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Alt 23.02.2004, 14:54     #1
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F1-2004-Termine -Vorschau-Training-Rennergebnisse

GP-Termin-Informationen 2004

Alle Termine 2004 als PDF-File
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Geändert von Albert (29.10.2004 um 21:09 Uhr)
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Alt 29.02.2004, 16:08     #2
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Großer Preis von Australien – 5.-7. März 2004 - VORSCHAU

Endlich! Am Sonntag, dem 7. März, ist es soweit: Der erste von 18 Formel-1-Grands-Prix der Saison 2004 wird ein wenig Licht ins Dunkel um die aktuellen Leistungsverhältnisse der Teams bringen. Vor dem Start zum Großen Preis von Australien im malerischen Albert Park von Melbourne beherrschen Spannung und Anspannung die Formel 1 und ihre Fangemeinde.

Das BMW WilliamsF1 Team hat sich in den vier Monaten seit dem Finale der zurückliegenden Saison mit einem intensiven Testprogramm vorbereitet. Es erstreckte sich über 33 Tage und fünf Länder. Der BMW P84 Motor wurde seit September über 20.000 Testkilometern unterzogen. Das neue Chassis wurde in diesem Jahr Anfang Januar und somit knapp vier Wochen früher vorgestellt als 2003. Es erfuhr seither rund 15.000 Erprobungskilometer.

Juan Pablo Montoya:

Ich kann es kaum noch abwarten, wieder Rennen zu fahren. Die Testarbeit im Winter ist anstrengend, aber nicht sehr befriedigend, weil man nie wirklich weiß, wo man steht. Das zeigt sich erst beim Saisonauftakt.

Ich blicke zuversichtlich in die Saison. Ich denke, dass der FW26 von Beginn an konkurrenzfähig sein wird, anders als der FW25 im Vorjahr. Damals haben wir eine Weile gebraucht, um uns das volle Potenzial des Autos zu erschließen. Unsere direkte Konkurrenz wird sehr stark sein. Wir werden wieder gegen Ferrari und McLaren kämpfen, aber es könnte auch Überraschungen durch Renault und BAR geben.

Durch das geänderte Reglement wird das Qualifying eine ganz andere Geschichte als im vergangenen Jahr. Trotzdem wird man nie Autos im echten Qualifikationstrimm sehen. Im ersten Durchgang wird man zwar mit wenig Kraftstoff fahren, aber mit der Rennabstimmung. Das heißt: Das Auto neigt zum Untersteuern. Ohne das vollautomatische Getriebe auszukommen, ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber dafür braucht man nur zehn bis 15 Runden. Wegen des Motorenreglements mache ich mir wenig Sorgen, unsere Standfestigkeit beim Testen war gut.

Ich mag Australien und Melbourne sehr gern. Ich vergangenen Jahr und im Jahr davor war ich jeweils Zweiter. Ich hoffe, mich steigern zu können.

Ralf Schumacher:

Man wünscht sich ja eigentlich immer ein paar Tage mehr Zeit zum Testen, weil man alles perfekt machen will, aber eigentlich bin ich froh, dass es endlich losgeht. Ich bin fitter und motivierter denn je, und ich denke, dass wir mit dem FW26 um einiges besser vorbereitet sind als im vergangenen Jahr. Deshalb ist es kaum vermessen, wenn ich sage, dass wir in Australien aus eigener Kraft um den Sieg mitfahren können.

Aber das macht ja den Reiz des Saisonauftakts in Melbourne aus: Beim Testen kann man Tendenzen erkennen, doch endgültig weißt du erst auf der Strecke im Albert Park, wo du mit deinem Auto im Vergleich zur Konkurrenz genau stehst.

Außerdem freue ich mich auf ein paar Tage zur Akklimatisation in Melbourne, weil ich dieses Fleckchen Erde und seine Menschen einfach sympathisch finde.

Sam Michael (Chief Operations Engineer WilliamsF1):

Als erstes Rennen der Saison ist Melbourne für alle Teams besonders aufregend, natürlich will jeder wissen, wo er steht. Die Strecke im Albert Park ist ein Kurs mit niedrigem Grip-Niveau. Sie bietet sowohl langsame als auch mittelschnelle Kurven, außerdem zwei Hochgeschwindigkeitspassagen. Diesen komplexen Anforderungen muss man bei der Abstimmung gerecht werden.

Man benötigt auch viel aerodynamischen Abtrieb. Nachdem dieser durch Reglementänderungen reduziert wurde, werden wir in Melbourne annähernd mit der steilsten Heckflügeleinstellung fahren. Bei der mechanischen Fahrwerksabstimmung ist das Ziel, gute Traktion zum Beschleunigen aus langsamen Kurven zu erreichen, ohne die Balance am Scheitelpunkt zu beeinträchtigen. Die Fahrer müssen häufig aus hoher Geschwindigkeit abbremsen. Der Albert Park ist zwar nicht der härteste Kurs bezüglich des Bremsenverschleißes, aber man muss diesen Punkt im Auge behalten.

Wir haben im Winter intensive Testarbeit mit Michelin betrieben. Die beiden Reifensorten, die wir in Melbourne zur Auswahl haben werden, sollten uns verschiedene Rennstrategien erlauben. Die beiden neuen Mischungen haben beim Testen beeindruckende Ergebnisse gebracht.

Nachdem die Startautomatik nun verboten ist und wieder viel mehr in der Hand der Fahrer liegt, haben wir in unserem Testprogramm auch ausgiebig Starts geübt. Die Resultate sind ermutigend, aber, um sie wirklich zu bewerten, müssen wir den Start in Melbourne abwarten.

Die neuen Regeln schreiben auch vor, dass man das gesamte Wochenende mit einem Motor bestreiten muss. Andernfalls wird man in der Startaufstellung um zehn Plätze zurückversetzt. BMW hat viel Zeit in Rennsimulationen und Prüfstandsläufe investiert, um die Standfestigkeit zu gewährleisten, ohne dabei zuviel Leistung einzubüßen.

