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Alt 25.11.2002, 13:14     #1
Carsten   Carsten ist offline
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Großer Preis von Österreich - 10.-12. Mai 2002 - Vorschau

Nach der Visite in der umtriebigen Metropole Barcelona reist die Formel 1 nun ins idyllische Österreich zu ihrem nächsten Einsatz auf dem A1-Ring bei Spielberg. Vor dem sechsten WM-Lauf der Saison 2002 hat das BMW WilliamsF1 Team als Tabellenzweiter 30 Punkte Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger. Nach Platz zwei für Juan Pablo Montoya in Spanien liegt das Team mit sieben Punkten Rückstand weiterhin in Schlagdistanz zu Spitzenreiter Ferrari.

Unmittelbar nach dem GP Spanien absolvierte das BMW WilliamsF1 Team Testfahrten in Valencia und Danielson, um sich optimal auf den GP Österreich vorzubereiten.

Juan Pablo Montoya:
Ich finde den A1-Ring mit seinen Hochgeschwindigkeitspassagen sehr interessant und mag ihn. Er ist eine eher einfache Strecke. Weil das Grip-Niveau ziemlich niedrig ist, macht mir der Kurs besonders viel Spaß. Im Gegensatz zu vielen GP-Strecken liegt der A1-Ring tatsächlich so richtig auf dem Land.

Wir waren dort im Vorjahr stark, auch wenn letztlich weder Ralf noch ich einen einzigen Punkt gewonnen haben, weil wir beide auf guten Positionen liegend mit technischen Problemen ausfielen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gute Chancen in Österreich haben, auf jeden Fall bessere als in Barcelona. Ich freue mich auf dieses Rennen.

Ralf Schumacher:
Ich habe das schon vor dem Rennen von Barcelona gesagt, und daran hat sich auch jetzt nichts geändert: In Österreich werden wir wieder näher an Ferrari dran sein, ganz einfach deshalb, weil dieser Kurs viel besser zu unserem Auto passt. Wir werden ein paar neue Teile am Auto haben und sollten damit auf dem A1-Ring mit seinen langen Geraden und schnellen Kurven wesentlich konkurrenzfähiger sein als zuletzt. Ich hoffe, dass nach Barcelona alle Beteiligten, mich eingeschlossen, ihre Hausaufgaben gemacht haben, dann steht einem erfolgreichen Wochenende nichts mehr im Wege.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Der hügelige A1-Ring ist eine spezielle Herausforderung für die Fahrer und Ingenieure. Die Beschaffenheit des Streckenbelags verlangt eine besonders sorgfältige Reifenwahl, vor allem im Qualifying. Mit drei langen Geraden, die Motorleistung fordern, und zwei Streckenabschnitten, die maximalen Abtrieb verlangen, braucht man für Bestzeiten auf diesem Kurs einen guten Abstimmungskompromiss.

Es sind verschiedene Rennstrategien denkbar, wenn man Reifenverschleiß in Kombination mit engen Kurven vor langen Geraden und den daraus resultierenden zwei oder drei Überholmöglichkeiten bedenkt. Michelin hatte im vergangenen Jahr Reifen für uns, mit denen wir es in die erste Startreihe geschafft haben, und ich bin sicher, dass wir auch 2002 konkurrenzfähiges Material haben werden.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):
Der Große Preis von Österreich ist für mich heute genau wie früher als Fahrer ein Heim-Grand-Prix und von daher schon etwas Besonderes. Der A1-Ring hat einen der größten Volllast-Anteile aller heutigen Grand-Prix-Strecken, dieser Anspruch kommt unserem BMW Motor sicher entgegen. Das hat man schon 2001 im Qualifying gesehen. Außerdem ist der Reifenfaktor in Österreich ausschlaggebend. Es ist schwer zu sagen, wie sich das Kräfteverhältnis zwischen den beiden Reifenherstellern darstellen wird.

Nach den Leistungen, die Ferrari zuletzt gezeigt hat, wäre es unrealistisch zu glauben, man könne diesen Vorsprung von einem Rennen zum anderen egalisieren. Wir hoffen jedoch, dass wir mit dem BMW WilliamsF1 Team auch auf dem A1-Ring wieder die größten Herausforderer für die Roten sein werden. Unser Team hat 2002 bislang die meisten Rennkilometer absolviert. Auch diese Zuverlässigkeit sollte uns helfen, weitere WM-Punkte zu sammeln.

Der Große Preis von Österreich startet am Sonntag, dem 12. Mai 2002, um 14 Uhr. Die Renndistanz beträgt 71 Runden à 4,326 Kilometer. Im Vorjahr belegte das BMW WilliamsF1 Team die Startplätze zwei und drei. Es wird erwartet, dass Michael Schumachers Trainingsbestzeit von 1.09,56 Minuten in diesem Jahr um 1,2 Sekunden unterboten wird.

