliamsF1 Team hat in diesem Jahr bisher zwei Tests in Silverstone gefahren, von daher stehen uns bereits vor dem ersten Training am Freitag viele Daten zur Verfügung. In der Vergangenheit waren wir beim britischen Grand Prix im Rennen oft deutlich stärker als am Freitag und Samstag. Im vergangenen Jahr beispielsweise bin ich am Sonntag als Zweiter ins Ziel gekommen, obwohl es im Qualifying nur zum siebten Startplatz gereicht hatte.

In den zurückliegenden Rennen haben wir kaum Punkte geholt, in Silverstone müssen wir nun wirklich alles richtig machen, zumal es das Heimrennen von WilliamsF1 ist. Ich weiß, dass wieder viele Mitarbeiter aus der Fabrik zur Strecke kommen wollen, und ich hoffe, wir können ihnen eine erfreuliche Vorstellung bieten. Ich freue mich, dass Marc wieder fahren wird. Er wird von mir jede Unterstützung bekommen, ich werde ihm gerne helfen, wo ich kann.

Marc Gené:

Ich freue mich sehr auf das Wochenende in Silverstone. In Magny-Cours kam ich zwar gut zurecht, aber die dort gesammelten Erfahrungen werden mir helfen, mich in England zu steigern. Wir haben in Silverstone relativ viel getestet, und ich denke, die Strecke liegt unserem FW26. Unsere Rundenzeiten waren dort immer konkurrenzfähig, und ich hoffe, das können wir auch am Rennwochenende umsetzen. Wir sollten beim Heimrennen von WilliamsF1 ein paar Punkte sammeln, zumal viele von den Jungs aus der Fabrik zum Zuschauen kommen werden.

Sam Michael (Technical Director WilliamsF1):

In Silverstone erwarten uns einige schnelle Kurven und drei Geraden, wo Motorleistung und Luftwiderstand wichtig sind. Außerdem gibt es zum Ende der Runde einen recht langsamen Streckenabschnitt. Aerodynamische Effizienz ist daher entscheidend. Bei der Abstimmung geht es darum, Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten zu gewährleisten, ohne zu viel Grip in der langsameren Passage einzubüßen.

Für den britischen Grand Prix werden wir erneut aerodynamisch und mechanisch nachrüsten und damit unseren Fahrern hoffentlich ein verbessertes Auto bieten können. Marc Gené hat in Magny-Cours gute Arbeit geleistet und wird in England erneut das zweite Fahrzeug fahren. In Frankreich war seine schnellste Rennrunde um eine Zehntelsekunde besser als Juan Pablos. Wir sind sicher, Marc wird alles daran setzen, Punkte für das Team einzufahren.

Silverstone bietet auch ein paar gute Überholmöglichkeiten, das lässt auf ein spannendes Rennen hoffen. Der GP 2003 war in der Tat spannend, damals geprägt von Safety-Car-Phasen, die zu sehr unterschiedlichen Rennstrategien geführt haben. In den Rennstrategien ist derzeit ohnehin viel Bewegung, was die Sache interessanter macht. Dafür war der GP Frankreich ein weiteres gutes Beispiel.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Mit dem Heimrennen von WilliamsF1 geht für uns alle eine extrem Kräfte raubende Zeit mit sechs Rennen binnen acht Wochen sowie Testfahrten in Silverstone, Monza und Jerez zu Ende. Dabei hat sich ab dem GP in Kanada ein sportlicher Aufwärtstrend abgezeichnet, obwohl eine ganze Reihe unvorhersehbarer Ereignisse das Team zusätzlich belastet haben. Parallel wurden strukturelle Veränderungen zur besseren Vernetzung von BMW und WilliamsF1 vorangetrieben und auch ein sichtbar weiterentwickeltes Chassis zum Einsatz gebracht. Das BMW WilliamsF1 Team durchlebt gerade eine schwierige Phase. Ich bin zuversichtlich, dass wir gestärkt daraus hervorgehen.

Was die Motorentwicklung in München anbetrifft, läuft unterdessen alles nach Plan. Dank der Drehzahlfestigkeit des BMW P84 können wir die Getriebeübersetzungen so wählen, dass auch im Rennen im siebten Gang die Maximaldrehzahl erreicht wird. Das sollte sich in Silverstone auszahlen, einem Kurs mit schnellen Kurven und drei Geraden.

Für das Team geht es in den verbleibenden acht Grands Prix darum, wieder Anschluss an die Spitze zu finden. Als zweiter Fahrer neben Juan Pablo Montoya wird uns dabei in Silverstone erneut Marc Gené unterstützen.