Die Frage der Rennstrategie ist hochinteressant. Sie wird sich erneut vom Vorjahresbild abheben – einerseits wegen des auf 100 km/h angehobenen Tempolimits in der Boxengasse, andererseits wegen der umgebauten Boxenzufahrt. Mit all diesen Neuerungen und mit Sicherheit vielen konkurrenzfähigen Autos am Start wird diese Saison für die Fans garantiert sehr spannend – und für uns an der Boxenmauer sehr anstrengend.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Wir haben eine intensive Saisonvorbereitung hinter uns. Seit der ersten Erprobung des BMW P84 Motors im Fahrbetrieb, das war am 4. September 2003 in Monza, haben wir über 20.000 Testkilometer mit dem neuen Triebwerk abgespult. Dass die Basis stimmte, war schnell klar. Dann ging es um Fitnesstraining für die gemäß dem neuen Reglement nahezu verdoppelte Laufleistung.

Bei den Tests haben wir mehrfach komplette Rennwochenenden erfolgreich simuliert, sind also 800 Kilometer unter realistischen Bedingungen gefahren. Der frühe Entwicklungsbeginn hat sich ausgezahlt. Dennoch müssen wir uns auf Überraschungen einstellen. Große Hitze etwa oder Startabbrüche lassen sich beim Test nur unzureichend darstellen. Was die Leistung angeht, kommen wir ebenfalls gut voran. In der Konzeptphase des Ein-Wochenend-Motors hatten wir noch mit Einbußen von bis zu zehn Prozent gerechnet. Inzwischen kann ich mir sogar vorstellen, dass wir im Laufe der Saison unsere Spitzenwerte von 2003 wieder erreichen, also über 900 PS. Wir fühlen uns insgesamt gut gerüstet für den Saisonstart.

Zahlen und Fakten
  • Der zentral gelegene Grand-Prix-Kurs von Melbourne führt durch den Albert Park am gleichnamigen See entlang.
  • Eine Runde misst 5,303 Kilometer. Das Rennen wird über 58 Runden (307,574 Kilometer) ausgetragen.
  • Der Grand Prix wird am Sonntag, dem7. März 2004, um 14.00 Uhr Ortszeit gestartet, das entspricht 04.00 Uhr in Deutschland.
  • 2004 ist Melbourne zum neunten Mal in Folge Austragungsort des Großen Preises von Australien. Zuvor fand der GP in Adelaide statt, wo WilliamsF1 vier Siege erzielte. Den bisher einzigen Sieg von WilliamsF1 in Melbourne holte 1996 der Brite Damon Hill.
  • Das BMW WilliamsF1 Team hatte in den vergangenen vier Jahren seines Bestehens wechselhaften Erfolg in Melbourne. Im Jahr 2000 belegte Ralf Schumacher beim Debüt des Teams Rang drei. 2001 fielen beide Fahrzeuge aus. 2002 belegte Juan Pablo Montoya Platz zwei, während Ralf Schumacher bereits in der ersten Kurve des Rennens nach einem dramatisch aussehenden Unfall mit Rubens Barrichello (Ferrari) ausgefallen war. 2003 verspielte Montoya bei einem Dreher in Führung liegend zehn Runden vor dem Ziel seine Siegchancen und wurde Zweiter. Ralf Schumacher lag an dritter Position, wurde aber durch einen klemmenden Zentralverschluss beim Boxenstopp zurückgeworfen und kam letztlich als Achter ins Ziel. Die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams waren von den Startplätzen drei (Montoya) und neun (Schumacher) ins Rennen gegangenen.
  • Sieger des GP Australien 2003 wurde nach Montoyas Ausrutscher David Coulthard (McLaren-Mercedes). Sein Teamkollege Kimi Räikkönen fuhr in 1.27,724 min die schnellste Rennrunde und ist damit Rundenrekordhalter. Die Poleposition eroberte 2003 Ferrari-Pilot Michael Schumacher in 1.27,173 min.
  • Der Zeitplan beim diesjährigen GP Australien sieht gemäß des neuen Reglements folgendermaßen aus:

    Freies Training: Freitag 11.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 15.00 Uhr sowie Samstag 10.00 bis 10.45 und 11.15 bis 12.00 Uhr.

    Das Qualifying beginnt am Samstag um 14.00 Uhr und wird in zwei aufeinander folgenden Einzelzeitfahren ausgetragen. Die Startreihenfolge für das erste Einzelzeitfahren entspricht dem Zieleinlauf des Saisonfinales 2003 in Japan. Dort wurde Ralf Schumacher Zwölfter, Montoya schied aus. Sieger Rubens Barrichello (Ferrari) wird in Melbourne die Zeitenjagd 2004 eröffnen. Zum zweiten Einzelzeitfahren wird in umgekehrter Reihenfolge des Ergebnisses des ersten Durchgangs gestartet – der zuvor Langsamste geht als Erster auf die Bahn.
  • Melbourne liegt an der östlichen Südküste Australiens und ist die Hauptstadt des Staates Victoria. Melbourne ist die zweitgrößte Stadt Australiens und zählt 3,2 Millionen Einwohner. Melbourne City erstreckt sich über 36,5 Quadratkilometer, die Innenstadt ist geprägt von einem Geschäftsviertel, einem interessanten Mix aus moderner und historischer Architektur, dem attraktiven Southbank-Viertel und den wichtigsten Sportzentren sowie zahlreichen Parks und Grünanlagen. Durch die Lage in der Asien-Pazifik-Region ist Melbourne die Handelsdrehscheibe Australiens.
  • Den Streckenposten in Melbourne werden einige angehende Kollegen aus Bahrain zur Seite gestellt, die so praktische Erfahrung sammeln sollen. Beim GP in Bahrain, dem dritten WM-Lauf, werden außerdem routinierte Posten aus Australien vor Ort sein.
  • Wie im Vorjahr profitiert das Grün im Albert Park auch 2004 von über 100.000 Litern Wasser, die Mitte Februar mit dem Ende einer Swimmingpool- und Spa-Ausstellung im Melbourne Exhibition Centre verfügbar wurden. Nach der extremen Dürre des vergangenen Jahres herrschen in Melbourne noch immer Beschränkungen für den Wasserverbrauch.
  • Die Zielflagge beim diesjährigen Großen Preis von Australien wird Stephanie Sheene schwenken, die Witwe des im März 2003 im Alter von 52 Jahren verstorbenen zweifachen Motorrad-Weltmeisters Barry Sheene.
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Alt 05.03.2004, 12:25     #3
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Großer Preis von Australien – FREIES TRAINING 5. März 2004

Wetter: trocken, sonnig, 21-22°C Luft, 27-39°C Asphalt

Melbourne (AUS). Im ersten freien Training der Formel-1-Weltmeisterschaft 2004 belegten die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams die Plätze sechs und sieben. Ralf Schumacher war am Freitag im Albert Park in Melbourne Sechsschnellster, Juan Pablo Montoya kam auf Rang sieben.


