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Alt 26.02.2003, 18:45     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring und Piaggio
MINI auf dem internationalen Automobil-Salon Genf 2003

Eine Klasse für sich.

Der MINI hat rasch die Herzen automobiler Kenner erobert und erfreut sich weltweit größter Beliebtheit. Die Nachfrage nach MINI Fahrzeugen ist weiterhin groß, so dass die anfänglichen Prognosen für die Produktions- und Absatzzahlen der MINI Modellpalette längst übertroffen wurden.

Der MINI ist nicht nur ein attraktiver Viersitzer, sondern auch auf dem besten Weg, zum Ausdruck eines betont individuellen Lebensstils zu werden. So wie sein Vorfahr aus den 60er-Jahren repräsentiert er ein Stück Zeitgeist und Lebenseinstellung. Wer ihn fährt, steht dazu, dass er das Leben genießt und mit dem agilen Kurven-Künstler Spaß haben will.

Das geniale Fahrzeugkonzept, das vom klassischen Vorbild übernommen wurde, verbunden mit einem erstklassigen Fahrwerk und leistungsfähigen Motoren, verschafft dem kompakten Briten eine gehörige Portion Fahrspaß.

Das freundliche Gesicht, die runden Formen, der lange Radstand (2 467 mm) und die extrem kurzen Überhänge sind zum untrüglichen Erkennungsmerkmal für den MINI geworden. Sowohl im Exterieur als auch im Innenraum hat das MINI Design-Team die klassischen Stilelemente so geschickt umgesetzt, dass jedes MINI Modell, und sei es noch so individuell ausgestattet, auf den ersten Blick als echter MINI zu erkennen ist.

Der wendige Kompaktwagen aus Oxford ist ein modernes Automobil, das höchsten Ansprüchen gerecht wird. Auf rund 3,6 Meter Länge bietet er vier Erwachsenen erstaunlich viel Platz. Seine Technik setzt im Kleinwagen_segment Maßstäbe, und er bietet einige Features, die sonst nur in höheren Fahrzeugklassen zu finden sind.

Keiner wie alle – das MINI Exterieur und Interieur.

Das unverkennbare MINI Design demonstriert, dass der kompakte Brite in seinem Marktsegment eine Ausnahmestellung einnimmt. Zahlreiche Stilelemente des legendären Vorgängers wurden erfolgreich in die eigenständige MINI Formensprache für das neue Jahrtausend übertragen.

Charmant und charakterstark.

Der Sympathieträger mit dem runden Scheinwerfer-Gesicht und der gewölbten Motorhaube ist ein Hingucker. Sein selbstbewusstes Auftreten macht deutlich, dass er für den Fahrspaß auf vier Rädern konzipiert wurde. Durch die breite Spur und die Radhausverkleidungen wirkt er besonders von hinten extrem breit, obwohl er in Wirklichkeit nur 1,69 Meter misst.

Mit seinen extrem kurzen Überhängen und den steil aufsteigenden Seiten_partien verrät der charmante Brite seinen Vorwärtsdrang schon im Stand. Betont wird das starke Profil durch die nach hinten leicht ansteigende seitliche Gürtellinie. Großzügige, grün gefärbte Glasflächen, die als gestalterisches und funktionales Element eingesetzt wurden, laufen wie ein durchgehendes Band rund um das Fahrzeug und betonen die exklusive Anmutung.

Der MINI wird ausschließlich als Zweitürer angeboten. Die großen Türen öffnen sehr weit und erleichtern so das Ein- und Aussteigen sowie den Zugang zu den Fondsitzplätzen. Die rahmenlosen Fenster werden vorne serienmäßig mit elektrischen Fensterhebern betätigt. Die Heckklappe schwingt weit genug nach oben, so dass selbst große Menschen aufrecht darunter stehen können. Geöffnet wird die Klappe mit einem elektrischen Schloss. Die heizbare Heckscheibe mit Heckscheibenwischer sorgt für freie Sicht nach hinten, eine beheizbare Frontscheibe wird als Option angeboten.Die Scheinwerfer sind in die bis an die Radhäuser heranreichende, gewölbte Motorhaube integriert und bieten damit eine für diese Klasse nicht übliche Besonderheit. Das Öffnen der großen Haube wird durch Gasdruck_federn unterstützt.

Unverwechselbares Innenleben.

Auch im Innenraum wurden MINI typische Merkmale in ein modernes Ambiente übertragen, ohne bei Funktionalität, Ergonomie und Nutzwert Kompromisse eingehen zu müssen. Der Tachometer in der Mitte des Armaturenträgers ist wie im Ur-Mini das dominierende Element im Innenraum. Das Zentralinstrument zeigt neben der Geschwindigkeit auch die Kühlmittel_temperatur, den Tankinhalt sowie die Reststrecke bis zum nächsten Service an. Der Drehzahlmesser (MINI One: Option) hat seinen Platz direkt im Blickfeld des Fahrers auf der Lenksäule. Ist der MINI mit dem optionalen Navigations_system ausgestattet, sitzen Tachometer und Drehzahlmesser nebeneinander auf der Lenksäule.

Je nach Ausstattung und Modell wird die Instrumententafel in den Oberflächen anthrazit, silber, Aluminium-Look oder Holz-Dekor angeboten. Ablageflächen finden sich unter dem Armaturenträger, in den Türver_kleidungen und in der Mittelkonsole. Auf Wunsch ist auch ein Handschuhfach lieferbar, das bei Modellen mit Klimaanlage sogar gekühlt werden kann.

In der Mittelkonsole finden sich wieder MINI typische Attribute wie die Leiste mit bis zu sechs Kippschaltern. Damit lassen sich zum Beispiel die elektrischen Fensterheber, die Zentralverriegelung sowie die optionale Traktions- oder Stabilitätskontrolle bedienen.

Attraktive Formensprache.

