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Alt 18.04.2003, 19:51     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Formel BMW ADAC Meisterschaft 2003 - Die kleine Formel1

Termine BMW ADAC Meisterschaft 2003
Teilnehmer BMW ADAC Meisterschaft 2003
Technische Daten Formel BMW 2003

Die kleine Formel 1.

Highschool und Hightech.

Sie haben noch keinen Führerschein und drücken noch die Schulbank, aber am Wochenende starten sie durch wie Schumacher & Co.: Die Fahrer der Formel BMW ADAC Meisterschaft sind teilweise erst 15 Jahre jung. Sie erlernen das Einmaleins ihres Sports mit dem innovativsten Formelfahrzeug seiner Klasse und genießen ein professionelles Ausbildungsprogramm.

„Das Konzept unserer Talentförderung richtet sich an erfolgreiche Kartfahrer, die in den Formelsport einsteigen möchten“, beschreibt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen die Zielgruppe. „Dabei geht es BMW und ADAC darum, die jungen Talente mit allen Anforderungen des professionellen Rennsports vertraut zu machen. Neben der fahrerischen Ausbildung gehören dazu auch konsequentes Fitnesstraining und Schulungen in anderen Bereichen des Sports, darunter beispielsweise Technik und Medienarbeit. Dazu wurde für die Meisterschaft ein attraktives Umfeld geschaffen, das es den Teenagern erleichtert, zusammen mit Teams und Eltern Sponsoren für ihre Ausbildung zu finden.“

Die Formel BMW ADAC Meisterschaft startet in der Saison 2003 neun Mal im Rahmen von Deutschlands höchster Tourenwagen-Liga, dem Deutschen Tourenwagen Masters (DTM), und einmal sogar vor der gewaltigen Kulisse der Formel 1 beim Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring. Dabei stehen für die Youngster je zwei Rennen pro Wochenende auf dem Programm. In den Fahrerlagern hat sich der große Zeltbau der Serie längst zur Kommunikationsbörse entwickelt. Dort finden Erfahrungsaustausch und Incentive-Aktivitäten statt, werden aber auch Playstation und Zukunftsmusik gespielt.

Die Zusammenarbeit von ADAC und BMW in der Nachwuchsförderung geht 2003 in ihre 13. Saison. Und sie steht unter einem guten Stern: Ein Starterfeld mit fast 40 Teilnehmern verspricht spannenden Sport mit technisch identischen Fahrzeugen. Zehn von ihnen haben sich mit besonderen Leistungen eine besondere Förderung verdient: Ihr Jahresbudget wird mit einer Unterstützung von je 50.000 Euro zum Großteil aufgefangen.

Der Formel BMW setzt vor allem bei der Sicherheitstechnik Maßstäbe. Der kleine Monoposto, von einem 140 PS starken BMW Motorradmotor der auf bis zu 230 km/h beschleunigt, verfügt über ein hochmodernes Kohlefaser-Chassis, erfüllt die Sicherheitsanforderungen der deutlich stärkeren Formel-3-Fahrzeuge und übertrifft mit Entwicklungen wie dem BMW Formula Rescue Seat (FORS) sogar Formel-1-Standards.

Guter Start für große Pläne.

Die Serie und ihre Vorläufer haben schon zahlreichen Piloten den Weg nach oben geebnet. Im Fall von Ralf Schumacher, der 1992 in der Talentschmiede debütierte, führte er bis in die Formel-1-Weltmeisterschaft. André Lotterer, der 1998 den damaligen Junior-Cup und ein Jahr später die Meisterschaft dominierte, hat sich als Formel-1-Testfahrer profiliert. Andere ehemalige Schüler von ADAC und BMW haben sich in die Starterlisten der FIA Formel-3000-Europameisterschaft, der amerikanischen CART-Serie oder verschiedener Tourenwagenklassen eingetragen. Nahezu 50 Fahrer haben den Sprung in die Formel 3 geschafft. Jüngstes Beispiel ist Nico Rosberg, der 2002 im Team seines Vaters, Ex-Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg, in Deutschlands höchster Formelklasse fahren wird.

Talentförderung hat Tradition bei ADAC und BMW.

Der ADAC ist Spezialist im Bereich der Nachwuchsförderung - ob Kart-, Tourenwagen-, Rallye- oder Motorradsport. Und auch bei BMW reicht die Tradition der Talentförderung auf die späten 70er Jahre zurück, auf die Zeit des temperamentvollen BMW Junior Teams mit Eddie Cheever, Marc Surer und Manfred Winkelhock sowie die Auftritte der Procar-Serie, in der junge Piloten im Rahmen von Grand Prix mit Formel-1-Stars um die Wette fuhren.

