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Alt 06.07.2003, 19:37     #41
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Großer Preis von Frankreich – RENNEN 6. Juli 2003

Wetter: trocken, bewölkt, 24-25°Luft, 28-31°C Asphalt

Magny-Cours (FRA). Das BMW WilliamsF1 Team erzielte am Sonntag den zweiten Doppelsieg in Folge. Wie bereits vor einer Woche auf dem Nürburgring fuhr auch beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours Ralf Schumacher vor Juan Pablo Montoya ins Ziel. Für Schumacher ist es der sechste Formel-1-Sieg, für BMW stehen derer 17 zu Buche, für WilliamsF1 nun 111. Das BMW WilliamsF1 Team rangiert weiterhin auf Platz zwei der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure und hat nun nur noch drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Ferrari. Ralf Schumacher ist weiterhin Dritter im Fahrerklassement. Montoya, der in Frankreich auch die schnellste Rennrunde fuhr, ist unverändert Vierter.

Ralf Schumacher: 1.

Chassis: FW25 07

Schnellste Runde: 1.15,698 min in Rd. 37 (zweitschnellste insg.)


Endlich habe ich es geschafft, von der Poleposition aus zu gewinnen! Bis zum ersten Boxenstopp lief alles perfekt, danach hat sich mein Auto nicht mehr ganz so gut angefühlt, ich habe etwas Zeit verloren. Außerdem wurde ich beim Überrunden ziemlich aufgehalten, und ich konnte Jarno Trulli wegen gelber Flaggen lange nicht überholen. Der kleine Schlenker in einer der letzten Runden geht auf meine Kappe. Ich habe schlicht zu spät gebremst. Ich hoffe, wir machen so weiter wie momentan! Allerdings gehe ich davon aus, dass es Rennen geben wird, die wieder sehr viel schwieriger für uns werden. Offensichtlich kommen wir Ferrari immer näher, aber ich will gar nicht über die WM nachdenken, in der Formel 1 ändern sich die Kräfteverhältnisse nun einmal extrem schnell.

Juan Pablo Montoya: 2.

Chassis: FW25 06

Schnellste Runde: 1.15,512 min in Rd. 36 (schnellste insg.)


Ich habe mich heute mit meinem Auto nicht wirklich wohl gefühlt und vor allem im dritten Sektor Zeit verloren. Ich bin wirklich sehr hart gefahren und habe mich auch für einen etwas früheren zweiten Boxenstopp entschieden, weil ich im Verkehr Zeit verlor, Ralf aber trotzdem nicht einholen konnte. Auf dieser Strecke kann man nicht sehr gut überholen, also versucht man es anlässlich der Boxenstopps. Nach dem dritten Boxenstopp habe ich es dann langsamer angehen lassen, Michael Schumacher lag zu weiter hinter mir, um mir noch gefährlich zu werden.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Heute ist ein phantastischer Tag für unser Team! Ralf fuhr heute brillant, ein echtes Bilderbuchrennen, völlig fehlerlos. Die aktuelle Stärke des BMW WilliamsF1 Teams ist das Produkt vieler Faktoren und Anstrengungen unserer technischen Partner. Bezüglich der jüngsten Verbesserungen sind sicherlich vor allem unsere Aerodynamikabteilung und die intensive Reifenentwicklung von Michelin zu nennen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Der zweite Doppelsieg in Serie – das ist einfach unglaublich, wenn man unseren schwachen Saisonstart betrachtet. Es war herausragend, wie wir das Rennen von der ersten bis zur letzten Runde dominiert haben. Wir konnten zu jeder Zeit schneller fahren als die Konkurrenz. Nach dem dritten Stopp haben wir Tempo herausgenommen. Erste Startreihe und Doppelsieg – das ist das beste Resultat, was wir während unserer dreieinhalbjährigen Partnerschaft erreicht haben. In der Konstrukteurs-WM liegen wir jetzt nahezu gleichauf mit Ferrari an der Spitze – das ist gut für uns und für die Fans.
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Alt 14.07.2003, 12:28     #42
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Großer Preis von Großbritannien – 18.-20. Juli 2003 – VORSCHAU

Das BMW WilliamsF1 Team hat sich für den britischen Grand Prix am 20. Juli in Silverstone eine weitere starke Vorstellung vorgenommen. Nach zwei Doppelsiegen innerhalb von acht Tagen auf dem Nürburgring und in Magny-Cours liegt das Team in der Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure nur noch drei Punkte hinter Spitzenreiter Ferrari und hat Chancen, die Führung zu übernehmen. Bei Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya in Spanien wurde intensiv an der Abstimmung für Silverstone gearbeitet, außerdem wurde gemeinsam mit Michelin die Reifenentwicklung fortgesetzt, um die Leistungsfähigkeit des BMW WilliamsF1 Teams auch über die kommende Testpause hinweg zu sichern.

Ralf Schumacher: Aus Prinzip und ganz speziell nach den jüngsten beiden Siegen ist das Rennen vor der Haustür von WilliamsF1 für das ganze Team etwas Besonderes. Die Stimmung ist nach Magny-Cours natürlich entsprechend gut, nur müssen wir aufpassen, dass sie nicht in Selbstgefälligkeit umschlägt. Ruhig und konzentriert zu arbeiten, das hat uns in den vergangenen Monaten ausgezeichnet, und daran sollten wir festhalten. Auch bei den Tests diese Woche in Barcelona, die uns erneut einen Schritt weitergebracht haben, gab es keine Indizien dafür, dass wir uns auf unseren Erfolgen ausruhen könnten. Dennoch: Sowohl von der Aerodynamik, vom Set-up als auch von den Reifen her sollten wir bestens für Silverstone präpariert sein. Wir waren nun auf den unterschiedlichsten Strecken vorne dabei, wenn uns also das Wetter in England keinen kompletten Strich durch die Rechnung macht, sollten wir auch beim WilliamsF1-Heimrennen wieder um den Sieg mitfahren können. Der Kurs ist eine gute Mixtur aus langsamen, mittelschnellen und schnellen Kurven, hat drei Geraden, und überholen kann man dort auch. Ich freue mich sehr auf Silverstone, zumal wir dort in den Rennen und auch bei den vielen Tests immer recht gut waren. Meine beste Platzierung auf der Strecke war ein dritter Platz 1999. Eine Steigerung würde mich schon sehr freuen.