Das Türdesign ist ein wichtiges Erkennungsmerkmal des MINI geworden. Die Armlehne und Ablagefläche in der Türinnenseite werden eingerahmt und sind farblich so abgesetzt, dass sie mit dem Design der Mittelkonsole korrespondieren. Der runde Türöffner und die beiden Türlautsprecher fügen sich harmonisch in das Erscheinungsbild.

Das 2-Speichen-Lenkrad liegt gut in der Hand und gibt einen Vorgeschmack auf den Fahrspaß im MINI. Durch die Höhenverstellung von Fahrersitz und Lenksäule finden Fahrer unabhängig von ihrer Statur schnell die optimale Sitzposition. Das üppige Raumgefühl, besonders auf den Vordersitzen, bedingt durch große Bein-, Kopf- und Schulterfreiheit, wird durch die groß_zügigen Fensterflächen betont. Die straffen Sitze mit integrierten Seitenairbags geben auch bei flotter Kurvenfahrt guten Seitenhalt. Optional zu den serienmäßigen Stoffbezügen stehen eine Stoff/Lederkombination oder drei verschiedene Lederausstattungen zur Wahl.

Um Fond-Passagieren das Ein- und Aussteigen zu erleichtern, lässt sich der Vordersitz weit nach vorne fahren. Dank einer Memory-Funktion rastet der Sitz anschließend wieder in die ursprüngliche Position ein. Für mehr Beinfreiheit im Fond sind die Rückseiten der Vordersitze in der Tiefe reduziert und entsprechend geformt. Die Rücksitzlehne ist 50:50 geteilt und umklappbar. Dadurch lässt sich der Kofferraum von 150 Liter auf bis zu 670 Liter Volumen vergrößern.


Auf Nummer sicher.

Bei der Entwicklung des MINI wurde ein Sicherheitskonzept auf dem neuesten Stand der Technik wirkungsvoll umgesetzt.

Aktive Sicherheit.

Jeder MINI ist serienmäßig mit Scheibenbremsen (vorne belüftet) an allen vier Rädern ausgerüstet. Außerdem gehört ein Vier-Sensoren-ABS zusammen mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Cornering Brake Control (CBC) zur Grundausstattung und sorgt für kurze Bremswege und Spurstabilität beim Bremsen. Die EBD steuert die Verteilung der Bremskraft zwischen den Vorder- und Hinterrädern. Die CBC ermöglicht eine optimale Ausnutzung der Hinterachsbremsleistung, ohne die Spurstabilität zu beeinträchtigen.

Die optionale, bei Bedarf abschaltbare Traktionskontrolle (ASC+T) (MINI One D und MINI Cooper S: Serie) verhindert das Durchdrehen der Vorderräder. Der MINI bleibt so selbst bei unterschiedlicher Bodenhaftung der Räder stets beherrschbar. Noch mehr für die aktive Sicherheit bietet die ebenfalls auf Wunsch lieferbare Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC). Sie steuert instabilen Fahrzuständen beim Beschleunigen, Bremsen und Kurvenfahren oder bei unvermittelten Lastveränderungen entgegen.

Pannenhelfer.

Als erstes Fahrzeug in seinem Segment ist der MINI serienmäßig mit einer Reifenpannenanzeige (RPA) ausgerüstet. Sollte die Warnlampe im Tachometer bei einem Druckverlust aufleuchten, kann der Fahrer reagieren, bevor es zu einem Reifenschaden kommt.

Weil die Reifenpannenanzeige dazu beiträgt, größere Schäden bereits im Vorfeld zu vermeiden, haben MINI One D, MINI One und MINI Cooper anstatt eines Reserverades lediglich das MINI Mobility System an Bord. Mit dem Dichtmittel und dem elektrischen Kompressor kann in den meisten Fällen auch ohne einen Reifenwechsel die nächste Werkstatt erreicht werden. Auf Wunsch ist aber auch ein Notrad lieferbar.

Steht der MINI auf 16´´- oder 17´´-Rädern, kann er auch mit Reifen mit Notlaufeigenschaften ausgerüstet werden (MINI Cooper S: Serie). Versteifungen in der Seitenwand und hitzebeständige Gummimischungen verhindern, dass der drucklose Pneu zusammengedrückt wird, von der

Felge springt oder sich bis zum Reifenbrand erhitzt. Bei moderater Fahrweise und Geschwindigkeiten bis maximal 80 km/h kann ein MINI selbst bei komplettem Druckverlust an allen vier Reifen noch bis zu 150 Kilometer weit fahren.

Passive Sicherheit.

Jeder MINI ist serienmäßig mit vier Airbags ausgestattet. Die beiden Frontairbags sind so konstruiert, dass die Geschwindigkeit, mit der sie sich entfalten, der Unfallschwere angepasst wird. In den Außenpolstern der vorderen Sitzlehnen sind Seitenairbags verborgen, die die Passagiere vorne bei einem seitlichen Aufprall vor Thoraxverletzungen schützen. Auf allen vier Plätzen geben automatische Dreipunkt-Sicherheitsgurte den nötigen Rückhalt. Die Frontsitze sind serienmäßig mit pyrotechnischen Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern bestückt.

Zusätzlichen Schutz bei seitlichen Kollisionen bietet das auf Wunsch lieferbare Kopfairbagsystem (Advanced Head Protection System AHPS). Diese Airbags bieten Front- und Fondpassagieren gleichermaßen Schutz vor Kopfverletzungen. Sie sind im Dachhimmel verborgen und spannen sich bei einem seitlichen Aufprall vor die Seitenscheiben. Der Einsatz der verschiedenen Rückhaltesysteme wird von gemeinsamen Crashsensoren so gesteuert, dass das Verletzungsrisiko für die Insassen so gering wie möglich ist.

