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Alt 23.07.2002, 19:11     #1
c1helfer   c1helfer ist offline
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7er-Marge: Stein des Anstoßes - BMW-Händler ziehen vor Gericht

BMW-Händler ziehen vor Gericht


7er-Marge: Stein des Anstoßes

Gemeinsam mit dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und dem Verband Deutscher BMW-Vertragshändler (VDB) klagen 14 BMW-Händler stellvertretend für die gesamte Handelsorganisation gegen die BMW AG. Inhalt der Klage, die heute beim Landgericht München eingereicht wurde, sei die Reduzierung der Marge von 13 Prozent auf elf Prozent seit 1. Januar dieses Jahres, "ohne entsprechende Entlastung der Händler bei ihren Pflichten". Dies teilte der ZDK heute mit.

Der VDB bedauere diese Entwicklung, weil trotz der intensiven Gespräche mit dem Konzern seit September 2001 keine Einigung erzielt werden konnte. Noch halte man aber im gerichtlichen Gütetermin eine einvernehmliche Lösung für möglich. BMW-Sprecher Uwe Mahla sagte AUTOHAUS Online: "Wir sehen uns in einer stabilen Rechtsposition und sehen der Klage in Ruhe entgegen."

Kürzung der Marge auf elf Prozent

Die BMW AG habe im September letzten Jahres die Händler darüber informiert, dass ab Januar 2002 für den neuen 7er BMW die Marge von 13 auf elf Prozent abgesenkt werde. Dies sei der Anfang, so der ZDK. Mit dem Anlauf neuer Karosserievarianten wolle BMW in den nächsten Jahren bei jedem Modell die Marge entsprechend um zwei Prozentpunkte kürzen.

Die Begründung von BMW, diese Margenkürzung im Zusammenhang mit der "notwendigen Preisharmonisierung in Europa und dem Erfordernis, die Vertriebsprozesse anzugleichen und die Vertriebskosten aufeinander abzustimmen" sei nicht nachvollziehbar, heißt es weiter. Der VDB halte diesem Argument entgegen, dass der Margenunterschied zugunsten der deutschen Handelsorganisation schon deshalb sachlich begründet sei, weil weder die Händlerstandards noch die Kostenstrukturen in Deutschland mit den übrigen Ländern Europas vergleichbar seien.

Benachteiligung deutscher BMW-Händler

Auch der stark ausgeprägte Direktvertrieb der BMW AG über die Niederlassungen verstärke den Wettbewerbsdruck in Deutschland. Diese Faktoren führten im Ergebnis dazu, dass der deutsche BMW-Handel im Vergleich in Europa teilweise deutlich schlechtere Unternehmensergebnisse realisiere.
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Alt 24.07.2002, 07:29     #2
Detlef59   Detlef59 ist offline
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M#-XX
Auszug:

"Kürzung der Marge auf elf Prozent

Die BMW AG habe im September letzten Jahres die Händler darüber informiert, dass ab Januar 2002 für den neuen 7er BMW die Marge von 13 auf elf Prozent abgesenkt werde. Dies sei der Anfang, so der ZDK. Mit dem Anlauf neuer Karosserievarianten wolle BMW in den nächsten Jahren bei jedem Modell die Marge entsprechend um zwei Prozentpunkte kürzen."

Dann dürfte es mit 10 % beim neuen 5-er auch vorbei sein. Was verspricht sich die EG mit der Hamonisierung der Vertreibeswege etc. = Die Autos werden billiger? Da würde ich keine Wette drauf abschließen.
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Alt 24.07.2002, 21:03     #3
c1helfer   c1helfer ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von Erdinger
Auszug:

Dann dürfte es mit 10 % beim neuen 5-er auch vorbei sein. Was verspricht sich die EG mit der Hamonisierung der Vertreibeswege etc. = Die Autos werden billiger? Da würde ich keine Wette drauf abschließen.

Nein teurer. bzw in Deutschland gleich bleibend
Es werden die Nettopreise angepasst. DH es macht für einen Deutschen keinen Sinn mehr in DK zu kaufen oder in NL

Auch wenn die Bruttopreise in diesesn hochpreisigen Ländern dann steigen, werden dort BMW verkauft

Auf Grund des Umsatzsteuergesetzes muss ein deutscher im EU AUsland keine Mehrwert und Luxussteuer bezahlen, aber 16% Einfuhrumsatzsteuer in DE wenn er das Fhrz importiert

Importfahrzeuge wird es mittelfristig nicht mehr geben
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Alt 02.08.2002, 12:40     #4
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Ich finde es schlecht, wenn ein BMW-Vertragshändler gegen BMW klagt
Der Kampf gegen die Konkurenz ist gross genug, da muss nicht auch noch so ein beleidigter Händler vor Gericht ziehen
Als damals einige Händler wegen dem Rover-Verkauf klagen wollten, fragte ich meinen Vertragshändler dazugehört, weil er eben auch Rover verkaufte und dazu eine grosse Verkaufshalle baute.
Er sagte mir, dass er das nicht mache und finde, dass ein BMW-Händler das nicht tun sollte
Hätte er mitgeklagt, hätte er im gleichen Moment einen Kunden weniger gehabt
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Alt 02.08.2002, 12:53     #5
shneapfla   shneapfla ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von 3er_man
Ich finde es schlecht, wenn ein BMW-Vertragshändler gegen BMW klagt

die Händler haben diesen Schritt sicher nicht als ersten gewählt...