Ralf Schumacher: 6.

Chassis: FW26 03

Schnellste Runde: 1.25,882 min


Wir haben heute unser Programm wie geplant abgespult. Vor allem haben wir die Reifenwahl getroffen, wie es das Reglement neuerdings erfordert. In der ersten Stunde sind wir nicht sehr viele Runden gefahren, die Strecke war einfach noch zu schmutzig. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns steigern können. Der Abstand zu Ferrari ist aber anscheinend sehr groß.

Juan Pablo Montoya: 7.

Chassis: FW26 05 (T-Car FW26 02)

Schnellste Runde: 1.26,206 min


Das ist wohl nicht das Ergebnis, das ich mir heute im freien Training vorgestellt hatte. Ich hatte damit gerechnet, dass das Grip-Niveau wegen der noch staubigen Strecke zu Anfang sehr niedrig sein würde. Aber es wurde leider nicht viel besser, als die Strecke sauberer wurde. Die Balance meines Autos war alles in allem nicht ideal. Wir müssen hart arbeiten, um zu Ferrari aufzuschließen. Die beiden Fahrer waren heute wirklich sehr schnell.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Für uns verlief der erste Trainingstag recht gut. Wir haben sämtliche Systeme überprüft und die Reifenwahl getroffen. Alles lief ohne technische Probleme. Wenn wir einige Runden am Stück gefahren sind, waren die Autos konstant. Jetzt werden wir uns über die Abstimmung für das Qualifying Gedanken machen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Nach umfassender Dauererprobung des BMW P84 Motors auf dem Prüfstand und bei Testfahrten war dies die erste Bewährungsprobe an einem Rennwochenende. Der Motor hat die erste Etappe ohne Probleme überstanden. Eine Kilometerbegrenzung gab es von der Motorenseite her nicht.
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Alt 07.03.2004, 13:12     #4
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Großer Preis von Australien – QUALIFIKATION 6. März 2004

Wetter: trocken, leicht bewölkt, 22-24°C Luft, 36-41°C Asphalt

Melbourne (AUS). Die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams qualifizierten sich für den Formel-1-Saisonauftakt in Melbourne für die Startreihen zwei und vier. Juan Pablo Montoya belegte am Samstag beim Einzelzeitfahren im Albert Park den dritten Platz. Teamkollege Ralf Schumacher wurde Achter.

Juan Pablo Montoya: 3.

Chassis: FW26 05 (T-Car FW26 02)

Schnellste Runde: 1.24,998 min


Mein Auto war heute erheblich besser als im Freitagstraining. Wir haben eine Weile gebraucht, um eine gute Abstimmung zu finden. Gestern kamen wir mit den Reifen weniger gut zurecht, aber auch sie wurden immer besser. Ich war sehr angetan von meiner Rundenzeit im ersten Qualifying. Im zweiten habe ich dann zu viel gewollt und in der Schikane im letzten Sektor einen Fehler gemacht. Auf jeden Fall gehe ich zuversichtlich ins Rennen. Wir steigern uns an diesem Wochenende Schritt für Schritt, und ich werde morgen in einem sehr guten Rennauto sitzen.

Ralf Schumacher: 8.

Chassis: FW26 03

Schnellste Runde: 1.25,925 min


Ich weiß noch nicht, woran es lag, dass es im ersten Qualifying gut für mich lief und im zweiten Qualifying dann nicht mehr funktionierte. Startplatz acht ist natürlich nicht mein Wunschergebnis. Aber wir sollten das Rennen abwarten, um zu sehen, was diese Zeiten von heute wirklich bedeuten. Für mich ist das Wichtigste, morgen im Rennen so viele Punkte wie möglich zu sammeln.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Juan hat im Qualifying gute Arbeit geleistet. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich beide Fahrer morgen im Rennen schlagen. Wir hatten weder im freien Training am Vormittag noch während des Qualifyings technische Probleme. Bisher lief am ersten Rennwochenende der Saison alles nach Plan. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Rennstrategie für morgen. Wir sind zuversichtlich, dass wir im Rennen stark sein werden.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Das erste Doppel-Qualifying der neuen Saison war abwechslungsreich. Das Ergebnis zeigt, dass Ferrari auch 2004 Favorit ist. Unsere Fahrer waren heute deutlich besser gerüstet als im Training am Freitag. Was die Zeiten wirklich wert sind, wird sich morgen im Rennen zeigen. Die beiden BMW P84 Motoren haben bisher 63 bzw. 59 Runden ohne technische Probleme zurückgelegt.
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Alt 07.03.2004, 13:15     #5
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Großer Preis von Australien – RENNEN 7. März 2004

Wetter: trocken, bewölkt, 18-19°C Luft, 23-25°C Asphalt

Melbourne (AUS). Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya kamen beim ersten Grand Prix der Formel-1-Saison im australischen Melbourne auf den Plätzen vier und fünf ins Ziel. Das BMW WilliamsF1 Team belegt nach dem ersten von 18 Saisonrennen mit neun Punkten hinter Ferrari Rang zwei in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.

Ralf Schumacher: 4.

Chassis: FW26 03

Schnellste Runde: 1.25,824 min in Rd. 11 (fünftschnellste insg.)


Natürlich kann ich mit dem heutigen Ergebnis nicht zufrieden sein, obwohl ich auch sehe: Gemessen an meinem Startplatz habe ich vier Plätze gut gemacht, und ich habe fünf Punkte geholt. Wir hatten eine gute Strategie, und das Team hat bei den Boxenstopps exzellente Arbeit geleistet. Besorgnis erregend ist, dass wir eine Sekunde Rückstand auf Ferrari hatten. Das hatte ich nicht erwartet. Ich denke, es lag sowohl am Chassis als auch daran, dass die Reifen körnten. Beides müssen wir angehen. Wir müssen unser gesamtes Paket noch etwas verbessern. Das kann ein paar Rennen dauern, aber wir werden das hinkriegen.

Juan Pablo Montoya: 5.

Chassis: FW26 05

Schnellste Runde: 1.25,286 min in Rd. 42 (viertschnellste insg.)