Die Karosserie, die nach den Standards der BMW Group entwickelt wurde, ist zwei- bis dreimal steifer als die vergleichbarer Mitbewerber. Breite, energieabsorbierende Zonen tragen neben dem quer eingebauten Frontmotor ebenso zur optimalen Crashperformance bei, wie die Vorderachse, die Energie über die Bodengruppe ableitet.

All diese Maßnahmen wurden in zahlreichen virtuellen und realen Crash_versuchen abgesichert. Das Resultat ist das vorbildliche Crashverhalten des MINI, der die weltweit strengsten gesetzlichen Crashvorschriften erfüllt. Vier Sterne in der Bewertung des anspruchsvollen Euro-NCAP-Crashtests unterstreichen dies. Und auch in den USA wurde der MINI Cooper von der NHTSA (National Highway Safety Administration) mit vier Sternen ausgezeichnet.


Fahrwerk für Kurvenspaß.

Das geniale Konzept mit quer eingebautem Motor und darunter liegendem Getriebe, das vom klassischen Mini übernommen wurde, ermöglicht einen sehr niedriger Schwerpunkt sowie eine für den Frontantrieb günstige Gewichtsverteilung. Das Ergebnis ist die ausgezeichnete Traktion und das direkte Handling des MINI.

Bodenkontrolle.

An der angetriebenen Vorderachse übernehmen McPherson-Federbeine die Radführung. Die aufwändige Multilenker-Hinterachse des MINI ist in seinem Segment bislang einmalig. Die platzsparende Achskonstruktion ermöglicht einerseits eine sehr gute Raumausnutzung sowie einen Kofferraum mit niedrigem Boden. Andererseits haben die Räder dank der komplexen Achskinematik in jeder Fahrsituation optimale Bodenhaftung. Alle MINI Fahrzeuge sind an der Vorderachse mit einem Stabilisator ausgerüstet. Die beiden stärkeren Modelle MINI Cooper und MINI Cooper S verfügen außerdem über einen Stabilisator an der Hinterachse sowie eine sportlichere Fahrwerkabstimmung.

Der richtige Dreh.

Im MINI One D wird die Lenkhilfepumpe der hydraulischen Servolenkung vom Verbrennungsmotor angetrieben. Die MINI Modelle mit Ottomotor sind dagegen mit einer elektrohydraulischen Lenkung (EHPAS) ausgestattet. Dabei wird die Hydraulikpumpe von einem kleinen Elektromotor angetrieben und arbeitet so motorunabhängig. Druck wird nur dann aufgebaut, wenn Lenkhilfe erforderlich ist.

Bei allen Modellen ist die Zahnstangenlenkung sehr direkt ausgelegt. Dadurch reagiert das Fahrzeug spontan auf Lenkbewegungen, vermittelt dem Fahrer ein ausgezeichnetes Lenkgefühl und nicht zuletzt den Go-Kart-ähnlichen Fahrspaß, den MINI Freunde seit jeher lieben.

Das Antriebskonzept mit tiefem Schwerpunkt, der lange Radstand, die breite Spur, die steife Karosserie, die Kinematik der Multilenker-Hinterachse und die direkte Servolenkung sind die Ursachen für das exzellente Fahrverhalten des MINI. Der wendige Kleinwagen aus Oxford neigt selbst im Grenzbereich nur minimal zum Untersteuern und lässt die Insassen hautnah erleben, dass die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten eine Kurve ist.


Vernetzte Elektronik.

Unter der MINI Karosserie verbirgt sich eine bislang in diesem Fahrzeug_segment einmalige Elektronik-Architektur. Bussysteme reduzieren den technischen Aufwand, indem Leitungen gleichzeitig für verschiedene Funktionen verwendet werden. Sie erhöhen die Zuverlässigkeit und ermöglichen die Integration außergewöhnlicher Ausstattungs-Features wie zum Beispiel des MINI PDA.

Navigation, Information und Kommunikation.

Als erster Hersteller in seinem Segment bietet MINI eine professionelle Nachrüstlösung mit Integration in die Fahrzeugelektronik an: den Personal Digital Assistant (MINI PDA). Dies ermöglicht die Vernetzung mit fahrzeugspezifischen Funktionen wie Navigation, Online-Dienste und Telematik.

Basis ist ein Hewlett Packard IPAQ Pocket PC, mit dem sich über eine MINI spezifische Software Funktionen wie Adressenverwaltung, Terminplanung, E-Mail, Sprachaufzeichnung bis hin zu speziellen Office-Paketen nutzen lassen. Weil das System modular aufgebaut ist, lassen sich die Bausteine Navigation, MINI Assist/MINI Online, Telefon/SMS und Entertainment individuell zuschneiden. Durch den direkten Datenaustausch zwischen dem PDA und der Fahrzeugelektronik liefern zum Beispiel Fahrzeugsensoren Daten an das Navigationssystem. Diese Signale werden mit GPS-Daten verknüpft und ermöglichen so eine wesentlich exaktere Positionsbestimmung als andere Nachrüstlösungen.

MINI Online – MINI Assist.

Die Vernetzung des MINI PDA mit dem Telefon ermöglicht den Einsatz des mobilen, internetbasierten Portals MINI Online. Der Zugriff auf maßgeschneiderte Informationen und Dienstleistungen ist nicht nur im Fahrzeug, sondern auch per Handy oder über den PC möglich. Online abgefragte Daten wie Adressen, Telefonnummern oder Reiseinformationen sind durch die Verknüpfung unmittelbar für das Telefon oder Navigations_system nutzbar. Die auf dem PDA angezeigte Adresse des gewünschten Ziels lässt sich per Knopfdruck direkt in das Navigationssystem übernehmen. Ein Feature, mit dem MINI eine Ausnahmestellung in der Automobilindustrie einnimmt.

