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Alt 14.10.2002, 14:43     #41
minusbrain   minusbrain ist offline
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x-xx xx
ohjeeee-man is doch klar das egal ob 318 oder320 das beides lahme kisten sin die auf die standspur gehören
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Alt 14.10.2002, 14:50     #42
Schleicher   Schleicher ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von Zwilling
> ...den sandsack kann man sich mit dcsIII sparen...
Das kann man eben nicht! Wenn Du zum Anfahren auf einer glatten Fläche nicht genügend Grip hast nützt Dir Dein DSC garnichts - da hilft nur zusätzliches Gewicht auf der Hinterachse...
Nein, hilft es nicht. Nach dieser Theorie dürften z.B. LKW´s mit hoher Achslast im Tonnen-Bereich überhaupt keine Anfahrprobleme haben. Es sind jedoch die ersten, die ohne Schneeketten keinen Stich mehr sehen.
Warum?
Weil unter Druckbelastung sich Schnee und Eis verflüssigen und damit die Reibwerte gegen 0 gehen. Darüber freut sich jeder Eisläufer. Damit ist die Überwindung der Trägheit der Masse unmöglich.
Wo bildet sich das erste Eis? An Ampeln (Druckbelastung durch Anfahren) und Kreuzungseinmündungen (Druckbelastung durch Bremsen).

Das DSC (oder ASC+T bei mir) hilft schon, teilweise sogar zu viel. Es reduziert durch Bremseingriffe durchdrehende Rädern und wenn das nicht reicht auch die Motorleistung. Im besten Fall latscht man auf´s Gas und nichts passiert...
Genau da liegt das Problem. Zuviel Drehmoment im 1.Gang an der HA überfordert bei glatten Untergrund die Haftung der Reifen.
Der 2.Gang wäre die bessere Wahl.

MfG
Der Schleicher
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Alt 14.10.2002, 15:06     #43
Blue Rabbit   Blue Rabbit ist offline
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hi schleicher,

dem lässt sich fast nix hinzufügen , ausser, dass es u.u. sogar besser ist mit etwas schlupf zu fahren, weil einem asc+t sonst den motor "abwürgt". auf asphalt hat man z.b. bei 20% schlupf die optimale traktion. die werte für schnee kenne ich nicht genau, allerdings bin ich schon pasststrassen komplett mit schlupf gut hochgekommen. deshalb schalte ich in diesem fall asc+t aus und belasse es bei der sperrwirkung der adb.

ciao claus
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Alt 14.10.2002, 15:19     #44
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Zitat:
Original geschrieben von Blue Rabbit
2. das geht genauso auf öffentlichen strassen wenn es übersichtlich ist. ich fahre doch nicht jeden tag im winter ersteinmal auf ein testgelände um mich über die gerade vorherrschende traktion zu informieren. davon abgesehen, das diese information ja gar nicht übertragbar wäre. wenn ich wissen will wie die traktion gerade ist bremse ich mal kurz bis es rattert an (wenn keiner hinter mir ist).
Klar, ich teste die aktuelle Traktion auf dieselbe Weise. Aber ich besitze - wie Du - bereits eine Menge Erfahrung im Umgang mit Hecktrieblern im Winter. Der Vorschlag mit dem Wintertraining war daher auch nicht für Dich gedacht, sondern für Stalker, der über diese Erfahrungen offenbar noch nicht verfügt - jedenfalls habe ich ihn so verstanden.

Zitat:
3. wenn ich im 5ten gang bei 70 auf schnee fahre kann ich so abrupt das gas wegnehmen wie ich will, da passiert gar nix.
Stimmt, in diesem speziellen Fall ist die Bremswirkung des Motors so gering, dass es i.d.R. kein Problem gibt. Aber dadurch wird meine Aussage nicht falsch.