Der Kampf gegen die Konkurenz ist gross genug, da muss nicht auch noch so ein beleidigter Händler vor Gericht ziehen

Ich glaube nicht, das die Händler "beleidigt" sind, sondern, daß die halt teilweise um ihre Existenz kämpfen müssen - und wenn dann auf einmal die Marge gekürzt wird, dann ist das sicher wirtschaftlich einschneidend...

Als damals einige Händler wegen dem Rover-Verkauf klagen wollten, fragte ich meinen Vertragshändler dazugehört, weil er eben auch Rover verkaufte und dazu eine grosse Verkaufshalle baute.
Er sagte mir, dass er das nicht mache und finde, dass ein BMW-Händler das nicht tun sollte
Hätte er mitgeklagt, hätte er im gleichen Moment einen Kunden weniger gehabt


Warum??? Bist du direkt am Konzerngewinn beteiligt??? Wenn der Händler eine kleinere Marge kriegt, dann kann er auch weniger Prozente geben - fällt dann indirekt auch auf dich zurück...
__________________
Grüße
shneapfla
B12 - Caddy 59 - Caddy 58
[X] <- Nail here for a new monitor
Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

Geändert von shneapfla (02.08.2002 um 12:57 Uhr)
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Alt 03.08.2002, 10:13     #6
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Klage

Leider war und ist das Verhältnis zwischen Händlerschaft und BMW Mutter wohl immer noch sehr schlecht. Da zählen keine Jahre guter Zusammenarbeit, sondern nur die Interessen nach größeren Händlerstrukturen. Hier haben die Begriffe NAchhaltigkeit und Verläßlichkeit nichts mehr verloren.

Ich persönlich bezweifle die Sinnhaftigkeit der Ausdünnung des Händlernetzes, denn wenn ich in Der Peripherie 20km zum nächsten Händler fahren muß, dann ist doch der nähere Audi/DB/VW/Porsche Händler immer attraktiver.

P.
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Alt 03.08.2002, 10:59     #7
c1helfer   c1helfer ist offline
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aus Autohaus.de, für die Leute die blauäugig meinen, achja dann reicht es aus weniger Rabatt zu geben. Das ist nicht so. Denn die finanziellen Investitionen, die der Händler für die BMW AG weiterhin tätigen muss werden Schritt für Schritt erhöht.



BMW-Group-Arroganz.

Am 23. Juli 2002 hat der BMW-Händlerverband nach zehnmonatiger kompromissbereiter Haltung keinen anderen Weg mehr gesehen, als gegen die einseitige Margenkürzung beim neuen 7er (E65) von 13 auf elf Prozent zu klagen. Und das ist für die ganze Branche gut so. Endlich rührt sich da etwas in einer fundamentalen Branchenfrage. Der ZDK klagt und stellvertretend für die gesamte Händlerschaft 14 weitere BMW-Händler. Die Margen-Bombe wurde im vergangenen Jahr während der IAA von BMW gezündet. Ohne jegliche Absprache geschweige denn vorherige Information des Händlerverbandes bzw. der Händlerschaft! Ein weiteres Beispiel des Selbstverständnisses von BMW als Premiummarke wäre geschaffen.

Als dann am 20. September 2001 in Würzburg eine Dringlichkeitssitzung der Händler in Anwesenheit des Vertriebs Deutschland stattfand und die Händler durch die Nichtteilnahme an der Fahrveranstaltung in Frankfurt Zeichen setzten, fiel Vertriebsvorstand Dr. Ganal die Preisharmonisierungsmasche ein: Die Margenkürzung erfolge aufgrund von Preisangleichungen innerhalb der EU. Die zentrale Frage aber ist doch die, ob ein Hersteller einseitig die Margen kürzen darf. Darf er dies, dann ist zu klären, welche Pflichten bzw. Standards er zurückzunehmen hat. Wenn BMW meint, in anderen europäischen Ländern seien 15,9 Prozent Margendurchschnitt üblich, dann möge man sich auch dort den Markenzustand vor Augen halten, von der Einmaligkeit der "volkseigenen Betriebe", sprich Niederlassungen in Deutschland und deren wettbewerblichem Wirken ganz zu schweigen.

In Deutschland liegt derzeit die BMW-Handelsspanne bei 17,9 Prozent und die BMW-Händlerrendite bei einem Prozent. Das weiß-blaue Wunder des Herstellers in München weist für 2001 eine bewundernswerte Umsatzrendite von 8,8 Prozent aus. Ob Dr. Ganal mit den Herren Weyler & Co seitens des frisch inthronisierten BMW-Chef Panke derart unter Strom stehen? Dieser versprach, schon im laufenden Jahr Umsatz und Ertrag zu erhöhen. Trotz der Rover-Verluste schrieb BMW in 2001 das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte, während noch einige BMW-Händler dabei sind, ihr dickes Minus durch den "englischen Patienten" abzuarbeiten. Jetzt werden die Herren Ganal & Co versuchen, im Rahmen der neuen GVO-Regelungen und den Anpassungen im Preissystem Vermischungsstrategien zum eigentlichen Anliegen zu machen. Man nehme ferner zur Kenntnis, dass bei BMW sich gelegentlich die Rechtsabteilung vor dem Vertrieb zu Wort meldet. Auch das ist eine Sprache.
Was die Leute im BMW-Zylinder ab dem sechsten Stock aufwärts erst wieder lernen müssen ist, was Solidität, was Fairness, was partnerorientierte Marktgestaltung bedeuten. Konfliktmanagement scheint gleichermaßen keine Stärke in diesen Höhenlagen zu sein. Bleibt zu hoffen, dass denen ein Handelsrichter die nötigen Zeilen ins Stammbuch schreibt!
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