Zahlen und Fakten
  • Für WilliamsF1 hat Silverstone nicht nur deswegen eine besondere Bedeutung, weil die Strecke nur einen Steinwurf vom Firmensitz in Grove entfernt liegt. Am 14. Juli 1979 feierte das Team dort seinen ersten Sieg, es gewann Clay Regazzoni. Am 13. Juli 1997 erzielte Jacques Villeneuve auf dem Kurs den 100. GP-Sieg für WilliamsF1. Insgesamt siegte WilliamsF1 acht Mal in Silverstone.
  • Die Rennstrecke in Silverstone wurde seit dem ersten Grand Prix im Jahr 1950 mehrfach umgebaut. Der diesjährige GP ist der 38., der auf dem Kurs in Northamptonshire ausgetragen wird. Weitere GP von Großbritannien fanden in Aintree (fünf) und Brands Hatch (zwölf) statt. Außerdem wurden in England drei Grands Prix von Europa ausgetragen, 1983 und 1985 in Brands Hatch sowie 1993 in Donington Park.
  • In den zurückliegenden Jahren wurde die den Kurs umgebende Infrastruktur ausgebaut. Vor allem nach dem GP 2000 waren Parkplätze und Zufahrtswege in die Diskussion geraten. Damals war das Rennen vom traditionellen Juli-Termin auf April vorverlegt worden. Wolkenbruchartige Regenfälle hatten die unbefestigten Parkplätze derart aufgeweicht, dass am Samstag die Zuschauer gebeten werden mussten, zu Hause zu bleiben.
  • Der Kurs ist 5,141 Kilometer lang. Die Renndistanz (60 Runden) beträgt 308.355 Kilometer.
  • Rundenrekordhalter ist Vorjahressieger Rubens Barrichello (Ferrari). Er fuhr 2003 die schnellste Rennrunde in 1.22,236 Minuten. Die Poleposition hatte der Brasilianer vor Jahresfrist in 1.21,209 erobert.
  • Die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams kamen 2003 nach zwei Doppelsiegen hintereinander (GP Europa und Frankreich) gestärkt nach Silverstone. Im Qualifying machten ihnen Handlingsprobleme zu schaffen, sie qualifizierten sich für die Startplätze vier (Schumacher) und sieben (Montoya). Der Kolumbianer holte im von Safety-Car-Phasen unterbrochenen Rennen auf und wurde Zweiter. Schumacher wurde seiner Chancen auf einen Podiumsplatz beraubt: Ein Karosserieteil eines Konkurrenten hatte einen der seitlichen Kühlerschächte blockiert. Es musste bei einem außerplanmäßigen Boxenstopp entfernt werden. Der Deutsche wurde ans Ende des Feldes zurückgeworfen und letztlich noch Neunter.
  • Der Große Preis von Großbritannien startet am Sonntag, dem 11. Juli 2004, um 13.00 Uhr Ortszeit, das entspricht 14.00 Uhr in Deutschland.
Mit 37 Punkten belegt das BMW WilliamsF1 Team nach zehn von 18 Grands Prix Platz vier in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.
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Alt 12.07.2004, 21:47     #44
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GP Großbritannien - Freies Training 09.07.2004

Wetter: trocken, bedeckt; 17-18°C Luft, 27-31°C Asphalt, 54-59% Luftfeuchtigkeit
Silverstone (GBR). Problemloser Auftakt zum Großen Preis von Großbritannien für das BMW WilliamsF1 Team: Für beide Piloten, Juan Pablo Montoya und Marc Gené, lief das Abstimmungsprogramm in den beiden ersten freien Trainings in Silverstone nach Plan.

Am heutigen Freitag gab das BMW WilliamsF1 Team außerdem die Vertragsverlängerung mit Hauptsponsor HP bekannt.

Juan Pablo Montoya:

1. Training: 3. (1.19,502 min)

2. Training: 11. (1.19,746 min)

Chassis: FW26 06 (T-Car FW26 05)


Wir haben heute einige gute Vergleiche durchgeführt. Die Streckenbedingungen haben sich im Laufe der beiden Trainings doch recht stark verändert. Nichtsdestotrotz haben wir das Programm abgespult, das wir uns vorgenommen hatten. Ich bin recht zufrieden mit der Balance meines Autos. Das Wetter war heute etwas besser als noch am Donnerstag. Zwar kühl, aber wenigstens trocken. Ich hoffe auf jeden Fall, dass wir auch am Samstag im Trockenen fahren können.