Der Telematikdienst MINI Assist bietet für Fahrzeuge mit Festeinbau-Telefon unter anderem die Funktion „Notruf mit Fahrzeugortung“ an. Löst zum Beispiel bei einem schweren Unfall ein Airbag aus, wird automatisch ein Notruf abgesetzt. Gleichzeitig kann das Fahrzeug von der Notrufzentrale lokalisiert werden, um sofort einen Rettungswagen an den Unfallort zu schicken.


MINI One D – der Neue.

Der Dieselantrieb erfreut sich in den letzten Jahren nicht nur wegen seiner Wirtschaftlichkeit, sondern auch wegen seiner Durchzugskraft wachsender Beliebtheit. In Europa steigt der Dieselanteil bei Neuwagen nach wie vor an.

MINI reagiert auf diese Entwicklung und bietet neben den drei Modellen mit Ottomotor ab Sommer auch einen MINI mit Dieselmotor an. Mit dem neuen MINI One D, der sich in der Optik nur unwesentlich vom MINI One unter_scheidet, müssen auch überzeugte Diesel-Fahrer nicht länger auf die Vorzüge des viersitzigen Sympathieträgers verzichten. Der MINI One D ist damit der erste MINI der Geschichte, in dem serienmäßig ein Dieselmotor verbaut wird.

Der wendige Viersitzer mit dem kompakten Diesel-Direkteinspritzer, Common-Rail-Technik der 2. Generation, Turbolader und Ladeluftkühler verbindet die Vorzüge eines modernen Dieselmotors mit dem MINI typischen Design und seinem vorbildlichen Fahrverhalten. Der MINI One D erschließt neue Kundenkreise und wird vor allem diejenigen ansprechen, die besonders großen Wert auf rationale Vorteile legen, aber keine Abstriche im MINI typischen Fahrspaß in Kauf nehmen wollen.

Kompaktes Leichtgewicht.

Unter der gewölbten Haube des MINI One D verbirgt sich ein kompakter Dieselmotor mit modernster Technik, der aus 1,4 Liter Hubraum ein Drehmoment von 180 Nm und eine Leistung von 55 kW/75 PS mobilisiert. Aus Gewichtsgründen sind der Zylinderkopf und das Kurbelgehäuse des Vierzylinders aus Aluminiumguss. So beträgt trotz des prinzipbedingten Mehraufwandes für einen Dieselantrieb das Leergewicht des MINI One D nur 1175 kg.

Pro Zylinder sorgen zwei Ventile für den Ladungswechsel, betätigt werden sie von einer obenliegenden Nockenwelle über Tassenstößel und Schlepphebel. Den Nockenwellenantrieb übernimmt eine wartungsfreie Steuerkette. Zwei unabhängige Poly-V-Riemen treiben zum einen die Lenkhilfepumpe und zum anderen die Nebenaggregate wie Generator, Wasserpumpe oder Klimakompressor an. Das Zweimassen-Schwungrad eliminiert sehr wirkungsvoll Getrieberasseln, das besonders bei dieseltypisch niedrigen Drehzahlen auftreten kann. Diese aufwändige Technologie ist sonst nur in Triebwerken höherer Fahrzeugklassen zu finden.

Ein Öl/Wasser-Wärmetauscher sorgt für einen ausgeglichenen Wärmehaushalt und vermeidet eine vorzeitige Alterung des Motoröls. Darüber hinaus überwacht ein Ölniveaugeber ständig den Schmiermittelstand in der Ölwanne. In Verbindung mit von MINI freigegebenen Hochleistungs-Ölen können die Ölservice-Intervalle auf bis zu 25 000 Kilometer ausgedehnt werden. Wie bei allen MINI Modellen hängt auch beim MINI One D die Länge der Wartungs_intervalle von der Fahrweise und Belastung ab.

Modernste Diesel-Technologie.

Das Common-Rail-Diesel-Einspritzsystem der 2. Generation arbeitet mit einer intelligenten, computergesteuerten Einspritzung, die den Kraftstoff zum optimalen Zeitpunkt und unter extrem hohem Druck direkt in den Brennraum spritzt. Über eine gemeinsame Leitung (Common-Rail), die gleichzeitig als Druckspeicher dient, werden die Einspritzdüsen mit Kraftstoff versorgt. Eine Hochleistungspumpe sorgt dafür, dass der Kraftstoff mit einem Druck von bis zu 1600 bar eingespritzt wird. Durch dieses hohe Druckniveau wird eine extrem feine Zerstäubung und rückstandsfreie Verbrennung des Kraftstoffs erreicht.

Das elektronische Motormanagement steuert Zeitpunkt und Dauer der Pilot- und Haupteinspritzung. Weil durch die Piloteinspritzung bereits ein kleiner Teil des Kraftstoffs vor der eigentlichen Haupteinspritzung in die Brennräume gelangt, verbrennt das Kraftstoff-Luft-Gemisch weniger heftig, als bei herkömmlichen Dieselmotoren. Dadurch werden die dieseltypischen Verbrennungsgeräusche auf ein Minimum reduziert. Außerdem verbessert sich bei günstigeren Verbrauchswerten das Emissionsverhalten. In Verbindung mit dem integrierten Oxidationskatalysator unterschreitet der MINI One D die Grenzwerte der EU-3-Abgasnorm zum Teil erheblich.

Drucksache.

Der Abgasturbolader verdichtet die angesaugte Frischluft auf einen Überduck von maximal 1,2 bar. Weil kalte Luft mehr Sauerstoff enthält als heiße, wird die komprimierte Luft in einem Ladeluftkühler abgekühlt, bevor sie in den Brennraum gelangt. Dadurch erhöht sich der Füllungsgrad des Motors und die Motorleistung. Der Ladeluftkühler, der neben dem Motorkühler sitzt, wird durch den markanten Kühlergrill mit Frischluft versorgt.

