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Alt 21.02.2003, 23:08     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Zehntes Rekordjahr in Folge

BMW Motorrad auch in schwieriger werdendem Umfeld kontinuierlich auf Wachstums- und Erfolgskurs


Weiteres Wachstum auf wichtigen Märkten und anhaltender Erfolg kennzeichnen das Segment Motorräder der BMW Group, dem auch der BMW C1 zugerechnet wird. Mit 103.020 verkauften Einheiten (inklusive C1) wurde ein Anstieg von 8,1% gegenüber dem Vorjahr (95.327) erzielt. Der Umsatz kletterte um 6,7 % auf 1.130 Mio. Euro. Bei den Motorrädern (ohne C1) erreichte der weltweite Absatz 92.599 Einheiten. Das entspricht einem Plus von 9,3% gegenüber dem Vorjahr (84.713 Einheiten) und markiert ebenfalls einen neuen Höchstwert. Damit ist das Jahr 2002 das zehnte Rekordjahr in ununterbrochener Folge für BMW Motorrad.

Innerhalb von zehn Jahren hat BMW Motorrad sein Absatzvolumen bei den Motorrädern ausgehend von 34.800 Einheiten im Jahre 1992 auf das 2,7-fache gesteigert und ist in dieser Periode zum größten Motorradhersteller Europas geworden.

Wie der neue Leiter von BMW Motorrad, Dr. Herbert Diess, bei einer Pressekonferenz anlässlich der offiziellen Vorstellung des Werksausbaus am 20. Februar 2003 in Berlin betonte, entwickelte sich der BMW Motorradabsatz 2002 positiv gegen den Trend, der in wichtigen Märkten durch teilweise erhebliche Rückgänge gekennzeichnet war. Besonders große Zuwächse wurden im Volumenmarkt Italien (12.910 Einheiten, +27%) und in Spanien (+18 %) erzielt.

In den USA wurden 13.500 Motorräder verkauft, was einer Steigerung von 3,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dr. Herbert Diess, der seit dem 1. Februar die Nachfolge von Marco v. Maltzan als Leiter BMW Motorrad angetreten hat, betonte, „dass gerade der nordamerikanische Markt noch erhebliches Potenzial bietet. Produkt- und vertriebsseitig werden wir unsere Aktivitäten hierauf ausrichten und ausdehnen.“

Besonders bemerkenswert ist die Bilanz im Vorjahresvergleich in Deutschland, dem Hauptabsatzmarkt von BMW Motorrad. Durch eine Steigerung von 4 % auf 26.355 zugelassene Motorräder (Vorjahr 25.345) rückte BMW Motorrad von vierter Position in der Zulassungsstatistik auf Platz zwei vor und ließ seit Jahren führende Wettbewerber hinter sich. Vor dem Hintergrund eines um 8,5% zurückgegangenen Marktes ein eindrucksvolles Ergebnis. In Deutschland ist die BMW R 1150 GS mit 6.891 Einheiten wie in den Vorjahren das mit Abstand bestverkaufte Motorrad überhaupt auf dem Markt. Zusammen mit der R 1150 RT, der F 650 GS und der R 1150 R finden sich damit vier BMW Motorräder unter den Top Ten der deutschen Zulassungen.

Weltweit wurden in 2002 inklusive der Modellvariante Adventure insgesamt 18.085 R 1150 GS an Kunden ausgeliefert. Es folgen die R 1150 RT mit 15.559 verkauften Einheiten sowie das Einzylindermodell F 650 GS (inklusive Modellvariante Dakar), für das sich 13.212 Kunden entschieden.

„BMW Motorrad“, so Diess weiter, „blickt optimistisch in die Zukunft und wird den Kurs eines kontinuierlichen profitablen Wachstums auch 2003 fortsetzen, wenngleich das wirtschaftliche Umfeld in einem von Unsicherheit geprägten internationalen Klima derzeit nicht einfach ist.“
Diess sieht BMW Motorrad, das 2003 seinen 80-jährigen Geburtstag feiert, als sehr gut gerüstet für die Zukunft an. „Wir verdanken den anhaltenden Erfolg unserer Modelloffensive mit einer Vielzahl attraktiver Motorräder.

Die neuen Modelle für 2003, die K 1200 GT und die R 1150 R Rockster kommen sehr gut an. Und wir werden unser Modellprogramm an der einen oder anderen Stelle noch mit Varianten bekannter Modelle ergänzen“, fügte Diess in seiner Rede hinzu.

Die Modelloffensive und der damit verbundene Markterfolg führten auch in der Motorradfertigung im BMW Werk Berlin zu einem neuen Rekordwert. Im vergangenen Jahr wurden täglich bis zu 450 Motorräder gefertigt. Die Jahresproduktion addiert sich auf 93.010 Motorräder und übertrifft den Vorjahreswert (90.478 Motorräder) um 2,8 Prozent.

Entsprechend der anhaltend positiven Entwicklung des BMW Motorradgeschäfts und des Produktionsstandortes Berlin hat die BMW Group in den vergangenen Jahren die Weichen für weiteres Wachstum gestellt und kontinuierlich in die Modernisierung und Erweiterung der Motorrad-Produktionsanlagen investiert.

Die Gesamtinvestitionen der BMW Group in den Standort Berlin in den letzten drei Jahren belaufen sich auf 165 Millionen Euro, und für das laufende und kommende Jahr sind noch einmal 91 Millionen Euro geplant. Damit unterstreicht die BMW Group ihre bedeutende und kontinuierliche industrielle Präsenz am Wirtschafts- und Produktionsstandort Berlin.

Die neue Motorradmontage, die am 20. Februar 2003 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, ist auf maximale Flexibilität ausgelegt. Dies ermöglicht schnelle Reaktionen auf Markttrends und Kundenwünsche.
Kernstück dieser Montage ist ein Fördersystem mit Montagegehängen, die um 180 Grad schwenkbar und für ergonomisch optimale Arbeitsbedingen auch in der Höhe einstellbar sind. Die Motorräder werden auf ihrem Förderhaken auftragsbezogen und automatisch durch den gesamten Montageprozess gesteuert. Werkzeuge und Prüfanlagen erhalten per berührungsloser Energie- und Datenübertragung automatisch alle notwendigen Informationen für eine prozesssichere und rationelle Fertigung. Eine präzise Verfolgung jedes Förderhakens im Produktionsprozess und die genaue Erfassung des Komplettierungsgrades für das aktuell montierte Modell schaffen ein bisher nicht erreichtes Maß an Transparenz für jeden einzelnen Montageschritt. Dies ist weltweit einzigartig in der Motorradindustrie.

Neben dem Neubau des Produktionsgebäudes wird vor allem die mechanische Fertigung von Motor- und Fahrwerkskomponenten auf den neuesten technischen Stand gebracht. Modernste, schnelle fünf-Achsen-Bearbeitungszentren und eine zehn-Achsen-Laserschneideanlage sind hier Beispiele für Effizienz und Flexibilität -und Garanten für Premium-Qualität.

Ein weiterer Investitionsschwerpunkt ist die neue teilautomatisierte und umweltfreundliche Lackieranlage. Deren Aufbau wird im Sommer 2003 abgeschlossen sein.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach BMW Motorrädern und im Zuge der Erweiterung der Motorradproduktion erhöhte sich die Belegschaft im Bereich der Motorradproduktion in den letzten zwei Jahren um insgesamt etwa 300. Einschließlich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Berliner Automobil-Komponentenfertigung stieg in diesem Zeitraum die Zahl der Beschäftigten im BMW Werk Berlin auf rund 2.700.
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Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
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