Juan Pablo Montoya: In Silverstone könnten die meisten Formel-1-Fahrer mit verbundenen Augen fahren. Viele Teams, vor allem die britischen Mannschaften, testen dort ziemlich viel, und das BMW WilliamsF1 Team bildet da keine Ausnahme. Bei unserem jüngsten Test dort haben wir gute Rundenzeiten erzielt, und das macht uns zuversichtlich für den anstehenden Grand Prix. Ich habe dort in den vergangenen beiden Jahren als Vierter bzw. Dritter auch immer WM-Punkte mitnehmen können. Auf jeden Fall hat Silverstone eine andere Streckencharakteristik als der Nürburgring und Magny-Cours, wo wir gerade so gut abgeschnitten haben. Es wäre großartig, wenn es beim Heimrennen von WilliamsF1 in diesem Tempo weiterginge. Aber wir sind uns bewusst, dass das Wetter dabei eine wichtige Rolle spielen wird. Es ist eine Tatsache, dass man es beim britischen Grand Prix oft mit einer nassen Strecke zu tun hat, und das kommt unseren Reifen nicht unbedingt entgegen.

Sam Michael (WilliamsF1, Chief Operations Engineer): Das gesamte Team freut sich in diesem Jahr besonders auf den Grand Prix in Silverstone, wo wir hoffentlich an unsere jüngsten starken Leistungen anknüpfen können. Nach dem Sieg in Magny-Cours war unser Testteam in Barcelona und hat zusammen mit Michelin die Reifenentwicklung weiter vorangetrieben, ehe die allgemeine F1-Testpause beginnt. Bis dato sind wir das einzige Team, das in jedem GP dieser Saison Punkte gesammelt hat. Diese Zuverlässigkeit ist nur mit einem intensiven Testprogramm zu erreichen, und wir hoffen, dass sich dies auch weiterhin auszahlt. Silverstone ist eine interessante Rennstrecke. Sie bietet schnelle Kurven, drei Geraden, wo Power und Windschatten eine wichtige Rolle spielen, und am Ende der Runde eine langsamere Sektion. Aerodynamische Effizienz ist deshalb bedeutend, und die Fahrzeugabstimmung muss Stabilität bei Hochgeschwindigkeit gewährleisten, ohne zu viel Grip in den langsameren Passagen zu kosten. Die Rennstrategie wird mit jedem GP interessanter, weil die Teams zu mehr Boxenstopps tendieren. Das ist für uns von Vorteil, weil wir regelmäßig gute Stopps absolvieren. Überholen ist in Silverstone keine Unmöglichkeit, von daher sollte es für die Fahrer und die Fans ein spannendes Rennen werden, in dem wir uns bemühen werden, die Führung in der Konstrukteurs-WM von Ferrari zu übernehmen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): Keine Frage: Wir sind in Hochstimmung. Und es freut uns ganz besonders, dass das Team derart gestärkt zum Heimrennen von WilliamsF1 antreten kann. Uns ist allerdings auch bewusst, wie schnell sich Kräfteverhältnisse in der Formel 1 verschieben können. Heute Gejagter, morgen Jäger – das ist in der anspruchsvollsten Liga des Rennsports schnell passiert. Deshalb baden wir nicht in Euphorie, sondern arbeiten mit der gleichen hohen Schlagzahl weiter wie in den vergangenen Monaten – ob bei den Testfahrten in Barcelona oder in den Fabriken in Grove und in München. Wir haben in Silverstone eine Chance, die Führung in der Konstrukteurs-WM zu übernehmen, und wir werden alles daran setzen, dies zu schaffen. Bislang hat sich der BMW P83 Motor nicht nur durch seine Leistungsfähigkeit, sondern auch durch seine Zuverlässigkeit außerordentlich gut in Szene gesetzt. Die Rennstrecke von Silverstone weist einige schnelle Kurven auf, sodass der Aerodynamik dort eine besondere Bedeutung zukommt, und auch für den Motor ist Silverstone ein anspruchsvoller Kurs. Im Vorjahr hat Juan Pablo Montoya beim britischen GP die Poleposition erzielt, im Rennen hat uns Regen zu schaffen gemacht.

Zahlen und Fakten
  • Die Rennstrecke in Silverstone wurde seit dem ersten Grand Prix im Jahr 1950 mehrfach umgebaut. Der diesjährige GP ist der 37., der auf dem Kurs in Northamptonshire ausgetragen wird. Weitere GP von Großbritannien fanden in Aintree (fünf) und Brands Hatch (zwölf) statt. Außerdem wurden in England drei Grands Prix von Europa ausgetragen, 1983 und 1985 in Brands Hatch sowie 1993 in Donington Park.
  • In den zurückliegenden Jahren wurde auch die den Kurs umgebende Infrastruktur teilweise ausgebaut. Vor allem nach dem GP des Jahres 2000 waren Parkplätze und Zufahrtswege in die Diskussion geraten. Damals war das Rennen vom traditionellen Juli-Termin auf April vorverlegt worden. Wolkenbruchartige Regenfälle sorgten für derart katastrophale Zustände auf den unbefestigten Parkplätzen, dass die Zuschauer am Samstag gebeten werden mussten, zu Hause zu bleiben.
  • Der Kurs ist heute 5,141 Kilometer lang. Die Renndistanz (60 Runden) beträgt 308.355 Kilometer.
  • Rundenrekordhalter ist seit 2002 Rubens Barrichello (Ferrari) mit einer Zeit von 1.23,083 Minuten.
  • Im vergangenen Jahr erzielte Juan Pablo Montoya die Poleposition für das BMW WilliamsF1 Team in 1.18,998 Minuten. Es war die fünfte von sieben Polepositions für den Kolumbianer in der vergangenen Saison. Ralf Schumacher startete von Platz vier. Das Rennen wurde durch wechselnde Wetterbedingungen und atemraubende Duelle zum Thriller. Beide Piloten des BMW WilliamsF1 Teams kamen fehlerfrei über die Runden. Mit unterlegenen Regenreifen brachte Montoya Platz drei ins Ziel. Ralf Schumacher war auf dem Weg zu Platz vier, als ihn eine defekte Tankanlage beim Boxenstopp auf Rang acht zurückwarf. Sieger wurde Michael Schumacher vor seinem Ferrari-Teamkollegen Barrichello.
  • Für WilliamsF1 hat Silverstone nicht nur deswegen eine besondere Bedeutung, weil die Strecke nur einen Katzensprung vom Firmensitz in Grove entfernt liegt. Am 14, Juli 1979 feierte das Team dort seinen ersten Sieg, es gewann Clay Regazzoni. Am 13. Juli 1997 erzielte Jacques Villeneuve in Silverstone den 100. GP-Sieg für WilliamsF1. Allein in Silverstone gewann das Team acht Mal.
  • Das Rennen startet am Sonntag, dem 20. Juli 2003, um 13.00 Uhr Ortszeit, das entspricht 14.00 Uhr in Deutschland.
Mit 100 Punkten belegt das BMW WilliamsF1 Team derzeit den zweiten Platz in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.
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Alt 18.07.2003, 18:25     #43
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Großer Preis von Großbritannien – 1. Qualifikation 18. Juli 2003