Marc Gené:

1.Training: 4. (1.19,687 min)

2. Training: 7. (1.19,540 min)

Chassis: FW26 07


Alles in allem war es ein guter Trainingstag. Wie bei allen anderen auch stand heute die Reifenwahl im Vordergrund, außerdem haben wir einige Abstimmungsänderungen ausprobiert. Das Auto hat nicht immer so reagiert, wie wir das erwartet hatten. Für ein besseres Verständnis der Reaktionen müssen wir uns jetzt hinsetzen und eine gründliche Analyse der Daten vornehmen. Noch haben wir uns nicht entschieden, welche Reifenmischung wir in Qualifying und Rennen verwenden möchten.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Wir hatten einen produktiven ersten Trainingstag ohne mechanische Probleme und haben uns mit dem Reifenvergleich und der Rennabstimmung auseinandergesetzt. Die Bedingungen in Silverstone sind durch die relativ kühle Witterung etwas anders als sonst. Die Temperaturen beeinflussen das Set-up und die Wahl einer der beiden Reifenmischungen. Wir werden uns später gründlich mit den erfassten Daten beschäftigen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es sieht so aus, als würde das Wetter über das gesamte Wochenende so bleiben.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Verglichen mit dem letzten Freitag in Magny-Cours war dies heute ein erfreulicher Trainingstag ohne Störungen. Beide Fahrer konnten ihr Abstimmprogramm vollständig durchführen. Dies ist wichtig für uns, weil wir mit unserem neuen Aerodynamik-Paket jeden Kilometer Erfahrung gebrauchen können. Motorenseitig gab es keinerlei Probleme.
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Alt 12.07.2004, 21:48     #45
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GP Großbritannien - Qualifikation 10.07.2004

Wetter: trocken, bewölkt; 17-20°C Luft, 29-34°C Asphalt, 50-68% Luftfeuchtigkeit
Silverstone (GBR). Das Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien war eine Wetterlotterie. Am Ende belegten die BMW WilliamsF1 Team Fahrer Juan Pablo Montoya und Marc Gené in Silverstone die Plätze acht und 13. Wegen des Motorwechsels eines Konkurrenten rücken beide in der Startaufstellung um einen Platz auf.

Juan Pablo Montoya: 8. (1.19,378 min / Startplatz 7)
Chassis: FW26 06 (T-Car FW26 05)

Bevor ich zu meiner Qualifyingrunde auf die Strecke ging, konnte ich sehen, dass Marcs Auto sehr unruhig lag und erwartete bei mir dasselbe. Und tatsächlich habe ich auch schon in der ersten Kurve bemerkt, wie schwer mein Auto zu fahren ist. Also beschloss ich, vorsichtig zu sein. Gerade bei dem häufig wechselnden Wind ist es sehr schwer einzuschätzen, wie das Auto reagiert. Natürlich bin ich enttäuscht von meinem Startplatz. Marc und ich haben vorher sehr gut gearbeitet und hatten die Balance unserer Autos gut in den Griff bekommen. Aber trotz unseres Abschneidens heute Nachmittag glaube ich, dass wir im Rennen noch die Chance auf ein gutes Ergebnis haben.

Marc Gené: 13. (1.20,335 min / Starplatz 12)
Chassis: FW26 07

Die Strategien im Prequalifying mögen heute schwer verständlich gewesen sein, aber schließlich ging es darum, sich angesichts der Wetterprognosen die besten Ausgangspositionen für das Abschlussqualifying zu verschaffen. Nach dem freien Training am Vormittag war ich sehr zuversichtlich, im Qualifying ein gutes Resultat zu erzielen, aber meine Runde war schlecht. Mein Auto war viel schwieriger zu fahren, als ich erwartet hatte. Es war sehr windig, und ich konnte das Auto kaum auf der Strecke halten. Die Bedingungen hatten sich gegenüber dem Training stark verändert.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Wie einige andere Teams waren auch wir in der Vorqualifikation extra langsam unterwegs. Es schien, als würde es im Laufe des Qualifyings anfangen zu regnen, und deshalb wollten wir unseren Fahrern die Chance geben, vorher anzutreten. Das Wetter hat sich allerdings anders als erwartet entwickelt. Zwar kam Wind auf, aber es blieb trocken. Davon abgesehen ist es ist offensichtlich, dass unsere Autos im Qualifying noch nicht schnell genug sind, aber unsere Leistungen im Training waren ermutigend. Wir werden jetzt unsere Hausaufgaben für morgen machen und hoffen, im Rennen ein paar Punkte zu ernten.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das Qualifying war heute eine Wetterlotterie. Einerseits ist klar, dass gerade hier die Strecke mit jedem Auto schneller wird, andererseits war für Mitte des zweiten Qualifyings Regen angekündigt. Da diese Wetterprognose nicht eintrat, hatten unsere Fahrer mit ihren frühen Startzeiten keine Chance, weiter nach vorn zu fahren. Technisch liefen beide Autos problemlos.
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Alt 12.07.2004, 21:51     #46
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GP Großbritannien - Rennen 11.07.2004