Die Ausbildung.

Maßgeschneiderter Lehrplan.

Wer im Formelsport Fuß fassen will, muss eine Menge lernen. Mit dem Umstieg vom Kart in den Formel BMW reicht Gas geben und bremsen allein nicht mehr. Die jungen Fahrer müssen sich an das Schalten zum richtigen Zeitpunkt gewöhnen, Instrumente ablesen, mit einem kleineren Sichtfeld zurecht kommen, ihr Fahrzeug mechanisch und aerodynamisch abstimmen. Damit nicht genug: Die Bedeutung von körperlicher Fitness durch sinnvolles Training und gesunde Ernährung steigt. Die Kommunikation wird internationaler, Englisch ist die Sprache des Motorsports. Das Medieninteresse steigt, Eloquenz ist gefragt. Der Sport wird teurer, die Sponsoren-Suche und –Betreuung erfordert Geschick und Sachkundigkeit.

All diese Themen stehen auf dem Lehrplan der Formel BMW ADAC Meisterschaft. An den Kursen zu den Themen Sport Management, Medienarbeit, Öffentliche Auftritte, Sponsoring, Motorsport Englisch, Fahrzeugtechnik, Fahrzeugphysik und Regelwerk sowie der physischen Betreuung mit einer Fitnesswoche vor der Saison mit Ernährungsberatung, individuellem Trainingsplan und kontinuierlicher Überwachung können alle Starter teilhaben. Für zehn Fahrer ist diese Rundumausbildung kostenlos – sie sind Förderkandidaten.

Je 50.000 Euro Förderung für zehn Teenager.

BMW und ADAC lassen sich nicht nur die Durchführung der Serie und die Bereitstellung der Technik mit erheblichen Subventionen einiges kosten. Zusätzlich werden zehn der jungen Piloten mit je 50.000 Euro für ihr Saisonbudget maßgeblich unterstützt. Das haben sie sich verdient. Zwei von ihnen, Maximilian Götz und Christian Bakkerud, indem sie 2002 als beste Neueinsteiger die „Rookie-Wertung“ gewannen. Die übrigen acht haben sich in einem harten Auswahlverfahren für die Förderung qualifiziert.

Strenge Selektion für starke Subvention.

46 Fahrer nahmen im August 2002 an den zweitägigen Lizenzlehrgängen der Formel BMW ADAC Rennfahrer-Schule im spanischen Valencia teil. Die Talentiertesten von ihnen wurde Ende September, ebenfalls im Racing Center an der Rennstrecke von Valencia, zu einem weiteren Auswahlverfahren eingeladen. Es stellten sich Kandidaten aus acht Nationen – Amerika, Belgien, China, Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz und Spanien.

Das Talent der 23 Fahrer wurde einer zweitägigen Prüfung unterzogen. „Dabei legen wir großen Wert auf einen Lehrgangsaufbau“, erklärt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen, „der auch jenen Fahrern, die am Ende nicht mit 50.000 Euro gefördert werden, hohen Lernnutzen garantiert.“

Der Sichtungslehrgang bestand aus einem theoretischen und einem praktischen Teil sowie Lernen durch Beobachten im Rotationsverfahren. Dazu gehörten eine ausführliche Streckenbesichtigung mit den Instruktoren, darunter BMW Werksfahrer Jörg Müller und Ex-Formel-3-Pilot Mike Strotmann, der Leiter des Formel BMW Racing Centres. Sie zeigten den Schülern die Ideallinie, ehe sie selbstständig ihre Runden drehten. Nach Start- und Bremsübungen folgten ein freies Training mit anschließender Manöverkritik. In den Wertungsläufen mussten die jungen Fahrer beweisen, was sie gelernt haben. Neben der Rundenzeit wurden auch Lernerfolg und Alter berücksichtigt.

So haben sich sieben Jungen und ein Mädchen für die Förderung qualifiziert. Sie sind im Renneinsatz leicht auszumachen: Ihre Fahrzeuge tragen ein einheitliches Design, das sich an jenes des WilliamsF1 BMW FW25 in der Formel 1 anlehnt.

Limitierte Testtage.