Ich habe aus meinem dritten Startplatz nichts gemacht. Direkt nach dem Start wollte ich meine Position gegen Alonso verteidigen, bin dabei in der ersten Kurve neben der Strecke gelandet und habe vier Plätze verloren. Anschließend habe ich mich darauf konzentriert, den jeweils richtigen Moment zum Überholen einiger Konkurrenten zu erwischen. Die Angriffe waren nicht einfach. Die Balance meines Autos war nicht ideal, außerdem haben meine Reifen phasenweise stark gekörnt. Ein klemmendes Rad hinten rechts hat bei meinem dritten und letzten Boxenstopp obendrein noch etwas Zeit gekostet.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Juan hat bei einem Ausrutscher in der ersten Kurve einige Plätze verloren und dann wieder aufgeholt. Ralf hat sich beim Start um zwei Plätze verbessert. Insgesamt war unsere Vorstellung im Vergleich zu Ferrari und Renault nicht gut genug, aber wirklich schlecht ist das Ergebnis letztlich auch nicht. Beide Fahrer haben Punkte geholt, und wir liegen nach dem ersten GP auf Platz zwei der Konstrukteurs-WM. Als nächstes stehen in Malaysia und Bahrain zwei Hitzerennen auf dem Programm, darauf freuen wir uns.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Das Ergebnis entspricht nicht ganz unseren Erwartungen, insbesondere nicht der Rückstand auf Ferrari. Das Ferrari-Team hat gezeigt, dass es nach wie vor der Maßstab in der Formel 1 ist. Wir werden wie im vergangenen Jahr sehr intensiv an der Weiterentwicklung arbeiten. Beide BMW P84 Motoren haben ihre Feuertaufe nach dem neuen Reglement mit Bravour bestanden. Wir haben uns bereits im freien Training keine Kilometerbegrenzung auferlegt und sind damit am kompletten Rennwochenende auf 1294 Kilometer gekommen. Im Qualifying und im Rennen sind wir durchgehend mit voller Drehzahl gefahren. Es gab keinerlei technische Probleme.

Test in Valencia: 10./11.03. Marc Gené, 12.03. Antonio Pizzonia
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Alt 12.03.2004, 18:27     #6
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Großer Preis von Malaysia – 19.-21. März 2004 - VORSCHAU

Nach einem schwierigen Saisonauftakt in Melbourne bereitet sich das BMW WilliamsF1 Team auf den nächsten Grand Prix vor, der am 21. März 2004 in Malaysia stattfindet. Die moderne Rennstrecke von Sepang, südlich der Hauptstadt Kuala Lumpur gelegen, verspricht Spannung. Ein vergleichsweise geringes Grip-Niveau auf einem relativ glatten Belag erfordert bei der Fahrzeugabstimmung viel Anpressdruck. Der Kurs ist eine Herausforderung für Mensch und Maschine: Auf den Geraden erreichen die Fahrzeuge rund 320 km/h, in engen Kurven sinkt das Tempo auf 80 km/h. Die Strecke bietet gute Überholmöglichkeiten, hier können sich Fahrer profilieren und Fans das Zuschauen genießen.

Ohne Zweifel wird das Klima ein entscheidender Faktor beim Großen Preis von Malaysia werden. Rasch wechselnde Witterung und eine belastend hohe Luftfeuchtigkeit beinhalten nicht selten wolkenbruchartige Regenfälle. Hohe Temperaturen indes sollten dem BMW WilliamsF1 Team und Reifenpartner Michelin entgegen kommen.

Juan Pablo Montoya:

Nach dem für uns enttäuschenden Rennen in Melbourne haben wir sofort damit begonnen, den FW26 weiter zu verbessern, um beim nächsten Grand Prix konkurrenzfähig zu sein und zu Ferrari aufschließen zu können. Die hohen Temperaturen in Malaysia und Bahrain sollten uns liegen, von daher hoffen wir auf bessere Ergebnisse. Unser BMW Motor war während der Wintertests sehr zuverlässig. Wir gehen davon aus, dass er auch die extreme Hitze wegstecken kann. Die Michelin-Reifen dürften in der Wärme ebenfalls sehr gut sein.

Die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze in Malaysia machen mir keine allzu großen Sorgen. Für meine Fitness habe ich während des Winters trainiert, ich war im Studio, habe Tennis gespielt und bin Fahrrad gefahren. Ich hoffe nur, dass meine Trinkflasche in diesem Jahr nicht wieder ihre Dienste einstellt wie 2003. Außerdem sollten wir uns daran erinnern, dass uns in Sepang 2002 der erste Doppelsieg des BMW WilliamsF1 Teams gelungen ist.

Ralf Schumacher:

Das Eröffnungsrennen in Melbourne hat uns brutal gezeigt, dass noch sehr viel Arbeit auf uns wartet, wenn wir in diesem Jahr um die Weltmeisterschaft fahren wollen. Wir werden zwar den Vorsprung von Ferrari so kurzfristig nicht ganz aufholen können, aber wir solltenin Malaysia doch etwas besser aussehen.

Die Strecke und das heiße Klima passen besser zu unserem Auto und zu unseren Reifen, darauf allein sollten wir uns aber auch nicht verlassen. Körperlich bin ich für die Hitzeschlacht in Sepang bestens gerüstet, auch wenn ich mit Schaudern an meine letztjährige Aufholjagd von Platz 17 auf Platz 4 denke: An meinem Helm war jenes Teil abgebrochen, dass die Luft in den Helm leitet. Ich konnte kaum atmen, die Temperatur unter dem Helm war mörderisch.

Sam Michael (Chief Operations Engineer WilliamsF1):

In Malaysia wird es viel heißer sein als in Australien, aber in dieser Gegend besteht auch täglich das Risiko eines tropischen Gewitters.

Die Strecke bei Kuala Lumpur ist fahrerisch anspruchsvoll. Es wird mit viel Abtrieb gefahren, es gibt einige Richtungswechsel in mittelschnellen und schnellen Kurven. Außerdem gilt es, drei langsame Kurven zu berücksichtigen. Zudem gibt es vier Geraden, auf denen Motorleistung gefragt ist. Sepang bietet drei vernünftige Überholmöglichkeiten pro Runde.

Seit dem Auftakt in Melbourne haben wir Weiterentwicklung am Fahrzeug betrieben und hoffen, in Malaysia eine bessere Leistung zeigen zu können. Wir haben uns bereits eine Rennstrategie überlegt und werden auf dieser Basis entscheiden, welche der beiden Michelin-Mischungen wir einsetzen werden. Die neuen Regeln haben das Thema Rennstrategie gegenüber 2003 tatsächlich verändert. Es geht um eine sensible Kosten-Nutzen-Rechnung, wenn man entscheidet, wann die Fahrer ihre ersten Stopps machen sollen.

