Mietsicherheit: pfändbares Sparbuch - wie läuft das in der Zeit der Internetbanken?
Hi allwissendes BMW-Forum,
mein neuer Vermieter möchte die Mietsicherheit als Bankbürgerschaft oder pfändbares Sparbuch. Die comdirect bietet keine Bankbürgerschaft, bleibt also nur ein Sparbuch bzw. Tagegeldkonto.
Zitat:
Alternativ kann das Sparbuch verpfändet werden. Dazu wird ein Sparbuch auf den Namen des Mieters mit dem Kautionsbetrag verzinst angelegt und dem Vermieter verpfändet, d.h. der Mieter verpfändet das Sparbuch und übergibt es dem Vermieter. In der Verpfändungserklärung sollte die Bank dazu verpflichtet werden, den Mieter zu benachrichtigen, wenn der Vermieter die Summe antastet. Alle Bank- und Geldinstitute halten entsprechende Verpfändungserklärungen vor.
Allerdings ist mir unklar wie der Mieter das ganze pfänden will wenn ich TANs & Co. zu diesem Sparbuch bekomme. Es gibt ja kein richtiges Buch sondern nur das Onlinekonto?
Ich würde auch gerne wissen ob sich so etwas in der Schufa eingetragen wird und ggf. negativ den Score beeinflusst?
Auch Online-Sparbücher scheint man verpfänden zu können. Hier im Telefon-Treff hatte das auch schonmal jemand gefragt.
Allerdings muß wohl das Konto verpfändbar sein, was nicht bei allen Banken möglich ist.
Und abüglich der Gebühren scheint sich das nicht wirklich zu lohnen.
Zumal auch der Vermieter eine normale Barkaution zu banküblichen Zinsen anlegen muß.
Ob es dauerhaft in Deinem Schufa-Eintrag ist, kann ich Dir leider nicht sagen, die Bank stellt aber eine entsprechende Anfrage vor Eröffnung eines solchen Kontos.
Dann kann man doch auch gleich alles den Vermieter regeln lassen, oder?
Der muß das Geld auch zu banküblichen Zinsen anlegen und normalerweise sind das doch auch nicht solche riesigen Beträge, daß da großartig was bei Zinsen rumkommt, oder?
Aktuelles Fahrzeug: BMW E46 Individual Special Edition Sport
Zitat:
Zitat von 320d_Racer
Vermutlich Bequemlichkeit vom Vermieter.
Vielleicht müsste er auch steuerrechtliche Dinge beachten, wenn er mehrere Mieter und Mietkautionskonten auf seinen Namen laufen hat.
Wir hatten damals in 2002 auch ein Mietkautionskonto bei der PSD angelegt.
Steuerrechtlich ist es für den Vermieter egal, da er nicht der wirtschaftlich Berechtigte aus dem Geld ist, sondern der Mieter.
Es ist also reine Bequemlichkeit des Vermieters die Angelegenheit vom Mieter regeln zu lassen.
Bei Internetbanken bin ich bisher auf kein solches Angebot gestossen, aber da es ja bei der Sparda zumindest keine Gebühren kostet (s. manolo) bleibt nur der Weg zu einer Filialbank, auch wenn die Zinsen mager sind.