Wetter: bedeckt, gelegentliche Regentropfen, 17°Luft, 24°C Asphalt

Silverstone (GBR). Bei typisch englischem Wetter mit verhangenem Himmel und gelegentlichen Regentropfen erzielten Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher am Freitag im ersten Zeittraining zum Großen Preis von Großbritannien die Plätze zwei und drei für das BMW WilliamsF1 Team. Dieses Abschneiden beschert den Piloten gute Ausgangspositionen für das Abschluss-Qualifying am Samstag: Sie dürfen am Ende der Session auf die Strecke gehen, wenn der Belag normalerweise am griffigsten ist.

Juan Pablo Montoya: 2.

Chassis: FW25 06 (Ersatzchassis FW25 04)

Schnellste Runde: 1.19,749 min


Mein Auto hatte im Qualifying eine sehr gute Balance, es hat sich hervorragend angefühlt. Das freut mich besonders, nachdem ich am Vormittag gar nicht zufrieden war und dachte, das Qualifying würde richtig hart werden. Das Team hat einen guten Job gemacht. Dennoch hoffe ich, dass wir uns noch weiter steigern können, denn Ferrari scheint hier wirklich stark zu sein.

Ralf Schumacher: 3.

Chassis: FW25 07

Schnellste Runde: 1.19,788 min


Mein Auto lag nicht schlecht. Es hatte einen Hang zum Untersteuern, aber das können wir noch aussortieren. Das Einzelzeitfahren am Freitag ist ja noch nicht so entscheidend, da versucht man immer, eine sichere Runde zu fahren, um am Samstag eine vernünftige Ausgangsposition zu haben. Ferrari scheint hier sehr stark zu sein, damit habe ich allerdings gerechnet. Ich denke, die Streckencharakteristik und das Wetter hier in Silverstone kommen deren Gesamtpaket entgegen. Solch einen Rückstand hatten wir allerdings freitags schon häufiger, das ist nicht weiter belastend.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Es war ein guter Start ins Wochenende. Ralf und Juan Pablo liegen beide weit vorn. Heute Abend werden wir Rennabstimmung und Strategie erarbeiten. Wir sind zuversichtlich, hier in Silverstone ein weiteres gutes Rennen zeigen zu können.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Die Rundenzeiten liegen sehr eng beisammen, die ersten acht Fahrer liegen innerhalb von nur einer Sekunde. Michael Schumacher hat seine Favoritenrolle bestätigt. Hinter ihm sind unsere beiden Fahrer optimal platziert. Der entscheidende Faktor im zweiten Qualifying wird das Wetter sein. Wir können nicht sicher davon ausgehen, dass alle Fahrer dieselben Bedingungen vorfinden werden.
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Alt 19.07.2003, 22:32     #44
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GP Großbritannien - 2. Qualifikation

19.07.2003

Wetter: trocken, sonnig, 25° Luft, 38°C Asphalt

Silverstone (GBR). Die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams, Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya, werden am Sonntag von den Startplätzen vier und sieben zum Großen Preis von Großbritannien in Silverstone starten. Die Vorbereitungen für den GP verliefen ohne technische Probleme, die Abstimmungsarbeit indes gestaltete sich schwierig. Es ist das vierte Mal in dieser Saison, dass sich kein Fahrer des Teams unter den ersten Drei qualifizierte.

Ralf Schumacher: 4.
Chassis: FW25 07
Schnellste Runde: 1.21,727 min

Ich denke, wir sind gut für das Rennen vorbereitet, obwohl unser Qualifyingergebnis nicht allzu toll aussieht. Ich hatte mit der Balance des Autos zu kämpfen, bin aber nicht wirklich enttäuscht. Ferrari ist hier offensichtlich wieder sehr stark, was man an Barrichello sieht. Immerhin startet Michael einen Platz hinter mir. Die Startaufstellung ist insgesamt ziemlich ungewöhnlich.

Juan Pablo Montoya: 7.
Chassis: FW25 06 (Ersatzchassis FW25 04)
Schnellste Runde: 1.22,214 min

Ich bin von meinem Ergebnis schon enttäuscht, weil mein Auto heute Vormittag im freien Training sehr gut und stabil lag, dann aber im Warm-up und Qualifying nachließ. Ich habe bei der Abstimmung wohl nicht die richtige Balance gefunden, ich hatte in einigen Kurven starkes Übersteuern und generell zu wenig Traktion. Das Auto war sehr schwierig zu fahren. Wir müssen uns damit weiter auseinandersetzen. Auf jeden Fall war uns im Vorfeld klar, dass Silverstone ein schwieriges Pflaster für uns werden würde. Ich freue mich für Rubens, dass er es auf die Poleposition geschafft hat, obwohl er so früh auf die Strecke gehen musste.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Unsere Vorstellung im Qualifying war akzeptabel. Für das Rennen sind wir weiterhin zuversichtlich. Ich rechne mit guten Rundenzeiten und bin überzeugt von unserer Strategie.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Die Startplätze vier und sieben spiegeln wider, dass beide Fahrer mit dem Handling ihrer Fahrzeuge nicht wirklich zufrieden waren. Wir haben in den ersten vier Startreihen eine ungewohnte Markenvielfalt. Außerdem fällt auf, dass die jeweiligen Teamkollegen ungewöhnlich weit auseinander liegen. Ob hier unterschiedliche Strategien zu Grunde liegen und was unsere eigenen Qualifyingzeiten wert sind, werden wir erst im Rennen erfahren.
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Alt 20.07.2003, 18:18     #45
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Großer Preis von Großbritannien – Rennen 20. Juli 2003

Wetter: trocken, teils bewölkt, 21-22° Luft, 22-32°C Asphalt

Silverstone (GBR). Beim turbulenten Großen Preis von Großbritannien erzielte zum fünften Mal in Folge ein Pilot des BMW WilliamsF1 Teams einen Podiumsplatz. Juan Pablo Montoya belegte in Silverstone Platz zwei. Ralf Schumacher wurde durch einen zusätzlichen Boxenstopp zurück geworfen. Der Kühler musste von Fremdkörpern befreit werden. Der Deutsche kam als Neunter ins Ziel. Das BMW WilliamsF1 Team belegt weiterhin den zweiten WM-Rang.