Zitat:
4. Gewicht bringt dir da auch nix, im gegenteil, durch den zusätzlichen druck wird der wasserfilm zwischen eis und reifen noch begünstigt. es ist eher unwahrscheinlich, dass man an beiden antriebsrädern auf einer eisfläche steht. im übrigen hat der e46 bereits eine perfekte gewichtsverteilung.
Auch das ist wieder nur die halbe Warheit. Auf purem Eis hilft zusätzliches Gewicht tatsächlich nicht sehr viel, auf Schnee sieht das schon ganz anders aus. Und der Hinweis auf die gute Gewichtsverteilung beim E46 ist zwar richtig, aber hier völlig fehl am Platze. Diese 50:50 Gewichtsverteilung sorgt für das bekannt gute Handling des BMW bei Normalbedingungen. Beim Anfahren auf glattem Untergrund zählt nur das Gewicht auf der Hinterachse - Es sei denn, um einem weiteren Einwand zuvorzukommen, Du fährst einen Wagen mit Vierradantrieb.

Zitat:
5. ich lasse mich nicht nerven, sehe nur eine unnötige vermeidbare gefährdung aufgrund falscher einschätzung der strassenverhältnisse, bzw. häufig die falsche bereifung.
Was hat denn das jetzt damit zu tun, dass viele Leute bei schlechter Witterung aus Vorsicht sehr defensiv fahren

Gruss
Andreas
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Alt 14.10.2002, 15:35     #45
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Zitat:
Original geschrieben von Schleicher

Nein, hilft es nicht. Nach dieser Theorie dürften z.B. LKW´s mit hoher Achslast im Tonnen-Bereich überhaupt keine Anfahrprobleme haben. Es sind jedoch die ersten, die ohne Schneeketten keinen Stich mehr sehen.
Warum?
Weil unter Druckbelastung sich Schnee und Eis verflüssigen und damit die Reibwerte gegen 0 gehen. Darüber freut sich jeder Eisläufer. Damit ist die Überwindung der Trägheit der Masse unmöglich.
Wo bildet sich das erste Eis? An Ampeln (Druckbelastung durch Anfahren) und Kreuzungseinmündungen (Druckbelastung durch Bremsen).
Entschuldige, aber Du vergleichst Äpfel mit Birnen - oder hast Du vielleicht Zwillingsreifen auf Deinem Bimmer?
Die Sache mit der Verflüssigung von Schnee und Eis funktioniert nur bei bestimmten Temperaturen und bestimmen spezifischen Drücken (Gewicht pro Flächeneinheit). Deshalb wird die Temperatur des Eises z.B. beim Eisschnellauf penibel überwacht und reguliert. Natürlich kann man auch bei -20 Grad noch Eislaufen, aber bei weitem nicht so gut wie bei -4 Grad.
Die Eisbildung von Ampeln entsteht imho hauptsächlich durch das Schmelzen der Schneedecke durch die Motorwärme der wartenden Fahrzeuge und anschließendes Gefrieren auf dem kalten Asphalt.
Gruss
Andreas
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Alt 14.10.2002, 15:53     #46
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Nee, ich glaub wir lassen das lieber...

Ich vergleiche kein Obst untereinander, sondern Wirkungsprinzipien.
Letzten Winter habe ich sogar vergessen, das Ersatzrad wieder reinzutun und hatte (fast) keine Probleme. Zumindest keine, welche sich durch eine leichtere HA begründen ließen.

MfG
Der Schleicher
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Geändert von Schleicher (14.10.2002 um 15:56 Uhr)
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Alt 14.10.2002, 16:07     #47
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Original geschrieben von Schleicher
Nee, ich glaub wir lassen das lieber...
Wie Du meinst...
Ich habe das mit dem Gewicht im letzten Winter ausprobiert, am Berg. Mit Gewicht bin ich hochgekommen, ohne nicht.
Aber jeder hat halt so seine eigenen Erfahrungen und ich glaube Dir auch ohne weiteres, dass Du ohne Gewicht gut durch den Winter gekommen bist.

