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Alt 30.11.2002, 19:15     #1
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GP von Japan - 11.-13. Oktober 2002 - Vorschau

Beim zurück liegenden Grand Prix der USA hat das BMW WilliamsF1 Team den zweiten Platz in der Weltmeisterschaft der Konstrukteure vorzeitig unter Dach und Fach gebracht und damit seinen kontinuierlichen Aufstieg fortgesetzt. Während allerdings im Wettstreit der Teams der Kampf gegen McLaren gewonnen ist, sind in der Fahrerwertung noch längst nicht alle Plätze bezogen: Sowohl die beiden Piloten des BMW WilliamsF1 Teams, Juan Pablo Montoya (COL) und Ralf Schumacher (DEU), als auch David Coulthard (McLaren-Mercedes/GBR) werden in Japan um die Bronze-Medaille bei den Fahrern kämpfen. Die Rennstrecke von Suzuka ist ein schneller Kurs, der dem BMW WilliamsF1 Team liegen könnte. Mathematisch hat Montoya beim Finale die besten Chancen auf Rang drei in der Fahrer-WM. Ralf Schumacher, der in Suzuka seinen 100. Grand Prix fahren wird, hält dort den Rundenrekord mit 1.36,944 Minuten.

Juan Pablo Montoya:
Ich mag Suzuka, der Kurs zählt zu meinen Lieblingsstrecken. Er ist ähnlich schnell wie Spa und hat viele Richtungswechsel, was gut zu meinem Fahrstil passt. 2001 habe ich mich dort für Startplatz zwei qualifiziert und bin auch im Rennen Zweiter geworden. Ich bin guten Mutes für den diesjährigen Grand Prix, trotzdem ist nicht zu erwarten, dass wir den Ferrari näher kommen. Zuletzt haben wir in Indianapolis für das Team den zweiten Platz in der WM gesichert, aber in der Fahrerwertung sind noch nicht alle Positionen bezogen. Die Fans in Japan sind toll, und ich hoffe, dass ihre Begeisterung nicht darunter leidet, dass die Weltmeistertitel schon vor einer ganzen Weile vergeben wurden.

Ralf Schumacher:
Auch wenn ich im Formel-1-Kalender keine unbedingte Lieblingsstrecke habe, so muss ich doch sagen, dass Suzuka zu meinen Favoriten gehört. Die S-Kurven hinter den Boxen und die ultraschnelle 130R sind so ziemlich das Anspruchvollste, was die Formel 1 zu bieten hat. Das ist eine Herausforderung für Auto und Fahrer, mir machen diese Streckenteile einen Riesenspaß. Ich werde für einen BMW Marketingtag schon eine Woche vor dem Rennen nach Tokio reisen. Das mache ich gern, da ich mich in Japan durch mein Engagement 1996 in der Formel Nippon ganz gut zurecht finde. Hoffentlich gilt das auch für unsere Leistung im Rennen, denn ein versöhnlicher Saisonabschluss wäre wichtig für die Motivation des ganzen Teams. Denn schließlich wartet auf uns alle sehr viel Arbeit, um den Vorsprung von Ferrari aufzuholen.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
In Suzuka werden wir das letzte Rennen der Saison 2002 sehen, und die Strecke ist zusammen mit Spa eine der aufregendsten im Formel-1-Kalender. Die schnellen, flüssigen Kurven zu Beginn einer Runde sowie die Haarnadelkurve, die Schikane und die berüchtigte, schnelle 130R sind Herausforderungen für die Fahrer. Man muss einen guten Rhythmus finden in Suzuka. Die Strecke verlangt viel Abtrieb und eine ausgesprochen steife Fahrzeugabstimmung für eine stabile Straßenlage in den schnellen Kurven. Gute Bremsen sind vor der Schikane und der Haarnadelkurve entscheidend. Michelin hat bei den letzten beiden Rennen 2002 Fortschritte gemacht. Ich denke, sie werden uns - wie bereits im Vorjahr - für Japan einen guten Reifen zur Verfügung stellen. Motorleistung ist in Suzuka nötig, um steile Flügeleinstellungen fahren zu können. Diese wiederum erschweren das Überholen, wenngleich vor der Schikane eine gute Möglichkeit besteht. Der große Gewichtsnachteil eines vollen Tanks und der folglich erhöhte Reifenverschleiß sprechen in Suzuka für eine Rennstrategie mit zwei Boxenstopps.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor)
Suzuka und Spa sind für mich die tollsten Rennstrecken, die wir im aktuellen Formel-1-Kalender haben. Suzuka ist extrem anspruchsvoll, sowohl für den Piloten als auch für das Chassis und den Motor. Als Fahrer war Suzuka immer einer meiner Lieblingskurse, 1987 und 1991 habe ich dort gewonnen. Die Streckencharakteristik wird den Ferrari sicher liegen, da machen wir uns keine Illusionen. Um deren Vorsprung aufzuholen, sind technische Quantensprünge nötig. Deshalb ist es gut, wenn die Saison 2002 vorbei ist, dann können alle mit ganzer Kraft für 2003 arbeiten. Was unseren Motor angeht, liegen wir sehr gut im Plan. Wir haben den P83 bereits am 18. September erstmals bei Testfahrten eingesetzt und hatten vor dem Saisonfinale noch einmal Gelegenheit dazu.