Wetter: trocken, bewölkt; 17-18°C Luft, 28-31°C Asphalt, 56-67% Luftfeuchtigkeit
Silverstone (GBR). Das BMW WilliamsF1 Team erlebte einen reibungslosen britischen Grand Prix, in dem sich Juan Pablo Montoya dank einer guten Rennstrategie und optimaler Boxenstopps vier WM-Punkte für Platz fünf erarbeitete. Marc Gené, der in Silverstone erneut Ralf Schumacher vertrat, kam als Zwölfter ins Ziel.

Juan Pablo Montoya: 5.

Chassis: FW26 06

Sechstschnellste Runde: 1.19,968 in Rd. 26


Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Das Auto war zwar schwierig zu fahren, hat aber gut funktioniert. Wir haben heute das Beste herausgeholt, wir sind insgesamt einfach nicht schnell genug. Beim Start ließ ich die Kupplung zu schnell kommen und verlor vorübergehend einen Platz an Sato. Danach habe ich alles gegeben, aber ich konnte die Spitze nicht angreifen. Als das Safety-Car auf die Strecke ging, hat das Team hervorragend reagiert und mich sofort zur Box gerufen. Der Service hat perfekt geklappt. Ich wurde heute ziemlich häufig von Überrundeten aufgehalten, das war etwas frustrierend.

Marc Gené: 12.

Chassis: FW26 07

Siebtschnellste Runde: 1.20,434 in Rd. 58


Mein Start war durchschnittlich. Ich habe einen Platz an Da Matta verloren, konnte ihn mir aber in der zweiten Kurve wieder zurückholen. In der ersten Phase des Rennens habe ich mit Alonso gekämpft. Wir waren etwa gleich schnell. Er hat mich bei meinem ersten Boxenstopp überholt. Später ging es bei der Boxen-Strategie noch um Positionskämpfe mit Sato und Da Matta. Auf der Strecke hatte ich keine Chance gegen sie, dafür hat der Speed gefehlt. Auch ich wurde von Überrundeten aufgehalten. Die Balance des Autos variierte mit den Reifensätzen, war insgesamt aber nicht schlecht.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Dass wir ein paar Punkte geholt haben, ist natürlich erfreulich. Aber es ist auch ganz offensichtlich, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, um unser Auto zu verbessern. Unsere Rennstrategie hat Juan heute geholfen, seine Position im Feld zu verbessern, und auch die Boxenmannschaft hat sehr gute Arbeit geleistet. Von Marcs Ausgangsposition aus war es sehr schwer, etwas zu erreichen. Seine schnellste Rennrunde zeigt, dass er nicht schlecht unterwegs war, aber für einen Platz in den Punkten hat es nicht gereicht. Ich hoffe, Jarno Trulli ist nach seinem heftigen Unfall in Ordnung.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Für die Zuschauer war es ein bis zum Schluss spannendes Rennen mit einer starken Leistung von Kimi Räikkönen. Erfreulich ist, dass Jarno Trulli bei seinem Unfall anscheinend unverletzt blieb. Für unsere Fahrer war es nach langer Zeit wieder ein Rennen ohne Zwischenfälle. Juan Pablo hat aus seinem siebten Startplatz das Beste gemacht und sich mit der richtigen Strategie und drei sehr guten Boxenstopps auf Rang fünf vorgearbeitet. Marc steckte über weite Strecken im Dreikampf mit Alonso und Sato. Er hat ein solides Rennen abgeliefert. Nachdem das modifizierte Auto jetzt zwei Renneinsätze hinter sich hat, können wir in der kommenden Woche in Jerez endlich auch intensiv damit testen.

Test in Jerez: 14.-16. Juli
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Alt 22.07.2004, 12:36     #47
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CE-
Großer Preis von Deutschland, 23.-25. Juli 2004 - VORSCHAU

Nach erkennbaren Steigerungen beim vergangenen Rennen in Silverstone und einem aufschlussreichen Test in Jerez sieht das BMW WilliamsF1 Team dem Großen Preis von Deutschland optimistisch entgegen.