Wir liegen derzeit mit neun Punkten auf dem zweiten Platz der Konstrukteurs-WM. Darauf wollen wir in Malaysia aufbauen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

In Malaysia rechne ich mit dem ersten Hitzerennen der Saison, und das wird uns weiteren Aufschluss über die Wettbewerbssituation geben. Die in Malaysia durchaus übliche Wärme ist uns willkommen, auf die ebenso üblichen Wolkenbrüche können wir verzichten.

Zu den Konsequenzen der neuen Regeln gehört, dass die Motoren stärker als bisher situationsbezogen genutzt werden. Das heißt: Im Qualifying und in bestimmten Rennsituationen setzt man das volle Potenzial des Motors um. Im freien Training und in anderen Phasen des Rennens versucht man, den Motor zu schonen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun. Eine ist die Beschneidung der Laufleistung im Training. Diesen Weg gehen wir nicht. Die Fahrer und Ingenieure sollen die freien Trainingssitzungen uneingeschränkt für die Reifenauswahl und Fahrzeugabstimmung nutzen können. Eine andere Möglichkeit der Motorenschonung ist das Herabsetzen der Schaltdrehzahl. Das macht in verschiedenen Situationen Sinn. Bei der Reifenauswahl am Freitag spielt es beispielsweise keine Rolle, ob man 500 Umdrehungen früher oder später schaltet.

Um den hohen Temperaturen in Malaysia entgegen zu wirken, werden wir voraussichtlich wieder zusätzliche bzw. größere Kühlluft- und Abluft-Öffnungen sehen. Das betrifft die Kühllufteinlässe an den Seitenkästen und die beiden Austrittsöffnungen der Abgaskrümmer.

Zahlen und Fakten
  • Zum sechsten Mal startet die Formel 1 auf der Rennstrecke von Sepang. Die moderne Anlage, entworfen vom deutschen Architekten Hermann Tilke, liegt etwa eine halbe Fahrstunde südlich der Stadt Kuala Lumpur. Ausgesprochen großzügige Boxen erleichtern den Teams die Arbeit.
  • Der Große Preis von Malaysia zählt traditionell zu den Hitzerennen der Saison. Über 3000 Liter an Wasser und Softdrinks wurden 2003 anlässlich des GP Malaysia in der Hospitality des BMW WilliamsF1 Teams ausgeschenkt. Sie stillten den Durst von fast 100 Teammitgliedern, aber auch einigen Gäste im Fahrerlager.
  • Die Streckenlänge in Sepang beträgt 5,543 km, das Rennen wird über 56 Runden oder 310,408 km ausgetragen.
  • 2002 feierte das BMW WilliamsF1 Team beim Großen Preis von Malaysia seinen ersten Doppelsieg – Ralf Schumacher gewann vor Juan Pablo Montoya. Der Einsatz 2003 verlief deutlich weniger erfreulich für das Team: Ralf Schumacher war im Qualifying nicht über Platz 17 hinausgekommen, seine beeindruckende Aufholjagd im Rennen endete auf Rang vier. Juan Pablo Montoya war von Position acht gestartet, wurde in der ersten Rennrunde gerammt und kam nach einem längeren Reparaturstopp als Zwölfter ins Ziel.
  • Sieger des Vorjahresrennens wurde Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes). Die Poleposition hatte Fernando Alonso (Renault) in 1.37,044 min erobert. Michael Schumacher stellte in 1.36,412 min den seither gültigen Rundenrekord auf.
  • Kuala Lumpur ist das Zentrum des modernen Malaysia. Die Hauptstadt bietet lebendige asiatische Kultur Seite an Seite mit britischen Kolonialbauten und berühmten Hightech-Bauwerken wie den 452 Meter hohen Petronas-Towers.
  • Kuala Lumpur liegt in der Mitte der Westküste der Halbinsel des Landes, etwa 35 Kilometer vom Meer entfernt, an den Flüssen Klang und Gombek. „KL“ ist die größte Stadt des Landes, dort leben rund 1,5 Millionen Menschen verschiedener Volksgruppen.
  • Der Grand Prix wird am Sonntag, dem 21. März 2004, um 15.00 Uhr Ortszeit gestartet, das entspricht 08.00 Uhr in Deutschland.

    Mit neun Punkten belegt das BMW WilliamsF1 Team nach einem von 18 Grands Prix Platz zwei in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.
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Alt 19.03.2004, 18:14     #7
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Wetter: trocken, sonnig; max 38°C Luft, 53°C Asphalt, 51% Luftfeuchtigkeit

Sepang (MYS). Bei typisch tropischer Hitze fand der erste Trainingstag zum Großen Preis von Malaysia in Sepang statt. Der Index für die gefühlte Temperatur erreichte in der zweiten Trainingsstunde 46 Grad. Die beiden Fahrer des BMW WilliamsF1 Teams belegten die Plätze zwei (Ralf Schumacher) und fünf (Juan Pablo Montoya). In der ersten Trainingsstunde war Schumacher Fünfter und Montoya Achter gewesen.

Ralf Schumacher: 2.

Chassis: FW26 03 (T-Car FW26 02)

Schnellste Runde: 1.34,693 min


Ich muss sagen, dass ich mit unserem Auto wirklich sehr zufrieden bin. Wir haben uns auf unsere Hausaufgaben konzentriert und sind ohne größere Probleme durch unser komplettes Programm gekommen. Diese Tatsache macht mich für das morgige Qualifying sehr zuversichtlich. Nur in der Reifenfrage sind wir uns noch nicht ganz einig, aber auch da bin ich sicher, dass wir eine gute Entscheidung treffen werden.

Juan Pablo Montoya: 5.