Nach umfangreichen Umbauten gehört die vormals als Österreichring bekannte Rennstrecke als A1-Ring seit 1997 wieder zum Formel-1-Kalender. WilliamsF1 erzielte 1997 mit Jacques Villeneuve den ersten F1-Sieg auf diesem Kurs. Das beste Rennergebnis für das BMW WilliamsF1 Team ist bisher der fünfte Platz von Jenson Button im Jahr 2000.

Der Einsatz auf dem A1-Ring bedeutet sowohl für BMW Motorsport Direktor Gerhard Berger als auch für Ralf Schumacher ein Heimspiel, Ralf entschied sich im vergangenen Jahr für Salzburg als Wahlheimat.
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Alt 25.11.2002, 13:15     #2
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Großer Preis von Österreich - Freies Training 10. Mai 2002

Wetter: trocken und sonnig, 21°C Luft, 26°C Strecke

Problemloser Auftakt für das BMW WilliamsF1 Team: Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher belegten im freien Training zum Großen Preis von Österreich auf dem A1-Ring bei Spielberg die Plätze drei und zwölf.

Juan Pablo Montoya: 3.
Chassis: FW24 05
Schnellste Runde: 1.10,613 min
Wir sind mit unserer Arbeit heute gut vorangekommen und haben das Auto während der beiden Trainingsstunden eindeutig verbessert. Wir haben an der Abstimmung gearbeitet und die beiden Reifentypen verglichen, die Michelin zum A1-Ring gebracht hat. Ich denke, es wird ein hartes Wochenende. Aber wir hoffen, dass wir den Ferrari hier näher kommen als bei den zurückliegenden Rennen.

Ralf Schumacher: 12.
Chassis: FW24 04 (T-Car FW24 02)
Schnellste Runde: 1.11,652 min
Der erste Trainingstag lief gar nicht schlecht. Wir haben einige Abstimmungsmöglichkeiten ausprobieren können und natürlich auch die beiden Reifenvarianten verglichen, wenngleich wir uns noch nicht ganz sicher sind, welche Wahl wir treffen. Es gibt noch das ein oder andere kleinere Problem mit der Abstimmung auszusortieren. Wenn uns das gelingt, sollten wir morgen in der Lage sein, um die Plätze in den ersten beiden Startreihen zu kämpfen.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Es war ein normaler Trainingstag. Wir haben an der Rennvorbereitung gearbeitet und Informationen gesammelt, um die zur Wahl stehenden Michelin-Reifen bewerten zu können. Es gab keinerlei Schwierigkeiten in Sachen Zuverlässigkeit, die Balance der Autos wollen wir bis zum Qualifying aber noch weiter verbessern. Der Unterschied zwischen den Bestzeiten von Ralf und Juan ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Ralf auf der relevanten Runde ein Software-Problem hatte und deshalb am Ausgang von Kurve zwei ausgerutscht ist.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Beide Fahrer haben mit 45 bzw. 46 Runden ein umfangreiches Abstimmungsprogramm erledigt. Der A1-Ring ist für den Motor eine sehr anspruchsvolle Strecke mit hohem Volllastanteil und Bergaufgeraden. Wenn das Wetter mitspielt, sehen wir uns für Qualifying und Rennen gut gerüstet.
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Alt 25.11.2002, 13:16     #3
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Großer Preis von Österreich - Qualifikation 11. Mai 2002

Wetter: trocken und sonnig, 23°C Luft, 30°C Strecke

Nach einem atemraubenden Qualifying werden die beiden Piloten des BMW WilliamsF1 Teams am Sonntag aus den Reihen eins und zwei zum Großen Preis von Österreich starten. Ralf Schumacher war in Spielberg Zweitschnellster, Juan Pablo Montoya Vierter.

Ralf Schumacher: 2.
Chassis: FW24 04
Schnellste Runde: 1.08,364 min
Ich freue mich sehr über Platz zwei und bin sogar etwas überrascht. Wir hatten erwartet, hier näher an Ferrari zu sein, aber nicht unbedingt, uns zwischen den beiden zu qualifizieren. Meine besten Rundenzeiten lagen sehr dicht beieinander. Mein Auto war schon morgens sehr gut, und ich möchte mich beim Team und bei Michelin bedanken. Das einzige, was mir ein klein wenig Sorge macht, ist dass ich morgen auf der schmutzigen Fahrbahnseite starten werde. Aber wir haben ja heutzutage alle eine Startautomatik, das wird helfen.