Was in der Formel 1 ständigen Diskussionsstoff liefert, ist in der Formel BMW ADAC Meisterschaft klar geregelt: Es gibt offizielle Testtage und eine Stunde freies Training bei jeder Veranstaltung, ansonsten herrscht Testverbot. „Mit dieser 2002 eingeführten Limitierung“, sagt Theissen weiter, „wollen wir die Kosten für die Teams reduzieren. Ziel der Talentförderung ist es, die Besten zu unterstützen, nicht etwa die Reichsten. Es geht uns um Chancengleichheit. Das Gesamtkonzept ist so ausgelegt, dass man sich mit zusätzlichen Investitionen möglichst wenig Vorteil verschaffen kann. Das gilt für die sportlichen Rahmenbedingungen ebenso wie für die Technik.“

Im Testkalender 2003 stehen die italienischen Rennstrecken Adria International Raceway und Misano, der EuroSpeedway Lausitz als Schauplatz des für alle Teilnehmer verbindlichen und kostenlosen Einführungslehrgangs, außerdem der Hockenheimring und der A1-Ring in Österreich.

Neuer Qualifying-Modus.

In der Formel BMW ADAC Meisterschaft werden pro Veranstaltung zwei Zeittrainings abgehalten. Das Resultat des ersten bestimmt die Startaufstellung für den ersten Lauf am Samstag, das zweite regelt die Startaufstellung des zweiten Rennens am Sonntag. Bisher galt für den zweiten Durchgang das Ergebnis des ersten Rennens als Startaufstellung.

Die Wertung erfolgt nach folgendem Punkteschlüssel:

Position - Punkte

1 - 20
2 - 15
3 - 12
4 - 10
5 - 8
6 - 6
7 - 4
8 - 3
9 - 2
10 - 1


Für die Rookies, die ihre erste Saison im Automobilrennsport bestreiten und zwischen 15 und 18 Jahre alt sind, erfolgt eine zusätzliche Wertung nach dem gleichen Punkteschlüssel.

Die beiden am Saisonende bestplatzierten Neueinsteiger werden im Folgejahr automatisch Förderkandidaten.

Die Technik.

BMW Motorradmotor im Formelwagen.

Der 450 Kilogramm leichte Formel BMW wird von einem 140 PS starken Viertakt-Reihen-Vierzylinder angetrieben, der serienmäßig im BMW Motorrad K1200 RS zum Einsatz kommt. Der hoch drehende 1,2-Liter-Motor hat sich als ebenso zuverlässiges wie preiswertes Triebwerk bewährt. Seine kompakte Bauweise und sein geringes Eigengewicht von 71 Kilogramm verhilft dem Formel BMW zu einer vorteilhaft tiefen Schwerpunktlage. Ein günstiger Drehmomentverlauf sorgt für 117 Nm bei 6850 U/min.

Für den Renneinsatz erhielt der Motor eine spezielle Airbox, eine andere Abgasanlage und ein angepasstes elektronisches Motorkennfeld. Eine ventilgesteuerte Ölabsaugung sichert die Ölversorgung auch bei hohen seitlichen Fliehkräften.

Für den Aufbau und die Wartung der Formel BMW Motoren, die bei der Ausgabe an die Teams zur Absicherung der Chancengleichheit versiegelt werden, wurde Schnitzer Motorsport (Freilassing/DEU) beauftragt. Personal von Schnitzer steht den Teams auch bei den Veranstaltungen zur Seite. Techniker von BMW Motorsport gewährleisten den übrigen Teilevertrieb vor Ort. Ein stets mitreisendes Motorhome erspart den Teams die Investition in eigene Ersatzteillager.

Sequenzielles Sechsganggetriebe.

Das eigens für den Formel BMW entwickelte Hewland-Getriebe ist in einem Aluminiumgehäuse untergebracht. Die sechs Gänge plus Rückwärtsgang werden sequenziell geschaltet. BMW bietet nur eine begrenzte Anzahl verschiedener Getriebeübersetzungen an, um Teams und Fahrer angesichts limitierter Testmöglichkeiten nicht zu überfordern.

Auf Nummer Sicher.

Der Formel BMW setzt auch auf dem Gebiet der Sicherheitstechnik Maßstäbe. BMW Motorsport Direktor Mario Theissen: „Unser wichtigstes Entwicklungsziel war, das sicherste Fahrzeug im Segment der kleinen Formelautos zu bauen. In dieses Ziel haben wir viel investiert und uns dabei erstens den Anforderungen für die deutlich stärkeren Formel-3-Fahrzeuge gestellt und zweitens Erkenntnis aus unserem Formel-1-Projekt einfließen lassen.“

Das Chassis, das von Mygale in Magny-Cours (Frankreich) produziert wird, verfügt über ein hochmodernes Monocoque aus Kohlefaser und Kevlar, das die jüngsten für die Formel 3 geltenden Belastungsvorschriften erfüllt und teilweise noch übertrifft. Im statischen Crashtest werden die beiden Überrollbügel – einer sitzt oberhalb des Hinterkopfes des Fahrers, der andere an der vorderen Cockpitöffnung – mit 12 kN seitlich, 45 kN längs und 60 kN von oben belastet. 10 kN (Kilonewton) entsprechen etwa einer Tonne.