Chassis: FW26 05

Schnellste Runde: 1.35,100 min


Das geht besser. Ich weiß, dass in meinem Auto noch unerschlossenes Potenzial liegt. Ich hatte heute etwas zu wenig Grip. Alles in allem keine idealen Voraussetzungen für eine gute Rundenzeit. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir morgen im Qualifying besser aufgestellt sein werden.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Wir hatten einen produktiven ersten Trainingstag, haben mit beiden Autos in erster Linie für unsere Reifenwahl getestet und keinerlei technische Probleme gehabt. Ich denke, wir haben genug Daten, um unsere Entscheidung heute Abend treffen zu können. Unsere Autos scheinen bei diesen hohen Temperaturen einigermaßen schnell zu sein. Aber die tatsächliche Leistungsfähigkeit von jedem einzelnen werden wir erst am Sonntag erkennen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Das Training verlief heute völlig problemlos. Beide Fahrer konnten ihr Programm in vollem Umfang absolvieren. Im ersten Training lag er Schwerpunkt in der Fahrzeugabstimmung, im zweiten Training ging es darum, Daten für die Reifenwahl zu sammeln. Trotz der hohen Außentemperaturen waren die Motortemperaturen durchgehend im grünen Bereich.
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Alt 20.03.2004, 11:07     #8
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Großer Preis von Malaysia – QUALIFIKATION 20. März 2004

Wetter: trocken, sonnig; 36°C Luft, 49-55°C Asphalt, 51% Luftfeuchtigkeit

Sepang (MYS). In der Gluthitze von Sepang qualifizierten sich die Fahrer des BMW WilliamsF1 Teams für die Startreihen zwei und vier. Juan Pablo Montoya fuhr im zweiten Einzelzeitfahren am Samstag die viertschnellste Runde, Ralf Schumacher startet am Sonntag von Platz sieben zum zweiten Grand Prix der Saison.

Juan Pablo Montoya: 4.

Chassis: FW26 05

Schnellste Runde: 1.34,941 min


Meine Rundenzeit aus dem zweiten Qualifying entspricht schon in etwa unserem Leistungsvermögen, wenngleich ich im letzten Abschnitt einen kleinen Fehler gemacht habe. Auf jeden Fall hatte ich im zweiten Qualifying einen besseren Rhythmus als im ersten. Wir haben seit Australien definitiv Fortschritte gemacht, aber es bleibt abzuwarten, welche Rennstrategien unsere Konkurrenten haben. Ich denke, wir sind gut gerüstet für das Rennen. Bei unseren Long-runs waren wir sehr konstant unterwegs.

Ralf Schumacher: 7.

Chassis: FW26 03 (T-Car FW26 02)

Schnellste Runde: 1.34,777 min


Natürlich wollten wir hier weiter vorn sein, aber immerhin haben wir uns vom ersten zum zweiten Qualifying gesteigert. Wir waren im ersten Durchgang wohl konservativer unterwegs als andere. Alles in allem war meine zweite Runde nicht so schlecht, im dritten Sektor habe ich aber durch einen kleinen Fehler Zeit verloren. Auf jeden Fall denke ich, dass wir im Rennen gut sein werden, auch wenn Ferrari weiterhin so extrem stark ist.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Das Qualifying war enttäuschend, nachdem wir im freien Training doch recht gut unterwegs waren. Aber das Training zählt nun einmal nicht, das Qualifying dagegen schon. Wir haben eine gute Rennabstimmung für beide Autos und freuen uns auf ein starkes Rennen am Sonntag. Angesichts der vorhergesagten Temperaturen wird es allgemein ein Härtetest für die Standfestigkeit. An Ferrari heranzukommen, wird jedenfalls extrem schwierig.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Unsere Fahrer haben sich vom ersten zum zweiten Qualifying im erwarteten Maß gesteigert. Was die Zeiten insgesamt wirklich wert sind, werden die ersten Tankstopps im Rennen zeigen. Unsere Motoren haben diesen Hitzetest des Qualifyings problemlos bestanden.

Die Rundenzeit von Michael Schumacher bestätigt die Favoritenrolle von Ferrari auch bei extremen Temperaturen. Der Abstand zu seinem Teamgefährten Barrichello deutet auf verschiedene Rennstrategien hin. Das übrige Feld liegt dicht beisammen, wobei vor allem die Leistung von Mark Webber hervorzuheben ist.
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Alt 21.03.2004, 11:45     #9
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Großer Preis von Malaysia – RENNEN 21. März 2004

Wetter: trocken, bewölkt; 34-35°C Luft, 40-42°C Asphalt, 58-62% Luftfeuchtigkeit

Sepang (MYS). Erster Podiumsplatz der Saison für das BMW WilliamsF1 Team: Juan Pablo Montoya belegte beim GP Malaysia Rang zwei hinter Michael Schumacher und fuhr die schnellste Rennrunde. Ralf Schumacher hingegen hatte Pech, er fiel in der 28. Runde an vierter Position fahrend aus. Grund dafür war ein Motorschaden, der erste seit 17 Rennen.

Juan Pablo Montoya: 2.

Chassis: FW26 05

Schnellste Runde: 1.34,223 min in Rd. 28 (Rundenrekord)


Meine ersten Runden waren gut, und ich konnte Barrichello überholen. Danach habe ich versucht, Michael Schumacher einzuholen. Mein Auto wurde im Rennen immer besser und besser. Nach meinem dritten und letzten Boxenstopp kam ich leider direkt hinter Rubens wieder auf die Strecke. Ich habe versucht, ihn zu überholen, wollte aber meinen guten zweiten Platz nicht riskieren. Am Ende des Tages zählt, wie viele Punkte man holt.

Ralf Schumacher: Ausfall

Chassis: FW26 03

Schnellste Runde: 1.35,607 min in Rd. 10 (siebtschnellste insg.)


Mein Start war ganz okay, aber dann blieb ich gleich im Verkehr stecken und bin auf Platz neun zurückgefallen. In der dritten Runde gab es eine Berührung mit Mark Webber. Dabei habe ich mir den Frontflügel beschädigt, und das Auto hat danach massiv untersteuert, besonders im zweiten Sektor, was man ja deutlich an meinen Zeiten dort sehen konnte. Ich wollte Mark überholen, sah dann aber, dass nicht genug Platz ist und zog zurück, um eine Kollision zu vermeiden. Aber Mark hat mir nicht genug Raum gelassen. Schließlich bin ich mit einem Motorschaden ausgefallen, damit war das Rennen für mich früh zu Ende.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Das Team hat heute gute Arbeit geleistet, die Boxenstopps waren exzellent. Wir waren im Rennen stärker als im Qualifying. Aber wir müssen uns noch erheblich verbessern – das Chassis, den Motor, die Reifen, das gesamte Paket braucht Verbesserung. Wir müssen hart arbeiten, um den Rückstand in der WM aufzuholen. Juan hatte einen guten Start und fuhr ein kämpferisches Rennen mit kühlem Kopf. Ralf dagegen hatte gleich nach dem Start Probleme und schließlich einen Motorschaden.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Gegenüber dem Auftaktrennen in Melbourne war dies trotz des Motorschadens von Ralf eine deutliche Steigerung. Juan Pablo war über die komplette Renndistanz in der Lage, das Tempo von Michael Schumacher mitzugehen. Das ist für die kommenden Rennen sehr ermutigend. Nachdem Juan Pablo gegen Ende hinter Rubens Barrichello den Anschluss zu Michael verloren hatte und keine Chance mehr bestand, Michael noch anzugreifen, haben wir die Motordrehzahl etwas zurückgenommen. Der Motorschaden bei Ralf kam schlagartig. Das hatte nichts mit den hohen Temperaturen zu tun. Wir sind auch kein höheres Risiko gegangen. Offensichtlich liegt ein Bauteilfehler vor. Wir werden jetzt in München das Puzzle zusammensetzen, um das fehlerhafte Bauteil zu identifizieren. Nach einer Berührung mit Mark Webber in der Frühphase des Rennens war Ralf ohnehin nicht in der Lage, das Tempo an der Spitze mitzugehen.