Der Abgasturbolader verhilft dem kompakten Triebwerk schon bei niedrigen Drehzahlen zu respektablem Schub. Mit einem maximalen Drehmoment von 180 Nm, das schon bei 2 000 min–1 erreicht wird, lässt sich der MINI One D ebenso sportlich bewegen, wie die Modelle mit Ottomotor. Der kompakte Vierzylinder reagiert nicht zuletzt wegen der elektrischen Signalübertragung von Gaspedal zum Motor sehr spontan auf den Wunsch nach mehr Zugkraft. Ohne spürbare Verzögerung stellt der Motor bereits bei 1500 Umdrehungen zwei Drittel des maximalen Drehmoments zur Verfügung. Die maximale Leistung von 55 kW (75 PS) wird bei 4 000 min–1 erreicht.

Sparsam aber spurtstark.

Beim Beschleunigen entfaltet der Motor gleichmäßig seine Zugkraft. Erst der Blick auf den serienmäßigen Drehzahlmesser erinnert daran, dass Dieselmotoren ihre Maximaldrehzahl (MINI One D: 5 000 min–1) früher erreichen als Benzinmotoren. Beim Spurt aus dem Stand erreicht der MINI One D nach 13,8 Sekunden die Tempo-100-Marke. Seine Durch_zugskraft stellt der Diesel im Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im vierten Gang unter Beweis und absolviert ihn in 12,3 Sekunden.

Um das üppige Drehmoment jederzeit sicher auf die Straße zu bringen, ist der neue Spross der MINI Familie serienmäßig mit der abschaltbaren Stabilitäts- und Traktionskontrolle ASC+T ausgestattet. Darüber hinaus wird optional auch die dynamische Stabilitätskontrolle DSC angeboten

Mit einer Tankfüllung von 50 Litern kann der MINI One D – je nach Fahrweise – bis zu 1000 Kilometer weit fahren. Im Verbrauchszyklus EU gesamt wurde ein Durchschnittsverbrauch von 4,8 Litern Diesel pro 100 Kilometer ermittelt. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von nur 127 g/km. Mit diesen Verbrauchswerten ist der MINI One D das derzeit sparsamste Automobil der BMW Group.

Zahn um Zahn.

Dass der MINI One D ebenso agil ist wie die Modelle mit Ottomotor, liegt unter anderem am leichtgängigen Sechsgang-Schaltgetriebe, das auch im MINI Cooper S im Einsatz ist.

Das Getriebe, das unter dem Motor sitzt, ist wegen der beengten Raum_verhältnisse ein aufwändiges, aber sehr kompaktes Dreiwellen-Getriebe. Damit nimmt der MINI One D in seinem Marktsegment eine Sonderstellung ein. Die Schaltbefehle werden über Bowdenzüge ans Getriebe übertragen, eine wartungsfreie, hydraulisch betätigte Kupplung trennt den Kraftfluss beim Schalten.

Der günstige Drehmomentverlauf erspart im Stadtverkehr häufiges Schalten. Wer den wahren Charakter des agilen Selbstzünders erleben will, wird mit dem eng abgestuften Getriebe seine Freude haben. Der kurze Schalthebel liegt gut in der Hand, kurze Schaltwege und eine ausgezeichnete Synchronisierung sorgen dafür, dass jeder Gang leicht, schnell und sehr exakt zu schalten ist.

Das Sechsgang-Getriebe ist für optimale Fahrleistungen und niedrigen Verbrauch speziell an die Charakteristik des Dieselmotors angepasst. Es ist so abgestimmt, dass der MINI One D seine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h im sechsten Gang erreicht.

Kultivierter Leisetreter.

Akustisch ist der Selbstzünder ein ausgesprochener Leisetreter. Im Innenraum unterscheidet sich das Motorengeräusch kaum hörbar von dem des Otto_motors. Selbst ohne Ausgleichswelle läuft der Vierzylinder rund und arbeitet über den gesamten Drehzahlbereich sehr kultiviert. Wer hören will, dass es sich tatsächlich um einen Diesel handelt, muss die Motorhaube öffnen. Erst dann verrät sich der Selbstzünder. Der dezente Auftritt ist unter anderem auf die zweigeteilte Einspritzung und dadurch weiche Verbrennung des Kraftstoffs zurückzuführen. Außerdem schirmt die steife Karosserie und die effiziente Kapselung des Motorraums die Motorgeräusche ab.

Dank einer Schnell-Glühanlage tritt der Selbstzünder auch bei frostiger Witterung unverzüglich und bereitwillig seinen Dienst an. Nur bei extrem niedrigen Temperaturen stellt sich ein kaum wahrnehmbarer Zeitverzug ein.

Für kalte Tage.

Weil der Diesel-Direkteinspritzer einen sehr hohen Wirkungsgrad hat, gibt der Motor im Normalbetrieb sehr wenig Abwärme an das Kühlwasser ab. Weil dieses aber zur Heizung des Innenraums genutzt wird, kann es bei winterlichen Temperaturen vorkommen, dass nicht ausreichend Wärme_energie für die Heizung zur Verfügung steht. Deshalb hat der Diesel von MINI eine elektrische Zusatzheizung, die in solchen Fällen rasch für freie Scheiben und angenehme Temperaturen im Innenraum sorgt. Darüber hinaus erreicht der Motor schneller seine optimale Betriebstemperatur, wodurch sich das Emissionsverhalten noch einmal verbessert.

Enge Zusammenarbeit.

Das kompakte Dieseltriebwerk entstand in enger Kooperation mit Toyota. In zweijähriger Entwicklungszeit wurde der Dieselantrieb speziell für den Einsatz in einem MINI modifiziert. Der enge Kontakt und die gute Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren von Toyota und MINI ermöglichten einen straffen und reibungslosen Entwicklungsprozess.

Der Grundmotor wird im Toyota-Motorenwerk im japanischen Kamigo produziert und vor dem Einbau im Werk Oxford mit allen MINI spezifischen Anbauteilen und Nebenaggregaten komplettiert.

Der feine Unterschied.