Zahlen und Fakten
· Die Stadt Suzuka liegt an der Süd-Ost-Küste der japanischen Hauptinsel Honshu und gehört zur Mie Präfektur. Die ortsansässige Industrie stellt vor allem Nahrungsmittel und Textilien her, außerdem hat Honda große Fertigungsstätten in Suzuka. Die Stadt wurde im Jahr 645 erstmals urkundlich erwähnt und hat heute etwa 184.000 Einwohner. In Suzuka gibt es eine medizinische Universität. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören buddhistische Tempel sowie Shinto Schreine.
· Die Rennstrecke liegt inmitten von Suzuka-Land, einem Freizeitpark, der für die Familien der Honda-Mitarbeiter errichtet wurde. · Die Strecke ist die einzige im F1-Kalender in Form einer Acht und bietet alle Varianten von Kurven ? von der engen ?Spoon?-Kurve bis zur ultraschnellen 130R.
· Suzuka war in der Vergangenheit häufig Schauplatz großartiger Duelle und Titelentscheidungen. 1987, beim ersten in Suzuka ausgetragenen Grand Prix, sicherte sich Nelson Piquet mit WilliamsF1 seinen dritten WM-Titel. Rennsieger wurde der heutige BMW Motorsport Direktor Gerhard Berger auf Ferrari. Das Suzuka-Rennen von 1994 ist bei WilliamsF1 ebenfalls besonders gut in Erinnerung geblieben: Damals gewann Damon Hill gegen Michael Schumacher in einem wegen heftigen Regens unterbrochenen Rennen, zog dadurch in den Punkten gleich mit Schumacher und hielt den Titelkampf bis zum Finale in Adelaide offen. 1996 erzielte Damon Hill den dritten Suzuka-Sieg von WilliamsF1.
· Ehe 1987 der erste GP in Suzuka stattfand, wurden 1976 und 1977 zwei Große Preise von Japan auf der Rennstrecke auf Fuße des Mount Fuji ausgetragen. 1994 und 1995 fand je ein GP Pazifik statt, Austragungsort war Aida.
· 2002 wird der 18. Große Preis von Japan in Suzuka ausgetragen, er ist das insgesamt 22. Formel-1-Rennen in diesem Land.
· Im Jahr 2000 wurde das Formel-1-Fahrerlager während des Trainings von den Ausläufern eines Erdbebens leicht erschüttert.
· Der Kurs misst aktuell 5,821 Kilometer, er wurde durch eine Reihe von Umbaumaßnahmen etwas verkürzt. Schon für das Rennen 2001 waren einige Auslaufzonen vergrößert worden. Gleichzeitig hatte man neue Rettungs- und Transferwege entlang der Strecke geschaffen. Vergrößert worden waren für 2001 auch das Fahrerlager, die Boxenanlage und der Hospitality-Bereich sowie das Pressezentrum.
· Ralf Schumacher stellte auf dem im Vorjahr 5,859 Kilometer langen Kurs den Rundenrekord in 1.36,944 Minuten auf, das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 217,573 km/h.
· Der spätere Sieger Michael Schumacher (Ferrari) eroberte 2001 in 1.32,484 Minuten (228.065 km/h) die Poleposition. Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher erreichten die Startplätze zwei und drei.
· Im vergangenen Jahr bescherte der Große Preis von Japan dem BMW WilliamsF1 Team einen guten Saisonabschluss, bei dem beide Piloten in die Punkteränge fuhren. Montoya wurde Zweiter und erzielte damit die neunte Podiumsplatzierung des Teams in der Saison 2001. Ralf Schumacher kam trotz einer Stop-and-Go-Strafe wegen Abkürzens in der Schikane noch als Sechster ins Ziel.
· Die Renndistanz beträgt 308,317 Kilometer (53 Runden).
· Es wird mit relativ hohem Reifenverschleiß gerechnet. In der Vergangenheit haben sich meist Zweistopp-Strategien durchgesetzt, getankt wurde dann zwischen Runde 17 und 24 sowie Runde 35 und40.
· Der Große Preis von Japan wird am Sonntag, dem 13. Oktober 2002, um 14.30 Uhr Ortszeit gestartet, das ist 7.30 Uhr in Deutschland.
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Alt 30.11.2002, 19:16     #2
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Großer Preis von Japan - FREIES TRAINING 11. Oktober 2002