Die Fahrzeugnase wurde frontal bei 36 km/h gecrasht, wobei auf den Fahrer-Dummy maximal 25 g einwirken durften. Seitlich wurde die Fahrzeugnase 30 Sekunden lang mit 30 kN belastet und nahm, wie gefordert, keinerlei Schaden. Das Monocoque musste seitlich im Bereich der Beckengurte, des Tanks und in der Mitte zwischen Vorderachse und hinterem Überrollbügel je 20 kN für 30 Sekunden standhalten, ohne nach einer einminütigen Frist um mehr als einen Millimeter verformt zu sein.

Auch die Cockpitausstattung mit energieabsorbierendem Schaumstoff erfüllt F3-Maßstäbe, die Innenmaße der Fahrgastzelle übertreffen sie mancherorts sogar. Vor allem die Cockpit-Öffnung fiel großzügig aus – das ist nicht nur komfortabel, sondern im Falle eines Unfalls durchaus sicherheitsrelevant.

An der Fahrzeugnase und im Heck, hinter dem Getriebe, wurden Knautschzonen aus Carbonfaser-Verbund mit Aluminium-Honeycomb-Einlage positioniert.

Wegweisende Entwicklung – der Formula Rescue Seat FORS.

Der eigens für den Formel BMW in München entwickelte Formula Rescue Seat (FORS) bietet wegweisende Sicherheitstechnik. Die Kohlefaser-Sitzschale wird direkt auf dem Monocoque angebracht und verfügt über eine fest installierte Kopfstütze, die erst deutlich oberhalb des Helms abschließt. Diese Stütze ist für eine möglichst komplikationslose Unfallrettung ebenso wichtig wie das separate Gurtsystem des FORS, mit dem ein Fahrer zum sicheren Herausheben aus dem Fahrzeug an der Sitzschale festgeschnallt werden kann. Beide Elemente – sowohl die Kopfstütze als auch die zusätzlichen Sicherungsgurte – bietet nicht einmal die Formel 1. In der Königsklasse werden vergleichbare, vor allem die Wirbelsäule stabilisierende Vorrichtungen erst bei der Rettung installiert.

Die BMW Ingenieure haben noch weiter reichende Vorsorge getroffen: Der FORS ist so geformt, dass ein Fahrer sogar bei einer Untersuchung in einer Computertomographie-Röhre fest mit dem Sitz verbunden bleiben kann.

Fahrwerk und Aerodynamik.

„Bei den Abstimmungsmöglichkeiten für Fahrwerk und Aerodynamik“, erläutert Mario Theissen, „galt es, das richtige Maß zu treffen. Die jungen Fahrer müssen sich in Vorbereitung auf höhere Klassen damit auseinandersetzen, die Set-up-Arbeit darf aber den zeitlichen Rahmen von Test- und Trainingsfahrten nicht sprengen.“ Das Fahrwerk des Formel BMW bietet vorn und hinten in Zug- und Druckstufe regulierbare Stoßdämpfer. Der Sturz wird durch Distanzscheiben variiert. Die Anlenkpunkte der Dreieckslenker sind dagegen fest definiert. Sie sind aerodynamisch günstig innerhalb der Karosserie aufgehängt und außerhalb in Form von Flügelprofilen gestaltet. Die Radträger sind aus leichtem Magnesium gefertigt, die Felgen mit Zentralverschluss bestehen aus Aluminium.

Die einstellbaren Profile von Front- und Heckflügel entsprechen jenen der Formel 3, allerdings erzeugt das Fahrzeug insgesamt geringere Abtriebswerte als ein F3. „Das schult die Fahrzeugbeherrschung und hält die Kurvengeschwindigkeiten im Zaum“, erklärt Theissen den Hintergrund. Wie die großen Brüder in der Formel 3 oder Formel 1 verfügt auch der Formel BMW über einen stufenförmigen Unterboden, der ebenfalls die Abtriebswerte reduziert. Aus diesem Grund wurde auch auf einen Diffusor verzichtet, der obendrein die Sensibilität bei Veränderungen der Bodenfreiheit erhöhen würde.

Cockpitanzeigen und Datenaufzeichnung.

Im Formel BMW lernen die jungen Fahrer bereits das Lenkrad auch als Informationsquelle zu nutzen. Leuchtdioden zeigen den optimalen Schaltzeitpunkt an, außerdem informiert die Bordelektronik über Wassertemperatur, Öldruck, Drehzahl, eingelegten Gang und die letzte bzw. beste gefahrene Rundenzeit. Als Zusatzausrüstung werden den Teams zwei verschiedene Elektronikpakete zur Datenaufzeichnung angeboten, die auch Fahrzustände wie Raddrehzahlen und Federwege erfassen.