Äußerlich unterscheidet sich das neue Modell nur unwesentlich vom MINI One. So wird das Auspuff-Endrohr von der Heckschürze verdeckt, die Front_verkleidung hat – zur besseren Luftversorgung des Ladeluftkühlers – größere Lufteintritte. Aus aerodynamischen Gründen wurden für das Diesel-Modell die Seitenschweller vom MINI Cooper S übernommen. Weil man kaum hören kann, dass der neue Diesel ein Diesel ist, verrät ein D auf dem Schriftzug der Heckklappe, dass dieser MINI ganz besonders sparsam, aber nicht minder temperamentvoll ist.

Durch das nur geringe Mehrgewicht des Dieselantriebs konnten die Ingenieure das Fahrwerk des MINI One ohne Modifikationen übernehmen. Das Go-kart-ähnliche Handling bleibt somit auch dem Dieselmodell erhalten. Um außerdem die gewohnt gleichmäßige Gewichtsverteilung zu bewahren, sitzt die Starterbatterie wie beim MINI Cooper S im Heck und ist mit einer pyrotechnischen Sicherheitsbatterieklemme versehen. Für die Lenkunter_stützung sorgt im jüngsten Mitglied der MINI Familie eine hydraulische Servolenkung.

Wie beim MINI One sind auch beim MINI One D Dach und Stoßfänger in Wagenfarbe, die Gehäuse der elektrischen Außenspiegel, die Lamellen im Kühlergrill und der Heckklappengriff schwarz lackiert. An die Stoßfänger mit den integrierten, vergrößerten Lufteinlassgittern schließen schwarze Schmutzabweiser aus Kunststoff an, die seitlich in die Kotflügel und Schwellerleisten übergehen. Der MINI One und MINI One D sind serienmäßig mit 15´´-Stahlfelgen bestückt, auf die Pneus der Dimension 175/65 R 15 montiert sind.

Im Innenraum sind die Sitzbezüge aus hochwertigem Stoff farblich auf die Instrumententafel und Mittelkonsole in anthrazit abgestimmt. Die mit Stoff bezogenen Armauflagen der Türverkleidungen werden von Ellipsen in anthrazit eingerahmt.

Wo soll’s hingehen?

Die Serienproduktion des vierten MINI Modells startete Anfang März, die Auslieferung beginnt im Sommer diesen Jahres. Die Haupt-Absatzmärkte sind die klassischen Diesel-Märkte in Europa: Neben Deutschland, Italien und Frankreich können sich beispielsweise auch die MINI Freunde in Großbritannien und Spanien auf den agilen Diesel freuen. In USA und Japan wird der Selbstzünder nicht angeboten.

Drum und dran.

Zur umfangreichen Serienausstattung des MINI One D gehören unter anderem:Vier Scheibenbremsen mit ABS (Anti Blockier System), EBD (elektronische Bremskraftverteilung) und CBC (Cornering Brake Control),Traktionskontrolle ASC+T,jeweils 2 Front- und Seitenairbags,Drehzahlmesser mit Außentemperaturanzeige,Digitaluhr im Dachhimmel,Elektrisch verstellbare Außenspiegel,Elektrische Fensterheber,Geteilt umklappbare Rücksitzlehne (50:50),Heizbare Heckscheibe mit Heckscheibenwischer,Höhenverstellbarer Fahrersitz,Höhenverstellbare Lenksäule,Reifenpannenanzeige (RPA),Sechsgang-Schaltgetriebe,Service-Intervallanzeige,Servolenkung,Wärmeschutzverglasung,Wegfahrsperre,Zentralverriegelung mit Fernbedienung.Das Ausstattungspaket „Salt“, dessen Umfang je nach Markt variiert, bietet zusätzliche Ausstattungen zu attraktiven Preisen.

Natürlich lässt sich der MINI One D durch das breite Spektrum an Sonder_ausstattungen und Zubehör nach Belieben dem individuellen Geschmack entsprechend modifizieren und so zu einem Unikat machen.


MINI One – der Einsteiger.

Das preislich besonders attraktive Basismodell MINI One unterscheidet sich vor allem in der Motorisierung von der Diesel-Version. Unter seiner Haube verbirgt sich ein agiler Vierzylinder mit 1,6 Litern Hubraum, der in der Basisversion 66 kW/90 PS leistet. Damit ist der Einsteiger immerhin 181 km/h schnell und lässt beim Spurt aus dem Stand schon nach 10,9 Sekunden die Tempo-100-Marke hinter sich. In Verbindung mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe beschert das maximale Drehmoment von 140 Nm jede Menge Fahrspaß.

Gemeinsamer Nenner.

Der Grundmotor mit vier Zylindern, 1,6 Litern Hubraum und 16 Ventilen ist die gemeinsame Basis aller MINI Modelle mit Ottomotor. Das Leistungsspektrum reicht je nach Modell von 90 bis 163 PS.

Der Motorblock besteht aus Grauguss, der Zylinderkopf mit obenliegender Nockenwelle ist aus Aluminium. Die jeweils vier Ventile pro Zylinder werden über reibungsarme Rollenkipphebel und hydraulische Ventilspiel-Ausgleichselemente betätigt. Die Nockenwelle wird von der Kurbelwelle über eine wartungsfreie Steuerkette angetrieben. Dank der aktiven Klopfregelung kann der Motor mit bleifreiem Kraftstoff zwischen 91 und 98 Oktan betrieben werden. Das kompakte Triebwerk erfüllt alle länderspezifischen Abgasnormen. In Ländern, die einen entsprechenden Steuervorteil ermöglichen, wird die EU 4-Abgasnorm eingehalten.

Wie beim MINI One D bestimmt auch bei den MINI Modellen mit Ottomotor die Fahrweise die Länge der Wartungsintervalle. Der erste Service für die Benziner steht deshalb je nach Beanspruchung erst nach 16 000 bis 20 000 Kilometern auf dem Programm. Anschließend müssen die Benziner erst wieder alle 25 000 bis 30 000 Kilometern zum Wartungsdienst.