Wetter: trocken, sonnig, 21°C Luft, 28°C Asphalt

Trotz eines Ausrutschers von Juan Pablo Montoya fünf Minuten vor Schluss verlief das freie Training zum Großen Preis von Japan für das BMW WilliamsF1 Team insgesamt positiv: Montoya belegte am Freitag in Suzuka Rang vier, Teamkollege Ralf Schumacher war Fünftschnellster im ersten Training für das Saisonfinale.

Juan Pablo Montoya: 4.
Chassis: FW24 04
Schnellste Runde: 1.35,742 min
Es lief alles glatt bis kurz vor Schluss. Dann hatte ich einen Unfall, bei dem mein Auto ziemlich stark beschädigt wurde. Ich habe am Ausgang einer Kurve wie immer Gas gegeben und dachte, ich würde die nächste gut erwischen, aber leider geriet ich dabei unglücklich auf einen Randstein und habe die Kontrolle über mein Auto verloren. Der Aufprall an den Reifenstapeln war hart, ich fühle mich ziemlich durchgeschüttelt. Abgesehen davon denke ich, wir können die Balance des Autos noch etwas verbessern.

Ralf Schumacher: 5.
Chassis: FW24 06 (T-Car FW2402)
Schnellste Runde: 1.35,995 min
Suzuka ist eine klasse Rennstrecke, ich fahre gerne hier. Das Training lief gut. Wir haben alles probiert, was wir uns vorgenommen hatten und sind auch bei der Reifenwahl ein Stück weiter gekommen. Die Fahrzeugabstimmung ist schon recht zufriedenstellend.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Wir haben unser normales Programm absolviert und, wie immer freitags, an der Rennabstimmung gearbeitet. Dabei haben wir einige größere Veränderungen vorgenommen, auf die das Chassis gut reagiert hat. Die Reifenwahl wird nicht leicht, weil Michelin zwei gute Mischungen mitgebracht hat. Wir müssen die Daten analysieren und herausfinden, welche tatsächlich für uns die bessere ist. Alles in allem sind wir mit unserem freien Training recht zufrieden.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Mit 44 bzw. 38 Runden haben beide Fahrer ein sehr umfassendes Programm absolviert. Für Juan Pablo endete das Training leider fünf Minuten vor Schluss mit einem Unfall. Im Vordergrund stand heute, wie am Freitag üblich, die Anpassung des Fahrzeugs an die Strecke. Beide Motoren liefen über die gesamte Trainingsdauer einwandfrei.
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Alt 30.11.2002, 19:17     #3
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Großer Preis von Japan - QUALIFIKATION 12. Oktober 2002

Wetter: trocken, sonnig, 22°C Luft, 29°C Asphalt

Im Abschlusstraining zum Großen Preis von Japan qualifizierte sich Ralf Schumacher für Startplatz fünf. Juan Pablo Montoya, der zweite Pilot des BMW WilliamsF1 Teams, wird am Sonntag um 7.30 Uhr deutscher Zeit von Position sechs aus zum Saisonfinale der Formel 1 in Suzuka starten. Das Qualifying hatte wegen eines glimpflich verlaufenen Unfalls von Allan McNish (Toyota) für mehr als eine Stunde unterbrochen werden müssen.

Ralf Schumacher: 5.
Chassis: FW24 06 (T-Car FW2402)
Schnellste Runde: 1.32,444 min
Bis zu dem Unfall von McNish war ich gut unterwegs, dann wurde ich durch die Unterbrechung leider gestoppt, aber da kann man nichts machen. Es ist natürlich immer vorteilhaft, vor seinem Teamkollegen zu stehen, wenngleich es auch diesmal wieder, wie so oft bei uns, sehr knapp war. Dass beide McLaren vor uns stehen, sehen wir natürlich nicht gern. Aber ich habe große Hoffnung, dass wir ihnen im Rennen Paroli bieten können.