Ein BMW von der Niere bis zum Auspuff.

Bei der Gestaltung der Fahrzeugnase sind Kosmetik und Aerodynamik eine besondere Verbindung eingegangen. In Zusammenarbeit mit der kalifornischen BMW Tochter Designworks/USA ist es erstmals gelungen, das traditionelle Stilmittel der BMW Niere bei der Gestaltung eines Formelfahrzeugs aufzunehmen. Der Wagen ist ein echter BMW – von der Nase bis zum Auspuff. Dazu gehört auch die kontinuierliche Modellpflege. Mit Detailverbesserungen, die bei Fahrzeugen mit Baujahr 2002 leicht nachgerüstet werden können, kostet der Formel BMW 48.500 Euro.

Die Internationalisierung.

Zur Nachahmung empfohlen.

Die gute Schule macht Schule: Internationales Interesse an der Talentförderung lässt sich nicht nur am Starterfeld der Deutschen Formel BMW ADAC Meisterschaft ablesen. Mit Vorgängermodellen des Formel BMW läuft seit Jahren eine erfolgreiche Serie in Portugal, und auch mit dem neuen Fahrzeug expandiert BMW. Dabei stehen klassische Motorsportnationen wie Großbritannien oder bedeutende BMW Auslandsmärkte wie die USA ganz oben auf der Liste.

In Asien startet bereits 2003 ein eigenes Championat: Die Formula BMW Asia. Das fernöstliche Pendant der Talentschmiede wird in sieben Veranstaltungen in fünf Ländern ausgetragen.

BMW Motorsport stellte den Formel BMW und das Schulungsprogramm am 3. Dezember in Kuala Lumpur, Malaysia, vor. „Wir sind überzeugt vom Konzept unserer Nachwuchsförderung und freuen uns über das Engagement im asiatischen Raum“, erklärt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen: „Das Motorsport-Interesse im Fernen Osten wächst, und um Spitzensportler hervorzubringen, muss der Unterbau stimmen.“

Die Termine der Formula BMW Asia 2003:
  • 22./23.03., Sepang (MAL) *
  • 19./20.04., Johor (MAL)
  • 07./08.06., Sepang (MAL)
  • 19./20.07., Bira (THA)
  • 23./24.08., Everland (KOR)
  • 27./28.09., Autopolis (JAP)
  • 25./26.10., Peking (CHN)

* Im Rahmen der Formel 1

Der Fahrbericht von Ralf Schumacher.

Ralf Schumacher fuhr im Juni 1992 sein erstes Autorennen in der damals „Formel Junior“ genannten Nachwuchsliga von ADAC und BMW. Exakt zehn Jahre später testete der Star des BMW WilliamsF1 Teams in Hockenheim den neuen Formel BMW.

Zeitreise.

„Als ich den neuen Formel BMW das erste Mal sah, das war im September 2001 auf der IAA in Frankfurt, habe ich spontan gesagt: Das Auto will ich mal fahren. Am 11. Juni 2002 war es dann soweit, bei schönstem Wetter in Hockenheim. Der Ausflug war für mich wie eine Zeitreise. Ich erinnerte mich an meine erste Testfahrt im Formelauto, das war 1992 auf dem Nürburgring, kurz vor meinem ersten Rennen auf dem Norisring.

Wenn man als Kartfahrer in so ein Auto klettert, ist das erste Gefühl: Enge. Durch die Seitenwände des Cockpits ist die Bewegungsfreiheit im Vergleich zum Kart stark eingeschränkt. Man kann auch nichts mehr mit dem Körpergewicht ausrichten – im Kart kann man mit der Gewichtsverlagerung für eine bessere Traktion eines Rades sorgen. Zudem ist das Sichtfeld im Formelauto viel kleiner, statt Rundumsicht gibt es winzige Außenspiegel. Neu ist auch das Schalten. Aber ich erinnere mich noch gut, dass mir diese Umstellungen leicht fielen. Nach ein paar Runden hat man das intus. Ich bin damals wie heute davon überzeugt: Wer im Kart schnell ist, der ist auch im Formel BMW schnell.