Juan Pablo Montoya: 2.

Chassis: FW25 06

Schnellste Runde: 1.22,938 min in Rd. 33 (sechstschnellste insg.)


Das war das aufregendste Rennen der bisherigen Saison, es hat riesig Spaß gemacht. Ich bin ganz zufrieden mit unserer Leistung heute, wir konnten mit Ferrari mithalten. Es war ein bisschen eng, als das Safety Car zum zweiten Mal losfuhr und wir unsere Stopps vorzogen. Ich war direkt hinter Ralf und musste kurz warten. Ich bin als 13. weitergefahren, konnte dann aber aufholen und die Tatsache, dass ich unmittelbar hinter Barrichello fuhr, hat auch geholfen. Er hat mir gelegentlich den Weg frei gemacht. Mein Auto war gut, ich kann mich über nichts beschweren und freue mich, dass ich vom 13. auf den zweiten Platz aufholen konnte. Diese Punkte helfen auf jeden Fall in beiden WM-Wertungen.

Ralf Schumacher: 9.

Chassis: FW25 07

Schnellste Runde: 1.22,943 min in Rd. 10 (siebtschnellste insg.)


So habe ich mir das Rennen heute natürlich nicht vorgestellt, das Ergebnis ist sehr enttäuschend. Der zusätzliche Boxenstopp hat mich eine gute Platzierung gekostet, danach war das Rennen für mich eigentlich gelaufen. Pech gehabt. Jetzt gilt es, dieses Wochenende möglichst schnell abzuhaken. Ich will mich voll und ganz auf das Heimrennen in Hockenheim konzentrieren.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Das Ergebnis ist gut für unser Team, wir haben wieder wertvolle WM-Punkte gesammelt. Juan ist ein sehr gutes Rennen gefahren, und auch Ralf wäre vorn dabei gewesen, hätte er nicht wegen eines blockierten Kühlers einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen müssen. Wir hatten eine gute Strategie und haben sie den Rennereignissen angepasst. Vom ersten Safety-Car-Einsatz haben wir profitiert, der zweite war zu früh für uns, wir mussten unsere Boxenstopp-Strategie ändern. Die Boxenstopps haben gut geklappt. Jetzt freuen wir uns auf den Großen Preis von Deutschland, wir glauben, dass wir auch dort stark sein können.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Wir wurden heute Zeuge einer sehr gefährlichen Situation, als während des Rennens eine Person auf der Strecke herumlief. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Juan Pablo hat ein sehr gutes Rennen gezeigt. Er ist von Startplatz sieben auf Position zwei vorgefahren – das war das Optimum für ihn. Auch Ralf war sehr gut unterwegs, bis ein abgerissenes Leitblech den Kühler seines Autos blockierte. Daraufhin stieg die Wassertemperatur stark an. Ralf musste einen Extrastopp einlegen, das Teil wurde entfernt, anschließend war alles wieder in Ordnung. Ohne diesen Zwischenfall wäre auch Ralf vorn dabei gewesen.
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Alt 25.07.2003, 17:50     #46
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Großer Preis von Deutschland – 1.-3. August 2003 – VORSCHAU

Nachdem das BMW WilliamsF1 Team vergangene Woche beim britischen Grand Prix einen weiteren Podiumsplatz erzielt hat, konzentriert sich die Mannschaft nun darauf, in der Heimat von BMW beim Großen Preis von Deutschland am 3. August in Hockenheim eine gute Figur zu machen. Die FIA Formel-1-Weltmeisterschaft geht in ihre entscheidende Phase. Die geringen Abstände in den vorderen Punkterängen der Fahrer- und der Konstrukteurswertung versprechen Spannung pur für den Großen Preis von Deutschland.

Juan Pablo Montoya:
Es ist ein gutes Gefühl, mit ein paar Punkten mehr im Gepäck zum deutschen Grand Prix zu kommen. Ich bin jetzt Meisterschaftsdritter, das ist positiv, aber der Rückstand auf die Spitze ist noch immer erheblich. Ich muss in jedem Rennen gut punkten, wenn ich aufschließen will. Immerhin liegt noch knapp ein Drittel der Saison vor uns.

Seit dem Umbau im vergangenen Jahr bietet Hockenheim mehr Überholmöglicheiten, leider auch weniger Hochgeschwindigkeitspassagen. Aber unterm Strich sollte unser Auto auch auf dem neuen Kurs eine gute Figur abgeben. Bislang waren wir dort recht konkurrenzfähig, obwohl unser Auto nicht so gut war, wie es heute ist. Von daher sehe ich keinen Grund, weshalb wir nicht zuversichtlich sein sollten, in Deutschland eine gute Vorstellung abzuliefern.

Ralf Schumacher:
Die Niederlage in Silverstone habe ich verdaut. Es war zwar klar, dass die Punkteserie irgendwann einmal abreißen würde, dass es aber ausgerechnet in so einem wichtigen Rennen passieren musste, ist sehr schade. Egal, dafür werde ich jetzt auf dem Hockenheimring wieder voll angreifen. Die Gedanken an die WM sind weit, weit weg, aberbei meinem Heimrennen will ich um den Sieg mitfahren.

Im Vorjahr wurde ja zum ersten Mal auf dem neuen Kurs gefahren, und seit damals bin ich total begeistert von der Strecke. Die langen Waldgeraden von früher habe ich keine Sekunde vermisst, denn das neue Layout ist sowohl für Fahrer als auch für Zuschauer wesentlich faszinierender. Es gibt vor der Haarnadel die Möglichkeit, zu überholen, und die Kurven im Infield machen im Ausgang nicht zu, wie wir sagen, sondern auf. Das heißt, du behältst deinen Rhythmus und kannst schön flüssig fahren.