Vor dem zweiten Grand Prix des Jahres in der Heimat von BMW hat der WilliamsF1 BMW FW26 erneut Verbesserungen erfahren. Während Ralf Schumacher weiter auf dem Weg der Genesung ist, wird der Brasilianer Antonio Pizzonia, zweiter Testfahrer des Teams, in Hockenheim neben Juan Pablo Montoya den Wagen mit der Startnummer vier steuern.


Juan Pablo Montoya:

Im vergangenen Jahr in Hockenheim habe ich meinen bis dato letzten Sieg erzielt. Es wäre an der Zeit für den nächsten Erfolg. Das würde dem Team Aufschwung geben und unsere Position verbessern. Aber wir wissen, dass das derzeit schwierig ist. Die Konkurrenz ist härter denn je. Dennoch: Wir waren in der Vergangenheit auf dieser Strecke immer gut und hoffen, daran anknüpfen zu können. Für eine Wetterprognose ist es noch viel zu früh, aber mit derart kühlen und unbeständigen Bedingungen wie in Silverstone rechne ich in Hockenheim eigentlich nicht, und das sollte es uns etwas leichter machen.

Die Fahrerbesetzung des BMW WilliamsF1 Teams wird beim Deutschen Grand Prix nun zu hundert Prozent südamerikanisch sein. Ich wünsche Antonio Pizzonia als meinem neuen Teamkollegen viel Glück. Ich will in Deutschland weitere Punkte sammeln und werde ihn nach Kräften unterstützen, dasselbe zu tun.


Antonio Pizzonia:

Ich freue mich sehr über diese Chance, die mir das BMW WilliamsF1 Team gibt. Ich werde mein Bestes geben, um mich dafür mit WM-Punkten zu bedanken. Jetzt konzentriere ich mich hundertprozentig auf den kommenden Renneinsatz in Hockenheim und werde mich nach einem klaren Plan darauf vorbereiten.


Sam Michael (Technical Director WilliamsF1):

In Sachen Überholmöglichkeiten ist Hockenheim eine großartige Rennstrecke. Das gilt insbesondere für die lange Gerade zwischen der zweiten und der dritten Kurve, wobei diese dritte Kurve den zusätzlichen Vorteil einer großzügigen und asphaltierten Auslaufzone bietet. Der Hockenheimring ist ein gutes Beispiel dafür, wie Rennstreckenarchitektur dazu beitragen kann, dass mehr Überholmanöver zu sehen sind.

Charakteristisch für die Strecke sind langsame und mittelschnelle Kurven, sie bestimmen über die Fahrzeugabstimmung. Außerdem ist eine gute Traktion ein wichtiger Faktor. Wir werden mit weiteren aerodynamischen und mechanischen Chassis-Verbesserungen antreten und hoffen, uns damit etwas weiter vorn platzieren zu können. Das Vorjahresrennen hat gezeigt, dass die Reifen auf diesem Kurs sehr stark beansprucht werden. Deshalb wird es von größter Bedeutung sein, zusammen mit Michelin die richtige Reifenwahl zu treffen.

Im Rennen wird neben der Strategie auch die Effizienz der Boxenmannschaft entscheidend sein. In Silverstone hat die Arbeit der Boxencrew maßgeblich mitgeholfen, Positionen zu gewinnen. Wir erwarten von uns auch diesbezüglich eine gute Vorstellung in Deutschland. Antonio Pizzonia wird sein erstes Rennen für das BMW WilliamsF1 Team bestreiten, und wir wollen ihm helfen, beim Heimrennen von BMW in die Punkteränge zu fahren.


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Es war sehr wichtig für unser Team, nach dem Rennen in Silverstone endlich mit den zahlreichen neuen Komponenten intensive Testfahrten unternehmen zu können. Zumal wir wegen der allgemeinen Testpause erst nach dem Großen Preis von Ungarn Mitte August wieder Gelegenheit dazu haben werden. Für das Chassis und die Aerodynamik gilt viel mehr als für den Motor, dass Simulationen den Test im Fahrbetrieb nicht vollständig ersetzen können. Wir haben in Jerez de la Frontera viele Informationen gesammelt, die bei der Abstimmarbeit im freien Training helfen sollten.

Hockenheim war bis einschließlich 2001 ein Eldorado für starke Motoren. Seit dem Umbau sind die langen Waldgeraden verschwunden. Heute liegen die Anforderungen an den BMW P84 Motor dort im Vergleich der GP-Kurse im oberen Drittel. Im vergangenen Jahr haben wir einen Volllastanteil von 62 Prozent erfasst, und auch mit einem Topspeed von 332 km/h gehört das Streckenprofil ins vordere Mittelfeld.