Gruss
Andreas
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Alt 14.10.2002, 16:15     #48
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Zitat:
Original geschrieben von Zwilling

Auch das ist wieder nur die halbe Warheit. Auf purem Eis hilft zusätzliches Gewicht tatsächlich nicht sehr viel, auf Schnee sieht das schon ganz anders aus. Und der Hinweis auf die gute Gewichtsverteilung beim E46 ist zwar richtig, aber hier völlig fehl am Platze. Diese 50:50 Gewichtsverteilung sorgt für das bekannt gute Handling des BMW bei Normalbedingungen. Beim Anfahren auf glattem Untergrund zählt nur das Gewicht auf der Hinterachse - Es sei denn, um einem weiteren Einwand zuvorzukommen, Du fährst einen Wagen mit Vierradantrieb.


Was hat denn das jetzt damit zu tun, dass viele Leute bei schlechter Witterung aus Vorsicht sehr defensiv fahren

Gruss
Andreas
na dann sind wir uns ja fast einig. ich meinte mit der günstigen achslastverteilung das fahren am berg (auf der ebene gibt es ja eher selten probleme). am berg sollte soviel gewicht wie möglich auf den antriebsrädern liegen. mir ist kein anderes fahrzeug mit frontmotor und heckantrieb bekannt, dass das gewicht besser auf die antriebsräder bringt als unsere bimmer.

bei euch ist das vielleicht anders, aber hier gibt es in südbayern!!! einige die glauben im winter mit ihrem frontriebler auf winterreifen verzichten zu können. die eiern dann extrem lahm rum sobald die erste schneeflocke fällt. dies führt dann zu den üblichen staus und auffahrunfällen.
defensiv fahren wird von vielen gleichgesetzt mit lahmarschig rumgurken. für mich heisst defensiv fahren = effizient und effektiv fahren. ein auto fährt so zwischen 60 - 100 im höchsten gang am effizientesten. es gibt ausserhalb geschlossener ortschaften sehr selten bedingungen die fahren unter 60 km/h gebieten.

ciao claus
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Alt 14.10.2002, 16:17     #49
Christopher   Christopher ist offline
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Ich kenne zwar die physikalischen Gesetzte nicht genau, aber bei dem Wagen meiner Eltern (Nissan Vanette SLX Bus) halfen auch Gewichte auf der Hinterachse, um den Wagen auf winterlichen Straßen besser voranzubringen.
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Alt 14.10.2002, 16:27     #50
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Zitat:
Original geschrieben von Blue Rabbit

na dann sind wir uns ja fast einig. ich meinte mit der günstigen achslastverteilung das fahren am berg (auf der ebene gibt es ja eher selten probleme). am berg sollte soviel gewicht wie möglich auf den antriebsrädern liegen. mir ist kein anderes fahrzeug mit frontmotor und heckantrieb bekannt, dass das gewicht besser auf die antriebsräder bringt als unsere bimmer.
Ja, da sind wir uns sogar völlig einig. Das sehe ich ganz genau so.

Zitat:
bei euch ist das vielleicht anders, aber hier gibt es in südbayern!!! einige die glauben im winter mit ihrem frontriebler auf winterreifen verzichten zu können. die eiern dann extrem lahm rum sobald die erste schneeflocke fällt. dies führt dann zu den üblichen staus und auffahrunfällen.
Ups, da sind wir uns ja schon wieder einig!
Davon gibt es hier im Norden vermutlich noch mehr als bei Euch, weil hier Schnee doch relativ selten ist. Wenn es dann aber mal schneit, ist das Heulen und Zähneklappern gross.
Immerhin gibt es wohl einige, die sich im letzten Moment noch besinnen, denn nach der ersten Schneeflocke sind die Winterreifen hier manchmal gleich wochenlang ausverkauft...

Gruss
Andreas
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