Sam Michael (WilliamsF1, Chief Operations Engineer):
Der Kurs in Hockenheim hat durch den umfassenden Umbau im Vorjahr an Attraktivität und Überholmöglichkeiten gewonnen. Die lange Gerade zwischen der zweiten und der dritten Kurve mit der weiträumigen und asphaltierten Auslaufzone ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass man eine Strecke so verändern kann, dass Überholvorgänge erleichtert werden und somit die Spannung erhöht wird.

In Hockenheim überwiegen langsame und mittelschnelle Kurven, dadurch wird die Fahrzeugabstimmung am Wochenende bestimmt. Gute Traktion und die richtige Reifenwahl sind weitere entscheidende Faktoren. Die Datenaufzeichnungen vom Vorjahr belegen, dass der Reifenverschleiß in Hockenheim kritisch sein kann. Von daher wird die Entscheidung in Zusammenarbeit mit Michelin besonders entscheidend. Die anspruchsvollste Komponente dürfte die Strategie werden, wobei die Leistung unserer Boxenmannschaft eine Schlüsselrolle einnimmt. Nachdem wir gerade gesehen haben, welchen Zeitvorteil die Boxen-Crew unseren Fahrern während der Safety-Car-Phase in Silverstone verschafft hat, sind wir zuversichtlich, diesbezüglich auch in Deutschland gut abzuschneiden. Seit dem britischen GP haben wir einige Veränderungen am FW25 vorgenommen, die uns hoffentlich erlauben werden, in Hockenheim an der Spitze zu kämpfen und weitere Punkte zu sammeln.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Hockenheim war für uns in den vergangenen beiden Jahren ein gutes Pflaster. 2001 starteten dort erstmals beide Piloten aus der ersten Reihe, und Ralf gewann sein Heimrennen. Im vergangenen Jahr wurden Juan Pablo und er Zweiter und Dritter. Ich hoffe, dass wir 2003 unsere positive Hockenheim-Bilanz fortschreiben und an die jüngsten Saisonerfolge unseres Teams anknüpfen können. Auf dem früheren Hockenheimring mit den langen Waldgeraden konnte sich ein starker Motor natürlich besser in Szene setzen als auf dem heutigen Kurs. Jetzt zählt die Qualität des Gesamtpaketes mehr als die pure PS-Komponente. Dennoch liegt der Volllastanteil mit rund 65 Prozent im Vergleich der Grand-Prix-Kurse im oberen Viertel, das gleiche gilt für die Höchstgeschwindigkeit. Durch den Umbau wurde der Stadioncharakter der Rennstrecke mit der einzigartigen Atmosphäre im Motodrom noch weiter verstärkt. Außerdem erleben wir 2003 einen extrem engen WM-Kampf. Für uns wie auch für die Fans ist es die spannendste Formel-1-Saison seit Jahren, wir freuen uns auf ein gutes Rennen vor großer Kulisse.

Zahlen und Fakten
  • Die Stadt Hockenheim zählt rund 19.000 Einwohner und liegt in der Oberrheinebene im Bundesland Baden-Württemberg. Die Region im Badischen ist auch als Spargelanbaugebiet bekannt.
  • Am 29. Mai 1932 wurde als Eröffnungsveranstaltung auf dem damaligen – nicht asphaltierten - Dreieckskurs das erste Motorradrennen gestartet. 1938 wurde die Strecke zum ovalförmigen „Kurpfalzring“ umgebaut. 1957 wurde erneut modernisiert und auch das Motodrom gebaut. Am 2. August 1970 fand der erste Formel-1-GP statt, es siegte Jochen Rindt. 1977 wurde der Große Preis von Deutschland dauerhaft ins Badische verlegt, lediglich 1985 kehrte er noch einmal auf den Nürburgring zurück. Zu ihrem 70-jährigen Jubiläum präsentierte sich die Rennstrecke 2002 in neuer Form und mit neuem Namen: Der „Hockenheimring Baden Württemberg“ hat nun nicht mehr die berühmten langen Waldgeraden, an denen keine Zuschauer Platz hatten, sondern neue Abschnitte. Wo es früher in den Wald ging, biegt das Feld nun scharf rechts ab (zweite Kurve nach Start und Ziel) in die extrem lang gezogene Highspeed-Linkskurve „Parabolika“. Sie mündet in eine Spitzkehre, die mit extremem Lenkradeinschlag im ersten Gang durchfahren wird. Nach der Haarnadel führt eine Rechts-Links-Rechts-Kombination zurück auf bekanntes Terrain – das stadionartige Motodrom.
  • 2003 beträgt die Streckenlänge 4,574 Kilometer. Das Rennen wird über 67 Runden ausgetragen, die Renndistanz beträgt 306,458 Kilometer.
  • WilliamsF1 hat bis dato acht Siege in Hockenheim erzielt. Den ersten im Jahr 1979 – damals gewann Alan Jones die zweite der bis heute 111 Siegestrophäen für die Mannschaft. BMW erzielte – zusammen mit WilliamsF1 – 2001 seinen bisher einzigen Hockenheimsieg. Insgesamt stehen für BMW 17 Siege zu Buche.
  • 2002 qualifizierten sich Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya für die Startplätze zwei und vier. Das erste Mal in der Geschichte starteten zwei Deutsche und noch dazu ein Bruderpaar beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim aus der ersten Reihe – Michael Schumacher (1.14,389 min) vor Ralf. Im Rennen kam Montoya als Zweiter hinter dem Weltmeister ins Ziel. Ralf Schumacher, zuvor stabil an Position zwei fahrend, hatte vier Runden vor Rennende noch einmal die Box ansteuern müssen, weil Luft für die pneumatische Ventilsteuerung des BMW V10 nachgefüllt werden musste. So fiel er auf Rang drei hinter seinen Teamkollegen zurück.
  • Michael Schumacher fuhr in 1.16,462 Minuten im vergangenen Jahr die schnellste Rennrunde auf dem neuen Kurs.
  • Das Rennen wird am Sonntag, dem 3. August 2003, um 14.00 Uhr gestartet.
Mit 108 Punkten belegt das BMW WilliamsF1 Team derzeit den zweiten Platz in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.
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Alt 02.08.2003, 09:43     #47
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Wetter: sonnig, trocken, 29°Luft, 38°C Asphalt

Hockenheim (DEU). Viel versprechender Auftakt zum Großen Preis von Deutschland: Im ersten Qualifying in Hockenheim war das Duo des BMW WilliamsF1 Teams am schnellsten. Ralf Schumacher belegte Platz eins, Juan Pablo Montoya Rang zwei. Dies ist das bisher beste Freitagsergebnis für das Team in der Saison 2003.