Mein Auto von 1992 ist im Vergleich zum aktuellen Formel BMW ein Oldtimer. Traktion und Grip sind beim neuen Wagen deutlich besser, das Fahrverhalten ist spürbar stabiler, das Handling angenehmer. Wir hatten früher Einliter-Motorradmotoren, der neue Formel BMW hat einen 1,4-Liter-Motor. Ich weiß gar nicht mehr, was damals die offizielle Leistungsangabe war. Heute sind es 140 PS. Um ehrlich zu sein, es würde mich nicht wundern, wenn es auch zu meiner Zeit Motoren mit der gleichen Power gegeben hätte. Vor zehn Jahren war die Kontrolle noch nicht so straff. Mittlerweile wird für mehr Chancengleichheit gesorgt.

Zugegeben: Wenn man zwei Tage nach einem Grand Prix mit einem an die 900 PS starken Auto plötzlich mit 140 PS aus der Box fährt, denkt man erst einmal: Da geht ja gar nichts vorwärts! Aber es hat von Runde zu Runde mehr Spaß gemacht.

Normalerweise nicht spürbar, aber im Ernstfall umso entscheidender, sind andere Fortschritte. Sie betreffen die Sicherheit. Ich setze mich dafür ein, dass wir in der Formel 1 keine Möglichkeit zur Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen auslassen. Und es gefällt mir entsprechend gut, mit welchem Ehrgeiz BMW das Ziel angegangen ist, das sicherste Auto der Nachwuchsklassen zu bauen. Der eigens entwickelte BMW Sicherheitssitz könnte sogar einen Fortschritt für die Formel 1 bringen. Ich denke, die Formel BMW ADAC Meisterschaft ist gegenwärtig für Einsteiger die beste Möglichkeit, Motorsport zu betreiben – mit Sicherheit.“

Das Interview mit Nico Rosberg.

Auf dem Weg nach oben.

Nico Rosberg eroberte die Formel BMW ADAC Meisterschaft 2002 im Sturm. Der Spross von Keke Rosberg, Formel-1-Weltmeister von 1982, feierte in 20 Läufen neun Siege und stand noch vier weitere Male auf dem Podium. Zwei Rennen vor dem Finale war ihm der Titel nicht mehr zu nehmen. Rosberg lebt in Monaco, am 27. Juni 2003 wird er 18 Jahre alt.

Wie hast Du den Umstieg vom Kart in den Formel BMW empfunden?

Nico Rosberg: Das war nicht so schwierig, wie ich gedacht hatte. Der Formel BMW ist ein super Auto für den Einstieg in den Formelsport – einerseits nicht zu kompliziert, andererseits lernt man aber eine Menge über Rennwagen, und das auf eine relativ preiswerte Art und Weise. Abgesehen davon, dass man sich als Kartfahrer im Formel BMW an das Schalten mit Zwischengas geben und Kuppeln gewöhnen muss, empfand ich das Bremsen als die größte Umstellung. Durch die Wirkung der Aerodynamik kann man sehr viel später bremsen als im Kart und braucht dafür viel mehr Gefühl.



2003 fährst Du in der Deutschen Formel-3-Meisterschaft im Team Deines Vaters. Fühlst Du Dich dafür durch Deinen Einsatz in der Formel BMW ADAC Meisterschaft gut gerüstet?

Rosberg: Ja, ich war bei den ersten Testfahrten sehr positiv überrascht. Ich hatte mir den Unterschied größer vorgestellt. Das ist ein Kompliment für den Formel BMW, er ist tatsächlich die perfekte Zwischenstufe. Ich habe damit alles Prinzipielle gelernt. Das Fahrverhalten eines Formel 3 ist fast identisch, und an die höhere Motorleistung habe ich mich sehr schnell gewöhnt. Den größten Unterschied macht der aerodynamische Einfluss, der höhere Kurvengeschwindigkeiten erlaubt.



Zum Titelgewinn hat Dir BMW einen Formel-1-Test geschenkt. Wie war das für Dich?

Rosberg: Das war ein unglaubliches Erlebnis für mich, eine absolute Sensation. Die Leistung des BMW Motors ist unfassbar, wirkt völlig irreal. Dennoch konnte ich damit recht schnell umgehen. Am beeindruckendsten waren die Bremsen – die Wirkung ist so massiv, dass ich am Ende kaum noch meinen Kopf oben halten konnte. Irritierend fand ich das Einsetzen der Traktionskontrolle beim Herausbeschleunigen aus den Kurven, vor allem, wenn ich über einen Randstein fuhr. Das Regeln der Elektronik hat sich für mich angefühlt wie eine unerwartete Verzögerung. Natürlich bringt das bessere Rundenzeiten, weil kein Mensch so perfekt reagieren kann wie ein Computer. Aber ich würde schon lieber einen Formel 1 ohne Traktionskontrolle fahren. Am meisten verloren habe ich gegenüber den F1-Piloten in langgezogenen Kurven. Ich habe einfach nicht genug Vertrauen in den Anpressdruck des Autos gehabt. Da war ich noch weit weg vom Grenzbereich.