Was die Temperaturen angeht, sehnen wir den Sommer herbei. Im vergangenen Jahr war das Rennen in Hockenheim mit bis zu 37 Grad eines der heißesten der Saison. Der BMW Motor hat sich immer wieder als thermisch sehr gesund erwiesen, und auch unsere Reifen haben bei Hitze regelmäßig eine gute Figur abgegeben.


Zahlen und Fakten
  • Die Stadt Hockenheim zählt rund 19.000 Einwohner und liegt in der Oberrheinebene im Bundesland Baden-Württemberg. Die Region im Badischen ist auch als Spargelanbaugebiet bekannt.
  • Am 29. Mai 1932 wurde als Eröffnungsveranstaltung auf dem damaligen – nicht asphaltierten - Dreieckskurs das erste Motorradrennen gestartet. 1938 wurde die Strecke zum ovalförmigen „Kurpfalzring“ umgebaut. 1957 wurde erneut modernisiert und auch das Motodrom gebaut. Am 2. August 1970 fand der erste Formel-1-GP statt, es siegte Jochen Rindt. 1977 wurde der Große Preis von Deutschland dauerhaft ins Badische verlegt, lediglich 1985 kehrte er noch einmal auf den Nürburgring zurück. Zu ihrem 70-jährigen Jubiläum präsentierte sich die Rennstrecke 2002 in neuer Form und mit neuem Namen: Der „Hockenheimring Baden Württemberg“ kommt seither ohne die berühmten langen Waldgeraden aus, an denen kein Platz für Zuschauer war. Wo es früher in den Wald ging, biegt das Feld nun scharf rechts ab (zweite Kurve nach Start und Ziel) in die extrem lang gezogene Highspeed-Linkskurve „Parabolika“. Sie mündet in eine Spitzkehre, die mit extremem Lenkradeinschlag im ersten Gang durchfahren wird. Nach der Haarnadel führt eine Rechts-Links-Rechts-Kombination zurück in das stadionartige Motodrom.
  • Die Streckenlänge beträgt 4,574 Kilometer. Das Rennen wird über 67 Runden ausgetragen, die Renndistanz beträgt 306,458 Kilometer.
  • WilliamsF1 hat bis dato neun Siege in Hockenheim erzielt. Den ersten im Jahr 1979 mit Alan Jones, den bis dato letzten gemeinsam mit BMW im vergangenen Jahr.
  • 2003 siegte Juan Pablo Montoya im FW25 überlegen mit mehr als 65 Sekunden Vorsprung auf David Coulthard (McLaren-Mercedes) und Jarno Trulli (Renault). Ralf Schumacher schied unmittelbar nach dem Start wegen eines Unfalls aus, der später noch vor dem FIA-Berufungsgericht in Paris erörtert wurde und letztlich eine Geldstrafe nach sich zog.
  • Bei seiner Siegesfahrt stellte Montoya in 1.14,917 Minuten den gültigen Rundenrekord auf.
  • Die erste Startreihe war 2003 in Hockenheim fest in der Hand des BMW WilliamsF1 Teams. Montoya hatte in 1.15,167 Minuten die Poleposition erobert, Ralf Schumacher war noch nicht einmal um zwei Hundertstelsekunden langsamer (1.15,185 min) und bezog Startplatz zwei.
  • Der Große Preis von Deutschland, der zwölfte Lauf zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2004, wird am Sonntag, dem 25. Juli, um 14.00 Uhr gestartet.
  • Mit 41 Punkten belegt das BMW WilliamsF1 Team nach elf von 18 Grands Prix Platz vier in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.
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Alt 26.07.2004, 21:32     #48
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GP Deutschland - Freies Training 23.07.2004

Wetter: trocken, sonnig, 32-34°C Luft, 50-54°C Asphalt, 40-45% Luftfeuchtigkeit

Hockenheim (DEU). Guter Auftakt zum Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring für das BMW WilliamsF1 Team: Bei Hochsommerhitze belegten Juan Pablo Montoya und Antonio Pizzonia die Plätze drei und fünf im zweiten freien Training. Der 23-jährige Brasilianer Pizzonia, sonst Testfahrer des Teams, löst in Hockenheim Marc Gené nach zwei Grands Prix als Ersatz für Ralf Schumacher ab. Der Deutsche erholt sich noch von seinem Unfall vor fünf Wochen und wird am Samstag das Team in Hockenheim besuchen.