Juan Pablo Montoya: 4.
Chassis: FW24 02 (T-Car)
Schnellste Runde: 1.09,118 min
Nachdem wir heute einige Probleme hatten, ist das ein gutes Ergebnis. Wegen technischer Schwierigkeiten an meinem Einsatzauto musste ich ins T-Car wechseln. Das hat zunächst nicht richtig funktioniert und war außerdem diesmal für Ralf abgestimmt. Es war aber keine Zeit, das gesamte Set-up zu ändern, deshalb fand ich das Auto schwierig zu fahren. Bei meinem zweiten Versuch hätte ich schneller sein können, wollte aber nicht zu viel riskieren. Ich bin froh, im letzten Anlauf noch einen Platz in der zweiten Startreihe ergattert zu haben.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Das war eine sehr gute Leistung von Ralf und seiner Crew, sie haben das Optimum herausgeholt. Juan hat sich ganz hervorragend geschlagen, nachdem es erst technische Probleme am Einsatzauto und dann am T-Car gab. Er hat schnell gearbeitet, einen klaren Kopf bewahrt und überlegt, was er während des Qualifyings noch besser machen kann. Jetzt hat auch er eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen. Es hat sehr geholfen, dass die Mechaniker mit dieser Stress-Situation ruhig und souverän umgegangenen sind.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Es war ein turbulentes Qualifying, sowohl auf der Strecke mit einigen Ausrutschern und Defekten als auch in der Box. Juan Pablo hat auf seiner ersten Runde Aussetzer festgestellt und musste deshalb ins T-Car umsteigen. Nach kurzen Startschwierigkeiten lief das Ersatzauto einwandfrei. An Ralfs Auto gab es keine technischen Probleme. Wir freuen uns, nach der doch deutlichen Ferrari-Dominanz ein Auto in die erste Startreihe gebracht zu haben. Den Grund für die Aussetzer an Juans Auto werden wir im Nachgang des Qualifyings analysieren.
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Alt 25.11.2002, 13:18     #4
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Großer Preis von Österreich - Rennen 12. Mai 2002

Wetter: trocken und sonnig, 21°C Luft, 27°C Strecke

Beim Großen Preis von Österreich, der nachhaltig von Safety-Car-Phasen geprägt wurde, haben Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher mit den Plätzen drei und vier sieben weitere WM-Punkte für das BMW WilliamsF1 Team gesammelt.

Juan Pablo Montoya: 3.
Chassis: FW24 05
Schnellste Runde: 1.09,853 min in Rd. 70 (drittschnellste insgesamt)
Die Safety-Car-Phasen haben heute das Rennen entschieden und mir geholfen. Ich habe beim Start etwas Zeit verloren, weil ich viel Benzin im Tank und folglich ein schweres Auto hatte. Aber ich hatte mich entschieden, meinen Boxenstopp so spät wie möglich zu machen, und das hat sich ausgezahlt. Auch die Entscheidung für die härteren Reifen war richtig. Sie waren sehr konstant, ich konnte das komplette Rennen mit einem Satz fahren. Bei dem Unfall zwischen Heidfeld und Sato hatte ich mächtig Glück, mein Auto wurde ganz knapp verfehlt. Ich fuhr neben Sato auf der Innenbahn als ich einen fürchterlichen Schlag hörte. Ich konnte nicht einmal sehen, was passiert war.

Ralf Schumacher: 4.
Chassis: FW24 04
Schnellste Runde: 1.09,862 min in Rd. 66 (viertschnellste insgesamt)
Es war eigentlich alles perfekt: das Auto, der Motor, die Reifen und der Boxenstopp. Von dieser Seite her kann ich mich nicht beschweren. Allerdings glaube ich, dass ich ohne die Safety-Car-Phasen hätte Dritter werden können. Durch das turbulente Rennen und die verschiedenen Strategien ist es schwer einzuschätzen, wie groß der Vorsprung von Ferrari hier letztlich war. Feststeht, wir müssen weiter hart arbeiten.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Zunächst einmal hoffe ich, dass Takuma Sato okay ist. Bei uns waren sowohl Juan Pablo als auch Ralf sehr stark. Ich denke, unsere Strategie mit je einem Boxenstopp war auch richtig, wobei wir die zwei Safety-Car-Phasen natürlich nicht einplanen konnten. Bei der zweiten Safety-Car-Phase hätten wir die Möglichkeit gehabt, unseren Zeitplan noch etwas zu verändern und Ralf früher zur Box zu holen. Aber dann mussten wir die Boxengasse freihalten, weil es schien, als sei Juans Frontflügel bei dem Unfall von Heidfeld und Sato beschädigt worden. Unterm Strich hatten unsere beiden Fahrer ein gutes Rennen.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):
Für uns war es heute ein einwandfreies Rennen. Diese Strecke ist extrem anspruchsvoll für die Motoren, das haben wir vorher gewusst, und das hat sich im Rennen auch an einigen Beispielen gezeigt. Wir haben beide Autos sicher ins Ziel gebracht, und beide Fahrer sind fehlerlos gefahren. Durch die unterschiedlichen Strategien - je einen Stopp bei unseren Fahrern, je zwei bei Ferrari - war das Bild zwar etwas verzerrt, aber uns ist schon bewusst, dass wir noch einen großen Schritt von den Roten entfernt sind.

Test in Valencia: 14.-18. Mai Marc Gené, 14.-15. Antonio Pizzonia, 16.-18. Schumacher
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