Du hast als Zehnjähriger mit dem Kartsport begonnen – ein gutes Alter?

Rosberg: Vielleicht muss man nicht ganz so früh anfangen, aber eine Zeit im Kartsport ist schon sehr wichtig. Ohne diese Erfahrung kann ich mir einen Einstieg in einen Formel BMW nicht gut vorstellen. Weil Kart fahren nicht so teuer ist, kann man extrem viel trainieren. Man lernt viel über Fahrverhalten und auch, sich in Zweikämpfen durchzusetzen. Außerdem ist Kart fahren ein sehr schönes Hobby. Ich habe es immer genossen, dabei von der Schule abschalten zu können. Und mein Abitur habe ich trotzdem gemacht, das halte ich auch für sehr wichtig.



Welcher war der beste Tipp, den Dir Dein Vater je gegeben hat?

Rosberg: Am Morgen vor dem Formel-1-Test war mir schon ein bisschen mulmig, als ich von der Tribüne aus die etablierten Fahrer ihre Runde ziehen sah. Da hat er zu mir gesagt: „Fahre, um Spaß zu haben, und mach Dir nicht zu viele Gedanken.“

Die Partner.

Der Serienveranstalter ADAC.

In Sachen Motorsportorganisation ist der ADAC Deutschlands erste Adresse. Unter der Ägide von Hermann Tomczyk, Sportpräsident des 1903 gegründeten und heute fast 14,8 Millionen Mitglieder zählenden Clubs ADAC, genießt die Talentförderung hohe Priorität. BMW arbeitet seit 1991 höchst erfolgreich bei der Nachwuchsförderung im Formelsport mit dem ADAC zusammen.

Der ADAC hat in den vergangenen Jahren den boomenden Kartsport neu strukturiert, 1998 den ADAC VW Lupo Cup für junge Fahrer mit Tourenwagenambitionen initiiert, und im Rallyesport hat der Rallye Junior Cup im Nachwuchsbereich neue Akzente gesetzt. Zu Wasser hat sich der MSG ADAC Motorboot Cup etabliert.

Im Zweiradbereich fördert der ADAC junge Talente mit dem ADAC Minibike Cup, dem Red Bull Rookies Cup und dem ADAC Honda Team in der IDM/EM. Für den Motocross-Nachwuchs ist der ADAC MX Junior Cup aufgeboten.

Neben der Ausrichtung ganzer Serien schafft der ADAC und seine Regional- und Ortsclubs mit rund 3000 Veranstaltungen eine Bühne für den Breitensport, darunter das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Ein starkes Engagement im Spitzensport komplettiert das Motorsport-Programm des ADAC: Er veranstaltet den Formel-1-Grand Prix auf dem Nürburgring, den Großen Preis von Deutschland für Motorräder auf dem Sachsenring, den Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring sowie ein Lauf zur Superbike-Weltmeisterschaft und zwei Läufe zur Motocross-WM. Ein weiteres Highlight ist die ADAC Rallye Deutschland die seid 2002 Weltmeisterschafts-Status genießt.

Serienpartner.

Mygale: 1989 baute Bertrand Decoster das erste Fahrzeug für die französische Formel Ford. Damals war der heutige Geschäftsführer von Mygale 24 Jahre alt und frisch diplomiert. Nach zahlreichen Siegen – mittlerweile mehr als 150 - und Talententdeckungen in der 1991 gegründeten Rennfahrerschule von Mygale wurde die Saison 1998 die erfolgreichste: Jenson Button, 2000 Pilot im BMW WilliamsF1 Team, gewann mit Mygale-Technik die britische Formel-Ford-Meisterschaft und den Welt-Cup. Im Jahr 2000 bezog Mygale eine neue Fabrik unmittelbar an der französischen Formel-1-Rennstrecke Magny-Cours. Dort baut das ehrgeizige Unternehmen die neuen Formel BMW Fahrzeuge.

Designworks/USA: Die BMW Tochter ist in Newbury Park ansässig, eine Fahrstunde entfernt von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien. Das umfangreiche Portfolio des High-Tech-Unternehmens umfasst Fahrzeugkonstruktion, Entwicklungen für das Transportwesen und öffentliche Verkehrsmittel, Produktdesign von der Skibrille bis zum Mobiltelefon, Maschinen- und Gerätebau, die Sparte Ergonomie, hochentwickelte Kommunikationstechnologie, Auswertung von Trends bei Farben und Materialien, Graphik-Design, das Netzwerk des Knowledge-Centers sowie 3-D-Darstellungen und Modellbau.