Juan Pablo Montoya:

Erstes Training: 9. (1.16,795 min)

Zweites Training: 3. (1.15,167 min)

Chassis: FW26 06 (T-Car FW26 05)


Der Tag war gut. Am Vormittag hatte ich zwar ein paar Schwierigkeiten, aber im zweiten Training am Nachmittag lief es erheblich besser. Das Auto lag viel ruhiger. Allerdings habe ich mit meinem ersten frischen Reifensatz einen Fahrfehler gemacht und konnte ihn daher nicht wirklich nutzen. Wir sind mehrfach einige Runden am Stück gefahren, und die dabei erzielten Zeiten waren ermutigend.

Antonio Pizzonia:

Erstes Training: 10. (1.16,845 min)

Zweites Training: 5. (1.15,470 min)

Chassis: FW26 07


Ich bin mit beiden Trainings zufrieden. Ich fahre hier zum ersten Mal mit einem Formel 1 und habe die meiste Zeit darauf verwendet, mich mit der Kombination aus Strecke und Rennwagen vertraut zu machen. Bei meinen Formel-3000-Einsätzen hier in Hockenheim habe ich ein Mal gewonnen. Das war noch auf dem alten Kurs, aber ich mag auch die neue Strecke. Wir müssen sehen, was das Qualifying bringt, ich bin recht optimistisch. Es ist klasse, wieder einen Grand Prix fahren zu können. Für diese Chance bin ich dem Team sehr dankbar.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Der Tag war produktiv für uns. Wir haben mit beiden Fahrzeugen planmäßig an der Rennabstimmung gearbeitet und die üblichen Vergleiche zwischen den beiden Reifenmischungen durchgeführt. Dabei sind keinerlei technische Störungen aufgetreten. Normalerweise ist es problematisch, einen Rennfahrer kurzfristig auszutauschen. Aber Antonio hat sich sehr schnell in die Abläufe eingefunden und an seinem ersten Tag gute Arbeit geleistet. Wir haben neue Aerodynamik- und Aufhängungselemente mitgebracht, die gut funktionieren.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Es war ein gutes Freitagstraining für uns. Beide Fahrer haben ihr Abstimmungsprogramm ohne Störungen durchziehen können. Antonio ist auf Anhieb gut mit dem Auto zurechtgekommen. Sofern man die Rundenzeiten am Freitag überhaupt bewerten kann, deutet alles darauf hin, dass sowohl im Qualifying als auch im Rennen vier bis fünf Teams eng beieinander liegen könnten.
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Geändert von Georg (26.07.2004 um 21:55 Uhr)
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Alt 26.07.2004, 21:33     #49
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GP Deutschland - Qualifikation 24.07.2004

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Hockenheim (DEU). Zum dritten Mal in der Saison 2004 startet ein Wagen des BMW WilliamsF1 Teams aus der ersten Reihe: Juan Pablo Montoya qualifizierte sich vor dem Großen Preis von Deutschland in Hockenheim für Startplatz zwei. Ersatzmann Antonio Pizzonia fuhr die elftbeste Zeit.

Juan Pablo Montoya: 2. (1.13,668 min)
Chassis: FW26 06 (T-Car FW26 05)

Es tut gut, wieder vorn dabei und in Form zu sein. WilliamsF1 und BMW haben sehr hart gearbeitet und unser Gesamtpaket stark verbessert. Die neuen Aerodynamik-Komponenten, die wir seit dem Rennen in Magny-Cours haben, bedeuten echten Fortschritt. Mir ist in meiner Qualifikationsrunde ein Fehler unterlaufen. In der letzten Kurve vor dem Motodrom habe ich wohl die Zeit verloren, die mich die Poleposition gekostet hat und gleichzeitig einen Startplatz auf der sauberen Fahrbahnseite. Auf jeden Fall haben wir für morgen ein gutes Rennauto und können sicher um einen Podiumsplatz fahren. Ich habe nun ein Fahrzeug zur Verfügung, das erheblich besser ist als das der vergangenen Grands Prix. Auch im Vergleich zum gestrigen freien Training ist es wiederum besser zu fahren und liegt stabiler.