In der Grundausstattung bringt der MINI One etwa 1065 Kilogramm auf die Waage. Mit einem Verbrauch von nur 6,6 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer im EU-Gesamtzyklus ist er ausgesprochen wirtschaftlich unterwegs. So kann er mit einer 50-Liter-Tankfüllung immerhin fast 770 Kilometer weit fahren.

Im Unterschied zur Diesel-Version sind beim MINI One die Traktionskontrolle ASC+T und der Drehzahlmesser auf der Lenksäule aufpreispflichtig. Ansonsten sind beide in der Grundausstattung gleich gut bestückt.

Schalten lassen.

Der MINI One und MINI Cooper sind serienmäßig mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe ausgestattet. Für die beiden Modelle wird aber optional auch ein stufenloses Automatik-Getriebe (CVT) mit Steptronic angeboten. Damit kann der flotte Viersitzer je nach Bedarf entweder im normalen Automatik_betrieb oder in einem sportlicheren Modus mit den Vorzügen eines halbautomatischen Sechsgang-Getriebes gefahren werden.

Das Automatik-Getriebe arbeitet mit einem Stahlantriebsriemen, der zwei doppelt-kegelförmige Riemenscheiben umschlingt. Die Riemenscheiben sind zweigeteilt, so dass der V-förmige Spalt dazwischen variabel ist. Je nach Abstand zwischen den beiden Scheiben ändert sich das Übersetzungs_verhältnis. Weil der Abstand und damit die Übersetzung stufenlos einstellbar ist, erfolgt die kontinuierliche Verstellung ohne spürbare Lastwechselreaktionen.

Hand anlegen.

Im Automatikbetrieb werden die Gänge mit den bekannten Schaltstellungen P, R, N und D gewählt. Um in die sportlicher ausgelegte Abstimmung der Automatik zu schalten, muss der Wählhebel nur von der Position D in die Position S bewegt werden.

Durch leichten Zug oder Druck auf den Wählhebel lässt sich die Steptronic aktivieren. Damit gibt sich der MINI besonders agil, weil in jeder Gangstufe Motordrehzahlen bis zu 5 500 min–1 (MINI One) beziehungsweise 6 000 min–1 (MINI Cooper) möglich sind. Durch kurzes Drücken nach vorne wird zurück geschaltet, durch kurzes Ziehen am Wählhebel ein höherer Gang eingelegt. Eine elektronische Überwachung verhindert Fehlbedienungen. Im Gegensatz zu den Automatik-Positionen schaltet die Steuerung in der Steptronic nicht stufenlos, sondern wählt zwischen sechs fest vorgegebenen Gangstufen. Ein LCD Display im Tachometer zeigt die jeweilige Wählhebelposition und den Schaltzustand des Getriebes an.


MINI Cooper – der Sportliche.

Wer sich etwas mehr Leistung von seinem MINI erwartet, könnte sich mit dem MINI Cooper anfreunden. Mit 85 kW oder 115 PS ist der Kurvenkünstler ordentlich motorisiert und lässt keine Langeweile aufkommen. Durch das etwas straffer abgestimmte, um acht Millimeter tiefer gelegte Fahrwerk mit zusätzlichem Stabilisator an der Hinterachse kommt der immerhin 200 km/h schnelle MINI Cooper mit dem Leistungszuwachs von 25 PS gegenüber dem MINI One gut zurecht. Mit einem maximalen Drehmoment von 149 Nm und einem Leergewicht von 1075 Kilogramm hat der MINI Cooper aus dem Still_stand nach nur 9,2 Sekunden Tempo 100 erreicht.

Optisch hebt sich der MINI Cooper vom MINI One unter anderem durch das wahlweise in weiß oder schwarz lackierte Dach und die entsprechend lackierten Außenspiegel ab. Bei einem Dach in Wagenfarbe (Option) sind die Außenspiegel grundsätzlich schwarz. Außerdem geizt der MINI Cooper nicht mit Chrom-Applikationen, die das Erscheinungsbild des Fahrzeugs sichtbar aufwerten. Die Griffe der Türen und Heckklappe, der Kühlergrill, die Auspuffblende, die Lufteinlassgitter in den Stoßfängern sowie die Ringe um die Front- und Heckleuchten sind in Chrom gehalten. Abhängig von der Farbe des Daches rollt der MINI Cooper ab Werk mit 15´´-Leichtmetallrädern in weiß oder silber vom Band.

Der Innenraum unterscheidet sich bis auf den Drehzahlmesser auf der Lenksäule, andere Polsterstoffe und die mit schwarzem Leder bezogene Armauflagen der Türverkleidungen nur wenig vom Basismodell.

Zusätzlich zur Ausstattung des MINI One gehört beim MINI Cooper noch Folgendes zur Grundausstattung:Chromapplikationen,Drehzahlmesser,Leichtmetallräder 15´´,Stabilisator hinten.Während das Ausstattungspaket „Pepper“ Komfort und Sportlichkeit verbindet, spricht die Variante „Chili“ den sportlich orientierten MINI Cooper Fahrer an. Der Umfang dieser Pakete variiert in den einzelnen Märkten.


MINI Cooper S – das Topmodell.

Für den MINI Cooper S wurde der Vierzylindermotor mit einem mechanisch angetriebenen Kompressor und einem Ladeluftkühler versehen. Wegen der höheren Belastung wurden einige Bauteile, Parameter im Motormanagement sowie das Verdichtungsverhältnis modifiziert. Das 1,6-Liter-Triebwerk leistet im MINI Cooper S bei 6 000 Umdrehungen pro Minute 120 kW (163 PS). Damit erzielt der wendige Sportwagen mit dem sonoren Sound beeindruckende Fahrleistungen. In nur 7,4 Sekunden schnellt der MINI Cooper S aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 218 km/h erreicht.