Ralf Schumacher: 1 .

Chassis: FW25 07 (Ersatzchassis FW25 04)

Schnellste Runde: 1.14,427 min


Ich habe es vergleichsweise locker angehen lassen und bin daher etwas erstaunt über meine Bestzeit. Mein Auto war einfach perfekt, es war brillant ausbalanciert, und die Reifen haben ebenfalls hervorragend funktioniert. Ich freue mich über dieses Ergebnis. Auch, weil es zeigt, dass wir ein paar Schwierigkeiten aus dem freien Training aussortiert haben. Jetzt hoffe ich auf ein gutes zweites Qualifying und ein gutes Rennen. Die Wettervorhersage verspricht Hitze, und das wird unserem Gesamtpaket liegen.

Juan Pablo Montoya: 2.

Chassis: FW25 06

Schnellste Runde: 1.14,673 min


Ich bin zufrieden mit meiner ersten Qualifying-Runde. Nachdem wir ein kleines Problem, das am Vormittag aufgetreten war, gelöst hatten, lag mein Auto gut in der Balance. Wir haben sicher die richtige Reifenwahl getroffen. Meine Runde hätte noch etwas besser sein können, wenn ich vor der Kehre nicht zu früh gebremst hätte, aber unterm Strich bin ich happy. Zumal ich überzeugt bin, dass wir sowohl für das zweite Qualifying als auch für das Rennen gut vorbereitet sind.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Mit beiden Fahrern an der Spitze lief es heute sehr gut für uns. Es geht am Freitag zwar noch nicht um die Startplätze, aber man erhält durchaus einen Eindruck von der jeweiligen Leistungsfähigkeit. Wir haben heute Vormittag einige Abstimmungsarbeit für das Rennen erledigt und blicken zuversichtlich einem Wochenende entgegen, das offensichtlich Hitze bringen wird. Unsere Konstrukteure haben für diesen Grand Prix erneut Fahrzeug-Verbesserungen geschaffen.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):

Das ist ein optimales Freitagsergebnis. Ich denke, wir haben hier in jeder Hinsicht gute Voraussetzungen für ein starkes Rennen am Sonntag. Man darf dabei nicht außer Acht lassen, dass die neue mit der alten Strecke nicht mehr viel gemein hat. Jetzt kommt es nicht mehr in erster Linie auf die Motorleistung an, sondern es zählt das Gesamtpaket mit Chassis, Reifen und natürlich Fahrer. Und wir sind hier, wie bereits in den zurückliegenden Rennen, offensichtlich gut aufgestellt.
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Alt 02.08.2003, 16:41     #48
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Großer Preis von Deutschland – 2. Qualifikation 2. August 2003

Wetter: trocken, sonnig, 33° Luft, 48°C Asphalt

Hockenheim (DEU). Souveräne Vorstellung des BMW WilliamsF1 Teams: Auf dem in der Hitze flimmernden Asphalt des Hockenheimrings sicherte sich Juan Pablo Montoya die 11. Formel-1-Poleposition seiner Karriere. Teamkollege Ralf Schumacher fuhr im abschließenden Qualifying nur zwei Hundertstelsekunden langsamer und startet am Sonntag neben Montoya zum Großen Preis von Deutschland. Nach den GP von Kanada und Frankreich belegen zum dritten Mal in dieser Saison beide Fahrzeuge des BMW WilliamsF1 Teams die erste Startreihe.

Juan Pablo Montoya: 1.

Chassis: FW25 06

Schnellste Runde: 1.15,167 min


Endlich habe ich meine erste Poleposition für diese Saison eingefahren! Es hat ziemlich lange gedauert. 2001, bei meinem ersten GP Deutschland, stand ich hier auch ganz vorn. Mein Auto hat heute sehr gut funktioniert. Wir haben alle Register gezogen, und es hat sich gelohnt. Ich bin auch für das Rennen optimistisch. Bei diesen Wetterbedingungen wird der GP eine physische und eine mentale Herausforderung für Fahrer und Teams sowie ein Härtetest für jedes Auto. Ich hoffe, dass wir ihn bestehen und viele WM-Punkte sammeln.

Ralf Schumacher: 2.

Chassis: FW25 07 (Ersatzchassis FW25 04)

Schnellste Runde: 1.15,185 min


Ich bin sehr zufrieden, in der ersten Startreihe zu stehen, zumal ich in den letzten zwei Kurven mit erheblichem Untersteuern zu kämpfen hatte und Zeit verlor. Mein Dank gilt dem Team, das Phantastisches geleistet hat, nachdem mein Auto gestern Vormittag nicht optimal war. Im vergangenen Jahr hatte ich in Hockenheim etwas Pech. Ich hoffe doch, dass ich diese Enttäuschung morgen vergessen machen kann. In einem Rennen auf 55 Grad heißem Asphalt kann allerdings alles passieren.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Das war eine souveräne Mannschaftsleistung. Mit beiden Autos in der ersten Startreihe haben wir im Rennen am Sonntag alle Chancen. Unsere Aerodynamik-Weiterentwicklungen für diese Strecke haben uns definitiv einen weiteren Schritt nach vorn gebracht. Außerdem hat Michelin uns erneut mit guten und für die Hitze geeigneten Reifen ausgestattet. Wir sind fraglos sehr zuversichtlich, in Hockenheim ein gutes Rennergebnis zu erzielen.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):

Das war ein reibungsloses und perfektes Qualifying für unser Team. Das ist ein Traumergebnis vor einem Heim-Grand-Prix. Mit diesen Ausgangspositionen sollten wir im Rennen ein Wörtchen um den Sieg mitreden. Aber bei diesen extremen Temperaturen ist nicht vorhersehbar, wie sich die Reifen über die Renndistanz entwickeln und wie es mit der Standfestigkeit aussieht.
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Alt 03.08.2003, 18:31     #49
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Großer Preis von Deutschland – RENNEN 3. August 2003

Wetter: trocken, sonnig, 34-35° Luft, 46-49°C Asphalt

Hockenheim (DEU). Mit Saisonsieg Nummer vier hat das BMW WilliamsF1 Team seine Position im Kampf um die Weltmeisterschaft gestärkt. Weil Juan Pablo Montoya in Hockenheim beim Großen Preis von Deutschland seinen zweiten Sieg in diesem Jahr erzielte, verbesserte er sich auf Rang zwei der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Fahrer. Er hat nun 65 WM-Punkte, sechs Zähler weniger als Michael Schumacher. Das BMW WilliamsF1 Team ist weiterhin Zweiter der Konstrukteurs-WM, der Rückstand auf Ferrari schrumpfte auf zwei Punkte. Seit der Gründung im Jahr 2000 stehen für das BMW WilliamsF1 Team nun neun Siege zu Buche. Ralf Schumacher fiel in Hockenheim aus, nachdem sein FW25 gleich nach dem Start in einen Unfall zwischen Kimi Räikkönen (McLaren Mercedes) und Rubens Barrichello (Ferrari) verwickelt wurde.