Test in Le Castellet: Gené 24.03., Pizzonia 24./25.03., Schumacher 25./26.03., Scott Dixon 26.03.
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Alt 27.03.2004, 12:12     #10
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Großer Preis von Bahrain – 2.-4. April 2004 - VORSCHAU

Die Formel 1 geht auf Entdeckungsreise: Vom 2. bis 4. April wird der erste Grand Prix im Mittleren Osten ausgetragen. Schauplatz im Wüstenstaat Bahrain ist die Stadt Sakhir im Süden der Hauptstadt Manama.

Der erste Große Preis von Bahrain findet auf einer brandneuen, hochmodernen und insgesamt 170 Hektar großen Anlage statt. Der knapp fünfeinhalb Kilometer lange Kurs bietet 15 Kurven und drei Geraden. Hohe Temperaturen und Sand stellen die Teams vor zusätzliche Herausforderungen.

Für das BMW WilliamsF1 Team weckt die Reise in den Mittleren Osten Erinnerungen an die Anfänge von Frank Williams. Die Unterstützung von Sponsoren aus Saudi Arabien bildete in den 70er Jahren eine wichtige Säule, auf der Frank Williams das Team aufbaute, das seither neun Mal den Fahrerweltmeister stellte und sieben Mal die WM der Konstrukteure gewann.

Mit dem Einsatz in Bahrain endet die erste Welttournee der Formel 1 in dieser Saison. Nach dem allerersten Schlagabtausch in Melbourne, der schwülen Hitze von Malaysia und dem noch unbekannten Terrain in Bahrain werden dann die ersten Europarennen weiteren Aufschluss über die Kräfteverhältnisse in der Weltmeisterschaft 2004 geben.

Juan Pablo Montoya:

Das Formel-1-Debüt im Mittleren Osten und besonders in Bahrain ist ein wichtigen Schritt. Auf einer komplett neuen Strecke zu starten, bedeutet eine große Herausforderung und verspricht Spannung.

Die Anlage sieht beeindruckend aus. Der Kurs selbst wirkt hochmodern und bietet mehrere Überholmöglichkeiten. Nachdem dafür derselbe Architekt verantwortlich zeichnet wie für die Anlage in Sepang bin ich sicher, dass uns eine großartige Strecke erwartet und freue mich sehr darauf, dort erstmals zu fahren. Nach meinem Podiumsplatz in Malaysia glaube ich, dass alle im Team zuversichtlicher geworden sind und alles daran setzen, unsere Leistungsfähigkeit in Bahrain weiter zu verbessern.

Ralf Schumacher:

Ich bin überzeugt, dass uns der Grand Prix von Bahrain sehr viel Spaß machen wird: den Fahrern, den Zuschauern, einfach allen Beteiligten. Dieses Rennen wird in jeder Hinsicht neue Maßstäbe setzen, und ich bin schon sehr gespannt, wie sich das ganze Gelände seit meinem Kurzbesuch im Dezember verändert hat. Auf einer neuen Strecke werden natürlich auch viele Fragen aufgeworfen: Wie wird das Auto liegen? Wie wohl werde ich mich auf dem Kurs fühlen? Welche Rolle spielt in diesem speziellen Fall die trockene Hitze? Wird Sand auf der Strecke sein?

Dazu kommen aber auch noch viele Fragezeichen, die unsere Performance betreffen. Der zweite Platz von Juan Pablo in Malaysia hat zwar gezeigt, dass wir nicht ganz so weit weg sind von Ferrari wie befürchtet, doch bis ganz oben ist es noch ein weiter Weg. Die Tests in Le Castellet haben allerdings belegt, dass wir in die richtige Richtung arbeiten. Deshalb hoffe ich, dass wir in Bahrain wieder ein Stückchen aufholen können.

Sam Michael (Chief Operations Engineer WilliamsF1):

Das Debüt in Bahrain hält viele Herausforderungen bereit, mit denen wir noch nie zuvor konfrontiert waren. Vor allem der feine Sand kann funktionale und mechanische Probleme verursachen. Hoffentlich erleben wir dort keinen Sandsturm, dabei würde nicht zuletzt auch die Außenhaut der Autos Schaden nehmen.

Die Rennstrecke ist ein ziemliches Geschlängel mit vorwiegend langsamen Kurven. Es gibt aber auch drei Geraden, die Überholmanöver zulassen sollten. Angesichts der Gestaltung der ersten Kurve könnte die Startphase außerordentlich spannend werden.

Seit dem Großen Preis von Malaysia haben wir einige kleinere Verbesserungen am Fahrzeug vorgenommen. Dort waren wir im Rennen konkurrenzfähig, allerdings nicht stark genug, um zu gewinnen. Michelin wird in Bahrain zwei Reifenmischungen anbieten, mit denen wir bereits vertraut sind. Die Reifenwahl auf einer neuen Strecke wird eine besonders interessante Aufgabe.