Antonio Pizzonia: 11. (1.14,556 min)
Chassis: FW26 07

Das Ergebnis ist natürlich eine Enttäuschung, zumal nach dem guten Resultat im Pre-Qualifying. Das Auto fühlte sich auf meiner zweiten Qualifyingrunde anders an. Wir hatten zwischen den beiden Einzelzeitfahren Veränderungen vorgenommen, und damit war das Auto unerwartet schwierig zu fahren. Dennoch glaube ich, dass wir eine gute Rennabstimmung haben und morgen Punkte holen können.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Juan hat im Qualifying eine gute Leistung abgeliefert und einen guten Startplatz erzielt. Seine Rundenzeit ist ein Beleg dafür, dass die Fahrzeugverbesserungen beginnen, Früchte zu tragen. Ich hoffe, das verhilft uns morgen zu einem starken Rennen. Nachdem Antonio in der Vorqualifikation als Zweiter direkt hinter Juan lag, ist ihm im zweiten Einzelzeitfahren leider keine gute Runde gelungen. Sich im Rennen von dort nach vorn zu arbeiten, wird schwer für ihn. Er muss sich anstrengen, um in die Punkte zu fahren.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das waren ein exzellentes Pre-Qualifying und ein gutes Qualifying für unser Team. Juan Pablo steht in der ersten Reihe, obwohl der dritte Sektor bei ihm nicht optimal gepasst hat. Antonio war im Pre-Qualifying so schnell wie Juan Pablo, ist im entscheidenden Qualifying dann aber zu vorsichtig zu Werke gegangen. Für das Rennen ist Michael Schumacher der Favorit, aber dahinter dürfte es eng und spannend zugehen.
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Alt 26.07.2004, 21:35     #50
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Hockenheim (DEU). In einem spannenden und ereignisreichen Großen Preis von Deutschland sammelte das BMW WilliamsF1 Team sechs WM-Punkte. Juan Pablo Montoya kam in Hockenheim als Fünfter ins Ziel. Antonio Pizzonia verbuchte mit Platz sieben das beste Ergebnis seiner bisherigen Formel-1-Karriere.

Juan Pablo Montoya: 5.

Chassis: FW26 06

Schnellste Runde: 1.14,446 min in Rd. 10 (siebtschnellste insg.)


Ich hatte einen unglaublich schlechten Start! Die Kupplung hat sehr spät gegriffen, und so haben die Räder diesmal extrem durchgedreht, das Auto hat sich praktisch nicht vom Fleck bewegt. So habe ich fünf Plätze eingebüßt. Ich hatte auch Probleme mit Blasenbildung an den Hinterreifen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war mein Auto wirklich extrem schwierig zu fahren, die Reaktionen waren nur noch sehr schwer einzuschätzen. Deshalb konnte ich David Coulthard in der Schlussphase nicht mehr angreifen. Ich bin ihm zwar sehr nahe gekommen, habe aber der Reifen wegen letztlich lieber zurückgesteckt. Natürlich bin ich enttäuscht, von Startplatz zwei wollte ich einen Podiumsplatz holen. Immerhin haben wir ein paar Punkte für das Team geerntet.

Antonio Pizzonia: 7.

Chassis: FW26 07

Schnellste Runde: 1.14,586 min in Rd. 65 (zehntschnellste insg.)


Alles in allem bin ich zufrieden mit meiner Leistung heute. Anfangs blieb ich ein paar Mal im Verkehr stecken und habe viel Zeit verloren. Als ich mich frei gefahren hatte, sind mir zwar schnelle Runden gelungen, aber am Ende hat es nicht gereicht, um Webber noch einzuholen. Ich bin froh, zwei Punkte für das Team geholt zu haben. Es ist ein Jahr her, dass ich einen Grand Prix gefahren bin. Ich wünsche mir mehr Rennerfahrung, dann kann ich mich auf jeden Fall steigern.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Es ist positiv, dass wir mit beiden Autos in die Punkteränge gefahren sind, und es freut uns, dass sich Antonio auch Punkte verdient hat. Wir hatten mit beiden Autos schlechte Starts. Vor dem nächsten Rennen werden wir uns mit diesem Thema noch einmal gründlich auseinandersetzen. Insgesamt waren unsere Autos hier besser als in den Rennen zuvor. Die jüngsten Fahrzeug-Entwicklungen haben unsere Konkurrenzfähigkeit verbessert. Die Boxenstopps verliefen erneut gut und haben unsere Rennstrategie unterstützt.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das erste Kompliment geht an Michael Schumacher, der das Rennen souverän gewonnen hat. Das zweite Kompliment geht eindeutig an den Hockenheimring: Die Strecke begünstigt gute Überholmanöver. Wir haben heute eine Menge spannender Zweikämpfe gesehen. Unser eigenes Ergebnis spiegelt nicht ganz den Anstieg der Formkurve wider, wie sie im Qualifying erkennbar war. Antonio ist ein gutes Rennen gefahren. Juan hatte einen miserablen Start. Aus dem Mittelfeld konnte er sich später wieder auf Platz fünf vorarbeiten. Er hat mehrfach über Blasenbildung der Reifen geklagt. Diese Probleme haben mit dafür gesorgt, dass er nicht mehr attackieren konnte.
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