Juan Pablo Montoya: 1.

Chassis: FW25 06

Schnellste Runde: 1.14,917 min in Rd. 14 (schnellste insg.)


Das ist das perfekte Ergebnis eines perfekten Wochenendes. Mein Auto war hervorragend. Ich startete auf der sauberen Fahrbahnseite und musste danach im Wesentlichen konstant fahren und aufpassen, keine Fehler zu machen. Es war irre, wie ich davonfahren konnte. So fand ich das Rennen nicht einmal physisch extrem hart. Ich bin froh, jetzt nur noch sechs Punkte Rückstand auf Michael zu haben. Es stehen nur noch vier Rennen aus. Punkte zu sammeln, ist daher für mich wichtiger als je zuvor. Es kann so schnell etwas schief gehen, wie wir heute im Fall beider Schumacher-Brüder gesehen haben.

Ralf Schumacher: Ausfall

Chassis: FW25 07


Das ist natürlich eine große Enttäuschung für mich. Aber: That’s Racing. Man kann nicht voraussehen, was die Fahrer um einen herum tun. Manchmal passieren eben Zwischenfälle. Ich habe nur versucht, meine Position zu verteidigen. Ich habe weder einen plötzlichen Richtungswechsel vorgenommen noch etwas anderes in der Art. Von daher gab es Gelegenheit, mir fern zu bleiben. Als Räikkönen direkt nach dem Start in mein Auto krachte, wurde links der gesamte Seitenkasten mit dem Kühler zerstört. Mit diesem Schaden konnte ich nur noch aufgeben.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Das war eine weitere starke Vorstellung unseres Teams. Juan ist vom Start bis ins Ziel ein fehlerfreies Rennen gefahren. Die Ingenieure haben die Autos sehr gut vorbereitet, und auch unsere Strategie hat gut funktioniert. Wir konnten dem Feld ab dem ersten Boxenstopp davonfahren. Ehrlich gesagt finde ich es überraschend, dass sich doch einige Teams für eine Zwei-Stopp-Strategie entschieden haben. Für uns waren die Vorteile von drei Stopps sehr klar. Außerdem hatten wir uns für die richtigen Reifen entschieden, sie haben bei der Hitze sehr gut funktioniert. Leider haben wir Ralfs Auto schon wenige Sekunden nach dem Start verloren. Andernfalls, da bin ich mir sicher, hätten wir heute den nächsten Doppelsieg für das BMW WilliamsF1 Team erzielt.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):

Es war wichtig für uns, unsere Überlegenheit hier auch in Punkte umzusetzen. Vor allem in der Konstrukteurs-WM sind wir nun in Schlagdistanz zu Ferrari. Auch in der Fahrer-WM kann noch Einiges passieren. Juan Pablo ist ein optimales Rennen gefahren, Ralf hingegen hat Pech gehabt. Selbst bei diesen extremen Temperaturen waren das Chassis und unser BMW P83 Motor kerngesund.
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Geändert von Hermann (03.08.2003 um 18:34 Uhr)
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Alt 16.08.2003, 10:29     #50
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Großer Preis von Ungarn – 22.-24. August 2003 – VORSCHAU

Hochspannung: Vier Läufe zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2003 stehen noch aus, und das BMW WilliamsF1 Team hat Chancen im engen Kampf um die Titel in der Konstrukteurs- und der Fahrer-WM. Beim Großen Preis von Ungarn am 24. August 2003 zählt jeder Punkt.

Das BMW WilliamsF1 Team und die Piloten Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher haben auf dem Hungaroring vergleichbaren Rennstrecken in dieser Saison bereits starke Leistungen gezeigt. Die Schwierigkeit, auf der engen Rennstrecke bei Budapest zu überholen und normalerweise hochsommerliche Temperaturen werden die heiße Phase der Weltmeisterschaft einläuten.

Juan Pablo Montoya:

Ich war immer gern in der Stadt Budapest. Der Hungaroring zählt zwar nicht zu meinen Favoriten, aber die Umbauten sollten ihn verbessert haben. Das muss ich mir allerdings erst einmal vor Ort anschauen. Ich rechne dort wieder mit Hitze, und das ist positiv für uns. Unsere Michelin-Reifen arbeiten sehr gut bei hohen Temperaturen, und mir macht die Hitze nichts aus. Ich habe in den zurückliegenden Monaten und auch in der vergangenen Woche in Miami hart trainiert. Ich fühle mich fit und unter allen Bedingungen startklar.

In der Vergangenheit haben wir in Budapest nicht sehr gut abgeschnitten, aber unser Auto ist viel besser geworden, wir sollten dort in diesem Jahr gut abschneiden. Ich weiß, dass das Team und unsere Partner ebenso hoch motiviert sind wie ich. Über den Ausgang der WM mag ich nicht reden. Titel gewinnt man, indem man sich voll und ganz auf das jeweils nächste Rennen konzentriert, und das tue ich.

Ralf Schumacher:

Was meine Erwartungen für das Rennen in Ungarn betrifft, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht viel sagen, da die Verhandlung des Protests gegen meine Strafe nach dem Start-Unfall in Hockenheim noch aussteht. Ein Rückversetzen in der Startaufstellung würde die Lage natürlich um einiges erschweren, da der Kurs in Ungarn dafür bekannt ist, dass Überholen nur sehr schwer möglich ist. Doch nichts ist unmöglich, schließlich gibt es ein paar Änderungen am Hungaroring. Noch in Hockenheim habe ich mir Pläne der neuen Strecke besorgt, so ist zum Beispiel die Start-Ziel-Gerade um etwa 250 Meter verlängert worden, was die Aufgabe des Überholens vielleicht ein wenig vereinfacht.