Im Rennen sehen wir womöglich weniger Drei-Stopp-Strategien als in den beiden ersten Saisonläufen, weil wir kaum Informationen haben, wie viel Zeit man in der Boxengasse tatsächlich verliert, wie hoch der Reifenverschleiß ist und wie stark sich der Nachteil von Mehrgewicht durch Kraftstoff auswirkt.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Nach den ersten beiden Saisonrennen beginnt sich ein Bild über die Kräfteverhältnisse in der Weltmeisterschaft 2004 zu formen. In Melbourne war Ferrari dominant, wir waren mehr als eine Sekunde pro Runde langsamer. Anschließend konnten wir in Malaysia bei extrem hohen Temperaturen mithalten. Ähnlich wie im Vorjahr betreiben wir auch 2004 bereits eine intensive Weiterentwicklung des FW26, um den Rückstand auf Ferrari schrittweise weiter zu verringern und schließlich aufzuholen.

In Bahrain erwarten wir erneut ein Hitzerennen. Die Temperaturen können leicht um die 30 Grad liegen, allerdings bei deutlich geringerer Luftfeuchtigkeit. Der Motorschaden an Ralf Schumachers Auto in Malaysia hatte mit den hohen Temperaturen nichts zu tun, sondern ist auf ein fehlerhaftes Bauteil zurückzuführen, das wir identifiziert haben.

Eine Besonderheit von Bahrain liegt darin, dass wir auf und abseits der Strecke mit Flugsand rechnen müssen, der nicht nur das Grip-Niveau auf dem Asphalt beeinträchtigt. Beim Motor kommt dem Luftfilter erhöhte Bedeutung zu. Es geht darum zu verhindern, dass Sand über den Ansaugtrakt in den Motor gerät und einen Schaden verursacht.

Wir freuen uns auf den Grand Prix in Bahrain. Zum einen, weil er eine interessante und neue Herausforderung mit vielen Unbekannten bedeutet. Zum anderen stellt der Mittlere Osten einen wichtigen Markt für BMW dar. Der Auftritt mit der Formel 1 gibt uns die Möglichkeit, unsere Technologie-Kompetenz auch in dieser Region zu demonstrieren.

Zahlen und Fakten
  • Der Bahrain Racing Circuit ist der erste von zwei neuen Grand-Prix-Kursen, auf denen die Formel 1 in der Saison 2004 startet. Zum zweiten Mal in diesem Jahr wird die WM im September in Shanghai unbekanntes Terrain betreten.
  • Bahrain ist ein seit 1971 vom britischen Protektorat unabhängiges Arabisches Emirat. Staatsoberhaupt des Königreichs ist der Emir, der mittels Kabinett regiert. Es gibt kein Parteiensystem und keine Wahlen. Der Islam ist Staatsrelegion. Annähernd 90 Prozent der Bevölkerung sind Muslime. Davon sind rund 70 Prozent Shiiten, 30 Prozent Sunniten. Insgesamt leben knapp 670.000 Menschen in Bahrain, davon sind 63 Prozent Bahrainis, 19 Prozent Asiaten, 10 Prozent ausländische Araber und 8 Prozent Iraner. Die Amtssprache ist Arabisch.
  • Die gesamte Fläche des Landes von 665 Quadratkilometern verteilt sich auf 36 Inseln vor der Küste Saudi Arabiens. Die Hauptstadt Manama liegt auf der Hauptinsel Bahrain (578 Quadratkilometer).
  • Seit 1932 wird in Bahrain Erdöl gefördert, doch die Ressourcen schwinden. Die weiterverarbeitende Industrie sowie die reichhaltigen Erdgasvorkommen und das internationale Bankwesen haben an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen.
  • Das Klima ist wüstenhaft trocken mit sehr milden Wintern und heißen Sommern mit hoher Luftfeuchtigkeit. Derzeit liegen die Tageshöchsttemperaturen um 30 Grad Celsius.
  • Die Formel 1 startet seit ihrem Bestehen zum zweiten Mal in einem arabischen Land. Der erste Anlass war 1958 der Große Preis von Marokko. Damals gewann Stirling Moss auf Vanwall.
  • Die neue Rennstrecke im Süden der Hauptstadt Manama wurde vom deutschen Architekten Hermann Tilke entworfen. Zwischen dem offiziellen Baubeginn und dem ersten Grand Prix lagen 16 Monate, die Kosten werden mit 150 Millionen US-Dollar beziffert. Über 3000 Menschen arbeiteten zu Spitzenzeiten an dem Projekt. 70.000 Kubikmeter Beton und 8.500 Tonnen Stahl wurden verbaut, außerdem 82.000 Reifen und 5.000 Meter FIA-Zaun zur Streckensicherung.
  • 45.000 Zuschauer haben Platz, die Haupttribüne bietet 10.000 Plätze. 13.000 Parkplätze stehen zur Verfügung.
  • Es wurde eine zweispurige Zufahrtsstraße zwischen Stadt und Rennstrecke gebaut.
  • Das Pressezentrum ist für 500 Journalisten ausgerüstet.
  • Die Anlage bietet sechs Streckenvarianten. Die längste ist der Grand-Prix-Kurs mit 5,417 km (gemäß FIA-Angabe). Die maximale Steigung beträgt 3,6 Prozent, das maximale Gefälle 5,6 Prozent. Der Kurs hat 15 Kurven (sechs Links-, neun Rechtskurven), die Start- und Zielgerade ist 1090 Meter lang.
  • Für die Truppe von 500 Streckenposten hat sich Bahrain Unterstützung aus Australien, Österreich und Frankreich geholt.
  • Das Rennen wird über 57 Runden oder 308,769 km ausgetragen.
  • Der Grand Prix wird am Sonntag, dem 4. April 2004, um 14.30 Uhr Ortszeit gestartet, das entspricht 11.30 Uhr UTC und 13.30 Uhr in Zentraleuropa.
  • Im Rahmenprogramm trägt die Formula BMW Asia ihren Saisonauftakt aus, die ersten beiden von insgesamt 16 Rennen in sechs Ländern. 16 Fahrer starten mit den 140 PS starken, modernsten Formelfahrzeugen dieser Klasse. Darunter vier Fahrzeuge des Minardi Team Asia, dem Junior-Team des Formel-1-Rennstalls.
  • BMW engagiert sich über die Serie hinaus für die Förderung des asiatischen Formelnachwuchses und für Verkehrssicherheit: Am Bahrain Racing Circuit wurde das neue BMW Performance Center eröffnet. Dort finden Kurse für das international renommierte BMW Fahrer-Training statt, gleichzeitig beherbergt die Einrichtung ein weiteres Formula BMW Racing Center nach dem Vorbild der Schule im spanischen Valencia.
Mit 17 Punkten belegt das BMW WilliamsF1 Team nach zwei von 18 Grands Prix Platz zwei in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.
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