Juan Pablo Montoya: 6.
Chassis: FW24 04
Schnellste Runde: 1.32,507 min
Kein Zweifel, das Qualifying war enttäuschend. Die Balance meines Autos war nicht wirklich gut, und ich habe auch ein paar Fehler gemacht, vor allem bei meinem vierten Qualifikationsversuch. Da habe ich die letzte Chance auf eine Verbesserung weggeworfen. Es ist wirklich schade, von so weit hinten zu starten. Ich habe heute leider meine bisher schlechteste Startposition der Saison wiederholt, in Australien war ich auch Sechster.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Mit beiden Autos in der dritten Reihe der Startaufstellung zu stehen, ist natürlich enttäuschend. Wir liegen weit hinter Ferrari, und offensichtlich hat uns hier auch McLaren überholt. Aber ein Rennen ist immer eine eigene Geschichte. Wir werden uns jetzt auf unsere Rennvorbereitung konzentrieren und zusehen, dass wir die Saison 2002 zu einem möglichst guten Ende bringen.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):
Die McLaren waren wie erwartet stark und haben uns diesmal leider aus der zweiten Reihe verdrängt. Ich erwarte ein schwieriges Rennen, hoffe aber dennoch, dass wir uns steigern und zum Saisonabschluss vielleicht sogar einen weiteren Podiumsplatz erzielen können. Bei einer so langen Unterbrechung im Qualifying verliert man als Fahrer leicht den Rhythmus. Aber diese Bedingungen sind für alle gleich.
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Alt 30.11.2002, 19:18     #4
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Großer Preis von Japan - RENNEN 13. Oktober 2002

Wetter: trocken, sonnig, 26°C Luft, 30°C Asphalt

Juan Pablo Montoya kam beim Saisonfinale der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2002 im japanischen Suzuka für das BMW WilliamsF1 Team als Vierter ins Ziel und sicherte sich Rang drei in der Fahrer-WM. Ralf Schumacher hatte weniger Glück. Der Deutsche lag in seinem 100. Grand Prix solide an dritter Position, ehe er vier Runden vor Schluss wegen eines Motordefekts ausfiel. Schumacher beschließt die Saison auf Platz vier des Fahrerklassements. Das BMW WilliamsF1 Team hatte bereits vor 14 Tagen den zweiten Rang in der Konstrukteurs-WM unter Dach und Fach gebracht.

Juan Pablo Montoya: 4.
Chassis: FW24 04
Schnellste Runde: 1.36,757 min in Rd. 38 (viertschnellste insgesamt) Meine Strategie war heute, mein Auto sicher ins Ziel zu bringen, und das habe ich gemacht. Im ersten Teil des Rennens hat mein Auto etwas übersteuert, aber das wurde nach ein paar kleinen Änderungen beim Boxenstopp besser. Ich kam den Autos vor mir etwas näher, sah gegen Rennende aber ein, dass es keinen Sinn macht, weiter ans Limit zu gehen und meinen Platz zu riskieren. Nach Ralfs Ausfall wurde mir gesagt, ich solle es etwas vorsichtiger angehen, daran habe ich mich gehalten. Ich freue mich, in meiner zweiten F1-Saison Dritter in der WM geworden zu sein. Es war eine gute Saison. Schade nur, dass ich keinen einzigen Sieg erzielt habe.

Ralf Schumacher: Ausfall in Rd. 49 (Motor)
Chassis: FW24 06
Schnellste Runde: 1.36,590 min in Rd. 26 (drittschnellste insgesamt)
Mein Rennen lief eigentlich sehr gut heute – mein Auto lag gut, der dritte Platz war vier Runden vor dem Ziel zum Greifen nah. Von daher ist der Ausfall natürlich sehr schade. Nun ja, jetzt werden wir unsere Kräfte bündeln und uns auf die nächste Saison konzentrieren, damit wir näher an die Spitze herankommen.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Es ist sehr schade, beim Finale noch einen Ausfall zu haben. Ralf fuhr ein gutes Rennen und lag solide auf Platz drei, ehe er leider wegen eines Motorproblems ausfiel. Juan hat sein Auto als Vierter ins Ziel gebracht und sich damit den dritten Rang in der Fahrer-WM gesichert. Unsere Boxenstopps waren sehr gut. Die Boxen-Crew hat über die gesamte Saison gute Fortschritte gemacht. Das heutige Rennen hat erneut gezeigt, dass wir bis zum Saisonauftakt 2003 in Melbourne enorm viel Arbeit vor uns haben. Ferrari hat das ganze Jahr über dominiert, so auch heute.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Ralf ist ein phantastisches Rennen gefahren, völlig fehlerlos. Dann hat er leider kurz vor Schluss durch einen Motorschaden den erhofften Podestplatz verpasst. Die Schadensursache wird nach der Zerlegung des Motors in München geklärt. Es ist für uns jedoch ein Trost, dass wir in der Saison 2002 die meisten Rennrunden von allen Teams absolviert haben.

Test in Valencia:
26.-28.11. Montoya und Antonio Pizzonia
26.-30.11. Marc Gené
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