Prinzipiell freue ich mich auf das Ungarn-Wochenende, weil ich an das Vorjahr sehr gute Erinnerungen habe. Wir hatten das Auto gut abgestimmt, und am Ende ist mir Platz drei gelungen, wobei ich wahrscheinlich das beste Rennen der Saison gefahren bin. Diesmal, mit dem kürzeren Radstand, sollte unser Auto noch besser zur Strecke passen. Außerdem sollten wir bei den heißen Temperaturen, die meistens zu diesem Zeitpunkt in Ungarn herrschen, durch unsere Michelin-Reifen einen Vorteil haben.

Sam Michael (WilliamsF1, Chief Operations Engineer):

Nachdem wir in Hockenheim derart überlegen unseren vierten Saisonsieg erzielt haben, fahren wir natürlich zuversichtlich nach Budapest. Leistungsfähigkeit ist das eine Ziel, das andere ist die Fortsetzung unserer Zuverlässigkeit. Wir sind das einzige Team, das 2003 bisher in jedem GP gepunktet hat.

Der Hungaroring hat seit dem Vorjahr zwei Veränderungen erfahren. Die Start-Ziel-Gerade wurde erweitert und eine andere Passage gestreckt, so wurde der Kurs auch insgesamt länger. Der Hungaroring ist technisch anspruchsvoll, viele Kurven gehen ineinander über, für die Fahrer ist es deshalb extrem wichtig, den richtigen Rhythmus zu finden.

Bei der Abstimmung wird man auch nach dem Umbau auf maximalen Abtrieb setzen. Die Strategie spielt eine besonders große Rolle, weil das Überholen auf diesem Kurs sehr schwierig ist. Wir haben seit dem Deutschland GP einige mechanische und aerodynamische Verbesserungen am Fahrzeug umgesetzt. Auch Michelin hat intensiv weitergearbeitet. Auch in Zeiten, in denen kein F1-Team auf einer Rennstrecke testen darf, sind Verbesserungen machbar.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Vier Grands Prix vor Saisonende echte Titelchancen zu haben, ist eine neue Situation für uns. Sie erhöht natürlich den öffentlichen Erfolgsdruck, steigert die Motivation aber in gleichem Maße. Die Prüfstands- und Entwicklungsarbeit für den aktuellen BMW P83-Motor und den P84 für 2004 läuft auch in der Testpause auf Hochtouren. Wir hoffen darauf, dass Ralf in Ungarn von der Startposition aus antreten darf, die er sich dort im Qualifying erobert. Zwei Top-Piloten vorn zu haben, ist für uns wertvoller denn je.

Auf dem Hungaroring werden die Triebwerke in der Regel extremen thermischen Belastungen ausgesetzt. Das liegt nicht nur an den meist hohen Außentemperaturen, sondern vor allem am Fehlen langer Geraden. Es gibt sozusagen keine Kühlluft-Erfrischungspausen für die Motoren. Die Verlängerung der Start-Ziel-Geraden um 250 Meter wird an der thermischen Belastung nicht viel ändern, sollte aber das Überholen erleichtern und uns damit entgegen kommen. Die Reise zum Hungaroring war in den vergangenen Jahren für unser Team eher ernüchternd. Aber in der starken Form der letzten Rennen sollten wir diesmal gute Chancen auf einen Platz auf dem Podium haben.

Zahlen und Fakten
  • 1872 wurden die beiden rechts und links die Donau säumenden Orte Buda und Pest vereinigt. Das enge Burgviertel und die Uferzone von Pest wurden mittlerweile zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Buda zeichnet sich durch großzügige klassizistische Bauten und Anlagen aus. Eines der Wahrzeichen ist die beide Stadtteile verbindende Kettenbrücke. Heute zählt Budapest über zwei Millionen Einwohner, besitzt sechs Universitäten und zahlreiche Museen. Budapest ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Ungarns. Die Stadt besitzt einen wichtigen Handelshafen. Der Hungaroring liegt etwa 20 Fahrminuten nordöstlich der Innenstadt.
  • Der Große Preis von Ungarn wird seit 1986 und damit 2003 zum 18. Mal ausgetragen. Jünger im Formel-1-Kalender ist nur der GP von Malaysia, der 1999 Premiere hatte.
  • Vor der Zeitrechnung der aktuellen Formel-1-WM wurde in einem Park an der Stadtgrenze von Budapest 1936 ein Rennen ausgetragen. Sieger war Tazio Nuvolari mit einem Alfa Romeo.
  • WilliamsF1 hat in Budapest Höhen und Tiefen erlebt. Das Team gewann 1986 mit Nelson Piquet den ersten Grand Prix von Ungarn und siegte bei sieben der 17 dort ausgetragenen GP. Nigel Mansell brachte in Ungarn 1992 seinen Titel unter Dach und Fach, schied allerdings 1987 aus, nachdem er 70 von 76 Runden geführt hatte und dann kurz vor dem Ziel ein Rad verlor.
  • Die bis dato beste Platzierung auf dem Hungaroring in der bald vierjährigen Geschichte des BMW WilliamsF1 Teams erzielte Ralf Schumacher im Vorjahr mit Platz drei hinter den Ferrari von Rubens Barrichello und Michael Schumacher. Montoya war nach einem Ausrutscher im Duell mit Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes) nicht über Platz elf hinausgekommen. Ralf Schumacher und Montoya hatten sich für die Startplätze drei und vier qualifiziert.
  • Der Hungaroring wurde seit 1986 wiederholt und nun erneut umgebaut. Im Vorjahr betrug die Streckenlänge noch 3,975 Kilometer, nun sind es 4,384 Kilometer. Diese Variante ist der längste Hungaroring, den es je gab. Selbst die erste, von 1986 bis 1988 befahrene, Streckenführung maß nur 4,014 Kilometer.
  • Damit sind die bestehenden Rekorde keine Richtwerte mehr. 2003 hatte sich Barrichello in 1.13,333 Minuten für die Poleposition qualifiziert, Michael Schumacher war in 1.16,207 Minuten Rennrundenrekord gefahren.
  • Der Große Preis von Ungarn wird 2003 über 70 Runden (306,873 Kilometer) ausgetragen.
  • Der Start erfolgt am Sonntag, dem 24. August 2003, um 14 Uhr.

Mit 118 Punkten belegt das BMW WilliamsF1 Team derzeit den zweiten Platz in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.
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