Das Drehmoment erreicht sein Maximum von 210 Nm bei 4 000 min–1 und verhilft der Fahr-Maschine zu respektabler Durchzugskraft. Der MINI Cooper S absolviert den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im fünften Gang in nur 6,7 Sekunden. Im EU-Gesamtzyklus wurde ein Kraftstoffverbrauch von 8,4 Litern pro 100 Kilometer ermittelt – angesichts der Motorleistung ein sehr moderater Wert.

Das Topmodell ist wie der MINI One D mit einem speziellen Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Es ist so ausgelegt, dass die Höchstgeschwin_digkeit bereits im fünften Gang erreicht wird. Der sechste Gang ist untersetzt, um auf langen Strecken das Drehzahlniveau und den Verbrauch zu senken.

Gut gewappnet.

Durch das Sportfahrwerk mit verstärkten Stabilisatoren und strafferen Federn ist der MINI Cooper S ideal auf die Bedürfnisse engagierter Fahrer abgestimmt. Um eine ausgewogene Gewichtsverteilung zu erreichen, ist die Starterbatterie – wie beim Diesel-Modell – im Heck untergebracht. Die serienmäßige, abschaltbare Traktionskontrolle ASC+T wacht darüber, dass die Kraftreserven sicher auf die Fahrbahn übertragen werden. Die optionale elektronische Stabilitätskontrolle DSC hält den Sportler auch in Extremsituationen sicher in der Spur.

Das Topmodell steht serienmäßig auf 16´´-Leichtmetallrädern, auf die Reifen der Dimension 195/55 R16 montiert sind. Der MINI Cooper S ist als einziges Fahrzeug seiner Klasse serienmäßig mit Runflat-Reifen mit Notlaufeigen_schaften ausgestattet. In Verbindung mit der serienmäßigen Reifenpannen_anzeige (RPA) erhöhen sie die Sicherheit, machen im Falle einer Reifenpanne einen Radwechsel vor Ort überflüssig und erlauben die Weiterfahrt zur nächsten Werkstatt.

Starker Auftritt.

Das geschwungene „S“, das die Seitengrills und den Schriftzug auf der Heckklappe ziert, zeichnet eine Kurvenfolge nach. Dort spielt der MINI Cooper S seine Agilität am liebsten aus.

Äußerlich unterscheidet sich das Topmodell durch den Lufteinlass auf der höheren Motorhaube, spezifische Front- und Heckstoßfänger in Wagenfarbe mit integrierten schwarzen Wabengrills, schwarze Seitenschweller, Radlaufverkleidungen sowie den Dachspoiler. Darüber hinaus signalisieren die verchromten Seitengrills, die weißen seitlichen Blinkleuchten, die verchromte Tankklappe und die beiden verchromten Auspuffendrohre in der Mitte, dass dieser MINI etwas Besonderes ist. Die Griffleiste der Heckklappe ist – wie die Streben des Kühlergrills – in Wagenfarbe gehalten. Dach und Außenspiegel_gehäuse sind weiß oder schwarz lackiert.

Gepflegtes Ambiente.

Das MINI Design wurde im Spitzenmodell mit besonders hochwertigen Textilien, Oberflächen und Lederqualitäten umgesetzt. So schimmern die Oberflächen der Instrumententafel, Mittelkonsole und Einsätze der Türverkleidungen wie gebürstetes Aluminium. Diese Optik unterstreicht, zusammen mit den Türverkleidungen in Pantherschwarz und Magnesiumgrau, den schwarzen oder blauen Bodenteppichen sowie den passenden Polsterstoffen der Sportsitze das farblich ausgewogene Interieur. Die Einstiegsleisten aus Edelstahl mit dem Schriftzug „MINI Cooper S“, das Lederlenkrad, der Leder-Schaltknauf sowie die Fußstütze aus Edelstahl runden das exklusive Innenleben ab.

Gut gerüstet.

Die umfangreiche Serienausstattung des Spitzenmodells basiert auf der des MINI Cooper. Sie umfasst darüber hinaus:Traktionskontrolle ASC+T,Sechsgang-Schaltgetriebe,Sportfahrwerk PLUS,16´´-Leichtmetallfelgen im X-Lite-Design,Reifen mit Notlaufeigenschaften,Sportsitze,Chrom-/Lederschaltknauf, spezifischer Heckspoiler in Dachfarbe,spezifische Stoßfänger in Wagenfarbe,verchromter, zentralverriegelter Tankverschluss.Zusätzlich bietet die länderspezifisch unterschiedliche Ausstattungsvariante „Chili“ zahlreiche attraktive Extras.


Individualisierung.

Weil MINI Fahrer großen Wert auf Individualität legen, ist die Auswahl an Sonderausstattungen und speziell auf den kompakten Briten zugeschnittenen Zubehörs groß. So wird jeder MINI sozusagen zum Maßanzug, der sich bewusst von Produkten von der Stange distanziert: Kein MINI ist wie der andere.

Das breite Spektrum an Sonderausstattungen für den MINI umfasst unter anderem:Aerodynamik-Paket,automatisch abblendender Innenspiegel,automatisches CVT-Getriebe (MINI One und MINI Cooper),Dachträgersysteme,Faltdach (elektrisch),harman/kardon HiFi-Audiosystem,heizbare Frontscheibe, Kindersitze (Isofix),Klimaautomatik, Leichtmetallräder,Multifunktionslenkrad, Panorama-Sonnendach (elektrisch),Park Distance Control PDC,Regensensor, TV-Navigationssystem mit 16:9-Farbdisplay,Xenonscheinwerfer,Zusatzscheinwerfer.Außerdem lassen sich zahlreiche Materialien und Interieur-Applikationen dem persönlichen Geschmack entsprechend zusammenstellen.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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