Schnitzer Motorsport feiert seit 1966 Rennsporterfolge mit BMW. Das BMW Werksteam aus dem südbayerischen Freilassing erzielte seither zwei Dutzend nationale und internationale Titel mit Touren- und Sportwagen, dazu gehören der Le Mans-Gesamtsieg 1999 sowie der Gewinn der GT-Klasse in der American Le Mans Series 2001. Bei Schnitzer Motorsport, mit einer eigenen Motorenabteilung Garant für erstklassige technische Vorbereitung, werden die Vierzylinder-Motorradmotoren für den Formel BMW zusammengebaut und revidiert.

Partner der Jounioren.

Original BMW Teile und Zubehör ist Partner in der Formel BMW ADAC Meisterschaft und arbeitet eng mit Herstellern von Rennsport-Ausrüstung zusammen. Nur Teile und Zubehörprodukte, die den Erwartungen an Sicherheit, Qualität, Passgenauigkeit, System-Verträglichkeit, Zuverlässigkeit und Design Rechnung tragen, finden Zugang zum Sortiment. Die Rennerfahrung fährt in jedem BMW täglich mit. Sie garantiert bei Original BMW Teilen und Zubehör eine Qualität, die Maßstäbe setzt und die Faszination Rennsport auf die Straße bringt.

Technische Partner.

Castrol steht für Innovation und Hochleistung und genießt internationale Anerkennung als Schmierstoffspezialist. Das Unternehmen ist in 130 Ländern ak_tiv. Castrol beschäftigt über 10.000 Angestellte mit Entwicklung, Her_stellung, Vermarktung und Vertrieb von 5. 000 hochwertigen Schmier_mittel_produkten für Endverbraucher, Händler, Schifffahrt und Industrie. Castrol liefert die Schmierstoffe für die Formel BMW und ist 1999 mit der BMW Group eine umfassende Partnerschaft in den Bereichen Forschung, Entwicklung sowie den Bereichen After-Sales- und Marketing eingegangen. Castrol ist auch “Technical Sponsor“ des BMW WilliamsF1 Teams.

Michelin produziert seit mehr als 100 Jahren Reifen und ist heute mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent einer der führenden Hersteller der Welt. Als Erfinder des Radialreifens ist Michelin ein Synonym für Sportlichkeit, brachte die Radialtechnik in alle Bereiche des Rennsports ein und revolutionierte damit 1977 die Formel 1. Michelin ist ein bewährter Rennsportpartner von BMW, auch gegenwärtig im BMW WilliamsF1 Team.

OZ Racing liefert die einteiligen Aluminiumfelgen mit Zentralverschluss für den Formel BMW. OZ Wheels ist einer der weltweit größten Hersteller von Leichtmetallrädern und beliefert verschiedene europäische Autohersteller. OZ ist auch Partner des BMW WilliamsF1 Teams.

Sachs Race Engineering stellt die Stoßdämpfer und die Kupplung des Formel BMW Fahrzeugs her und ist neben der Formel BMW ADAC Meisterschaft auch in der Formel BMW Asien aktiv. Das Unternehmen rüstet weltweit Motorsport-Teams aller Klassen aus , von der Nachwuchsserie bis hin zur Königsklasse des Motorsports, der Formel 1.

Offizielle Zulieferer.

Sparco, internationaler Zulieferer für Rennteile und Zubehör, liefert u. a. die Sicherheitsgurte, das Feuerlöschsystem und das speziell für den Formel BMW entwickelte Lenkrad.

eyevis ist Hersteller von universell einsetzbaren Großbildpräsentationen für professionelle Kommunikation und liefert die Flachbildschirme für die BMW Hospitality.

Dräxlmaier ist spezialisiert auf die Integration elektrischer und elektronischer Bauteile in komplette Interieursysteme und realisiert so Funktions Integrierte Systeme (FIS).

Brühl entwickelt innovative Sofas und Sessel vom klassisch-geradlinigen Design bis zur avantgardistischen Moderne: überraschende Funktionen inklusive.

harman/kardon ist weltweit führender Hersteller von hochwertigen Audio- und Heimkino-Produkten und steht seit Beginn des HIFI-Zeitalters für Innovation, herausragende Qualität mit Leistung sowie elegantes Design – zu hause und im Fahrzeug. So ist harman/kardon mit seinen speziell für das jeweilige Fahrzeug entwickelten High-End Soundsystemen langjähriger Audiolieferant und –partner von BMW.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist

Geändert von Hermann (18.04.2003 um 20:30 Uhr)
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